.: Karlsbande Ultras :.
Fr, 27.07.17 Alemannia Aachen - Gladbach II 04.08.2017

Zuschauer: 9100 (davon ca. 400 aus Gladbach)

01. Spieltag Alemannia Aachen - Gladbach II 1:1

Nach einer endlos erscheinenden Zeit war es heute wieder soweit. Fußball!
Die Sommerpause endlich überwunden, galt es heute die Bauern aus Gladbach zu schlagen. Nach einer Saison mit erneuter Insolvenz-Anmeldung und vielen Abgängen im Kader, waren wir umso gespannter auf die neue Saison und die neue Mannschaft, wie sie sich wohl im Pflichtspielbetrieb schlagen würde! Die einen mit mehr die anderen mit weniger Hoffnung auf eine vielversprechende Spielzeit, traf man sich in großer Runde frühzeitig um den Spieltag einzuläuten. Der Grill wurde angeschmissen und das ein oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet.
Im Block hängt seit dieser Spielzeit auch wieder offiziell die Hauptzaunfahne unserer Gruppe, was uns mit großem Stolz erfüllt! Die letzten Spieltage der vorangegangenen Saison hatten wir uns dazu entschieden, nachdem unser ehemaliger Geschäftsführer endlich den Hut genommen hat, die Fahne wieder mit rein zu nehmen. Nach ergiebigen Gesprächen mit der neuen Führung der GmbH ist man wieder große Schritte aufeinander zugegangen, in Folge dessen wurde auch das Verbot zum ersten Spieltag aufgehoben. Außerdem durften wir auch endlich wieder eines unserer Mitglieder im Block begrüßen! Willkommen zurück!
Das Spiel wurde mit einer kleinen Choreo der Yellow Connection eingeläutet, was somit auch die erste Choreo der Gruppe darstellte. Zwei Spruchbänder mit den Worten "Turnsportverein" und "unabhängig seit 1900",ein ausgerolltes Alemannia Wappen, abgerundet mit schwarz gelben Papptafeln. Eine kleine und gut gelungene Choreo!
Auf dem Platz startete die junge Mannschaft genau wie der Stimmungsblock sehr intensiv und stark in das Spiel. Selbst die größten Kritiker sollten von dem engagierten Auftritt unserer Alemannia überzeugt worden sein. Wir spielten die Fohlen regelrecht an die Wand, ohne den hochverdienten Führungstreffer zu erzielen. Wir können mit der ersten Halbzeit spielerisch wie auch auf den Rängen äußerst zufrieden sein! So wurde durch Liedwahl und Mitmachquote, auch teilweise über die ganze Süd, eine richtig gute Lautstärke erzeugt und konnte überzeugen. Doch wie das nunmal so ist, gerade bei unserer geliebten Alemannia, machst du die Dinger vorne nicht rein, kassierste hinten ein Ding. So geschehen in der 55 Minute. 0:1! Typisch Alemannia. Die junge Mannschaft allerdings ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte weiter, erarbeitete sich Torchancen und zeigte Kampfgeist und Leidenschaft! Tatsächlich dauerte es nicht lange ehe Fejzullahu, einer derjenigen die ihren Vertrag hier verlängert haben, in der 64. Minute einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:1 Ausgleichstreffer einnetzte. So sehr die Mannschaft und auch die anwesenden Fans bemüht waren, dass dieses Spiel noch den rechtmäßigen Sieger herausstellen würde, kam unser Team nicht über das 1:1 Unentschieden gegen die U23 aus Gladbach hinaus.
Und auch wenn man in der zweiten Halbzeit nicht an die Stimmung und Lautstärke der ersten herankam, war man trotzdem überzeugt, der Saison einen ordentlichen Start verpasst zu haben. Alles in allem ein Spiel, welches Lust auf mehr macht! Mit dieser Einstellung, auf und neben dem Platz, kann man als Einheit zusammen wachsen!
Nach dem Spiel ließen wir den Spieltag zusammen als Gruppe mit ein paar Getränken und Snacks ausklingen. Nächste Woche steht dann in Verl das erste Auswärtsspiel der Saison an! Die Hoffnung auf eine gute Auswärtstour und einem engagierten Spiel unserer jungen Mannschaft steigt von Tag zu Tag.
Karlsbande Ultras 2010

 
HALLE GESUCHT! 30.07.2017

 
Rückblick Rückrunde 2016/2017 08.07.2017


 
Sa, 20.05.17 1. FC Köln II - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 800 (davon ca. 600 aus Aachen)

34. Spieltag 1. FC Köln II - Alemannia Aachen

Diesmal ging es für uns wieder mal nach Köln. Und zwar in das Franz-Kremer-Stadion, um sich im letzten sportlichen Wettstreit dieser Regionalliga-Saison mit der zweiten Mannschaft des FC zu messen. Die Szene machte sich geschlossen und in hoher Anzahl per Zug auf den kurzen Weg in den Kölner Süd-Westen. Nach kurzweiliger Fahrt kam man früh am kleinen Amateur-Stadion an. Sogar so früh, dass die örtlichen Kassen noch geschlossen waren. Nachdem diese dann endlich ihr Pforten öffneten, konnte man im Block mit den Vorbereitungen beginnen. Zurücklassen musste man diesmal niemanden vor den Toren, da das letzte Stadionverbot eines Hauptgruppen-Mitglieds endlich aufgehoben wurde.
Willkommen zurück Steffen !!

Unser seit elf Spielen ungeschlagenes Team legte einen Traumstart hin und konnte durch Fejzullahu bereits nach fünf Minuten in Führung gehen. Danach hatte man noch einige Möglichkeiten die Führung zu erhöhen, scheiterte aber meist am Schlussmann. Die jungen Kölner wurden lediglich durch Standards gefährlich. Einer dieser Freistöße landete kurz vor der Pause im Sechszehner und konnte zum Ausgleich vollendet werden.
In der zweiten Hälfte verlor das Spiel zunehmend an Attraktivität. Lediglich hätte der Schiri gut und gerne zwei Mal auf den Elfmeterpunkt zeigen können. Da er dies nicht tat, nahm sich Gödde in der Nachspielzeit der Sache an und verwandelte einen Ball sehenswert Volley zum viel umjubelten Siegtreffer.
Somit endet diese Saison trotz aller Querelen im Verein recht positiv mit einer Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage und dem verteidigten Titel der Goldenen Ananas. Nun gilt es für die kommende Saison eine ähnlich starke Mannschaft zusammen zu stellen und endlich ein wenig Kontinuität einziehen zu lassen.

Die Stimmung war heute geteilt. In der ersten Halbzeit konnte man noch überzeugen und neben melodischen Liedern gab es auch das ein oder andere ältere Lied aus den Kehlen zuhören. In der zweiten Hälfte ließ dies jedoch mit zunehmender Zeit stark nach. Im großen und ganzen können wir mit den Leistungen auf den Rängen in dieser Saison zufrieden sein. Mancher Zweitligist wäre froh über solche Fans, soweit kann man sich in dieser Gurkenliga auch mal selber auf die Schulter klopfen. Die Rückfahrt nach Aachen verlief, bis auf eine ordentliche Verspätung der allseits unbeliebten Deutschen Bahn, ruhig. Bei der Ankunft in Aachen wurde man von einem Empfangskomitee der unbeliebteren Sorte empfangen. Diese hatten offensichtlich ihren Einsatz wieder einmal zu rechtfertigen und wollten eine Person festnehmen, die im Stadion in Köln Probleme mit anderen Leuten hatte. Warum man solch eine Aktion dann bei der Ankunft in Aachen durchführen muss, bleibt wohl das Geheimnis der Herren in Grün. Jedenfalls eskalierte die Situation daraufhin kurzzeitig, da gegen andere Fans doch recht rabiat vorgegangen wurde. Nachdem auf beiden Seiten das Adrenalin abgebaut war, ging es nun in die wohlverdiente Sommerpause.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 13.05.17 Alemannia Aachen - FC Schalke II 27.05.2017

Zuschauer: 5600 (davon ca. 40 Schalker)

33. Spieltag Alemannia Aachen - FC Schalke II 3:2

Zum letzten Heimspiel dieser Saison gastierte die zweite Mannschaft von Schalke 04 in Aachen. Bei schönsten Wetter traf man sich frühzeitig um traditionell das letzte Heimspiel mit einem Frühstück im Kreise der Gruppe einzuläuten.
Ausreichend gestärkt ging es rüber ins Stadion, um alle üblichen Vorbereitungen zu treffen. Nachdem dies routiniert erledigt wurde und alle Fahnen ihren Platz gefunden hatten, konnte es auch auf dem satten Grün los gehen.
Dank einer Serie von nunmehr 10 Spielen ohne eine Niederlage, startete unser Team heute mit breiter Brust in die Partie und drückte von Beginn an auf eine schnelle Führung. Diese gelang Staffeldt nachdem er im Elfmeterraum von den Beinen geholt wurde durch einen selbst verwandelten Foulelfmeter in der 9.Spielminute. Nur 6 Minuten später konnte Löhden nach einer Ecke auf 2:0 erhöhen. Die Kopfballstärke des 2m Mannes hatte sich offenbar noch nicht bis Gelsenkirchen rumgesprochen. Danach nahm unser Team einen Gang raus und brachte die abstiegsgefährdeten Gäste damit zurück ins Spiel, welche kurz vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen konnten und beinahe vor der Halbzeit noch Ausgeglichen hätten.
Dies gelang ihnen zum Entsetzen der 5600 Unermüdlichen auf den Tribünen nur 10 Minuten nach der Pause. Nach einem munteren hin und her konnte sich unsere Elf 5 Minuten vor dem Ende doch noch den umjubelten Siegtreffer erkämpfen, die Serie somit weiter ausbauen und sich selber damit belohnen.
Zwar verlässt ein großer Teil des Teams den Verein, jedoch verlängerte der geschätzte Trainer Kilic um drei Jahre und gibt somit Hoffnung ein schlagkräftiges Team für die nächste Saison aufzustellen und auch langfristig zu planen.
Die Stimmung auf der Süd knüpfte an die der letzten Spiele an. Zwar konnte man das ein oder andere mal eine gute Lautstärke erzielen, Luft nach oben ist dort aber noch genügend. Dennoch kann man positiv auf das Projekt Stimmungsblock blicken und hoffen, dass dieser in der nächsten Saison an die Leistungen anknüpfen kann. Von den 40 Gästen, die offensichtlich keine Lust auf das Heimspiel der Ersten Mannschaft gegen den HSV hatten, hörte man erwartungsgemäß nichts. Mit Ausnahme von den Amateuren von Dortmund, sind diese Zweiten Mannschaften durchweg ein Garant dafür, das man keine Fußball-Atmosphäre erwarten kann.
Zum letzten Spiel dieser aufgrund der Insolvenz doch eher negativen Saison geht es wieder gegen eine Zweitvertretung. Diesmal gegen die Amateure der Geißböcke. Der Mannschaft kann man dennoch keinen Vorwurf machen. Ohne die Insolvenz wäre es durchaus eine positive Saison gewesen.
Nach dem Spiel ging es zahlreich zurück zum Treffpunkt der Szene, um den Abend bei kühlen Getränken und feinstem Fleisch vom Grill ausklingen zu lassen.


Karlsbande Ultras

 
So, 07.05.17 Borussia Dortmund II - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 1650 (davon ca. 400 aus Aachen)

32. Spieltag Borussia Dortmund II - Alemannia Aachen 0:0

Das vorletzte Auswärtsspiel dieser Saison führte uns zu den Amateuren von Borussia Dortmund ins Stadion Rote Erde. Am frühen Sonntag morgen, wenn andere Leute auf den Weg in die Kirchen sind, machte sich unsere Gruppe, die sportliche Fraktion und die Gruppe Kollektiv geschlossen als Szene auf den Weg Richtung Ruhrpott. Die Fahrt verlief wie so oft sehr kurzweilig bei mal guter, mal weniger guter Musik und dem ein oder anderen Bierchen. Trotz der verwirrenden Verkehrsführung zum Parkplatz erreichten alle 4 Busse diesen recht Zeitig. Nachdem man sich gesammelt hatte ging es auf den kurzen Fußweg zum Stadion Rote Erde, welches wie bekannt sein sollte im Schatten des etwas größeren Westfalenstadions gelegen die alte Heimat des BVB´s ist. Dort angekommen, enterte man nach endlosen Diskussion mit dem Ordnungsdienst bezüglich der mitgebrachten Fahnentaschen und der verbotenen Choreo den Block. Ob die Heimfans ihre Fahnen auch alle auspacken und unterm Arm in den Block tragen sollen ? Generell fiel die hohe Anzahl an Ordnungshütern auf. Da scheint jemand nervös gewesen zu sein.
Im Block wurden die Fahnen bestückt, die Zaunfahnen zum Ärgernis der Ordner zu hoch an den Zaun gehangen und im Anschluss die geplante Choreo vorbereitet. Mit dem Einlauf der Mannschaften prangte vor dem Gästeblock ein Spruchband mit großem Alemannia-Wappen und darauf war "Dem Adler und dem A Treu ergeben, widmen wir dem Dreieck unser Leben!" zu lesen. Im Block wurden dazu passende Alemannia-Wappen und gelbe Papptafeln in die Höhe gestreckt. Mit diesem entstanden Bild kann man sicherlich zufrieden sein.
Das Spiel auf dem Rasen ist aufgrund des Ergebnisses schnell erzählt.
Dortmund das ganze Spiel über Tonangebend mit massigen guten Torchancen. Diese wurden aber zum Großteil von Depta im Tor der Alemannia mit teilweise Glanzparaden zunichte gemacht. Die Nadelstiche der Alemannia konnten leider ebenfalls nicht das anvisierte Ziel erreichen. Somit blieb es beim doch eher glücklichen Punktgewinn. Diesen Punkt darf sich unser Schlussmann auf jeden Fall einrahmen und mit nach Hause nehmen.
Die Stimmung im Gästeblock ähnelte der, der letzten Spiele. Zwar war es keine herausragende Leistung, jedoch ging es für die relativ geringe Anzahl an Öchern in Ordnung. Die auf den Gästeblock knallende Sonne erleichterte das ganze auch nicht wirklich. Dennoch konnte man sich das ein oder andere mal gut Gehör verschaffen. Die Gegenseite rund um die "Ultras von die Amateure" konnte lediglich durch eine hohe Mitmachquote überzeugen. Zum Beginn der zweiten Halbzeit wurde noch ein Spruchband "Alles wegboxen Freddy!" entrollt, welches unserem Kämpfer aus der Kaiserstadt bei seinen WM Kämpfen den Rückhalt seiner Freunde zeigen soll.
Nach dem sage und schreibe Zehnten Spiel ohne Niederlage ging es zurück zu den Bussen und nachdem sich noch ein wenig gesonnt wurde, zurück in die Kaiserstadt.

In der nächsten Woche sind mit den Schalker Amateuren, die besten Freunde von Dortmund zu Gast in Aachen. Auf das elfte Spiel ohne Niederlage.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 29.04.17 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 822 (davon ca. 550 Öcher)

31. Spieltag Borussia Möchengladbach II - Alemannia Aachen 3:3

An diesem Samstagmittag stand das vorletzte Auswärtsspiel der Saison bei der U23 von Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Da der Stehplatz-Bereich sehr weitläufig ist, entschied man sich dazu, auf die überdachte Sitzplatztribüne des Rheydter Grenzlandstadions zu gehen um die Mannschaft von dort aus Lautstark zu unterstützen.
Aufgrund des kurzen Anreiseweges wählte man, wie in den Jahren zuvor, den Zug für die Anreise und somit ging es gegen 11:00 Uhr mit gut 150 Leuten Richtung Rheydt.

Nach kurzer und reibungsloser Fahrt erreichte man frühzeitig das Grenzlandstadion und die üblichen Vorbereitungen konnten erledigt werden. Dem Aufruf, den Sitzplatzbereich zu entern wurde zwar ganz passabel gefolgt, jedoch Beschränke die Borussia unverständlicherweise am Spieltag selber den Vorverkauf für den von uns Ausgerufenen Bereich und ließ angeblich aus Sicherheitsgründen nur 200 Karten für den Sitzplatz verkaufen.
Die Partie nahm schnell Fahrt auf und so führte man bereits nach 8 Minuten mit 1:0. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit blieb unsere geliebte Alemannia weiter am Drücker, konnte die Führung jedoch nicht ausbauen. Es kam wie es kommen musste und Gladbach glich kurz nach dem Pausentee aus. Es folgte ein offener Schlagabtausch in dessen Folge man trotz zweimaligem Rückstand dennoch einen verdienten Punkt erkämpfen konnte.
Supporttechnisch legte die Aachener Ultraszene einen recht ordentlichen Auftritt hin. Der Fahneneinsatz wusste diesmal zu überzeugen und phasenweise konnte, beflügelt durch die gute Akustik unter dem Dach, eine richtig gute Lautstärke erzielt werden. Allgemein wurden die Lieder an diesem Tage lange und laut gesungen und man fand einen guten Mix aus melodischen Liedern und kurzen, aber dafür lauten Schlachtrufen.
Nach dem Spiel wurde die Mannschaft für ihren aufopferungsvollen Kampf gefeiert, bevor man sich auf den kurzen Weg zurück in die schöne Kaiserstadt machte. Einen großen Teil zog es nach einer lustigen Fahrt noch weiter in die Stadt, bzw. eine Diskothek und so wurde die ganze Nacht feucht fröhlich bei feinster Livemusik vom Ballermann durchgefeiert.

Kommende Woche geht es zu der nächsten Zweitvertretung, wo uns diesmal aber auf der gegenüberliegenden Tribüne eine starke Amateurszene erwartet und man somit von einem stimmungsreichen Duell ausgehen kann.
Auf geht‘s nach Dortmund in die Rote Erde!


Karlsbande Ultras

 
Fr, 21.04.17 Alemannia Aachen - SC Verl 27.05.2017

Zuschauer: 4800 (davon ca. 25 Gäste)

30. Spieltag Alemannia Aachen - SC Verl 1:1

Freitagabend, Flutlichtspiel. Kann ein Wochenende denn schöner starten, als sich mit seinen Freunden nach Feierabend auf das ein oder andere kühle Getränk am gewohnten Treffpunkt zu verabreden, die Fritteuse für die eine oder andere Leckerei anzuwerfen, um vom tristen Regionalliga-Alltag abzulenken? Nachdem uns letzte Woche der Spielplan mit Rot-Weiß Ahlen noch einen etwas interessanteren Gegner bescherte, stand an diesem Freitagabend mit dem SC Verl mal wieder ein uninteressanter Dorfverein auf dem Programm. Als auch der Letzte an diesem späten Nachmittag eintrudelte wurde rechtzeitig ins Stadion aufgebrochen, um genügend Zeit zu haben, das Material zu bestücken.

Auf dem Spielfeld tat sich lange Zeit wenig, so gingen die Gäste kurz vor der Pause nach einem schönen Angriff nicht unverdient in Führung. Den Rückstand konnte Jannik Löhden Mitte der zweiten Halbzeit nach einer Ecke per Kopf jedoch zum 1:1 Endstand egalisieren, sodass die Alemannia nun bereits seit 8 Spielen ungeschlagen ist. Positiv zu erwähnen bleibt noch, dass die Südtribüne den Elfmeterschützen der Ostwestfalen so heftig nervös machte, dass dieser den folgenden Strafstoß über das Tor schoss. Dieses hätte kurz nach der Halbzeit wohl schon die vorzeitige Entscheidung bedeuten können.
Die Stimmung war an diesem Tag durchwachsen, einer eher verhaltenen ersten Halbzeit folgte eine durchaus akzeptable zweite Spielhälfte. Aber Luft nach oben ist ja bekanntlich immer.
Im Anschluss an das Spiel besuchten einige Leute unserer Gruppe noch den „Öcher Bend“ und ließen den Abend dort bis in die späten Stunden ausklingen.

In der kommenden Woche geht es für unsere Mannschaft am Samstag zur U23 von Borussia Mönchengladbach. Dort wird auf den Sitzplatzbereich der Haupttribüne gegangen. Macht mobil, alles für Aachen!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 15.04.17 Rot Weiss Ahlen - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 952 (davon ca. 400 Öcher)

29. Spieltag Rot Weiss Ahlen - Alemannia Aachen 1:1

Zum 29. Spieltag der Regionalliga West ging es für unsere geliebte Alemannia zu den abstiegsbedrohten Rot-Weißen aus Ahlen. Nachdem aus unbekannten Gründen das Spiel vom Gründonnerstag auf den Ostersamstag gelegt wurde, gestaltete sich die Tour zeitlich gesehen etwas fangerechter. Bedenkt man jedoch, dass gerade über die Ostertage viele Leute die freie Zeit nutzen um mal mit der Familie in Urlaub zu fahren, ist das kurzfristige Verschieben von Spielen mehr als ärgerlich. Für uns als Gruppe stellte es jedoch kein Problem dar, sodass man mit einem mehr als vollen Bus gen Ahlen fuhr.
Rechtzeitig traf man sich im schönen Aachen und machte sich frühzeitig auf den Weg. Nach 6 ungeschlagenen Partien und einem souveränen Kantersieg gegen Rödinghausen, gestaltete sich die Fährt lustig und mit voller Zuversicht auf den nächsten 3er.

Im Vergleich zu den letzten Spielen war die Verkehrslage mehr als gut und man erreichte trotz ausgiebiger Pausen das Wersestadion mehr als rechtzeitig.
Im Stadion ging es sofort an die gewohnten Vorbereitungen, das Tifo-Material wurde vorbereitet und der Zaun ausgiebig beflaggt. Schön zu sehen, dass der Aachener Auswärtsblock wieder von zahlreichen Zaunfahnen geschmückt wird, nachdem das lästige Materialverbot für Auswärtsspiele keine Anwendung mehr findet.

Stimmungstechnisch tat sich der Gästeblock zu Beginn der Partie schwer. Im Laufe der ersten Halbzeit konnte man die Stimmung dann jedoch steigern und legte einen durchschnittlichen Auftritt in.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich, wie in letzter Zeit oft, besser als die erste und so konnten viele Lieder mit einer guten Lautstärke über längere Zeiträume gehalten werden. Das mitgebrachte Tifo Material fand, trotz extremen Windes, fast durchgängig volle Anwendung, was unseren Block abermals optisch sehr gut aussehen ließ.
Zu den Gastgebern lässt sich nicht viel sagen, außer 1-2 Male in kurzen Pausen zwischen verschiedenen Liedern waren sie garnicht zu hören und auch optisch bekam man in dieser tristen Liga schon einiges mehr zu bieten.

Fußball wurde auch gespielt und es ging mit einem mehr als verdienten Punkt zurück in die Heimat. Leider konnte die Spielüberlegenheit nicht in drei Punkte umgewälzt werden. Egal Männer, Mund abwischen und gegen Verl wieder voll Punkten!

Nach dem Spiel ereigneten sich leider einige unschöne Szenen, initiiert von unseren Freunden in grün, nachdem ein Ultra aus Aachen einen Kleber am Wersestadion kleben wollte. Die Reaktion waren ein kurzes Gerangel mit den Cops und eine Personalienkontrolle. An Unverhältnismäßigkeit kaum zu übertreffen.

Mit einer Stunde "Verspätung" ging es dann endlich zurück in unsere Kaiserstadt.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.04.17 Alemannia Aachen - SV Rödinghausen 27.05.2017

Zuschauer: 4600 (davon ca. 20 Gäste)

28. Spieltag Alemannia Aachen - SV Rödinghausen 4:1

Nur vier Tage nach dem 1 zu 1 Unentschieden gegen die Zweite von Fortuna Düsseldorf stand bereits das nächste Heimspiel gegen den SV Rödinghausen auf dem Plan. Bei bestem Frühlingswetter bereitete man sich mit kühlem Gerstensaft und leckerem vom Grill auf den 28. Spieltag dieser sportlich gesehen gar nicht so schlechten Saison vor. Wenn da nur die Insolvenz und das anhaltende Chaos im Verein nicht wären. Trotz allem müssen wir gerade jetzt das Beste daraus machen. Nach dem Festmahl ging es gestärkt rüber ins Stadion. Dort wurden alle üblichen Vorbereitungen getroffen und unsere Hauptzaunfahne an den dafür vorgesehenen Ort gebracht. Auch wenn es offenbar den ein oder anderen stören mag, Zaunfahnen sind nicht verhandelbar!

Auf dem satten Grün sah es zu Beginn der Partie nicht wirklich nach einem hohen Sieg für unsere Elf aus. Chancen waren auf beiden Seiten mehr oder weniger Mangelware. Nach 23.Minuten versuchte es ein Spieler der Gäste einfach mal mit einem Weitschuss, dieser schlug dann unhaltbar für Nagel in der oberen Ecke ein. Aus 30m Entfernung kann man da schon mal von einem Sonntagsschuss am Samstag sprechen. In der Folgezeit passierte ebenfalls nicht sonderlich viel. Kurz vor der Pause konnte jedoch unser 3-Meter-Riese Löhden einen Freistoß von Mohr ins Gehäuse der Rödinghausener (oder Rödinghauser ? man weiß es nicht) zum umjubelten Ausgleich köpfen.
Nach der Pause legten die „Men in Black“ gut los und kamen sofort zu den ersten Chancen der zweiten Hälfte. Jedoch scheiterte Hammel gleich zweimal innerhalb von Fünf Minuten am gut aufgelegten Keeper der Gäste. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff wechselte Kilic Lance Mickels für Rüter ein. Dies bewies sich nur drei Minuten später als Glücksgriff, da Mickels einen schlampig verteidigten Ball Volley in die Maschen haute. Wiederum nur zwei Minuten später bereitete Mickels den 3:1 Treffer vor. Er passte einen Ball nach innen, welchen Gödde in Zusammenarbeit mit einem Gästespieler über die Linie brachte. Der Sprichwörtliche Deckel war aber noch nicht auf der Partie. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, welches von einem Tor zum anderen ging. Jedoch ohne zählbares Ergebnis für eines der Teams. Den Deckel drückte wiederum Mickels kurz vor dem Ende drauf, als er den umjubelten Doppelpack schnürte. 4:1 für die Alemannia. Da kann man doch nicht meckern. Zumal Rödinghausen zuvor drei Spiele in Folge gewinnen konnte.

Die Stimmung war zwar keineswegs schlecht, jedoch fragt man sich wie es sein kann, dass an einem Samstag sichtlich weniger Leute den Weg in den Block finden als beim Spiel am Dienstag gegen D´dorf. Sicherlich auch beflügelt vom guten Spiel unserer Mannschaft, war die Stimmung im Großen und Ganzen in Ordnung. Einige Male konnte eine gute Lautstärke erzielt werden. Die 20 Gäste fielen lediglich durch ihre Fähnchen und den Torjubel auf.
Unser Trainer Kilic versuchte sich auf Drängen der Tribüne nach dem Spiel noch an einer Humba, sorgte damit jedoch für den einen oder anderen Lacher, da er mal glatt das A vergaß und daraus dann eine Humb entstand.

Am nächsten Samstag führt uns unser nächstes Auswärtsspiel zu den Verstrahlten von RW Ahlen. Auf einen vollen Block und die nächsten drei Punkte.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 31.03.17 RW Essen - Alemannia Aachen 14.04.2017

Zuschauer: 10150 (davon ca. 1500 Öcher)

27. Spieltag RW Essen - Alemannia Aachen 1:2

Am Freitag sollte es nach Essen gehen worauf man sich in der tristen Liga eigentlich schon sehr freuen sollte, aber bei Alemannia ist natürlich immer alles anders und das meistens nicht im positiven Sinne. So meldete unser Vorstand die 2te Insolvenz innerhalb der letzten Jahre, so schnell hat das noch keiner geschafft. Natürlich waren alle sehr geschockt, aber groß gewundert, dass es irgendwann passiert bei den Schwachmatten in der Führung, hat es wohl die Wenigsten. In der Woche bestimmte dann das Thema Insolvenz das Geschehen, so dass wir mit einigen Leuten mal am Stadion vorbeischauten. Alle Verantwortlichen hatten sich natürlich schon aus dem Staub gemacht, allen voran Nichtskönner Skrypski, der sein Büro schon komplett leer geräumt hatte und zum Glück mit unserem Verein für immer abgeschlossen hat. Im Endeffekt war es wohl schon alles fast geplant, um jetzt doch noch schnell einen Investor an Bord zu holen. Wir hoffen die meisten Öcher sind nicht so blind und glauben diesen Versagern. Diese gaben der Fanszene dann die Vorlage für eine gemeinsame Fahne von allen Fanclubs und Gruppen ...Wir sind Alemannia Aachen... die Fans halt und nicht diese Clowns, die den Verein jedes mal wirklich kaputt machen. Wir möchten hier jetzt auch nicht weiter ausschweifen da es sonst eskalieren würde, dazu demnächst mit Sicherheit mehr.

Kommen wir zum Spieltag, darum geht es hier schließlich, auch wenn natürlich die Zeit davor jetzt andere Themen in den Vordergrund rückten. Am Spieltag selber trafen wir uns um die Mittagszeit in einer Lokalität, um die letzten Sache zu organisieren, bevor es zum Treffpunkt der Busse ging wo man die üblichen Nasen begrüßte. Von unserer Gruppe rollten heute 2 Busse und einige Autos, ebenfalls noch ein Bus der Erlebnis Fraktion. Die anderen beiden Gruppen reisten ebenfalls mit Bussen an. Nach den ersten Kilometern begannen die ersten Busse auch schon zu schwächeln, nicht die Insassen sondern die Busse an sich. So kamen alle Gruppen nachher einzeln am Stadion an, aber zumindest kamen alle pünktlich. Wir fuhren extra sehr früh, da unsere Gruppe noch eine Choreographie vorbereitet hatte, unsere beiden Busse waren dann auch die ersten dort und man machte noch ein Foto für einen Freund aus Stockholm von Hammarby, dem es sehr schlecht geht! Kämpfe Markus, auch hier nochmal. Kämpfe weiter wir stehen dir bei. Die Choreomaterialien kamen auch ohne Problem rein und so konnte man alles in Ruhe vorbereiten. Auf dem Parkplatz sammelten sich währenddessen auch immer mehr Öcher, doch Berührungspunkte mit Essen gab es trotzdem nicht, alles blieb ruhig. Choreomaterial verteilen klappte diesmal optimal, es gab keine Leute die zu cool waren eine Pappe zu nehmen.
Zu Spielbeginn zeigte unsere Gruppe eine Choreo, die auch reibungslos klappte. Vorne am Zaun gab es eine schöne Fahne, die im Schattenriss die Skyline unserer Stadt darstellte, dahinter 1200 Papptafeln mit dem Karlssiegel drauf. Abgerundet wurde dahinter mit dem Spruchband „Du bist der Mittelpunkt in meinem Leben". Vorher machte man nochmal die Mannschaft heiß damit man schnellstmöglich die 9 verlorenen Punkte der Insolvenz wieder reinholt. In den ersten 19 Minuten hing vor dem Block die Fahne wir sind Alemannia Aachen, die von fast allen Fanclubs gemeinsam hergestellt wurde. Diese soll darstellen, dass wir Fans der Verein sind und diesen auch mit leiten und leben. 19 Minuten hängt die Fahne da die Aachener Szene bis zu diesem Spiel mit einem kolletiven Fahnen und Materialverbot beschäftigt war und so meistens die ersten 19 Minuten schweigte. Jetzt wo die Verantwortlichen weg sind ist der Spöckes hoffentlich für immer vorbei.
Die Stimmung lief in den ersten 15 Minuten ebenfalls gut von den Lippen und der ganze Block stieg ebenfalls gut mit ein. Danach leider wieder das übliche Spielchen was wir meistens leider nur haben wenn 1000 oder mehr Gäste anreisen. Die ersten Reihen geben alles dahinter kommt fast gar nichts. Leute singt immer für eure Stadt und Verein und nicht nur wenn wir führen. Gerade im Rückstand oder wenn nix passiert muss der Block eskalieren und nicht nur bei Gesängen gegen den Gegner. In der 2ten Hälfte sah die Sache zum Glück anders aus und man konnte mehr überzeugen und es gab schon einige geile Momente wo man gut abging und sich auch alle beteiligten. Warum nicht immer so? Gerade das zusammen für Aachen rockte wie schon lange nicht mehr und nach der erneuten Führung vor Schluss gab es eh kein Halten mehr.
Von unserer Gruppe gab es noch 2 Spruchbänder, das bereits erwähnte für einen Freund aus Stockholm "Kämpa Mackan" und ein weiteres für die Jungs von Ultras Kerkrade, die ebenfalls von ihrem Verein mit einem sinnlosen Fahnen- und Materialverbot belegt wurden. Nicht nur die Freundschaft teilen beide Vereine, sondern auch beschissene Führungsriegen im Verein. Immer weitermachen Freunde. Yellow Connection zeigte ebenfalls noch ein Spruchband gegen Hammer, der sich mit seiner Aussage, wir "Hardcore-Fans" seien an der Insvolvenz schuld, mehr als lächerlich machte.
Die Stimmung auf Essener Seite können wir wegen eigenen Aktivitäten schlecht beurteilen, scheint aber ganz gut gewesen zu sein. 3-4 Mal stieg auch die ganze Tribüne oder das ganze Stadion ein dann war das schon ordentlich. Es gab noch ein Spruchband zu sehen bezüglich der Aufstiegsregelung, wo wir uns natürlich nur anschließen können. Meister müssen aufsteigen!
Auf dem Rasen gab es ein kämpferisches Spiel unserer Mannschaft zu bestaunen und man ging nicht unverdient in Führung. Essen gelang mit einem Sonntagsschuss der Ausgleich. Kurz vor Ende gelang Propheter noch der Siegtreffer, was für kollektives Ausrasten sorgte.

Nach dem Spiel wurde dann noch ordentlich mit der Mannschaft gefeiert ehe es geschlossen mit einem guten Haufen raus ging. Am Busparkplatz aber alles abgeriegelt und auch keine Essener in Sicht. Man fuhr dann mit allen Szenebussen gemeinsam aus der Stadt raus, da ja bekanntlich im dunklen gut munkeln ist, aber es passierte nix mehr. Die anderen Gruppen verloren wir ebenfalls aus den Augen, so dass wir dann nur noch mit unseren 3 Bussen einen Rastplatz zum gemeinsamen Feiern ansteuerten, dort wurde sich dann auch noch ordentlich gehen gelassen und der ein oder andere kam mit einigen Schrammen in der schönsten Stadt der Welt an.

Ein ganz großer Dank geht an das Team das sich trotz allem Hick Hack nicht aus der Ruhe bringen lässt, obwohl sie selber nicht wissen wie es mit ihnen weitergeht. Wir sind stolz auf unserer Team Alemannia !!!


Karlsbande Ultras

 
So, 19.03.17 FC Viktoria Köln - Alemannia Aachen 06.04.2017

Zuschauer: 1700 (davon ca. 500 Öcher)

25. Spieltag FC Viktoria Köln - Alemannia Aachen 1:2

Nach dem glorreichen Nachholspiel in Hagen gegen Sprockhövel musste unsere Elf am Sonntag die Reise nach Köln zum Tabellenführer antreten. Bereits am Freitag und Samstag patzten Dortmund und Gladbach, um uns noch mal aufzuzeigen, wo wir hätten stehen können, wenn wir so manchen unnötigen Punkt nicht hätten liegen lassen. Wir beschlossen mit den anderen Gruppen, dass die gesamte Ultraszene gemeinsam mit dem Zug anreist und so traf man sich Sonntagfrüh zeitig am Bahnhof. Kurz vor Abfahrt stießen die letzten Mitglieder dazu, wobei einer nach einigen Komplikationen bei der Parkplatzsuche eine nicht unerhebliche Parkhausrechnung vorzuweisen hatte. *Augenzwinkern* Die Polizei in Zivil hatte zufälligerweise für ihren Betriebsausflug das gleiche Ziel und versuchte sich unauffällig unter das Volk zu mischen. Die Fahrt verlief lustig und man erreichte die Domstadt, wie man so schön sagt, ohne weitere Vorkommnisse.

Die Kölner schlossen sich, wie bisher leider die meisten Vereine, dem geforderten Materialverbot unseres zukünftigen Ex-Geschäftsführers an. Die Maßnahme scheint echt Wirkung zu zeigen, toll wie konsequent Skrzypski daran festhält. Wie dennoch mal wieder alles an Tifo in den Block gelangen konnte, können wir uns auch nicht erklären. Auch noch ein Lob an Skrzypski, wie er hinter unseren Fanbeauftragten steht. Nicht mal Genesungsspruchbänder für den gesundheitlich angeschlagenen Fanbeauftragten durften zunächst mit rein. Nach ungefähr einer Stunde Diskussion durfte das Spruchband, inklusive der natürlich zum Hochhalten selbigens unbedingt notwendigen Stangen, dann doch mit rein, danke dafür!

Im Block angekommen platzierten sich die Ultragruppen gewohnt mittig unten im Block. Insgesamt waren rund 500 Öcher dabei, der Stehplatzbereich war recht voll und man legte direkt zu Beginn gut los. Mit einem gesunden Mix aus melodischen Klängen und Gassenhauern versuchte man die Mannschaft nach vorne zu peitschen. Das Spiel plätscherte so vor sich hin, doch so richtig interessant wurde aber erst die Schlussviertelstunde. In Minute 76 gingen die Kölner zunächst in Führung, doch nur 7 Minuten später egalisierte Hammel dies und der schwarz-gelbe Anhang wurde noch mal richtig wach. Fejzullahu honorierte dies in der 90. Minute zum 2:1 Endstand für die Ruhmreichen, wonach es im Block und auf dem Platz kein Halten mehr gab. Schön, auch die Begeisterung der Mannschaft zu sehen. Weiter so!

Der Kölner Anhang fiel zu Beginn positiv durch ein Spruchband „Gegen Materialverbote“ auf. Danke für die Solidarität und schön zu sehen, was man eigentlich überall von der Maßnahme hält. Ansonsten war gewohntermaßen nicht viel von der Heimgeraden zu vernehmen, es gibt halt auch interessantere Vereine in der Stadt am Rhein.

Nach dem Spiel wurde unser mitgereister Stadionverbotler lautstark wieder in Empfang genommen. Respekt dafür, in der aktuell nicht einfachen Situation immer und überall dabei zu sein. Durchhalten, deine Zeit kommt bald! Die Rückfahrt verlief relativ ruhig, da für die meisten am Montag ja wieder der Ernst des Lebens anstand. So erreichte man am späten Sonntagnachmittag wieder die wunderschöne Kaiserstadt und konnte das Restwochenende mit einem guten Gefühl genießen.

Eins liegt uns noch sehr am Herzen und deshalb wollen wir heute mit dem bereits erwähnten Spruchband abschließen, welches in der zweiten Halbzeit gezeigt wurde:

Gute Besserung, Robert!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 11.03.17 Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 06.04.2017

Zuschauer: 6500 (davon ca. 1500 Gäste)

24. Spieltag Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 1:0

Wuppertal kommt - für uns und den Rest der Szene heißt das, endlich nochmal ein Spieltag an dem was los ist!
Bereits am Freitagabend vor dem Spiel fanden wir uns zu einem gemütlichen Stelldichein mit Teilen der anderen aktiven Gruppen in der Stadt ein. Mit dem ein oder anderen Bierchen und ein paar netten Gesprächen verbrachte man gemeinsam diesen kurzweiligen Abend.

Der Spieltag selber begann für uns dann etwas früher als gewohnt. Gemeinsam mit den Jungs vom Kollektiv trafen wir uns frühmorgens in der Stadt. Die Zeit bis zum Aufbruch in Richtung Stadion verlief sehr kurzweilig bei ausgelassener aber gespannter Stimmung und so machten wir uns pünktlich auf unseren Weg Richtung Krefelder Strasse.
Leider - aber natürlich erwartungsgemäß - nicht ohne die Begleitung von nicht grade wenig Bullen.
Am Stadion angekommen standen wir dann erstmal noch vor verschlossenen Toren - scheinbar gabs wohl nächtlichen Besuch aus dem Bergischen Land im Stadion und deshalb hielten es Polizei und Sicherheitsverantwortliche wohl für nötig, nochmal einen Sicherheitscheck auf den letzten Drücker im Stadion durchzuführen.
Schade das man sich dann wohl am Vorabend verpasst hatte....

Nachdem man dann verspätet den Stimmungsblock entern konnte, konnte man auch nach und nach beobachten wie sich der Gästeblock endlich nochmal füllte. Das machte natürlich noch mal etwas mehr Lust auf den bald folgenden Anpfiff - doch zunächst, wie aufmerksame Beobachter sicher wissen, hieß es für uns leider erstmal wieder den Stimmungsboykott gegen Timo "den Schrecklichen" aufrecht zu erhalten. Der große Teil der Süd beteiligte sich auch diesmal wieder daran und so blieb unsere Tribüne die ersten 19 Min. des Spiels ruhig - sicherlich kein schöner Zustand, aber wir werden diesen Weg weiter gehen, weiter gehen müssen. Solang sich dieser unzumutbare Zustand des kollektiven Fahnenverbots für Aachener bei Auswärtsspielen nicht ändern wird, gibt es für uns keine Alternative. Eben besagte aufmerksame Beobachter scheint es in Wuppertal eher nicht zu geben, anders sind die ziemlich peinlichen Sprechchöre, warum man denn "so leise" sei, nicht zu erklären!?

Abgesehen davon startete der Gästeblock gut aufgelegt und überzeugte in der Anfangsviertelstunde durch eine nahezu 100%ige Mitmachquote bei ihren Gesangs-, Hüpf- und Klatscheinlagen! Garnicht übel - allerdings war das Pulver dann wohl auch nach den ersten 19 Min. verschossen und der starke Beginn konnte nicht gehalten werden. Positiv bleibt aber noch zu erwähnen, dass die "Wuppis" ihr Tifomaterial komplett an den Ordnern vorbei brachten, trotz diesmal auch für den Gästeblock in Aachen geltendem Materialverbot - ausgesprochen von unserem Geschäftsführer, der wohl scheinbar in seiner Position nichts anderes zu tun hat, als sich damit zu beschäftigen Fußballfans unnötig das Leben schwer zu machen.

Die Süd zeigte während des Stimmungsboykotts mehrere Spruchbänder gegen Timo und den Aufsichtsrat, sowie ein Spruchband mit der Aufschrift "Gegen Kollektivstrafen", das in mehreren Tribünenteilen in den Bereichen der sich beteiligenden Fanclubs im 10-Minuten-Abstand hochgehalten wurde. Nach Ablauf der 19 Min. des Schweigens startete man zuerst zwar recht gut, konnte dieses Niveau aber leider kaum über die gesamte Spielzeit aufrecht erhalten. Schade, wenn man bedenkt das es endlich nochmal einen gefüllten Gästeblock auf der Gegenseite gab. Da muss dann einfach viel mehr kommen - auch wenn das in diesen Zeiten mit den Begleiterscheinungen vielleicht auch nicht immer ganz so einfach ist - oder vielleicht grade deswegen!!

Immerhin zeigte die Mannschaft auf dem Rasen eine Reaktion auf das grausame Gekicke in Bonn in der Vorwoche, wo man ja eine herbe, aber hochverdiente 0:4 Klatsche hinnehmen musste. Einsatz und Kampfgeist stimmten und so wurde das Spiel durch ein Tor durch Mickels in der 55. Minute zurecht gewonnen und die 3 Punkte blieben in der schönen Kaiserstadt.

Nächste Woche führt uns unser Weg ins Ischeland-Stadion nach Hagen, wo es gegen Sprockhövel dann hoffentlich den nächsten 3er gibt. Abzuwarten bleibt, ob sich der Gastgebende Verein von Timo und seiner Heulerei anstecken lässt und uns mal wieder unsere Fahnen verbieten will...


Karlsbande Ultras

 
Fr, 03.03.17 Bonner SC - Alemannia Aachen 06.04.2017

Zuschauer: 2100 (davon ca. 700 Öcher)

23. Spieltag Bonner SC - Alemannia Aachen 4:0

Eigentlich war das Spiel beim BSC ja auf einen Samstag gelegt worden, aber irgendwer hatte wieder mal etwas dagegen. So wurde das Spiel auf den Freitag vorverlegt.
Ansich gibt es schlimmeres als an einem Freitagabend unter Flutlicht am Sportpark Nord anzutreten, wären da nicht Schule und Arbeit. So hetzten sich wieder alle Leute ab um pünktlich zum Treffpunkt am Bus zu stehen. Nachdem die üblichen Nasen begrüsst wurden und alle Mitbringsel verstaut waren, ging es auch zügig los. Da es diesmal ohne Stau voran ging und die Strecke nicht die weiteste ist, entschied man sich nochmal einen Zwischenstopp einzulegen, um auf den Geburstag eines unserer Mitglieder anzustossen. Danke für den unheimlich leckeren Fernet Branca für die gesamte Busbesatzung und auch an dieser Stelle nochmal Alles Gute!
In Bonn angekommen steuerten wir den Treffpunkt der Bonner Jungs an, da wir freundschafliche Kontakte zu diesen pflegen und wenigstens mal vor dem Spiel Guten Tag sagen wollten. Dies gefiel anscheinend nicht allen, so das von Sekunde zu Sekunde immer mehr Grüne anrollten. Nach ein paar Minuten war man auch direkt komplett gekesselt und man durfte erstmal nicht weiter Richtung Stadion ziehen. Absolute Frechheit und Willkür wiedereinmal, da steht man nicht auf Kriegsfuss und darf dann auch nicht gemeinsam zum Stadion ziehen. Einige Leute konnten sich vorher schon dem Kessel entziehen und berichteten von weiteren Polizeieinheiten am Stadion. Und das bei einem Spiel welches auch ohne einen einzigen grünen friedlich abgelaufen wäre. Steuerverschwendung en masse. Vor dem Stadion musste dann auch jeder seinen Weg gehen und wir Öcher wurden erstmal über eine halbe Stunde durch Bonn getrieben, ist ja nicht so das wir schon am Stadion waren. Ohne auf Toilette zu dürfen natürlich. Endlich am Stadion angekommen ging das übliche Spielchen wieder los, unser toller Geschäftsführer tut alles dafür, dass wir auch nirgendwo nur ein Teil reinbekommen, obwohl der Gastgeber kein Problem sieht. So verbot wohl diesmal der Verband, die Polizei etc auf Druck von unserem tollen Timo wieder alles an Tifomaterialen und Zaunfahnen. Da blieb dann dem BSC wohl auch nichts anderes übrig als sich zu beugen, obwohl uns vorher etwas anderes versichert wurde. Auf ein Wort von Offiziellen kann man aber eh schon lange nix mehr geben. Wir entschieden uns mit den anderen beiden Gruppen auf den überdachten Bereich zu gehen. Diese Entscheidung fällten wir relativ spontan, so dass leider nicht alle Öcher vorher Bescheid wussten. Dennoch zogen fast 200 Leute mit auf die Haupttribüne. Dank der tollen Verbote muss man leider immer öfters Sachen spontan entscheiden oder improvisieren.
Kurz vor Anpfiff tauchten dann wieder alle möglichen Gruppenfahnen und Schwenkfahnen im Block auf. Toll Timo, bringt es sehr deine Hetze gegen die eigenen Fans. Fahnen sind wichtiger als du, also mach bitte die Biege und lass uns in Ruhe!!! Ordner und Polizei interessierte dies nun auch nicht mehr und so verbrachte man von jetzt an einen entspannten Tag was dies betrifft. Entspannt ging es auf dem Spielfeld auch zu, aber halt so entspannt, dass unsere Spieler die Bonner einfach mal spielen ließen und sich nicht wirklich wehrten. Folgerichtig gelang Bonn in der 41.Minute das 1:0 um direkt im Anschluss nachzulegen. So stand es zur Halbzeit 2:0. Direkt nach Wiederanpfiff dann bereits 3:0 womit dann auch alles gegessen war. 4:0 verlor man letzendlich, damit ist auch alles ums Spiel gesagt - absolut enttäuschend und peinlich!!!
Auf den Rängen sah dies schon besser aus, gerade in der ersten Halbzeit wählte man ein gutes Liedgut und schmetterte dies extrem laut Richtung Rasen. Auch viele Schwenker und Doppelhalter waren im Einsatz sowie Zaunfahnen aller Gruppen, so dass die ganzen Verbote wieder ins lächerliche gezogen werden konnten und wir den Umständen entsprechend die Mannschaft bestmöglich unterstützen konnten. Alle auf dem überdachten Bereich zogen gut mit und so konnte man auch mal einen lauten Wechselgesang mit den 400 Öchern auf der Gegengrade starten. Zur 2ten Hälfte ging es etwas ruhiger weiter was natürlich am Spielverlauf lag, bei 3:0 Rückstand gegen einen Aufsteiger hat nicht mehr jeder im Block Lust freizudrehen, sondern man regt sich auch zurecht zwichendurch etwas auf. Wir starteten die 2te Hälfte mit einer kleinen Choreographie unserer Gruppe. Alles trotz jeglicher Verbote. Vorne gab es die Zaunfahne "ULTRAS | GESTERN, HEUTE, FÜR IMMER |" mit den Wappen der Kbu zu sehen und dahinter Papptafeln mit dem Schriftzug Karlsbande. Sagt eigentlich schon alles, wir werden unseren Verein immer lieben und unterstützen, auch wenn andere mit diesem schon lange abgeschlossen haben. Genauso werden wir uns als Ultras nicht verbieten lassen - und das für alle Zeit. Im Laufe der 2ten Halbzeit gab es dann noch ein Spruchband für einen Freund der im Krankenhaus liegt, gute Besserung Fabian auch nochmal an dieser Stelle, wir sind für dich da!!! Der Aachener Haufen entschied sich trotz Demütigung auf dem Platz 90 Minuten alles zu geben, wobei die 2te Hälfte natürlich nicht mehr die gleiche Intensivität wie die erste hatte.
Die Szene Bonn ist aktuell stark von Stadionverboten geplagt aus zum Teil lächerlichen Gründen. Für eine kleine Szene von dieser Größe natürlich die totale Katastrophe. Davon sind auch fast alle Führungspersonen betroffen. Heute befanden sich ca 35 Leute der Gruppe im Stadion, die wohl 90 Minuten ihr Ding runterspulten. Gehört hat man diese aufgrund des Standortes und der eigenen Aktivitäten nicht. Kämpfen Szene Bonn, Stadionverbote bekommen euch nicht kaputt!!!
Nach dem Spiel ging es geschlossen Richtung Busparkplatz, wo man dann die anderen Aachener und eigenen Autofahrer verabschiedete und sich noch mit dem Bus auf den Weg in eine Bonner Kneipe machte wo man trotz beschissenem Spiel noch ein paar schöne Stunden verbrachte ehe der Bus weit nach Mitternacht in die schönste Stadt der Welt aufbrach !!!
Alemannia Aachen wird nicht untergehen.
Karlsbande Ultras gestern, heute, für immer !!!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 25.02.17 Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 06.04.2017

Zuschauer: 4800 (davon ca. 10 Gäste)

22. Spieltag Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 3:1

Endlich stand also das erste Spiel in diesem Jahr vor der Türe, nachdem das Spiel in Sprockhövel (wegen Unbespielbarkeit des Platzes) abgesagt wurde.
Zu Gast war der SC Wiedenbrück. Dass es nach der langen Winterpause endlich wieder Fussball zu sehen gab, ließ sicherlich bei den meisten eine gewissen Vorfreude auf das Spiel aufkommen.
Zur 5. Jahreszeit, die in Aachen sehr zellebriert wird, traf man sich verkleidet ein wenig früher als zur gewohnten Zeit und genoß neben einigen Getränken und Bockwurst mit Brot das Beisammensein.
Mit dem richtigen Pegel ging es dann zum Stadion.
Im Block angekommen begab man sich daran, die Zaunfahne aufzuhängen und umzuklappen, da wir bis zur 19. Minute stillschweigend boykottierten bzgl. des angeordneten Fahnen- und Bannerverbot bei Auswärtsfahrten.
Das Spiel lieferte Chancen auf beiden Seiten, doch waren unsere Gäste aus Wiedenbrück effizienter und erzielten in der 53. Spielminute die Führung. Jetzt hieß es Mund abwischen und weiter.
Die Schwarz-Gelben haben Moral und Kampfgeist bewiesen, als in der 61. Minute Maik Kühnel zum ausgleich traf.
Unsere Alemannia war wie ausgewechselt und kämpfte sich in Richtung Führung. Diese gelang Mergim Fejzullahu in der 89. Minute.
Freude brach aus und es gab kein Halten mehr, hatte man mit so etwas nicht gerechnet. Mergim Fejzullahu machte sogar noch den Deckel in der Nachspielzeit drauf und traf durch einen sehr schönen Freistoss zum 3:1 Siegtreffer.
Nach dem Spiel ging es Richtung Stadt, um dort den Sieg und den Karneval zu feiern.


Karlsbande Ultras

 
Investor - erwünschter Heilsbringer oder doch nur Augenwischerei? 09.01.2017



Liebe Alemannen,

kaum ein Thema in der letzten Zeit beherrschte die Nachrichten um unseren Verein so sehr, wie ein möglicher Investor. Sei es die "regionale Variante", sei es die "überregionale Investorengruppe" oder sogar ein ausländischer Geschäftsmann. Kaum ein Thema sorgte für mehr Streit unter den Alemannia Anhängern. Auf der einen Seite die, die diese Variante verpönen, auf der anderen Seite die Befürworter einer solchen Variante.

Doch, was sind die Konsequenzen aus so einem Investor? Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen? Oder doch eher ein kaputter Verein mit Traditionsverlust?

Bewusst haben wir uns lange zu dieser Thematik bedeckt gehalten, da die Ausgangssituation eine immense Tragweite und eine einschneidende Auswirkung auf die Zukunft unseres Vereins hat. Nach ausführlicher Ausarbeitung der Sachlage möchten wir nun zur Gesamtthematik „Investor“ unvoreingenommen informieren.
Hierzu wollen wir Euch am 30. Januar im „Deutschen Haus“ (Adalbertsteinweg 128, 52066 Aachen) zu einer Informationsveranstaltung, mit anschließendem Meinungsaustausch, einladen.

Wir wollen an dieser Stelle anmerken, dass dies keine Konkurrenzveranstaltung zu anderen Informationsabenden mit gleicher Thematik darstellt, sondern vielmehr einer weiteren Personenanzahl die aktuelle Situation näherbringen. Folglich ist die Teilnehmeranzahl nicht limitiert. Zur weiteren Planung bitten wir jedoch Fanclubs, sofern diese mit mehreren Teilnehmern kommen, uns unter info@karlsbande.de über die genaue Besucherzahl zu informieren. Einzelpersonen sind selbstverständlich auch ohne Anmeldung gerne gesehen.

Bei weiteren Fragen wendet Euch an die bekannten Personen oder aber an die oben genannte E-Mail Adresse.

Karlsbande Ultras, Januar 2017

 
Sa, 10.12.16 Alemannia Aachen - Rot-Weiß Oberhausen 06.04.2017

Zuschauer: 4900 (davon ca. 300 Gäste)

20. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiß Oberhausen 1:0

Nun stand also das letzte Spiel in diesem Jahr vor der Türe. Zu Gast waren die Rot-Weißen aus Oberhausen, was sicherlich bei den meisten eine gewissen Vorfreude auf das Spiel aufkommen ließ, da es nicht irgendein Dorfverein ohne Fans ist, gegen den wir antreten sollten. Entweder der aktuellen Jahreszeit geschuldet oder weil es einfach nicht genug Affenkostüme gab, reiste gut die Hälfte der Gäste in Weihnachtsmannkostümen verkleidet an und präsentierte dazu kleine Schwenker.
Zum Abschluss des Jahres traf man sich ein wenig früher als zur gewohnten Zeit und stellte neben den üblichen alkoholischen Getränken auch noch eine gute Basis leckerer Kostbarkeiten an Essen bereit. Gestärkt und mit dem richtigen Pegel ging es dann zum Stadion.
Im Block angekommen begab man sich daran, den Zaun zu behängen und die großen und kleinen Schwenker aufzuziehen. Anders als bei den Spielen zuvor unterstützte man die Mannschaft heute von der 1. Minute an. Das Spiel lieferte Chancen auf beiden Seiten, doch war es unsere Mannschaft, die durch Rüter in der 33. Minute in Führung ging.
Die Freude über diesen Treffer war natürlich groß, da kurz darauf aber die geplante Protestaktion gegen das kollektive Materialverbot bei Auswärtsspielen begann, konnte man den Schwung der Führung stimmungstechnisch nicht mitnehmen.
In der zweiten Halbzeit waren die Schwarz-Gelben weiter bemüht, dass die drei Punkte heute in der Kaiserstadt bleiben. Den Gästen gelang es nicht, daran etwas zu ändern. Eher hätte unsere Elf beinahe noch mit einem Freistoß an die Latte auf 2:0 erhöht.
Optisch präsentierte man heute wieder einen gut gefüllten Block, die dadurch mögliche Lautstärke wurde jedoch leider nicht immer erreicht. Zwar funkte die Begeisterung teilweise auf und war dementsprechend akkustisch wahrnehmbar, konnte aber nicht das ganze Spiel über gehalten werden.
Nach dem Spiel ging man noch mit der Gruppe in die Stadt und verbrachte dort einen feuchtfröhlichen Abend zusammen.
Bis zum Wiedersehen im neuen Jahr wünschen wir allen Schwarz-Gelben Anhängern ein frohes Weihnachstsfest und einen guten Start ins neue Jahr!


Karlsbande Ultras

 
So, 04.12.16 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 06.04.2017

Zuschauer: 1000 (davon ca. 400 aus der Kaiserstadt)

19. Spieltag SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 3:1

An diesem kalten zweiten Adventssonntag ging es für die Alemannia und somit selbstredend auch für uns in den Pott zur SG Wattenscheid 09, zum letzten Auswärtsspiel in diesem Kalenderjahr. Recht früh startete die Reise im vollbesetzten Doppeldecker um die 130km hinter sich zu bringen. Nach dem ein oder anderen Getränk zur inneren Erwärmung kam man dementsprechend zeitig im Bochumer Ortsteil an und machte sich auf den Weg in den Sitzplatz-Bereich. Diesen wählte man nach positiven Erfahrungen aus dem letzten Gastspiel in der Lohrheide wieder, um von dort aus mit den beiden anderen Gruppen gemeinsam unser Team anzufeuern. Im weitläufigen Stehplatzbereich ist dies bei einer geringeren Zahl an Auswärtsfahrer nur schwierig umzusetzen. Der Einlass zog sich zwar ein wenig in die Länge, hinein schaffte es aber trotzdem alles was die SGW in Absprache mit unserem werten Geschäftsführer verboten hatte. Somit hingen kurz vor Spielbeginn alle Fahnen an ihrem Platz und zahlreiche Schwenkfahnen sorgten für ein gutes Bild. Eine geplante Choreo wurde ebenso wie das andere Material, welches zu unserer Fankultur gehört, verboten.
Unser Team legte auf dem satten Grün nach dem 4:0 in der Vorwoche gegen die unsportlichen Freunde aus Siegen gut los und erarbeitete sich früh die ersten Chancen. Nach einer Viertelstunde brachte Fejzullahu die Schwarz-Gelben mit einem Volleyschuss von der Strafraumkante sehenswert in Führung. In der Folgezeit dominierte unser Team weiter das Spiel, vertendelte aber leichtfertig große Chancen die Führung auszubauen. So wie Ernst, der in der 22. Minute frei auf den Wattenscheider Keeper zulief und an diesem scheiterte. Nach einer halben Stunde bewahrheitete sich wieder der Spruch, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt.... Wattenscheid netzte einen Freistoß aus gut 30 Metern direkt in die untere Ecke und war wieder im Spiel. Zehn Minuten später das selbe Bild. Gleiche Position und gleicher Schütze. Frei nach dem Motto was einmal klappt, klappt auch ein zweites mal, landete der Ball wieder in der gleichen Ecke. Schlussmann Sprint schaute sich den Treffer in aller Seelenruhe an. Nach der Halbzeit war Aachen weiterhin die bessere Mannschaft, dies nutze aber nichts. Zehn Minuten vor Schluss gelang Wattenscheid das 3:1 und entschied damit das Spiel. Zwar setzte Rüter kurz darauf noch einen Ball an die Latte, dies änderte an der Niederlage aber herzlich wenig.

Die Stimmung konnte auf unserer Seite überzeugen. Zwar gab es nach den Gegentoren einige ruhigere Minuten, im großen und ganzen kann man aber im Gegensatz zum Spiel zufrieden mit der Leistung auf den Rängen sein. Einige Male schallten unsere Gesänge lautstark durch die Lohrheide.
Von der Szene WAT, die mit wenigen Leuten hinter ihren Zaunfahnen stand, hörte man so gut wie nichts. Lediglich nach den Toren konnte man sie kurz vernehmen. Positiv zu erwähnen ist jedoch ihr Spruchband zu Beginn des Spiels, welches auf unsere Problematik bezüglich der Zaunfahnen einging. "Fussball ohne Fahnen ist wie Bier ohne Alk. Knallt nicht". Recht haben sie.
Nach dem Spiel ging es raus zu unseren Jungs, die trotz der niedrigen Temperaturen vor den Toren die Stellung halten. Ihnen widmete man noch den ein oder anderen Gesang, bevor es in den Bus und auf die Heimreise in die Kaiserstadt ging. Im Bus zeigte sich wieder dieses seltsame Phänomen, dass die Stimmung nach Niederlagen zum Teil besser ist als nach Siegen. Frustsaufen könnte man das ganze nennen. So wurde es eine lustige Rückfahrt auf der man an einer Raststätte einiges an Spaß hatte, was bei dem ein oder anderen polnischen Trucker für Verwirrung gesorgt haben dürfte.

In der kommende Woche gastiert noch der RWO in Aachen, bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht.


Karlsbande Ultras

 
Di, 29.11.16 Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 19.12.2016

Zuschauer: 4100 (davon ca. 130 aus Siegen)

18. Spieltag Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 4:0

Das vorletzte Heimspiel des Jahres verschlug die Sportfreunde aus Siegen zu einer unterirdischen Anstoßzeit in die Kaiserstadt. Da Einsicht offenbar nicht zu den sozialen Kompetenzen der Alemannia-Führungsetage gehört und man nach wie vor an dem Plan festhält, sinnlose Kollektivstrafen durchzusetzen, entschied sich ein Großteil der Aachener Fanszene auch diesmal wieder die ersten 19 Minuten zu schweigen. Da der Verein noch einen draufsetzte und via Homepage verkündete, dass man für eine solche Maßnahme legitime Gründe habe, entschloss man sich die ersten fünf Minuten im Stadionumlauf zu verbringen.
Durch den frühen Führungstreffer unserer Elf unterbrach man den Boykott zwar kurz, allerdings zog erneut die gesamte Süd (nicht nur ein kleiner Teil der gewaltbereiten und uneinsichtigen Ultras) mit.
Das Spiel verlief ganz nach Wunsch. Den Beginn der zweiten Halbzeit widmete ein Großteil der Zuschauer dem TV-Sender, der für diese unzumutbare Zeit und Kulisse sorgte. Die Mannschaft überzeugte mit einer starken Leistung und Etwas, das zumindest wieder wie guter Fußball aussah. 4:0, was will man mehr?! Die Stimmung auf der Süd zeigte sich heute, gemessen am Spielstand relativ in Ordnung. Während der ersten Halbzeit, bzw. nach den ersten 19. Spielminuten konnte man relativ passabel loslegen und durch kreatives Liedgut überzeugen. Hier fällt auf, dass auch die Abstimmung untereinander besser funktioniert. Leider verflachte die anfänglich gute Stimmung in der zweiten Halbzeit wieder. Hier sollte bei kommenden Heimspielen viel mehr kommen! Versucht doch einfach etwas besser auf die angestimmten Lieder, bzw. den Takt des Trommlers einzugehen und vorallem das Tempo langsam zu halten.


Karlsbande Ultras

 
Mi, 23.11.16 Alemannia Aachen - Fortuna Köln 05.12.2016

Zuschauer: 2800 (davon ca. 240 aus Köln)

2. Runde Mittelrhein-Pokal Alemannia Aachen - Fortuna Köln 0:1

In der zweiten Runde des FVM-Pokals traf die Alemannia auf die Fortuna aus Köln, den einzigen Drittligisten im Wettbewerb und somit den stärkste Gegner des Turniers. 2.800 Zuschauer sahen unter Flutlicht eine umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ende für Köln. Die ca. 200 mitgereisten Gäste konnte man nur selten vernehmen.
Doch beginnen wir woanders.
Im Zuge unserer Proteste blieben die ersten 19:00 Minuten alle Zaunfahnen eingeklappt und der untere Teil der Tribüne leer. Im Folgenden wurden alle Zaunfahnen über Kopf ausgeklappt. Da die ersten 19:00 Minuten geschlossen auf den Support verzichtet wurde, kann man von einer gelungenen Aktion der ganzen Tribüne reden.
Leider konnte sich der Stimmungsblock nach Ablauf der 19 Minuten nicht in der Art aufraffen, als dass auch im Anschluss an diese Aktion ein deutliches Zeichen gesetzt werden konnte. Zu keinem Zeitpunkt konnte man wirklich an vergangene Wochen anknüpfen, was allerdings nicht an der Leistung der Mannschaft gelegen haben kann. Die präsentierte sich nämlich kämpferisch und gab auch nach dem 0:1 Rückstand, durch einen direkt verwandelten Freistoß in der 25. Minute, nicht auf. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei der letztendliche Sieg der Fortuna sicher nicht als hochverdient einzuordnen ist.
Am Ende steht dennoch das Pokalaus und die wiedereinmal enttäuschte Hoffnung auf ein Spiel im DFB-Pokal.
Was soll's, Mund abwischen - weiter machen!

Am Dienstag kommen dann die Sportfreunde aus Siegen zum Start der Rückrunde in die Kaiserstadt.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 12.11.16 Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 17.11.2016

Zuschauer: 21100 (davon ca. 500 Gäste)

17. Spieltag Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 3:2

Vorneweg:
Der 17. Spieltag der Regionalliga West lockte die Zweitvertretung des 1. FC Köln nach Aachen. Die Verantwortlichen der Alemannia wollten den Kick nutzen, um auf eine dem Fußball übergeordnete und sehr ernstzunehmende Problematik aufmerksam zu machen. Infolgedessen sollte der Spieltag als Aktionstag gegen die beiden nahe der deutschen Grenze stationierten Atomkraftwerke Tihange und Doel funktionieren. Nicht nur als Bewohner der Stadt Aachen, sondern auch als gesund funktionierender Mensch, sollte man bezüglich der Energiepolitik der Belgier nicht nur beim Fußball ein klares Zeichen gegen diesen Irrsinn setzen.
Passend dazu ließ die Alemannia Karten für 'nen Fünfer springen, um somit die Ränge auch gut zu füllen. Über 20.000 Zuschauer sprechen dabei für sich. Schade nur, dass diese scheinbar den Rest der Saison einen weiten Bogen um jedes Stadion bzw. das Heimische machen.

Back to the topic:
Im Vorfeld der Partie trafen sich Vertreter der Ultras und sämtlicher Fanclubs, um einen in unseren Augen sehr wichtigen Schritt festzulegen. Die Problematik rund um die ausgesprochenen Kollektivstrafen veranlasste alle oben aufgeführten Personen dazu, einen Stimmungsboykott der ersten 19 Spielminuten durchzuziehen. Zusätzlich dazu sollte auch optisch auf diesen Konflikt eingegangen werden, indem man die Fahnen erst nach der 19. Minute aufhing.
Am Spieltag selber wählte man die Pontstraße als Treffpunkt, um dort mit den anderen beiden aktiven Ultragruppen plus Freunden aus Kerkrade das ein oder andere Pils zu heben. Generell eine gute Abwechslung hin und wieder mal einen anderen Treff zu wählen. Die Cops ahnten irgendwie, dass man sich scheinbar persönlich auf den Weg nach Belgien machen wollte, um den Reaktor um seine Brennstäbe zu erleichtern und zeigten, dass sie auch für einen Kastortrans…Marsch zum Stadion gerüstet waren. Sehr motivierte Damen und Herren! Die „AG St. Martin“ der OGS Aachen Brand schickte übrigens noch Verstärkung in Form einer Reiterstaffel. Sehr geiles Bild übrigens, einen total überforderten alten Mann, der eben noch sein Kleid mit dem Schwert teilte, fast vom Pferd fallen zu sehen. Denk an deine Gesundheit, Jung! Die Personalien sind es nicht wert…
Im Stadion zeigte sich die ersten 19 Minuten ein erwartetes, trostloses Bild der Heimkurve. Die gepinselten Spruchbänder erfüllten ihren Zweck, die Zaunfahnen blieben eingeklappt und überraschenderweise zog jeder auf der Süd mit und presste die Lippen zusammen.
Spielerisch sah man an diesem Spieltag eine recht gute Leistung der Mannschaft. Gegen Ende der Partie verkürzten die Kölner zwar noch einmal und korrigierten das Ergebnis, doch der Wille und Einsatz unserer Jungs stimmte diesmal.
Stimmungstechnisch knüpfte man leider an den Boykott an. Hier kam von allen Rängen einfach viel zu wenig. Gerade in Anbetracht der Zuschauerzahl mehr als unterirdisch! Hier sollte man auch in Zukunft enger zusammenrücken und die Lieder kraftvoller und definitiv LANGSAMER in Richtung Platz schmettern. Mittlerweile durfte man auch wieder die Ultraszene der Kölner in Aachen begrüßen, die seit geraumer Zeit wieder die Spiele ihrer U21 besucht. Diese gaben zwar ein kompaktes Bild ab, lieferten aber einen ähnlich schlechten Support.
Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass der Protest um die von der Vereinsführung ausgesprochenen Sanktionen nicht nachlassen wird! Wir sind froh, dass man nun auch mit anderen Fanklubs in den Austausch getreten ist und diesbezüglich an einem Strang zieht. Zaunfahnen und Tifomaterial sind ein Bestandteil einer lebendigen Fankultur und werden seitens aktiver Fans und Ultras niemals als Mittel einer willkürlichen Sanktion geduldet sein!


Karlsbande Ultras

 
So, 06.11.16 Schalke II - Alemannia Aachen 11.11.2016

Zuschauer: 610 (davon ca. 450 Öcher)

16. Spieltag Schalke II - Alemannia Aachen 2:1

An diesem Sonntag ging es zur Zweitvertretung vom FC Schalke 04, nachdem die Terminierung gefühlte hundertmal verschoben wurde. Mit einem vollen Bus rollte man Richtung Pott und war auf die Gegebenheiten, die uns erwarteten, gespannt, da der FC Schalke das Fahnen- und Bannerverbot unseres geschätzten Geschäftsführers übernahm.
Recht schnell wurde einem klar, dass heute auf dem Platz nicht gezaubert wird. Im Gästeblock erschienen dafür, wie durch Zauberei, zum Anpfiff mehrere Zaunfahnen, Doppelhalter und Schwenkfahnen.
Auf dem Rasen traf Gödde frei vor dem Tor nur die Latte und leitete den Gegenkonter zum 1:0 Rückstand ein. Nach einer weiteren Ecke lagen unsere Schwarzgelben zur 13. Spielminute schon 2:0 zurück. Erst nach der Halbzeit glückte der Anschlusstreffer, jedoch blieb es beim 2:1 Endstand. Zum dritten Mal in Folge verlor unsere Alemannia nun gegen eine Zweitvertretung. Schlussendlich kann man sagen, dass die Mannschaft die erste Viertelstunde verschlafen hat und es an der Durchsetzungskraft in der Offensive hapert.
Die Stimmung im Gästeblock war dafür absolut akzeptabel, obwohl sich daran nur der Ultra-Haufen beteiligte. Unsere Gruppe lieferte dafür nicht einen ihrer besten Auftritte ab.
Am kommenden Samstag empfängt man die nächste Zweitvertretung, die des 1. FC Köln.


Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.11.16 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 03.11.2016

Zuschauer: 750 (davon ca. die Hälfte aus der Kaiserstadt)

1. Runde Mittelrhein-Pokal FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 0:3

In diesem Jahr zog es den schwarz-gelben Tross der Alemannia, wie beriets vor zwei Jahren, in der ersten Runde des Mittelrhein-Pokals hinaus auf das Heinsberger Land. Genauer gesagt in das bereits bekannte Waldstadion im Wegberger Ortsteil Beeck.
Wie bereits im Bericht vom Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Dortmund näher erläutert, sprach unsere tolle Vereinsführung eine Empfehlung an Wegberg-Beeck aus, Schwenk- und Zaunfahnen zu verbieten. Der Mittelrheinligist kam dieser Empfehlung nach und verbot alles, was zu einer lebendigen und bunten Fankurve gehört. Nichtsdestotrotz machte man sich mit Sack und Pack an diesem kalten und verregneten Mittwochabend mit zahlreichen Autos auf den Weg nach Wegberg. Als man das Stadion eine halbe Stunde vor Anpfiff erreichte, betrat man dieses zusammen mit den anderen Gruppen. Wie von Zauberhand hingen kurz nach dem Anstoß vier Zaunfahnen dort, wo sie hingehören. Zudem gingen ein paar Schwenkfahnen in den verregneten Himmel. Somit konnte man bis auf den Verlust von ein paar Fahnenstöcken diese unnötige Maßnahme ad absurdum führen.
Ein weiterer positiver Aspekt war, dass man endlich nochmal mit seinen Freunden, die vom Verband mit Stadionverbot belegt wurden, in einem Stadion Schulter an Schulter seine Mannschaft unterstützen konnte, da die Stadionverbote beim Fünftligisten nicht gelten. Von nun an wurde das Team auf dem Rasen lautstark angetrieben, so wie es sich gehört.
In der ersten Halbzeit ließ es unsere Mannschaft eher langsam angehen. Zwar erarbeitete man sich einige Chancen zur Führung und war auch sichtlich überlegen, etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus.
In der zweiten Halbzeit steigerten sich alle Alemannen nochmal merklich. Auf der Tribüne sang man sich trotz des bescheidenen Wetters in einen Rausch. Und passend dazu verwandelte Hammel die gefühlt fünfzigste Chance zur Führung in der 52. Minute. Eine Viertelstunde später erzielte Mohr den zweiten Treffer und machte den sprichwörtlichen Deckel drauf. In seinem ersten Spiel durfte in der Nachspielzeit Odagaki noch einen drauflegen und sorgte für den dritten und letzten Treffer des Tages.
Die Stimmung war den Umständen entsprechend sehr gut. Zwar blieb man in der ersten Halbzeit hinter seinen eigenen Ansprüchen, die zweite Hälfte konnte dafür aber das Stimmungsbild ins Positive rücken. Lange und laute Gesänge schallten in den Beecker Wald hinein und dank dem positiven Spielverlauf ebbte die Stimmung selten ab. Von den 300 Sympathisanten der Wegberger hörte man natürlich nichts.

In der nächsten Pokal-Runde wartet nun mit dem Drittligisten Fortuna Köln der größte Brocken, den man in diesem Pokal bezwingen muss, um die Chance auf den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals im nächsten Jahr zu wahren.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 29.10.16 Alemannia Aachen - BVB II 03.11.2016

Zuschauer: 5200 (davon ca. 120 Gäste)

15. Spieltag Alemannia Aachen - BVB II 0:1

Nach dem verkorksten Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Gladbach und der gewonnen Gewissheit, dass es diese Saison wohl wieder nicht für den Aufstieg reicht, richtete man seinen Blick auf das kommende Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Dortmund. Mit Gästen durfte nicht zu rechnen sein, da für die Erste am gleichen Tag das Derby anstand.
Im Grunde genommen eine recht unspektakuläre Woche zwischen den Heimspielen, wäre da nicht die Vereinsführung, die nach angeblichen Gesprächen mit „fachkundigen“ Personen, ihre neusten Erkenntnissen und Konsequenzen auf der Vereinsseite veröffentlichte.
Wir zitieren:
„Nach vielen Gesprächen mit verschiedensten fachkundigen Personen ist man zu dem Entschluss gekommen, keine Kollektivstrafen gegen einzelne Gruppierungen auszusprechen, da so womöglich auch Personen bestraft werden würden, die keinerlei strafrelevanten Tätigkeiten ausgeführt oder dabei mitgewirkt haben.
Die Alemannia hat sich dazu entschlossen, die Ursache zu bekämpfen. Bis zum Saisonende 2016/17 werden deshalb bei allen Auswärtsspielen (egal ob bei Freundschaftsspielen, im Bitburger Pokal oder in der Regionalliga West) nach Rücksprache mit den jeweiligen Gastvereinen keinerlei Blockfahnen, Zaunfahnen, Schwenkfahnen, Spruchbänder oder Banner zugelassen.“ http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Alemannia-zieht-Konsequenzen-aus-Verbandsstrafe-23695c/ , Mi, 26. Oktober 2016
Damit zeigt die Vereinsführung zum wiederholten Mal ihre Inkompetenz und ihr Nichtwissen in Sachen Stadionleben und Fanszene. Wenn dieses Materialverbot keine Kollektivstrafe darstellt gegen alle Schwarzgelben Anhänger, ist der RB Leipzig womöglich ein Traditionsverein!
Es wunderte einen nicht, dass dieses Verbot „nur“ Auswärtsspiele betrifft, da zu gern die Bilder von einer euphorischen, bunten Heimkurve für Marketingzwecke verwendet werden.
Neben dem Materialverbot soll die Meinungsfreiheit auch beim gastgebenden Verein unterbunden werden. Dies ist bei heimischen Spielen schon lange der Fall, da das Mitführen von Spruchbändern nur mit Genehmigung erlaubt ist. Spruchbänder, Flyer und Transparente, die sich kritisch gegen einen möglichen Investor richten, stehen hier besonders im Fokus!
Wir zitieren:
„Zusätzlich wurden Spruchbänder unangemeldet ins Stadion geschmuggelt und Flyer ohne Genehmigung verteilt. Diese Gruppierungen und Personen nutzen egoistisch die Plattform Alemannia Aachen, um ihre Ideale der Ultrakultur auszuüben und missachten dabei jegliche Regeln, Vorschriften oder Gesetze.“ http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/WDFV-Urteil-Letzte-Geldstrafe-fuer-die-Alemannia-23664B/ , Fr, 7. Oktober 2016.
Bei diesen Spruchbändern handelte es sich um kritische Spruchbänder gegen einen möglichen Investor:
Spruchbänder vom Spiel gegen RWE:
„INVESTOR VERHINDERN. MITGLIED WERDEN.“
„ALEMANNIA GEHÖRT DEN MITGLIEDERN!“
„KÄUFLICHE LIEBE...ANSTATT ALTE, NEUE LIEBE?“
„IHR TRETET UNSERE GRÜNDUNGSIDEALE MIT FÜßEN!“
„WWW.ALEMANNIA-VERKAUFTMANNICHT.DE“

Diese neue Meldung von der Vereinsseite sorgte für großes Bestürzen und Aufruhe in der Schwarzgelben Anhängerschaft und so wurde die doch anfangs ruhige Woche zu einer sehr emotionsvollen. Auch wenn man in Sachen Pyrotechnik sicherlich unterschiedlicher Meinung ist, war jedem klar, dass diese KOLLEKTIVSTRAFE eindeutig zu weit geht, in keinem Verhältnis steht und sicherlich keine „Problembehebung“ darstellt. Nach intensiven Gesprächen in unserer Gruppe und auch mit anderen Gruppierungen und Fanclubs kam man zu dem Ergebnis, dass man beim Heimspiel gegen Dortmunds Zweite keine andere Wahl hat, als jegliches Material zuhause zulassen und auf optischen und akustischen Support zu verzichten. Diese Entscheidung und die Beweggründe für diese Handlung wurden auch der Mannschaft so mitgeteilt.
Am Spieltag selber traf man sich mit allen Ultra Gruppierungen frühzeitig und betrat geschlossen das Stadion. Man positionierte sich im Stimmungsblock, der ohne Fahnen und Bewegung wie tot wirkte. Akustisch machte man sich, über das Spiel verteilt, gegen die Personalie Timo Skrzypski öfters bemerkbar. Auch der restliche Teil des Stadions wirkte an diesem Spieltag recht trostlos. Auf dem Platz gab es die vierte Niederlage auf heimischen Grund zu begutachten.
Als nächstes steht das Pokalspiel gegen Wegberg-Beeck an, mit dem hoffentlichen Einzug in die zweite Runde.

Fahnen sind nicht verhandelbar!!!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 22.10.16 Alemannia Aachen - BMG II 02.11.2016

Zuschauer: 7.100 (davon ca. 120 aus Erkelenz-Nord)

14. Spieltag Alemannia Aachen - BMG II 2:4

An diesem Spieltag gastierte mit der zweiten Mannschaft der Gladbacher Fohlen der Tabellenführer der Regionalliga West in Aachen. Somit war es für unsere Elf ein entscheidendes Spiel, um als Dritter an eben diesen Gladbachern dran zu bleiben. Wie gewohnt traf man sich frühzeitig, um den Stress der Woche bei Getränken und Gesprächen mit seinen Freunden hinter sich zu lassen. Als der Alltagsfrust vergessen war, ging es rüber ins Stadion, mit einem Funken Hoffnung die Liga spannend zu halten. Das Ergebnis dieser Hoffnung kann man bereits über dem Text sehen.
Auch wenn uns unsere tolle Vereinsführung verbietet Fahnen mit solch einem Bezug aufzuhängen, sind unsere Gedanken weiterhin bei den Jungs, die Woche für Woche vor den Toren auf ihre Freunde warten. Gegen alle Stadionverbote!
Nachdem alles angerichtet war, konnte es losgehen. Leider hatte unser Team das aber offensichtlich nicht mitbekommen. Kaum hatte man zum ersten Lied nach eigenem Anstoß Luft geholt, lag man auch schon zurück. Ganze 39 (!!!) Sekunden hatte es gedauert, bis man in Rückstand geriet. Die erste Hoffnung war damit natürlich begraben. Die Mannen in Schwarz waren sichtlich geschockt und fingen sich nur eine Viertelstunde später das 0:2. Auf den nächsten Rückschlag brauchte man auch nur nochmal 8 Minuten zu warten. Nach 24 Minuten 0:3 hinten. Au Backe Alemannia. Ohne ein weiteres Gegentor, aber auch ohne eigene nennenswerte Torchance, ging es in die Pause. Die Pausenansprache von Trainer Kilic zeigte offenbar Wirkung. Nach der Pause kam unsere Elf nach zwei Wechseln zur Halbzeit besser ins Spiel und konnte nach einigen Gelegenheiten in der 57. Minute durch den eingewechselten Gödde auf 1:3 verkürzen. Nur fünf Minuten später keimte nach dem Anschlusstreffer von Rüter wieder Hoffnung auf. Diese wurde wiederum nur fünf Minuten später wieder durch den Schlusspunkt zum 2:4 begraben. Danach passierte nicht mehr viel. Nach dieser ersten Halbzeit wäre ein Punkt auch sehr schmeichelhaft gewesen und die Gladbacher ziehen in der Tabelle weiter oben alleine ihre Kreise. Die Stimmung auf der Süd passte sich dem Spiel auf dem Rasen an. Nach den ersten beiden Gegentreffern versuchte man weiter lautstark sein Team nach vorne zu peitschen. Nach dem dritten Gegentreffer wurde es jedoch leiser. Ähnlich wie das Team auf dem Rasen, kam auch die Kurve bzw. der Stimmungsblock nochmal zurück und nach dem Anschlusstreffer wurde es nochmal richtig laut. Nach dem Dolchstoß zwanzig Minuten vor dem Ende schwächte sich dies jedoch leider wieder ab. Von den 120 tollen Fans, die augenscheinlich keine Lust hatten ihre Erste mit zu den großen Bayern zu begleiten, hörte man außer nach den Toren erwartungsgemäß nichts.
In der kommende Woche gastiert der nächste Nachwuchs einer Borussia in Aachen. Bleibt zu hoffen, dass wir dort nicht so alt aussehen auf dem Platz.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 14.10.16 SC Verl - Alemannia Aachen 26.10.2016

Zuschauer: 1050 (davon ca. 250 Öcher)

13. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:1

Nachdem unser Auswärtsspiel beim nächsten Dorfclub bereits auf samstags terminiert wurde, wollte dieser doch lieber freitags spielen. Warum weiß kein Mensch, mehr Zuschauer kommen freitags mit Sicherheit nicht. Vermutlich erhoffte man sich, dass weniger Öcher kommen und man deshalb auf eine Trommel verzichten würde. Diese ist dort nämlich wegen einer Anwohnerin verboten und das wird radikal durchgesetzt. Dass es für uns nicht zur Debatte steht freiwillig auf eine Trommel zu verzichten, war auch klar.
Erstmal hieß es aber spontan Urlaub nehmen und andere Sachen klären, damit man es an einem Freitag irgendwie nach Verl schafft. Nachdem dann alle Mitfahrer pünktlich eintrafen, fehlte nur noch der Bus. Die Zeit rannte, jedoch tat sich nichts. Es wurde schon versucht einen Ersatzbus aufzutreiben oder auf Autos umzusiedeln. Irgendwann erreichte der Sheriff des Unternehmens den Busfahrer, der wohl noch nichts von dem neuen Termin erfahren hatte. Da hatte beim Unternehmen wohl einer gepennt!
So startete man mit reichlich Verspätung und geplante Pausen auf dem Weg wurden gestrichen, worunter das Busklo ein wenig litt. Die Situation verbesserte sich auch nicht, weil man von einem Stau in den nächsten düste. Da sehr viele Öcher ebenfalls im Stau standen, genauso wie die Mannschaft, wurde das Spiel eine halbe Stunde später angepfiffen. Wir erreichten das Stadion dann 15 Minuten nach Anpfiff. Nach gründlichen aber zügigen Kontrollen der Ordner Armee, waren dann 30 Minuten nach Spielbeginn alle unserer Leute inklusive Autofahrer im Stadion. Mit lautem Gesang enterten wir dann den Block und verdoppelten dem Stimmungsblock hinterm Tor. Die Trommel, die wir reinschmuggeln wollten, schaffte es nicht. Dies war vorallem dem Zeitdruck geschuldet, sodass man sich auf die Jungs von der Yellow Connection verlassen musste, die es auch dann perfekt hinbekommen haben! Die Fahnen wurden schnell aufgehangen. Man schloss sich den beiden anderen Gruppen an und sang bis zur Halbzeit noch lautstark für unser Team. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stand es schon direkt 1:1. Der Gästeblock gab dennoch alles und sang sehr laut und emotional. Auf dem Platz spielte sich aber genau das Gegenteil ab und man bekam gefühlt seit Ankunft keinen Torschuss mit. Am Ende konnte man über den Punkt noch froh sein. Kurz nach dem 1:1 zeigte unsere Gruppe noch ein Spruchband für den verstorbenen Magdeburger Hannes. An dieser Stelle auch nochmal alle Kraft an die Familie, Freunde und die Magdeburger Fanszene!!! Ruhe in Frieden Hannes. Hierzu blieb es dann noch eine Minute ruhig. Stimmungstechnisch war es insgesamt ein sehr guter Auftritt. Mehr ist schwer rauszuholen.
Nach dem Spiel ließ man ebenfalls seinen Gefühlen freien Lauf. Während die Mannschaft zum Abklatschen kam, fing man langsam an, unserem miesen Geschäftsführer Skrzypski mal die Meinung zu singen. Dies steigerte sich, sodass der Gästeblock 30 Minuten nach Spielende immer noch sang, was man von ihm und seinem Verhalten hält. Nachdem die Ordner dann noch eine Person wegen der Trommel rausholen wollten, ging es sofort geschlossen gegen diese vor und die Ordner legten auch direkt den Rückwärtsgang ein. Alles aber halb so wild und es blieb ruhig. Danach ging es gemeinsam raus und es wurden noch lautstark die mitgereisten SVler begrüßt.
Auf der Rückfahrt wurde dann der übliche Schabernack betrieben. Man feierte sich noch ein wenig selber und diskutierte über zukünftige Pläne. Alles in allem auf jeden Fall trotz Verspätung und zu wenig Punkten eine gute Tour.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.10.16 Alemannia Aachen - Rot Weiss Ahlen 16.10.2016

Zuschauer: 5300 (davon ca. 40 aus Ahlen)

12. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiss Ahlen 3:1

Nach dem Sieg letzten Samstag in Rödinghausen sollten nun 7 Tage später zum Duell die Rot-Weißen aus der Wersestadt Ahlen kommen. Am üblichen Treffpunkt vormittags zusammengefunden, stimmte man sich bei einigen Getränken und Gesprächen auf die anstehenden 90 Minuten ein, war man doch seit 2 Spielen ungeschlagen und konnte bei einem Sieg an die oberen Tabellenplätze ranrücken. Etwa eine Stunde vor Anpfiff machte man sich dann geschlossen auf den Weg Richtung Stadion und betrat dieses dann auch zügig, um die üblichen Vorbereitungen im Block zu treffen. Nachdem der Zaun mit Fahnen behangen war und die Stangen mit Schwenkern bestückt waren, ließ man einmal den Blick durch das Stadion schweifen und konnte bereits feststellen, dass es mal wieder eine magere Kasse geben wird, denn selbst der Stimmungsblock hatte einige Lücken zu beklagen. Nichtsdestotrotz legten wir kurz vor dem Anstoß mit dem Support für die Männer in Schwarz und Gelb los. Zum Einlaufen zeigte der Stimmungsblock einen schönen Mix aus großen und kleinen Schwenkfahnen. Auf dem Rasen konnte man an die Leistung der letzten Wochen anknüpfen, wurde aber in der 14. Minute kalt erwischt und die Gäste gingen in Führung, welche auch bis zur Pause bestand hatte.
Der Stimmungsblock passte sich heute dem Spiel auf dem Rasen an und so startete man gut, aber konnte das Level dann nicht die ganze Halbzeit über halten.
Nach dem Pausentee kamen die Tivolikicker besser in die Partie und kamen nach gut 10 Minuten zum 1:1 Ausgleich. Nun wurde man mutiger und hatte den Fuß auf dem Gaspedal und so kam man in der 69. zum 2:1 und nur ein paar Minuten später sogar zum 3:1 Siegtreffer.
Auf den Rängen legte man in der zweiten Halbzeit auch noch etwas drauf und vor allem nach dem Führungstreffer konnte man eine sehr gute Lautstärke erzielen. Der Fahneneinsatz war heute die gesamte Spieldauer auf einem sehr guten Niveau und so kann man in der zweiten Halbzeit von einem gelungenen Auftritt sprechen. Zum Schluss nun noch ein paar Worte zu den Gästen aus Ahlen. Die aktiven Gruppen waren aus unbekannten Gründen nicht anwesend. Zwar waren etwa 40 Gäste auf der Haupttribüne untergebracht, die aber nicht weiter auffielen.

Nächsten Freitag geht es nun nach Verl, wo es heißt den 4. Sieg in Serie einzufahren, den 3. Tabellenplatz zu verteidigen und auf einen Ausrutscher von Gladbach und Dortmund zu hoffen.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 01.10.16 SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 16.10.2016

Zuschauer: 1300 (davon ca. 250 Öcher)

11. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 0:1

Am 11. Spieltag der Saison stand das mit 300 Kilometern Entfernung weiteste Auswärtsspiel der Saison an. Früh am Samstagmorgen traf man sich mehr oder eher weniger fit, um den Bus zu füllen. Nachdem es auch der Letzte geschafft hatte den Treffpunkt zu erreichen, ging es in Richtung Ostwestfalen. Die Fahrt begann wie immer feuchtfröhlich und verlief bis 50 Kilometer vor Bielefeld ohne besondere Vorkommnisse. Dort hörte man dann einen Knall, der Bus wurde langsamer und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Nachdem der Fahrer sich ein erstes Bild gemacht hatte, stand die Diagnose schnell fest: Reifenplatzer! Dieser wurde hervorgerufen durch ein Metallteil des Radkastens, welches den Reifen mittig fein säuberlich abschabte bis dieser platzte. Eine schnelle Reparatur war somit ausgeschlossen. Da nur noch eine Stunde bis Spielbeginn übrig war und die Fahrtzeit noch eine gute Stunde betragen hätte, konnte man sich bereits darauf einstellen nicht pünktlich zum Anpfiff im Stadion zu sein. Der ein oder andere sah seine Serie schon in Gefahr. Der Fahrer telefonierte pausenlos herum und die dann dazu gestoßene Polizistin sorgte ebenfalls nicht für Erleichterung. So machte man das Beste aus der nicht zu ändernden Situation und vertrieb sich die Zeit mit allerhand Schabernack. Die Versuche, einen der zahlreich vorbeifahrenden Flixbusse zu kapern, vereitelte das anwesende Fahrzeug mit Rundumleuchte auf dem Dach.
Nach gut 1,5 Stunden sichtete man endlich den ersehnten Ersatzbus der DB, den das Busunternehmen gerufen hatte. Mit diesem Linienbus ging es dann mit Sack und Pack zum kleinen Stadion in Rödinghausen, welches man pünktlich zum Pausenpfiff erreichte. Während der Fahrt brach nach dem Tor der Alemannia in der 18. Minute selbstverständlich Jubel aus. Schon ein komisches Gefühl für alle Beteiligten ein Tor seines Vereins in einem Bus zu feiern. Endlich im Stadion, wurde der Zaun zügig beflaggt und das restliche Material vorbereitet, bevor die zweite, erste Halbzeit beginnen konnte. Das Spiel ist diesmal schneller als sonst abgehakt, da bis auf zwei Rote Karten für Rödinghausen (eine davon für den Torwart, der nachdem bereits drei mal gewechselt wurde durch einen Feldspieler ersetzt werden musste), und eine Rote Karte für Mohr in der 93. Minute auf dem Rasen nicht mehr viel passierte. Somit hatte man das Tor des Tages verpasst. Sei es drum. Die drei Punkte sind das, was zählt. Die Stimmung in der zweiten Halbzeit ging trotz der recht geringen Anzahl an mitgereisten Alemannen in Ordnung. Besonders zu gefallen wusste an diesem Tag der Einsatz des mitgebrachten Materials, wie Doppelhalter und Schwenkfahnen. Von der Heimseite hörte man wie beim letzten Besuch lediglich die eine einsame Trommel, sonst nichts. Nach dem Spiel wurde noch ausgiebig mit der Mannschaft der Sieg gefeiert, bevor es raus zu den mitgereisten Stadionverbotlern ging. Für sie war es mit Sicherheit recht angenehm, dieses Spiel lediglich 45. Minuten alleine vor den Toren zu warten.
Gut eine Stunde feierte man dann noch unter Aufsicht der sichtlich genervten Schmier den Auswärtssieg, bis der in einer Werkstatt notdürftig reparierte Bus vorfuhr. Ohne einen weiteren Schaden ging es dann zurück in die Kaiserstadt. Auf einem Parkplatz wurde es nochmal lustig, als man dort auf einige Busse mit Hardcore-Fans aus dem Norden traf, die auf dem Weg zu einer großen Party in Dortmund waren. Aus unserer mobilen Anlage schallten verschiedenste Melodien, sodass für jeden auf dem Parkplatz etwas dabei war.
In der kommenden Woche geht es im Heimspiel gegen die verstrahlten Ahlener um die nächsten drei Punkte.


Karlsbande Ultras

 
So, 25.09.16 Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen 16.10.2016

Zuschauer: 8800 (davon ca. 1300 aus dem Pott)

10. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen 1:0

Nach zuletzt zwei Spielen gegen Mäzen Vereine ohne eine Fanszene bzw. gegen ein U23 Team stand am heutigen Sonntag das nächste Highlight der Hinrunde auf dem Programm, denn die Jungs von der Hafenstraße gaben am Tivoli ihre Visitenkarte ab. In dieser Liga sind interessante Spiele leider Mangelware. Die Tage vor dem Spiel ist nichts passiert und man verbrachte die Zeit mit den üblichen Dingen. Am Spieltag verließ man heute wie üblich bei interessanteren Spielen seinen üblichen Treffpunkt und rief mit den anderen Gruppen zu einem Treffpunkt im Pontviertel aus, nahe dem Herzen der Stadt, um flexibel reagieren zu können. Nachdem man sich bei sommerlichem Wetter ab den frühen Morgenstunden mit einigen Getränken in verschiedenen Kneipen auf das anstehende Spiel einstimmte, ging es etwa 2 Stunden vor Spielbeginn mit ca. 300 Leuten per Marsch in Richtung Stadion. Auf dem Weg noch ein wenig warm gesungen und einen Teil der sportlichen Fraktion eingesammelt (auch dort blieb alles ruhig), verschwanden an den Tankstellen wieder einige Leute. Den Rest zog es direkt ans bzw. ins Stadion.
Im Block angekommen, wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und man erfuhr, dass die Szene aus Essen 30 Minuten vor Spielbeginn den Block gemeinsam betreten werde. Zum Einlaufen gab es bei uns den üblichen Mix aus großen und kleinen Schwenkfahnen. Auf Choreos und Ähnliches muss ja leider immer noch verzichtet werden und es ist leider auch keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil, unser Geschäftsführer mit null Ahnung von Fankultur lässt sich immer was Neues einfallen, um den aktiven Fans das Leben schwer zu machen. Diesmal wurden wieder alle Materialien verboten, die gegen Stadionverbote stehen, da angeblich Absprachen nicht eingehalten wurden - was für Absprachen weiß wohl nur er selber! Zu dem Thema gab es noch ein gutes Spruchband vom Kollektiv. Yellow Connection brachte den Standpunkt der Aachener Ultraszene auf fünf Spruchbändern zum Thema Investor deutlich auf den Punkt und erinnerte jeden Aachener noch einmal daran, was auf dem Spiel steht und was jeder einzelne jetzt zu tun hat, um unsere Alemannia zu erhalten, wie sie seit über 100 Jahren besteht! Investor verhindern! Mitglied werden!
Auf Essener Seite gab es eine Zaunfahne und man rechnete dahinter mit einer Pyroaktion, diese blieb aber aus. Die Jungs auf dem Grün kamen überraschend gut in die Partie und setzten den Gegner von der ersten Minute unter Druck und es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis man den Ball im Tor unterbringen würde. Auf den Rängen erwischten wir einen nicht so guten Start und so legte man in der ersten Halbzeit einen fast unterdurschnittlichen Auftritt hin. Kurz vor der Pause netzte Ernst dann auch mehr als verdient zur 1-0 Führung ein, bevor es dann zum Pausentee gehen sollte. Im 2. Spielabschnitt kam nun der Gast etwas besser ins Spiel, schaffte es aber nicht den Ball in unserem Kasten unterzubringen und so blieb es am Ende bei einem viel umjubelten 1-0 Heimsieg. Wir auf den Rängen konnten uns in Halbzeit zwei steigern und einen ganz guten Auftritt abliefern. Bis auf die letzten starken 15 Minuten ein typisches Essen Heimspiel. Der optische Einsatz im Stimmungsblock war das ganze Spiel über in Ordnung.
Zum Schluss nun noch ein paar Worte zu unseren Gästen. Zwar füllten sie den Steher vollkommen aus, aber was dann folgte war nicht viel und kaum der Rede Wert. So konnten sie sich nur zwei oder drei mal im Spiel bei uns Gehöhr verschaffen und optisch gab es außer 2-3 Schwenkern auch nichts Großes zu sehen, da hatte man sich doch schon mehr erwartet und man kann festhalten, dass es einer der schwächsten Auftritte von Essen am Tivoli war.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 17.09.16 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 16.10.2016

Zuschauer: 800 (davon ca. 700 Öcher)

09. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 1:1

Nach einer mehr als bitteren Niederlage letzte Woche gegen Viktoria Köln durch einen grottenschlechten Schiedsrichter, führte uns der Spielplan dieses Wochenende nach Düsseldorf an den Flinger Broich, wo es zum Duell gegen die kleinen Fortunen kommen sollte. Mit den anderen Ultrà Gruppen entschied man sich, wie in den letzten Jahren bereits, für eine Anreise per Bahn, der sich aber leider nur etwa 160 Aachener anschlossen. Nach kurzer Fahrt und einigen Verspätungen erreichte man Düsseldorf Flingern, von wo es das letzte Stück zum Stadion per Shuttlebus ging. Am Eingang schnell mit Tickets eingedeckt und die erfreulicherweise recht lockeren Kontrollen hinter sich gebracht, konnte man sich an das Aufhängen der Zaun- , sowie das Bestücken der Schwenkfahnen machen. Als dann alle organisatorischen Dinge erledigt waren, sollte auch schon das runde Leder rollen. Begrüßt wurden die Mannschaften mit einem kleinen Mix aus kleinen sowie großen Schwenkfahnen. Sportlich konnten unsere Jungs nicht an die 2. Halbzeit vom Spiel gegen Viktoria anknüpfen und so plätscherte die erste Halbzeit ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin und es ging mit einem 0-0 in die Kabine.
Die Stimmung passte sich dem Gekicke auf dem Rasen an und so konnte man im ersten Spielabschnitt sicherlich von einem schlechteren Auftritt mit ganz viel Luft nach oben sprechen.
Nach dem Pausentee kamen unsere Jungs besser in das Spiel und drängten nun auf das Führungstor, welches dann auch in der 66. Minute durch Kühnel endlich erzielt wurde. Leider schaffte man es dann aber wieder nicht diese Führung über die Zeit zu bringen und musste 5 Minuten vor dem Ende noch das 1-1 schlucken. Auch auf den Rängen legte man im zweiten Spielabschnitt noch eine Schippe drauf und konnte sich in der Lautstärke etwas steigern. Dennoch bekleckerte sich gerade unsere Gruppe an diesem Tag dennoch nicht mit Ruhm, gerade viele Umfeld Leute haben anscheinend jetzt schon die Saison abgehakt und machen sich nichtmals mehr auf nach Düsseldorf. Die Aachener abseits des Ultrahaufens beschränkten sich ebenfalls aufs Fussball gucken und stimmten nicht einmal in Gesänge ein oder gaben selber etwas von sich.
Die Rückfahrt verlief bei einigen Kaltgetränken feucht fröhlich und so erreichte man am frühen Abend wieder die wunderschöne Kaiserstadt


Karlsbande Ultras

 
Sa, 10.09.16 Alemannia Aachen - FC Viktoria Köln 16.10.2016

Zuschauer: 5600 (davon ca. 80 Gäste)

08. Spieltag Alemannia Aachen - FC Viktoria Köln 0:1

Nach einer ereignisreichen Tour an einem Montagabend nach Wuppertal hieß es am 8. Spieltag wieder trister Regionalligaalltag und so kam mit Viktoria Köln ein mittlerweile leider bekannter Gegner zum Tivoli.
Morgens gemeinsam getroffen, nahm man entspannt ein paar Kaltgetränke zu sich, um dann zeitig zum Stadion zu gehen. Nachdem unsere Stadionverbotler verabschiedet wurden, bereitete man im Stadion das Tifo vor und freute sich aufs Spiel. Erschreckend war die Leere im Stadion und so war mit 5.600 Zuschauern der anhaltende Rückgang auf den Rängen mittlerweile auch gut sichtbar. Traurig, aber leider die Realität.
Stimmungstechnisch legte man an diesem Tag leider auch eine ziemlich schlechte Leistung hin. Zum einen wahrscheinlich dem schlechten Spiel geschuldet, zum anderen jedoch auch der wenigen Fans und der schlechten Mitmachquote.
Auf dem Platz erwischte unsere Alemannia auch einen unglücklichen Tag und so netzte Viktoria kurz vor der Halbzeit zum 0:1 aus unserer Sicht ein. Trotz Roter Karte bei der Viktoria aus Köln in der 60. Minute, konnte an diesem Tag leider nichts Zählbares in Aachen behalten werden.
Trotz des schlechten Ergebnisses verbrachten wir den Nachmittag/Abend bei dem ein oder anderen Bier und grillten gemütlich auf Einladung eines zurückgekehrten Mitgliedes und Freundes. Großen Dank an dieser Stelle. Willkommen zurück in Aachen!
Jetzt heißt es Mund abputzen und in der nächsten Woche bei Düsseldorfs Zwoten kämpfen und 3 Punkte mitnehmen!


Karlsbande Ultras

 
Mo, 05.09.16 Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 13.09.2016

Zuschauer: 6221 (davon ca. 1000 Öcher)

07. Spieltag Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 2:2

Das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Pflichtspiel liegt bereits einige Jahre zurück, genauer gesagt kreuzte man 1999 das letzte mal die Klingen und so war die Vorfreude auf dieses Spiel schon Wochen vorher groß. Am Spieltag traf sich unsere Gruppe bereits in den frühen Nachmitagsstunden, um alles Organisatorische ohne Zeitdruck zu erledigen. Frühzeitig setzten sich dann drei volle Busse (2x KBU, 1x sportliche Fraktion) Richtung Wupper in Bewegung, die kurze Fahrt verging wie im Fluge und so steuerte man etwa 20km vor dem Ziel noch einen kleinen Parkplatz an, um nicht zu früh am Stadion am Zoo anzukommen. Hier wollte man sich eigentlich mit allen anderen Bussen treffen, was aber leider nicht so recht funktionierte, so dass nur die beiden KBU Busse das Ziel fanden. So fiel das obligatorische Einstimmen und Mobfoto mit allen ins Wasser.
In Wuppertal angekommen wurden die Busse wie erwartet zum Gästeeingang begleitet, aber als man sich dann nicht direkt auf den Weg zum Einlass machte, wurde die Polizei doch etwas hektisch. Als später alle Busse und Leute anwesend waren, ging es geschlossen zum Eingang, wo es erstmal hieß warten. Die Ordner waren mit der Anzahl an Gästefans völlig überfordert und so zogen sich die peniblen Kontrollen Ewigkeiten hin. Nachdem dann alle Leute im Stadion waren, sammelte man sich mit den anderen Ultrà Gruppen noch einmal am Aufgang zum Block, um diesen dann geschlossen zu betreten und die Fahnen an den Zaun bzw die Wellenbrecher zu bringen. Viele Leute der normalen Fanszene standen leider noch immer vor dem Eingang.
Man entschied sich heute für eine Position mittig im Block, um ein geschlossenes Bild zu erzeugen, was auch sehr gut klappte. Als man die Fahnen bestückt und verteilt hatte sollte es auch schon los gehen und die Teams betraten den Rasen. Akustisch hatten wir in der ersten Halbzeit einige Probleme und mann muss ehrlich zugeben, dass die letzte Konsequenz fehlte den Block völlig mitzureißen. Sportlich erwischten unsere Jungs auch keinen glänzenden Start und so zappelte nach wenigen Minuten der Ball schon im eigenen Tor. Im weiteren Spielverlauf konnten die Herren in Schwarz und Gelb keine wirklichen Akzente nach vorne setzen und so ging es mit dem 1-0 Rückstand in die Pause.
Während der Pause machten sich dann einige Wuppertaler auf den Weg und setzten zum Sprint über die Gegengrade an, mit der Absicht eine Zaunfahne vom Gästesitzplatz zu entwenden, wo nur normale Fans saßen, was sie aber dennoch nicht schafften. Auf Aachener Seite setzten dann ebenfalls ca 100 Leute an, um auf die Grade zu gelangen und sich fürs entgegenkommen zu bedanken. Einiges an Tränengas wechselte dann von den Schildkröten zum Aachener Block und einige Knüppel gab es noch obendrauf. Der Aachener Haufen setzte sich dennoch zur Wehr. Ziemlich schnell beruhigte sich aber alles, da ein Durchkommen eh unmöglich war. Nun war aber sprichwörtlich Feuer in der Begegnung und so startete man zur 2. Halbzeit mit einer Pyroshow, bestehend aus einem Dutzend Bengalfackeln und anschliessend einigen Blinkern, die den Wuppertaler Abendhimmel erleuchteten. Der spichwörtliche Funke sprang nun auch auf den Block über und man konnte bis auf eine kurze Phase einen richtig guten akustischen, wie auch optischen, Auftritt hinlegen.
Sportlich drehte unsere Mannschafft auch nochmal auf und drehte in Unterzahl das Spiel. Beim Torjubel kamen alle mal aus sich herraus und mit der Stimmung in der zweiten Hälfte kann man zufrieden sein, warum nicht direkt so? Auf dem Feld schwanden zu Zehnt dann aber die Kräfte und man musste kurz vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen.
Zu den Gastgebern bleibt zu sagen, dass man doch überrascht über die große Anzahl an Leuten, die Kompackt hinter der Ultras Wuppertal Fahne standen, war und für einen Aufsteiger einen sowohl optisch als auch akustisch guten Auftritt ablieferten. Sicherlich eine Bereicherung für diese Liga wo man sonst oft genug auf irgendwelchen Dörfen ohne Fanszene auf der Gegegenseite antritt. In der zweiten Hälfte haben die Wuppis aber auch stark nachgelassen. Nach dem Spiel gab es wieder Rangeleien mit den Grünen als 250 Aachener durch den Tunnel wollten und die Cops probierten Kameras einzukassieren. Da zwei Leute festgenommen wurden hatte man eh noch Zeit und verbrachte diese mit warten. Es hätte ja auch sein können, dass einige Wuppis auftauchen, diese zeigten sich jedoch nicht, aber man bekam auch nicht die Festgenommen zu Gesicht. So warteten unsere drei Busse noch bis nach Mitternacht, eh die beiden Jungs endlich den Haufen erreichten und alle Öcher die Heimreise antreten konnten. Diese gestaltete sich ruhig da der Grossteil ja ein paar Stunden später wieder aufstehen musste. Danke an alle mitgereisten Freunde.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 26.08.16 Alemannia Aachen - Bonner SC 13.09.2016

Zuschauer: 5400 (davon ca. 200 aus Bonn)

06. Spieltag Alemannia Aachen - Bonner SC 3:2

An diesem überaus warmen Freitagabend ging es gegen den Aufsteiger aus der Ex-Hauptstadt. Vier Siege aus fünf Spielen können sich für einen Aufsteiger, der sechs Jahre lang über die Dörfer tingelte, doch sehen lassen. Auf Seiten der Schwarz-Gelben hoffte man darauf, endlich den ersten Heimsieg feiern zu dürfen.
Zunächst traf man sich wie gewohnt, um das ein oder andere kalte Getränk gegen die Hitze zu sich zu nehmen. Nachdem der körperliche Flüssigkeitshaushalt aufgebessert wurde, konnte es zum Stadion gehen um die üblichen Vorbereitungen zu treffen, bevor es auf dem Grün um die Punkte ging.
Das Spiel kann man als Öcher getrost als reine Achterbahnfahrt bezeichnen. Die Spieler der Gäste waren offensichtlich noch gedanklich in den kühleren Kabinen. Gödde nutzte dies bereits in der vierten Minute für die schnelle Führung. Nur vier Minuten später erhöhte er durch einen Kopfball nach Freistoß bereits auf 2 zu 0. Die Hoffnung auf den ersten Dreier in der Heimat keimte auf. Doch Alemannia wäre nicht Alemannia, wenn es nicht nochmal spannend werden würde. Zwar hatte man nach den ersten Torgelegenheiten der Bonner selber noch einige Chancen die Führung auszubauen, konnte diese aber nicht nutzen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff entschied der Unparteiische auf einen sehr fragwürdigen Elfmeter für die Gäste. Der "Gefoulte" verwandelte sicher. Fejzullahu hätte eine Viertelstunde vor dem Ende das Spiel beinahe entschieden, jedoch streifte sein Schuss nur den Pfosten. Im Gegenzug kamen die Gäste zum ebenfalls umstrittenen Ausgleich. Nagel wurde nach einem hohen Ball kurz vor dem Fünfer angegangen und der Ball landete im Kasten. Das entsetzen war natürlich groß. Ausgleich nach einer 2:0 Führung. Fünf Minuten vor dem Ende kannte der Jubel jedoch keine Grenzen. Der Eingewechselte Hammel schlenzte eine Hereingabe lässig mit der Hacke über die Linie.
Danach war Schluss und der erste Heimsieg in trockenen Tüchern. Geht doch!
Obwohl es sehr heiß war und man schon ohne sich zu bewegen im Schweiß badete, lieferte der Stimmungsblock einen optisch guten und lautstarken Auftritt ab, der zu den besten in dieser Spielzeit zählt. Weiter so! Erfreulich war zudem, dass die Kurve vermehrt in die Gesänge mit einstimmte. Die 200 Gäste rund um den aktiven Teil der befreundeten Bande konnten akustisch leider keine Bäume ausreißen. Nur selten kam ein Gesang bei uns in der Süd an. Jedoch konnte der Fahneneinsatz und die Bewegung im Block überzeugen. Weiter so Jungs. Nach dem Spiel versammelte sich unsere Gruppe am Ausgang um dann geschlossen den Jungs der Bande Bonn zu ihrer Niederlage zu beglückwünschen :-) Die Sheriffs wurden ein wenig nervös als wir den Parkplatz der Gäste erreichten. Ein Teil der Bande machte sich mit einem durch die Sheriffs gerufenen Shuttlebus auf den Weg zum Bahnhof um die Heimreise mit dem Zug anzutreten. Dies war nötig, da es ihr Bus für nötig hielt kurz nach Abpfiff (wohl aufgrund eines geringen Schadens auf der Hinfahrt) ohne sie loszufahren. Man stelle sich vor, sowas passiert eine Liga höher bei einem Spiel im tiefen Osten. Ein kleiner Teil der Bande blieb in Aachen und machte mit einem Teil unserer Gruppe die Kneipen der Stadt unsicher.
Als Tabellendritter geht es in der kommenden Woche zum nächsten Aufsteiger. Alle in Schwarz nach Wuppertal !


Karlsbande Ultras

 
Sa, 20.08.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 24.08.2016

Zuschauer: 1225 (davon ca. 300 Gäste)

05. Spieltag SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 0:0

Nach einem 0:0 im letzten Spiel zuhause gegen den Aufsteiger aus Sprockhövel, führte uns der Spielplan heute zum nächsten Dorfclub nach Wiedenbrück.
So machte sich Samstag morgens ein voller Karlsbande Bus auf die Reise Richtung Ostwestfalen. Nach einer spaßigen Fahrt, die zum Glück nochmal länger als die üblichen 2 Stunden dauerte, erreichte man überpünktlich das kleine Jahn Stadion. Nachdem man sich zügig mit Eintrittskarten eingedeckt hatte, stellte man erfreulicherweise fest, dass die Ordner heute recht locker drauf waren, und so waren die Kontrollen im Vergleich zur letzten Saison eher lasch und es gab keinerlei Probleme, das mitgebrachte Material auch rein zu kriegen.
Wie in den letzten beiden Jahren bereits, entschied man sich mit den anderen Ultrá-Gruppen auf den überdachten Sitzplatz zu gehen, da der Stehplatz mit seinen zwei Stufen alles andere als stimmungsfördernd ist. Weshalb trotz des noch ausreichend vorhandenen Platzes auf dem Sitzplatz nur 155 Leuten der Zutritt gewährt wurde und die anderen knapp 60 auf der bereits angesprochenen Zwei-Stufen-Erhöhung das Spiel verfolgen mussten, bleibt wohl einzig der Logik des Verantwortlichen vorbehalten.
Trotzdem lieferte man unter dem Dach einen akustisch soweit ganz guten Auftritt ab, der auch über die gesamten 90 Minuten mit etlichen Fahnen in der Luft untermalt wurde.
Auf dem Rasen sah man heute in der 1. Halbzeit zwei Mannschaften, die sich einen müden Sommerkick lieferten und bis auf jeweils eine Torchance passierte nichts Aufregendes. Nach der Pause konnte man sich zwar endlich einige Torchanchen erspielen, aber es fehlte wie bereits im letzten Spiel das letzte Quäntchen Glück, um die Kugel auch im Netz zu versenken. Da der Gastgeber es uns aber gleich tat, trennte man sich am Ende zum zweiten Mal hintereinander torlos.
Die Rückfahrt verlief feucht fröhlich wie die Hinfahrt und so erreichte man in den frühen Abendstunden wieder unsere geliebte Kaiserstadt.
Am kommenden Spieltag geht es nun gegen den Bonner SC und somit erneut gegen einen Aufsteiger. Und im dritten Heimspiel muss ein Sieg nun Pflicht sein.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 13.08.16 Alemannia Aachen - TSG Sprockhövel 24.08.2016

Zuschauer: 5300 (davon ca. 40 Gäste)

04. Spieltag Alemannia Aachen - TSG Sprockhövel 0:0

Nachdem man am Dienstag durch eine starke 2. Halbzeit die 3 Punkte aus Oberhausen mitnehmen konnte, ging es heute doch mit Vorfreude zum ersten von vielen Duellen gegen einen Dorfclub in dieser Drecksliga.
Wie üblich getroffen, machte man sich eine Stunde vor Anstoß auf Richtung Stadion, um die üblichen Vorbereitungen im Block zu treffen. Nachdem die Fahnen verteilt waren, betraten auch schon die Mannschaften den Rasen, begrüßt von einem Mix aus Schwenkfahnen im Stimmungsblock.
Sportlich verliert man zur ersten Halbzeit besser keine Worte, grausam trifft es aber dann wohl doch am besten. In der zweiten Halbzeit erspielte man sich dann wenigstens einige Chanchen, aber am Ende fehlte dann doch das letzte Quäntchen Glück, um die Kugel auch im Netz unterzubringen, und netzte man den Ball dann doch mal ein, entschied der Herr an der Pfeife auch noch auf Stürmerfoul und gab das Tor nicht.
Am Ende trennte man sich dann 0:0, was für ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger ohne wenn und aber zu wenig ist. Aber ein junges Team, was sicherlich noch in der der Findungsphase ist, nach Abpfiff auszupfeifen, macht es sicherlich auch nicht besser, darüber sollten mal einige Zuschauer nachdenken.
Akustisch passte sich heute der Auftritt vom Stimmungsblock dem Spiel an und es konnte keine überzeugende Leistung abgerufen werden. Aber solche Tage gibt es nunmal.
Neues Spiel heißt neues Glück und so geht es am kommenden Samstag zum nächsten Dorfclub nach Wiedenbrück.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 09.08.16 Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 24.08.2016

Zuschauer: 2922 (davon ca. 850 Öcher)

03. Spieltag Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 0:2

Dienstags 15 Uhr treffen am Hauptbahnhof, es gibt mit Sicherheit coolere Zeiten, um die Reise in den Ruhrpott anzutreten. Dennoch sammelten sich über 150 Öcher an den Gleisen. Nach spaßiger Hinfahrt mit einigen Verzögerungen, kam man ziemlich spät am Stadion an, sodass ein Bad im Rhein-Herne-Kanal vor dem Spiel leider ausfallen musste. Die Ordner guckten diesmal was genauer hin, sodass sich an den Eingängen einige lustige Hüpfeinlagen abspielten.
Pünktlich zum Spielstart war auch alles beflaggt und man konnte loslegen. Einige schöne Fahnen waren in der Luft, aber leider fehlte in der ersten Hälfte der gewisse Funken auf den Rängen. Es war nicht sonderlich schlecht, aber halt auch nicht gut.
Auf dem Rasen spielte sich in der ersten Halbzeit ein Trauerspiel ab. Die Szene aus Oberhausen, die in den letzten Jahren auch stark von Stadion- und Stadtverboten geprägt war, stand diesmal gemeinsam hinter einer kleinen Semper Fidelis und großen Rebellion Fahne. Mitmachquote war besser als erwartet und machte auf jeden Fall einen besseren Eindruck als bei anderen Spielen gegeneinander. Angekommen ist dennoch nicht wirklich etwas.
In der zweiten Hälfte legte unsere Mannschaft zwei Gänge zu und auch auf den Rängen konnten wir überzeugen. Zwischenzeitlich sang man sich in einen Rausch - warum nicht von Anfang an so. In der 78. Minute erlöste Mergim Fejzullahu die Gästekurve. Ehe er in der 89 Minute sogar sein zweites Tor erzielen konnte und das Bangen im Gästeblock vorbei war. Man feierte noch ein wenig die wichtigen 3 Punkte, ehe es unspektakulär zum Bahnhof ging.
Auf der Rückfahrt feierte man noch ausgelassen den Sieg, bevor man kurz nach Mitternacht die schönste Stadt der Welt erreichte.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 06.08.16 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 24.08.2016

Zuschauer: 6800 (davon ca. 100 aus dem Pott)

02. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 0:1

Nachdem am letzten Wochenende die Sommerpause ihr Ende fand und man in Siegen auch direkt drei Punkte mitnehmen konnte, sollte es heute zum ersten Heimspiel der Saison 2016/17 kommen. Als ersten Gast durften wir die Jungs aus dem Bochumer Stadtteil Wattenscheid begrüßen.
Vormittags in bekannter Lokalität getroffen, stimmte man sich mit einigen Kaltgetränken und musikalischer Untermalung auf die kommenden 90 Minuten ein. Etwa eine Stunde vor Spielbeginn machte man sich geschlossen auf in Richtung Stadion. Im Block die Fahnen an den Zaun gebracht und das Material verteillt, kamen auch bereits die Mannschaften auf den Platz.
Als Intro hatten wir heute einen Mix aus großen und mittleren Schwenkfahnen sowie einige Doppelhalter im Gepäck, welche auch über die gesamte Spieldauer in der Luft waren. Akustisch knüpfte der Stimmungsblock da an, wo man letzte Woche in Siegen aufhörte und lieferte über die gesamten 90 Minuten eine solide Leistung ab. Luft nach oben gibt es immer, aber für das erste Heimspiel in der neuen Saison kann man soweit zufrieden sein. Sportlich hingegen erlebte man das genaue Gegenteil zum letzten Spiel und so sah man eine Alemannia, die kaum zu Torchancen kam und bereits in der 8. Minuten das 0-1 hin nehmen musste. Als dann kurz vor der Pause auch noch Ernst vom Platz gestellt wurde, war das Spiel eigentlich gelaufen, denn auch in der 2. Halbzeit kam man nun auch noch in Unterzahl nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Wattenscheider und so ging man nach 90 Minuten als Verlierer vom Platz. Nun heißt es Mund abputzen und weiter machen, denn es geht bereits am Dienstag im Rahmen der Englischen Woche in Oberhausen weiter.
Aus Wattenscheid waren 100 Leute da mit einigen Zaun- und zwei Schwenkfahnen, die aber weder akustisch noch optisch weiter in Erscheinung traten.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 30.07.16 Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 12.08.2016

Zuschauer: 3648 (davon ca. 1000 Öcher)

01. Spieltag Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 0:1

Neue Saison, neues Glück. Nach einer mehr oder weniger erfolgreichen Vorbereitung fand die Sommerpause endlich ihr Ende. Am ersten Spieltag ging es für die Alemannia ins Leimbachtal nach Siegen. Am frühen Morgen machten sich zwei volle Busse unserer Gruppe bei schönem Wetter und kühlen Getränken auf den Weg in das Siegerland. Die Fahrt verlief bis zum Rastplatz Siegerland spaßig, aber ohne besondere Vorkomnisse. Vor dem Rastplatz setzte sich ein Fahrzeug der örtlichen Schmier vor die Busse, um diese auf den Rastplatz zu ziehen. Jeder rechnete nun mit einer Kontrolle der Insassen. Jedoch handelte es sich "nur" um eine Verkehrskontrolle. Da es bei einem der beiden Fahrer irgendwelche Probleme gab, zog sich das ganze bis ca. eine Stunde vor Anstoß hin.
Somit ging es, nachdem sich dort von den mitgereisten Stadt- und Stadionverbotlern verabschiedet wurde, zügig die letzten Kilometer zum Stadion. Dort hieß es dann noch ewig Anstehen, da der Gastgebende Verein wohl mal wieder gedacht hat es kommen nur 50 Aachener und öffneten nur eine Kasse für ca. 1000 Aachener. Trotzdem hatte man pünktlich zum Anstoß alle Leute im Block und die Fahnen am Zaun und in der Hand. Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte die Gruppe Kollektiv eine kleine Choreo bestehend aus gesprühten "Alemannia" und "Forever" Schals und passender Fahne am Zaun. Sah auf jeden Fall nett aus. Mit drei Neuzugängen in der Startelf legte unser Team vielversprechend los. Das Spiel wurde von Beginn an dominiert und sich eine Torchance nach der anderen erarbeitet. Nach einer halben Stunde hatten die Gastgeber ihre größte Gelegenheit, scheiterten jedoch zum Glück an Keeper Nagel und der Nachschuß konnte von Propheter geblockt werden. Kurz vor der Pause wäre die Führung für unser Team bereits mehr als verdient gewesen. Aber zuerst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu (5€ in das Phrasenschwein). Zuerst köpfte Gödde das Leder an den Pfosten, nur zwei Minuten später landete ein Weitschuss von Mohammad an der Latte.
Auch nach der Pause waren die Schwarz-Gelben drückend überlegen, konnten die zahlreichen Gelegenheiten jedoch nicht in etwas zählbares umwandeln. In der 66. Min. löste Fejzullahu endlich den vorhandenen Knoten und verwandelte aus 14m zur verdienten Führung. Dass dieser Schuss abgefälscht wurde ist dabei beinahe bezeichnend. Danach ging es weiter auf nur ein Tor. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Ernst den Hattrick im Alu-Schießen für die Alemannia. Kurz vor dem Ende wurde es nochmal brenzlig, jedoch verfehlte ein Siegener Schuss knapp das Tor und kurz darauf durfte der erste Saison-Sieg bejubelt werden. Eine überzeugende Leistung unserer Mannschaft mit dennoch viel zu wenig erzielten Treffern. Sei es drum. Auch ein Tor reicht für den Sieg.
Auf den Rängen ging der Sieg ebenfalls an die wie bereits oben erwähnten 1000 mitgereisten Alemannen. Zwar konnte man recht selten den gesamten Anhang zum singen animieren, dennoch erreichte man Dauerhaft eine vernünftige Lautstärke. Noch zu erwähnen ist, dass ein Gruppen-Mitglied nach seinem Stadionverbot endlich wieder rein durfte. Willkommen zurück Playboy.
Der aktive Teil der Siegener Szene konnte sich mit ihrem neuen Standort auf der Gegentribüne auf jeden Fall verbessern im Gegensatz zu ihren bisherigen Leistungen. Zwar immer noch kein überragender Auftritt, aber besser als Erndtebrück war es dann so gerade doch.


Karlsbande Ultras

 
Rückblick Rückrunde 2015/2016 05.06.2016


Sa, 21.05.16 Sportfreunde Lotte - Alemannia Aachen 05.06.2016

Zuschauer: 1550 (davon ca. 450 Öcher)

38. Spieltag Sportfreunde Lotte - Alemannia Aachen 1:2

Zum letzten Saisonspiel beim bereits sicheren Meister Lotte_ reisten wir mit drei pickepacke vollen Bussen ins Tecklenburger Land. Bereits um 5 Uhr in der Früh wurde zum Treffen geladen, um nach kurzen Vorbereitungen die komplikationslose Fahrt in Richtung Lotte zu starten. Ähnlich wie unsere Mannschaft freuen auch wir uns, dass die Saison, welche unser Team als 7. abschließt, ein Ende findet und man sich einiger freier Wochen und dem ein oder anderen Aufenthalt in gängigen südeuropäischen Partyhochburgen erfreuen kann. Passend zu eben jener Urlaubsplanung wurden an alle Busfahrer exotische Hawaiihemden verteilt und der Partytross erreichte kurz vor dem Ziel einen Badesee. Während sich einige Wassernixen auf Olympia vorbereiteten, erfreute sich der Großteil unserer Truppe stilecht an gekühlten Getränken, welche wahlweise aus Eimern geschlürft werden konnten. Nach dem Zwischenstopp am kühlen Wasser setzten sich die Busse für die letzten Kilometer in Bewegung. Kurz bevor wir das Stadion erreichten, wurden wir bereits von einer nicht zu klein geratenen Armada an Polizisten empfangen, die uns scheinbar bereits vermisst hatte. Erneut mussten wir einige Brüder vor den Toren zurücklassen, was sehr schmerzt – Kopf hoch Jungs, auch diese Zeit geht vorbei! Nach der Verabschiedung konnte man unkompliziert in das Innere des Stadions und bereitete die kleine Choreographie, welche die Mottotour abrundete, vor. Neben dem üblichen Tifo-Material prangte eine große Zaunfahne mit der Aufschrift „Mallemannia – endlich normale Leute“ am Zaun und der Block färbte sich dank der Hemden und etlichem aufblasbarem Strandspielzeug in einem breiten Spektrum aus bunten Farben. Zum Einlaufen der Mannschaften rundeten einige farbige Rauchtöpfe das Gesamtbild passend ab und die 450 mitgereisten Kaiserstädter starteten mit einem guten Support in die Partie.
Gegen das Team des Meisters Lotte fand unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit kein Rezept und folgerichtig fiel bereits in der 30. Minute das spielentscheidende Tor gegen uns. Nichtsdestotrotz blieb die Stimmung unter dem schwarz-gelb-bunten Anhang gut und das Team wurde weiterhin lautstark unterstützt. In Hälfte 2 ließ die Supportleistung ein wenig nach, bis unser Team gegen Mitte der Halbzeit ein paar wenige Akzente setzte. Gerade gegen Ende des Spiels zog noch einmal der Großteil des Auswärtsblocks mit und verabschiedete die Truppe um Trainer Fuat Kilic in die Sommerpause. Auch wenn letztendlich ein 7. Tabellenplatz weit hinter den eigenen Erwartungen liegt, so konnte das Team doch zum Ende der Saison einige gute Leistungen absolvieren.
Die Rückfahrt gestaltete sich ähnlich zur Hinfahrt problemlos und feuchtfröhlich sodass man gegen 20 Uhr wieder am morgendlichen Treffpunkt war und sich ein Teil der Reisegruppe noch an einigen Getränken in der Stadt erfreute.
Auch wenn wir an diesem Tag viel Spaß hatten, so bleibt immer noch der fade Beigeschmack der anstehenden Mitgliederversammlung am 29. Juni, bei welcher entschieden wird, ob man die Türen für einen Investor öffnet. Viele mögen sich durch externes Geld eine rosige Zukunft des Vereins ausmalen, doch an etlichen Beispielen die bereits bei Vereinen wie 1860 München oder auch Carl Zeiss Jena statuiert wurden, ist unschwer zu erkennen, dass Geld alleine keine Garantie für sportlichen Erfolg bringt. Einen Identitätsverlust für eine marginale Budgetsteigerung ist das Letzte was der Verein und sein Umfeld gebrauchen kann, weshalb wir jeden dazu aufrufen bei der Mitgliederversammlung GEGEN einen Investor zu stimmen!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 14.05.16 Alemannia Aachen - Viktoria Köln 01.06.2016

Zuschauer: 7700 (davon ca. 50 vom Rhein)

37. Spieltag Alemannia Aachen - Viktoria Köln 2:0

Nach zuletzt drei Siegen in Serie ging es nochmals mit einigen Erwartungen zum letzten Heimspiel der Saison. In bekannter Lokalität getroffen, läutete man den Tag mit einigen Getränken ein und nach ein paar Gesprächen war es auch schon an der Zeit in Richtung Stadion aufzubrechen. Es ging ein letztes Mal für diese Spielzeit durch die Eingänge des Postkastens. Im Block wie immer das Material bestückt, konnte man beim Blick durch das Stadion bereits erkennen, dass die Siege der letzten Wochen zum Abschluss nochmal ein paar Öcher mehr zum Spiel lockten und so sollten es am Ende angeblich 7700 Zuschauer gewesen sein.
Zum Einlaufen der Teams zeigte man den üblichen Mix aus Fahnen und Doppelhaltern im Block, welche dann auch während dem Spiel konstant in der Luft waren. In Anbetracht dessen, dass sich der Todestag von "Mister Alemannia", Werner Fuchs, in der vergangenen Woche bereits zum 17. Mal jährte, prangte das Spruchband "Dir würden wir auch Heute die Zukunft unserer Alemannia anvertrauen. Werner du fehlst" aus der Feder von Yellow Connection sowie die Werner Fuchs Fahnen vom Spiel in Erkenschwick 1999 am Zaun.
Der Stimmungsblock konnte in der 1.HZ akustisch eine mehr oder minder akzeptable Leistung abrufen und sich in der zweiten Spielhälfte steigern. Ein positiver Trend der sich nun schon über die ganze Saison zeigte. Sportlich war Hälfte eins ein müder Sommerkick, von zwei Teams, für die es um nichts mehr geht, was sich aber im zweiten Spielabschnitt dann änderte. In der 76. Minute traf zuerst "Reiche" von Viktoria in das eigene Tor, 2 Minuten vor dem Ende wurde Ito im Strafraum von den Beinen geholt und Dowidat konnte den folgenden Strafstoß sicher verwandeln, womit man den Sack zumachte und die drei Punkte in der eigenen Stadt behielt. Nach dem Spiel ging es wieder zurück zum Treffpunkt, wo bei Kaltschorlen und Grillfleisch den Klubs aus der Bundesliga zugesehen wurde und ein bisschen schwadroniert werden konnte. So ließ man das letzte Heimspiel gemütlich ausklingen. Nächstes Wochenende geht es noch Richtung Ostwestfalen zu den Sportfreunden aus Lotte und dann ist die Saison 2015/16 auch schon wieder vorbei, dank der Leistungssteigerung unserer Elf in den letzten Wochen sicherlich mit Wohlwollen.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 07.05.16 SC Verl - Alemannia Aachen 01.06.2016

Zuschauer: 690 (davon ca. 250 Öcher)

36. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:3

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison ging es für die Alemannia zum Tabellennachbarn ins Ost-Westfälische Verl. Am frühen Morgen machte man sich per Bus auf den ca. 250km langen Weg. Nach kurzweiliger Fahrt kam man relativ spät an der Baustelle namens Stadion an der Poststraße an und wurde dort von einem leicht übertriebenen Aufgebot der Scheriffs empfangen. Das vorher sympathische kleine Stadion an der Poststraße wird zurzeit ausgebaut und bekommt auf allen Seiten ein Dach und eine neue Haupttribüne inkl. VIP-Plätzen. Wer es braucht. Bereits im Vorfeld erreichte uns die Mitteilung des SC Verl, dass „Lärmfördernde Gegenstände“, wie Megaphone und Trommeln, aufgrund von Beschwerden der Anwohner verboten seien. Natürlich versuchte man trotzdem diese, aus unserer Sicht zum Fußball gehörenden, Utensilien mit rein zu bekommen, jedoch waren diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Durch die Diskussionen mit den Vereinsverantwortlichen, betrat man letztlich recht spät den Gästeblock. Da nun nicht mehr genügend Zeit für die Vorbereitungen der geplanten kleinen Choreo blieb, verschob man diese auf den Beginn der zweiten Hälfte und beschränkte sich zum Einlaufen der Mannschaften auf ein Intro aus Doppelhaltern und Schwenkfahnen. Nachdem die Zaunfahnen an den Zaun gebracht und das restliche Material bestückt war, konnte es auf dem Platz losgehen.
Heute ging es schließlich um nicht weniger als den Gewinn der Goldenen Ananas. Zunächst hielten sich beide Teams zurück mit ihren Bemühungen ein Tor zu erzielen. Nach Zehn Minuten fasste sich Gödde nach einer Ecke jedoch ein Herz und köpfte zur Führung ein. Das Spiel wurde danach schneller und es gab Chancen auf beiden Seiten. Eine davon holte der für den scheidenden Kleinheider in der Kiste stehende Sprint bärenstark aus der Ecke. Somit ging es mit einer knappen Führung in die Pause. Nach der Pause machte unsere Elf kurzen Prozess mit dem Gastgeber und ging innerhalb von fünf Minuten durch Graudenz und Propheter mit 3:0 in Führung. Zwar konnte Verl zehn Minuten vor dem Ende nochmal auf 1:3 verkürzen, jedoch ließ der Sieger der Goldenen Ananas 2016 nichts mehr anbrennen.
Wie bereits weiter oben erwähnt, verlieh man sich selber mit einer Portion Galgenhumor die Auszeichnung der „Goldenen Ananas 2016“. Die kleine Choreo dazu bestand aus 200 kleinen Ananassen und einem großen Spruchband mit passendem Wortlaut. Nach dem Spiel wurde dem Team eine goldene Ananas überreicht. Diese waren zwar zunächst ein wenig verwirrt, machten den Spaß jedoch mit und feierten den Gewinn wie einen richtigen Titel.
Die Stimmung ging für die relativ geringe Anzahl an Öchern in Ordnung. Das Fehlen der Trommel konnte gekonnt durch die Zweckentfremdung einer Mülltonne umgangen werden. Zwar rief dies zunächst die Schar murriger Ordner auf den Plan, diese hatten jedoch offensichtlich auch wenig Lust auf Diskussionen und zogen sich zurück. Von den heimischen Anhängern hörte man über die gesamten 90 Minuten nichts - die Einheimischen scheinen ihre Nachbarn nicht stören zu wollen. Somit behielt man sowohl auf als auch neben dem Platz die Oberhand und konnte sich als Deutscher-Ananasmeister auf den Rückweg in die Kaiserstadt machen und diesen Titel gebührend feiern.


Karlsbande Ultras

 
Do, 28.04.16 FC Kray - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 400 (davon ca. 200 Öcher)

24. Spieltag FC Kray - Alemannia Aachen 1:2

Zweites Nachholspiel binnen 14 Tagen. Somit musste mal wieder ein halber Tag Urlaub herhalten, bzw. dem Chef schonend beigebracht werden, dass man ein Stündchen früher als geplant gehen muss.
Damit so viele Leute wie möglich die Reise geschlossen antreten konnten, entschied man sich heute gegen einen Bus und machte sich stattdessen mit vier Bullis und einigen Autos auf den Weg in Richtung Essen. Aufgrund eines Staus bei Köln, erreichte man das Stadion erst kurz nach Anpfiff und konnte nach einem kurzen Fußmarsch zum Gästebereich zur 15. Minute den Block geschlossen entern. Da die heimische Sportanlage wohl selbst mit einem eher kleinen Aachener Anhang nicht zurecht kommen würde, ging es wie in den letzten Jahren in den Uhlenkrug, welcher als Ausweichstadion dienen sollte.
Wie bereits durch den Termin unter der Woche erwartet, machten sich gerade einmal 200 Öcher auf den Weg in den Pott. Der Stimmung im Block tat dies aber keinen Abbruch, so konnte man mit dem zwar kleinen, aber supportwilligen Haufen akustisch sehr gut starten und dieses Level auch die gesamte Spieldauer aufrecht erhalten.
Sportlich knüpfte Alemannia zwar nicht an das letzte Spiel an, aber was den Tivoli Kickern nicht gelang, erledigte dann einfach ein Krayer Spieler für uns. So traf "Girolamo" in der 41. Minute das eigene Tor und brachte damit Schwarz und Gelb auf die Siegerstraße.
In der 2. Halbzeit spielte man munter nach vorne, aber schaffte es erst in der 82. Minute in Person von Rüter zum 2:0 einzunetzen und den Sieg damit einzutüten.
In der 88. Minute konnte Kray zwar noch auf 2:1 verkürzen, aber das war nur noch Ergebniskosmetik und man fuhr den zweiten Sieg in Folge ein.
Akustisch konnte man einen guten Auftritt abliefern und auch optisch überzeugte der Block durch dauerhaften Fahnen und Doppelhalter-Einsatz. Nach dem Spiel ging es ohne besondere Vorkommnisse über den Weg durch den Wald wieder zu den Autos und Bullis und dann auf dem schnellsten Weg Richtung Kaiserstadt. Nun folgt ein spielfreies Wochenende, bevor es dann in Verl mit dem nächsten Spiel bei einem Dorfclub weitergeht.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 22.04.16 Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf II 30.05.2016

Zuschauer: 6200 (davon 20 Familienangehörige aus Düsseldorf)

35. Spieltag Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf II 1:0

Nach einem sportlich bescheidenen Auftritt am letzten Wochenende bei RWE, stand uns nun am 35. Spieltag mit der Reserve der Fortuna das vorletzte Heimspiel bevor und mal wieder ging es gegen eine aus Fansicht total uninteressante Zweitvertretung. So neigt man fast dazu bei jedem Spielbericht die ersten 5-6 Zeilen zu übernehmen - aber was solls, rumjammern bringt ja doch nichts.
Im Block angekommen, konnte man auf den ersten Blick bereits erkennen, dass es wieder weniger Zuschauer als beim letzten Heimspiel sein sollten. Am Ende sollten es laut Vereinsangabe 6.200 Zuschauer sein, aber realistisch gesehen waren es wohl deutlich weniger.
Pünktlich zum Anpfiff legte der Stimmungsblock mit dem Support los und schaffte es heute, trotz eher wenigen Leuten, eine sehr zufriedenstellende Leistung abzurufen. Verbessern kann man sich immer, aber für unsere aktuelle Lage konnte man soweit voll und ganz zufrieden sein. Auch optisch zeigte sich der Block heute von seiner besseren Seite.
Sportlich sollte uns unsere Mannschaft heute einmal überraschen und zeigte ein besseres Spiel, nur der Ball wollte einfach nicht im Netz landen und so ging es mit einem 0:0 in die Pause. Brach man zuletzt nach der Halbzeit oft ein, wurde heute konzentriert weiter gespielt und Gödde erlöste uns in der 68. Minuten endlich und stolperte den Ball über die Torlinie.
Nach dem Tor konnte der Block auch nochmal eine Schippe drauf legen und es war bei allen Erleichterung zu spüren, dieses wichtige Heimspiel zu gewinnen. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nicht mehr viel und man konnte den ersten Heimsieg seit dem 14.2. bejubeln. Mit dem Thema Abstiegskampf sollte man durch diesen Sieg nun komplett abgeschlossen haben. Ohne nach hinten zu schauen, kann man die letzten Spiele, mit denen es bereits kommenden Donnerstag in Essen beim FC Kray weiter geht, entspannter entgegensehen.
Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Jungs von Ultras Kerkrade, die uns wieder einmal unterstützten.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 17.04.16 Rot-Weiß Essen - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 8623 (davon ca. 1100 Öcher)

34. Spieltag Rot-Weiß Essen - Alemannia Aachen 3:2

Ging es am Mittwoch noch zum Nachholspiel in die gleiche Richtung mit einem Bus unserer Gruppe, machten sich am heutigen Sonntag drei volle Busse und einige Autos auf in Richtung Essen. Schade, dass die große Anzahl an Leuten nicht jedes Spiel ihren Verein begleitet, aber das ist leider auch bei uns nichts Neues und wird wohl jede Szene kennen, die bereits etwas länger die Niederrungen des Deutschen Fussballs besuchen musste. Es hat aber gewiss nicht nur Nachteile, oft sind gerade die Touren, wo nur vergleichsweise wenig Alemannen den Weg antreten, vom Support am stärksten.
Das Spiel gegen die Schweine aus Essen stellt in der Liga ja leider auch eins der wenigen Highlights dar, wo sich überhaupt eine gegnerische Szene auf der anderen Seite befindet.
Das Spiel kam für uns zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, unsere Mannschaft spielt fast nur noch Schrott und der ganze Hick-Hack in unserem Verein vergrault mal wieder unzählige Leute. Heute musste sogar ein Sieg her, um zumindest mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Auf der anderen Seite sah es auch nicht besser aus, wo man zumindest tabellentechnisch noch schlechter da stand.
Zurück zum Spieltag. Der Weg wurde gemeinsam mit dem Kollektiv angetreten, sodass wir uns mit über 200 Leuten bereits auf dem Weg auf das Spiel einstimmten. Die Leute wurden heiß gemacht und die letzten Wochen sollten einfach mal vergessen werden. Absichtlich erreichte man richtig früh den Ruhrpott, damit die Rot-Weißen die Chance bekamen, sich zu zeigen und um die mitgebrachte Choreo vorzubereiten. Da man schon ziemlich früh von den Grünen begleitet wurde, saß man jedoch trotzdem im Gästekäfig fest und auf jeden Schwarz-Gelben kam ein Grüner. Ein Teil durfte rein, um die Choreo vorzubereiten, der Rest vertrieb sich die Zeit mit dem üblichen Schabernack und machte dem ein oder anderen Groundhopper aus dem Osten, welche sich in unserem Block positionieren wollten, klar, dass das nicht geben würde.
Zum Anpfiff gab es von unserer Seite die bereits angesprochene Choreo zu unserem 5-jährigen Gruppenbestehen. Bei Heimspielen ist ja lächerlicherweise immer noch alles Mögliche verboten und deshalb wird dort in absehbarer Zeit keine vernünftige Choreographie möglich sein.Von Essen gab es ein normales Fahnenintro zu sehen.
Tauchten einen Tag vorm Spiel noch spontan 30 Leute beim Abschlusstraining auf, um der Mannschaft klarzumachen, dass heute nur ein Sieg zählt, war diese Hoffnung bereits nach 10 Minuten vorbei. Es stand schon 2:0 für die Schweine. Stimmungstechnisch war die erste Halbzeit bei uns nichts Besonderes. Bei größeren Spielen schafft man es aktuell nicht, die gute Stimmung, wie bei Spielen mit weniger Zuschauern, wiederzugeben. Es gab laute Phasen, aber wiederum auch Phasen, wo nur ein Drittel des Gästeblocks seine Zähne auseinander bekam. Das kann nicht sein, jeder der Alemannia auswärts fährt, hat unsere Stadt und unseren Verein bestmöglich zu unterstützen. Auf Essener Seite war es auch nur 10 Minuten ansprechend, danach kam gar nichts mehr an, dies zeigt ziemlich deutlich, dass auch die Gegenseite aktuell mit ähnlichen Problemen rund um die Eventfans bei diesem Spiel zu kämpfen hat.
Gemeinsam mit dem sportlichen Teil zeigten wir noch das Spruchband "Plötzlich waren die Cops im Zug oder fehlte euch der Mut", was sich aufs Hinspiel in Aachen bezog, als sich die Gegenseite wohl scheinbar nicht so ganz aus dem Zug traute. Essen konterte dies in der zweiten Hälfte hinsichtlich dieser Partie. Die Sichtweisen der beiden Lager gehen hier wohl auseinander, wir wollen aber auch nicht weiter drauf eingehen. Ist überhaupt schön zu sehen, dass in dieser Liga eine Feindschaft wieder entsteht, bzw. wieder auflebt. So gab es ja schon öfters Aufeinandertreffen beider Szenen mit abwechslungsreichen Ausgängen.
Unsere Mannschaft schaffte noch den Anschlusstreffer in der 24. Minute, danach passierte nicht mehr viel.
Zur zweiten Halbzeit gab es bei uns die üblichen Schwenker zu sehen. Essen zeigte noch eine geklaute Fahne der Öcher Trommler, welche sie auf ihrer Stadioneinbruchs-Tournee mit ihren Dortmunder Freunden, erbeuteten. Können wir nicht verhindern, hat nichts mit Ultra zu tun. Generell ist es bitter, Aachener Sachen im fremden Block zu sehen, aber Heldentaten sehen wahrlich anders aus.
Die Stimmung in der zweiten Hälfte war bei uns zwischenzeitlich besser und lauter, generell sang der Ultra Haufen natürlich komplett durch, aber dieses lustlose Gekicke auf dem Rasen war kaum zu ertragen. In der 60. Minute fiel dann das 3:1 für Essen und das Spiel schien entschieden. Da war unsere Mannschaft wieder ein toller Aufbaugegner. Der 3:2 Anschlusstreffer fiel zwar noch, brachte aber auch nichts mehr. Die letzten 10 Minuten waren die Essener noch einmal zu hören, am Ende mit dem bekannten Mia Julia-Song, was aber auch schon andere Szenen vor ihnen von sich gaben - hörte man sonst von der Gegenseite fast nix an diesem Tag, vernahm man dies immerhin.
Nach Abpfiff traute sich unsere Mannschaft nicht richtig zum Block und enttäuscht bis wütend verließ unsere Gruppe selbigen. Auf dem Parkplatz tauschte man sich noch, mit den anders angereisten, Öchern aus und nahm die mitgereisten Sv‘ler in Empfang, bevor es mit großer Bulleneskorte wieder in die schönste Stadt der Welt ging. Der Abend wurde dann noch mit dem ein oder anderen Frustgetränk beendet.
Danke auch an die mitgereisten Jungs von Ultras Kerkrade!


Karlsbande Ultras

 
Mi, 13.04.16 FC Schalke 04 II - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 500 (davon ca. 150 Öcher)

22. Spieltag FC Schalke 04 II - Alemannia Aachen 0:1

Nachdem der eigentliche Spieltermin im Februar dem schlechten Wetter zum Opfer viel, sollte es nun am heutigen Mittwoch zum Kräftemessen mit der zweiten Mannschaft der aus Gelsenkirchen kommen. Die Reise führte uns aber dennoch nicht direkt nach Gelsenkirchen, sondern in das beschauliche Herne, wo die kleinen Schalker ihre Heimspiele im Stadion des DSC Wanne-Eickel austragen. Sicherlich gibt es schönere Termine als einen Mittwochabend, aber was würde man dafür geben, nochmals unter der Woche irgendwo im tiefsten Osten oder Süden antreten zu dürfen. Das sehen aber leider nicht alle Öcher so, weshalb sich heute eine eher peinliche Zahl an Aachenern auf den Weg machte. Das kann und darf nicht der Anspruch der Szene von Alemannia Aachen werden. Da sollten sich auch einige Leute aus unserem Umfeld mal selbst hinterfragen. Würde das Spiel in München stattfinden hätten auf einmal auch alle frei.
Unsere Gruppe traf sich gegen Mittag, um die Reise mit dem Bus in den Pott antreten zu können. Ohne größeren Stau in Herne angekommen, wurde sich vor dem Stadion nochmals auf das Spiel eingeschworen und man enterte gemeinsam das Stadion. Die Kontrollen waren wie üblich bei Schalke etwas strenger, aber alles was rein sollte fand auch den Weg in den Block.
Kurz vor Anpfiff erschallten dann auch die ersten Aachener Lieder durch das Rund. Von den 150 Aachenern zählten gute 90 Leute zu den Ultràgruppen und man konnte, für einen Tag unter der Woche, durchweg zufrieden mit dem akustischen, wie auch optischen Support sein. Den anwesenden Ultras konnte man definitiv keinen Vorwurf machen.
Sportlich spielte unsere Alemannia nach zuletzt drei sieglosen Spielen einen ganz ansehnlichen Fußball und ging auch verdient durch Dowidat in Führung. Bis zur Pause geschah dann nichts mehr und so konnte man die Führung mit die Halbzeit nehmen.
Nach dem Pausentee sah man eine erneut gut aufspielende Alemannia, der zwar kein weiteres Tor gelang, die aber das 0:1 über die Zeit brachte und somit die Punkte aus Herne entführen konnte.
Auch auf den Rängen konnte man ebenfalls an die 1. HZ anknüpfen und lieferte eine gute und solide Leistung ab.
Ohne weitere Vorfälle konnte man nach dem Spiel die Heimreise antreten und erreichte nach kurzer Fahrt wieder unser geliebtes Oche.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 08.04.16 Alemannia Aachen - SSVg Velbert 30.05.2016

Zuschauer: 6000 (davon ca. 15 Gäste)

33. Spieltag Alemannia Aachen - SSVg Velbert 2:3

Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge und einem beschämenden Unentschieden in Wegberg letzte Woche, ging es nun heute unter Flutlicht gegen die Sport- und Spielvereinigung aus Velbert. Ein Verein der wieder einmal außer ein paar Spielerfrauen und Familienangehörigen nichts mitbringen sollte an Fans.
Nachmittags in bekannter Lokalität getroffen, versuchte man sich mit einigen Getränken auf das Spiel einzustimmen. Auch heute ging es relativ früh Richtung Stadion, um die üblichen Vorbereitungen zu treffen. Die SVler noch verabschiedet und rein in den Postkasten.
Im Block angekommen und einmal im weiten Rund umgeschaut konnte man es schon erahnen, dass man heute eher eine magere Kulisse zu erwarten hat. Drei Heimpleiten in Serie, das peinliche Auftreten in Wegberg und die Gewissheit, dass es in dieser Saison nur noch um die goldene Ananas geht, ließ wohl einige potenzielle Zuschauer auf dem heimischen Sofa verweilen. Am Ende sollen es 6.000 Zuschauer gewesen sein.
Zum Einlaufen gab es die üblichen Schwenker und noch ein Spruchband der YC "Wer kein sportliches Konzept hat, dem hilft auch kein Geld."
Akustisch legte der Stimmungsblock gut los und konnte über weite Strecken der ersten Halbzeit eine ordentliche Lautstärke an den Tag legen. Sportlich konnte man sich im Vergleich zur letzter Woche steigern, aber wie so häufig in letzter Zeit netzte der Gegner in Minute 28 zum 0:1 ein. Die Mannschaft steckte diesmal aber nicht auf und so glich Engelbrecht kurz vor der Pause zum 1:1 aus.
Nach dem Pausentee kam man extrem motiviert aus der Kabine und Rüter versenkte nach 60 Sekunden die Kugel zum 2:1. Dachte man sich nun im sicheren Hafen, so sollte man mal wieder eines Besseren belehrt werden, denn Velbert kam nicht nur noch zum Ausgleich, nein, sie drehten das Spiel noch komplett auf 2:3. Die Stimmung im Block war gerade nach dem Führungstreffer gut. Aber nach dem Ausgleich, sowie dem Führungstreffer der Velberter, war die Luft raus. Zum Schluss gab man nochmals das Vereinslied zum Besten, was, bis auf unsere Leute, erschreckend wenige im Stimmungsblock beherrschten, sicherlich ein Armutszeugnis, wo sich manch einer Fragen sollte ob Ultra eine Modeerscheinung ist und ob es hierbei nur ums Fähnchen wedeln geht oder aber ob die bedingungslose Liebe zum Verein selbst im Vordergrund stehen sollte.Nach Abpfiff wurde wie in Wegberg wieder einmal mit der Mannschaft diskutiert, aber ob das etwas gebracht hat, wird sich spätestens am Mittwoch beim Nachholspiel bei Schalke II zeigen.


Karlsbande Ultras

 
So, 03.04.16 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 1010 (davon ca. 650 Öcher)

32. Spieltag FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 2:2

Am 32. Spieltag ging es zum Tabellenletzten nach Wegberg, genauer gesagt in das Beecker Waldstadion. Unsere Gruppe machte sich mit einem vollbesetzten Bus auf die 45 km kurze Strecke. Zudem riefen wir dazu auf, das Spiel gemeinsam im Solishirt zu verfolgen. Diesem Ruf folgten, außer die Gruppe Yellow Connection, erfreulicher Weise alle und so gab sich der Block in einem durchaus geschlossenem Bild wieder. Hatte man zuvor den Spielern noch Shirts zu kommen lassen, welche sich erfreut über die Aktion gezeigt hatten, durften diese sich dann doch nicht mit diesen aufwärmen. Die unfassbar fragwürdige Begründung, es handele sich hierbei um ein Gruppenlogo, zeigt wie unfassbar gering die Identifikation, der Führungspersonen, mit der eigenen Stadt ist. Nachdem die Stadionverbotler verabschiedet wurden, ging es hinein in den umgebauten Gästeblock. Dieser wurde für viel Geld errichtet, um die Massen an Gästefans, die es ja sehr häufig in der Regionalliga West gibt, im Zaum zu halten. Komischerweise passierte dies kurze Zeit nach unserem letzten Besuch im Waldstadion. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
Die soeben verabschiedeten Stadionverbotler konnten glücklicherweise mal wieder ein Spiel ihrer Mannschaft verfolgen. Dies taten sie auf dem Dach unseres Busses, welcher auf der Straße an einem Grashügel hinter dem Tor parkte. Für diese sportliche Höchstleistung wurden diese natürlich gebührend gefeiert.
Zum Spiel will man an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Der Tabellenletzte, der bis dahin lediglich 6 Punkte auf dem Konto hatte, ging zunächst mit zwei Toren in der 23. und 49. Minute in Führung. Die bis dahin recht gute Stimmung wurde daraufhin eingestellt und alle Fahnen vom Zaun abgehangen. Dieses Team hatte zu diesem Zeitpunkt keine Unterstützung mehr verdient. Zwar holte man dank einem Tor von Löhden und einem Eigentor von Wegberg immerhin noch eine Punkt, dies ist aber nach solch einem desaströsen Spiel nur eine Randnotiz.
Nach dem Spiel wollte man die Mannschaft zur Rede stellen, was zunächst von der Staatsmacht unterbunden wurde. Später traute sich die Mannschaft doch vor den erregten Mob. Dort fielen natürlich die immer gleichen Phrasen, die man leider schon viel zu oft gehört hat. Macht euch mal eines bewusst Jungs, ihr spielt bei Alemannia Aachen! Nicht bei Germannia Teveren. Dieser Verein und seine Fans haben mehr verdient und sei es nur ein Team, welches sich wenigstens den Arsch für unsere Farben aufreißt.
Nachdem auch der letzte seinen Senf dazu gegeben hatte, ging es in die Busse und zurück in die Kaiserstadt.

Am nächsten Wochenende gastiert dann die Sport- und Spielvereinigung aus Velbert in Aachen.



Karlsbande Ultras

 
Mo, 28.03.16 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 30.05.2016

Zuschauer: 6200 (davon ca. 200 Gäste)

31. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 2:3

Nachdem das Spiel Donnerstags in Erndtebrück wieder einmal positiv gestaltet werden konnte, galt es sich nun am Ostermontag zuhause mit der SG Wattenscheid 09 zu messen.
Aufgrund des Liveübertragung seitens Sport1 und dem, an diesem Tage anstehenden Osterfest, waren vermutlich weit weniger als die offiziellen 6.200 Zuschauer vor Ort. Das Wetter spielte letztlich dann wohl auch dem ein oder anderen in die Karten, sich für das Sofa zu entscheiden.
Das Spiel begann verheißungsvoll, konnte man nach gut einer halben Stunde doch bereits den Treffer zum 2:0 bejubeln. Der positive Start übertrug sich auch auf die Ränge, wo immer wieder eine gute Lautstärke bei den Gesängen erzielt wurde und sich Zufriedenheit am Osterfest verbreitete.
Halbzeit zwei war dann leider ein Spiegelbild der ganzen Saison. Die Gäste glichen binnen wenigen Minute aus. Die Gegentore taten der Stimmung allerdings keinen Abbruch und man peitschte das Team weiter lautstark an. Zu allem Überfluss kassierte man kurz vor Schluss noch das 2:3 und man stand wieder einmal vor eigenem Publikum ohne Punkte da. Wie bereits im Hinspiel stand man abermals ratlos und maßlos enttäuscht, über die Leistung der eigenen Mannschaft, im Block.
Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle das auftreten der gegnerischen Fanszene. Zwar sind die Jungs aus Bochum-West nicht gerade mit einer Vielzahl an Personen gesegnet, legten dafür aber einen durchaus beachtlichen Auftritt hin und gaben phasenweise ein besseres Bild ab, als manch andere Szene die in dieser Saison den Weg nach Aachen angetreten hatte.
Am nächsten Sonntag geht die Reise weiter zum abgeschlagenen Tabellenschlusslicht nach Wegberg-Beek.


Karlsbande Ultras

 
Do, 24.03.16 TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 31.03.2016

Zuschauer: 550 (davon ca. 250 Öcher)

30. Spieltag TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 1:2

An diesem Donnerstag ging es für die Alemannia zum Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger aus Erndtebrück. Da das Pulverwald-Stadion der TuS den zu erwartenden Menschenmassen (an einem Donnerstag?), nicht gewachsen ist, wich man in das 30km entfernte Leimbach-Stadion der Sportfreunde Siegen aus. Somit machte sich unsere Gruppe an diesem ungünstig terminierten Spieltag mit einem vollen Bus auf die Reise in das Siegerland. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, wie man so schön sagt. Zeitig am Stadion angekommen, wollte man sich, wie geplant, auf den Weg in den Sitzplatzbereich machen. Für diesen hatte man sich entschieden, da der Bereich genauso teuer wie der doch recht bescheidende Stehplatzblock hinter dem Tor war, und man ein Dach über den Kopf hat, was bekanntlich nicht nur den Regen abhält, sondern auch akustisch einen sehr schönen Effekt hat. Am Stadion angekommen wurde die plündernde Meute der Karlsbande standesgemäß von einer motivierten Hundertschaft empfangen. Der Weg Richtung Sitzplätze wurde uns verwehrt, es mussten ja die Frauen und Kinder des TuS Erndtebrück beschützt werden. Als Konsequenz wurde die erste Viertelstunde des Spiels vor den Toren boykottiert. Da die Mannschaft am wenigsten dafür kann, machte man sich im Anschluss auf den Stehplätzen breit und schrie die bereits 1:0 führende Alemannia weiter nach vorne. Unser Team war auch in der Folgezeit überlegen und spielte sich gute Chancen heraus. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Graudenz die bis dahin verdiente Führung. Nach der Pause kippte das Spiel und Erndtebrück schoss nur drei Minuten nach Wiederanpfiff den sehenswerten Anschlusstreffer.
Die Gastgeber drückten daraufhin immer mehr auf den Ausgleich. Zwar hatte Demai noch eine gute Gelegenheit das Spiel zu entscheiden, sein Ball ging aber knapp über das Gehäuse. Somit musste man weiter zittern. Glücklicherweise gelang Erndtebrück kein weiterer Treffer und man konnte die 3 Punkte mit in die Kaiserstadt nehmen.
Die Stimmung war insgesamt eher bescheiden. Zwar war der Kern von 150 Leuten um Stimmung bemüht und konnte einige Male eine angemessene Lautstärke erzielen, der Rest der Öcher konnte jedoch nicht mitgezogen werden. Auf Heimseite gab es keine Unterstützung. Lediglich das nervige Vereinslied in der Halbzeit und nach Spielende fiel hier auf.
Die Rückfahrt verlief dann trotz der Vorkommnisse vor dem Spiel recht lustig und man erreichte am gerade angebrochenen Karfreitag die Heimat.
Danke und großen Respekt auch an die mitgereisten SV'ler, die uns trotz Stadtverbot bis zur Stadtgrenze hin begleitet haben. Weiter so Männer!

Außerdem freuen wir uns über ein ausgelaufenes SV: Willkommen zurück, Timo!!!

Bereits am Montag geht es mit dem Heimspiel gegen die SG Wattenscheid um die nächsten Punkte.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 12.03.16 SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 22.03.2016

Zuschauer: 1422 (davon ca. 300 Öcher)

28. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 1:0

Am 28. Spieltag der Saison stand das mit knapp 300km Entfernung weiteste Auswärtsspiel der Saison für unsere Alemannia auf dem Programm. Unsere Gruppe machte sich am frühen Morgen mit einem voll besetzten Doppeldecker auf den Weg in Richtung Ostwestfalen. Dort wartete im 10.000-Seelen-Örtchen der SV Rödinghausen mit dem 3100 Zuschauer fassenden Häcker-Wiehenstadion. Die Fahrt verlief trotz, oder gerade wegen der Entfernung, etwas feucht-fröhlicher als sonst. Zeitig am Stadion angekommen machte man sich im Gästeblock im wahrsten Sinne des Wortes breit, da der Block in der Höhe lediglich 3 Reihen besitzt. Nachdem der Zaun ordentlich beflaggt wurde und das für dieses Spiel angefertigte Spruchband am richtigen Platz hing, konnte das Intro zu diesem Spiel starten. Dieses bestand aus hunderten Beuteln gelbem Farbpulver wie man es von den sogenannten Holi-Festivals kennt und dem Eingangs erwähnten Spruchband "Karlsbande", in dessen Mitte unser Logo von Kaiser Karl in 3m Höhe prangte. Zum Schutz der Kleidung hatte man dafür im kompletten Block Regen-Capes verteilt. Mit dem sich daraus ergebenden Bild kann man voll und ganz zufrieden sein.

Zum Spiel braucht man (mal wieder) nicht viele Worte verlieren. Grausames Spiel des SV Rödinghausen und unser Team schafft es unter dieser Messlatte limbo-tanzend drunter zu bleiben. Selbst der größte Optimist hat nun für diese Saison das Wort "Aufstieg" aus seinem Wortschatz gestrichen.

Die Stimmung ging, trotz des verlorenen Spieles, soweit in Ordnung. Zwar konnte man nicht an den guten Auftritt in Wiedenbrück anknüpfen, dennoch bemühten sich die 300 Öcher um Stimmung und das ein oder andere Mal wurde es recht laut im kleinen Stadion. Auf Seiten von Rödinghausen versuchte man mit einer Trommel und diversen Schlachtrufen sein Team anzufeuern.
Die Rückfahrt in die Kaiserstadt verlief etwas ruhiger als die Hinfahrt und so erreichte man nach knapp 12 Stunden wieder den Ausgangspunkt dieser Reise.

Am kommenden Wochenende hat unsere Alemannia spielfrei und danach geht es Gründonnerstag ins Siegener Leimbach-Stadion, um sich dort mit dem nächsten Dorf-Verein, dem Tus Erndtebrück, zu messen.


Karlsbande Ultras

 
Futsal Alemannia Aachen - Tuerk Genc 19.03.2016


 
Sa, 05.03.16 Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 15.03.2016

Zuschauer: 6300 (davon ca. 30 aus Köln)

27. Spieltag Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 0:1

Das 3.Spiel innerhalb von 6 Tagen und zum Abschluss der englischen Woche ging es erneut gegen eine Zweitvertretung.
Diesmal schlug die U23 vom 1.FC Köln auf dem Aachener Tivoli auf.
Auf einen wirklichen Gästeanhang konnten wir erneut nicht hoffen, da der FC mehr oder minder zeitgleich gegen Schalke antreten musste.
Letztendlich waren es 30 Leute aus Köln, die auf der Haupttribüne Platz nahmen und sich dann wohl größtenteils aus Angehörigen der Kölner Mannschaft und Spielerfrauen zusammensetzten.

Nach einem grandiosen 4:0 Sieg in Wiedenbrück 3 Tage zuvor, ging es mit reichlich Vorfreude auf das Spiel morgens zum Treffpunkt.
Mit Getränken gestärkt und dem ein oder anderen Plausch führend, war man höchst motiviert und es ging wie immer zeitig zum Stadion, um den Zaun ansehnlich zu Beflaggen und das Material startklar zu machen.
Zum Einlaufen die üblichen Schwenker und Doppelhalter.
Aufgrund des immer noch bestehenden Materialverbots sind einem auch die Hände stark gebunden und man muss sich aufs Wesentliche konzentrieren.
Auf dem Platz zeigten die Jungs wieder ein nett anzusehendes Spiel - aber es fehlte vorne die letzte Durchschlagskraft, um die gute Leistung in zählbares umzumünzen.
Auf den Rängen lieferte man an diesem Tage, verglichen mit den restlichen Auftritten der Saison, einen durchschnittlichen Auftritt ab. Verständlicherweise sind unsere Ansprüche andere und unser Potential ist weitaus größer, betrachtet man aber den Fakt, dass die Saison gelaufen ist und man sich die restliche Zeit der Saison mit leeren Rängen anfreunden muss, sollte man einen solchen Auftritt auch nicht zu sehr zerreißen. Wichtig ist es, trotz allem den Spaß an der Sache und somit auch die Motivation in den kommenden Wochen nicht zu verlieren. Da muss man sich als leidgeprüfter Alemannia Anhänger jedoch keine Sorgen machen.

Das Spiel verlor man kurz vor Schluss noch durch ein recht ansehnliches Tor der Kölner.

Nach dem Spiel ging es dann gemeinsam mit Kollektiv in eine Kneipe, wo man es sich 3 Stündchen bei Bier und Essen gut gehen ließ, ehe man weiter zog, um die Futsal Abteilung, welche uns zuvor einen Überraschungsbesuch in der Kneipe abstattete, beim Aufstiegsspiel zu unterstützen. Für unsere Vielzahl an Stadionverbotlern eine willkommene Abwechslung. Die Jungs auf dem Platz taten ihr Übriges dazu und sicherten, in einer unfassbar packenden Begegnung, den Aufstieg im ersten Jahr. Rein stimmungstechnisch bewegte man sich, beflügelt durch die Leistung auf dem Platz, auf ganz hohem Niveau. Später feierte man noch ausgiebig mit den Spielern das Erreichte und sprach den Stadionverbotlern gemeinsam Mut zu - tolle Geste!
Alles in allem ein sehr gelungener Abend - nächstes Jahr deutscher Futsal Meister!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 05.03.16 (Futsal) Alemannia Aachen - Türk Genc SV 11.03.2016

 
Mi, 02.03.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 11.03.2016

Zuschauer: 680 (davon ca. 400 aus Aachen)

26. Spieltag SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 0:4

Mittwoch, englische Woche. Auf ging es also nach Wiedenbrück. 230 Km lagen vor uns, folglich traf man sich rechtzeitig um die Reise mit einem vollen Bus unserer Gruppe anzutreten. Die Fahrt verlief wie immer feucht fröhlich und man erreichte rechtzeitig die Weltmetropole Wiedenbrück. Aufgrund des katastrophalen Stehplatzes, im kleinen Jahnstadion, entschloss man sich, wie im letzten Jahr wieder auf den Sitzplatz auszuweichen. Kleine überdachte Tribüne - die Erwartungen waren somit hoch.
Nachdem die ausgesperrten Jungs verabschiedet wurden, ging es hinein in den Block und man bereitete das Material vor. Zum Spielbeginn gab's ein Spruchband von YC: "Dienstags im Apollo feiern, Sonntags auf dem Platz rumeiern." Klare Ansage an die Mannschaft!
Stimmungstechnisch legte man mit einem neuen Lied los. Für den Anfang nicht schlecht, jedoch ausbaufähig. So konnte man sich nach dem neuen Lied steigern und erreichte eine sehr gute Stimmung. Nach dem Führungstreffer konnte man nochmals eine Schippe drauf legen und die Stimmung war sehr nah am Optimum! Zu Beginn der 2.Halbzeit gab es erneut ein Spruchband - "Gegen Stadtverbote!" - ziemlich selbsterklärend brachten wir hiermit unseren Unmut, über die immer häufiger aufkommenden Stadtverboten für unsere Leute, zum Ausdruck. Stimmungstechnisch knüpfte man an die erste Halbzeit an und sang sich beflügelt durch den Spielverlauf in Ekstase und wir lieferten einen Auftritt ab, der in dieser Form in dieser Saison noch seinesgleichen sucht. Daran gilt es anzuknüpfen, denn das sollte der Anspruch an uns alle in Aachen sein!

Nach dem Spiel ging die komplette Szene geschlossen zum Ausgang und begrüßte unsere Stadionverbotler mit aufmunternden Gesängen. Haltet durch Jungs! Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben! Wieder komplett, trat man somit die Heimfahrt in die Kaiserstadt an.

Spielerisch bot unsere Alemannia im Gegensatz zu Sonntag eine bessere Leistung und man gewann verdient mit 4:0. Die 1:0 Führung erzielte Graudenz und in der 2. Halbzeit gelang unserem Neuzugang Engelbrecht der lupenreine Hattrick und sorgte für den 4:0 Endstand. Auf diesem Sieg sollte man sich jedoch keinesfalls ausruhen, sondern an das Geleistete anknüpfen und dem Anspruch gerecht werden. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt, auch wenn man innerlich schon auf die goldene Ananas schielt.

Auf der Heimreise legte man noch einen kurzen Zwischenstop ein und brachte einem Führungsmitglied unserer Gruppe, welches aktuell eine ganz schwierige Lebenssituation zu meistern, aufmunternde Worte in Form eines Spruchbandes nahe - immer weiter Daniel!
Nächsten Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen Kölns Zweitvertretung weiter. Danach geht's geschlossen in die Stadt, um danach unsere Futsal Mannschaft zum Aufstieg zu singen! Also, Arsch hoch, mobil machen und alle Samstag zum Spiel und danach zum Futsal!


Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.03.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 28.02.2016

 
So, 28.02.16 Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 01.03.2016

Zuschauer: 8.200 (davon ca. 60-80 Umland Borussen)

25. Spieltag Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 0:1

Nachdem uns am letzten Wochenende wiedermal das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, ging es nun am heimischen Tivoli gegen die U23 von Borussia Dortmund. Aufgrund der Vorfälle im Hinspiel legten Verband und Polizei das Spiel parallel zum Spiel der ersten Mannschaft der Borussia, damit sich bloß keine Fans aus der Bierstadt in Richtung Aachen aufmachen würden. So sollte es dann auch sein und am Ende fanden nur einige Dutzend Umland-Borussen den Weg in den Gästeblock.
Morgens traf man sich in bekannter Location und verbrachte einige Stunden bei netten Gesprächen, sowie dem ein oder anderen Bier, bevor es dann zeitig Richtung Stadion ging.
Die anwesenden SVler verabschiedet und rein ging es in den Postkasten. Kurz vor Anpfiff noch eine Ansprache von einem unserer Vorsänger, um die Leute nochmals richtig zu motivieren und schon konnte es auf dem Feld losgehen.
Akustisch legte man gut los und konnte eine sehr ordentliche Lautstärke erreichen. Diese brach nach dem Führungstreffer der Gegenseite komplett ein. Ein Manko, welchem man dringend entgegenwirken muss. Glücklicherweise kam zumindest der Stimmungsblock, mit Beginn der zweiten Hälfte, wieder zu sich und man erreichte doch noch eine durchaus zufrieden stellende Lautstärke. Insbesondere die melodischen Lieder fanden im zweiten Spielabschnitt großen Anklang. Phasenweise schaffte man es, die komplette Süd mitzunehmen. Leider kommt es immer noch vor, dass von oben Lieder angestimmt werden, welche für rund 10 Sekunden von der Tribüne getragen werden und dann abrupt ein Ende finden. Folglich besteht keine Möglichkeit den Gesang mit zu Tragen, sofern man ihn dann übernimmt, wird oberhalb bereits das nächste 10 Sekunden Lied angestimmt. Alles in Allem kann man rückblickend von einem akzeptablen Auftritt der, überraschenderweise gut gefüllten, Kurve sprechen.
Sportlich lief dagegen heute absolut gar nichts zusammen und man sah eine ideenlose Alemannia, die keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel bekam. In der Konsequenz kam es dann, wie es kommen musste und Dortmund netzte in der 21. Minute zum 0-1 ein. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel.
Nach dem Pausentee kam unsere Alemannia zwar weitaus offensiver aus der Kabine, aber eine wirkliche Torgefahr strahlte man nicht aus und so stand am Ende die erste Niederlage der Rückrunde zu Buche.
Nun heißt es Mund abputzen, und Mittwoch in Wiedenbrück weitermachen, um aus der englischen Woche mit 6 Punkten rauszugehen.


Karlsbande Ultras

 
Liedpräsentation - Aachen, die Stadt in der wir leben 21.02.2016


 
So, 14.02.2016 Alemannia Aachen - Rot Weiß Oberhausen 21.02.2016

Zuschauer: 7.400 (davon ca. 300 aus Oberhausen)

23. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiß Oberhausen 1:0

Nach einem spielfreien Wochenende, aufgrund starker Regenfälle in Herne, wo die zweite Mannschaft der Schalker seine Spiele bestreitet, gastierten am 23. Spieltag die Rot-Weißen aus Oberhausen bei uns auf dem Tivoli.
Wir trafen uns bereits morgens im Studentenviertel, um einige Stunden mit den SV'lern an der Theke zu verbringen.
Frühzeitig am Stadion angekommen, wunderte man sich über das recht große Aufgebot an Ordnern. Die Kontrollen an sich gestalteten sich aber wie immer lasch, nur bei der Kamera bzw. dem dazugehörigen Stativ gab es Probleme, die aber auch schnell gelöst wurden. Zudem verweigerten die Drehkreuze noch ihren Dienst, sodass die Karten ebenfalls von den Ordnern kontrolliert werden mussten, was sich zusätzlich in die Länge zog. Im Block angekommen, wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und schon konnte es losgehen.
Aus Oberhausen waren gut 300-350 Anhänger angereist, die kompakt hinter der Semper fidelis Fahne Stellung bezogen, aber danach nicht weiter auffielen. Zu hören waren sie zwischenzeitlich kurz und das war es dann auch. Wir legten im Stimmungsblock mit den üblichen Schwenkern los, hatten danach dann aber auch nicht unseren besten Tag erwischt. So konnte man in der ersten Halbzeit absolut nicht zufrieden sein mit der Leistung im Stimmungsblock bzw. der ganzen Tribüne.
Das Spiel passte sich diesem an und es war wahrlich kein Spiel für Fußball-Ästheten. In der 2. Halbzeit konnte man sich beim Thema Support zwar etwas steigern, aber da ist noch verdammt viel Luft nach oben. Sportlich lief es nun etwas besser und eine kämpferische Alemannia netzte in Person von Tobi Mohr zum 1:0 ein. Diese Führung konnte sodann auch über die Zeit gebracht werden.

Das nächste Spiel führt uns nach Essen an den Uhlenkrug zum Stadtteilclub FC Kray.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 29.01.2016 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 21.02.2016

Zuschauer: 1.880 (davon ca. 1500 aus Aachen)

21. Spieltag Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 2:2

Trotz aller Unannehmlichkeiten der Hinrunde, ging es endlich wieder los. Das erste Spiel der Rückrunde gegen die Zweitvertretung der Fohlen fand wie bereits im Vorjahr im Grenzland-Stadion in Rheydt statt. Der Meister des Vorjahres traf auf den Vizemeister des Vorjahres und auch in diesem Jahr finden sich beide Teams im oberen Drittel der Tabelle wieder, folglich war, zumindest augenscheinlich, eine spannende Partie zu erwarten.
Die Querelen rund um unsere Alemannia wollten jedoch nach der letzten Partie im Vorjahr nicht abebben. Einmal mehr stand der umstrittene Sportdirektor Klitzpera im Fokus. Diesmal im Kleinkrieg mit einem Jugendtrainer und der Thematik Vergehen an Schutzbefohlenen. Es ist einfach nur noch traurig, was sich aktuell hinter den Kulissen unseres Vereins abspielt und immer mehr schwindet die leise Hoffnung, dass Ruhe einkehren könnte. Nichtsdestotrotz machten wir uns auch im neuen Jahr einmal mehr auf den Weg um die schwarz-gelbe Truppe zu unterstützen.
Unsere Fanszene traf sich frühzeitig am Aachener Hbf. , um den Weg in die niederrheinische Provinz mit dem Zug zu bewältigen. Kurz vor Abfahrt wurde uns jedoch von den anwesenden Staatsdienern mitgeteilt, dass wir nicht wie geplant den direkten Weg nach Rheydt nehmen könnten, da es auf der Strecke einen Personenunfall gab. Zähneknirschend improvisierte man und 250 Aachener nahmen den Umweg über Köln in Angriff. Dort angekommen, hatte man einen Zug für uns aufgehalten, der uns dann mit nach Rheydt nahm.Vorort wurden wir dann mit Shuttelbussen zum Stadion eskortiert.
Aufgrund der Anreiseschwierigkeiten und Problemen bei den Einlasskontrollen wurde der Anpfiff um 20 Minuten nach hinten verlegt. Rückblickend eine sehr umständliche Anreise ins benachbarte Dorf.
Unmittelbar nach der Zaunbeflaggung wurde dann auch die Partie angepfiffen.
Die Partie fing rasant an, sodass Gladbach bereits nach 10 Minuten in Führung ging, da unsere Abwehr scheinbar noch im Tiefschlaf war. Wiederum zehn Minuten später netzte die Heimmannschaft, durch einen Freistoß, bereits zum zweiten Mal ein. In der 39. Minute machte Kühnel kurz vor Pausenpfiff dann glücklicherweise den 2:1 Anschlusstreffer.
Nach der Halbzeit drückte unser Team auf den Ausgleich. In der 69. Minute belohnte man sich durch Fabian Graudenz, als er durch die halbe Gladbacher Abwehr lief und lässig einschob. Nur fünf Minuten später stand Maier nach einem Konter alleine vor dem Gladbacher Torwart, umkurvte diesen und kam zu Fall. Der vom Aachener Anhang geforderte Elfmeter blieb jedoch verwehrt. Kurz vor Schluss kam Gladbach noch einmal gefährlich vor das Aachener Tor, Kleinheider verhinderte aber mit zwei starken Paraden die erneute Gladbacher Führung.
Somit blieb es beim letztlich verdienten Punktegewinn.
Die Stimmung auf unserer Seite kam, auch bedingt durch unser spätes Erscheinen, nur langsam in Fahrt. Der Spielverlauf tat sein übriges dazu. Der Anschlusstreffer von Kühnel kam genau zum richtigen Zeitpunkt, als sich die Kurve regelrecht in einen Rausch sang und man damit der Kälte trotzte. Gegen Ende des Spiels flachte diese leider wieder etwas ab. Leider einmal mehr die Problematik der Konstanz, welche man eigentlich dachte in der Hinrunde hinter sich gelassen zu haben.
Auf der Haupttribüne hatte sich eine kleine Anzahl an Gladbach Unterstützern eingefunden, die versuchten in Form von Tifo und Akustik auf sich aufmerksam zu machen. Letzten Endes blieb es dann aber auch beim Versuch. Im Anschluss an das Spiel ging es ohne weitere Verzögerung zurück in die Heimat. In der kommenden Woche gastieren dann die Rot-Weißen aus Oberhausen in der Kaiserstadt und bringen uns hoffentlich drei Punkte aus dem Ruhrpott mit.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 29.01.16 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 24.01.2016

 
Rückblick Hinrunde 2015/16 18.02.2016


 
Sa, 12.12.15 Alemannia Aachen – Rot Weiss Ahlen 21.02.2016

Zuschauer: 6.700 (davon ca. 120 aus Ahlen)

20. Spieltag Alemannia Aachen – Rot Weiss Ahlen 1:0

Das erste Spiel der Rückrunde stand an, kalendarisch fiel es aber vielmehr in den Zeitraum der Hinrunde. Kurz vor der Weihnachtszeit kam in unserem Verein mal wieder alles andere als Weihnachtsstimmung auf. Zwar konnte man zuvor gegen den Tabellenprimus aus Lotte ein 0:0 erkämpfen, so ganz konnten wir die 0:6 Klatsche aus Köln aber noch nicht aus unseren Köpfen streichen. Trainer Benbennek hatte in der Vorwoche bereits das Handtuch geworfen und seinen Rücktritt zur Winterpause bekannt gegeben, das Ganze als Folge eines Briefes der Mannschaft an den Aufsichtsrat, in dem schwere Vorwürfe gegen den Trainer erhoben wurden. Inwiefern diese haltlos oder berechtigt sind, ist fraglich. Eins ist jedoch klar - Dat is än blievv deä selve Klömpchensklub.
Vor dem eigentlichen Spiel besuchte man, gemeinsam mit dem Kollektiv, noch die Futsalabteilung des Vereins und probierte das ein oder andere neue Lied aus. Vor allem für die Stadionverbotler eine schöne Abwechslung vom tristen Alltag vor den Toren.
Zu Gast in unserem Briefkasten war heute der Aufsteiger aus Ahlen. Dieser brachte gleich einen eher bedauernswerten Haufen als Fanszene mit. Bei solch einem Anblick wünscht man sich nichts sehnlicher als diese Drecksliga zu verlassen.
Rein stimmungstechnisch hieß es heute rund 30 Minuten nach der Beflaggung des Zauns, diese Handlung auch wieder zu revidieren. Uns erreichte die Nachricht, dass unmittelbar vor Spielbeginn unser Vorsänger ein Bereichsbetretungsverbot für das heutige Spiel erhielt. Kurz nach Anpfiff ereilte das Schicksal dann auch unsere SV'ler. Ein so nicht hinnehmbares Verhalten der Polizei, woraus wir die Schlussfolgerung zogen, den Support einzustellen und das Stadion nach rund 30 gespielten Minuten auch wieder zu verlassen. Gemeinsam mit den Stadionverbotlern verbrachte man dann noch ein paar gemeinsame Stunden in den Kneipen der Stadt und auf dem Weihnachtsmarkt.
Achja, beinahe hätten wir es vergessen - das Spiel endete dann 1:0 zu unseren Gunsten. Es bleibt zu hoffen, dass der Nachfolger auf der Trainerbank wieder den richtigen Draht zur Mannschaft findet und die Mannschaft wieder an das anknüpft, was man noch zum Beginn der Hinrunde zu zeigen wusste.

Abschließend möchten wir es nicht missen, uns bei allen Mitgliedern, Wegbegleitern und Förderern für den ständigen Rückhalt zu bedanken. Wir wünschen Euch und allen Schwarz-Gelben besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins kommende Jahr!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 05.12.15 Alemannia Aachen – Sportfreunde Lotte 17.02.2016

Zuschauer: 6.500 (davon ca. 70 aus Lotte)

19. Spieltag Alemannia Aachen – Sportfreunde Lotte 0:0

Das letzte Spiel der Hinrunde und das Vorletzte vor der für unseren Verein lang ersehnten Winterpause. Zu Gast waren die, schon als Herbstmeister feststehenden, Sportfreunde aus Lotte. Nach der peinlichen 6:0 Niederlage in Köln von letzter Woche, war es nur zu hoffen, dass unsere Mannschaft nicht wieder als Schießbude fungieren würde. Trotz dieser wenig gutaussehenden Voraussetzungen trafen wir uns als Gruppe wie gewohnt, um uns gemeinsam auf das Spiel einzustimmen und vorzubereiten. Neben unserer Gruppe und dem Rest des Stimmungsblockes hatten noch 6.500 Zuschauer den Weg ins Stadion gefunden. Der Zaun wurde geschmückt, die Schwenker wurden bestückt und schon ging es los! Die akustische Unterstützung lies am heutigen Tag dennoch sehr zu wünschen übrig. Die Mitmachquote sowie die Lautstärke waren zunächst höchstens durchschnittlich und deutlich unter unseren Erwartungen und Vorstellungen von Ultra. Auf dem Rasen wurde unsere Elf nach der 6:0 Pleite gegen Viktoria Köln auf mehreren Positionen geändert. Die Jungs auf dem Rasen gaben aber von Anfang an richtig Gas und das wollten die Fans auch sehen. Rein spielerisch lief es nicht wirklich rund, weshalb eine erhöhte Kampf- und Laufbereitschaft von jedem Einzelnen erfordert war. Unsere Jungs zeigten den Willen, das Spiel an sich zu ziehen und nach guten Chancen auf beiden Seiten ging es torlos in die Kabine.
In der Halbzeitpause wurden die Anwesenden nochmal wachgerüttelt, was in den ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit auch deutlich zu sehen und zu hören war. Der Stimmungsblock lebte auf und der Rest der Kurve wurde mitgezogen. So sollte es immer sein, wird aber leider nicht immer erreicht. Nach 20 zufriedenstellenden Minuten flachte die Lautstärke wieder ab auf das Niveau der ersten Halbzeit. In den letzten Minuten des Spiels wurde es nochmal etwas lauter, blieb jedoch immer noch ausbaufähig. Auf dem Rasen begann das Spiel so, wie es in der ersten Halbzeit aufgehört hatte: die Schwarz-Gelben blieben am Drücker. Leider konnten die Chancen nicht zu einem Tor verwandelt werden. So blieb es am Ende bei einem torlosen Remis. Ein verdienter Punkt für unsere Jungs aus der Kaiserstadt, die ein leidenschaftliches Auftreten zeigten. Letztendlich geht es als Nummer 6 in die Rückrunde, wo am nächsten Samstag die Rot-Weißen aus Ahlen bei uns zu Gast sind.
Abwarten, ob die Ahlener genauso eine große Fresse haben, wenn sie nicht in Gruppen die Aachener Autofahrer anpöbeln und angreifen. An unseren Bus haben sie sich schließlich nicht herangetraut.


KARLSBANDE ULTRAS

 
Sa, 28.11.15 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 1.777 (davon ca. 1000 aus Aachen)

18. Spieltag Viktoria Köln - Alemannia Aachen 6:0

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde ging es für die Schwarz-Gelben über den Rhein zur Viktoria. Wie gewohnt trat man den Weg per Zug an. Am Hauptbahnhof versammelten sich ca. 100 Gleichgesinnte, um die kurze Reise anzutreten. Nach kurzer Fahrt erreichte man frühzeitig den Bahnhof Höhenberg und legte die letzten Meter per Pedes zurück. Am Stadion merkte man sofort, dass die Sicherheitsmaßnahmen seitens der Kölner um einiges erhöht wurden. Ob dies etwas mit dem kleinen Feuerwerk bei unserem letzten Gastspiel im Sportpark Höhenberg zu tun hat? Dennoch schafften es alle Materialien in den Block, wo der große Zaun ansprechend beflaggt wurde. Ein Ordner hatte noch Redebedarf aufgrund der verbotenen Teleskopstöcke. Diese Diskussion wurde aber eher einseitig geführt, da man ihm kaum Beachtung schenkte. Einzig die Begründung, warum der Stock über 1,50m verboten sei, sorgte für einige Lacher. Aufgrund der letzten Pyroaktion waren Stöcke über 1,50m verboten, da man unter den großen Fahnen ja zünden könnte. Das nicht die Fahnen selber, sondern nur die Stöcke ein Problem darstellten, war dann doch recht lustig. Nachdem der Ordner sich zur Beratschlagung mit seinem Chef zurück gezogen hatte, konnte das Spiel auf dem Rasen auch schon starten.
Jedoch verweigert der Schreiber dieser Zeilen, ähnlich wie das Team auf dem Rasen, diesmal seine Arbeit. Am Ende hieß es 0:6 aus unserer Sicht. Sofort nach Abfiff packte man alles zusammen und machte sich auf den Weg nach draußen.
Dort bekam man noch mit, dass einige Öcher noch Redebedarf mit der Mannschaft hatten und dort einige herbe Wörter fielen. Dies bringt aber in unseren Augen nichts mehr, da es mittlerweile mehr als offensichtlich wird, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielt. Die Stimmung ging trotz der desolaten Leistung unseres Teams in Ordnung. In der zweiten Halbzeit kam so etwas wie eine Jetzt-Erst-Recht Stimmung auf und man konnte mehr als einmal eine ansprechende Lautstärke erreichen. Von den paar Leuten, die sich dem dritten Verein in Köln angeschloßen hatten, hörte man wie immer bis auf die Trommel absolut nichts. Somit machte man sich mit hängenden Köpfen auf den Weg zurück in die Kaiserstadt, wo man am frühen Abend ankam und dennoch den Abend ausklingen ließ. Bleibt nur zu hoffen, dass in den nächsten Tagen intern etwas passiert, damit diese unbefriedigende Situation schnellstmöglich beendet wird. Nächste Woche gastiert der Tabellenführer aus Lotte in Aachen. Sicherlich kein Aufbaugegner. Dennoch muss jeder, dem etwas an diesem Verein liegt, alles geben.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 28.11.15 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 24.11.2015

 
Sa, 14.11.15 Alemannia Aachen – SC Verl 17.02.2016

Zuschauer: 6.380 (davon ca. 40 aus Verl)

17. Spieltag Alemannia Aachen – SC Verl 3:0

Am 17. Spieltag der Saison gastierte der SC Verl in der Kaiserstadt. Unsere Gruppe traf sich an diesem Samstag früher als sonst, um gemeinsam zu frühstücken und dabei das ein oder andere Frühstücksbierchen zu verköstigen. Nachdem der Großteil des Frühstücksbuffets vernichtet war, ging es rüber ins Stadion, um die üblichen Vorbereitungen auf das Spiel hinter sich zu bringen. Danach konnte das Spiel gegen den Tabellen-Elften aus Ostwestfalen beginnen. Aufgrund der nicht gerade überzeugenden Leistung der letzten Woche in Düsseldorf, stellte der immer mehr in die Kritik geratene Benbennek sein Team auf einigen Positionen um, sodass z.B. der quirlige Ito von Beginn an auf dem Feld stand. Um es vorweg zu nehmen: Es war die richtige Entscheidung.
Dass unser Team an diesem Tag kämpfen würde, zeigte sich bereits in der vierten Minute, als Staffeldt sich bereits früh die Gelbe Karte abholte. Die Mannen im traditionellen Gelb machten das Spiel und hatten immer bessere Gelegenheiten zur Führung. Nach dem ersten Eckball in der 29. Minute war es dann endlich soweit. Löhden hämmerte den Ball mit dem Kopf freistehend aus fünf Metern in die Maschen. Nur fünf Minuten später folgte ein Aufschrei bei allen Alemannen. Maier lief mit dem Ball am Fuss in Richtung Strafraum. Als er diesen bereits betreten hatte, wurde er unsanft zu Boden gerissen. Der Unparteiische entschied jedoch nur auf Freistoß von der Strafraumgrenze. Diesen Fehler des Schiedsrichters interessierte nach dem Freistoß aber niemanden mehr. Der Gefoulte selber zirkelte den Ball millimetergenau ins Eck zur 2:0 Führung.
Nach der Pause ging es ebenfalls rasant weiter. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff wurde Maier wiederholt im Strafraum von den Beinen geholt. Diesmal entschied der Schiri aber richtig auf Elfmeter. Diesen schoß Maier wieder persönlich, scheiterte jedoch am Schlussmann von Verl. In der 52. Minute legte Ito nach einem Konter auf Löhden, der seinen 7. Saisontreffer ausnahmsweise mal mit dem Fuß schoß. Danach war die Messe gelesen, obwohl unsere Elf noch reichlich Chancen hatte, etwas für das Torverhältnis zu tun. Doch sei es drum. Dieses 3:0 zeigte, dass unser Team kann, wenn es will. Überzeugender Sieg.
Die Stimmung geht bei einer für Aachener Verhältnisse beinahe schon Geisterkulisse von 6.300 Zuschauern dennoch in Ordnung. Der Stimmungsblock war stets bemüht, das Team nach vorne zu peitschen. Das ein oder andere Mal konnte auch der Rest der Tribüne aus der Lethargie gerissen und zum Singen animiert werden. Aus Ostwestfalen schaffte es lediglich eine Hand voll Fans nach Aachen. Diese fielen natürlich nicht weiter auf. In der kommenden Woche findet die nächste Runde des Mittelrhein-Pokals statt. Aufgrund der Niederlage gegen Fortuna Köln, leider ohne Aachener Beteiligung. Somit hat man zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen die Viktoria aus der gleichen Stadt.


Karlsbande Ultras

 
So, 08.11.15 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 1.100 (davon ca. 800 aus der Kaiserstadt)

16. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 3:1

Nach dem Sieg gegen Essen sollte es an diesem Sonntag nach Düsseldorf gehen. Die Fahrt verlief diesmal relativ unspektakulär und auch die Anzahl war etwas mau, gerade mal 130 Leute nahmen die kurze Zugfahrt auf sich. Die Euphorie ist sicherlich vorbei, dennoch sollte man immer und überall seinen Arsch hoch bekommen, um seine Stadt und seinen Verein würdig zu vertreten. In Düsseldorf angekommen, warteten dann einige Grüne auf uns und es ging mit Shuttle-Bussen in Richtung Flinger Broich. Am Eingang wurden die Autofahrer begrüßt und im Inneren der Zaun ordentlich beflaggt. Das hat man diese Saison eigentlich immer im Griff. Vor dem Spiel wurde sich noch ein bisschen eingesungen und einige fiese Altbier gekostet.
Zum Spielbeginn gab es die üblichen Fahnen der Gruppen zu sehen, was dennoch ganz ordentlich aussah. Die Stimmung war die ersten 20 Minuten auf einem ordentlichen Level, wurde mit und mit aber etwas schlechter. In der zweiten Halbzeit ab und an ok, aber auch nicht von allen mit voller Energie getragen. Es gibt einfach noch zuviele Leute, die viel zu hohe Ansprüche an unseren Verein haben und nur ihr Maul aufbekommen, wenn es läuft. Das man auch für die Ehre unserer Farben singt, verstehen leider noch zu wenige. Wenn wir in der Kurve alles geben, können wir nach dem Spiel auch motzen, aber wer selber nix gibt, braucht sich auch nicht beschweren. Unzufrieden mit dem Gebotenen auf dem Platz waren mit Sicherheit alle 800 angereisten Schwarz-Gelben. Die Mannschaft zeigte wieder nichts und verlor sang und klanglos. Gegen eine Mannschaft, die wir letztes Spiel noch 4:0 geschlagen haben. Diese Saison ist anscheinend einfach nicht mehr als Mittelmaß drin. Enttäuscht ging es auf die Rückreise in die schöne Kaiserstadt.

Man sieht sich dann wieder Samstag zum Kick gegen Verl.

Alles für Aachen


Karlsbande Ultras

 
So, 08.11.15 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 02.11.2015

 
Sa, 31.10.15 Alemannia Aachen – Rot Weiss Essen 17.02.2016

Zuschauer: 11.200 (davon ca. 1250 aus Essen)

15. Spieltag Alemannia Aachen – Rot Weiss Essen 2:0

Da war es nun, eins der interessantesten Spiele der Saison in dieser Scheißliga, in der selten über 30 Leute den Weg in den Gästeblock finden. Letzte Saison noch das Regionalliga Rekordspiel vor über 30.000 Zuschauern, Tabellenführer gegen den Zweiten, sah es aktuell ganz anders aus: Beide Teams kamen ihren Ansprüchen bisher nicht annähend nach und tümpeln im Mittelfeld rum, und auch die Leistungen waren bis auf 1-2 Spiele nicht sonderlich gut. Die Vorfreude auf Spiel konnte sicherlich größer sein, neben der sportlichen Talfahrt haben wir aktuell wieder mit sehr vielen sinnlosen Stadionverboten zu kämpfen, die wieder ein großes Loch in die Aachener Fanszene reißen. Diese Saison werden es wohl jetzt aktuell knapp 30 sein. Diese Lücke ist bei der Größe unserer Szene absolut nicht zu füllen. In Sachen SVs müssten wir in Deutschland auf jeden Fall mittlerweile in der Europaliga angekommen sein, wenn man bedenkt, dass fast alle nach Jahren kurz vor Ablauf jedesmal eingestellt werden, macht es einfach nur noch wütend. Zig Leute stehen jedesmal ohne Beweise oder sonst was draußen. Aber der neue Geschäftsführer hat sich anscheind als Ziel gesetzt, zusammen mit den Bullen die aktive Aachener Szene endgültig dem Erdboden gleich zumachen. Bei vielen Leuten gelingt das leider auch, aber es gibt immer noch genug, die sich dagegen wehren und immer weiter kämpfen werden! Der neue alte Clou waren wieder Stadtverbote, die auch wieder einige Jungs unserer Gruppe trafen.
So gab es diesmal vor dem Spiel 2 Treffpunkte. Der Großteil der Aachener Ultraszene traf sich an der alten Tankstelle, wo man schon zu schönen S-Block Zeiten einige geniale Tage erlebt hatte und lange Zeit der Treffpunkt der Aachener Szene war. Dort verbrachte man schöne 2 Stunden, ehe es mit ungefähr 350 Mann zum Stadion ging. Wir wollten ja dieses Mal nicht den armen Arbeitern der Stadt die Zeit aufbrummen ein paar Flaschen vom Markt wegzuräumen. Die größten Flaschen sind sie wahrscheinlich selber, aber die tolle Aachener Presse sind wir ja mittlerweile schon gewohnt.
Essen reiste wohl heimlich an, wurde aber vor Aachen anscheinend doch von den Grünen erwischt - schade.
Im Stehplatzbereich war es heute auf jeden Fall voller als die Spiele vorher, was sich aber nachher wiedereinmal nicht als sonderlich positiv herausstellte. Zum Aufwärmen unserer Spieler gab es ein Spruchband der YC an unsere Spieler gerichtet, bevor man vor Spielbeginn das Spruchband "Gegen alle Stadt-, Stadion- und Materiaverbote!" zeigte. Damit ist die Meinung der aktiven Gruppe gesagt. Solche Spruchbänder sind in Aachen eigentlich auch nicht mehr erlaubt und müssen über andere Wege den Weg rein finden. Diese Doppelmoral kotzt nur noch an, einerseits sagen die Leute wie stolz man doch auf die aktiven Fans ist, die ihre Mannschaft als einziges immer und überall unterstützen und im selben Atemzug tut man genau das Gegenteil: Unzählige, sinnlose Verbote !!!
Auf große Choreos zuhause wird weiterhin verzichtet. Solange hier keine freie Meinungsäußerung möglich ist, wird sich das vermutlich auch nicht ändern. SV Fahnen sowie KBU Material sind immer noch verboten. Eine Frechheit, die ihres Gleichen sucht. Das übliche Tifomaterial gab es zum Einlaufen in der Aachener Kurve aber leider nicht mehr....
Essen war wie erwartet zum Großteil in schwarz und zündete einige Fackeln und 2 Böller, war jetzt nicht sonderlich viel, aber dennoch ganz in Ordnung und besser als nix.
Nach ein paar Minuten bekam man dann erwartungsgemäß die Fahne von Roda unter die Augen gehalten, 25 Jahre Banner zur Party ... In Kerkrade interessiert es die Wenigsten, da in Holland gilt: was nicht im Kampf erobert wurde, ist nichts wert. Im Gegenteil, man macht sich eher über solche Aktionen lustig. Andere Mentalität eben. Für uns war es dennoch nicht schön anzusehen, aber man probierte dennoch halbwegs gefasst zu reagieren. Es war ja keine Überraschung mehr, wie in Dortmund und selber hatte man auch keinen Fehler gemacht bzw. konnte es irgendwie verhindern. Und dass auch die neue Gruppe von Dortmund und RWE gute Kontakte haben, war hier auch kein Geheimnis.
Die Stimmung von RWE war die ersten 20 Minuten in Ordnung und der Haufen um die Gruppen gab ein gutes Bild ab, obwohl dank der Akustik bei uns fast nix ankam. Das Bild blieb aber auch nur die ersten 20 Minuten bestehen. Ob Ultras Essen dort groß vermisst werden, können und wollen wir nicht beurteilen. Aber auch wenn es diese Gruppe nicht mehr gibt wird das Verhältniss zwischen beiden Lagern mit Sicherheit nicht besser ;-)
Es war diesmal aber auch keine Kunst: was sich im Aachener Block die erste Halbzeit abgespielt hat war echt bitter, ohne mehr Worte zu verlieren, es wird wohl der schlechteste Auftritt in dieser Saison gewesen sein. In der zweiten Hälfte konnte man sich wenigstens etwas steigern und erreichte so zumindest noch eine Durschnittsstimmung. Das war leider insgesamt viel zu wenig. Hat sich der Stimmungsblock in den letzten Spielen selbst bei Grottenkicks echt zum konstant Positiven entwickelt, sind aktuell gerade die Spiele mit hohem Zuschaueraufkommen schwer, daran gilt es demnächst zu arbeiten . Nach 10 Miuten konterte der Aachener Stimmungsblock noch auf die Back in Black Aktion der Essener mit dem Spruchband: "Ihr in schwarz ,wir in gelb. Die schönsten Farben der Welt!" Dazu gab es noch gelbe Ponchos, ist eigentlich alles mit gesagt! Nachdem sich im Essener Block einige Jungs bei ihren Spielern für die tolle Leistung bedanken wollten, wollten einige Aachener es ihnen noch gleich tun und machten sich auch auf den Weg. So gab es eine kurze Auseinandersetzung, ehe aber auch ziemlich schnell die Grünen und Ordner dazwischen waren, danach gab es dann wohl nur noch Ärger mit diesen. Die erste Halbzeit auf dem Platz war wieder sehr schlecht, in der Zweiten zeigte unsere Mannschaft endlich nochmal Zähne und gewann am Ende doch noch verdient mit 2:0 gegen die Rot Weißen Schweine. Die Torjubel zeigten auch, wie wichtig der Sieg für die Fans war. Nach Spielschluss ging es zügig raus und viele Aachener wollten sich noch bei den Essenern für die 3 Punkte bedanken.
Der Tag hatte mit Sicherheit Licht und Schatten, aber bot dennoch wieder etwas Abwechslung zum grauen Ligaalltag. Diese Liga werden wir aber höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr nicht verlassen. Abends verbrachte man dann noch den Abend im Kreise der Gruppe.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 24.10.15 SSVg Velbert 02 - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 830 (davon ca. 500 aus Aachen)

14. Spieltag SSVg Velbert 02 - Alemannia Aachen 1:0

Ungefähr 13,5 Jahre ist das letzte interessante Aufeinandertreffen in Velbert her.
Das letzte Spiel in Velbert bleibt wohl nur in Erinnerung, weil man nach dem Spiel so nass war, dass man dachte, man war im Schwimmbad unterwegs. Nach dem wenig überzeugenden Heimsieg letzte Woche gegen den Tabellenletzten hoffte man jedoch, dass unsere Mannschaft den Weg zurück in die Erfolgsspur gegen den Aufsteiger fand. So machte sich ein vollbesetzter Bus und ein paar 9 Sitzer auf den Weg nach Velbert . Aber irgendetwas war anders - einige Leute fehlten an Bord ... Es gab mal wieder Stadtverbote und das bei dem Spiel in Velbert. Die aktuelle Situation ist aktuell eh wieder mehr als beschissen und das sollte wieder die Krönung sein. Wir wissen auch nicht mehr, was wir dazu noch sagen sollen. Es ist einfach eine absolute Frechheit, was der Geschäftsführer und die Aachener Cops sich erlauben. Es wird immer schlimmer. Aber eins steht fest: Tot kriegen diese Leute uns niemals. Auch die werden wir überstehen !!! In Velbert angekommen, wartete man noch kurz auf den Bus der Yellow Connection und zog dann gemeinsam durch den Wald zum Stadion.
Am Eingang gab es wieder Palaver, weil die Ordner die mitgebrachten Sachen nicht rein lassen wollten, aber am Ende fand auch wieder alles Mitgebrachte den Weg in den Block. Ist ja 4. Liga vor 800 Leuten, da muss man mal aufpassen !!! Absolut affig .... Im Stadion wurde der Zaun ordentlich beflaggt und 300 der 450 mitgereisten Aachener zog es auch in den Stimmungsbereich, während der Rest vor dem Bierstand und Wiese stand. Die Stimmung in der ersten Halbzeit war in Ordnung und man zog die Leute, die bei uns standen ordentlich mit. Das Liedgut war auch in Ordnung.
In der zweiten Halbzeit war es etwas schlechter, aber irgendwann vergeht auch dem größten Optimisten die Lust, wenn man immer sieht, was sich auf dem Platz für eine Scheisse abspielt. Wir werden aber auch nie die Gruppe werden, die immer blind 90 Minuten durchsingt, egal was sich auf dem Platz abspielt. Klar gibt es auch solche Kicks, wo man einfach seine Stadt und Verein feiern kann, aber irgendwann ist bei uns auch mal zuviel des Guten . Wieder gab es einen Grottenkick gegen einen Aufsteiger, der am Ende auch noch 1:0 gewann.
Nach dem Spiel konnten die Spieler sich dieses Mal zurecht einiges anhören, damit diese endlich wieder ihr Potential abrufen.
Unspektakulär ging es zurück, die einen probierten das Gesehene weg zu saufen, andere hatten einfach die Schnauze voll.
Nächste Woche heißt es: Rot Weiß Essen - Ficken und Vergessen !!!


Karlsbande Ultras

 
Fr, 16.10.15 Alemannia Aachen – FC Wegberg-Beeck 17.02.2016

Zuschauer: 7.500 (davon ca. 120 aus Wegberg-Beeck)

13.Spieltag Alemannia Aachen – FC Wegberg-Beeck 3:1

Nach Pokalaus, fünf sieglosen Ligaspielen, dem sportlich wohl unattraktivsten Gegner der Liga, rechnete man schon mit einer Geisterkulisse, aber am Ende waren es doch 7500 Zuschauer, akzeptabel in der jetzigen situation. Aus Wegberg-Beeck reisten, wie erwartet, nur ein paar Spieler-Angehörige mit. Traurig, dass man von Vereinsseite vor dem Spiel von Derby sprach, einfach lächerlich.
Die Mannschaft zeigte eine unterdurchschnittliche Leistung, mit der es wohl bei jedem anderen Team verdamt eng geworden wäre, aber am Ende stehen die 3 Punkte auf der Haben-Seite und nur das zählt.
Der Stimmungsblock zeigte optisch eine solide Leistung, akustisch kann man von einem durchschnittlichen Auftritt sprechen, denn die Mitmachquote ließ an manchen Stellen doch zu wunschen übrig und so gab es mal lautere, aber auch leisere Abschnitte. Hierdrauf lässt sich aufbauen. Nach dem Spiel zog unsere Gruppe noch gemeinsam in die schöne Kaiserstadt und machte die Nacht zum Tage. Karlsbande Ultras

 
Fr, 09.10.15 Alemannia Aachen – Fortuna Köln 17.02.2016

Zuschauer: 4.050 (davon ca. 350 aus Köln)

FVM Pokal Alemannia Aachen – Fortuna Köln 0:2

Mit Fortuna Köln hatte man direkt in der ersten Runde des FVM-Pokals den schwersten Brocken aus dem Lostopf gezogen, aber immerhin sollte auch nochmal eine zumindestens kleine Szene zum Tivoli kommen.
Der sportliche Negativtrend der letzten Wochen zeigte seine Auswirkung und so kamen gerade einmal rund 4.000 Zuschauer zum Tivoli. Hinzu kommt das den FVM-Pokal in Aachen wohl nicht so viele ernst nehmen. Der Verein hatte wohl schon damit gerechnet und ein Teil der Blöcke auf der Süd und der Gegengerade blieb komplett geschlossen. Wer sitzen wollte, konnte auf der Haupttribüne Platz nehmen. Die Gäste vom Rhein reisten mit über 400 Leuten an, was einen schon sehr überraschte, kannte man es aus vergangenen Duellen anders, mehr brachten die Jungs aus der Kölner Südstadt dann aber auch nicht zustande und blieben sehr blaß.
Sportlich machte unsere Alemannia kein schlechtes Spiel, aber es fehlte einfach ein Knipser vorne drin, der das Leder dann auch mal über die Linie zimmert. Im vergleich zu den anderen Spielen strahlte man aber eine ganz andere Körpersprache aus. Es war Kampf und Leidenschaft im Spiel, dennoch musste man sich am Ende einer abgezockteren Fortuna geschlagen geben. Das Spiel machte aber Hoffnung für den Liga-Alltag Der Stimmungsblock legte optisch, wie akustisch einen soliden Auftritt hin, aber für die momentane Gesamtsituation kann man zufrieden sein. Natürlich kann es hier und da noch besser werden, aber man sollte auch nicht vergessen, was unser Verein und unsere Szene in den letzten Jahren mitgemacht hat.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 03.10.15 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 1.885 (davon ca. 600 aus Aachen)

12. Spieltag SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 3:1

Nach nun vier Spielen ohne Sieg führte uns die Reise am 12. Spieltag mal wieder in den Pott, genauer gesagt nach Bochum-Wattenscheid. Als Beförderungsmittel wurde sich für die Deutsche Bahn entschieden. So traf man sich Samstagsmorgens am Aachener Hauptbahnhof und mit der Zeit fanden sich um die 150 Leute ein. um die Reise mit uns anzutreten. Für die Regionalliga sicher eine akzeptable Anzahl, da sich zusätzlich auch noch einige Autobesatzungen auf den Weg machten. Nachdem die Bahn geentert wurde, machte man es sich standesgemäß in der 1. Klasse gemütlich. Die Fahrt vertrieb man sich mit dem üblichen Schabernack und dem Vernichten einiger Kaltgetränke. Die Stimmung stieg von Minute zu Minute und nach gut 2 Stunden Fahrt spuckte uns die Bahn in Wattenscheid am Bahnhof aus. Überraschenderweise standen heute keine Shuttlebusse bereit und so ging es auf einen fast 45 Minütigen Fußmarsch zur Lohrheide, die man dadurch auch relativ spät erreichte. Allein um zu Provozieren begleitete uns ein unverhältnismäßig großes Aufgebot der Staatsdiener, die überwiegend aus hübschen weiblichen Polizistinnen bestand, wo der ein oder andere auch direkt sein Glück versuchte ;-).
Am Stadion angekommen ging es heute nicht in den üblichen Gästeblock, sondern auf den Sitzplatz, wo mit den anderen Ultra-Gruppen der Stimmungsblock gebildet wurde. Insgesamt waren es gut 200 Leute im Supportbereich. Hinter den Zaunfahnen positioniert, legte man in der ersten Halbzeit einen guten Auftritt hin, auch wenn die Jungs auf dem Rasen nicht überzeugen konnten. Auch optisch machte der Block einiges her und so waren durchgehend die Fahnen in der Luft. In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel unserer Jungs auf dem Platz noch weiter ab und in Folge dessen auch die Leistung im Block. Man sang bis zur 80. Minute aber noch weiter durch und probierte die Mannschaft nochmal wach zu bekommen. Insgesamt war der Auftritt schon gut und man gab sein bestes, was man von der Mannschaft auf dem Platz nicht behaupten konnte. Mal wieder konnte man eine Führung am Ende nicht ins Ziel bringen. In der 80. Minute stellte unsere Gruppe den Support ein, packte die Sachen zusammen und machte sich bereit, um die Mannschaft unten an der Bande zur Rede zu stellen, denn nun konnte man im 5. Spiel in Folge keinen Sieg einfahren.
Die Spieler, die sich überhaupt den Fans stellten, gaben dann die altbekannten Floskeln von sich. Schließlich verließ man einfach nur noch gefrustet den Ground und machte sich mit einem nun bereit gestellten Bus auf den Rückweg zum Bahnhof. Die Heimfahrt verlief ohne weitere Vorkomnisse und so kam man am frühen Abend in der Kaiserstadt an, wo es dann weiter ins Stammlokal ging, in dem versucht wurde den Frust über diese herzlose Leistung der Mannschaft zu ertränken. Als nächster Gegner in der Liga kommt nun Wegberg-Beeck zum Tivoli. Sollte das Team dann auch nicht gewinnen, sieht es mehr als dunkel aus für unsere geliebte Alemannia. Zu allem Überfluss steht am nächsten Freitag auch noch die erste Runde im Mittelrhein-Pokal auf dem Plan, bei dem es gegen die eine Liga höher spielende Fortuna aus Köln geht. Bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft dann für eine Überraschung gut ist.


Karlsbande Ultras

 
So, 03.10.15 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 28.09.2015

 
Sa, 26.09.15 Alemannia Aachen – TuS Erndtebrück 17.02.2016

Zuschauer: 6.800 (davon ca. 40 aus Endtebrück)

11. Spieltag Alemannia Aachen – TuS Erndtebrück 2:2

Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück. Was sich nach übelstem Amateur-Fußball anhören mag, ist mittlerweile bittere Realität dank des Aufstiegs von Erndtebrück. Da man sich die Gegner im Fußball nun mal nicht aussuchen kann, begann der Spieltag mit der üblichen Routine. Zunächst traf man sich wie gewohnt und führte am Treffpunkt einige sinnvolle und weniger sinnvolle Gespräche. Eines der ernsteren Themen waren die neuen vom Verein ausgesprochenen Haus- sowie Stadionverbote gegen Mitglieder unserer Gruppe. Mit welch scheinheiligen Begründungen diese wieder ausgesprochen wurden, lässt jeden Bürger unseres Rechtsstaates die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Nachdem die Freunde für die Zeit des Spiels verabschiedet waren, ging es ins Stadion um die Fahnen aufzuhängen und das Material zu bestücken. Somit war alles angerichtet.
Nachdem unsere Elf die letzten vier Spiele allesamt verloren hatte, hoffte man bei diesem Spiel auf eine enorme Leistungssteigerung. Da man den heutigen Gegner nicht kannte, tastete sich unsere Elf zunächst langsam ins Spiel. Somit waren Chancen auf beiden Seiten zu beginn der Partie eher Mangelware. Bis Ernst in der 36. Minute die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung schoss und damit den Halbzeitstand herstellte.
In der zweiten Hälfte kam der Aufsteiger zunächst besser ins Spiel und nutze in der 53. Minute sofort die erste Gelegenheit zum Ausgleich. Unser Team drückte fortan wieder nach vorne und wurde nur zehn Minuten nach dem Ausgleich mit der erneuten Führung belohnt. Danach wurde das Spiel ruppiger und Maier holte sich die gelbe Karte ab. Diese reichte ihm aber anscheinend nicht, sodass er nur vier Minuten später den nächsten gelben Karton sah. Was das heißt, dürfte jeder, der ein wenig Ahnung von dieser Sportart hat, wissen. Somit musste unsere Elf, die nun nur noch eine Zehn war, irgendwie die knappe Führung über die Zeit retten. Doch wie sagte mal ein schlauer Fussballlehrer? Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß. Sieben Minuten vor dem erlösenden Schlusspfiff, schoss der Aufsteiger den Ausgleich und feierte dieses als ob man gerade die Champions League gewonnen hätte. Danach war Schluss. Wieder keine drei Punkte und der Abstand zur Führungsgruppe wächst weiter. Die Stimmung auf der Süd passte sich wie so oft dem Spiel an. Als man in Führung lag, konnte man das ein oder andere mal den Rest außerhalb des Stimmungsblocks erreichen. Nach den beiden Ausgleichstreffern sangen wieder nur die üblichen Verdächtigen. Von den 40 Gästen hörte man erwartungsgemäß zwischen nichts und garnichts. Vor dem Spiel zeigte man noch ein Spruchband zu Ehren eines völlig unerwartet vVerstorbenen Freundes aus Kerkrade. Rust zacht Rob!

In der nächsten Woche geht es in den Pott zur SG Wattenscheid in die Lohrheide. Dort muss die Mannschaft endlich wieder zeigen was es heißt den Adler auf der Brust zu tragen.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 18.09.15 Alemannia Aachen – SV Rödinghausen 17.02.2016

Zuschauer: 8.700 (davon ca. 15 aus Rödinghausen)

9. Spieltag Alemannia Aachen – SV Rödinghausen 0:1

Am neunten Spieltag dieser Saison gastierte der derzeitige Tabellenführer aus dem 10.000 Einwohner-Städtchen Rödinghausen. Nach zwei Niederlagen in Folge nicht unbedingt ein Aufbaugegner. Wie bei Freitagsspielen gewohnt, hetzte sich die arbeitende Bevölkerung nach der Arbeit ab, um pünktlich am Treff zu sein. Dort wurden die ersten Feierabend-Bierchen getrunken und Zeit mit seinen Freunden verbracht, die man sich, im Gegensatz zu den Kollegen, die einen für dumm erklären, sofort nach der Arbeit zum Stadion zu fahren, aussuchen. Im Stadion wurde dann alles für die erhoffte Aufholjagd auf die Tabellenspitze vorbereitet, bevor es los gehen konnte.
&xnbsp; Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wie bereits in der Vorwoche in Köln ging der Gegner in der 10. Spielminute durch einen Freistoß in Führung. Dieser Freistoß segelte sowohl an Aachenern als auch an Rödinghausenern vorbei in Richtung Tor. Als Löhe dies bemerkte, war es jedoch schon zu spät und der Ball zappelte im Netz. Somit lief man wieder mal einem Rückstand hinterher. Zehn Minuten später hätte der Tabellenführer die Führung um ein Haar ausgebaut. Jedoch konnte Vrzogic sich in einen Schuss aus zehn Metern werfen und diesen an die Latte lenken. Zwar hatte unser Team zwischendurch Chancen auf den Ausgleich, nutze diese aber wie so oft nicht konsequent genug. Die größte Chance hatte die Alemannia zehn Minuten vor der Pause, als ein Schuss auf der Linie geklärt wurde und der Nachschuss ebenfalls kurz vor dem Jubel verteidigt wurde.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein äußerst spannendes Spiel mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten. Insbesondere die letzten zehn Minuten drückten unsere Mannen ordentlich nach vorne und hielten das Spiel sehr spannend. Doch alle Bemühung waren umsonst, da es beim 0:1 für Rödinghausen blieb. Somit geht man nun bereits zum dritten mal in Folge als Verlierer vom Platz und verliert den Anschluss an den Platz, den Rödinghausen behaupten konnte.&xnbsp; Die Stimmung ging trotz der Niederlage in Ordnung. Immer wieder schaffte man es, den Rest der Tribüne zum mitsingen zu animieren, was natürlich auch am spannenden Spielverlauf lag. Besonders in der Schlussphase wurde es einige Male ordentlich laut im Stadion. Die 15 Gäste auf der Haupttribüne fielen nicht weiter auf.&xnbsp; Beim verlassen des Stadions überraschten uns die Stadion- bzw Hausverbotler mit einem Spruchband: "Diffidati con Noi".

Da man in der kommenden Woche spielfrei hat, kann sich das Team zwei Wochen lang auf den Aufsteiger aus Erndtebrück einstellen und hoffentlich endlich nochmal drei Punkte einfahren.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 04.09.15 Alemannia Aachen – SC Wiedenbrück 17.02.2016

Zuschauer: 2.700 (davon ca. 2000 aus Aachen)

8. Spieltag 1. FC Köln II - Alemannia Aachen 2:1

An diesem Spieltag ging es für den Schwarz-Gelben Tross in die Domstadt zu den kleinen Geißböcken. Bereits früh wurde bekannt, dass man statt im Franz-Kremer-Stadion, dem eigentlichen Stadion der Zweiten, im großen Stadion mit dem Sponsorennamen spielt. Am frühen Sonntagmorgen machten sich ca. 150 Schwarz-Gelbe mit dem Zug auf den kurzen Weg nach Köln. Nach einer kurzweiligen und fröhlichen Fahrt wechselte man in Ehrenfeld das Gefährt und legte die noch verbleibende Strecke mit einer extra bereit gestellten S-Bahn zum WM-Stadion von 2006 zurück. Bei der Ankunft am Stadion hätte man durchaus auch denken können das hier an diesem Tag ein Spiel der WM stattfindet, bei dem etwas übertriebenen Aufgebot an behelmten Staatsdienern. Vermutlich hatte man mit Massen an FC-Fans gerechnet, da die erste bereits am Vortag spielte. Um es vorweg zu nehmen: außer den 2000 Öchern verirrten sich lediglich 700 Zuschauer in das für diesen Rahmen etwas große Stadion. Nachdem die komplett übertriebenen Einlass-Kontrollen (Schuhe ausziehen, Körperkontrolle, Geldbörse durchsuchen, Diskussionen um Aufkleber) hinter sich gebracht wurden, konnte man den Zaun standesgemäß schmücken und dem Start entgegenfiebern.&xnbsp; Kurz vor dem Anpfiff wurde bekannt, dass der eigentliche Stamm-Torhüter Löhe und Ernst aus disziplinarischen Gründen nur auf der Bank sitzen würden, da sie am Vortag zu spät zum Training erschienen. Somit stand der unerfahrene Sprint im Kasten der Alemannia.
Dieser durfte bereits nach zehn Minuten das erste mal hinter sich greifen, nachdem der Ex-FC-Profi Exslager aus zehn Metern Volley einnetzte. Somit lief man bereits früh einem Rückstand hinterher. Alemannia ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte den Druck nach vorne. Nach einigen guten Gelegenheiten schoss Zieba in der 24. Minute frei im Sechszehner den verdienten Ausgleich. Großer Jubel bei den zahlreichen Öchern. Fünf Minuten später hätte unser Team das Spiel beinahe gedreht, jedoch landete ein Schuss von Rüter nur am Pfosten. Dieser lief wiederum zwei Minuten später mit dem Leder am Fuß frei auf das Kölner Tor zu und wurde 25 Meter vor dem Tor von den Beinen geholt. Jedoch sah der Schiri darin keinen Regelverstoß und ließ weiter spielen.&xnbsp; Nach der Pause übernahm die Alemannia zu Beginn wieder das Spiel, gab dieses aber nach und nach aus der Hand. In der 64. Minute rächte sich dies und man ging wieder in Rückstand. Unglücklicherweise geht das Gegentor auf die Kappe von Ersatzmann Sprint. Dieser stand zu weit vor dem Tor, tuschierte einen Schuss lediglich mit den Fingerspitzen und konnte dann nur noch zuschauen wie das Leder über die Linie rollte. Ärgerlich.

Nach zwei weiteren vergebenen Chancen war die zweite Niederlage in Folge besiegelt. Die Stimmung bei diesem Spiel ist schwierig zu bewerten. Zwar wurde es einige Male ordentlich laut im leeren Stadion, dort wäre aber bei einer höheren Beteiligung der restlichen Alemannen viel mehr drin gewesen. Somit sorgten die üblichen 200-300 für einen dennoch angemessenen Rahmen. Auf der Gegenseite postierten sich ca. 40 Kölner aus dem Ultra-Spektrum ohne Zaunfahne im Oberrang und versuchten ein wenig Stimmung zu verbreiten. Dies ging jedoch auf der riesigen leeren Tribüne komplett unter.

Im folgenden Heimspiel gastiert der Tabellenführer aus Rödinghausen in der Kaiserstadt. Diesem sollte man die drei Punkte abnehmen, um wieder an den Platz an der Sonne zu kommen.


Karlsbande Ultras

 
Offener Brief an Timo Skrzypski 22.11.2015

Sehr geehrter Herr Skrzypski,

vor einigen Wochen durften wir auf dem Fanclubtreffen, zu dem ausnahmsweise auch Sie eingeladen waren, Ihre Ansichten und Vorstellungen bezüglich der Führung der Geschäfte von Alemannia Aachen kennenlernen. Ihre damals getroffenen Aussagen und Ankündigungen riefen, sowohl bei dem Teil der Anwesenden, der die Tragweite dieser Maßnahmen erkannte, als auch über die Grenzen der Veranstaltungsräumlichkeit hinaus, großes Entsetzen und Enttäuschung hervor. Ihre Pläne und Ziele werden schlichtweg als willkürlich und unverhältnismäßig empfunden. So waren sich alle Beteiligten schnell darin einig, dass diese Maßnahmen nicht hingenommen werden können. Die Bestätigung, dass es notwendig ist, den eingeschlagenen Weg zu gehen und diesen Brief aufzusetzen, fanden wir in den von Ihnen anschließend getroffenen Entscheidungen.

Die angekündigten und mittlerweile auch teilweise ausgeführten Maßnahmen kamen für uns natürlich nicht gänzlich überraschend. Vielmehr sind sie die Folge eines schon weit vor Ihrer Zeit eingeschlagenen Weges, der mit einer Vielzahl äußerst fragwürdiger Sanktionen begann. Natürlich hat die Aachener Fanszene in der Vergangenheit nicht immer alles richtig gemacht, weshalb man im Rahmen der Selbstreflexion durchaus einen Teil als selbstverschuldet ansehen muss. Doch die Art und Weise, mit der die Medien, die Polizei und vor allem die Vereinsführung agieren, entbehrt jeglicher Professionalität und hat ein sehr verfälschtes Medienecho über die Aachener Fangemeischaft zur Folge. Jeder noch so kleine Vorfall, an dem die Aachener Fanszene beteiligt ist, wird von den Medien zu kriegsähnlichen Zuständen hochstilisiert und daraus Forderungen nach schweren Sanktionen abgeleitet. Der Polizeipräsident, eigentlich zu Seriosität verpflichtet, verwechselte die Karlsbande bei deren erneuten Fahnenverbot mit der Kameradschaft Aachener Land, war im Nachhinein jedoch nicht bereit diese Aussage zu revidieren. Die Vereinsvertreter, in Form des Aufsichtsrates, sowie die Fan IG schließen sich diesem merkwürdigen Schauspiel nicht nur immer wieder an, sondern treiben diesen Prozess mit voran. Insbesondere die Fan IG, welche sich als Anlaufpunkt für Alemannia Fans aller Bereiche sieht, versucht hier immer wieder einen Keil zwischen die Fanszene zu treiben. Seitens des Aufsichtsrates blieben Anfragen für einen gewinnbringenden Meinungsaustausch unbeantwortet. Weiterhin wurden Gesprächstermine nicht eingehalten, vielmehr wurde über den Kopf einzelner Gruppen hinweg entschieden. Die einzige Person, die sich der, zugegebenermaßen äußerst prekären, Lage in der Aachener Fanszene stellte, war Alexander Mronz. Dieser wurde im Nachhinein für seine Kommunikationsbereitschaft abgestraft und vom Aufsichtsrat als Bauernopfer ausgemacht. Eine Person, die sich ausführlich mit der Problematik auseinandersetzte und bereit war den schwierigen Weg zu gehen, war seitens des Aufsichtsrates nicht mehr gewünscht. Vielmehr wurde der Wunsch nach jemandem größer, der dem Verein nach außen hin ein friedvolles Bild verleiht, ohne sich dabei mit den Kernproblematiken der Fangemeinschaft auseinander zu setzen. Durch Ihren Maßnahmenkatalog, in welchem Sie propagierten, den für den Verein unbequemen Teil der Fanszene endgültig zu beseitigen, erhielten Sie die Position des Geschäftsführers von Alemannia Aachen. Doch Sie machen es sich viel zu einfach, zu keinem Zeitpunkt haben Sie sich mit der Aachener Fanszene eingehend beschäftigt. Auf diese Art und Weise können Sie auch keine Probleme lösen, ganz im Gegenteil, Sie schaffen so nur viele weitere und größere Baustellen.

Ihre Vorstellungen darüber, wie die Aachener Fanszene, insbesondere die Ultragruppen, strukturiert sind, basieren nicht auf intensiven Gesprächen mit deren Vertretern, sondern fast ausschließlich auf Vorurteilen und Gesprächen mit Dritten. Dabei wollen wir hier nochmal gerne klar stellen, dass unter anderem die Gruppe Yellow Connection bereits kurz nach Ihrem Amtsantritt um ein Gespräch gebeten hat, Sie aber jegliche Gespräche vor besagtem Fanclubabend abgelehnt haben und auf diesem nochmals deutlich machten, dass Sie nur zu Gesprächen mit eingetragenen Fanclubs bereit sind. Dabei wissen und wussten Sie natürlich, dass keine der Ultragruppen über den Status eines eingetragenen Fanclubs verfügt, Kommunikationsbereitschaft sieht anders aus. Der Dialog zwischen zwei unterschiedlichen Parteien ist aber die elementare Voraussetzung für ein vernünftige Zusammenarbeit, diese haben Sie aber offensichtlich von vornherein nicht angestrebt. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass dieser sehr fragwürdige Weg vom Aufsichtsrat gebilligt oder sogar verlangt wurde. Dies erweckt bei uns den Eindruck, dass eine Zusammenarbeit zwischen Verein und Fans nicht erwünscht ist. Doch der Versuch sich das Leben so einfach wie möglich zu machen, indem Sie den Kontakt mit denjenigen vermeiden, über die Sie urteilen und richten, ist zum Scheitern verurteilt, denn so entfachen Sie mehr Brandherde als Sie löschen können. Denn ein gutes und nachhaltiges Vereinsklima besteht nicht aus einem Gegeneinander, es besteht aus einem Miteinander. Und dafür sind intensive und konstruktive Gespräche mit allen unabdingbar.

Die Vorstellung, dass die Führungsebene der Ultragruppen die gesamte Aachener Fanszene unter Kontrolle hätte, ist ebenso unrealistisch wie naiv. Ihre angefügte Begründung, bei Ihren bisherigen Stationen wäre das schließlich auch so gewesen, zeigt Ihre oberflächliche Herangehensweise leider nochmal in erschreckender Deutlichkeit. Zudem zeigt es aber auch, in welchen autokratischen Denkmustern Sie sich bewegen. Zu glauben, dass die Mitglieder der Ultragruppen, oder sogar nicht-ultraorientierte Teile der Fanszene ausschließlich nach den Willen und Vorgaben der führenden Personen dieser Gruppen handeln, ist völlig utopisch und weltfremd. Völlig utopisch ist auch die Annahme, die allgemein im Umfeld des Tivoli herrscht, dass Fußballspiele gänzlich ohne negative Vorkommnisse ablaufen sollen. Der Fußball ist ein Volkssport und daher auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Zu glauben, die Probleme unserer Gesellschaft würden sich nicht auch beim Fußball bemerkbar machen ist realitätsfremd. Demnach ist es auch völlig unangebracht, die führenden Mitglieder der Fangruppierungen für das Fehlverhalten einzelner zu Rechenschaft zu ziehen, indem Sie sie, wie unter Anderem auf der Internetseite von Alemannia Aachen angekündigt, in Form von Hausverbot aus dem Tivoli entfernen wollen. Unverkennbar ist die Tatsache, dass das Tischtuch zwischen der Ultraszene und der Fan - IG gänzlich zerrissen ist und dass sich Ihre Maßnahmen im Besonderen nur gegen Ultragruppen richten sollen. Doch durch die geplanten und bereits getätigten Maßnahmen schaffen Sie einen, so nie dagewesenen, Höhepunkt der Beschneidung von Fanrechten einer jeden Person. Es muss im Interesse eines jeden Alemannia-Fans sein, dass diese Art der Sanktion niemals auch nur ansatzweise toleriert wird, da sonst der Willkür am Tivoli Tür und Tor geöffnet wird. Das von Ihrem unverantwortlichem Handeln mittlerweile nicht nur die Aachener Ultraszene betroffen ist, sondern auch jeder andere Alemannia Fan und Fanclub, zeigt sich in Ihrer Beschränkung der Meinungsfreiheit. Ihr Handeln liegt lediglich kommerziellen Merkmalen zu Grunde, wer diesem Marketingkonzept nicht entspricht wird aussortiert, oder in seinen Grundrechten verletzt. Aus diesem Grund sahen wir uns, im Sinne aller Alemannia Fans, gezwungen, diesen Brief aufzusetzen.

Der Umstand, dass wir unsere Spruchbänder im eigenen Stadion anmelden müssen, ist schon höchst unerfreulich. Dass Sie nun aber auch der Inhalt dieser Spruchbänder überzeugen muss und Ihrer Meinung nach zu Aachen passen soll, ist eine absolute Frechheit gegenüber jedem Alemannia Fan, der diesen Verein liebt und seine Meinung in Verbindung zu diesem oder zu anderen fußballbezogenen Themen kundtun möchte. Beispielsweise haben Sie ein Spruchband von Commando Aachen, dass sich mit der Polizeigewalt beim Spiel von Bayern München bei Olympiakos Piräus beschäftigte, mit der Begründung verboten, die griechische Polizei sei für Aachen irrelevant. Im Nachhinein wurden zahlreiche weitere Spruchbänder aus größtenteils nicht nachvollziehbaren Gründen verboten. Sie verbieten damit Menschen den Mund, die in den klammen Zeiten des Vereins dessen Überleben durch das Einsammeln von Spenden erst ermöglichten. Dabei sollte es das Recht eines jeden Alemannen sein, zu jedem Zeitpunkt alles sagen zu dürfen, solange er damit niemanden diskriminiert, oder rechtliche Verstöße begeht, es ist eines unserer wichtigsten Grundrechte. Wir sind uns durchaus bewusst, dass sie als Geschäftsführer der GmbH über das Hausrecht verfügen können, jedoch ist ein Vergleich mit der persönlichen Entfaltung im Eigenheim absolut fehlgeleitet. Wie eingehend angeführt ist das Fußballstadion ein Anlaufpunkt für jede Person und somit auch eine öffentliche Anlaufstelle für Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen. Sofern es sich folglich nicht um rechtswidrige Äußerungen, wie Diffamierungen oder ähnliches, handelt, überwiegt das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Wir werden uns nicht vorschreiben lassen was wir zu denken oder zu sagen haben und uns damit zu zahlenden Marionetten degradieren lassen, die keine eigene Meinung mehr haben dürfen. Ob dies auch eine präventive Maßnahme gegen öffentliche Kritik an Ihrer Person und an Ihrem Maßnahmenkatalog ist, darüber können wir natürlich nur mutmaßen. Ihnen sollte aber klar sein, dass wir es als Fanszene nicht hinnehmen können und werden, dass eine einzelne Person innerhalb unseres Vereins einen Status erreicht, durch den sie nur schwer wieder aus dem Verein zu entfernen ist. Außerdem ist die Kultur des ausnahmslosen Verbietens keine vernünftige Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit, sodass auch hier wieder der Eindruck entsteht, dass Sie alle unbequemen Elemente dieser Fanszene, also Fans die nicht nur brav zahlen und klatschen, entfernen wollen.

Darüber hinaus ist es auch sehr erschreckend zu hören, wie Sie über jugendliche Alemannen urteilen, die zum Teil das erste Mal im Zusammenhang mit Alemannia Aachen negativ aufgefallen sind. Dass Sie diesen Jugendlichen den Status Mensch absprechen und Sie ihr Verhalten mit dem eines Tieres vergleichen, obwohl Sie sich nur über kleine Videoausschnitte ein Bild von deren Taten machen konnten, passt dabei gut ins Bild. Wir wollen die Taten dieser Jugendlichen in keiner Weise verteidigen oder sogar rechtfertigen und halten Konsequenzen im angemessenen Umfang natürlich für sinnvoll, jedoch sollte dabei immer der Jugendliche selbst im Vordergrund stehen. Wenn aber diese Ersttäter 5 Jahre Stadionverbot bekommen und dadurch aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen und vor den Stadiontoren sich selbst überlassen werden, ohne vorherige Anhörung, dann erweckt das nicht den Eindruck, als würden Sie sich auch nur im geringsten für die Zukunft dieser Jugendlichen interessieren. Hätten Sie den Weg der Verhängung von sozialen Arbeitsstunden oder pädagogischen Bewährungsauflagen gewählt, hätten diese jungen Menschen wenigstens die Chance gehabt, aus ihren Fehlern zu lernen und in Zukunft einen anderen Weg einzuschlagen. Dies ist eine wichtige Errungenschaft unserer Gesellschaft, wir schließen Ersttäter nach kleineren Vergehen nicht aus unserer Mitte aus, sondern versuchen sie zu resozialisieren. Aber Sie machen es sich auch in diesem Punkt möglichst einfach, indem Sie sich erst gar nicht mit diesen Menschen beschäftigen und so auch nicht mit Fakten und emotionalen Eindrücken belästigt werden, die am Ende ein Nährboden für Zweifel an den eigenen Entscheidungen sein könnten. Das Schicksal der Menschen, die unter Ihrer unverantwortlichen Vorgehensweise leiden müssen, ist Ihnen ganz offensichtlich gleichgültig.

Die weiteren zahlreichen Schwierigkeiten rund um das Thema Stadionverbote wollen wir an dieser Stelle nicht nochmal im Detail thematisieren, dies erfolgte bereits durch einen offenen Brief der Gruppe Yellow Connection an den Aufsichtsrat von Alemannia Aachen vor etwa einem halben Jahr. Der Umgang mit diesem Thema und dem besagten Brief zeigt aber ebenfalls in erschreckender Deutlichkeit, wie gering die Kommunikationsbereitschaft seitens des Aufsichtsrats und Ihrer Person ist. So gerieten etwa Fahnen, die im Zusammenhang mit Stadionverboten stehen, in den Fokus von Aufsichtsrat und auch Fan IG, weil man fälschlicherweise annahm, diese Fahnen würden einen Aufruf zu Gewalt und eine Verharmlosung von Gewalttaten darstellen. Aber anstatt die Eigentümer zu befragen, mit welcher Intention diese Fahnen wirklich im Stadion angebracht werden, wurden diese ohne jegliche Gespräche mit der Fanszene verboten. Im Detail wurde ein gesonderter Punkt in der Stadionordnung angelegt in dem man die Ablehnung nochmals unterstreicht. Ein Vorgehen das in Deutschland seinesgleichen sucht. Die Gruppe Yellow Connection führte anschließend ein konstruktives Gespräch mit Alexander Mronz, dem sie die wahre Bedeutung dieser Fahnen insoweit näher bringen konnte, dass dieser darum bat, dem Aufsichtsrat diese Gedanken schriftlich zukommen zu lassen. Die Zuteilung erfolgte über einen der Fanbeauftragten von Alemannia Aachen, der deren Erfolg auch bestätigte. Der Aufsichtsrat selber verfasste allerdings bis zum heutigen Tag kein Antwortschreiben. Somit lehnt er also nicht nur Gespräche mit der Fanszene ab, sondern ist noch nicht mal bereit, dieser gegenüber die einfachsten Höflichkeitsformen einzuhalten.

Neben dem Thema Stadionverbote ist durch Sie aber nun leider auch das Thema Hausverbote in den Mittelpunkt unseres Fandaseins gerückt. In diesem Punkt zeigt sich Ihr rücksichtloses und willkürliches Vorgehen beim Umgang mit dem Teil der Fanszene, der ganz offensichtlich nicht in Ihr Konzept passt. Das Stadionverbot, in seiner Ausführung eigentlich auch schon sehr willkürlich und ungerecht, ist noch an gewisse Regeln gebunden. So muss dieses beispielsweise nach einer Verfahrenseinstellung, zumindest in der Theorie, wieder zurückgenommen werden. Die betroffene Person muss also irgendwie mit einem Regelverstoß in Verbindung gebracht werden, was, zugegebenermaßen, ziemlich arbeitsintensiv und zeitaufwendig ist, wenn man gleich ganze Gruppen aus dem Stadion verbannen möchte und ein Großteil davon einfach keinen Regelverstoß begehen will. Da ist es doch viel einfacher den ganzen Rechtsstaat zu umgehen (wobei das bei Stadionverboten ja auch schon ganz gut funktioniert) und eigentlich unschuldige Personen wenigstens vor die heimischen Stadiontore zu setzen. Weiterhin betonten Sie, dass eine Aufhebung von Hausverboten unter Ihnen nicht stattfinden wird, auch dann nicht, wenn das Stadionverbot, dem das Hausverbot zu Grunde liegt, rechtmäßig aufgehoben wurde. Somit verweigern Sie Fans auch dann den Zutritt, wenn im Rahmen des Rechtssystems ein Fehlverhalten widerlegt wurde.

Sie dürfen uns an dieser Stelle gerne berichtigen, aber für uns entsteht durch diese Maßnahmen der Eindruck, als würden Sie gerade eine Selektion der Aachener Fanszene durchführen. Als würden Sie die Stadionbesucher einteilen in „gute“ Fans, die brav zahlen, sich nicht beschweren und vor allem die Sponsoren nicht verärgern und den „bösen“ Fans die nicht treu ihrer Linie folgen wollen, unangenehm unbequem sind und sich nicht vermarkten lassen. Wir lassen uns nicht umerziehen zu Ihren Marionetten, die nur ins Stadion gehen um Ihnen den maximalen Profit zu generieren und Ihnen dadurch den Karrieresprung zu einem für Sie wesentlich attraktiveren Arbeitgeber zu ermöglichen.

Zu Ihrem selektiven Vorgehen ist wohl auch Ihre Herangehensweise an die Ultrakultur zu zählen. Sie suchen sich die Elemente dieser Kultur raus, die sich gut vermarkten lassen und wollen alles andere streichen. Stimmung und Choreos sind erwünscht, weil sie eine gute Atmosphäre schaffen und für Unterhaltung sorgen. So diente erst kürzlich eine Choreographie der Karlsbande als Vermarktungshilfe bei Postings in sozialen Netzwerken. Kritische Spruchbänder haben dagegen keinen Mehrwert für Sie und sollen daher unterlassen werden. Doch die Ultrakultur ist keine a la carte Veranstaltung, bei der Sie sich nur die, für Sie, nützlichsten Teile raussuchen können.

Wenn Sie nicht aufhören die Fanszene zu bekämpfen, wird Aachen das einzige Asset verlieren, dass es noch hat: seine Fans. Gerade in der vierten Liga sind es aber die Fans, die den Unterschied ausmachen im Vergleich zu finanzkräftigen Vereinen wie SV Rödinghausen oder Viktoria Köln. Gute Spieler sind eher bereit, auf einige Euros zu verzichten, wenn sie dafür vor einer lebendigen Kurve spielen können. Wenn Sie also die Stadion- und Hausverbote weiterhin mit der Gießkanne verteilen, vernichten Sie den einzigen Wettbewerbsvorteil, den Alemannia noch hat und verspielen damit möglicherweise unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Chance, diese Liga jemals zu verlassen.

Weiterhin sind Sie in Ihrer bisher kurzen Amtszeit nicht nur durch die Beschneidung der aktiven Aachener Fankultur aufgefallen, sondern haben auch innerhalb des Vereins eine repressive Linie der Vereinsführung eingebracht. So wurde uns von mehreren Vereinsmitarbeitern berichtet, dass diese aus Furcht vor einem Jobverlust lobende Worte für die Fanszene, Kritik an Ihrer Person und der Fan IG zurückhalten. Es hat also den Anschein, und dieser Schein würde sich ja auch gut ins Gesamtbild fügen, dass die Kultur der offenen Kommunikation auch innerhalb des Vereins der Vergangenheit angehöre. Doch schon alleine aus Liebe zur Alemannia können und werden wir nicht zulassen, dass Sie eine Diktatur in unserem Verein errichten, in der kritische Stimmen rücksichtslos unterdrückt werden und eine freie Meinungsäußerung nicht möglich ist. Sie sind nicht allwissend und frei von Fehlern. Für die erfolgreiche Führung einer Organisation braucht es eben mehrere kluge Köpfe, die sich unterstützen und gewisse Ansichten und Entscheidungen auch mal hinterfragen. Wenn dies aber nicht möglich ist, weil kritische Spruchbänder verboten und kritische Mitarbeiter entlassen werden, dann ist die Zukunft des gesamten Vereins in Gefahr.

Ihre Ansichten und Maßnahmen sind völlig unverhältnismäßig und überzogen - in der Summe schaden sie unserer Alemannia erheblich!

In der Aachener Fanszene ist in der Vergangenheit sicherlich einiges falsch gemacht worden und die Ausläufer dieser Fehler bekommen wir auch heute noch zu spüren. So haben wir es uns natürlich zum Teil auch selbst zuzuschreiben, dass bei jedem Vorfall nach den schwersten Sanktionen gerufen und der Aachener Fanszene immer noch ein rechter Ruf nachgesagt wird. Auf der anderen Seite konnten wir aber auch einige dieser Probleme durch einen Selbstreinigungsprozess lösen. So haben unlängst auch schon die szenekundigen Beamten der Polizei bestätigt, dass vor allem die Aachener Ultraszene ihre rechten Tendenzen längst abgelegt hat. Zudem gab es mehrere soziale Engagements in Bereichen, die einer rechten Ideologie absolut widersprechen würden. Eine Unterstützung bei diesen Aktionen wurde, trotz großem Zuspruch seitens der Fanbeauftragten, von Ihnen abgelehnt, mit der fadenscheinigen Begründung, diese werden nicht von eingetragenen Fanclubs durchgeführt. Auch wenn die Gräben zwischen den einzelnen Parteien immer noch tief sind und die Ansichten immer noch weit auseinander gehen, ist Kommunikation unverzichtbar. Natürlich wird auch in Zukunft bei gewissen Themen keine Einigkeit erzielt werden können, doch ein nachhaltiges Fortbestehen von Alemannia Aachen ist nur möglich, wenn alle miteinander reden und trotz Meinungsverschiedenheiten an einem Strang ziehen. Wir erwarten von Ihnen und dem Aufsichtsrat, die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen und hoffen inständig, dass das ohnehin schon brüchige Verhältnis zwischen Verein und Fanszene nicht weitere negativ Auswüchse erhält und dass ein Umdenken stattfindet.

Mit Schwarz-Gelben Grüßen



Szene Aachen

Karlsbande Ultras

Yellow Connection

Kollektiv

Hure Jonge

Chaotic Boys

Sektion Alsdorf

Norddeutsche Alemannen

Commando Aachen

Black Eagles Aachen

Szene Düren

Aquisgranum Delirium

Grenzgänger Aix–La Chapelle

Tivolimädels

Öcher Grenzfälle

Sektion Heinsberg

Alte Kameraden

Oldschool Aachen

Black Yellow Devils Aachen

Aquisgrana Supporters

S3 Neon

 
Fr, 04.09.15 Alemannia Aachen – SC Wiedenbrück 09.12.2015

Zuschauer: 9.400 (davon ca. 15 Gäste)

7. Spieltag Alemannia Aachen – SC Wiedenbrück 3:0

Friddach ovvend Tivoli – Flutlichtspiel!

ZUSAMMEN FÜR AACHEN!
Wir auf den Rängen:
- Zaunbeflaggung wie immer ganz ansehbar
- Stimmungsblock gut gefüllt
- Akkustische Unterstützung und Lautstärke teilweise mit überzeugende Fasen und eine gute Liedwahl
- Optische Unterstützung gut, mit einer geilen neue Fahne „du bist mein Stolz und meine Liebe“
- Gäste: nichts zu hören, nichts zu sehen – STRUNZ!

Ihr auf dem Rasen:
- 3:0 Sieg! (Tore: Müller, Rüter, Zieba)
- 4. Sieg in Folge
- Spielerisch viel Luft nach oben – das Spiel hätte schnell in die andere Richtung gehen können


Karlsbande Ultras

 
Sa, 31.08.15 Borussia Dortmund II : Alemannia Aachen 09.12.2015

Zuschauer: 3.159 (davon ca. 1.300 aus Aachen)

6. Spieltag Borussia Dortmund II - Alemannia Aachen 0:1

Amateure raus aus der Liga und rein in eine eigene Amateur-Liga ! Dennoch freute man sich auf das Duell mit der 2. Mannschaft der Borussia aus Dortmund, da diese über eine der besten Amateur-Szenen des Landes verfügen und an jedem Spieltag, wo die Erste nicht spielt ,dort anzutreffen sind. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams wurde das Spiel ins Westfalenstadion verlegt, wo 3.000 Zuschauer im 80.000 Mann-Stadion anwesend waren. Dieses Mal hatten wir Glück und durften im Stadion Rothe Erde ran, aber leider kommt es öfters anders als man denkt ... Aber fangen wir von vorne an:
Voller Vorfreude starteten am Morgen 2 vollbesetzte KBU-Busse und einige Autos in Richtung Ruhrpott. Die Fahrt verlief wie immer feuchtfröhlich und lustig, man war voller Vorfreude noch einmal auf einen guten Gegner auf den Rängen zu treffen, was in dieser Liga leider ziemlich selten der Fall ist. Kurz vor Dortmund wollte man sich eigentlich noch mit den anderen Aachener Gruppen treffen, jedoch stand ein Bus länger im Stau, sodass der gemeinsame Treff erst am Parkplatz und nicht ganz vollzählig stattfand. Dennoch zogen ungefähr 200 Ultras und Konsorten gemeinsam zum Stadion und man machte sich schonmal heiß auf's Spiel. Am Eingang lief dann auch alles ganz entspannt ab. Im Stadion hatten sich dann auch, pünktlich zum Anpfiff, alle eingefunden und ein guter Ultrahaufen war bereit sich mit den Ultras von den Amateuren stimmungstechnisch zu messen. Der Zaun war ordentlich beflaggt und viele schöne Fahnen waren in Bewegung. Zum Einlaufen erblickten einige Bengalos und Rauchfackeln das Licht der Welt, jedoch sollte eigentlich noch zur 2. Hälfte ein weiterer Teil folgen... Doch ab jetzt begann das Unheil seinen Lauf, eine Person schaffte es anscheinend nicht die Fackel richtig festzuhalten oder Funken lösten sich und entzündeten eine sehr alte Aachener Zaunfahne. Der Großteil hatte dies garnicht mitbekommen und im Block machte sich schon Unruhe breit. Der Besitzer der Fahne diskutierte sofort mit einer Führungsperson der Aachener Szene und man probierte sich zu entschuldigen, was natürlich in der Situation nicht machbar war und auch im Nachhinein schwer ist ... Die Sache gibt's nicht wieder gut zu machen, auch wenn es vielleicht nur ein Unfall war und bestimmt keiner dies mit Absicht getan hat. Dennoch gerät die Situation außer Kontrolle und die Aachener Szene wird die Konsequenzen ziehen müssen. Während dieser Zeit probierte der Rest noch, den Support so gut es ging aufrecht zu erhalten, da es eben auch nicht alle mitbekommen hatten. Dies gelang auch ziemlich lautstark die ersten Minuten. Die meisten der 1.000 Öcher zogen mit und man erwartete einen guten Support. Dann kam die 10. Minute des Spiels und im Dortmunder Block tat sich etwas.... Einige Dortmunder Ultras hielten uns die "Casuals Kerkrade" Fahne unter die Augen... In Holland hängen die meisten Fahnen die ganze Zeit über im Stadion und dort haben die Dortmunder diese wohl entwendet. Kerkrade vermutete die ganze Zeit andere Rivalen hinter der Sache und interessierte sich auch nicht wirklich dafür, da die Holländer leider eine ganz andere Fahnenmentalität haben, als die deutschen Ultragruppen. Was dort nicht im Kampf erobert wird, zählt für die Hooligangruppen auch nicht!!! Es kam absolut unerwartet und für einige Aachener war das natürlich zu viel. So probierte man das Tor zum Spielfeld aufzuschlagen, was auch gelang und ein paar Leute gingen über den Zaun, wo es auch direkt Pfeffer von den Grünen gab. Absolut spontane Entscheidung und da kann man auch mit Sicherheit keinem einen Vorwurf machen, wie man da reagiert. Im Endeffekt gab es viel Pfeffer und sonst nichts ausser eine Leere in vielen Gesichter... Im Nachhinein natürlich einige Stadionverbote, die unsere Szene sehr schwächen werden. Die Kerkrader interessierten sich weniger dafür, was aber ja oben schon genauer beschrieben wurde. Andere Mentalität eben. Auf jeden Fall alles mies gelaufen... Die Ultragruppen entschieden sich darauf hin, den Support einzustellen, bzw. keinen organisierten Support zu veranstalten, man wurde gedemütigt und hat es vorher selber verkackt ,das war auf jeden Fall die ehrlichste Entscheidung... Gefahren ist aber keiner, wie es in diversen Internetforen hieß. Dies war einer der miesesten Tage in 5 Jahren Karlsbande und auch 15 Jahren Aachener Ultraszene . Die Mannschaft gewann zum Glück relativ glücklich mit 0:1 und man konnte so wenigstens 3 Punkte mit nach Hause nehmen .
Nachdem sich der Ultrashaufen zum Gästeparkplatz aufmachte und einige gerade abbiegen wollten, um sich noch bei den Dortmundern zu verabschieden, kam es dort zu unschönen Szenen. Einige Leute, die vor kurzem noch wussten, was sie an uns haben,pöbelten den Ultrashaufen hinter der Polizeikette an. Dem Fahnenbesitzer konnte man keinen Vorwurf machen, aber der Rest trat sicherlich nicht zur Deeskalation bei... Naja, die Sachen wurden auch ziemlich schnell wieder geklärt und nur die Reiterstaffel hatte noch ihren großen Auftritt. Die Rückfahrt war somit auch gelaufen und es ging nur darum wie es jetzt weitergehen soll, so war jeder froh erstmal in der Kaiserstadt angekommen zu sein .

Auf jeden Fall eins der schlimmsten Spiele, aber es werden auch wieder bessere Tage kommen. Für immer Alemannia Aachen!

Karlsbande Ultras

 
Di, 25.08.15 Alemannia Aachen - FC Kray 29.11.2015

Zuschauer: 9400 (davon ca. 40 aus Essen)

5. Spieltag Alemannia Aachen - FC Kray 1:0

Nach erst 5 Spieltagen, bereits die zweite englische Woche für unsere geliebte Alemannia. Dienstagsabends - Heimspiel gegen den FC Kray. Ein Highlight sieht wohl anders aus. Unsere Gruppe und das Umfeld, traf sich (für die arbeitende Bevölkerung) recht früh, um sich auf das Spiel einzustimmen. Das überragende Spiel gegen die Affen aus dem Zoo liegt erst 3 Tage zurück und somit wurde am Treffpunkt mit einem Feierabendbier noch fleißig vom Spiel in Oberhausen und dem erhofften Aufstieg am Ende der Saison geschwärmt.
Am Stand gab es ab heute den Soli-Beutel zu kaufen, denn wie bereits in den Vorjahren, haben wir es uns als Ziel gesetzt, uns auch in diesem Jahr sozial zu engagieren. In diesem Jahr soll unsere Hilfe der deutschen Kinderkrebsstiftung zu Gute kommen. Hierzu haben wir den sogenannten Soli-(daritäts)Beutel ins Leben gerufen. Im schwarzen Jutebeutel mit weißem „AACHEN“-Druck befindet sich ein T-Shirt mit dem Karlssiegel auf der Vorderseite. Der Beutel kostet 16 € und ist am Stand der Karlsbande und im Fanprojekt erhältlich. Die Aktion wird bis Mitte der Rückrunde laufen und der gesamte Gewinn kommt der deutschen Kinderkrebsstiftung zu Gute.
Wie üblich ging es anderthalb Stunden vor Anpfiff vom Treffpunkt in Richtung Stadion. Die SVler wurden verabschiedet und es ging rein ins Stadion – rein in den Stimmungsblock. Der Zaun wurde beflaggt, die Fahnen bestückt und es wurde sich schon ein bisschen auf das Spiel eingesungen. Die gesamte Kurve, unter Anführung des Stimmungsblockes, fing gut und lautstark an und bereits nach 3 Minuten wurde das Leder per Kopfball vom torgefährlichsten Abwehrspieler im Kasten versenkt. 1:0, wieder Yannick Löhden! Jetzt war die Kurve ganz da und es gab 10 bis 15 geile, lautstarke Minuten! Da das Spiel langsam an Attraktivität und Niveau verlor, wurde auch die Lautstärke der Kurve nach und nach weniger. Nach einer halben Stunde war nur noch der Stimmungsblock und dessen Umfeld zu hören. Mitte der 1. Halbzeit wurde ein aufmunterndes Spruchband für ein Mitglied der Karlsbande, der eine sehr schwere Zeit durchmacht, gezeigt: „IMMER WEITER PAULET!“.
In der zweiten Halbzeit gab es weiterhin keinen guten Fußball zu sehen. Die Stimmung blieb auch weiterhin nur durchschnittlich. Am Ende wurde es dann, durch das margere 1:0, nochmal spannend. Aber unsere Jungs wussten die 3 Punkte einzufahren! Von den ca. 40 Gästen war gar nichts zu hören. Die Mannschaft erntete für ihren Einsatz und den daraus resultierenden Sieg den verdienten Applaus, das Material wurde eingepackt und unsere Gruppe ging geschlossen zurück zum Treffpunkt, um den Spieltag ruhig ausklingen zu lassen. Samstag geht’s schon wieder weiter mit dem Spiel gegen die Amateure vom BVB. Dann geht es zu der wohl besten Amateurszene Deutschlands in Dortmund und für uns gilt es mehr als 100% zu geben!

Karlsbande Ultras

 
Sa, 22.08.15 Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 29.11.2015

Zuschauer: 3800 (davon ca. 1500 aus Aachen)

4. Spieltag Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 1:4

Nach zwei ungeschlagenen Spielen zu Beginn der Saison ging es bereits am 3. Spieltag nach Oberhausen. Der Verein vom Niederrhein hatte, gemäß dem auserkorenen Saisonziel Aufstieg, einen durchaus überzeugenden Saisonstart hingelegt. Folglich war ein offener und vor allem spannender Schlagabtausch zu erwarten. Gemeinsam mit den anderen beiden Ultragruppen entschied man sich traditionell für die Anreise mit dem Zug. Rund 300 Schwarz–Gelbe, die sich für dieses Fortbewegungsmittel entschieden, erreichten den Hauptbahnhof in Oberhausen ohne besondere Vorkommnisse. Spätestens ab hier war der Zeitpunkt gekommen, wo jeder darauf brannte in der Kanalkurve Bestmöglichstes abzurufen, schließlich galt es die schwache, nicht unseren Ansprüchen genügende, Heimpremiere gut zu machen. Bereits am Bahnhof konnte man sich gekonnt einstimmen und auch vor dem Stadion machte man sich nochmals bemerkbar. Gemeinsam mit denen, welche die Anreise im Auto bevorzugt hatten, begab man sich ins Stadion. Dies spielte sich leider weniger reibungslos ab, da das Ordnungspersonal uns erlaubte Fanutensilien nicht mit in die Gästekurve nehmen lassen wollte. Viel schockierender jedoch die Tatsache, dass der Initiator dessen ein Fanvertreter der Gegenseite war, der sich zu Weilen auch mal gerne mit Minderjährigen der Oberhausener Ultraszene vergnügt. Als wäre es nicht schon erbärmlich genug die Fankultur in dieser Form zu untergraben, ließ er auch nichts unversucht einem führendem Mitglied unserer Gruppe Platzverbot für dieses Spiel erteilen zu wollen. Keineswegs eingeschüchtert bekamen wir sowohl unseren Freund, als auch die Fanutensilien in die Kurve. Dort positionierte man sich kompakt, wie bereits im Vorjahr, in der Ecke des Stehplatzbereiches unter dem Dach. Auf dem Rasen hingegen wurde man positiv überrascht und unsere Mannschaft lieferte aller Erwartungen zuwider, eine Machtdemonstration ab, die es in sich hatte. Gleich zweimal war es Abwehrriese Löhden, der nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle war und unsere Mannschaft mit 2:0 in Führung brachte. Das Aluminium verhinderte einen lupenreinen Hattrick des Innenverteidigers. Müller war es, der mit einem satten Schuss aus 20 Metern auf 3:0 erhöhte. Der Anschlusstreffer der Oberhausener kann als reine Ergebniskorrektur angesehen werden, ehe Demai, kurz vor Abpfiff, das Endergebnis von 4:1 herbeiführte. Stimmungstechnisch war es mehr als nur eine Korrektur der schlechten Leistung des Heimspiels. Es wurde eine, über die komplette Spieldauer anhaltende, Lautstärke und Mitmachquote erreicht. Spätestens zum jetzigen Zeitpunkt sollte jedem klargeworden sein, dass die Saison angefangen hat und man nur mit der Mannschaft gemeinsam den Traum vom Aufstieg verwirklichen kann. Selbstverständlich wurde die gute Stimmung durch die überragende Leistung der Mannschaft begünstigt, was zusätzlich die Euphorie im Block beflügelte. Optisch und stimmungstechnisch wurden hier ganz klar, als optimistisch zu betrachtende, Weichen für den weiteren Verlauf der Saison gestellt. Zu Recht ließ sich schlussendlich die Mannschaft nach dem Spiel gebührend vom mitgereisten Anhang feiern. Die Gegenseite war stimmungstechnisch regelrecht tot, sodass man den Tag als ganz klaren Sieg auf den Rängen verbuchen könnte. Fraglich ist jedoch, ob es einen Grund gab für diesen unterirdischen Auftritt des Oberhausener Anhangs, die Fahne der Ultragruppe semper fidelis hing jedoch am Zaun. Grundsätzlich müsste man aber eigentlich nicht erwähnen, dass es auch unter normalen Bedingungen der Heimkurve, ein klarer Punkt für den Aachener Anhang gewesen wäre. Der ein oder andere ließ es sich dann später auch nicht nehmen bei bestem Wetter und Heimspiel-Ambiente, in fremder Stadt tun und lassen zu können was er will, sodass man dies mit einer Abkühlung im Niederrhein zelebrierte. Auf den jetzt geschaffenen Lorbeeren gilt es sich keineswegs auszuruhen, denn es ist wahrlich noch früh in der Saison und als leidgeplagter Alemanne neigt man doch gern zum Pessimismus, weshalb es bereits kommenden Dienstag gilt gegen den FC Kray nachzulegen, sowohl auf den Rängen als auch auf dem Platz! Auf geht’s, gemeinsam für Aachen!

Karlsbande Ultras

   
Auswärts Wattenscheid 27.09.2015

Beim Spiel in Wattenscheid wird der Stimmungsblock, wie bereits angekündigt, die Mannschaft vom Sitzplatz (Block J) aus unterstützen. Zu diesem Spiel werden wir den Zug Richtung Wattenscheid um 09.51 Uhr am Aachener Hauptbahnhof nehmen. Kommt zahlreich und denkt alle daran das Solishirt anzuziehen.

Karlsbande Ultras

 
Solidaritätsaktion Karlsbande Ultras – 2015 25.08.2015

Wie bereits in den Vorjahren, haben wir es uns als Ziel gesetzt, uns auch in diesem Jahr sozial zu engagieren. Konnten wir im Vorjahr auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Caritas – Tagespflege Düren und der deutschen Nierenstiftung zurückblicken, soll in diesem Jahr der deutschen Kinderkrebsstiftung unsere Hilfe zu Gute kommen. Hierzu haben wir einen Soli(daritäts)beutel ins Leben gerufen, welcher ein T-shirt, mit dem, für die Stadt Aachen bekannten, Karlssiegel, enthält. Der Beutel kostet 16 € und ist am Stand der Karlsbande und im Fanprojekt erhältlich. Eine Vorbestellung ist ebenfalls unter info@karlsbande.de möglich. Die Aktion ist bis zur Mitte der Rückrunde geplant. Der gesamte Gewinn kommt, wie bereits eingehend erwähnt, der deutschen Kinderkrebsstiftung zu Gute.

Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.08.15 Alemannia Aachen - Mönchengladbach II 21.08.2015

Zuschauer: 13000 (davon ca. 300 aus Gladbach)

2. Spieltag Alemannia Aachen - Mönchengladbach II 1:1

Heimspielpremiere der Regionalligasaison 2015/16 gegen die Zweitvertretung der ach so geliebten Borussia. Das Aufeinandertreffen zwischen unserer Alemannia, die einen starken zweiten Platz in der letzten Saison verbuchen konnte und dem Meister der die Relegationsspiele gegen Bremens Amateure nicht für sich entscheiden konnte versprach genügend Potential zur Motivation für Team und Anhang. Zudem war die erste Mannschaft der Gäste erst Montagabends zum Pokalspiel bei einem Hamburger Stadtteilclub geladen, was die Chance auf einen gut gefüllten Gästebereich mit sich brachte. Um es vorweg zu nehmen, szenetechnisch war nichts bzw. nichts ernst zu nehmendes mitgekommen. Nach den üblichen Spieltagsvorbereitungen machte sich unser Tross auf zum Stadion um dem Anpfiff entgegen zu fiebern, welcher sich um 20 Minuten verzögerte da man mit dem (unerwarteten?) Ansturm auf die Kassen bzw. Eingänge überfordert war. Im Nachhinein entschuldigte sich der Verein für die Unannehmlichkeiten über die eigene Homepage, begründet wurde der Fauxpas mit dem nicht erscheinen etlicher gebuchter Sicherheitskräfte – Regionalliga eben. Nichts desto trotz sollte schließlich doch noch der Ball rollen, anfangs zwar ausschließlich für den Nachwuchs vom Land der jedoch Probleme hatte die sattelfeste schwarz gelbe Abwehr zu überwinden. Nach einer halben Stunde erwies sich unser Angriff als effektiv und ließ das Publikum jubeln – Graudenz wuselte sich durch den gegnerischen Strafraum, legte ab und Müller schob ein. Durch den Treffer inspiriert wurden einige Lieder vom Großteil der sonst überraschend ruhigen Tribüne zum Besten gegeben, teilweise breitete sich das Liedgut auch auf die Geraden aus. Während der ersten Hälfte stand das Publikum sonst wohl lieber mit den Händen in der Hosentasche und schwelgte in Erinnerungen an den Sommerurlaub. Die zweite Spielhälfte bekam ganz klar den schwarz gelben Stempel aufgedrückt. Motiviert kam man aus der Halbzeitpause und spielte ansehnlichen, kontrollierten Offensivfussball. Sowohl der gegnerische Schlussmann als auch die fehlende Genauigkeit in dem ein oder anderen Abschluss verhinderten die frühzeitige Entscheidung. Letzten Endes guckte man dann doch noch in die Röhre als Gladbach nach einem weiten Einwurf zum Ausgleich kam. In der hitzigen Schlussphase der Partie schickte der Schiedsrichter Abwehrmann Ernst in die Kabine nachdem dieser sich über einen nicht geahndeten Ellenbogenschlag gegen Ito beschwerte. Auf das ganze Spiel bezogen geht die Punkteteilung voll und ganz in Ordnung, bitter nur dass man es aus der Hand gab gegen einen möglichen Konkurrenten in Sachen Relegationsplatz einen Dreier einzufahren. Ebenfalls bitter war das Trauerspiel welches sich auf der Süd abspielte. Unsere Mannschaft kommt motiviert aus einer starken Vorbereitung, man empfängt im ersten Heimspiel den Meister der vorigen Saison und als Reaktion darauf schafft man es bei drei/vier Liedern die Zähne auseinander zu kriegen? Ausnehmen möchte ich hierbei auch nicht den „Stimmungsblock“, auch nicht den Teil unterhalb des Mundlochs. Wenn ihr keinen Bock habt unserer Elf lautstark unter die Arme zu greifen, dann könnt ihr euch getrost auch in andere Blöcke gesellen wo weniger Ansturm ist! Wir alle wollen diese Liga verlassen, das Team, die Funktionäre, wir Fans, alle! Es sollte selbstredend sein das Team dabei zu unterstützen und nach vorne zu peitschen, allen voran wenn es wie in Hälfte 1 eher suboptimal läuft. Bleibt nur zu hoffen dass sich am kommenden spielfreien Wochenende mal alle schön entspannen um dann in Oberhausen die Kanalkurve auseinander zu nehmen!

22.August, 8.30 HBF RWO – Die Affen aus dem Zoo

Karlsbande Ultras

 
Sa, 31.07.15 Rot Weiß Ahlen - Alemannia Aachen 21.08.2015

Zuschauer: 5112 (davon ca. 1800 aus Aachen)

1. Spieltag Rot Weiß Ahlen - Alemannia Aachen 0:1

Hallo an alle Mitglieder, Freunde und Weggefährten der Karlsbande. Die Zeit ohne unsere Alemannia ist nun endlich wieder vorbei und unser Leben macht wieder Sinn. Zwar gab es das ein oder andere nette Testspiel wie z.B. gegen unsere Freunde von Roda, aber diese haben halt einen anderen Rahmen als so ein Meisterschaftsspiel. Natürlich wurde die Sommerpause unsererseits sinnvoll genutzt, neben der Produktion und Instandhaltung von Material trat man selber auch das ein oder andere Mal gegen den Ball. Beim Fan-Turnier unserer Freunde aus Kerkrade schnitt man demnach zwar nicht unterirdisch, aber weiß Gott nicht überzeugend auf – wir sollten besser den Platz hinter der Bande behalten, da sind wir besser aufgehoben Augenzwinkern Das Highlight der Sommerpause wird sicherlich die legendäre 5-Jahres-Party am vergangenen Wochenende gewesen sein. Nun geht der Ernst des Lebens wieder los und unsere verstärkte Elf darf auf die Jagd nach Punkten gehen.

Für uns ging es zum Eröffnungsspiel im Wersestadion in Ahlen mit zwei mehr als vollen Bussen auf die Bahn. Da man ja nicht zum ersten Mal das Ruhrgebiet an einem Freitag zur Feierabendzeit durchqueren durfte, plante man ein ordentliches Zeitpolster mit ein. Dieses sollte sich noch mehr als bezahlt machen. So brauchte man für die ersten knapp 50km dank einigen langen Staus aufgrund von Baustellen schon mal fast zwei Stunden. So zogen sich die 200km bis Ahlen auf gut und gerne über vier Stunden bei gefühlten 40 Grad im Bus, Schulter an Schulter mit dem Nebenmann – geil! Dies konnte der guten Laune in beiden Bussen natürlich keinen Abbruch tun. Die Zeit verging dennoch zügig, so dass man gut gelaunt das Stadion des Aufsteigers erreichte. Anscheinend hatte man bei den Sicherheitskräften in Ahlen den Aufstieg nicht so ganz mitbekommen und gedacht der SV Schermbeck würde zu Besuch kommen. Lediglich eine Kasse wurde für die 1800 anreisenden Öcher geöffnet, was natürlich zu langen Wartezeiten an der Kasse führte. Endlich im extrem vollen Gästeblock, konnte es nach den üblichen Vorbereitungen endlich wieder losgehen. Mit fünf Neuzugängen auf dem Rasen legte unsere Elf bereits von Beginn an gut los und ging nach nur acht Minuten durch einen Kopfball vom 2m großen Neuzugang Löhden in Führung. Im Anschluss kam der Aufsteiger jedoch zu einigen großen Chancen. Nur drei Minuten nach der Führung tauchte ein Ahlener frei vor Löhe auf. Dieser konnte dem Angreifer den Ball vor dem Abschluss vom Fuß spitzeln. Unser Team kämpfte zwar weiter, jedoch machten die Hausherren mutig das Spiel, konnten ihre Chancen zum Ausgleich aber nicht nutzten. Am meisten Glück hatte unsere Elf nach einer Stunde Spielzeit, als ein Ball über Löhe hinweg an der Latte landete. Nachdem beide Teams noch die ein oder andere Gelegenheit zum Treffer nicht nutzte, pfiff der Schiri ab. Die ersten drei Punkte sind im Sack. Zwar war es kein überragendes Spiel des Vorjahres-Vizemeisters gegen den Aufsteiger, dennoch gehen die Punkte mit in die Kaiserstadt. Ein Lichtblick ist auf jeden Fall unsere Abwehr, die sehr gut steht und dank den großgewachsenen Löhden und Hackenberg dem Gegner kaum eine Chance gibt an einen hohen Ball zu kommen.
Mit der Leistung auf den Rängen kann man ebenfalls zufrieden sein. Zwar ließ die Koordination mit der, aufgrund des Andrangs erst während des Spiels geöffneten Tribüne ein wenig zu wünschen übrig, ansonsten kann man von einem guten Auftritt sprechen. 1800 Aachener verwandelten das erste Auswärtsspiel in ein Heimspiel. Dies auch aufgrund der kaum vorhandenen Lautstärke der Ahlener. Zwar konnte man ständig Bewegung im Block K erkennen, akustisch kam da jedoch überhaupt nichts. Noch zu erwähnen ist, dass unser Freund Julian sein erstes Auswärtsspiel seit längerer Zeit im Block erleben konnte. Es geht aufwärts - Immer weiter kämpfen Junge! Die Heimfahrt verlief ähnlich der Hinfahrt mit guter Laune, diesmal jedoch ohne Stau. Somit erreichte man zeitig die Heimat, bevor man sich in verschiedenste Richtungen und Kneipen verstreute. In der kommenden Woche geht es gegen die Gurken von Gladbach2, die ja glorreich die Relegation gegen Werder2 verloren haben, ein Spiel dass wir letztes Jahr knapp verpasst haben, dieses Jahr aber ganz klar mit der stellenweise neuen Mannschaft erreichen wollen! Also nächste Woche zum ersten Mal gegen einen Aufstiegsaspiranten und die Weichen auf Liga 3 stellen!

Karlsbande Ultras

   
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