.: Karlsbande Ultras :.
Mi, 07.11.18 SV Union Rösrath - Alemannia Aachen 07.11.2018

Zuschauer: 1000 (davon ca. 400 Öcher)

1.Runde FVM Pokal SV Union Rösrath - Alemannia Aachen 0:7

Mittwoch Abend, Flutlicht, Pokal... klingt nach nem richtigen Hammer, doch leider reden wir hier nur über den FVM Pokal in dessen Finale wir uns im letzten Mai geschlagen geben mussten.
Neue Saison, neues Glück! Die Losfee bescherte uns in der ersten Runde den SV Union Rösrath, welcher sich letzte Saison mit dem Sieg des Kreispokals für den FVM Pokal qualifizierte.
Die Fahrt ins ca. 100 km entfernte Rösrath, ein Dörfchen irgendwo zwischen Köln und Bonn, verlief wie gewohnt ohne besondere Vorkommnisse und einige Feierabendbiere wurden sich auch gegönnt. Einzig und allein der quälende Feierabendverkehr, der mal wieder mit Staus ohne Ende glänzte, zerrte an den Nerven des Kutschers. Trotz allem wurde nach einer kleinen Erkundung des Dorfes der Sportplatz frühzeitig erreicht.
Vor Ort entschied man sich kurzerhand die fünfstufige Tribüne zu entern und nach den üblichen Vorbereitungen konnte es endlich los gehen.
Das Spiel ist schnell erklärt. Der Gastgeber befindet sich momentan im Mittelfeld der Kreisliga A und unsere Alemannia war von Anfang an der klare Dominant dieses Spiels. Unzählige Torchancen, 80% Ballbesitz und am Ende ein solides 0:7 für die schwarz gelben benötigen hier keine weiteren Erklärungen.
Zur Stimmung ist zu sagen, dass man da angesetzt hat wo man letztes Jahr auf etlichen Dorfplätzen aufgehört hatte. Viel Party, Gassenhauer, melodische Lieder am laufenden Band und das ein oder andere Lied was dem Aachener Anhang schon Jahre nicht mehr über die Lippen ging schallte in den Rösrather Abendhimmel. Die Stimmung hatte, wie man bereits in den letzten Spielen zur Kenntnis nehmen musste, seine Höhen und Tiefen, wobei die Höhen heute deutlich überwogen. Immer wieder konnte eine akzeptable und für die Umstände ordentliche Lautstärke an den Tag gelegt werden, was natürlich durch die Souveränität unserer Elf unterstützt wurde. Alles in allem ein Auftritt mit dem man zufrieden sein kann.
Man darf gespannt sein welches Los uns in der nächsten Runde erwartet. Vom Nachbarort unserer Stadt bis hin zum Favoriten ist alles drin.
Am Samstag geht es aber erstmal gegen die Zweitverwertung der Borussia aus Dortmund. Ob diese wieder mit millionenschweren Spielern aus der Mannschaft des Bundesligaspitzenreiters auftreten wird, wie beim 5:0 gegen RWE, bleibt abzuwarten.
Wir sehen uns im Stadion !
Karlsbande Ultras

 
Fr, 02.11.18 Bonner SC - Alemannia Aachen 02.11.2018

Zuschauer: 1200 (davon ca. 600 Öcher)

16. Spieltag Bonner SC - Alemannia Aachen 1:1

Der 16. Spieltag stand an und wir sahen uns mal wieder einem Freitagsspiel ausgesetzt. Da dies allerdings keine Neuigkeit in dieser Saison darstellt und sich die meisten so langsam aber sicher auf den Freitagabend Termin eingestellt haben, konnte man trotzdem mit einem vollen Bus in Richtung Ex-Hauptstadt aufbrechen.
Am Gästeparkplatz angekommen bereiteten wir einem unserer Mitglieder, welches gerade einen ziemlichen Schock hinter sich hat, per Spruchband eine große Freude. Wir halten zusammen Bruder! Auch ein paar bekannte Gesichter der ehemaligen Bande Bonn konnten wir am Parkplatz begrüßen und so machte man sich vor dem Spiel eine gute Zeit mit den Jungs, da die meisten von Ihnen noch mit Stadionverboten belegt sind. Als die beiden anderen Aachener Gruppen eingetroffen waren, ging es in Richtung Stadion. Dort sollte es dann nur mit Abgabe von Personalien, von jedem der PVC-Stangen oder Fahnen mit ins Stadion nehmen wollte, hinein gehen. Dieses Vorhaben des Bonner Ordnungsdienstes zerschlug sich allerdings binnen weniger Minuten woraufhin auch endlich der Gästeblock in Beschlag genommen werden konnte.
Auf den Rängen haben wir uns, wie auch im vorigen Jahr, für den Stehplatzblock auf der Haupttribüne entschieden. Das tut vor allem der Stimmung gut, welche sich unter dem Dach immer mal wieder hochschaukeln kann. Von unserer Seite wurden während des Spiels mehrere Spruchbänder gezeigt. Zu dem deutschlandweiten "Ihr kauft euch die Welt, wie Sie euch gefällt"-Spruchband, gingen außerdem noch Geburtstagsgrüße in Richtung Stockholm. Auch dem Kollektiv wurde in der Halbzeit nochmal zu Ihrem 5-jährigen Bestehen gratuliert. Das letzte Spruchband richtete sich an Erfurt, wo der RWE kurz vor dem endgültigen Aus steht. Diese Situation kennen wir nur zu gut und wir hoffen, dass sich der Traditionsverein irgendwie aus dieser Lage befreien kann. Die Yellow Connection hing ihr Spruchband "Fußball ist Samstags!" am Zaun auf.
Zum Spiel ist nicht allzu viel zu sagen, außer dass es das gleiche Bild wie vergangene Woche abgab. Die Alemannia machte das Spiel, nutzte aber nur eine ihrer vielen Torchancen und so kam das Team von Fuat Kilic nicht über ein 1:1 beim mehr oder weniger abstiegsbedrohten Bonner SC hinaus. Sehr schade, dass sich die Jungs nicht für ihre Bemühungen auf dem Platz belohnen.
Die Stimmung konnte zu Spielbeginn sehr überzeugen und fand ihren Höhepunkt in der 15. Minute, als unsere Jungs die Führung erzielten. Kurz darauf kassierten wir allerdings auch schon den Ausgleich, was der Stimmung aber erstmal keinen Abbruch tat. Im Laufe der ersten Halbzeit flachte die Lautstärke dann etwas ab, wobei es nie wirklich leise wurde. Die zweite Halbzeit konnte laustärkemäßig wieder mehr überzeugen und auch in Sachen Bewegung steigert sich der Aachener Haufen stetig. Man kann in jedem Fall mit diesem Auftritt zufrieden sein. Etwas Gutes haben die Spiele Freitagsabends dann doch, denn ob man nun an Köln II, Verl, Gladbach II oder eben Bonn zurückdenkt, die Stimmung konnte sich immer sehen und vor allem hören lassen.
Nachdem die Mannschaft mit Applaus verabschiedet und die Fahnen eingepackt waren, konnte es dann auch zurück zum Gästeparkplatz gehen. Dort angekommen bedankten sich die Jungs vom Kollektiv noch für die Glückwünsche unsererseits, ehe die Bonner Jungs verabschiedet wurden und es wieder in Richtung Heimat ging.
In Aachen wurde sich dann bis in die frühen Morgenstunden noch in der ein oder anderen Lokalität niedergelassen, ehe sich das Fußballwochenende dem Ende neigte.
Am Mittwoch geht es nach Rösrath, wo wir das Team in die nächste Pokalrunde peitschen wollen. Und du wirst sehn, Aachen in Berlin.
Karlsbande Ultras

 
Fr, 26.10.18 Gladbach II - Alemannia Aachen 26.10.2018

Zuschauer: 1250 (davon ca. 1000 Öcher)

15. Spieltag Gladbach II - Alemannia Aachen 2:1

Der 15. Spieltag führte uns zu einem Vorort von Heinsberg. Zwar musste man erneut an einem Freitag antreten, jedoch traf es uns nicht so hart wie noch in Verl, wo die Strecke mit über 250 km vergleichsweise schwieriger zu bewältigen war an einem Freitag. Heute konnten wir die Fahrt ganz entspannt mit dem Zug antreten. Mit einer ordentlichen Zugbesatzung und viel zu überfüllten Shuttle Bussen ging es folglich Richtung Spielstätte. Rückblickend hatte man wohl durchaus angenehmere Anreisen in Erinnerung. Am Stadion angekommen wurde sich dann mit Karten eingedeckt und nach den Kontrollen am Eingang konnte endlich der Sitzplatz-Block gefüllt werden. Die Eingangskontrollen in Gladbach, sind eigentlich jedes Mal der letzte Rotz. Dieses Mal haben Sie sich ein wenig zurückgehalten, deshalb ging auch alles etwas schneller als gewohnt. Zum 70. Ehrentag des verstorbenen Werner Fuchs, dem Manne der die Alemannia geprägt hat wie kaum ein anderer, wurde der Block mit der großen Werner Fuchs Fahne beflaggt. Alles Gute Trainer! Eingeläutet wurde die Partie durch eine sehenswerte Choreo zum fünfjährigen Bestehen des Kollektivs - Herzlichen Glückwunsch auch nochmal von unserer Seite!
Dann wurde auch noch Fußball gespielt und wir konnten unseren Augen kaum trauen, als nach 2 Minuten der Ball schon im eigenen Netz zappelte. Torschütze Mickaël Cuisance hatte letzte Saison noch 24 Bundesligaspiele für die Erstvertretung der Borussia absolviert. Die Tatsache an sich spricht hierbei Bände und zeigt einmal mehr, wie dringend Zweitvertretungen den Liga Alltag verfälschen!
Der Block gab trotzdem sein bestes, um die Mannschaft diesen Rückschlag verdauen zu lassen. Dies schien Früchte zu tragen und das Team zeigte sich wenig geschockt und nahm das Zepter in die eigene Hand.
Der Block präsentierte sich von einer guten Seite und konnte das gesamte Spiel über eine gute Lautstärke erreichen. Die Liedauswahl wusste zu überzeugen und trotz dem langen Rückstand konnte man die Mannschaft das ein oder andere Mal beflügeln. In der 50. Minute fiel dann der längst verdiente Ausgleich durch Bösing. Und auch danach gab das Team auch weiterhin Gas und drückte auf den Siegtreffer. Leider blieb uns dieser verwehrt und in Minute 86. trafen die Gladbacher Amateure auch noch zum 1:2. Damit war die Serie gerissen und nach 11 Spielen mussten wir mal wieder eine Niederlage einstecken. Trotzdem wurde der Mannschaft nach dem Spiel Mut zugesprochen, denn wer so kämpferisch spielt, kann auch mal verlieren. Außerdem hat sich diese Mannschaft in den letzten Wochen einfach eine gute Portion Respekt erspielt. Also Mund abwischen, weiter machen, und nächste Woche in Bonn gewinnen! Nach dem Spiel wurde man abermals, wie Schlachtvieh gen Bahnhof transportiert, bevor man die Zugreise artgerecht in der ersten Klasse antrat. Im Anschluss ließ der Großteil der Gruppe es sich noch in der Stadt gut gehen und ließ den Abend gemütlich in den Bars der Stadt ausklingen.
Nächste Woche geht es für uns, mal wieder, Freitags ran. Dieses Mal in Bonn, wo wir mit dem Support auf der überdachten Haupttribüne in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht haben.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 20.10.18 Alemannia Aachen - Straelen 20.10.2018

Zuschauer: 4900 (davon ca. 160 Gäste)

14. Spieltag Alemannia Aachen Straelen 4:0

Am 14. Spieltag stand nach dem unglücklichen Unentschieden in der Vorwoche in Verl das nächste Heimspiel auf der Agenda. Zu Gast, der Aufsteiger aus der Oberliga Niederrhein SV Straelen. Einem 15.000 Einwohner-Örtchen aus dem Kreis Kleve. Der Aufsteiger war dennoch respektabel in die Saison gestartet und stand mit nur einem Punkt, einen Platz hinter unserer Alemannia. Die Gruppe traff sich wie üblich bei Speis und Trank um den Spieltag einzuläuten. Nachdem sich genug gestärkt wurde, ging es rüber ins Stadion um die üblichen Vorbereitungen zu treffen. Als die beiden Teams dann das Grün betraten gingen in unseren Reihen der Kurve zahlreiche neuere Doppelhalter in die Luft, was ein vernünftiges und ansprechendes Bild abgab. Leider sah dies im Rest des Stadions ganz anders aus. Unsere Elf ist seit nunmehr Zehn Spielen ungeschlagen und spielt endlich wieder einen ansehnlichen Fußball. Dennoch stagniert die Zuschauerzahl bei ca. 4500. Ein paar Tage zuvor strömten noch 15.000 Leute ins Stadion, um eine 0:4 Niederlage im Testspiel gegen die Borussia aus Dortmund zu verfolgen. Wo sind denn die ganzen Leute bei diesem wichtigen Ligaspiel ? Alles meckern hilft aber nichts, wir sind immer da für unsere Alemannia und machen das Beste draus. Das Team auf dem Rasen überzeugte wieder auf ganzer Linie. Von Beginn an gab man den Ton an und erarbeitete sich die ersten Torchancen. In der 20. Minute gab es einen Elfmeter für Schwarz-Gelb, diesen konnte der Schlussmann von Straelen jedoch parieren. Doch statt sich zu ärgern, drückte unsere Elf weiter und ging in der 29. Minute durch Garnier in Führung um nur eine Minute später durch Bösing auf 2:0 zu erhöhen. Nachdem noch einige Chancen vergeben wurden traf Batarilo kurz vor der Halbzeit zum 3:0. In der 63, Minute erhöhte Garnier mit seinem zweiten Treffer auf 4:0. Dies war sicherlich sein kuriosester Treffer, da er 25 Meter vor dem Tor an den Kopf geschossen wurde und dieser Ball ins leere Tor hoppelte. Nachdem Jakusch sich auch das erste mal in diesem Spiel bewähren durfte und ein Eins gegen Eins für sich entschied und danach nicht mehr viel passierte waren die Drei Punkte im Sack und die Serie auf Elf Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Großer Jubel inklusive.
Trotz dieses bärenstarken Auftritts der Mannschaft, war die Stimmung auf den Rängen an diesem Tag eher glanzlos. Viel zu selten nahmen sich die Anhänger der schwarz- gelben ein Herz und versuchten die Kicker auf dem Feld in angemessener Lautstärke nach vorne zu peitschen. Zudem war es am heutigen Tag kaum möglich den Funke auf den Rest der Tribüne überspringen zu lassen und man somit von einer der schwächeren Auftritte in dieser Saison sprechen muss. Selbst im Bereich des Stimmungsblocks waren nur wenige Lichtblicke zu erkennen und es wurde nur ab und an einmal emotional. Warum man immer mit Höhen und Tiefen in Sachen Stimmung zu kämpfen hat ist und bleibt ein Geheimnis.
Die Gruppe Yellow Connection machte noch per Spruchband, auf die vom Verband verhängte Strafe des FVM Pokalfinales aufmerksam, welche allein zur Bereicherung des Verbandes verhängt wurde und an Seriösität 4 Monate später zweifeln lässt.
In der nächsten Woche geht es wieder mal am ungeliebten Freitag Auswärts ran, gegen die jungen Bauern aus Gladbach die nun mit zwei Zählern weniger hinter uns stehen und mit dem Zwölften Spiel in Serie auf Abstand gehalten werden sollten.
Karlsbande Ultras

 
Fr, 12.10.18 SC Verl - Alemannia Aachen 12.10.2018

Zuschauer: 1350 (davon ca. 300 Öcher)

13. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:1

Freitagabend. Knapp 250 km. Und Ferienanfang. Top Voraussetzungen für die Fußballfans, aus der Stadt mit dem schönsten Dom. Es hagelten Krankenscheine, der letzte Schultag wurde geschwänzt und die ein oder andere Vorlesung wurde nicht besucht, um dann mit einem doch sehr ordentlichen Haufen den Weg gen Verl anzutreten. Für diese Fahrt haben wir es uns nicht nehmen lassen einen 5-Sterne Bus zu ordern und in diesem wie Könige nach Ostwestfalen zu reisen. Die Hinfahrt verlief dementsprechend feucht fröhlich und trotz der widrigen Umstände konnte man das Ziel noch gut 20 Minuten vor Anpfiff erreichen. Das hatte in den letzten Jahren nicht immer funktioniert. Am Eingang angekommen, wurde die Trommel, wie erwartet, abgewiesen und so musste sich im Inneren des Blocks an jeglichem betrommelbarem bedient werden. Wie im Vorjahr war es ein Mülleimer, der letztlich den Takt angab. Fast pünktlich zum Anpfiff konnte dann der Support aufgenommen werden und die Mannschaft nach vorne gepeitscht werden. In der ersten Halbzeit schien das Team von Trainer Fuat Kilic noch ein wenig nervös. In Halbzeit 2 nahmen die Alemannen allerdings das Heft in die Hand und so konnte nach einer kurzen Druckphase die Führung erzielt werden. Kurz vor Ende der Partie glich Verl noch aus. Nicht ganz unverdient aber sicherlich immer bitter, wenn man ein so spätes Tor bekommt. Nichts destotrotz kann man in Verl mit einem Punkt leben. Außerdem sind wir nun schon seit 10 Spielen ungeschlagen. Muss man erstmal schaffen! Auf den Rängen hatte der Ultrahaufen sich wie jedes Jahr hinter dem Tor positioniert. Der Block lieferte richtig ab und konnte das ganze Spiel über eine hohe Lautstärke wie Mitmachquote erreichen. Bei fast jedem Lied konnte man sich in einen Rausch singen und so konnte man seinen eigenen Erwartungen aufjedenfall gerecht werden. Auch zwei Lieder aus alten Tagen konnte der Block nochmal zum Besten geben. Hoffen wir, dass Sie sich wieder etablieren können und demnächst wieder öfter in den Nachthimmel getragen werden. Das Tor führte zu einer Stimmung die den ein oder anderen Gänsehautmoment versprach, ehe kurz vor Schluss schon der erwähnte Dämpfer kam. Trotzdem wurde unsere Mannschaft auch nach dem Abpfiff noch für die aufopferungsvollen Leistungen der letzten Wochen besungen. Die Rückfahrt, inklusive Lichtershow, Star-Wars ähnlichen Leuchtattacken und der allseits bekannten Robbeneinlage auf der Rast, verlief leider wie im Fluge und das ein oder andere alkoholische Getränk wurde sich natürlich auch zu Gemüt geführt. Alles in allem kann man, trotz der unendlich beschissenen Anstoßzeit, von einer Tour sprechen, die einige Highlights zu bieten hatte und sich selbst meist als Highlight entpuppt. Am nächsten Samstag, empfangen wir den SV Straelen am Aachener Tivoli. Da wollen wir natürlich den dritten Heimsieg in Folge einfahren.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 06.10.18 Alemannia Aachen - SV Lippstadt 06.10.2018

Zuschauer: 4800 (davon ca. 130 aus Lippstadt)

12. Spieltag Alemannia Aachen - SV Lippstadt 1:0

Nach mittlerweile acht Spielen ohne Niederlage und davon vier Siegen, ging es an diesem Samstag gegen den gut aufgelegten Aufsteiger aus Lippstadt ran. Im zwölften Spiel durften wir heute "schon" zum dritten Mal samstags ran. Aus Fan-Sicht natürlich absolut inakzeptabel, aus Vereins-Sicht scheinbar kein Problem. Aber genug der Zahlen. Diesen Spieltag läuteten wir als Gruppe mit einem großen Frühstück ein. Eine gelungene Abwechslung, was man auch zahlenmäßig am Treffpunkt wahrgenommen hat. Heute ging es schon etwas früher in Richtung Stadion, um eine kleine Introaktion der Ultra Szene vorzubereiten, die sich gegen das neue Polizeigesetz richtete. Dazu gab es zunächst eine große Trauerfahne am Zaun. Zusätzlich wurden nach einer Minute hunderte Kondolenzkarten in Richtung Spielfeld geworfen. Danach wurde ein anderes Spruchband am Zaun enthüllt und viele kleinere und größere Pappfiguren und Schilder im Block hochgehalten. Außerdem wurden im Verlaufe des Spiels weitere Spruchbänder in Bezug auf das viel kritisierte neue Polizeiaufgabengesetz gezeigt. Auch auf das letzte Auswärtsspiel in Essen spielten wir mit einem Spruchband an, bei dem auf eine körperlich eingeschränkte Person, sowie seiner Mutter, eingeschlagen wurde. Ganz Aachen hasst die Polizei!
Fußball wurde dann auch noch gespielt. Und zwar gar nicht mal so schlecht. Die Alemannen konnten das Spiel über weite Strecken dominieren und liefen gerade in der zweiten Halbzeit ständig gegen das Lippstädter Abwehrbollwerk an. Nach vielen guten Möglichkeiten, konnte in der 86. Minute endlich unter emotionsgeladenem Jubel der Siegtreffer verbucht werden. Nach nun 4 Siegen in Folge geht den ganzen Nörglern damit auch langsam ihre Kritikgrundlage flöten. Ein Glück! In der ersten Halbzeit, eventuell mit der Tatsache zu begründen, dass es im Block einiges zutun gab, konnte man mit der Stimmung auf den Rängen wahrlich keine Bäume ausreißen. Die Bemühungen waren zu sehen, die Lautstärke ließ allerdings zu wünschen übrig. In der zweiten Halbzeit, begünstigt durch den Spielverlauf, wurde es stellenweise richtig laut auf der Süd. Bei einigen Liedern stieg gar die komplette Tribüne mit ein! Auch der Stimmungsblock konnte sich knapp 20 Minuten vor Schluss in einen regelrechten Rausch singen und gab der Mannschaft die nötige Kraft um in Minute 86. das Tor zum 1:0 zu erzielen. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft, nach den zuletzt überzeugenden Auftritten, nochmal gebührend gefeiert und dürfte nun mit breiter Brust in die nächsten Wochen und Duelle gehen! Den späten Nachmittag ließ man in schöner Runde bis in den Abend hinein mit Bundesligafußball, Bier, Grill und Fußballtennis ausklingen. Es scheint als seien die schweren Wochen vorerst überstanden und es macht Spaß die Alemannia siegen zu sehen. So verweilen wir die Woche über auf Tabellenplatz 3, was vor vier Wochen wahrscheinlich in allgemeinem Gelächter geendet hätte, wenn das jemand hätte prophezeien wollen. Am Freitag geht es in das knapp 250 km entfernte Verl. Leider hat der Verein aus Verl noch immer mit den Anwohnerbeschwerden wegen Lärmbelästigung zu und so wird uns auch in diesem Jahr etwas neues einfallen müssen, um das dortige Trommelverbot erfolgreich zu umgehen.
Karlsbande Ultras

 
So, 30.09.18 Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 30.09.2018

Zuschauer: 10100 (davon ca. 1100 aus Aachen)

11. Spieltag Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 0:1

Am 11. Spieltag der laufenden Saison stand der „Westschlager“ in Essen auf dem Plan. Am hiesigen Spieltag wollte man sich ebenfalls am landesweiten Aktionsspieltag gegen das geplante Polizeigesetz beteiligen, hierzu aber später mehr. Für uns startete der Tag morgens mit getrübter Stimmung, denn sowohl von uns als auch von YC, wurde am Freitag jeweils ein Ultra mit einem Stadtverbot belegt. Frühzeitig machte man sich auf den Weg nach Essen um kurz vor dem Ziel die beiden Jungs rauszulassen. Die restliche Fahrt verlief ereignislos. Frühzeitig erreichte man das Stadion in Essen und bereits aus dem Bus heraus war zu erkennen, dass der Freund und Helfer heute wohl Bock hatte. So wurde man mit Helm, Mundschutz und voller Kampfmontur begrüßt. Geschlossen ging es Richtung Eingang um dann zu erfahren, dass jegliches Material, bis auf eine Trommel und ein Megaphon, aufgrund der Pyro-Aktion im Vorjahr nicht erlaubt sei. Hier stieß man auf Verwunderung, denn im Vorhinein wurde dies in keinster Weise kommuniziert und man hatte die Info, dass alle üblichen Sachen wie gewohnt erlaubt seien. So schaukelte es sich hoch und die Bullen hatten nichts Besseres zu tun als einen körperlich Behinderten sowie dessen Mutter anzugreifen. Es folgten unbegründete Anzeigen wegen angeblicher Beleidigungen und Widerstand gegen Vollzugsvollstreckungsbeamte. Im Anschluss konnte man das mitgebrachte Tifo Material mit in den Block bekommen, die geplante Aktion gegen das neue Polizeigesetz musste jedoch draußen bleiben. Frechheit! Mit Verspätung enterte man dann den Gästeblock und war die ersten Minuten mit dem Beflaggen des Zauns und der Fahnenstöcke beschäftigt um anschließend den Support aufzunehmen. Unsere elf auf dem Platz fand gut ins Spiel und belohnte sich bereits nach 22 Minuten mit dem Führungstreffer durch Imbongo. Seitens des Gegners ging in Halbzeit keinerlei Torgefahr aus. Trotz früher Führung kam kein Schwung in den Aachener Anhang und die erste Halbzeit ist somit leider nicht sehr erwähnenswert. In der zweiten Hälfte legte man dann ein paar Schippen drauf und man fand eine bessere Liedauswahl. Das Gelbe vom Ei war die Stimmung in der zweiten Halbzeit jedoch auch nicht und somit zählt dieses Spiel stimmungstechnisch eher zu den enttäuschenden. In der zweiten Halbzeit war Essen die spielbestimmendere Mannschschaft, konnte jedoch nicht zum Torerfolg kommen. Leider wurden mehrere hochkarätige Konterchancen der Alemannen nicht in Tore umgewandelt werden. Die Mannschaft konnte die drei Punkte jedoch, zum Glück, in die Kaiserstadt entführen! Das gesamte Spiel über war der Essener Anhang nicht zu vernehmen womit wir den Entschluss ziehen, dass diese noch einen schlechteren Tag erwischt haben! Auf der Rückfahrt wurden die beiden Stadtverbotler wieder eingesammelt und auf der nächsten Rast wurde ihnen mittels Spruchband und Gesang Mut zugesprochen. Lasst den Kopf nicht hängen, wir halten zusammen! Nächste Woche findet das nächste Heimspiel statt und der Gegner heißt Lippstadt. Auf die nächsten drei Punkte!
Karlsbande Ultras

 
Mi, 26.09.18 Alemannia Aachen - TV Herkenrath 28.09.2018

Zuschauer: 4600 (davon ca. 90 aus Herkenrath)

10. Spieltag Alemannia Aachen - TV Herkenrath 5:1

In der zweiten Begegnung der englischen Woche stand am Mittwochabend das Heimspiel gegen den TV Herkenrath auf dem Plan. Nach einem verdienten aber dennoch relativ glanzlosen Sieg letzten Freitag bei der U23 vom FC, wollte man heute einen weiteren Dreier einsacken, schließlich stand uns auf dem Tivoli ein Aufsteiger gegenüber.
Die letzten Schulstunden geschwänzt, dem Chef einem vom Pferd erzählt warum man früher abhauen muss und die Spätschicht von Anfang an sein gelassen. Das ist Fanalltag bei Spielen unter der Woche. Nichts desto trotz stimmte man sich wie gewohnt mit kühlen Getränken ein paar netten Plaudereien und vorbereiteten Speisen auf den Kick vor.
Die Mannschaft war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft auf dem Grün, eine gelungene Aktion jagte die nächste und im weiteren Spielverlauf hörten auch die letzten Statistiker auf der Tribüne auf die Torchancen auf Seiten der Alemannia zu zählen. Im Endeffekt stand es zur Halbzeit 3:0 und am Ende 5:1 für die schwarz gelben Kicker, die im zweiten Spiel in Folge eine maximale Punkteausbeute auf die Tabelle zauberten.
Der heutige Spieltag stand im Zeichen der katastrophalen Spieltags Zerstückelung. Dazu wurde sich am deutschlandweiten Protest beteiligt und die ersten 20 Minuten des Spiels geschwiegen. Das klappte auch besser als gedacht und nach einigen Gesprächen mit den Fanclubs der Alemannia vor dem Spiel, blieb es tatsächlich die ersten 20 Minuten komplett still im Stadion. Außer bei den Toren natürlich. Paradox auch, dass die Mannschaft in den ersten 20 Minuten die besten 20 Minuten der Saison spielten. Nach dem Protest wurde das Team dann endlich gebührend für die Leistung gefeiert. Die Stimmung war größtenteils sehr ordentlich und wusste zu überzeugen. Natürlich auch dem Spielverlauf geschuldet, stieg phasenweise die ganze Tribüne mit ein und konnte die Mannschaft weiter nach vorne pushen wodurch auch der hohe Sieg zustande kam. Die perfekte Vorbereitung auf das nächste Spiel, welches am kommenden Sonntag in Essen stattfindet.
Nach dem Spiel wurde die Mannschaft nochmal richtig abgefeiert und auf die kommende Partie eingeschworen ehe es für die meisten relativ schnell Nachhause ging, da die meisten Menschen auf einen Donnerstag früh aufstehen müssen.
Karlsbande Ultras

 
Fr, 21.09.18 Köln II - Alemannia Aachen 21.09.2018

Zuschauer: 800 (davon ca. 600 aus Aachen)

9. Spieltag Köln II - Alemannia Aachen 1:2

Nachdem man sich letzte Woche vor heimischem Publikum mit einem sehr glücklichen und vielleicht nicht ganz verdienten Unentschieden in letzter Sekunde gegen den Tabellenletzten aus Kaan- Marienborn zufrieden geben musste, stand am Freitag Abend das Spiel gegen die Zweitvertretung des 1. FC Köln auf dem Programm.
Da die erste vom FC nur leicht zeitversetzt in der 2. Liga Metropole Sandhausen antrat, war klar das man diesen beschissenen Termin, der unverständlicher Weise von Seiten unseres Vereins noch begünstigt wird, im Franz- Krämer Stadion antreten musste.
Wie bereits in den Vorjahren entschied sich der Haufen um die Aachener Ultraszene für die Anreise per Regionalzug in die Millionenstadt. Die Fahrt verlief wie gewohnt feucht-fröhlich und bei netten Plaudereien und dem ein oder anderen Feierabendgetränk verging die kurze Bahnfahrt wie im Flug. In Köln angekommen wurde man mal wieder von einem riesigen und unverhältnismäßigen Haufen von Bullen in Empfang genommen, dass diese Anzahl an Ordnungshütern total überflüssig ist steht hierbei außer Frage. Zaun beflaggt, warm gesungen und ab ging es in die Partie.
Die schwarz- gelben Kicker um Trainer Kilic starteten wie gewohnt mit breiter Brust und druckvoll in das Siel, man schaffte es den Gegner zu dominieren doch zählbare Chancen konnte man sich nicht erarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt fand die Heimische Elf quasi nicht statt, doch dann kam die 16. Minute... Kölns erster Schuss Richtung Tor.. links unten 1:0! Schon wieder ist man aus dem Nichts in Rückstand geraten obwohl man das Spiel dominierte. Was man unserer Mannschaft dabei, wie in den letzten Wochen auch, nicht absprechen kann, ist die Moral. Nach kurzer Niedergeschlagenheit, raffte sich der Gästeblock, wie auch die Mannschaft auf dem Rasen, wieder zusammen und nahmen weiterhin das Zepter in die Hand. Bis zur Halbzeit hatte Köln dann keine erwähnenswerte Chance mehr. Auch im zweiten Spielabschnitt drückten die Alemannen auf das Kölner Tor. Und so blieb es unvermeidbar, dass unsere Mannschaft nicht nur den Ausgleich, sondern auch den Sieg in Halbzeit 2 noch eintüten konnte. Endlich wieder ein Sieg!
Auch der mitgereiste, schwarz gelbe Anhang legte an diesem Tag einen sehr ordentlichen Auftritt auf das Parkett. Durch einen guten Mix aus melodischen Liedern und einigen Schlachtrufen, schaffte man es die Jungs auf dem Rasen fast über die gesamte Spielzeit mit einer guten Lautstärke zu beflügeln. Das sich die Stimmung mittlerweile auf den Kern der aktiven Fanszene, die es immer wieder schaffte sich an diesem Abend in einen Rausch zu singen und Party ähnliche Zustände auf den fünf Stufigen Gästeblock zu zaubern, beschränkt, ist mittlerweile Gewohnheit. Zu hoffen bleibt das auch der Rest der Fans irgendwann über seinen Schatten springt und seine Pflicht alles für die Mannschaft zu geben erkennt.
Die Rückfahrt verlief nach dem Sieg mit guter Stimmung aber ohne besondere Vorkommnisse. Nach dem man den Hauptbahnhof der schönsten Stadt der Welt erreichte, ließen einige Jungs und Mädels den Abend bei kühlem Bier, Cocktails und glühenden Wasserpfeifen ausklingen.
Am Mittwoch haben wir den TV Herkenrath zu Gast am Tivoli, kein wirklicher Zuschauermagnet, aber ein Gegner gegen man den ersten dreier vor Heimischen Publikum einsacken muss! Wir sehen uns im Stadion !
Karlsbande Ultras

 
Do, 20.09.18 Protestspieltag Ankündigung 20.09.2018

,,Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.‘‘

So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten ,,runden Tisch‘‘ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

Diese Resignation bezieht sich dabei jedoch einzig und allein auf die besagten Gespräche, nicht jedoch auf unseren grundsätzlichen Kampf für einen anderen Fußball. Einen Fußball, der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten.

Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem 10. Spieltag, um.

In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten. Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten.

Über die genaue Ausgestaltung des Protests werden die jeweiligen Fanszenen informieren. Schließt euch den Protesten an, um ein einheitliches und starkes Zeichen zu setzen! Zeigt denen da oben, dass die Fans in den Stadien nicht gewillt sind, immer neue Auswüchse der Kommerzialisierung und Entfremdung in Kauf zu nehmen!



Die Fanszenen Deutschlands im September 2018

 
Sa, 15.09.18 Alemannia Aachen - Kaan-Marienborn 15.09.2018

Zuschauer: 4100 (davon ca. 25 Gäste)

8. Spieltag Alemannia Aachen - Kaan-Marienborn 2:2

Nach fünf Spielen in Folge ohne Niederlage, wovon jedoch lediglich eins gewonnen wurde, gastierte am achten Spieltag der Aufsteiger Kaan-Marienborn aus dem 3500 Einwohner zählenden Stadtteil von Siegen. Der Spieltag wurde wie immer gemütlich im Kreise der Gruppe begonnen, bevor es Top-Motiviert rüber ins Stadion zu diesem Highlight-Spiel ging. Falls hier jemand Ironie gefunden haben sollte, darf er diese gerne behalten. Wie erwartet klafften auf der Süd einige große Lücken. Selbst im Stimmungsblock hatte man mehr Platz als gewohnt. Dennoch machte man das Beste daraus und begann wie üblich das Team zu unterstützen. Einige fachsimpelten vor dem Spiel bereits, wie hoch der Sieg ausfallen würde. Jedoch spielte der Aufsteiger von Beginn an mutig mit und ging nach 24. Minuten sogar in Führung. Zwar machte unsere Elf das Spiel, wirkte jedoch Ideenlos. Nach der Pause das gleiche Bild. Alemannia läuft an und der Gegner geht in der 67. Minute sogar mit 2:0 in Führung. Unser Team gab sich jedoch nicht auf und wurde durch eine turbulente Schlussphase belohnt. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Bösing, unter Mithilfe des bis dahin starken Keepers der Gäste, den Anschluss. Eine Minute später bejubelte man bereits den Ausgleich. Jedoch hatte der Mann mit der Pfeife irgendwo im Gewusel als einziger im Stadion ein Stürmerfoul gesehen und gab den Treffer nicht. In der Nachspielzeit konnte Heinze dann doch noch den umjubelten Ausgleich erzielen. Nach nun bereits drei Unentschieden in Folge sind gegen die jungen Geißböcke, in der nächsten Woche, drei Punkte Pflicht. Bei der Stimmung gab es diesmal viel Luft nach oben. Zwar gab man im Stimmungblock sein bestes, konnte die recht leere und träge Tribüne jedoch nicht gänzlich kompensieren. Hoffen wir das dies lediglich eine Ausnahme war und bei den nächsten Spielen wieder mehr Leute Interesse daran haben unsere Elf zu unterstützen. YC zeigte während dem Spiel noch ein Spruchband, das die Vergabe von Strafen durch den Verband anprangert. Nach dem Spiel ließ man es sich noch einige Stunden gut gehen, bevor es zur Soli-Party zugunsten der Kampagne "Kulturgut Tivoli erhalten" ging. Da das Projekt mit hohen Kosten verbunden ist, organisierte man diese Party und konnte sich über zwei Bands freuen die der Einladung folgten und kostenfrei für das Projekt auftraten. Zwar ließ die Zahl der Besucher auch hier ein wenig zu wünschen übrig, dies machten die Anwesenden jedoch mit ihrem hohen Kosum alkoholischer Getränke wieder wett. Kommenden Freitag geht es zur zweiten Mannschaft des FC, dort gilt es seine Farben würdig zu vertreten und auch mal mehr als einen Punkt zu holen.
Karlsbande Ultras

 
So, 09.09.18 Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 09.09.2018

Zuschauer: 4100 (davon ca. 600 Öcher)

7. Spieltag Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 0:0

Am 7.Spieltag sollte uns die Reise ins bergische Land zum Wuppertaler SV führen. Sicher eines der interessantesten Auswärtsspiele der Regionalliga. Im Vorfeld der Partie wurde mit einem Retro-Trikot für die Kampagne "Kulturgut Tivoli erhalten" geworben, welches bei diesem Spiel den Block einheitlich geschlossen zeigen sollte. Nachdem sich die Partie wieder einmal vom Tittensender "Sport1" gekrallt wurde, fand das Spiel nun am eher ungeliebten Sonntagnachmittag statt.
So setzte sich unser Tross mit zwei gut gefüllten Bussen am Vormittag in Bewegung. Nach einer eher unspektakulären Hinfahrt, erreichte man frühzeitig den Spielort und hatte hier genügend Zeit, weitere Trikots zu verkaufen und die gewöhnlichen Aufgaben am Spieltag zu erledigen.
Zu Beginn des Spiels zeigten wir zudem eine Choreografie, die an den alten Tivoli erinnern sollte. Vor dem Block war groß "Tivoli - Mythos & Legende" zu lesen, während daneben zwei, auf Blockfahnen gemalte, Flutlichtmasten prangten. Die Aktion wurde mit Konfetti abgerundet. Passend dazu wurden am Ende weit über 500 Tivoli Retrotrikots verkauft, die dahinter einheitlich getragen wurden.
Das Spiel hatte recht wenig Highlights, so musste man sich in der Anfangsphase bei unserem Keeper Jakusch bedanken, der bis dahin wohl sein bestes Spiel im Aachener Dress machte. Im Laufe der ersten Halbzeit wurde die Alemannia zwar besser, jedoch fehlte vorne der letzte Pass. Gerade in der Anfangsphase konnte man sich im Stadion am Zoo immer wieder lautstark bemerkbar machen, die Stimmung ebbte jedoch ebenfalls von Minute zu Minute ab.
Im zweiten Durchgang wurde die Elf aus der Kaiserstadt drückender und hätte im Laufe der Zeit einen Treffer verdient gehabt, verpasste aber einige Male knapp. Am Ende musste man sich mit dem 0:0 anfreunden, ob es einem letztlich schmeckte oder nicht. Tabellarisch sicher zu wenig. Auch mit der Stimmung im zweiten Durchgang konnte man nicht zufrieden sein, zu selten schaffte es mehr als der Ultrahaufen sich lautstark an den Gesängen zu beteiligen. Nur in den letzten Minuten konnte die Mannschaft nochmal richtig nach vorne gepusht werden. Diese Leidenschaft auf den Rängen hätte man gerne über die gesamte Spielzeit vernommen!
Auf Heimseite gab es zu Beginn des Spiels einen 30-minütigen Stimmungsboykott. Anschließend präsentierte man einige Spruchbänder, die sich gegen die Fernsehübertragung richtete. Zudem prangte unter dem Block 90 Minuten ein "Fußball findet im Stadion statt! Scheiss Sport1"-Plakat. Stimmungstechnisch konnte man nur einige Minuten nach der Halbzeit vernommen werden. Die Protestaktionen der Wuppertaler wurden mit einer 15minütigen "Sendepause" ab der 75. Minute abgerundet, in denen man wieder auf sämtliche Akustik verzichtete.
Die Rückfahrt nach Aachen verlief ereignislos und man erreichte am frühen Abend die schönste Stadt der Welt. Am kommenden Wochenende empfängt man nun das Ligaschlusslicht und Aufsteiger Kaan-Marienborn aus dem Siegerland.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 01.09.18 Alemannia Aachen - Rödinghausen 01.09.2018

Zuschauer: 4600 (davon ca. 10 Gäste)

6. Spieltag Alemannia Aachen - Rödinghausen 1:1

Nachdem man letzte Woche bei der Zweitverwertung von Fortuna Düsseldorf den ersten Dreier einfahren konnte, stand mit dem SV Rödinghausen an diesem Samstagnachmittag einer der vermeintlich stärkeren und finanziell besser aufgestellten Gegner dieser Liga auf dem Spielplan.
Wie gewohnt traf man sich an diesem Samstagmorgen zeitig um sich bei netten Plaudereien, dem ein oder anderen Scharmützel sowie ein paar kühlen Getränken gemeinsam auf das Spiel einzustimmen. Viele waren sehr zuversichtlich heute endlich den ersten Heimerfolg der Schwarz-Gelben feiern zu können.
Die Stimmung wurde allerdings schnell getrübt nachdem man auf dem Weg Richtung Stadion schon sah, dass der neue Ordnungsdienst, der einfach wie soll man das ausdrücken... die totale Scheisse ist, übernervös einem die Eingangstore vor der Nase zuknallte. Mittlerweile Gewohnheit, denn es gab bisher kein Heimspiel in dieser Saison wo man nicht mit den übermütigen, halbstarken Spackos aneinandergeraten ist. Diesmal hat es eine der anderen Ultragruppen getroffen, bei der grundlos Personen mit Hausverboten des Stadions verwiesen werden sollten. Nach einem ewigen hin und her mit 1000 Gesprächen, einem völlig überforderten Geschäftsführer und dem in Kindergartenmarnier eingeschnappten Chef des Ordnungsdienstes bekam man dann doch endlich das worauf wir die ganze Woche hin gefiebert haben! Fußball!
Das beflaggen des Zauns und das bestücken sämtlicher Schwenker fiel aufgrund der oben genannten Vorkommnisse etwas hektischer aus als gewohnt. Trotz Vollspeed schafften wir es nicht rechtzeitig zum Anstoß alle Vorbereitungen abzuschließen und demnach begann der Support unsererseits erst in Minute 4.
Die Schwarz-Gelbe Anhängerschaft startete sehr schleppend in die Partie, viel zu selten konnte der Funke vom Stimmungskern auf die gesamte Tribüne geschweige denn auf das gesamte Stadion, was mit 4600 Zuschauern mal wieder kaum gefüllt war, überspringen. Hier und da wurde es aber auch mal gut laut im Stadion und man versuchte mit aller macht die Jungs um Fuat Kilic nach vorne zu schreien. Warum eine konstant gute Lautstärke nicht über die gesamte Spielzeit in Aachen möglich ist, wissen nur Bahkauv und Karl der Große. Alles in allem ein Auftritt wie man ihn mittlerweile zuhause gewohnt ist.
Die Elf auf dem Rasen startete wie bereits in der Vergangenheit gut in die Partie und ließ zu keiner Zeit Engagement und Kampf um jeden Zentimeter vermissen. Man erarbeitete sich Torchancen und versuchte es, zur Erleichterung aller, auch mal mit Fernschüssen die mehr oder weniger knapp am Kasten der Gegner vorbei, ins Fangnetz einschlugen. In der 58. Minute war es dann eine Standartsituation die Heinze mit einem Kopfball zur 1:0 Führung für unsere Alemannia verwertete. Auch die darauffolgenden Minuten gehörten ganz klar den Schwarz-Gelben, die sich eine Torchance nach der anderen erspielten. Spätestens jetzt wachten auch die letzten Zuschauer auf und sahen das heute einiges an Feuer im Spiel war. Zu viel Feuer für Co-Trainer Simon Pesch, der vom völlig überforderten und desolaten Unparteiischen auf die Tribüne geschickt wurde. In den letzten Minuten der Partie wurde es noch einmal richtig wild vor unserem Kasten und es kam wie es kommen musste... Ausgleich, 86. Minute! Das konnte nicht wahr sein. Du dominierst Spiel und Gegner über weite Strecken des Spiels und wirst wieder nicht mit einem Dreier belohnt. Fassungslosigkeit! Trotzdem wurde die Mannschaft beklatscht und das völlig verdient. Sie fighten, beißen und kämpfen um jeden Zentimeter des Feldes!
Nächste Woche steht dann mit dem Wuppertaler SV der erste richtige Kracher auf dem Programm. Da heißt es wieder Kampf, Wille und Leidenschaft - 3 Punkte für die Kaiserstadt!
Dank Sport 1 sehen wir uns am heiligen Sonntag!

ALLE NACH WUPPERTAL! ALLES FÜR AACHEN !
Karlsbande Ultras

 
So, 25.08.18 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 25.08.2018

Zuschauer: 510 (davon ca. 400 Öcher)

5. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 0:1

Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Spielen ging es am Samstag in die Landeshauptstadt zu der Zweitvertretung des frischgebackenen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Endlich ein Samstag, denn die restlichen Spiele fanden, geschuldet dem Tittensender Sport 1 und auch unserem Verein, der beabsichtigt alle Heimspiele auf einen Freitag zu legen, montags oder freitags statt. Am frühen Morgen traf man sich in einer Kneipe unseres Vertrauens und es wurde sich bei dem ein oder anderen Bier, einer gepflegten Runde Darts und guten Gesprächen auf den Spieltag eingestimmt, ehe man sich kurz vor Abfahrt mit den restlichen Gruppen koppelte. Der kleine Zugfahrerhaufen am heutigen Tag bestand überwiegend aus Ultras. Hier geht auch nochmal der Apell unsererseits an alle raus, den Arsch nicht nur zu Spielen wie Essen oder Wuppertal hoch zu bekommen sondern die Alemannia immer und überall zu unterstützen! Nach einer ruhigen Fahrt erreichte man den Düsseldorfer Hauptbahnhof um in die S-Bahn zum Bahnhof Flingern umzusteigen. Während man sich am Treppenabgang sammelte befanden sich keine Bullen in direkter Nähe, denn diese hielten sich im Inneren des Bahnhofs auf, wenn man links abbiegt. Wenige Momente später machte man sich auch auf den Weg zum neuen Gleis und zur Rechten von uns stand man einem Haufen Düsseldorfer gegenüber. Überraschung herrschte auf beiden Seiten. Leider folgten von Düsseldorfer Seite nur Flaschenwürfe, wovon eine einen Aachener am Kopf traf. Das Ergebnis: Eine Platzwunde. Die Staatsmacht wirkte ersichtlich überfordert und brauchte einen guten Moment zu realisieren, was passiert. Hier wäre sicherlich der Kontakt möglich gewesen! Nachdem man kurz gekesselt wurde ging es mit ein wenig Verzögerung zum Paul-Janes-Stadion. Hier wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und akustisch und optisch startete man gut ins Spiel. Unsere 11 auf dem Platz tat es uns gleich und war die klar spielbestimmende Mannschaft. Gegen Mitte der 1. HZ verlor der Aachener Anhang ein wenig an Lautstärke, was mit Sicherheit auch an der Chancenverwertung, der abflachenden Spieldominanz und der einhergehenden Angst vor einem plötzlichen Gegentor lag. In Runde 2 legte man wieder einen guten Start hin, sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen. Die Spieldominanz und auch der Support konnten diesmal gehalten werden und wurde in der 88. Minute durch das erlösende Tor von Boesen belohnt. Anspannung, Angst und auch Sehnsucht wurden von jedem Aachener auf der Tribüne abgelegt wodurch der Aachener Anhang richtig ausrastete. Hoffentlich ist der Knoten geplatzt! Die Rückfahrt verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Abends ging es mit einigen noch in die Stadt um den lang ersehnten Sieg zu feiern. In der nächsten Woche steht das nächste Heimspiel an, diesmal gegen Rödinghausen. Kein leichter Gegner, wenn man bedenkt, dass sie einen Zweitligisten aus dem DFB-Pokal geschmissen haben. Jedoch träumen sie wahrscheinlich schon von Bayern und nicht von Aachen, weshalb es gilt mit allen Mitteln die nächsten drei Punkte einzufahren!
Karlsbande Ultras

 
Fr, 17.08.18 Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 17.08.2018

Zuschauer: 4800 (davon ca. 30 Gäste)

4. Spieltag Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 2:2

Bereits am frühen Freitagnachmittag trafen sich die ersten Mitglieder unserer Gruppe um den Spieltag einzuläuten. Bei sommerlichen Temperaturen stimmte man sich mit leckeren Snacks und kühlen Getränken auf das anstehende Heimspiel ein. Nach und nach füllte sich die gewohnte Räumlichkeit, sodass wir pünktlich in Richtung Stadion aufbrechen konnten. Trotz der Negativserie von 3 Auftaktniederlagen in Folge, war man positiver Dinge das heutige Spiel mit einem Heimsieg gestalten zu können. Schließlich war der Gegner aus Wiedenbrück nicht besser in die Saison gestartet als wir selber. Nachdem der Zaun im Stimmungsblock S3 wie immer mit den gewohnten Zaunfahnen beflaggt wurde, konnte man bis zum Anpfiff ein Spruchband von der Yellow Connection sehen auf dem „Fussball ist samstags“ zu lesen war, welches auf die kontrovers diskutierte Entscheidung des Vereins anspielte, sämtliche Heimspiele auf Freitagabend verlegen zu lassen. Im weiteren Verlauf des Spiels wurden dann im Block in unserem Bereich zwei weitere Spruchbänder gezeigt. Eines begrüßte ein Mitglied der sportlichen Fraktion nach mehrjährigem Verbot zurück im Stadion, das zweite schickte einen Gruß über die Grenze nach Kirchroa, wo unsere Kumpel mit Roda zeitgleich ihre 2. Saison im Unterhaus in der Vereinsgeschichte mit einem Heimspiel gegen Jong Ajax begannen – übrigens mit einem Sieg gegen den letztjährigen Meister aus Hollands zweiter Liga! Glückwunsch auch hier noch mal dazu! Leider aber wohl nicht überraschend war die Tatsache, dass der schlechte Saisonstart der Mannschaft seine Auswirkung auf die Zuschauerzahl hatte. So zeigte die Anzeigetafel im Stadion heute nur noch 4800 Zuschauer an. Auch die Stimmung auf den Rängen gehörte wohl eher dem unteren Mittelmaß an. Hierbei können wir uns selber und den gesamten Stimmungsblock auch nicht aus der Verantwortung nehmen. Auch wenn dieser Bereich das gewohnt gute optische Bild abgab müssen wir uns, bis auf einige Ausnahmen, wohl eine eher mittelmäßige Mitmachquote eingestehen.
Auf dem Rasen begann die Mannschaft ebenfalls gewohnt, zwar engagiert aber leider meistens glücklos und manchmal auch etwas unbeholfen. Man sieht zwar in fast jeder Lage der Spiele, dass die Jungs wollen, aber leider überwiegen bisher noch die Momente wo es dann danach aussieht als wäre der Wille groß, aber die Fähigkeit nicht ausreichend. Trotzdem gelang es der Mannschaft durch einen berechtigten Elfmeter zunächst in Führung zu gehen. Leider reichte diese Führung nicht aus der Mannschaft den Rücken ausreichend zu stärken und so gelang es den Gästen aus Wiedenbrück noch vor der Pause, durch eine, wie auch anders hätte es sein können, Standartsituation den Ausgleich zu markieren. Auch nach dem Pausentee kam unsere Mannschaft gewillt erneut in Führung zu gehen aus der Kabine, aber es war auch offensichtlich, dass es noch die ein oder andere Baustelle zu bearbeiten gibt. Außer anfängliche Bemühungen, die aber alle erfolglos blieben, gab es nicht mehr viel zu sehen von unserer Mannschaft. So kam es wie es kommen musste und Wiedenbrück ging, noch nicht einmal völlig unverdient, mit 1:2 in Führung. Da der Mannschaft aber, wie bereits erwähnt, zumindest im Bereich Kampf und Wille nicht viel vorzuwerfen ist, kam man wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff zumindest noch zum vielumjubelten Ausgleich! Nächste Woche geht es zum „Kellerduell" in den Flinger Broich nach Düsseldorf zu Fortunas Zweitvertretung. Dort wird es genauso, wie auf die Mannschaft, auf jeden mitreisenden Öcher drauf ankommen, bis zum letzten Moment alles zu geben und gemeinsam die Punkte aus der Landeshauptstadt zu entführen. Schönspielerei wird in diesem Spiel wahrscheinlich nichts bringen und Kampfgeist und Leidenschaft hat die Mannschaft schließlich drauf!
Karlsbande Ultras

 
Di, 21.08.18 JETZT ERST RECHT! 21.08.2018

JETZT ERST RECHT!



Vor rund zwölf Monaten schlossen sich bundesweit die Fankurven zusammen, um sich der voranschreitenden Zerstörung des Fußballs wie wir ihn kennen entgegen zu stellen. Nachdem medial zahlreiche Versuche all jener, die sich von dieser Kampagne in die Enge getrieben fühlten, misslangen, mussten sich diese Verantwortlichen bei DFB und DFL in den kommenden Monaten an ihren öffentlichen Aussagen messen lassen.

Die anfängliche Euphorie wich in den zwei erfolgten Standpunktgesprächen zwischen Vertretern der Fanszenen Deutschlands mit den Verantwortlichen aus DFB und DFL schnell. Viel mehr verfestigte sich abermals der Eindruck, man wolle diesen Dialog wie in den vergangenen Jahrzehnten nutzen, um mit einem medienwirksamen Gesprächsangebot und netten Worten die Taten um jeden Preis zu vermeiden.

Eine Mitschuld an den Entwicklungen tragen in zahlreichen Fällen auch die Vereinsvertreter. Oftmals offenbarte ein Blick hinter die Kulissen, dass Vertreter der Vereine im Innenverhältnis gegenüber den eigenen Fanvertretern Verständnis und Zusagen geben, um innerhalb der Liga-/Verbandsversammlungen dann genau gegenteilig zu agieren. Auch fehlt es hier ganz klar an einer lösungsorientierten Vernetzung und Eigeninitiative. Insbesondere in der Causa um die 50+1-Regel zeigte der Vorstoß des Vertreters vom FC St. Pauli eindrucksvoll, dass es unter den Vereinsvertretern deutlich Spielraum für mehr Eigeninitiative gibt, der noch ungenutzt ist. Die Vereinsvertreter sind mit Nichten die Abnicker von kommerziellen Plänen der Deutschen Fussball Liga, die allein aus Selbsterhaltungszwecken die Vermarktung der Ware Fussball vorantreiben muss. Die Vereinsvertreter sind die, die Werte und Wünsche der Basis aus Mitgliedern und Fans ihrer Vereine vertreten sollen.

Nur wenige Tage nach dem zweiten Gespräch stellte sich heraus, dass ab der Saison 2018/2019 sogar die 3. Liga einen Montagsspieltag haben wird, was im Rahmen des Gesprächs zu keinem Zeitpunkt seitens der Verbände angebracht wurde, obwohl mit Thomas Schneider eine selbsternannte Person mit der Kernkompetenz Faninteressen vertreten war. Alleine hier hätte die Brisanz des Themas auffallen müssen. Stattdessen wurde mit einer Pilotphase für die einheitliche Behandlung von Fanutensilien ein neuer Papiertiger geschaffen, der bis heute keine Ergebnisse vorzuweisen hat. In puncto Sportsgerichtbarkeit goss der DFB seine bisher intransparenten Strafen in horrenden Höhen lediglich in Formen und manifestierte sein willkürliches Ersatzstrafrecht in einem Strafenkatalog. Auch hier kann weder von einer Verbesserung im Sinne von Vereinen und Fans keine Rede sein. Von Transparenz fehlt weiterhin jede Spur, was auch die bis heute mangelnde Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Sommermärchen-Millionen oder im Falle des Funktionärs Curtius sehr eindrucksvoll widerspiegelt. Die vermeintliche Neurregelung der Regionalligen wurde in einem Hauruckmanöver zu einem Glücksspiel umfunktioniert, anstatt eine klare Regelung zu finden. Wir können diese Liste Punkt für Punkt abarbeiten um letztendlich unter dem Strich festzuhalten: Dem DFB und der DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands, noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich viel mehr der Eindruck, dass der Fussballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen.

Aus diesem Grund sehen wir keine andere Möglichkeit, als die Gespräche mit sofortiger Wirkung zu beenden und den Protest noch engagierter als zuvor in die Stadien zu tragen.

Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fussballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fussballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.

Ihr werdet auch in dieser Saison von uns hören!

Die Fanszenen Deutschlands im August 2018

 
Fr, 10.08.18 Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 10.08.2018

Zuschauer: 3200 (davon ca. 500 aus Aachen)

3. Spieltag Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 3:2

Dritter Spieltag der neuen Saison. Mit zwei Niederlagen im imaginären Koffer ging es zur arbeitnehmer-feindlichen Zeit auf die Autobahn gen Ruhrgebiet, zum, mit zwei Siegen in die Saison gestarteten, RWO. Trotz einer unplanmäßigen Stadtrundfahrt durch die Landeshauptstadt und einem großen Stau aufgrund eines Unfalls, kam man dennoch pünktlich am Rhein-Herne-Kanal an, wo die ersten Gestalten des RWO bereits die Augen aufhielten. Der Gästeblock füllte sich nach und nach und nachdem alle Fahnen ihre Bestimmung gefunden hatten, konnte das Spiel auf dem satten Grün beginnen. Dieses sollte spannend und nervenaufreibend werden. Nach 25 Minuten ging die Heimelf in Führung, welche unser Team nach nur Zehn Minuten durch Idrizi ausgleichen konnte. Nach dem Pausentee gingen die Rot-Weißen in der 59. Minute wiederum in Führung. Diesmal ließ sich Idrizi nur Fünf Minuten Zeit den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor Schluss setze Oberhausen doch noch einen für uns unglücklichen Schlusspunkt und ging drei Minuten vor dem Ende wieder in Führung, welche über die Zeit gerettet wurde. Ein Punkt wäre hier auf jeden Fall drin gewesen. Dafür geht der Punkt auf den Rängen wie üblich in Oberhausen an die Gäste aus der Kaiserstadt. Zwar füllte sich der Gästeblock dieses mal mehr schlecht als Recht, dennoch konnte der Stimmungsblock unter dem Dach überzeugen. Laute Gesänge schallten vom Gästeblock durch das weite Rund. Begünstigt durch das spannende Spiel konnte die hohe Lautstärke lang gehalten werden. Von der neu gebauten Hintertor-Tribüne, wo die aktiven Fans des RWO ihre neue Heimat gefunden haben, hörte man recht wenig. Zwar ist eine Steigerung der Aktivität im Block zu verzeichnen, jedoch kam bis auf ein paar Pöbeleinlagen akkustisch nicht viel im Gästeblock an. Im zweiten Durchgang zeigte man ein spontan angefertigtes Spruchband für einen erkrankten treuen Alemannen. "Gute Besserung Robby !". Nach dem Spiel ließ man sich Zeit mit dem Abwandern in Richtung Busse, da sich zum einen die Oberhausener noch verabschieden wollten und zum anderen sich einer von den unseren das Oberhausener Polizeirevier mal anschauen wollte. Das man da auf seine Rückkehr wartet ist ja selbstverständlich. Die Rot-Weißen folgten ihrer Versprechung, uns zu verabschieden, nicht und somit ging es dann mit der Roten Laterne im Gepäck zurück in die Kaiserstadt. Auf einem Rastplatz tanzte man noch bei Dunkelheit um die erwähnte Rote Laterne. Ohne Galgenhumor wäre man in dieser Liga wohl aufgeschmissen.
Karlsbande Ultra

 
Mo, 06.08.18 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 06.08.2018

Zuschauer: 6400 (davon ca. 70 Gäste)

2. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 0:2

Der zweite Spieltag stand an und nachdem der Saisonauftakt in einer nicht ganz unerwarteten Niederlage mündete, war unser Team heute gefordert die ersten Punkte der Saison einzufahren. Dank der Live-Übertragung, fand das erste Heimspiel der neuen Spielzeit direkt an einem Montag Abend statt. Diesem Umstand zum Trotz schafften es an jenem Abend 6.400 Zuschauer zum Tivoli. Zwar nicht ganz das was man sich von einem ersten Heimspiel erhofft, jedoch für einen Montag Abend an welchem das Spiel auch hätte von der Couch aus verfolgt werden können, ganz okay. Nachdem also auch die arbeitende Meute am Treffpunkt angelangt war und der Grill seinen Job getan hatte, ging es dann auch in Richtung Stadion. Den Eingang passierte man nach kleineren Tumulten mit den Ordnern, die nur deshalb entstanden, weil wir angeblich keine Rucksäcke mit ins Stadion nehmen durften. Im Block wurden die Fahnen bestückt und der Anpfiff rückte auch schon näher. Das Spiel eröffneten wir mit einem schön anzusehenden Doppelhalter-Intro. Auf den Rängen erwischte der Aachener Anhang einen guten Start und so konnte phasenweise auch die ganze Tribüne mitgerissen werden. Schönes Gefühl zu hören was möglich ist, bitter nur, dass diese Phasen eher selten eintreten. Auf dem Rasen gab es nach einer guten Möglichkeit für uns zu Beginn der Partie lange nichts zu sehen, bis in der 32. Minute ein Wattenscheider die Kugel wie aus dem Nichts in den Winkel des Aachener Tores haute. Die Mannschaft verdaute das bis zur Halbzeit nicht und so ging es mit 0:1 in die Kabine. Der Stimmungsblock, aber auch der Rest der Tribüne, wollte in der zweiten Halbzeit mehr und so konnte wieder des Öfteren eine gute Lautstärke sowie Mitmachquote erreicht werden. Zum Ausgleich hat es allerdings nicht gereicht. Nach langem Kampf der Aachener Jungs und vielem Zeit von der Uhr nehmen seitens der Wattenscheider, konnten diese in der Nachspielzeit noch auf 2:0 erhöhen. Damit war das Spiel endgültig gelaufen. Der Stimmungsblock muss in den nächsten Partien gerade dann mehr Gas geben, wenn es der Rest der Tribüne eben nicht tut! Da muss sich dann mal der Arsch aufgerissen werden und auch nach nem Gegentor die Schnauze aufgemacht werden um der Mannschaft die nötige Kraft zu geben. Das Kollektiv zeigte ein Spruchband für ein Mitglied dessen Stadionverbot zur neuen Spielzeit abgelaufen ist. Die Yellow Connection zeigte gleich zwei Spruchbänder. Das erste Spruchband spielte auf die Spielansetzungen unter der Woche an. Der Verein versucht die Heimspiele immer auf Freitags Abends zu verlegen. Ob dadurch mehr Zuschauer zum Tivoli gezogen werden bleibt dabei aus unserer Sicht fraglich. Das zweite Spruchband spielte auf die, gegen die Ultraszene verhängten, Sanktionen an. Aufgrund der Vorkommnisse beim Pokalfinale in Bonn, wurde allen Ultragruppen die Erlaubnis eines Verkaufsstandes innerhalb des Stadions entzogen, sowie ein Verbot vom Sammeln für Choreospenden ausgesprochen.
Nach dem Spiel ließ man den Abend noch gemütlich ausklingen, ehe für die meisten am nächsten Morgen schon früh der Wecker klingelt! Mit 2 Niederlagen im Gepäck geht es schon am Freitag nach Oberhausen. Wieder kein Samstagsspiel. Trotzdem mit der Hoffnung auf viele Öcher, um die Mannschaft zu den ersten Punkten der Saison zu tragen.
Karlsbande Ultras

 
So, 29.07.18 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 29.07.2018

Zuschauer: 2513 (davon ca. 1500 Öcher)

1. Spieltag Viktoria Köln - Alemannia Aachen 2:1

Endlich wieder Fußball! Und dann auch noch direkt gegen die Kackmannschaft, der wir uns im Pokalfinale, im letzten Spiel der vergangenen Saison, nach langem Kampf geschlagen geben mussten. Da war noch ne Rechnung offen! Wir trafen uns schon früh an diesem Morgen um uns auf das erste Saisonspiel einzuschwören. Die Vorbereitung lief weitestgehend gut, wenn man außer Acht lässt, dass wir vorne drin keinen Ersatz für unseren Stammstürmer gefunden haben. Trotzdem verging der frühe Morgen mit guter Laune und dem ein oder anderen Bier was über die Theke ging, ehe wir uns zum Bahnhof aufmachten und schließlich mit allen 3 Ultragruppen den Zug füllten. Die Fahrt bis zum Stadion war schnell überbrückt und so ging es auch schon Richtung Eingang. Vor dem Eingang gab es noch grundlos Stress mit den völlig übermotivierten Bullen. Im Stadion angekommen wurde der Zaun beflaggt und die Mannschaft, in Form von einigen Gesängen, in Empfang genommen. Unsere nahezu komplett neu zusammengewürfelte Truppe auf dem Rasen hatte in der ersten Halbzeit sichtlich Probleme einen ordentlichen Fußball zu spielen und ließ sich viel zu oft tief hinten rein drängen. Zur Halbzeit stand es dann schon 0:2 und die Messe schien gelesen. Nach anfänglicher Euphorie, ebbte die Stimmung, auch aufgrund der Gegentore, leider recht früh in der Partie ab. Wir schafften es nicht die Mannschaft mit geballter Kraft nach vorne zu peitschen. Was in der ersten Halbzeit nicht recht gelingen sollte, klappte dafür in Halbzeit 2 deutlich besser. Nach dem Anschlusstreffer, per Elfmeter von Boesen, gab der Aachener Anhang 20 Minuten lang nochmal richtig Gas. Zum Ausgleich hat es nichtmehr gereicht, die aufopferungsvolle und kämpferische Einstellung der Mannschaft in der zweiten Hälfte lässt allerdings Hoffnung auf gute Wochen aufkeimen. Alles in allem ein Ergebnis womit man zwar nicht zufrieden sein muss, aber gegen die vermeintlich beste Mannschaft der Liga hätte man durchaus schlechter aussehen können. Das honorierten auch die knapp 1.500 Aachener in Köln und sorgten auch nach Spielende noch für lautstarke Gesänge, um den Spielern den Respekt zu zollen den Sie sich nach dem Spiel verdient hatten. Die Rückfahrt in die Kaiserstadt verlief ruhig und am frühen Abend war der erste Spieltag der neuen Saison dann auch vorbei. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft nächsten Montag da weiter macht, wo sie gegen Viktoria aufgehört hat und die SG Wattenscheid am Tivoli bezwingen kann.
Karlsbande Ultras

 
Mo, 21.05.18 Alemannia Aachen - Viktoria Köln 21.05.2018

Zuschauer: 5500 (davon ca. 4000 Öcher)

Pokalfinale Alemannia Aachen - Viktoria Köln 0:2 n.V.

Da war er nun, der Tag an dem man das wichtigste Spiel seit Jahren spielen sollte! Es ging um alles! Sowohl finanziell als auch sportlich könnte man mit einem Sieg im heutigen Finale einen Meilenstein setzten! Aber alles der Reihe nach!
Man hatte sich dazu entschieden, die Jungs um Trainer Fuat Kilic nochmal richtig heiß zu machen und somit das Training am Samstag Nachmittag zu besuchen. Als man mit etwa 70 Leuten den Schotter Richtung Trainingsplatz, mit einigen Schlachtrufen passierte, war staunen in den Gesichtern unserer Mannschaft zu sehen. Mit zwei am Zaun platzierten Spruchbändern, die darauf aufmerksam machten was man von den schwarz- gelben Kickern erwartete, war die Botschaft klar! Kampf, Leidenschaft, Wille und bis zuletzt alles für Alemannia!
Am Spieltag selbst traf sich unsere Gruppe bereits in den frühen Morgenstunden um die Fahrt ins etwa 100 km entfernte Bonn mit 2 randvollen Bussen anzutreten. Doch es ging nicht wie gewohnt direkt Richtung Spielstätte des Bonner Sportclubs sondern man hatte im Vorfeld eine Lokalität ausgemacht wo man sich gemeinsam mit der Yellow Connection und dem Kollektiv auf das Spiel einstimmte.
Mit gut geölten Kehlen machte sich der mehr als 200 Mann starke Mob, der natürlich dem Aufruf "ALLE IN GELB ZUM POKALFINALE" zu 100% Folge geleistet hatte, per Fußmarsch auf den Weg Richtung Stadion ! Natürlich ließen es sich einige Passanten nicht nehmen ihr Highlight des Lebens zu filmen und man musste diese mal wieder klar darauf aufmerksam machen die Linsen unten zu lassen ! Am Stadion angekommen wurden die Vorbereitungen zu einem von unserer Gruppe geplanten Intro getroffen und der Zaun mit den üblichen Materialien beflaggt.
Zum Einlaufen der Mannschaften zierte einer der zwei Stehplatzblöcke ein Fahnenmeer aus schwarz weiß gelben Musterschwenkern und einem dazugehörigen Spruchband "UND DU WIRST SEHEN, AACHEN IN BERLIN!" Zudem stieg reichlich Rauch in selbigen Muster in den Himmel über der ehemaligen Hauptstadt.
Der Aachener Anhang startete sehr gut in die Partie und man konnte trotz des heißen Wetters und non Stopp pralle Sonne auf den proppevollen Stehplatz über die gesamte Spielzeit eine gute Lautstärke, sowie eine solide mitmachqoute der Öcher auf den Rängen ausmachen. Mit einem guten Mix aus neuen und alten Liedern, stellte man klar wer heute im Stadion Bonn das sagen hat! Auch der Wechselgesang mit den Alemannen die sich an diesem Tag für die überdachte Sitzplatztribüne entschieden hatte, wusste zu überzeugen! Alles in allem kann man mit dem Auftritt auf den Rängen sehr zufrieden sein! Mitte der zweiten Hälfte zeigten wir ein Spruchband für unsere Freunde aus Kerkrade die durch eine Niederlage in der Relegation den schweren Gang in die zweite Liga antreten mussten.
In der 10. Minute der Verlängerung wurde der Support von einigen Fackeln untermalt die, die Jungs auf dem Rasen nochmal richtig heiß machen sollten. Das unsere Mannschaft die zum größten Teil aus jungen Spielern besteht durch solche Aktionen noch einmal richtig gepusht werden steht hierbei außer Frage! PYROTECHNIK IST KEIN VERBRECHEN!

Unsere Jungs auf dem Rasen zeigten von Anfang an, dass sie Bock auf das Spiel hatten und man hatte das Gefühl, dass die Botschaft, die man den Jungs beim Training mit auf den Weg gegeben hat, angekommen ist. Man kämpfte um jeden Zentimeter und über die gesamte Spielzeit erspielten sich beide Mannschaften einige Chancen die bis zum Ende der regulären Spielzeit ungenutzt blieben. Erwähnenswert ist hierbei die Doppelchance der Alemannia kurz vor Schluss mit der man das Spiel hätte für sich entscheiden können. Doch es ging in die Verlängerung! In der 109. min dann der bittere Rückschlag. Ein Patzer von Torhüter Marc Depta, der unsere Jungs bis dato mit einer überragenden Torwartleistung im Spiel gehalten hat und das Unentschieden in die Verlängerung rettete, bescherte das 1:0 für die Kölner. Ein Schlag in die fresse für jeden Alemannen! Das Spiel wurde hitziger und im Eifer des Gefechts lies sich Alemannias Mickels zu einer Rangelei hinreißen und flog mit rot vom Platz. In der 5. Minute der Nachspielzeit dann das 2:0 für Viktora. Das Spiel war gelaufen! Verloren! Scheisse! Viele leere und traurige Gesichter im Aachener Block!
Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen! Kampf, Wille und Leidenschaft wussten von Minute eins an zu überzeugen man hat getan was man konnte. Nur das Tor hat gefehlt.
Die Rückfahrt verlief ruhiger als gewohnt. Die meisten Jungs und Mädels in den Bussen waren sichtlich geschockt über das verlorene Spiel und jeder versuchte das Erlebte auf seine Art zu verdauen!
Nächstes Jahr holen wir dann den Titel, steigen auf und spielen in null Komma nichts international ! Auf geht's in die Sommerpause!
Karlsbande Ultras

 
Pokalfinale 16.05.2018

 
So, 13.05.18 Alemannia Aachen - Westfalia Rhynern 13.05.2018

Zuschauer: 4300 (davon ca. 50 Gäste)

34. Spieltag Alemannia Aachen - Westfalia Rhynern 2:2

Letzter Spieltag der Regionalliga West. Es geht noch um alles. Zu Gast in der Kaiserstadt die ruhmreiche Westfalia aus der Großstadt Rhynern. Wer vor solch einem großen Spiel nicht Top-motiviert ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Spaß beiseite. Den Spieltag startete man bei Öcher Regen wie gewohnt mit Fleisch aus der Friteuse und Bier aus dem Kühlschrank. Die Saison ist, nachdem der Platz an der Tabellenspitze nicht mehr erreichbar ist, für die meisten gelaufen. Dennoch motivierte man sich selbstverständlich, die Saison gebührend zu Ende zu bringen bevor es eine Woche später im Pokalfinale darum geht diese Saison doch noch mit einem Highlight hoffentlich positiv zu beenden. Nachdem die Mägen gefüllt und sich über jeglichen Unsinn der Arbeitswoche ausgetauscht wurde, ging es zum letzten Mal in dieser Saison den kurzen Weg rüber ins Stadion um die Fahnen zu hissen. Mit dabei war heute wieder die große Werner Fuchs Fahne, da sich der Todestag unseres Trainers am vergangenen Freitag nun schon zum 19.ten mal jährte.
Werner Fuchs - unvergessen!
Auf der Nordtribüne hingen wir außerdem nochmal das Spruchband aus unserem letzten Spiel auf, (Alle in GELB zum Pokalfinale) um am Pfingstmontag ein möglichst geschlossenes Bild abzugeben und als eine Wand hinter unserer Mannschaft zu stehen. Dass unser Team, von dem die Hälfte vor dem Spiel verabschiedet wurde, was wir mit einem Spruchband ''Alles außer Aachen ist scheiße'' begleiteten, die Saison bereits nach dem Spiel gegen Wegberg für beendet erklärt hatte, konnte man an den Ergebnissen gegen Viktoria und Wattenscheid sehen. Dies zeigte sich zunächst auch bei diesem Spiel. Der bereits als Absteiger feststehende Gast ging nach nur Elf Minuten in Führung. Diese Führung hielt bis nach der Pause an, in welcher sich die Spieler wahrscheinlich nicht nur nette Worte von Kilic anhören durften. Denn nur fünf Minuten nach der Pause traf Mickels zum Ausgleich, um nur drei Minuten später die Führung zu erzielen. Die Führung konnte dann bis kurz vor Schluss gehalten werden, jedoch glich der Gast nach zahlreichen Möglichkeiten dennoch kurz vor dem Abpfiff aus. Die Tribüne leerte sich danach, bis auf den Stimmungsblock, schlagartig. Nach dem Spiel machte man den Spielern mittels Spruchband ("Spieler kommen und gehen - doch eins sollte klar sein: Wir wollen euch bis zum Ende kämpfen sehen), welches bereits zum Warm machen vor dem Spiel hing, klar worum es im Finale geht. Es ist nicht weniger als das wichtigste Spiel der letzten Jahre. Mit dem Einzug in die erste Runde des Mafia-Pokals könnte man zum einen seinen Etat für die nächste Saison, in der der Meister direkt aufsteigen wird, erhöhen, zum anderen den Fans nochmal ein großes Spiel in Aachen bescheren. Die Stimmung bei diesem letzten Heimspiel war wie so oft in gute und schlechte Phasen geteilt. Die Kurve wurde in den letzten Spielen zusehends leerer. Immerhin bewegt sich der Stimmungsblock auf einem konstanten Level. Vor dem Spiel zeigte YC eine schöne Choreo, in der in einem Buch (inkl. Umschlag einer Seite) die wichtigsten Momente der Vereinsgeschichte der Alemannia gezeigt wurden. Die 50 angereisten Fans aus Rhynern überraschten vor dem Spiel mit einer kleinen Ballon-Choreo in Vereinsfarben mit dem passenden Spruch "Hurra das ganze Dorf ist da". Zwar nichts Weltbewegendes, aber mehr als man erwartet hatte und ebenfalls mehr als die meisten anderen Dorfvereine in dieser Liga mitgebracht haben.
Auf geht´s Aachen, kämpfen und Siegen! Und du wirst sehen - Aachen in Berlin!
Karlbande Ultras

 
Sa, 05.05.18 Wattenscheid - Alemannia Aachen 05.05.2018

Zuschauer: 2500 (davon ca. 400 Öcher)

33. Spieltag Wattenscheid - Alemannia Aachen 3:0

Schon früh traf man sich an diesem Samstag, um die Reise in den Westen Bochums anzutreten. Mit einem Bus machte man sich 4 Stunden vor Anpfiff auf und rollte los. Die Hinfahrt verlief gewohnt ruhig und nicht zuletzt dank unseres DJs an Bord konnte man den Spieltag mit einer gehörigen Portion Spaß einläuten.
Bei bestem Fußballwetter kamen wir dann auch früh am Wattenscheider Lohrheidestadion an und hatten so genügend Zeit den Sitzplatzbereich mit unseren Fahnen zu schmücken, ehe die Partie auch losging. Die erste Halbzeit war ziemlich langweilig und auf dem Rasen passierte nicht viel. Im Gegensatz dazu konnte der Aachener Anhang zu Beginn des Spiels einen guten Auftritt hinlegen. Mitmachquote und Lautstärke wussten phasenweise auf jedenfall zu überzeugen. Schade, dass in den letzten Wochen die Stimmung von den Rängen nicht auf die Mannschaft überschwappt.
In Halbzeit 2 flachte der Support eher ab, die Motivation ebbte, nicht zuletzt wegen des schlechten Spiels, immer weiter ab und die Alemannen konnten nach dem 0:1 in der 53. Minute auch nicht nochmal zurückkommen. Vielmehr gab es noch 2 weitere späte Gegentreffer womit sich der Endstand auf 3:0 für Wattenscheid erhöhte.
Nicht das Ergebnis, sondern die ''Leistung'' auf dem Platz brachten dann nach Abpfiff einige Aachener Anhänger dazu, den eigenen Spielern regelrechte ''Ansagen'' zu machen. Inwiefern da die richtigen Worte gefallen sind bleibt fragwürdig. Was nicht fragwürdig bleibt ist, dass es zumindest langsam wieder Zeit wird für eine Leistungssteigerung, denn in zwei Wochen steht nicht nur das wichtigste Spiel der Saison, sondern der letzten paar Jahre auf dem Programm.
Nun ja, alles in allem hätte man sich heute sicher einen anderen Ablauf des Spiels gewünscht, jedoch ist die Saison sowieso gelaufen und vor der Saison hätte auch niemand mit dem 4.ten Platz gerechnet, den sich die Alemannia bisher erspielt hat.
Nach einer feucht-fröhlichen Rückfahrt, ging es für den Großteil der Gruppe noch in Richtung Stadt, um den Spieltag standesgemäß ausklingen zu lassen. Nächsten Sonntag beehrt uns der Absteiger aus Rhynern, bei dem wir vor rund einem Monat unser Nachholspiel mit 2:0 gewinnen konnten, am heimischen Tivoli zum letzten Ligaspiel der Saison. Bleibt zu hoffen, dass sich unsere Jungs da noch einmal Selbstvertrauen für die Aufgabe im Pokal holen können!
Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.05.18 Alemannia Aachen - Viktoria Köln 02.05.2018

Zuschauer: 8300 (davon ca. 100 Gäste)

21. Spieltag Alemannia Aachen - Viktoria Köln 0:4

Es war der 16. Dezember 1900, die Gründung unserer geliebten Alemannia! Somit rief der Verein das Spiel dieses 21. Spieltages der Regionalliga West zum Geburtstagsspiel auf und machte reichlich Werbung für diesen Kick. Anlässlich des 117. Geburtstags der Alemannia sollte der Ticketzähler die magische Zahl 11.700 erreichen, niedrige Ticket und Bierpreise sowie Snacks und Merchandising Artikel für die Hälfte sollten das Stadion am 16.12.2017 füllen. Leider wurde dieser Geburtstag aufgrund von mieserabelen Wetterbedingungen letztendlich um geschlagene 138 Tage nach hinten verschoben.
An diesem Tag traf sich die Gruppe wie gewohnt frühzeitig um sich gemeinsam auf das Spiel, gegen einen vermeintlich unschlagbaren Gegner, einzustimmen. Nachdem man im Stadion die gewohnten Vorbereitungen hinter sich gebracht hatte konnte es los gehen.
Die Kurve startete mit einer sehr ansehnlichen Choero der Yellow Connection anlässlich des bereits erwähnten Vereins Geburtstag. Stimmungstechnisch nahm auch die Aachener Süd heute gut Fahrt auf und die vom Stimmungsblock inszenierten Gesänge sprangen wie ein Funke auf den Rest der Tribüne über sodass man oftmals eine sehr gute Lautstärke erzielen konnte. Doch bereits nach 7 Spielminuten mussten unsere Mannen den ersten Rückschlag hinnehmen, denn Viktoria ging in Führung! Von diesem Gegentor ließ der Aachener Anhang sich erstmal nicht beeindrucken und man versuchte mit aller Kraft die Mannschaft nach vorne zu Peitschen und ihnen Mut zu zu sprechen. Doch das kam auf dem Platz wohl nicht so wirklich an. Viktoria erhöhe in der 22. Minute auf 2:0 und 20 Minuten später stand sogar die 4 auf Seiten der Kölner. Die Stimmung flachte dementsprechend mit der Zeit ab und den meisten schwarz- gelben war die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Unsere Jungs hatten bis dato keinerlei Gegenwehr gezeigt und kamen auch nur spärlich vor den Kasten von Patzler. Dann wurde der Alptraum durch Schiedsrichter Florian Exner für 15 min unterbrochen, der beide Teams zur Halbzeitpause in die Kabine bat.
In der Halbzeit zeigten wir ein Spruchband in Richtung der Kurve mit der Aufschrift "Alle in Gelb zum Pokalfinale" um möglichst viele Öcher mit der Botschaft erreichen zu können!
In der zweiten Halbzeit spielte die Alemannia besser mit erarbeitete sich Chancen und nahm den Kampf mit den übermächtigen Gegner an. Belohnt hatte sich unsere elf an diesem Tag leider nicht. Trotzdem kann man auf die zweite Hälfte aufbauen und den Kopf nicht hängen lassen ! Spätestens in Minute 60 war sich auch der letzte Alemanne bewusst das die Kiste durch ist, nichts desto trotz könnte man nochmal ordentlich Lautstärke in die Hütte bringen als unsere Vereinshymne durch das große rund schallte. Abpfiff! Gott sei Dank!
Während der ersten hälfte war im Stimmungsblock noch ein Spruchband mit der Aufschrift "Gute Besserung Krause", für den über Jahrzehnte Hausmeister der Alemannia der im Laufe der Woche einen Schlaganfall erlitt, zu lesen. An dieser Stelle nochmal die besten Genesungswünsche!
An diesem Spieltag konnte es nur einen verdienten Sieger geben, die Jungs aus Köln, die bereits 80 eigene Tore auf ihrem Konto zu verbuchen hatten und weiter oben an der Tabellenspitze kratzen.
Nach dem Spiel machte man sich auf den Weg in die gewohnten Räumlichkeiten und der Abend nahm bei netten Plaudereien ein paar kühlen Bieren sowie einigen Blödeleien ein spätes Ende.
Am Samstag steht mit der SG Wattenscheid 09 der Gegner des letzten Auswärtskicks der laufenden Regionalliga Saison an, ein Auswärtssieg zum vorletzten Spieltag wäre wünschenswert !
Karlsbande Ultras

 
Neues Polizeiaufgabengesetz in Bayern stoppen! 30.04.2018

Mit Sorge blicken wir als Fußballfans derzeit nach Bayern. Voraussichtlich im Mai will die dortige Landesregierung über ein neues Polizeiaufgabengesetz (PAG) abstimmen. Die Gesetzesnovelle beobachten wir bundesweit mit großer Skepsis. Wir befürchten: Das Gesetz könnte für andere Bundesländer Signalwirkung haben – und es wird uns auch als Fußballfans betreffen.

Um was geht es?

Das Gesetz soll die Befugnisse der Polizei in Bayern massiv erweitern. Konkret führt der derzeitige Entwurf den Begriff der sogenannten „drohenden Gefahr“ ein. Das bedeutet: Sobald die Polizei vermutet, dass eine Person zukünftig Straftaten begehen könnte, kann sie umfassende Maßnahmen einleiten. Dafür muss man in der Vergangenheit keine Straftaten begangen haben. Faktisch stellt das neue Gesetz jeden Bürger unter Generalverdacht. Geht es so durch wie derzeit geplant, hätte die Polizei in Bayern nahezu grenzenlose Befugnisse.

- Die Polizei dürfte auf reinen Verdacht Orts-, Aufenthalts-, und Kontaktverbote aussprechen.
- Die Polizei dürfte auf reinen Verdacht elektronische Fußfesseln gegen mögliche „Gefährder“ aussprechen.
- Die Polizei dürfte auf reinen Verdacht die Telekommunikation anzapfen – und das zum Beispiel auch in eigentlich verschlüsselten Nachrichten und Chats.
- Die Polizei dürfte auf reinen Verdacht Postsendungen abfangen.
- Die Polizei dürfte in Echtzeit Kameradaten auswerten und die Leute auf den Aufnahmen identifizieren. Zudem sollen Einsatzkräfte mit sogenannten „Bodycams“ ausgestattet werden.
- Die Polizei hätte die Möglichkeit, beispielsweise über Drohnen, Videos von „Verdächtigen“ zu filmen, ihre Handydaten zu speichern oder ihre Telefon- und Internetverbindungen zu kappen.
- Die Polizei dürfte nicht mehr nur Maschinengewehre und Handgranaten einsetzen, sondern auch Sprenggeschosse, die aus Schusswaffen verschossen werden können.

Was geht uns das an?

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das Gesetz bundesweit Schule machen könnte. Heute Bayern, morgen Deutschland. Andere Bundesländer, wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen, sollen bereits über die Einführung ähnlicher Gesetze nachdenken.

Hinzu kommt, dass wir als Fußballfans nahezu alle vom neuen PAG betroffen sind. Spätestens dann nämlich, wenn wir selbst zu Auswärtsspielen nach Bayern reisen. Schon jetzt treten die Einsatzkräfte dort häufig aggressiver auf, als in anderen Bundesländern. Wir fragen uns: Wie wird das erst mit den erweiterten Befugnissen sein? Schließlich macht das Bayerische Innenministerium gar keinen Hehl daraus: Der Begriff der „drohenden Gefahr“ soll nicht nur auf dem Gebiet der Terrorabwehr gelten. Bedeutet konkret: Auch wir als Fußballfans werden früher oder später unter die Kategorie potenzieller Gefährder fallen. Nicht weil von uns tatsächliche Gefahr ausginge, sondern weil die Polizei in uns „drohende Gefahr“ ausgemacht haben will. Noch ist zudem völlig unklar, wie weit das bayerische Gesetz tatsächlich reichen würde. Wenn eine Mannschaft aus einem anderen Bundesland in den Freistaat reist – dürfte die Bayerische Polizei dann möglicherweise auch die Handys der Gästefans anzapfen? Geht das neue Gesetz in Bayern durch, wäre die Büchse der Pandora hin zum Polizeistaat tatsächlich geöffnet.

Uns ist natürlich bewusst, dass wir als Fußballfans in Deutschland – mit Ausnahme der bayerischen Szenen – nur indirekt Einfluss auf die Politik im Freistaat nehmen können. Es ist uns dennoch wichtig ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Das Thema ist von zu großer Bedeutung und Signalwirkung, um es nur regional auszufechten. Wir fordern deshalb: Neues Polizeiaufgabengesetz stoppen!

Die Fanszenen Deutschlands
April 2018

 
Sa, 28.04.18 Alemannia Aachen - Wegberg Beeck 28.04.2018

Zuschauer: 5000 (davon ca. 50 Gäste)

32. Spieltag Alemannia Aachen - Wegberg Beeck 4:2

Der 32. Spieltag in der Regionalliga stand an diesem Samstag an. Aufgrund des vom Verein ausgerichteten Familientag rund um dieses Heimspiel trafen wir uns ein bisschen eher als normalerweise zu unseren Heimspielen. Denn auch wir beteiligten uns an dem Geschehen rund um das Stadion mit einem eigenen Stand an dem für die kleinen Alemannen und die, die es hoffentlich einmal werden, Folienfähnchen kleben, Stoffschal sprayen und Dosenwerfen auf dem Programm standen. Diese Ideen erwiesen sich rückblickend als Gute. Alles wurde sehr gut angenommen und vorallem die mit den Logos von RWE und RBL versehenen Dosen fielen reihenweise. Aber auch die Schals und kleinen Fähnchen wurden reihenweise von und mit den kleinen Öchern erstellt.
Zum Spiel muss eigentlich nicht viel gesagt werden. Der Coach Fuat Kilic experimentierte ein wenig bei seiner Aufstellung und ließ vermeintliche Leistungsträger und Führungsspieler der Saison erstmal aus der Startelf heraus. Das wirkte sich auch direkt negativ auf das Spiel aus und so gingen die Gäste aus dem Gladbacher Umland tatsächlich in Führung - verdient zu diesem Zeitpunkt. Nachdem die Halbzeitpause genutzt wurde um die Aufstellung wieder ein bisschen zu korrigieren ging das Fußballspielen den schwarz-gelben auch wieder ein bisschen besser von der Hand - oder halt dem Fuß. Nachdem man das Spiel gedreht hatte, zwischenzeitlich nochmal der Ausgleich hingenommen werden musste, wurde zumindest das Ergebnis am Ende noch standesgemäß gestaltet und der nervige Bauernverein aus der Gegend hinter den Selfkanter Rübenfeldern wohl endgültig zurück in die Oberliga geschossen. Noch trauriger anzusehen als das Spiel war allerdings der Anblick der Tribünen. Noch mal weniger Zuschauer, offiziell 5000 - vielleicht aber auch ein paar weniger, als in den letzten Wochen, in denen die Mannschaft wirklich mehr verdient gehabt hätte, verliefen sich im Stadion. Auch bei uns im Stimmungsblock klafften leider ziemlich große Lücken - sehr schade. Auch wenn die Saison in der Liga sportlich mittlerweile gelaufen ist, das war doch erschreckend. Die Übriggebliebenen versuchten aber das beste draus zu machen und man konnte zumindest in der zweiten Halbzeit noch einen, für die Umstände, ganz in Ordnung scheinenden Support verzeichnen. Dies wird wahrscheinlich beim letzten Nachholspiel am kommenden Mittwoch auch nicht viel besser werden. Zumindest waren die wirklich unbedeutenden Spiele in dieser Spielzeit wirklich nur ein paar wenige zum Ende der Saison und nicht wie manches Jahr zuvor teilweise die komplette Rückrunde schon. Es heißt wohl nur noch, den Rest irgendwie vernünftig zuende kriegen und im neuen Jahr müssen alle Alemannen sportlich und auch stimmungsmäßig auf den Rängen im besten Fall versuchen die alte Saison zu übertrumpfen. Immerhin haben wir ja mit dem Pokalfinale noch ein anstehendes Highlight in dem wir alle Alles geben werden müssen um gemeinsam mit der Mannschaft den noch nicht feststehenden Gegner, welcher noch im zweiten Halbfinale zwischen der Fortuna und der Ficktoria aus Köln ermittelt werden muss, nieder zu kämpfen und somit nach langer Abstinenz mal wieder in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokal einzuziehen. Für den Verein aus finanzieller Sicht bestimmt nicht verkehrt aber auch für uns als Fanszene könnte das nochmal interessant werden, wenn uns ein ordentlicher Gegner samt ordentlicher Szene zugelost werden würde.... Das ist aber natürlich noch Zukunftsmusik. Erstmal das Finale gewinnen!
Karlsbande Ultras

 
Mi, 25.04.18 TSC Euskirchen - Alemannia Aachen 25.04.2018

Zuschauer: 1400 (davon ca. 800 Öcher)

Bitburger Pokal Halbfinale TSC Euskirchen - Alemannia Aachen 0:2

An diesem Mittwoch Abend stand für unsere Elf kein geringeres Spiel als das Halbfinale des Bitburger Pokals auf dem Programm. Bereits im Vorfeld war sich jeder Schwarz-Gelbe über die Wichtigkeit dieses Spiels im Klaren und somit konnten mehr als die Hälfte der Zuschauer in der Sportstätte "Im Auel" zu Euskirchen als Alemannen ausgemacht werden.
Ein vollbesetzter Bus und mehrere Autos unserer Gruppe traten pünktlich die Reise ins ca. 100km entfernte Euskirchen an. Ohne weitere Komplikationen aber einer gratis Städtetour durch das beschauliche Euskirchen erreichte man pünktlich das Stadion im Auel.
Die Ultraszene entschied sich an diesem Tag für einen Platz auf der Überdachten Haupttribüne, welcher dann auch ohne Probleme von etwa 150 Leuten in Beschlag genommen wurde. Die Brüstung beflaggt und ab ging die wilde Fahrt. Hatte man bereits im Laufe der Saison gute Erfahrungen mit kleinen überdachten Tribünen gemacht, so wurde man auch heute nicht enttäuscht. Ein Mischmasch aus melodischen Liedern, Schlachtrufen und Gassenhauern schepperten fast kontinuierlich in einer angemessenen Lautstärke über das Spielfeld. Hier und da kann man natürlich immer eine Schippe drauflegen aber nörgeln auf hohem Niveau ist einfach nicht unser Ding! Auch der Rest des Aachener Anhangs, der sich größtenteils für die Stehplätze rund um das Spielfeld entschied, stieg hier und da mit ein und versuchte die Jungs auf dem Rasen durch laute Gesänge zu beflügeln.
Auf dem Platz ging es in den ersten Minuten anders zu als es die rund 800 Öcher erwartet hatten. Ein frei aufspielender Gegner fing an sich die ersten Chancen zu erarbeiten und es war das ein oder andere mal ziemlich wild um den Kasten der Alemannen, welchen Patrick Nettekoven zur Freude aller Aachener an diesem Abend sauber hielt. Mit der Zeit fing auch die Kilic-Elf an mit zu spielen und man konnte dem unterklassigen Gegner seine Grenzen aufzeigen. Fast im Minutentakt gab es Chancen auf das Tor der Euskirchener und schließlich belohnte man sich für die gute Leistung kurz nach der Halbzeitpause mit dem 1:0 durch Damaschek. Auch nach der längst verdienten Führung riss der Sturm unserer Mannschaft nicht ab und kurz vor Schluss machte Mergim Fejzullahu mit dem 2:0 Endstand den Einzug ins Pokalfinale fix. Im Großen und Ganzen ein verdienter Sieg für die Alemannia!
Die Rückfahrt, in dem von uns kurzerhand umfunktionierten Partybus, verlief relativ zügig und unspektakulär und somit erreichte man zur späten Abendstunde wieder die schönste Stadt der Welt, Au Hur!
Mit dem Einzug ins Pokalfinale steht uns am Pfingstmontag des Jahres 2018 das wichtigste Spiel der Saison bevor. Könnte man mit einem Sieg des Bitbugerpokals sowohl die leeren Kassen etwas entlasten als auch mit dem Erreichen der ersten Pokalhauptrunde den Startpunkt für neue ruhmreiche Zeiten unserer Alemannia setzen! ... und du wirst sehen, Aachen in Berlin!
Karlsbande Ultras

 
Sa, 21.04.18 Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 21.04.2018

Zuschauer: 8100 (davon ca. 1000 Öcher)

31. Spieltag Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 1:0

Da die Regionalliga West Saison bekannter Maßen für die Alemannia gelaufen ist und man den Fokus der nächsten Wochen auf den Pokal gerichtet hat, kann man trotz allem Stolz auf das sein, was die Jungs um Trainer Fuat Kilic bisher auf den Plätzen NRW's geleistet haben. Wer hätte zu Beginn der Saison damit gerechnet, dass unsere Schwarz-Gelben so weit oben mitspielen. Berechenbar war jedoch das Interesse an dem Duell zwischen Essen und Aachen. Sport 1 meldete sich somit an, das Spiel zu übertragen und sich an der Tradition beider Vereine zu bereichern. Hier bleibt nur eins zu sagen: Scheiß Sport 1! Wie in den letzten Jahren traten wir die Reise mit mehreren Bussen an. Rechtzeitig und ohne Komplikationen erreichte man das Stadion Essen kurz vor Öffnung der Tore. Nachdem diese dann durch den zahlreich vertretenen Ordnungsdienst geöffnet wurden, ging es auch gleich ins Stadion um die Vorbereitungen für die mitgebrachte Choreo treffen zu können. Pünktlich zum Einlaufen der Mannschaften verschwand der Aachener Anhang unter einer Schwarz, weiß, gelben Blockfahne die von dem Schriftzug TURN SPORT VEREIN geziert war um im Anschluss das selbige Muster in Form von übergestreiften Ponchos im Gästeblock zu präsentieren. Im Übergang dessen folgte zudem eine schöne Pyroaktion, welche aus Rauch und Fackeln bestand. Neben dem sehr guten optischen Anfang der Partie konnten auch die mitgereisten Alemannen mit einer ordentlichen Lautstärke in die Partie starten, welche jedoch nicht über die komplette Halbzeit gehalten werden konnte. Zusammengefasst kann man die Stimmung der ersten Hälfte als ein Auf- und Ab bezeichnen. Auf dem Spielfeld sah man eine ausgeglichene erste Halbzeit mit kleinem Chancenplus für den Gastgeber. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte RWE weiterhin mehr Spielanteile, was sich scheinbar auf den Gästeanhang auswirkte und so beschränkte sich der durchgängige Support größtenteils auf den Bereich rund um den Ultrahaufen und der Rest der mitgereisten Öcher stieg nur selten mit ein. In der 61. Minute musste man leider den 1:0 Rückstand in Kauf nehmen und trotz der dominanten Schlussphase konnten leider keine Punkte in Essen erbeutet werden. Der Essener Anhang war am heutigen Tage nicht großartig zu vernehmen, da dieser aufgrund der miserablen Saison einen Stimmungsboykott durchführt und den Verein auffordert Lösungen zu finden. Nach dem Spiel ging es zurück in die geliebte Kaiserstadt. Bereits Mittwoch geht es im Pokal gegen den TSC Euskirchen weiter. Ein Sieg ist hier Pflicht!
Karlsbande Ultras

 
Sa, 14.04.18 Alemannia Aachen - Bonner SC 14.04.2018

Zuschauer: 4700 (davon ca. 110 Gäste)

30. Spieltag Alemannia Aachen - Bonner SC 2:4

Zum 30. Spieltag der Saison gastierte der Sportclub aus der Ex-Hauptstadt in unserer Kaiserstadt. Den Tag begann man gemütlich bei warmem Wetter, kalten Getränken und mal mehr, mal weniger sinnvollen Gesprächen. Nachdem man sich noch mit dem holländischen Nationalessen aus der Fritteuse gestärkt hatte konnte es rüber ins Stadion gehen um die üblichen Vorbereitungen zu treffen und sich auf das Spiel einzustimmen. Leider stimmte etwas bei unserer Mannschaft diesmal ganz und gar nicht. Zwar ging man nach zwanzig Minuten in Führung, stellte danach das Fußball spielen aber komplett ein. So konnten die abstiegsbedrohten Gäste durch einen lupenreinen Hattrick innerhalb von 19 Spielminuten auf 1:3 davon ziehen und kurz darauf sogar auf 1:4 erhöhen. Da fiel das 2:4 in der Nachspielzeit auch nicht mehr ins Gewicht. Nach dem Spiel sollte selbst den größten Optimisten die Träumerei vom Aufstieg abhandengekommen sein. Die Stimmung war zwar besser als das dargebotene auf dem Platz, konnte jedoch auch keine Bäume ausreißen, da sich selten mehr als die üblichen Verdächtigen zum Singen bewegen lassen. Somit wird der Spieltag nicht gerade positiv in Erinnerung bleiben. Im Gästeblock herrschte wie zu erwarten, seit der Auflösung unserer befreundeten Bande Bonn gähnende Leere. Gesanglich Null, nur nach den Vier Toren hörte man ein Lebenszeichen aus der anderen Ecke des Stadions von den 100 Gästen. Auch wenn in dieser Saison leider doch wieder mal der Titel der Goldenen Ananas erfolgreich verteidigt wurde, heißt es dennoch nächste Woche bei den Rot-Weißen aus dem Ruhrpott unsere Farben und unsere Stadt würdig zu vertreten. Wir sind die Nummer eins der Liga! Nun kann sich das Team voll und ganz auf den Pokal konzentrieren, um im nächsten Jahr nochmal im DFB-Pokal anzutreten und in zwei Jahren dann als Viertligist und DFB-Pokal-Sieger International anzutreten. Ein wenig wird man ja noch träumen dürfen.
Karlsbande Ultras

 
Mi, 11.04.18 1. SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 11.04.2018

Zuschauer: 1180 (davon ca. 200 Aachenener)

20. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 1:3

An diesem Mittwoch ging es für uns in das rund 300 km entfernte Rödinghausen. Genau wie in der Vorwoche in Rhynern, konnten wir mit einem reduzierten aber doch akzeptablen Haufen, die Reise nach Rödinghausen antreten. Das um 19 Uhr angesetzte Spiel wurde dank zahlreicher Staus um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Dies kam nicht nur uns, sondern auch der Mannschaft zugute, denn wir kamen ca. zeitgleich um 20 vor Sieben am Stadion an.
Der Gästeblock geentert, der Zaun beflaggt und schon ging es los, dieses Mittwochabend-Spiel. Auf dem Rasen passierte in der ersten Halbzeit recht wenig bis auf das späte 1:0 durch Fejzullahu indem er mal wieder sein technisches Können unter Beweis stellte. Ein Traumtor! Der Aachener Anhang fand gut in die Partie und trotz des beschissenen Gästeblocks konnten wir eine ordentliche Lautstärke und Mitmachquote auf's Parkett zaubern. Eine gute Liedauswahl wie ein gut aufgelegter Gästeanhang ließen das Spiel zu mehr als einem Pflichttermin werden. Auch in der zweiten Halbzeit konnten wir an die Leistung auf den Rängen anknüpfen und alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Auftritt in Rödinghausen. Auch wenn es phasenweise, nicht zuletzt bedingt durch den Ausgleichstreffer, etwas leiser wurde, konnte man spätestens mit dem erneuten Führungstreffer und dem 3 Minuten darauffolgenden 3:1 den Block nocheinmal steil gehen sehen und hören. Auch die Ankunft des Kollektivs, welches aufgrund einer Reifenpanne erst zur 65. Minute das Stadion erreichte, trug natürlich dazu bei, dass der Block in Sachen Lautstärke nocheinmal einen Sprung nach oben machte.
Alles in Allem ein äußerst angenehmer Ausflug gen Nordosten NRW's, dem mit einer ereignislosen, aber nicht weniger lustigen Rückfahrt ein gelungener Abschluss bescheert wurde.
Samstag geht es für uns gegen Bonn. Wir werden weiterhin ALLES geben! Für Stadt und Verein!
Karlsbande Ultras

 
Sa, 07.04.18 1. FC Köln II - Alemannia Aachen 07.04.2018

Zuschauer: 1200 (davon ca. 1000 Aachenener)

29. Spieltag FC Köln II - Alemannia Aachen 3:2

Unter der Woche in Hamm gegen Westfalia Rhynern gezockt, ein paar Tage später in Köln - gegen die zweite vom FC - im Franz Kremer Stadion... also bei wem da keine Freude aufkommt, dem kann ich auch nicht mehr helfen! So ging es also hochmotiviert Samstag schon früh in Richtung Innenstadt wo sich die Gruppe wieder in einer gemütlichen, kleinen Kneipe zum gemeinsamen Warm-Up einfand. Von dort aus ging es dann zeitig und bei Sonnenschein die kurze Strecke in Richtung Bahnhof von wo wir uns auch heute mit den anderen Ultragruppen gemeinsam via Zug auf in die Stadt am Rhein machten. Die Fahrt verging bei allgemein guter Laune Ruck Zuck und so erreichte der in etwa 150 Mann starke Zugfahrerhaufen den Zielbahnhof pünktlich und ohne nennenswerte Ereignisse. Staunen muss man aber trotzdem immer wieder über die teilweise wirklich überzogenen Aufgebote der Polizei. Mit 2 Shuttlebussen und etwa 20!! Bullis der Cops im Schlepptau gings quer durch die Stadt in Richtung Geissbockheim. In einem der Busse gab’s dann wohl ein bisschen Stunk weil die dort mitfahrenden Cops scheinbar nicht so gut gelaunt waren wie der Öcher Haufen und meinten nach Ankunft am Franz Kremer Stadion dann beleidigt spielen zu müssen und unbedingt Personalien haben wollte von einem Mitglied einer der anderen Gruppen weil dieses es sich doch tatsächlich gewagt hatte, Aufkleber zu kleben!! - Pfui! Dieses Szenario schaukelte sich soweit hoch dass der junge Herr den Spieltag im PG verbringen musste - alles in allem wohl total unnötig und übertrieben. Umso gechillter waren die Ordner am Stadioneingang und somit gab’s auch keine Probleme beim Passieren sämtlicher Materialien - ohne großes blabla und das übliche Gelaber. Könnte man sich fast dran gewöhnen...! Nachdem dann im Block alles an Ort und Stelle platziert und die Zeit bis zum Anpfiff dann noch mit ein paar Bier in der Sonne und dem ein oder anderen schlechten Witz überbrückt war, konnte das Spiel dann auch mit einem sehr schön anzusehenden Intro aus einer großen Zaunfahne mit der Aufschrift "AVANTI ATSV!" und gelben Papierschnipseln angestoßen werden. Der aktive Haufen, wie immer auf der Gegengrade platziert startete ganz gut in die Partie. Lautstärke und der farbenfrohe Einsatz des Tifomaterial wussten anfangs durchaus zu überzeugen. Von dem kurzzeitigen Rückstand ließ man sich auch nicht beirren und trieb die Jungs auf dem Rasen weiter an - was kurz vor der Pause dann auch noch mit dem Ausgleich honoriert wurde. Die zweite Halbzeit startete dann ebenfalls durchaus stark. Sowohl bei uns im Block wie auch auf dem Rasen. Folgerichtig ging unser Turnsportverein auch erstmal in Führung. Dadurch packte auch der singende Haufen nochmal ein paar Kohlen drauf bevor dann aber auf dem Rasen spielerisch bei unserer Mannschaft nicht mehr wirklich viel klappte. Dem Kölner Nachwuchs war nun anzusehen, dass sie noch jeden Punkt brauchen und so drehte der Gastgeber das Spiel nochmal zu ihren Gunsten und gewann letztendlich mit 3:2. Dadurch war es auf der Tribüne bzw. den paar Betonstufen dann auch in der Schlussphase nicht mehr ganz so Laut und Intensiv wie noch in Durchgang eins. Alles in allem war’s aber dann wohl auch kein schlechter Auftritt von uns. Nachdem die Mannschaft dann trotz Niederlage brav, anständig und auf die ganze Saison gesehen auch verdient mit Applaus in die Kabinen verabschiedet war, machten wir uns in demselben lustigen Umzug gemeinsam mit den Cops in den Shuttlenbussen auf in Richtung Bahnhof. Dort stieß dann auch der Kollege aus dem Gewahrsam wieder zum Rest seiner Gruppe und dem anderen Teil der Zugfahrer zurück. Auf der Rückfahrt beglückten wir dann noch die glücklichen Leute die sich in derselben Regionalbahn wie wir in Richtung Kaiserstadt befanden mit lustigen Liedern, wieder mal abgrundtief schlechten Witzen und vor allem aber auch mit guter Laune. Komischerweise sahen die meisten eher weniger begeistert aus - fehlt mir aber jedes Verständnis für. Immerhin funktionierte die Klima in der Kiste, was ja auch nicht selbstverständlich bei der DB ist und hier deswegen auch mal absolut zu Recht löblich erwähnt wird. DANKE dafür... Unsere schöne Heimatstadt erreichten wir zeitig wieder und der Rest des Tages wurde dann mit dem üblichen Schabernack verbracht.
Karlsbande Ultras

 
Di, 03.04.18 Westfalia Rhynern - Alemannia Aachen 03.04.2018

Zuschauer: 824 (davon ca. 300 Aachenener)

17. Spieltag Westfalia Rhynern - Alemannia Aachen 0:2

Mit knapp 300 Öchern im Gepäck ging es an einem Dienstag zum Nachholspiel nach Hamm, gegen Westfalia Rhynern. Um die Alemannia bei diesem Spiel begleiten zu können regnete es in Aachen und Umkreis Krankenscheine und Urlaubstage.. Die Ansetzung von 18 Uhr war natürlich eine Frechheit. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen mit einem vollen Bus die Reise gen Hamm anzutreten und waren auch für diese Umstände mit dem Haufen recht d'accord.
Die Hinfahrt verlief ohne größere Vorkommnisse und ging feucht fröhlich von Statten. Bei der Ankunft waren es mal wieder die Bullen die uns den Gang auf die Sitzplatztribüne verwehrten. Nach langem Hin und Her, mussten wir dann doch mit dem äußerst gewöhnungsbedürftigen Gäste-Steher vorlieb nehmen. Einfach nur lächerlich, gerade in dieser Liga. Auch bei der Zaunbeflaggung gab es Probleme, wobei diese eher auf die Ordner zurückzugehen schien, da sich diese an unseren Leuten vergehen wollten, welche in den Innenraum sprangen um die Fahne festzumachen. Dies konnten wir allerdings schnell unterbinden und so konnte der Zaun dann doch beflaggt werden.
Pünktlich um 18 Uhr ging es dann los und unsere Jungs hatten sich einiges vorgenommen, so hoffte man zumindest. Doch nach den beiden Treffern zum 1:0 von Mickels und dem 2:0 durch Kühnel ging in diesem Spiel nicht mehr viel. Wir machten das Beste draus und sangen uns das ein oder andere Mal in einen regelrechten Rausch. Der Ultrahaufen war an diesem Tag sehr gut aufgelegt und wir gaben unsere musikalischsten Lieder zum Besten. Der Rest des Aachener Anhangs konnte vermutlich nicht in unsere Gesänge involviert werden, was jedoch auch bei anderen Liedern wie ''Auf geht's Aachen schieß ein Tor'' oder ähnlichem immer schwieriger wird in Aachen.
Nichtsdestotrotz konnten wir mit dem Spielverlauf wie mit der Leistung im Block zufrieden sein. Solche Spiele sind, trotz beschissener Anstoßzeit und trotz der eher wenigen Aachener Mitreisenden, dann doch eine gelungene Abwechslung im Ligaalltag, wobei wir von diesem ja ziemlich lange verschont geblieben sind diese Saison. Denn wenn wir am Samstag Krefeld schlagen, dann ist aber wirklich alles noch drin diese Saison.
Auf der Rückfahrt wurde der Sieg dann noch begossen und bei Träumereien und sonstigen Gesprächen endete die Fahrt dann auch ganz schnell wieder in der schönen Kaiserstadt.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 31.03.18 Alemannia Aachen - KFC Uerdingen 31.03.2018

Zuschauer: 9700 (davon ca. 750 Gäste)

28. Spieltag Alemannia Aachen - KFC Uerdingen 0:2

Nachdem drei Tage zuvor die zahlreichen englischen Wochen mit einem 2:0 Sieg eingeläutet wurden, stand mit dem Spiel gegen den KFC Uerdingen das für uns entscheidende Spiel im Kampf um die Meisterschaft an, denn geträumt wird in Aachen bekannter Weise gern. Dies spiegelte sich direkt in der Zuschauerzahl wieder und so kamen stolze 9700 Zuschauer am hiesigen Tage auf den Tivoli. In gewohnten Räumlichkeiten traf man sich frühzeitig, um sich bei netten Gesprächen, kühlen Getränken und dem ein oder anderen Snack auf den Spieltag vorzubereiten. Rechtzeitig begab man sich zum Stadion, um die Vorbereitungen für das Spiel zu treffen. Zum Einlaufen der Mannschaft zeigten wir eine kleine Choreo, bestehend aus einem Spruchband mit der Aufschrift „Für Stadt und Verein“. Abgerundet wurde diese mit Papptafeln im Stimmungsblock, welche zur Hälfte aus dem Stadtwappen und zur anderen Hälfte aus dem Vereinswappen bestanden. Der Stimmungsblock und auch teilweise die ganze Tribüne starteten sehr gut aufgelegt in das Spiel und so konnte gerade zu Beginn eine beachtliche Lautstärke erzielt werden. Dies flachte zur Mitte der ersten Halbzeit jedoch etwas ab und so war die Lautstärke nur noch phasenweise auf dem Niveau der Anfangsphase. Unsere Alemannen auf dem Platz kämpften wie man es erwartet und so ging die gute Partie mit 0:0 in die Pause. Das Stimmungsniveau der ersten Hälfte konnte nach dem Pausentee leider nicht mehr erreicht werden und leider musste die Mannschaft sich auf dem Platz geschlagen geben. Trotz äußerst hohem Engagement und Kampf musste man sich dem Gegner nach 90 Minuten mit 2:0 geschlagen geben und meldet sich aus dem Feld im Kampf um die Meisterschaft ab. Vom Krefelder Anhang ist lediglich das Intro mit Choreoschals zu erwähnen, denn ansonsten waren sie kaum zu vernehmen. Nach dem Spiel gingen wieder einige Getränke über die Theke und den Großteil verschlug es am Abend in die Stadt um die bittere Niederlage zu verdauen. Bereits Dienstag geht es weiter und uns verschlägt es zu Westfalia Rhynern, wo bereits um 18 Uhr angepfiffen wird, was alles andere als fanfreundlich ist.
Karlsbande Ultras

 
Mi, 28.03.18 Alemannia Aachen - TuS Erndtebrück 28.03.2018

Zuschauer: 5400 (davon ca. 2 Gäste)

24. Spieltag Alemannia Aachen - TuS Erndtebrück 2:0

Drei aufeinanderfolgende Englische Wochen sollten mit einem Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück starten. Es dürfte spannend zu sehen sein, wie die junge Mannschaft mit diesem, dem Wetter geschuldeten, enormen Pensum an Pflichtspielen in den nächsten Wochen umzugehen vermag. Heute stand eigentlich mal wieder ein recht langweiliger Kick gegen einen tristen Dorfklub aus dem Siegerland an, dazu noch an einem eher gewöhnungsbedürftigen Mittwochabend. Aber auch solche Spiele könnten interessant sein, so hat man mit einem Sieg doch die Möglichkeit die Tabellenspitze um den KFC Uerdingen und Victoria Köln weiter unter Druck zu setzen und sich zudem am kommenden Samstag ein erneutes Spitzenspiel mit dem Tabellenführer zu sichern. Aus unserer Sicht dürfte dieses schon einem Endspiel gleichkommen. Nach Feierabend wurde sich also, bei endlich wieder freundlicheren Temperaturen aber Regen, am gewohnten Treff verabredet. Zu einigen kühlen Getränken und warmen Spezialitäten aus der Küche konnte sich hier noch einige Zeit auf das Spiel vorbereitet werden. Pünktlich ging man zum Stadion, um die gewohnten Aufgaben vor dem Spiel in Ruhe erledigen zu können. Vor dem Anstoß gab es noch ein Spruchband, mit dem einem zuletzt verstorbenen, jahrelang treuem, Alemannia-Fan gedacht werden sollte. Die Alemannia war zu Beginn ähnlich gut aufgelegt wie die Südtribüne. Gerade in der Anfangsphase konnte man immer wieder die ganze Kurve mit einbeziehen und so war man einige Male laut durch das Stadion zu vernehmen. Dieses sollte die Mannschaft auf dem Rasen gespürt haben, so ging sie früh durch den Kapitän Nils Winter in Führung und verpasste es in der Folge für einen beruhigteren Halbzeitstand zu sorgen. Im Laufe der zweiten Halbzeit nahm sowohl die Stimmung, als auch die Leistung der Mannschaft mit zunehmenden Spielverlauf ab und kurz vor Ende konnte man sich bei Torhüter Mark Depta bedanken, nicht bereits allen Aufstiegshoffnungen ein jähes Ende setzen zu können. Als dann wenige Minuten später der Abwehrchef Peter Hackenberg doch noch das erlösende 2:0 erzielen konnte, schwappte die Euphorie leider nicht mehr auf die Tribüne über. Am Ende muss man das Spiel abhaken, 3 Punkte! Am kommenden Samstag geht es dann bereits weiter mit dem nächsten Heimspiel, dann gibt der Tabellenführer KFC Uerdingen seine Visitenkarte am Tivoli ab.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 24.03.18 Wuppertal - Alemannia Aachen 24.03.2018

Zuschauer: 5200 (davon ca. 1200 Öcher)

27. Spieltag Wuppertal - Alemannia Aachen 2:2

An diesem Spieltag stand der vom WSV angekündigte "Westschlager" im Stadion am Zoo auf dem Programm. Bereits früh am Spieltag machten sich ca. 140 dunkle Gestalten, inklusive einer kleinen zweistelligen Anzahl Freunden, auf den Weg ins Bergische Land, um auch ja nicht zu spät zum Spiel zu kommen. Das Ankommen wurde dann auch schnell mitgeteilt nachdem man sich eigentlich schon im Jahr vorher treffen wollte, die Gegenseite jedoch keine Zeit für uns hatte. Man hoffte die Jungs noch vor dem Weg zu ihrem Treff begrüßen zu können, was aber leider nicht der Fall war. Nachdem man ein nettes Bild vor dem Stadion gemacht hatte, wollte man zum Überbrücken der Zeit ein wenig die Affen im anliegenden Zoo anschauen gehen. Da diese aber schon den Ausflug in die Innenstadt angetreten hatten und somit keine Zeit für uns hatten, begleitete uns die herangeeilte Staatsmacht in eine Kneipe nahe dem Stadion. Mehr als unerkannt angereist, einen kleinen Stadtspaziergang machen und das Stadion begutachten war leider nicht drin. In der Pinte wurde dem Wirt dann das Geschäft seines Lebens beschert. Später begrüßte man noch weitere Szene Busse, einen davon mit unseren Althools mit welchen man sich noch austauschte, ehe es gemeinsam in den Gästeblock ging. In diesem bezog man, nach Rücksprache mit den anderen Gruppen, den für die Stimmung förderlichsten Platz unten am Zaun und schmückte diesen mit dem mitgebrachten Material. Vor dem Anpfiff gab es eine Durchsage des Stadionsprechers und verschiedene Spruchbänder im Gästeblock für den am Freitag von uns gegangenen Alemannen Uwe. Ruhe in Frieden! Der Gastgeber bestimmte von Beginn an das Spiel und hatte zahlreiche Chancen auf die Führung, die jedoch zum Großteil von Depta vereitelt wurden. Nach einer halben Stunde durften die über Tausend Schwarz-Gelben jubeln, da Fiedler einen nicht festgehaltenen Kopfball von Heinze zur Führung einschieben konnte. Nur eine Minute später ebbte der Torjubel jedoch jäh ab, da Wuppertal direkt nach Wiederanpfiff den Ausgleich erzielte. Kurz nach der Halbzeit nahm der Ex-Alemanne Dowidat maß und zirkelte den Ball aus 20 Metern ins Tor. Bitter. Die meisten Alemannen ärgerten sich bereits über die Niederlage gegen den Verfolger, jedoch köpfte Heinze in der letzten Aktion des Spiels den Ball nach einer Ecke hinter die Linie. Grenzenloser Jubel brach aus als der Linienrichter anzeigte, dass der Ball die Linie überschritten hatte. Wer braucht schon einen Videobeweis? Ein zwar nicht unbedingt verdienter, aber dafür umso wichtigerer Punkt um an Krefeld und der Viktoria dran zu bleiben. Die Stimmung auf den Rängen hatte wie so oft seine Höhen und Tiefen. Zu Beginn konnte man eine sehr gute Lautstärke erzielen, da ein Großteil der 1200 Aachener sich an den Gesängen beteiligte. Dies ließ jedoch leider mit zunehmender Spieldauer immer mehr nach, bis nur noch die üblichen Verdächtigen versuchten ihr Team nach vorne zu schreien. Die Heimseite boykottierte die ersten Zehn Minuten des Spiels aufgrund von Choreoverboten durch ihren SKB. Dieser wurde dann auch auf einigen Spruchbändern gegrüßt. Der anschließende Support konnte bis auf wenige Ausnahmen kaum im Gästeblock vernommen werden. Man sah allerdings durchgängig gute Bewegung im heimischen Stimmungsblock. Akustik kommt in diesem schönen Stadion halt nicht so sehr auf. Wir hatten wieder das Problem mit den vielen Gästen wovon sich leider heutzutage nur selten alle mitziehen lassen, obwohl das Liedgut heute extra einfacher als sonst gehalten wurde. Schade und auch nicht nachvollziehbar. Nachdem Spiel durfte man den Weg dann nicht zu Fuß zum Bahnhof antreten und es stand auch nur ein Shuttle Bus parat. Man probierte zwar mit dem Haufen den Bus zu betreten, doch wir waren mittlerweile zu viele Leute. So wartete man noch eine halbe Stunde auf den zweiten Bus, bevor es gemeinsam zurück zum Bahnhof ging. Dort bewachte die Polizei noch den Getränkemarkt aber man konnte sich kurze Zeit später dennoch eindecken bevor eine lustige Rückfahrt im rappelvollen Zug begann und auch Wolle Petry noch kurz auftauchte. In der Nähe der schönen Kaiserstadt ließen wir den Tag noch gemeinsam ausklingen. Bereits am Mittwoch geht es weiter, da dort das Nachholspiel gegen den TuS Erndtebrück ansteht. Dort gilt es wieder eine bessere Leistung auf dem Platz (und natürlich auch auf den Rängen) zu zeigen um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten oder noch besser zu verringern.
Karlsbande Ultras

 
So, 18.03.18 Alemannia Aachen - BVB II 18.03.2018

Zuschauer: 5300 (davon ca. 5 Gäste)

26. Spieltag Alemannia Aachen - BVB II 3:1

Ein bitterkalter Sonntagnachmittag, an welchem lange nicht feststand ob unser Regionalligaspiel gegen Dortmunds Amateure stattfinden würde oder ob sich auch dieses Spiel in die Absagen Liste einreihen würde. Auch in den frühen Morgenstunden hatten einige noch Zweifel ob das Kräftemessen der beiden Teams überhaupt angepfiffen wird. Nichtsdestotrotz traf man sich frohen Mutes schon in der Früh um den Spieltag einzuläuten. Gegen 11 Uhr dann die Bestätigung, dass das Regionalligaspiel auch wirklich stattfinden sollte. So vertrieb man sich noch einige Zeit mit Gesprächen und ein paar Leckereien aus der Küche, ehe man sich auf zum Stadion machte um unser Intro vorzubereiten. Das Spiel genoss aufgrund der Tabellensituation natürlich einen gewissen Reiz und so war man auch auf den Rängen sichtlich angespannt. Zum Einlaufen gab es wie erwähnt ein Fähnchenintro in den Farben Schwarz Weiß Gelb, sowie eine am Zaun befestigte, in den Farben passende Zaunfahne. Nach dieser kleinen Aktion, und während wir noch dabei waren die Zaunfahne des Intros abzuhängen und die große 50+1 ERHALTEN Zaunfahne zum Vorschein kam, setzte es den ersten Rückschlag als die Gäste nach nur 58 Sekunden das 0:1 erzielen konnten. Trotz dieses Schocks fand der Aachener Anhang die passende Antwort und zumindest der Stimmungsblock startete solide in die Partie. In der fünften Minute wurde dann unser erstes Spruchband entrollt, welches sich auf die Erhaltung der 50+1 Regel bezog. ''Ihr Bonzen seht es endlich ein, wir wollen nicht wie England sein! Die Basis wird diesen Weg nicht gehen, 50+1 bleibt bestehen!’’. Die dazu passende große ''50+1 ERHALTEN'' Zaunfahne hing indes bis zur 10. Minute am Zaun, bevor unsere Hauptzaunfahne zum Vorschein kam. Auch die Yellow Connection zeigte ein Spruchband zu diesem Thema, auf welchem folgendes zu lesen war: ''DFL-MV: Grundsatzdebatte verhindern - 50+1 bleibt!''
Im Laufe des Spiels zeigten wir noch 3 weitere Spruchbänder, welche sich auf Stadionverbotler und Verletzte in unseren Reihen bezog.
Die Stimmung an diesem Tag, wie eingangs schon erwähnt, war ziemlich solide und viele Leute konnten öfter aus sich heraus kommen als es bei anderen Spielen der Saison der Fall war. Auch die Mannschaft konnte sich von dem frühen Schock erholen und mit der 20. Minute, in der ein Dortmunder vollkommen zu Recht die rote Karte sah, änderte sich das Spiel schlagartig. Die Alemannen nun am Drücker und nur 3 Minuten später konnte unser Kapitän endlich sein erstes Tor für die Alemannia erzielen. Ein riesen Jubelsturm brach auf der kompletten Süd aus und dieser sollte sich noch 2-mal an diesem Nachmittag wiederholen. Denn nach dem Ausgleich ließen sich die Aachener das Spiel nichtmehr aus der Hand nehmen. Das tat auch dem Publikum auf den Rängen gut und so konnte teilweise richtig was aus der Masse rausgeholt werden! Teilweise stieg sogar die komplette Tribüne in die Gesänge mit ein. Auch der Stimmungsblock konnte das ein oder andere mal, vorzugsweise nach den Toren, eine sehr ordentliche Lautstärke erreichen und auch die Bewegung im Block wird immer solider je weiter die Saison voranschreitet.
Zum Start der zweiten Halbzeit hing unsererseits ein großes Spruchband über unserer Zaunfahne mit den Worten ''VILA I FRID MARCUS''. Mit diesen Worten verabschieden wir uns in tiefer Trauer von einem langjährigen Freund und Begleiter unserer Freunde aus Stockholm, welcher nach einem langen Kampf gegen den Krebs nun nichtmehr unter uns weilt. Wir wünschen der Familie und unseren Freunden viel Kraft und Hoffnung für die nächste Zeit. Ruhe in Frieden Marcus!
Nach dem Spiel sendeten wir noch einen eindeutigen Gruß in Richtung unseres nächsten Gegners und mit einem lauten ''Wuppertaler Hurensöhne'' verabschiedeten wir unsere Mannschaft in die Kabine. Vor den Stadiontoren, worauf wir mit einem der Spruchbänder abzielten, wurde unserem nächsten SV'ler der Respekt gezollt der ihm gebührt und als Motivation wurde ihm ein lautes ''Gegen alle Stadionverbote'' entgegengebrüllt. Stabil bleiben! Den Kampf gewinnst du!
Nach dem Spiel wurde der Abend noch in großer Runde ausklingen gelassen bevor sich alle auf den Heimweg machten. Alle waren sichtlich erschöpft vom ereignisreichen Wochenende und die ein oder anderen konnten sicher mit einem breiten Grinsen einschlafen. Nächste Woche geht es nach Wuppertal. Angesichts der Tabellensituation ist ab jetzt jedes Spiel äußerst wichtig! Außerdem wird am Donnerstag unser Halbfinalgegner im Mittelrheinpokal ausgelost. Man darf wieder träumen!
Karlsbande Ultras

 
So, 11.03.18 Düsseldorf II - Alemannia Aachen 11.03.2018

Zuschauer: 760 (davon ca. 600 Öcher)

25. Spieltag Düsseldorf II - Alemannia Aachen 0:3

Zum Abschluss des 25. Spieltag führte uns unser Weg mal wieder ins geschichtsträchtige Stadion am Flinger Broich in Düsseldorf. Nachdem die wirklich kalten Tage in Deutschland nun endlich gezählt zu sein scheinen und die Flut der Absagen in der Liga hoffentlich ein Ende hat, ging es für uns in die Landeshauptstadt zur Reserve der Fortuna. Nachdem wir uns morgens in einer Kneipe als Gruppe getroffen hatten und bereits der ein oder andere Gerstensaft die durstigen Kehlen hinabgeflossen war, machten wir uns in einer vernünftigen Anzahl auf in Richtung Bahnhof. Mit den anderen Ultragruppen gemeinsam den Zug geentert verging eine ereignislose aber dennoch kurzweilige Fahrt. Rechtzeitig und ohne Zwischenfälle oder irgendwelchen Schikanen der Cops, was aufgrund des ebenfalls heute stattfindenden "Straßenbahnderby" zwischen dem Meidericher SV und der ersten Mannschaft der Fortuna nicht unbedingt selbstverständlich war, betraten wir also den Gästeblock welcher dann auch zügig mit unseren Farben geschmückt wurde. Insgesamt dürften es wohl 600-650 Alemannen unter den offiziell 760 Zuschauern gewesen sein. Das war schon mal mehr, aber sicherlich immer noch gut für so einen Gegner in so einer Liga nachdem man im vorigen Auswärtsspiel bei RW Oberhausen wahrscheinlich auch dem letzten Optimist das letzte Fünkchen ernsthafter Ambition auf die Relegation genommen hatte. Das Spiel begann pünktlich und die Mannschaft kam erst einmal eher schleppend in die Partie. Die augenscheinlich minimale Feldüberlegenheit der Gastgeber wurde allerdings in der 22. Minute nach einem Konter der Alemannia, den Fejzullahu mit seinem erfolgreichen Abschluss abschloss, beendet. Ab jetzt dominierte unsere Mannschaft das Spiel und hatte auch mehr und die besseren Chancen. Der schwarz-gelbe Anhang hatte einen ganz guten Tag erwischt. Ähnlich wie die Kicker auf dem Rasen brauchten auch wir im Block einige Minuten um in das Spiel hinein zu finden aber konnten uns auch mit wachsender Spieldauer steigern und zumindest der Bereich in dem sich der Ultrahaufen aus der Kaiserstadt befand konnte dann über die gesamte Spieldauer hinweg ein positives Bild mit viel Bewegung und einer durchaus guten Lautstärke abgeben. Gekrönt wurde das Mitte der zweiten Halbzeit, als man zu den Klängen des allseits bekannten "Dale Cavese" beobachten konnte wie einige in unseren Reihen jegliche Kontrolle über ihre motorischen Fähigkeiten verlieren - oder bewusst ablegen können - und wie von allen guten Geistern verlassen durch den Block schranzten. Ein Moment der allgemeinen Extase, anders ausgedrückt. Aber das sind halt jene Momente, die auch den Regionalligaalltag zu etwas ganz besonderem machen. Die Mannschaft zog auf dem Rasen durch weitere Treffer auf 0:3 davon und holte sich am Ende dann auch völlig verdient und ungefährdet ihre 3 Punkte ab welche uns wieder auf den 3. Tabellenplatz klettern lassen. 6 Punkte hinter dem Spitzenreiter aber in einer durch die vielen Spielabsagen auch noch immer etwas verschobenen Tabelle erwarten wir nun am nächsten Sonntag die nächste Reservemannschaft - die der Borussia aus Dortmund. Ich könnte jetzt damit anfangen, dass wir auch diese schlagen sollten, dass dadurch vielleicht die eben bereits erwähnten Optimisten nochmals auf den Plan gerufen werden und nochmal das Rechnen anfangen könnten.... naja, warten wir es ab! Festzuhalten bleibt, das trotz vieler unnötiger Punktverluste, zumindest gefühlt noch immer ALLES möglich ist diese Saison. Und alleine das lässt die Saison bisher mehr Spaß machen, als wenn man schon zur Winterpause weiß, dass man die Rückrunde ohne jegliche Chance auf irgendetwas einfach nur noch zu Ende bringen muss. Nachdem wir dann übrigens in, von der Polizei eskortierten, Shuttlebussen nicht wie üblich zum Bahnhof Flingern, sondern aufgrund des eben erwähnten Derbys in Duisburg, und des nun ebenfalls auf der Rückfahrt befindlichen Fortuna-Anhangs, nach Gerresheim gefahren wurden, erreichten wir am frühen Sonntagabend - auch auf der Rückfahrt ohne nennenswerte Ereignisse - wieder unsere wunderschöne Kaiserstadt!
Karlsbande Ultras

 
Sa, 24.02.18 Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 24.02.2018

Zuschauer: 2855 (davon ca. 800 Öcher)

23. Spieltag Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 1:0

Nachdem man in der Woche beim SV Rott das Halbfinale des Landespokals erreichte, stand nun am 23. Spieltag das Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen an. Zunächst traf man sich in einer Kneipe in Bahnhofsnähe um den Spieltag bei dem einen oder anderen Bierchen einzuläuten. Mit ca. 150 Leuten machte man sich per Bahn auf den Weg in den Pott. Nach einer ruhigen Fahrt kam man zeitig in Oberhausen an und sah sich wie so oft einem mehr als übertriebenen Aufgebot der Grünen gegenüber. Da das Niederrhein-Stadion nicht gerade um die Ecke vom Hauptbahnhof liegt, nutze man die bereitgestellten Shuttle-Busse um die restlichen Kilometer zu bewältigen. Am Eingang ging es wie fast immer in Oberhausen nur sehr schleppend voran, jedoch hatte man glücklicherweise genügend Zeit bis zum Anstoß. Somit hingen alle relevanten Fahnen pünktlich am Zaun und es konnte in dieser bitteren Kälte losgehen. Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte YC eine kleine Choreo bestehend aus einem Banner mit der Aufschrift "e schwatz än jeäl jebore" welcher von kleinen Fahnen im Block abgerundet wurde und ein gutes Bild ergab. Zu Beginn des Spiels ließ sich unser Team bereits früh unter Druck setzen und geriet bereits nach Sechs Minuten in Rückstand. Auch in der Folgezeit der ersten Hälfte hatten die Gastgeber, die vor dem Spiel auf dem Sechsten Rang standen mehr Spielanteile. Trotz des Rückstands wurde die zweite Halbzeit wiederum mit einer Choreo eingeläutet die diesmal aus unseren Reihen kam. Vorne am Zaun gab es ein Banner mit dem Alemannia-Logo und einem Retro-Ball zu bestaunen und im Block wurden auf Kommando hunderte gelbe Wurfrollen in den Himmel befördert. Sah ebenfalls sehr ansehnlich aus und sollte dem Team auf dem Platz ein wenig Rückenwind verschaffen. Die Choreo sollte im Übrigen lediglich gegen Auflagen wie die Abgabe von Personalien einer Person, die Teilnahme dieser Person an der Sicherheitsbesprechung und bei jeder Verfehlung der Aachener Szene verbot von sämtlichen Utensilien beim nächsten Spiel in Oberhausen, genehmigt werden. Nein danke ihr Affen. Zwar übernahmen die Schwarz-Gelben auf dem Platz nun das Kommando, jedoch konnten zahlreiche Chancen nicht zum Ausgleich genutzt werden. Somit setze es eine sehr bittere Niederlage.
Die Stimmung auf unserer Seite konnte trotz der eisigen Temperaturen überzeugen. Das ein oder andere Man konnte man eine gute Lautstärke erreichen. Wie so oft war auch hier natürlich Luft nach oben und es gab schon lautere Auftritte in OB, jedoch kann man gerade aufgrund der Temperaturen zufrieden sein. Die Heimseite konnte nur selten akustisch vernommen werden in ihrem alten Block neben der neu gebauten Hintertor-Tribüne die aber noch nicht frei gegeben ist.
Am kommenden Mittwoch geht es im Nachholspiel gegen den Tabellen Zweiten aus der Domstadt um mindestens Sechs Punkte. Nach einer erneuten Niederlage dürften jedoch selbst die größten Optimisten den Traum von allen Öchern ad acta legen. Auf Auf ihr Alemannen.
Karlsbande Ultras

 
Mi, 21.02.18 SV Rott - Alemannia Aachen 21.02.2018

Zuschauer: 1200 (davon ca. 800 Öcher)

3. Runde FVM-Pokal SV Rott - Alemannia Aachen 1:2

Mittwochabend – Pokalviertelfinale. Während es für andere Mannschaften Woche für Woche international quer durch Europa geht, stand für unsere Elf an diesem kalten Winterabend eine kurze Reise in die Eifel an. Am frühen Nachmittag traf man sich zum Feierabendbier um anschließend zeitig die knapp 20 Kilometer lange Anreise gemeinsam per Auto zu bestreiten. Die Fahrt verlief unspektakulär und man erreichte die Provinz Rott eine gute Stunde vor Anstoß. Die Gastgeber hatten eine große Wiese zum Parken angemietet, relativ schnell war der kleine Ort trotzdem zugeparkt und in schwarz-gelber Hand. Sicherlich der Großteil der 1200 Zuschauer hielt an diesem Tage zur Alemannia. Am Stadion- oder besser- Sportplatz angekommen, hatte man genügend Zeit um sich einen einigermaßen passablen Standort auszusuchen und die üblichen Aufgaben vor dem Spiel vorzunehmen. Das Spiel selber begann gut und so konnten sich die favorisierten Alemannen bereits in der ersten halben Stunde einen 2:0 Vorsprung herausspielen. Obwohl die Mannschaft im Vergleich zum letzten Heimspiel auf einigen Positionen die Stammkräfte schonte, waren sie zu Beginn dominierend. Auch die Stimmung am Seitenrand wusste immer mal wieder zu überzeugen, zumindest machte man das Beste aus der Lage. Im zweiten Durchgang verkürzte der Underdog, der Sieg konnte letztlich nach einer äußerst zittrigen Schlussphase zum Glück über die Zeit gebracht werden. Es zählt bekanntlich aber nur das Ergebnis und dieses war an diesem Tag eindeutig: Halbfinale!
Am kommenden Wochenende geht es dann bereits weiter mit dem Auswärtsspiel bei den Rot-Weißen aus Oberhausen.
Karlsbande Ultras

 
Die Zukunft des Fußballs beginnt jetzt 03.03.2018

– und wir müssen sie gestalten!



Was ist passiert?

Nach dem offiziell von Martin Kind ruhend gestellten Antrag auf Ausnahme der 50+1-Regel für sich und Hannover 96 soll die 50+1-Regel nun von allen DFL-Clubs „modifiziert“ werden. Für eine solche Modifizierung werden 24 von 36 Stimmen, also eine 2/3-Mehrheit, aller DFL-Mitglieder (=Clubs) benötigt. Martin Kinds Problem wird somit zum Problem aller Fans und Vereine. DFL und DFB haben nichts verstanden! Die Grundsatzdiskussion zur 50+1-Regel wurde nach jahrelangen Diskussionen mit 36:0 Stimmen aller DFL-Clubs 2014 zum Abschluss gebracht. Seit 2014 ist eigentlich überhaupt nichts passiert, schon gar nicht seit August 2017, wo es noch von DFB und DFL großmäulig hieß: „Wir haben verstanden“. Nur Martin Kind konnte man nicht wie erwartet durchwinken. Ein Erfolg aller Fans-bundesweit! DFL-Geschäftsführer Christian Seifert will das Fass jetzt wieder öffnen und initiiert eine „Grundsatzdebatte zur 50+1-Regel“, um nicht nur Kind, sondern allen Investoren eine Übernahme zu ermöglichen, ob sie nun Kind, Kühne, Ismaik oder sonst wie heißen. Damit steht fest: Seifert, Grindel & Co haben überhaupt nichts verstanden. Sie glauben ernsthaft, die Fans verarschen zu können, indem sie Wasser predigen und Wein saufen!

Was ist das Ziel der angestrebten Modifizierungen?

Im Klartext: nichts weiter als das faktische Ende von 50+1 in Deutschland durch die Hintertür. Denn jetzt wollen natürlich auch andere Investoren die Diskussion nutzen, mit Hilfe williger Club-Bosse (wenn nicht eh identisch) „ihre“ Clubs von der vermeintlichen 50+1-Geißel zu befreien und dafür nicht erst 20 Jahre lang eine erhebliche Förderung nachweisen zu müssen. Eine 5-Jahres-Frist, wie sie in der freien Wirtschaft für Heuschrecken-Investoren üblich ist, wurde bereits ins Spiel gebracht. Die neuerdings gerne gebrauchte und harmlos klingende Aussage, es solle doch jeder Verein selbst über 50+1 entscheiden, bedeutet letztlich nichts anderes. Wenn ein Verein selbst und nicht mehr die DFL entscheiden, ob ein Investor übernehmen darf oder nicht, sobald sich der Verein als gefördert „ansieht“, sind nicht nur Kind und Ismaik am Ziel ihrer Träume. Stehen dabei lästige Vereinsmitglieder im Weg, wird man schon dafür sorgen, dass die Abstimmungsergebnisse passend gemacht werden, und sei es durch Geschenke an Einmal-Wähler (Trikot für Stimme) wie in Hamburg und Stuttgart unlängst geschehen. Wie es bei 1860 München aktuell ohne eine ernsthaft gelebte 50+1-Regel aussehen würde, kann sich jeder selbst ausmalen.

Wieso ist das jetzt wichtig für alle Fans und Fanszenen in Deutschland?

Die jetzt schon offensichtliche Schere zwischen arm und reich im Fußball würde noch größer werden als ohnehin schon. Investoren würden sich naturgemäß zuerst für die großen Clubs interessieren. Für Traditionsclubs, Zweitligisten oder gar noch niedriger spielende Clubs, die sich dem Ausverkaufswettbewerb nicht anschließen wollen, würde das letztlich bedeuten, dass es für sie noch unmöglicher würde, zur Spitze aufzuschließen. Wenn die Großen noch größer werden und die Ab- und Aufstiegsplätze mehr denn je schon vor Saisonbeginn feststehen, werden sich die kleinen, oft überschuldeten Clubs in Ihrer Verzweiflung dann doch mit dem arabischen, amerikanischen, russischen oder chinesischen Teufel ins Bett legen, um die Abkürzung zu nehmen. RB Leipzig lässt grüßen. Dass dadurch auch Eintrittspreise steigen oder Trikotfarben den Hauptsponsoren angepasst werden ist so klar wie die damit verbundenen Veränderungen für die Fanszenen, die oft beschworene Fankultur und das soziale Mengengefüge im Stadion. Die billigste Dauerkarte bei Arsenal London kostete schon 2013 über 1.000 EUR. Nicht umsonst pilgern jedes Wochenende Hunderte Fans aus dem Ausland wegen bezahlbarer Eintrittskarten und guter Stimmung in Deutschlands Stadien.

Wie soll das Ziel erreicht werden, 50+1 abzuschaffen?

Namhafte und weniger namhafte Persönlichkeiten wie Christian Seifert, Christoph Schickhardt (umtriebiger Fußball-Anwalt vieler Clubs), Alfred Draxler (Bild) und Rainer Franzke (Kicker) sowie diverse Club-Funktionäre werden ihre aufgehübschten alternativen Ansichten von 50+1 massiv bewerben. Mit wertlosen Brotkrumen, die größtenteils eh selbstverständlich sein sollten und auch problemlos ohne eine Diskussion um 50+1 festschreibbar wären (z.B. Verbote zur Änderung von Vereinsfarben oder ein Umzug von Clubs in eine andere Stadt), wird man dabei versuchen, die Fans zu blenden. Ziel ist es, die de facto Abschaffung von 50+1 salonfähig zu machen.

Was muss man tun, um dem entgegenzuwirken?

Es ist eindeutig der sportpolitisch wichtigste Kampf der Fans in naher Zukunft, da deren Ausgang zwangsweise Einfluss auf unseren Fußball in zehn, zwanzig, dreißig oder vielleicht auch schon zwei Jahren haben wird und auf unsere Mitbestimmungsmöglichkeiten in den Vereinen (noch) mit Bindung zu den Profis. Wird 50+1 ausgehöhlt, öffnet sich die Büchse der Pandora. Es ist dann keine Frage mehr ob, sondern wann englische/spanische/französische Verhältnisse im deutschen Fußball einkehren. Der Gegenwind der Fans muss massiv und dauerhaft sein, um Wirkung zu zeigen. Augen zu und durch – das gelingt vielleicht im Kleinen, aber nicht, wenn der Gegenwind alle Stadien in irgendeiner Form erfasst und damit das gesamte „Premiumprodukt“ der DFL. Bleibt der Gegenwind dagegen aus, haben die 50+1-„Putscher“ freie Hand. Den Verantwortlichen bei DFB und DFL sowie in besonderem Maße auch in den (ausgelagerten) Clubs und Vereinen muss klar werden, dass sie massiver Widerstand erwartet, wenn sie sich auf das durchschaubare Spiel einlassen. Parallel dazu sollten alle Fanszenen dafür sorgen, Einfluss in ihren Vereinen zu erlangen und dort Verantwortung zu übernehmen. Wer kein Vereinsmitglied ist, kann keinen Einfluss nehmen und wer keinen Einfluss nehmen kann, gibt seine Mitbestimmungsrechte auf.


Das Wichtigste jetzt:


Keine neue Grundsatzdebatte zu 50+1!


Die 50+1-Regel und die Kriterien für eine Ausnahmegenehmigung sind nicht verhandelbar!

 
Sa, 17.02.18 Alemannia Aachen - Wiedenbrueck 17.02.2018

Zuschauer: 4600 (davon ca. 0 Gäste)

22. Spieltag Alemannia Aachen - Wiedenbrueck 3:0

Endlich war wieder Spieltag! Und das neue Jahr startete tabellarisch gesehen mit einem richtigen Kracher, denn der Tabellendritte vom SC Wiedenbrück gab seine Visite am Tivoli ab. Nachdem das Auswärtsspiel in Rödinghausen am Morgen des Spieles abgesagt wurde und auch das darauffolgende Heimspiel gegen Viktoria Köln im Dezember ausfiel, sollte es eigentlich letzte Woche bereits mit dem Spiel bei Westfalia Rhynern losgehen, doch auch hier machte uns Petrus einen Strich durch die Rechnung. Einige nutzten dies um unsere Freunde aus Kerkrade in Heerenveen zu unterstützen, andere genossen einfach die Karnevalstage, bevor der Ligaalltag wieder losging. So traf man sich am gewohnten Treffpunkt frühzeitig, um mit einem gemeinsamen Frühstück in das neue Jahr zu starten. Dazu gab es dann noch einige gekühlte Getränke und das ein oder andere nette Gespräch, da es sicherlich über die Winterpause einiges Neues zu berichten gab. Rechtzeitig machte man sich dann auf den Weg zum Stadion, um die gewohnten Aufgaben vor dem Spiel in Ruhe erledigen zu können. Zum Einlauf gab es ein Intro aus Doppelhaltern. Die Mannschaft begann unsicher und zu Beginn des Spiels war es der neuen Nummer Eins Mark Depta zu verdanken, dass man nicht direkt mit einem Rückschlag in das neue Jahr startete. Auf den Rängen spielte sich ein ähnliches Bild ab, zu wenigen Leuten war anzumerken, dass sie nach so einer langen Winterpause wieder nach Fußball und Alemannia lechzen. Nach der Führung kurz vor der Halbzeit durch einen Fallrückzieher von Fehjzulahu wurde dieses nur minimal besser. Man muss sich wieder einmal hinterfragen, warum man die gute Leistung der Mannschaft auf dem Platz, nicht auf die Tribüne umgemünzt bekommt. In der zweiten Halbzeit wurde die Leistung der Mannschaft durch zwei Tore der Kategorie „Tor des Monats“ mit einem 3:0 belohnt und man überholte die Gäste aus Ostwestfalen in der Tabelle und sprang auf den Tabellenplatz 3. Nach dem Spiel ging es dann noch zum Treffpunkt zurück, um bei einer heißen Suppe und Bundesliga den Nachmittag ausklingen zu lassen. Kommende Woche geht es dann bereits am Mittwoch mit dem Pokalviertelfinale beim SV Rott weiter, ehe es am kommenden Samstag zum Niederrhein zu Rot-Weiß Oberhausen geht.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 02.12.17 Alemannia Aachen - SC Verl 02.12.2017

Zuschauer: 4200 (davon ca. 0 Gäste)

19. Spieltag Alemannia Aachen - SC Verl 3:0

Nach dem erwarteten Einzug ins Viertelfinale des FVM-Pokals am Dienstag, erschien am darauffolgenden Samstag der Sportclub aus Verl zum Gastspiel bei unserer Alemannia.
Für uns startete der Tag in gewohnter Umgebung bei kalten Getränken, Leberkäse und netten Gesprächen. Rechtzeitig machte man sich auf den Weg zum und ins Stadion um alle Vorbereitungen für den Spieltag zu treffen. Merch-Stand, Choreo und das Sammeln für unseren Trainer. Letzteres war ein voller Erfolg - 1617,41 Euro spendete die Aachener Anhängerschaft und wir stockten das Ganze nochmal auf 1950 Euro auf! Danke an alle die gespendet haben!! Somit kann die „Strafe“ für unseren Trainer, welche er nach den Vorfällen bei der unverdienten Niederlage gegen Wattenscheid aufgebrummt bekommen hatte, komplett gestemmt werden.
Das heutige Spiel begann, wie bereits erwähnt, mit einer Choreo, initiiert durch uns. Zu sehen war eine Blockfahne aus schwarzer und gelber Folie über dem unteren Bereich der Blöcke S3 und S4. Auf der Blockfahne war „Alemannia Aachen“ in der jeweils anderen Farbe zu lesen. Abgerundet wurde es mit einem Spruchband am Zaun auf welchem stand: „Wird niemals untergehen“!
Stimmungstechnisch startete man ganz solide in die Partie, konnte dieses Niveau über das ganze Spiel gesehen jedoch leider nur phasenweise halten und so gab es gute und, leider, auch schlechte Phasen. Während des Spiels zeigten wir noch zwei Spruchbänder für unseren Trainer: „Kneifen, Beißen, Treten – Für Aachen alles geben!“ und „Fuat - einer von uns!“
Fußball gespielt wurde auch und unsere Alemannia gewann verdient mit 2:0 und die nächsten drei Punkte wurden auf unser Konto verbucht. Weiter so Jungs!
Nach dem Spiel verbrachte man den restlichen Tag mit der Gruppe und besuchte am Abend gemeinsam die Futsal-Abteilung der Alemannia, wo man einen souveränen 10-1 Sieg feierte.
Am folgenden Samstag geht es für uns und unsere Alemannia zur weitesten Tour der Saison nach Rödinghausen, wo weitere drei Punkte her müssen, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren! Also, Arsch hoch!
Karlsbande Ultras

 
Wärme Spenden 30.01.2018

Liebe Alemannen,
am 4.2 werden wir unter dem Motto "Warme Mahlzeit an kalten Tagen!" , den Obdachlosen unserer Stadt eine warme Mahlzeit ermöglichen und wollen Ihnen darüber hinaus Decken und andere Artikel für die kalten Tage überlassen. Über eine Sachspende würden wir uns sehr freuen!

 
09.01.2018 - Zeit für Veränderungen! 09.01.2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Eine Zeit geprägt von besonderen Protesten und Ereignissen von der 1. bis zur 5. Liga. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die sich zuspitzende Entfremdung der Verbände, allen voran DFB und DFL, von der Basis des Fußballs - uns Fans. Betrachtet man die sechs Aktionsspieltage in ihrer Themenbreite und Geschlossenheit, wird jedem, der sich nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt und regelmäßig Spiele seines Vereines live verfolgt, bewusst: wir befinden uns in einer Phase der Veränderung.
Der Fußball in Deutschland mit seiner einzigartigen Fanlandschaft, seinen unzähligen Fanszenen, seinen „immer vollen“ Stadien, steht an einer roten Linie.
Die Fans haben den Fußball in Deutschland zu dem gemacht für was er heute bekannt ist und welchen Namen er auf der ganzen Welt besitzt. Im Gegenzug gibt es leider unzählige Beispiele dafür, was den Fans in den letzten Jahren als Rucksack mitgegeben wurde, nur damit die Spirale des Profits immer weiter nach oben gedreht werden konnte. Die Aktionsspieltage seit dem 18.08.2017 haben klar gezeigt, dass nicht nur die Ultras oder "Hardliner" die Nase voll davon haben, Jahr für Jahr neue Schikanen ertragen zu müssen, nur um ihren Verein zu den Spielen zu begleiten zu können.
Nicht erst seit dem Standpunktgespräch beim DFB am 09.11.2017 in Frankfurt ist uns bewusst, dass man den Fußball wohl nicht von heute auf morgen allumfassend verändern wird. Wir sehen uns aber weiterhin in der Pflicht dafür zu kämpfen, dass die genannte "rote Linie" nicht überschritten wird. Im Anschluss an das Gespräch haben wir daher Positionspapiere zu den drängendsten Problemen erarbeitet, die wiedergeben, was kurz- bis mittelfristig verändert werden muss.
Diese Papiere haben wir den handelnden Personen des DFB und der DFL als Aufforderung mitgegeben und möchten sie nun auch Euch nicht vorenthalten:
1. Kommerzialisierung
2. Stadionverbote
3. Sportgerichtsbarkeit
4. Fanrechte
5. Anstosszeiten
Die nächsten Wochen werden zeigen, wie ernst wirklich eine Veränderung angestrebt wird und ob tatsächlich ein Umdenken stattfindet. Wir sind hochmotiviert, ausdauernd und haben noch so einige Ideen in petto. Wir sehen, hören, riechen, fühlen uns im Jahr 2018!
Die Fanszenen Deutschlands

 
Rückblick Hinrunde 2017/2018 31.12.2017


 
Lieder aus dem Block: "TSV - du meine Liebe" 01.12.2017


 
Di, 28.11.17 SV Bergheim/Sieg - Alemannia Aachen 28.11.2017

Zuschauer: 800 (davon ca. 400 Öcher)

2. Runde FVM-Pokal SV Bergheim/Sieg - Alemannia Aachen 0:3

Der Gegner in der 2. Runde des FVM-Pokal für uns hieß in diesem Jahr SV Bergheim/Sieg. Das Spiel wurde aber aus Sicherheitsgründen nicht auf der Vereinseigenen Anlage ausgetragen sondern in das benachbarte Troisdorf verlegt. Das dortige Aggerstadion mit seiner ganz hübschen überdachten Sitztribüne war auch für uns sicherlich die bessere Alternative. Sportplatzromantik schön und gut, aber zum Supporten eignet sich natürlich eine ausgebaute Tribüne besser als wenn man am Rande eines Kunstrasenplatz an der Bande steht.
Natürlich war es für uns und die gesamte Ultraszene Aachens keine Frage, dass man zu diesem Spiel am Dienstagabend anreisen würde. So fand sich dann bis zum Anpfiff ein ordentlicher, supportwilliger Haufen auf dem für uns Öcher angedachten Tribünenteil ein.
Scheinbar ließen sich auch einige Hopper von dem Wochentagtermin und der Eiseskälte nicht abschrecken und so musste man dann vor der Pflicht noch die Kür erledigen und auf dem Parkplatz sowie hinter der Sitztribüne ein wenig für Ordnung sorgen. Zum Anpfiff startete der aktive Haufen ganz gut aufgelegt jedoch flachte das Ganze im Laufe der ersten Halbzeit dann leider auch ein bisschen ab. Dass es wirklich Schweinekalt war und das Spiel von der eigenen Mannschaft zwar absolut dominiert wurde aber die herausgespielten Chancen nicht genutzt werden konnten, darf dann auch nicht als Begründung herhalten. Mit einem 0:1 gingen die Mannschaften in die Pause und sich ihren warmen Kakao reinziehen. In der zweiten Halbzeit auf dem Platz das gleiche Bild wie vor der Pause. Alemannia dominant, nutzte aber nur noch zwei Chancen um das Ergebnis auf 0:3 aufzustocken. Am Ende also ein nie gefährdeter, hochverdienter und auch souveräner Sieg der 1-2 Tore zu niedrig ausfiel. Der Ultrahaufen konnte in der zweiten Hälfte ebenfalls nochmal ein wenig das Tempo anziehen und legte einen vernünftigen Auftritt hin. Da gab es sicherlich schon schlechtere Tage und für das Spiel auch durchaus in Ordnung so aber es geht auch viel viel mehr! Alles in allem machte man sich aber zufrieden auf den Weg in die Heimat und ist gespannt, wen die Los Fee in der nächsten Runde für uns auf unserem Weg nach Berlin Parat hält. Apropos Berlin - für viele, vor allem ältere Ultras an diesem Abend war sicherlich der emotionale Höhepunkt als man kurz vor Schluss ein Lied aus besseren Zeiten vernehmen konnte, dass verlauten lässt das Aachen bald in Berlin zu sehen sein würde - ich schätze ich war nicht der einzige der in Gedanken versunken und mit Gänsehaut voller Stolz dieses Lied in den kalten Abendhimmel schmetterte! Genug der Romantik aber, die Realität heißt FVM-Pokal und Regionalliga, und diese geht für uns bereits am Samstag weiter. Zum nächsten Heimspiel kommt dann der - nicht attraktivere als der SV Bergheim - Verler Sportclub in die Kaiserstadt. Hoffentlich aber mit demselben Resultat - einem Sieg für unsere Alemannia.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 25.11.17 Alemannia Aachen - Köln II 25.11.2017

Zuschauer: 4700 (davon ca. 80 Gäste)

12. Spieltag Alemannia Aachen - Köln II 2:0

Ein arschkalter Samstag sollte es werden, an dem unsere Alemannia die jungen Kölner zu Gast hatte. Die Kölner, die am Anfang der Saison überhaupt nichts auf die Kette bekommen haben und plötzlich die letzten drei Spiele u.a. gegen Wuppertal und Uerdingen gewinnen konnten. Aber auch unsere jungen Wilden haben letzte Woche ein starkes Spiel gegen die Zweitvertretung der Gladbacher abgeliefert, also konnte man mit einem guten Gefühl in den Spieltag gehen.
Der Treffpunkt war ordentlich gefüllt und frühzeitig wurde zum Stadion aufgebrochen. Kaum dort angekommen kam die Information, dass der Gästebus noch im Stau stehe und das Spiel etwas später anfangen würde. Dies schien unserer Mannschaft in die Karten zu spielen, zumindest kamen die Kölner nicht so gut ins Spiel wie die Alemannia. Trotz der anfänglichen Überlegenheit konnte kein Kapital geschlagen werden.
Wir zeigten am Anfang des Spiels ein großes Spruchband mit der Aufschrift ''50+1 ERHALTEN'', und im Laufe des Spiels noch zwei Spruchbänder die sich auf dieses Themengebiet bezogen. Zuerst ''Gestern wie heute: KINDer brauchen Regeln!'' , später dann ''1860 hats bewiesen, Investoren sind kein Garant gegen Krisen''. Damit beteiligten wir uns an dem deutschlandweiten Aktionsspieltag.
Der Kölner ''Anhang'' stand kompakt mit knapp 25 Leuten hinter ihrer kleinen Stadtwappenfahne. Vor den Toren des Gästeeingangs tümmelten sich ca. 20 Kölner Stadionverbotler, die sich die Fahrt nicht haben nehmen lassen. Es gab weder Tifomaterial noch irgendwelche Gesänge. Seitdem die Kölner bei ihrem Heimspiel gegen Essen einige Stadionverbote reingedrückt bekamen, treten Sie bei der Zweitvertretung generell nicht mehr akustisch auf. Das hielt sie jedoch nicht davon ab den Weg nach Aachen hinter sich zu legen und ihrem Team hinterher zu reisen.
Der Aachener Stimmungsblock ging gut in die Partie und konnte einen soliden Auftritt hinlegen. Lieder wie Schlachtrufe wurden in einem guten Mix gen Rasen geschmettert und wir trieben die Mannschaft nach vorne. Leider ist es schwierig die restliche Tribüne, geschweige das restliche Stadion, in die Gesänge mit einzubeziehen. Der Funke springt nur selten auf den ganzen Block oder die Tribüne über. Wenn das mal klappt, dann meist nach Toren unserer Alemannia. Wie in Minute 60, wo Pluntke endlich das erlösende 1:0 erzielen konnte. Im Folgenden war das Spiel ein richtiger Kampf, welcher in der Nachspielzeit erst entschieden werden konnte. Nach einer Kölner Ecke, wo auch der Torwart des FC in den Aachener Sechzehner lief, konnte Mohr klären und schickte so Fejzullahu auf die Reise zum 2:0.
Ein toller Kampf des Teams, ein solider Auftritt auf den Rängen und ein wichtiger Sieg, der uns die nächsten 3 Punkte beschert.
Einen schönen Abend nach einem schönen Spieltag haben wir im großen Rund ausklingen lassen und gehen mit voller Hoffnung und Motivation in die nächsten Wochen. Dienstag geht es im Pokal nach Bergheim und Samstag kommt der SC Verl, mit denen wir sicher noch eine Rechnung offen haben nach dem sehr unglücklichen Unentschieden in der Hinrunde.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 18.11.17 Gladbach II - Alemannia Aachen 18.11.2017

Zuschauer: 833 (davon ca. 600 Öcher)

18. Spieltag Gladbach II - Alemannia Aachen 1:2

Zum ersten Spiel der vor der Winterpause beginnenden Rückrunde ging es ins Grenzlandstadion in Rheydt. Dort wartete mit der Zweitvertretung von Gladbach der direkte Tabellennachbar, der durch einen Sieg überholt werden konnte. Die Ultraszene rief intern zur Anreise per Zug auf, welchem ein stattlicher Haufen folgte. Ohne Probleme ging es in den nahen Gladbacher Vorort Rheydt, wo die Jungen Fohlen ihre Heimspiele im Grenzlandstadion austragen. Aufgrund guter Erfahrungen beim letzten Gastspiel entschied man sich erneut für den Standort auf dem Sitzplatzbereich. Dort ging es, nach den üblichen Diskussionen mit dem übereifrigen Ordnungsdienst, auf den überdachten Sitzer um den vorhandenen Zaun entsprechend zu bestücken.
Auf dem Platz lief es von Beginn an gut für die sehr offensiv aufgestellte Kilic-Elf. Nach etlichen Chancen und einem Pfostentreffer ging man nach 17 Minuten verdient durch Azaouaghi in Führung. Auch in der Folgezeit gab man weiter den Ton an und konnte kurz vor der Pause durch einen Foulelfmeter die Führung sogar ausbauen. Diese hielt aber leider nicht sonderlich lang, da die Heimelf quasi mit dem Halbzeitpfiff sehenswert durch einen Fallrückzieher den alten Abstand wieder herstellte. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein munteres Spiel welchen von Chancen auf beiden Seiten Spannend gehalten wurde. Die Führung konnte dann über die Zeit gerettet werden. Auswärtssieg !
Die Stimmung unter den 600 Öchern war wie so oft in letzter Zeit Zweigeteilt. Mal erreicht man eine annehmbare bzw. gute Lautstärke bei diversen Gesängen. Mal wird es stiller und nur noch ein kleinerer Haufen versucht weiterhin die Mannschaft nach vorne zu pushen. Nichtsdestotrotz kann man im großen und ganzen zufrieden sein mit dem Auftritt. In der nächsten Woche steht das erste Nachholspiel vom 12. Spieltag gegen die wiedererstarkte Zweitvertretung der Geißböcke, die zuletzt 6:3 gegen Wuppertal und 1:0 gegen Tabellenführung Uerdingen gewannen, an.
Karlsbande Ultras

 
09.11.2017 - Zeit für Veränderungen! 18.11.2017

Bereits beim letzten Heimspiel waren diese Zeilen während des Spiels zu lesen, die auf ein Treffen zwischen Vertretern des DFB, sowie der DFL und Vertretern der deutschen Fanszenen aufmerksam machen sollte. Dieses Treffen war die Konsequenz aus einem schwelenden Konflikt zwischen besagten Parteien und der immensen Willkür, sowie der immer größer werdenden Beschneidung von Fanrechten seitens des DFB und der DFL. In einem Antwortschreiben richten wir, die Fanszenen Deutschlands, uns nun an die entsprechenden Handlungsträger und reflektieren das Treffen des 09.11.2017 wie folgt:
"Sehr geehrte Damen und Herren des DFB, der DFL und der Ligenvertretung,
am vergangenen Samstag kamen die Fanszenen Deutschlands zusammen um das mit Ihnen sehr konstruktiv geführte Gespräch vom 09.11.17 zu reflektieren.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der DFB in punkto Fanutensilien kurzfristig Klarheit, Verbindlichkeit und Gleichheit schaffen wird. Fanutensilien sind ein unverzichtbarer Teil der Fankultur und kein Sicherheitsrisiko. Vielmehr sorgen die Verbote und Einschränkungen von Fanutensilien für unübersichtliche Einlasssituationen und Konfliktpotential. Dass damit nun endlich Schluss ist, ist ein guter, wenn auch überfälliger Schritt in die richtige Richtung.
Zudem begrüßen wir die Initiative des DFB Präsidenten Reinhard Grindel in Zukunft keine Stadionverbote bei potentiellen Vergehen auf den Anfahrtswegen auszusprechen. Der „Fußballzusammenhang“ ist ein konstruierter Begriff, der einem Freifahrtschein gleichkommt. Zudem werden Stadionverbote immer noch, bereits bei einer Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und damit vor dem Feststehen einer Tatbeteiligung, ausgesprochen. Dies zumindest bei Vorkommnissen auf den Anfahrtswegen nun nicht mehr zu tun, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, den wir als unverzichtbare Grundlage sehen um das Gesamtkonstrukt Stadionverbote zukünftig weiterführend kritisch diskutieren zu können. Zwingend logisch und notwendig erscheint es uns in diesem Zusammenhang allerdings, bereits massenhaft erteilte Stadionverbote für potentielle Vergehen außerhalb der Stadionsphäre mit sofortiger Wirkung aufzuheben.
Trotz dieser Teilerfolge, die weitestgehend aus dem gemeinsamen Einvernehmen erfolgt sind, sehen wir weiterhin massiven Diskussionsbedarf. Insbesondere die Themen Fanrechte, Anstoßzeiten, „50+1“ und Sportgerichtsbarkeit sind aus unserer Sicht kaum oder nur unzureichend besprochen worden. Wir werden Ihnen hierzu bis Anfang Dezember ein gemeinsames Positionspapier zukommen lassen, mit der Erwartung, dass dieses u.a. beim nächsten DFB-Bundestag am 08. Dezember diskutiert wird.
Die Fanszenen Deutschlands im November 2017 "

 
Karlsbande Kalender 2018 09.11.2017

 
Sa, 04.11.17 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 04.11.2017

Zuschauer: 5100 (davon ca. 80 Gäste)

16. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 1:2

Früh am Samstagmorgen starteten wir als Gruppe, wie immer an einem Heimspieltag, in gewohnter Umgebung bei netten Gesprächen, kühlen Getränken und, dank des spätsommerlichen Wetter, auch mal wieder mit einigen Köstlichkeiten vom Grill. Die Zeit verging demnach nahezu wie im Fluge und so machten wir uns dann auch zeitig auf in Richtung Stadion. Nachdem der Stimmungsbereich in S3 geentert und der Zaun wie üblich beflaggt wurde, die Schwenkfahnen bestückt und auch die letzte Banderole unter das Alemannia-Volk im Stadionumlauf verteilt war, folgte jedoch recht bald die erste Ernüchterung des Tages... leider blieb der Stimmungsbereich heute spärlicher besetzt als in den meisten bisherigen Spielen in dieser Saison - warum auch immer - fügte sich aber damit in das Gesamtbild der restlichen Tribünen mit ein. Offiziell wurden es am Ende 5100 Zuschauer, wahrscheinlich waren es aber tatsächlich noch ein paar weniger. Schade - denn, wenn man mal vom letzten Heimspiel gegen die rot-weißen vom Niederrhein absieht, hat die Mannschaft eigentlich wirklich etwas mehr verdient - spielerisch bestimmt nicht immer Feinkost, jedoch kämpferisch ganz sicher auf dem Niveau von dem, was wir in Aachen von einer Mannschaft erwarten und so ganz unerfolgreich in dieser Saison ja auch nicht!
Als dann endlich der Anstoß anstand, zeigten wir als Gruppe vorne am Zaun zum Einlaufen der Mannschaften ein großes Spruchband mit der Aufschrift " 09.11.17- ZEIT FÜR VERÄNDERUNGEN " welches sich auf ein anstehendes "Spitzentreffen" zwischen Funktionären, Vereinsverantwortlichen, Fanvertretern und anderen mehr oder weniger wichtigen Leuten bezog und an diesem Wochenende in diversen Deutschen Stadien zu sehen war. Der Stimmungsblock kam dann auch nur eher schleppend in die Partie, anders als die Mannschaft auf dem Rasen die mal wieder gut aufgelegt begann und sich nach 16 Minuten auch mit dem verdienten Führungstreffer belohnte. Aber auch nach dem Treffer blieb der untere Teil von S3 weit unter seinen Möglichkeiten zurück - dies sollte sich auch während des gesamten Spiel heute nicht mehr ändern - das war einfach ein absolut gebrauchter Tag! Leider passte sich die Mannschaft im zweiten Spielabschnitt der Leistung auf der Tribüne nahtlos an und gab absolut unverständlich das Zepter aus der Hand sodass die Gäste aus Wattenscheid nicht nur besser ins Spiel fanden sondern auch innerhalb weniger Minuten erst den Ausgleich markierten und kurz danach auch verdient in Führung gingen. Nun konnte der Tag also endgültig in die Tonne! Sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen bot sich die restliche Zeit nur noch ganz bitteres und zu allem Überfluss verweigerte der Schiri uns in der Nachspielzeit noch einen klaren Foulelfmeter und schickte obendrein Trainer Fuat Kilic auf die Tribüne. Nach dem Schlusspfiff wurde dann das Material abgehängt und eingepackt und der Rest des Tages wurde gemeinsam bei Bundesliga, Bier und - na klar, was auch sonst - dem Grill verbracht. Nächste Woche führt uns der Spielplan nach Hamm zum Duell gegen den Aufsteiger aus Rhynern - hoffentlich dann wieder mit dem besseren Ende für Schwarz-Gelb.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 28.10.17 Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 28.10.2017

Zuschauer: 1300 (davon ca. 800 aus Aachen)

15. Spieltag Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 1:3

An diesem Samstagnachmittag stand mal wieder ein Stück Normalität und Regionalligaalltag auf dem Programm, nachdem die letzten Wochen einiges zu bieten hatten. Es ging in das etwa 60 km entfernte Wegberg, wo das nächste Meisterschaftsspiel unserer Alemannia stattfinden sollte. Das klare Ziel nach der bitteren Niederlage gegen Essen war natürlich ein Sieg!
So machte man sich, dank der geringen Entfernung, etwas später als sonst aber nicht minder motiviert auf den Weg unserem Team hinterher zu reisen. Nachdem im Bus endlich jeder seinen Platz gefunden hatte, war man ehe man sich versah auch schon am Ziel angekommen. Trotz der Kälte ließen es sich rund 800 Alemannen nicht nehmen unserem Team bei diesem Auswärtsspiel den Rücken zu stärken. So gab der gut gefüllte Gästeblock über die gesamte Breite ein gutes Bild ab.
Die Mannschaft kam gut ins Spiel und auch der Gästeanhang konnte durch eine sehr gute Mixtur der Lieder bei Lautstärke und Mitmachquote überzeugen. Obwohl sich die Jungs auf dem Rasen schon einige gute Chancen erspielen konnten dauerte es bis zur 23. Minute bis Aachen in Person von Damaschek die Führung erzielen konnte. Mit großem Druck ging es auf dem Grün weiter und Torunarigha traf 5 Minuten später und erhöhte somit verdientermaßen auf 2:0.
Unter wehenden Fahnen und lautstarken Gesängen ging es für die Kicker vom Tivoli zum wohlverdienten Pausentee. In der ersten Halbzeit zeigte die Yellow Connection noch zwei Spruchbänder in denen Sie auf das im Vorfeld bekanntgegebene Verbot von DFB und Mitgliedsverband-kritischen Bannern reagierten. „Dies ist keine Kritik am Versagen von DFB und sonstigen Verbänden“ – „Artikel 5 des Grundgesetzes: Freie Meinungsäußerung!“
Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Stimmung auf einem guten Niveau gehalten werden. Auch wenn, wie eigentlich immer, nicht der gesamte Gästeblock zum Einsteigen in die Lieder gebracht werden konnte, können wir mal wieder mit unserem Support zufrieden sein. Stimmungsmäßig gab es von der Heimseite nichts zu hören. Wenig verwunderlich. Wie mit unserem Auftreten konnten wir auch mit dem der Mannschaft auf dem Rasen zufrieden sein.
In der zweiten Halbzeit wurden viele Torraumszenen nicht in Tore umgewandelt, woraufhin ein ehemaliger Alemanne den Anschlusstreffer für Wegberg erzielte. Erst in der Nachspielzeit traf Daniel Hammel für Aachen zum erlösenden 3:1 Siegtreffer und die Mannschaft belohnte sich endlich für ihr gutes Spiel.
Die unnötigen Diskussionen vor dem Spiel, dass unsere Fahnen nicht die Werbebanden überdecken dürften, lassen wir an der Stelle einmal unkommentiert.
Nach dem Spiel wurde sich relativ zügig auf den Weg zurück gemacht, da eine größere Abordnung noch zu unseren Freunden nach Kerkrade fuhr, um die Jungs bei der Partie gegen Feyenoord zu unterstützen. Roda und der TSV! Die Fahrt verlief ruhig und ohne besondere Vorfälle, so wie die meisten Fahrten in dieser Liga. Nächste Woche kommt mit Wattenscheid dann ein weiterer schlagbarer Gegner an den Tivoli.
Karlsbande Ultras

 
So, 22.10.17 Alemannia Aachen - Rot Weiß Essen 22.10.2017

Zuschauer: 9600 (davon ca. 650 aus Essen)

14. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiß Essen 1:2

Am 14. Spieltag stand das 81. Duell gegen die Herren von der Hafenstraße auf dem Programm. Dank der Live-Übertragung des Fernsehsenders, der sich sonst auf sich frei machende Junge Damen spezialisiert hat, startete das Spiel aber nicht wie gewohnt Sonntag um 14 Uhr sondern zur besseren Sendezeit um 17 Uhr. Scheiß Sport 1! Der Spieltag begann für uns bereits am Abend vor dem Spiel, als man sich mit diversen anderen Gruppen in einer Lokalität in der Stadt traf um den Spieltag einzuläuten. Am Spieltag selber traf man sich an verschiedenen Treffpunkten in der Stadt, um sich dann an einem zentralen Treffpunkt zu sammeln. Da die Staatsmacht davon offensichtlich nicht so begeistert war verschaffte man dieser noch ein wenig Arbeit, indem man sich in kleineren Gruppen auf verschiedenen Wegen durch die Stadt in Richtung Stadion bewegte. Dort sammelte man sich wieder und machte sich auf den Weg hinein, wo die Jugend bereits eine Überraschungs-Choreo für die Gruppe vorbereitete. Zum Einlaufen der Mannschaften war am Zaun "Ein Leben wie im Film und kein Ende in Sicht" zu lesen. Dazu wurde eine Blockfahne angefertigt, die Szenen aus der bewegten Vergangenheit unserer Gruppe zeigten. Eine sehr gelungene Überraschung. Das Spiel hätte nicht besser starten können. Bereits zwei Minuten nach dem Anpfiff lagen die Schwarz-Gelben durch Torunarigha in Führung. Leider schaffte man es trotz zahlreicher Chancen nicht diese Führung auszubauen und fing sich in der 33. Minute den Ausgleich. In der 66. Minute gingen die ungeliebten Gäste sogar in Führung und konnte diese trotz starker Schlussphase unserer Elf über die Zeit retten. Ärgerlich das es die erste Niederlage der Saison Zuhause ausgerechnet gegen die alles andere als gut in die Saison gestarteten Ruhrpottler setzte.
Die Stimmung konnte trotz der fast 10000 Anwesenden nicht wirklich überzeugen. Zwar wurde es einige Male recht laut, dies war jedoch eher die Ausnahme. Die restliche Zeit war sonst lediglich der Stimmungsblock bemüht. Ein immer wiederkehrendes Phänomen. Bei den "größeren" Spielen, bei denen das Stadion voller ist als bei den übrigen Spielen, leidet die Stimmung merklich darunter. Die Gäste, im nicht wirklich gut gefüllten Gästeblock, konnten ebenfalls keine Bäume ausreißen. Lediglich bei ein paar Pöbeleien konnte man diese besser vernehmen. In der zweiten Hälfte zündelten die Gäste nach einer gefühlten halben Stunde Vorbereitung unter einem hochgezogenen Schwenker noch hinter durchsichtigen ACAB Doppelhaltern, was ein vernünftiges Bild abgab. Die Polenböller, welche zum Teil in Richtung der eigenen Rolli-Fahrer geworfen wurden, hätten aber auch gerne zuhause bleiben dürfen. In der Halbzeit des Spiels wäre um ein Haar die Fahne der Rude Fans vom Zaun gefallen. Ein Aachener eilte dem Gästeblock zu Hilfe. Jedoch hatte der Gästeblock das Problem dann auch erkannt und der Helfer machte sich unverrichteter Dinge wieder auf den Weg zurück in die Kurve. Nach dem Spiel packte man zügig seine sieben Sachen und machte sich auf den Weg um den Gästen eine gute Heimreise zu wünschen. Jedoch hatten die zahlreich vorhandenen Robocops etwas gegen die Aachener Gastfreundlichkeit und hinderten die Meute daran. Deshalb ließ man den Abend noch mit dem einen oder anderen Spaziergang ausklingen. Am nächsten Wochenende steht das nächste "große" Spiel an. Es geht raus aufs Dorf nach Wegberg-Beeck.
Karlsbande Ultras

 
Do, 19.10.17 Borussia Lindenthal-Hohenlind - Alemannia Aachen 19.10.2017

Zuschauer: 800 (davon ca. 500 Öcher)

1. Runde Mittelrhein-Pokal Borussia Lindenthal-Hohenlind - Alemannia Aachen 2:6

In der ersten Runde des Mittelrhein-Pokals beglückte uns die Los-Fee mit dem Hammer-Los Borussia. Da es aber nicht der große Scheiß-DFB-Pokal ist, in dem unsere Alemannia antritt, hieß das Los nicht Traktor Erkelenz, sondern Borussia Lindenthal-Hohenlind. Nicht wenige mussten erstmal das Internet bemühen, um Infos zu diesem Verein zu erhalten. Diese Suche ergab, dass Lindenthal in der Landesliga Mittelrhein gegen so namenhafte Gegner wie Tus 05 Oberpleis oder den SSV Homburg-Nümbrecht gegen das runde Leder tritt. Dies tut der Verein in der Westkampfbahn, neben dem unwesentlich größeren Stadion des FC in Müngersdorf. Trotz aller Spekulationen wurde das Spiel auf dem heimischen Platz ausgetragen, obwohl es in der Stadt genügend Alternativen gegeben hätte. Aber alles meckern bringt nichts, denn ganz egal wo unsere Alemannia spielt, wir sind natürlich dabei. Und so machte sich zur Feierabendzeit ein voller Bus auf den kurzen Weg. Trotz dichtem Verkehr erreichte man pünktlich das Stadion, bzw. eher den örtlichen Sportplatz. Ausbau ist dort nämlich keiner vorhanden. Somit machte man das Beste aus der Situation, stellte sich bestmöglich an die Bande und hisste die Fahnen. Den Zweiklassenunterschied der beiden Teams merkte man von Beginn an, so dass man bereits nach Vier Minuten das erste Tor durch Lippold bejubeln durfte. Unser Team drückte das komplette Spiel über die Gastgeber, denen man deutlich die fehlende Qualität anmerkte, in die eigene Hälfte. Hammel sorgte in der 17. und 34. Minute für die gerechte 0:3 Halbzeitführung. In der 50. Min machte Hammel seinen Hattrick perfekt, ehe wiederum Lippold auf 0:5 erhöhte. Nachdem der Gastgeber dann in der 62. Min auch mal Jubeln durften, setzte Mickels zehn Minuten später zum 1:6 nach. In der Nachspielzeit konnte Lindenthal das Ergebnis aus ihrer Sicht noch ein wenig schönen. Erste Runde somit mal ohne Haare raufen standesgemäß überstanden. Am 25. Oktober wird dann die zweite Runde des Pokals ausgelost.
Die Stimmung konnte trotz der widrigen Umstände zum größten Teil überzeugen. Man machte wie bereits beschrieben das beste aus der Sache und konnte einige Male eine annehmbare Lautstärke erzielen. Zwar hatte man auch mal ruhigere Phasen dabei, jedoch sang man sich bei dem ein oder anderen Lied in einen richtigen Rausch, weshalb man mit der Stimmung zufrieden sein kann. Von den Gastgebern hörte man lediglich die beiden Torjubel.
Nun heißt es die Stimme zu schonen und am kommenden Sonntag die Rot-Weißen aus dem Stadion zu schreien und hoffentlich drei weitere Punkte einzufahren.
Karlsbande Ultras

 
Mo, 16.10.17 Bonner SC - Alemannia Aachen 16.10.2017

Zuschauer: 1500 (davon ca. 450 Öcher)

13. Spieltag Bonner SC - Alemannia Aachen 0:2

Zum Abschluss des 13. Spieltages der Regionalliga West durfte unsere Alemannia mit tatkräftiger Unterstützung des "Sportsenders" Sport1 Montags abends um 20:15 Uhr zum Livespiel in der Ex-Hauptstadt beim Sportclub aus Bonn antreten. Das es vielleicht fanfreundlicher wäre die Spieltage nicht zu zerstückeln, interessiert bei diesem eventgeilen TV- Sender scheinbar niemanden. So machte sich ein vollbesetzter Bus unserer Gruppe am Montag Nachmittag auf Richtung Bonner Sportpark. Die Fahrt verlief, wie gewohnt, ohne besondere Zwischenfälle und so erreichte man in Windeseile das anvisierte Ziel, wo uns am Gästeparkplatz vereinzelte Mitglieder von uns und ca. 15 Leute der Bande Bonn gebührend in Empfang nahmen.
Nach einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz zum Stadion verabschiedete man sich dann von den mitgereisten Aachenern Stadionverbotlern und den Jungs aus Bonn, welche gemeinsam in die Stadt fuhren um das Spiel in einer Kneipe zu schauen. Für die, die es nicht wissen: Die ehemalige Bande Bonn bestreikt den Verein, da es in letzter Zeit großen Ärger mit dem Vorstand und der Polizei gab, der in einigen, unbegründeten, Stadionverboten endete. Durchhalten Jungs!
Es erwarteten uns an diesem Tag humane Einlasskontrollen und man konnte schnell den Block beflaggen um sich auf das Spiel einzustimmen. Lediglich der bereits erwähnte Sportsender hatte was gegen unsere für heute neu angefertigte "Scheiß Sport 1" Fahne, die im Endeffekt dennoch das Bild der TV Zuschauer über einen weiten Zeitraum des Spiels zierte, so dass man sich dort einigen unnötigen Diskussionen hingeben musste.
Da man im vorherigen Jahr supporttechnisch gute Erfahrungen mit dem überdachten Gästesteher auf der Haupttribüne im Stadion Bonn gemacht hatte, entschied sich die gesamte Aachener Ultraszene wieder für jeweiligen Standort.
Der Block legte von der ersten Minute an sehr gut los. Viele melodische Lieder und ein paar Schlachtrufe schallten in sehr guter Lautsärke fast über die gesamten 90 Minuten über das Spielfeld. Durch den dauerhaften Einsatz von sämtlichen Tifo Material gab der Block auch optisch ein Bild her, welches sich sehen lassen konnte. Ein Auftritt mit dem man mehr als zufrieden sein kann!
Unsere Elf auf dem Rasen startete fulminant in die Partie und konnte bereits innerhalb der ersten Minuten das Spiel an sich reißen. Die Jungs belohnten sich für ihr Engagement kurz vor dem Halbzeitpfiff mit dem Führungstreffer von Damaschek. Mit einem verdienten 1:0 ging es dann in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel immer ausgeglichener und auch die Heimmannschaft erarbeitete sich einige Torraumszenen, welche jedoch glücklicherweise ungenutzt blieben. In der 72. Minute war es dann Fejzullahu, der mit dem 2:0 die Entscheidung brachte und so durfte man ausgiebig den Auswärtssieg beim Bonner SC feiern.
Am Donnerstag geht es für uns erstmal zum Pokalkracher nach Köln, der Gegner dort ist der SC Borussia Lindenthal-Hohenlind, bevor des dann am Sonntag um 17 Uhr zum nächsten Livespiel von Sport 1 kommt, denn dann gastiert Rot-Weiss Essen am Tivoli. Ein Spiel was man mit Vorfreude erwarten darf.
Eventgeile Sportsender Abschalten! Scheiß Sport 1 !
Karlsbande Ultras

 
So, 01.10.17 KFC Uerdingen - Alemannia Aachen 01.10.201

Zuschauer: 4250 (davon ca. 1200 Öcher)

11. Spieltag KFC Uerdingen - Alemannia Aachen 0:0

Am 11. Spieltag war unsere junge Truppe zum Tanz beim Aufsteiger und Tabellenführer KFC Uerdingen geladen. Gepusht durch Fremdkapital aus Russland hat man das klare Ziel ausgerufen, in Zukunft wieder in der zweiten Liga antreten zu wollen. Das man mit dem vorherigen Investor alles andere als gute Erfahrungen gemacht hat, scheint vergessen oder irrelevant. Nichtsdestotrotz ist das Auswärtsspiel im Krefelder Stadtteil eines der interessanteren Spiele der Saison. So folgten bei gutem, spätsommerlichem Wetter ca. 1200 Aachener dem Team in das altehrwürdige Grotenburgstadion. Die knappen 100 Kilometer legten die beiden vollbesetzten Busse unserer Gruppe ohne Auffälligkeiten zurück. Angekommen am Ziel hieß es dann Material rein in den Block und die Vorbereitungen für die heutige Choreo treffen. Eine Choreo, die übrigens bis zum Vorabend des Spiels noch verboten war. Die Polizei machte sich scheinbar ziemlich in die Hose und wollte das Kunstwerk verbieten, weil sie vermutete, dass es unter der Fahne zum Einsatz pyrotechnischer Gegenstände kommen könnte. Die Alemannia oder wir sollten ein Dokument unterzeichnen, durch welches man sich verpflichtet die Kosten zu tragen, welche bei irgendwelchen Vergehen ausgesprochen würden. Im Endeffekt wurde, dank dem Aufwand unseres Präsidenten, die Choreo doch noch geduldet, ohne dass es zu einer Unterschrift kam. In diesem Sinne vielen Dank! Es ist aber eine absolute Frechheit, dass der gastgebende Verein unter dem Druck der Bullen so einknickt und die Fankultur vernachlässigt! Zum Einlaufen der Mannschaften wurde die bemalte Blockfahne sowie der dazugehörige Spruch dann letztendlich ausgebreitet. ‘–Vom Vater zum Sohn . Alemannia Aachen . Seit 1900 Tradition-‘ Das geschaffene Gesamtbild konnte sich wahrlich sehen lassen! Das Team auf dem Rasen zeigte sich kämpferisch, konsequent in Zweikämpfen und dass man gewillt war, die Krefelder Defensive unter Druck zu setzen. Diesen Willen und Einsatz honorierte der Gästeblock. Stellenweise konnte vor allem in der ersten Halbzeit eine richtig starke Lautstärke erzielt werden! Die Mischung aus melodischen Liedern und dem ein oder anderen Schlachtruf funktionierte gut. Bezogen auf die Komplikationen, die rund um die Genehmigung der Choreo auftauchten, präsentierten wir noch 3 Spruchbänder, die sich gegen die Krefelder Vereinsführung sowie die Polizei richteten: "Choreo nur gegen Unterschrift? In Krefeld versteht man Fankultur nicht!" "Hiermit bestätigen wir schriftlich... Fickt euch!" "Wo ist jetzt der Unterschied-ACAB" Auch die Yellow Connection äußerte sich zu den fanunfreundlichen Umständen an der Grotenburg sowie zu dem russischen Investor beim KFC mit folgendem Spruchband: "Angst wegen Pyro beim Spiel? Euer Geld kommt doch eh vom Mikhail - Investorlappen" Im Laufe der zweiten Halbzeit nahm die Mitmachquote, abgesehen von der ein oder anderen Ausnahme, leider ab. Lediglich der übliche Haufen rund um die Ultragruppen konnte weitestgehend überzeugen. Auch die Spieler verloren ihre Giftigkeit und so hieß es in der letzten Viertelstunde „mauern“ und den Punkt mitnehmen. Im Endeffekt hat alles geklappt: Punkt beim Tabellenführer mitgenommen, über weite Strecken einen richtig guten Support hingelegt und auch die Choreo konnte gezeigt werden. Die Rückfahrt gestaltete sich ebenso unkompliziert wie die Hinfahrt. Zwischen dem ein oder anderen Kaltgetränk und kurzem Plausch war man am frühen Abend wieder in der Kaiserstadt.
Am kommenden Samstag empfängt man die Zweitvertretung des FC Köln, welche bis dato ähnlich stark auftritt wie deren erste Mannschaft. Wir lassen uns nicht durch irgendwelche Dokumente oder Einschüchterungen formen oder prägen – fickt euch!
Karlsbande Ultras

 
So, 24.09.17 Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 24.09.2017

Zuschauer: 5500 (davon ca. 500 Wuppertaler)

10. Spieltag Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 4:1

Zum Abschluss der englischen Woche gastierte der Wuppertaler SV am Tivoli. Ein Westschlager, der bereits vor der Jahrtausendwende einen Klassiker darstellte. Sicher ist dies auch ein Grund, weshalb sich Sport1 die Senderechte für dieses Spiel sicherte. Ein Traditionsduell zu Zeiten von Millionendeals kommt bekanntlich immer gut bei der Mittelschicht an, dachte man sich dort wohl. Aber der Reihe nach: Unsere Gruppe traf sich bereits am Abend vor dem Spiel, um sich auf dieses einzustimmen. Nachdem man sich zuerst in der Stadt mit den anderen Aachenern Gruppen und der sportlichen Fraktion traf, verbrachte man den Abend in gewohnten Räumlichkeiten. In diesen traf man sich auch am Spieltag bereits frühzeitig, um sich mit netten Gesprächen, einigen kühlen Getränken und der ein oder anderen Leckerei vom Grill auf das Spiel vorzubereiten. Rechtzeitig brach man zum Stadion auf, wobei das Spiel heute, aufgrund der Liveübertragung, erst um 15 Uhr begann. So hatte man genug Zeit um die üblichen Aufgaben vor dem Spiel zu erledigen.
Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte Yellow Connection eine kleine Choreo, die aus Konfetti, Ballons und Styroportafeln mit den Buchstaben ULTRAS bestand. Zudem war der Spruch "Für Aachen alles geben, schwarz und gelb bis in den Tod" zu lesen. Dieses ergab ein durchaus ansehnliches Bild. Das Spiel selber hätte nicht viel besser starten können. Man ging durch einen Treffer von Tobias Mohr früh in Führung. Nach dieser konnte man immer wieder eine gute Lautstärke erzielen. Die Führung war in der Folge durchaus verdient, so stand die Abwehr ähnlich stark wie beim Überraschungserfolg in Dortmund unter der Woche. Kurz vor der Pause erhöhte Tobias Lippold mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" aus circa 35 Metern sogar auf 2:0. Nachdem der Treffer zum 3:0 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt wurde, kam es wie es kommen musste. Wuppertal verkürzte keine 120 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 1:2 und sicher nicht wenige erinnerten sich an den letzten Sonntag, wo man eine zwischenzeitliche 3:0 Führung nicht über die Zeit retten konnte. Nach gut einer Stunde aber nun die Erlösung, als Torunarigha nach einer schönen Ballannahme den alten Abstand wieder herstellte und die Stimmung nun zum Höhepunkt brachte. Insgesamt müssen wir uns aber ankreiden lassen, dass die Momente der Extase bei Heimspielen zu selten sind und man derzeit selten den Stimmungsblock verlässt und zu hundert Prozent zufrieden mit der Stimmung sein kann. Hier sollte sich jeder nochmal hinterfragen, wieso er in diesem Bereich stehen möchte! Kurz vor dem Abpiff staubte Kühnel noch einen sehenswerten Schuss von Torunarigha ab und bescherte den 4:1 Enstand. Das war wieder die Alemannia die man sehen wollte! Nach dem Spiel ging es dann noch zurück zum Treffpunkt um das Wochenende ausklingen zu lassen.
Beide Seiten beteiligten sich am Spieltagsprotest gegen den DFB mit Spruchbändern gegen die Millionendeals mit China. Ausserdem zeigte Wuppertal kurz nach dem Anschlusstor eine sehenswerte Pyroshow, die aus blauem und roten Rauch bestand. Generell überzeugte der Block durch ihre Bewegungen und den Fahneneinsatz. Akkustisch waren sie einige Male leise zu vernehmen. Einmal pro Halbzeit gab es zudem einen Wechselgesang mit "Scheiss DFB-Rufen".
In der kommenden Woche gastiert man dann in der Grotenburg, wo man auswärts beim aktuellen Spitzenreiter KFC Uerdingen antreten muss. Wir hoffen, dass man auf Grund der letzten beiden Spielen und der, schon die ganze Saison über, guten Leistungen der Mannschaft einen ähnlich gefüllten Gästeblock hat wie beim letzten Spiel in Krefeld.
Karlsbande Ultras

 
Mi, 20.09.17 BVB II - Alemannia Aachen 20.09.2017

Zuschauer: 550 (davon ca. 350 Öcher)

09. Spieltag BVB II - Alemannia Aachen 0:2

Eine englische Woche ist immer scheiße, aber in der Regionalliga gehen die Entfernungen zumindest noch, so dass man für kurze Touren nicht unbedingt einen ganzen Urlaubstag opfern muss. Da reicht es schon mal ne Stunde früher zu gehen. So traf man sich mit den üblichen Verdächtigen im frühen Nachmittag, um diesmal mit Bullis und Autos die Reise in den Ruhrpott anzutreten um mögliche Staus zu umgehen und pünktlich anzukommen. Die Fahrt, die gemeinsam mit dem Kollektiv und ein paar Jungs der sportlichen Fraktion angetreten wurde, verging recht schnell. Trotz einiger kleinerer Staus erreichte man relativ flott Dortmund. Dort absolvierte man noch eine kleine Stadtrundfahrt, ehe die Grünen uns dann doch noch auf den Gästeparkplatz leiteten. Da wir dort parken mussten wollte man natürlich nicht zahlen, was noch einige Diskussionen nach sich zog. Karten gab es im Vorfeld nicht, so dass man das Stadion dann erst 20 Minuten vor Anpfiff enterte. Neben circa 50 Leuten unserer Gruppe waren noch 200 andere Aachener anwesend. Man sieht aktuell natürlich wieder, dass zu diesen Spielen immer nur die üblichen Verdächtigen fahren. Das hat aber nicht immer nur Nachteile. Dennoch sollten sich mal alle anderen hinterfragen, ob einem unsere Alemannia nicht mal mehr Wert ist und man diese auch in ganz schlechten Zeiten besser unterstützen kann. Wollen wir jetzt aber mal nicht zu viel meckern. Der Ultrahaufen, um die 100 Leute stark, flaggte an und legte direkt mit einem neueren Lied los, was gut zur Geltung kam. Die üblichen Schwenker waren in der Luft und man sang sich zum Anfang schon gut in einen Rausch. Bei Spielen mit wenigen Gästefans kann man über die Stimmung generell selten motzen. Leider ziehen meistens aber nur die Ultragruppen samt Anhang mit, egal bei welchen Liedern. So hat sich das Liedgut in den letzten Jahren natürlich auch was verändert. Aber alles in allem hat man einen guten Mix gefunden. Die Stimmung konnte auch konstant gut gehalten werden, viel mehr ist mit der Anzahl an sangesfreudigen nicht rauszuholen. Die junge Mannschaft tat auch alles dafür hier mit etwas zählbarem Nachhause zu fahren und so netzte in der 8 Minute Torunarigha zum 1:0 ein, was jeden einzelnen noch einmal extra anspornte. In der 38 Minute legt unsere Elf sogar nach und ging mit einem verdienten 2:0 durch Damaschek in die Pause. Ganz starker Auftritt der Mannschaft.
Die zweite Halbzeit wurde von einem neuen Lied vom Kollektiv gestartet, welches sehr gut angenommen wurde und definitiv Hit Potenzial hat und auch heute schon gut abging. Insgesamt testete man heute 3 neue Lieder was man in diesem Ausmaß auch nur bei Spielen mit wenigen Öchern hinbekommt . In der 2ten Halbzeit konnte man noch einige laute Akzente setzen und hielt über die gesamten 90 Minuten die Stimmung auf einem guten Level. Ab und an sangen dann auch mal die restlichen Öcher mit. Die Mannschaft ließ diesmal auch nicht anbrennen und gewann souverän beim Tabellenführer. Starkes Ding! Auch an diesem Spieltag beteiligten wir uns durch zeigen der Spruchbänder "Unser Problem mit euch ist: Spieltags - Zerstückelungen wegen TV rechten" sowie "Unser Problem mit euch ist: kurzfristige Terminierungen der Spiele" an der Protestaktion gegen den DFB. Dazu gab es lautstarke Anti Dfb Gesänge.
Die ganze Saison schon kann man den Jungs auf dem Platz absolut keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft gibt diese Saison in jedem Spiel alles was möglich ist. Hoffentlich platzt jetzt auch der Knoten und man schnappt sich öfters die verdienten Punkte. Diese Saison zählt eh nur der Klassenerhalt, da sollten alle mal realistisch denken. Desto früher desto besser natürlich. Nachdem Spiel feierte man noch was die Mannschaft und sang noch etwas ehe es zum Gästeparkplatz ging. Dort müsste man noch einige Zeit auf die mitgereisten Svler warten, die sich in Polizeikontrolle befanden. So erreichte man dann erst weit nach Mitternacht die wunderschöne Kaiserstadt und konnte mit guten Gefühlen ins Bett gehen und sich auf nächste Spiel gegen die Wuppies freuen.
Karlsbande Ultras

 
So, 17.09.17 Alemannia Aachen - Duesseldorf II 17.09.2017

Zuschauer: 4600 (davon ca. 20 Gäste)

08. Spieltag Alemannia Aachen - Duesseldorf II 3:3

Da die erste Mannschaft der Fortuna an diesem Sonntagmittag bei der Spielvereinigung Greuther Fürth zu Gast war, wurde auch unser Spiel gegen deren Zweitvertretung auf den Sonntag gelegt.
Da sich die leeren Ränge bis zum Anpfiff im Stadion nicht füllten, konnten sich die meisten schon vorstellen auf was für eine niedrige Zuschauerzahl wir uns heute einstellen konnten. Dass dann aber nicht einmal 5.000 Zuschauer im Stadion zugegen waren schockte letztlich trotzdem. Der einzig positive Punkt war der trotzdem recht gut gefüllte Stimmungsblock, welcher auch ordentlich in die Partie startete.
In der ersten Halbzeit konnte man meist eine gute Lautstärke und Mitmachquote erreichen, sodass wir die Mannschaft nach vorne peitschen konnten. Diese ging auch auf unsere Bemühungen ein und setzte sich mächtig ins Zeug. In der 34. Minute konnte Junior Torunarigha mit etwas Glück und dem guten Zutun des Düsseldorfer Torhüters zum 1:0 Pausenstand einnetzen. Die Stimmung war infolgedessen sehr gut und konnte bis zur Halbzeit gehalten werden.
In die zweite Halbzeit starteten wir nicht so gut wie unser Team auf dem Rasen. Während wir Probleme hatten an die Lautstärke und Mitmachquote von Halbzeit 1 anzuknüpfen konnte die Alemannia in der 58. Und der 66. Minute nachlegen und auf 3:0 erhöhen. Dies befeuerte die Stimmung natürlich nochmal und der Stimmungsblock machte zeitweise nochmal richtig Lärm, auch wenn man bei einer 3:0 Führung ruhig noch etwas mehr hätte rausholen können.
Was dann folgte war eine der schlechtesten Viertelstunden die man in der Regionalliga ‘‘bestaunen‘‘ durfte. Es grenzte an Arbeitsverweigerung welche tatsächlich von der Fortuna noch zum 3:3 Ausgleich gedreht werden konnte. Völlige Enttäuschung und kollektives Kopfschütteln waren die Folge. An Stimmung war in diesem Moment nicht mehr zu denken.
Aber wir wären nicht wir wenn uns das irgendwie zu Fall bringen würde. So machten wir uns zwar enttäuscht auf den Weg aus dem Stadion, doch wir dachten auch schon an den folgenden Mittwoch, an welchem wir ganz sicher den Tabellenführer schlagen würden.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 09.09.17 TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 09.09.2017

Zuschauer: 600 (davon ca. 350 Öcher)

07. Spieltag TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 2:0

Am 7.Spieltag unserer Alemannia hieß es für uns und dem restlichen Aachener Anhang die Reise nach Siegen anzutreten. Doch Moment einmal. Siegen war doch abgestiegen? Richtig. Trotzdem ging es nach Siegen um dort gegen den TuS Erndtebrück anzutreten, welcher die Spiele mit vielen Auswärtsfans im Leimbachstadion austrägt.
Frühzeitig traf man sich am Treffpunkt um kurze Zeit später um aus dem sonnigen Aachen per Bus Richtung Siegerland aufzubrechen. Die Wetterprognose war nicht gerade vielversprechend, die Freude aufs bevorstehende Spiel jedoch umso mehr. Das Ziel des heutigen Tages war klar, die Punkte müssen mit nach Hause gebracht werden, denn in den letzten Spielen konnte man oft nur einen Punkt ergattern.
Nach einer unspektakulären, jedoch lustigen Fahrt erreichte man mit ca. 2 Stunden vorlauf das Leimbachstadion. Nach aussichtslosen Diskussionen mit dem verantwortlichen Sicherheitsdienst und den Cops wurde das Erwartete wahr – wir hatten keine Chance auf die überdachte Sitzplatztribüne zu gehen, da diese für „normale“ Fans ist. Hier stellt sich die Frage, wer festlegt ob jemand ein „normaler“ Fan ist oder nicht. Eine bodenlose Frechheit des TuS Erndtebrück und der Verantwortlichen Cops!
Nach Öffnung der Stadiontore betrat man somit geschlossen den Steher und traf die üblichen Vorbereitungen. Der Großteil war überrascht, dass sich das Wetter so gut hielt. Pünktlich zum Spielbeginn wurde man dann jedoch eines besseren belehrt und es fing in Strömen an zu Regnen. Dies hielt mit kurzen Pausen das Spiel über an. Uns, und unserer Alemannia, machte das Wetter in der ersten Halbzeit jedoch nichts aus. Die Stimmung gestaltete sich mit sowohl melodischen, als auch Spielbezogenen Liedern sehr gut. Auch das Tifo Material wurde super eingesetzt, trotz des starken Windes. Die Schwarz-Gelben auf dem Rasen starteten ebenfalls gut ins Spiel und dominierten den Gegner über 44 Minuten. Jedoch war man abermals nicht in der Lage, das Runde ins Eckige zu bringen und es kam wie es kommen musste, pünktlich mit dem Halbzeitpfiff schenkte Erndtebrück uns einen ein.
Nach dem Pausentee dasselbe Bild wie in der ersten Halbzeit: Alemannia die klar bessere Mannschaft, jedoch ging wieder der Ball nicht ins Tor. Stimmungsmäßig wurde auch in Halbzeit zwei gut gestartet. Diesen guten Start konnte man aber leider nicht halten und so wurde die Stimmung im Verlaufe der zweiten Halbzeit immer schlechter, bis man den Tiefpunkt mit dem 2:0 von Erndtebrück kurz vor Schluss erreichte.
Natürlich ist so ein Ergebnis gegen eine Mannschaft wie Erndtebrück enttäuschend. Das auch die Mannschaft absolut nicht zufrieden war und mit sich selbst gehadert hat konnte man nach Abpfiff gut erkennen. Trotz einer couragierten Leistung müsste man sich geschlagen geben. Jungs, der Knoten wird platzen, die Treffer werden erzielt und dann werdet ihr den Klassenerhalt früh klar machen. Wir glauben an euch und stehen immer hinter euch!
Am nächsten Spieltag empfängt unsere Alemmania die Zweitvertretung von Düsseldorf, welche hoffentlich drei Punkte in Aachen lässt.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 02.09.17 Alemannia Aachen - Rot-Weiss Oberhausen 02.09.2017

Zuschauer: 6500 (davon ca. 400 Nikoläuse)

06. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiss Oberhausen 0:0

Dieser Spieltag sollte zum einen anstrengend und zum anderen ganz besonders werden. Es standen der Treff am Würselener Wall, unsere 7-Jahres-Choreo und das Spiel gegen Oberhausen an. Dementsprechend früh traf man sich als Gruppe am altehrwürdigen Würselener Wall, dem letzten Stück UNSERES Stadions! Dieser wurde über Wochen intensiv beackert, gepflügt und gepflegt. Ein großer Dank geht hiermit nochmal an alle Helfer und Helferinnen und natürlich an die federführenden Leute, welche dieses Projekt vorangetrieben haben und weiter vorantreiben! Kulturgut TIVOLI erhalten!
Um 11 Uhr traf sich die Szene gemeinsam am Würselener Wall, um bei kühlen Getränken und einigen Leckereien vom Grill in Erinnerungen zu schwelgen und sich gegenseitig erlebte Geschichten zu erzählen. Als Ehrengast konnten wir Clirim Bashi, welcher von 1998 bis 2002 das schwarz-gelbe Trikot trug und auf dem Alten Tivoli gespielt hat, begrüßen und einige Fragen stellen. Er war bereit ein Interview zu geben welches alle Anwesenden live miterleben konnten. An seinen Worten ließ sich deutlich erkennen, dass auch die Spieler damals den Geist des alten Tivolis spüren konnten. Auch, und das für uns sehr überraschend, schaute Jupp Martinelli vorbei und gab uns ein spontanes Interview. Danke danke! Der Glanz der alten Tage blitzte an diesem Tag ab und zu durch und man ist sich einig, dass egal was mit dem letzten Rest des Alten Tivolis letztendlich passiert, es sich lohnt dafür zu kämpfen!
Anderthalb Stunden vor Spielbeginn setzte sich der Trott in Bewegung um zur neuen Spielstätte aufzubrechen, denn dort wartete ja auch noch unsere 7-Jahres-Choreo. Nachdem alle Utensilien für die Choreo am rechten Platz waren liefen die Mannschaften auch schon ein und wir legten los. Den Stimmungsblock erfüllte ein Meer aus schwarz-weiß-gelben Fähnchen, bevor die Blockfahne mit unseren 3 Gruppenlogos hoch ging! Am Zaun prangte der Schriftzug KARLS 7 BANDE, wobei die Sieben im Logo der Alemannia das A ersetzte. An den oberen Ecken der Blockfahne waren unsere großen Bande und Ultras Schwenker positioniert und rundeten das Bild perfekt ab! Auch nachdem die Blockfahne wieder runter ging, wurden die kleinen Fähnchen wieder geschwenkt und das Stück war vollbracht! Alles in allem eine Choreografie mit der wir zufrieden sein können und alles so ablief wie wir es uns vorgestellt haben.
Auch Oberhausen brachte eine kleine Choreo mit, welche an ihr letztes Gastspiel in Aachen anknüpfte und gaben durch weiße Shirts und einen Fischerhut ein durchaus geschlossenes Bild ab.
Zum Spielverlauf gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sagen. Die Schiedsrichterleistung war standesgemäß schlecht und ein Ex-Alemanne bereitete unserem Sturm erhebliche Kopfschmerzen in Hinsicht auf die Chancenerarbeitung. Das Spiel war von Kampf geprägt und spielte sich weitesgehend im Mittelfeld ab. Einige strittige Entscheidungen sowie die kampfbetonte Spielweise gaben leider kein attraktives Spiel ab, jedoch ist uns diese Einstellung und der Kampfeswille viel wichtiger und wir werden uns sicher nicht beklagen! Oberhausen ist in dieser Saison ein ernstzunehmender Gegner gegen welchen man sich mal wieder gut präsentierte. Irgendwann kommen die Siege!
Stimmungsmäßig war es ein Auf und Ab wobei der Höhepunkt sicherlich auf dem eintretenden Platzregen folgte. Der Block sang sich in einen regelrechten Rausch und T-Shirts wurden sich von den Leibern gerissen als würde die Sonne über Aachen brennen. Es war kalt. Es war geil! Im Folgenden konnte man leider nicht mehr an diese Phase anknüpfen, jedoch war es sicher kein schlechter Auftritt des Stimmungsblocks an diesem Spieltag! Oberhausen konnte man auf der Süd, bis auf den Scheiß DFB Wechselgesang, nicht vernehmen. Dennoch wussten sie durch ihren geschlossenen Auftritt optisch zu überzeugen.
Nach dem Spiel verbrachten wir noch einige Stunden am Alten Stadion und in der Stadt ehe es am Abend mit der Gruppe zu unseren Freunden nach Kerkrade ging, wo die Ultras ihr 7,5 jähriges Bestehen feierten! Dafür natürlich noch ein dickes BEDANKT an die Koempels nach Kirchroa! Auf die nächsten gemeinsamen Jahre!
Alles in Allem ein durchaus gelungener Spieltag und ein schöner Abend, mit vielen Freunden und Gesprächen, wo einfach mal die Sau raus gelassen wurde.
Nächste Woche geht es nach Siegen gegen den Aufsteiger aus Erndtebrück. Auf einen Sieg!
Karlsbande Ultras

 
Sa, 26.08.17 SC Wiedenbrueck - Alemannia Aachen 26.08.2017

Zuschauer: 910 (davon ca. 350 Öcher)

05. Spieltag SC Wiedenbrueck - Alemannia Aachen 1:1

Nach der Auswärtspleite beim amtierenden Regionalliga- West Meister Viktoria Köln führte uns das zweite Auswärtsspiel in Folge zum Ostwestfälischen Dorfverein aus Wiedenbrück. Am Samstagmorgen machten sich beinahe überpünktlich zwei randvolle Karlsbande Busse auf den Weg nach Ostwestfalen. Die ca. 230 km lange Tour durch das Bundesland verlief wie gewohnt unspektakulär und aber feucht- fröhlich..In Wiedenbrück angekommen erwartete uns ein doch ziemlich großes Polizeiaufgebot samt einer Klettereinheit die kurzer Hand mal die Garage des Nachbarn geentert hatte um mit ihrer Kamera eine bessere Sicht auf den Eingangsbereich zu erhalten!? Da uns bereits im Vorfeld klar gemacht wurde, dass man das Kartenkontigent für die Sitzplatztribüne, welche die gesamte Ultraszene in den letzten Jahren, zum akustischen Vorteil genutzt hatte, drastisch reduziert wurde, blieb uns nichts anderes übrig, als uns auf der 5-stufigen Hintertortribüne breit zu machen und bei einer Bullenhitze die üblichen Vorbereitungen für das Spiel zu treffen. Völlig unverständliche Aktion der Gastgeber, da in den letzten Jahren niemals irgendwelche Probleme entstanden wenn wir den Sitzer genutzt haben. Vielleicht sollte der Glatzköpfige, jedes Jahr auf`s neue und gefühlt auch jedes Jahr ein bisschen mehr, extrem nervige Sicherheitssheriff mal ein bisschen mehr durch die Hose atmen und lockerer werden, oder besser noch - ausgetauscht werden!
Die Stimmung im Gästeblock könnte man als durchaus in Ordnung betrachten. Eine gute Auswahl an Liedern, unter denen sich auch ein kürzlich neu eingeführtes befand,welches bisher ganz gut von der "Kurve" aufgenommen wurde, schallten in einer oftmals guten Lautstärke über den Sportplatz. Hier und da flachte die Stimmung etwas ab, wo aber sicherlich das Wetter seinen Teil dazu beigetragen hatte. Aber im großen und ganzen kann man auch mit diesem Auftritt zufrieden sein. Das Bild der "Kurve" wusste an diesem Tag, wie auch schon bei den vorherigen Spielen, durch konstanten Einsatz von Schwenkfahnen in allen größen, sowie einigen Doppelhaltern zu überzeugen. Von der Heimseite war natürlich erwartungsgemäß und gewohnt nichts zu vernehmen. Selbst der Jubel zum Ausgleich wäre im Gästeblock ohne Stadionsprecher wohl kaum zu hören gewesen.
Zum Spiel ist zu sagen, das leider wieder ein sehr guter Auftritt der Herren auf dem Rasen, die in ungewohntem Weiß auftraten,nicht mit 3 Punkten belohnt wurden. Die erste Chance hatten die heimischen Ostwestfalen in der 14. Minute doch ab dann kann man das Spiel durchaus als ausgeglichen bezeichnen. Die Mannschaft bot bei gefühlten 40 Grad auf dem Rasen einen Fight und belohnte sich in der 58. Minute dann auch mit dem Führungstreffer durch Mickels. Danach hatte man das Spiel im Griff und eine höhere Führung wäre durchaus verdient gewesen. Leider kam es aber wie es kommen musste... In der 70. Minute brachte Tobi Mohr den Spieler Maier des SC Wiedenbrück im Strafraum zu Fall und der Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Der gefoulte Spieler trat selbst an und verwandelte den Ball zum 1:1 Endstand im mit ca 910 Besuchern eher mäßig gefüllten Jahnstadion. Unser Fazit zum Spiel: Wieder ein mal eine sehr kämperisch engagierte Mannschaft die versucht jeden Zentimeter des Spielfelds zu beackern und mit Leidenschaft und Siegeswillen auftritt, auch wenn sich die Mannschaft erst einmal mit 3 Punkten belohnen konnte. Diese Leistungen lassen dennoch auf mehr hoffen.
Die Rückfahrt verflief ähnlich wie die Hinfahrt. Ereignislos aber sicher nicht langweilig und Stimmungsvoll.
Am kommenden Samstag ist mit Rot- Weiss Oberhausen einer der interessanteren Gegner auf den Rängen und auf dem Rasen zu Gast am Tivoli. Wir hoffen nach dem Spiel den zweiten Heimdreier mit unseren Jungs feiern zu können.
Karlsbande Ultras

 
Alemannia Aachen - Thankful for every moment! 19.07.2017


 
Sa, 19.08.17 Viktoria Koeln - Alemannia Aachen 19.08.2017

Zuschauer: 2680 (davon ca. 1500 Öcher)

04. Spieltag Viktoria Koeln - Alemannia Aachen 4:2

Am vierten Spieltag der noch jungen Saison ging es für die Alemannia zum Spitzenspiel gegen den Meister der letzten Saison in den Sportpark Höhenberg nach Köln. Dank der tollen Aufstiegsregel scheiterte Viktoria in der Relegation trotz eines Auswärtssieges an Carl-Zeiß Jena, da man Zuhause mit 2:3 verlor. Wie auch die Jahre zuvor entschied man sich für eine geschlossene Anreise per Zug in den Kölner Osten. Für dieses Spiel wurden, passend zum Motto der Choreo, "Thankful for every Moment"-Shirts in Gelb verkauft. Diese fanden bereits am Bahnhof reißenden Absatz. Somit gab der Mob sowohl bei der Anreise, als auch später im Stadion ein geschlossenes Bild ab. Die Hinfahrt verlief, trotz übermäßig vielen Bullen bei der Abfahrt, als auch bei der Ankunft in Köln recht ruhig und man erreichte trotz Verspätung der Bahn überpünktlich das Stadion. Dort hatte man dann ausreichend Zeit die Choreo vorzubereiten und den Zaun mit den üblichen Zaunfahnen sowie dem großen Spruchband zu schmücken. Diese Zeit war auch nötig, um dem starken Wind entgegen zu wirken und das Spruchband entsprechend zu befestigen. Nachdem die Fähnchen in den Farben Schwarz, Gold und Silber in den abgetrennten Bereichen verteilt waren, konnte es auch schon losgehen. Die Aktion ergab ein sehr schönes und zufriedenstellendes Bild zum Einlaufen der Mannschaften. Somit haben sich alle Anstrengungen gelohnt und man darf auch mal mit sich selber zufrieden sein.
Das Spiel hatte das Prädikat Spitzenspiel und wurde diesem auch gerecht. Leider mit dem falschen Sieger am Ende. Doch der Reihe nach. Die Männer in Gelb kamen gut ins Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Die Gastgeber gingen trotz der schwarz-gelben Überlegenheit in der 28. Minute durch einen Elfmeter in Führung. Alemannia kurz geschockt und dies nutzte Köln nur vier Minuten später aus um per sehenswertem Freistoß die Führung zu erhöhen. Nachdem der Schock verdaut war, kam man wieder besser ins Spiel und wurde durch Fejzullahu´s Treffer fünf Minuten vor der Pause mit dem Anschlusstreffer belohnt. Nach der Pause ging es schwungvoll weiter. Nachdem Kühnel den Pfosten getroffen hatte, köpfte Heinze eine Ecke nur eine Minute später zum umjubelten Ausgleich ein. Der Kampf wurde jedoch durch Ex-Alemanne Junglas durch seinen Treffer in der 55. Minute jäh beendet. Zwar hatte man auch in der Folge mehr Spielanteile, konnte diese aber in nichts Zählbares verwandeln, bis in der 82. Minute das doch eher unverdiente 4:2 den Deckel auf die Partie setzte. Trotz Kampf und gutem Spiel der jungen Mannschaft verloren. Mund abwischen und weiter machen.
Die Stimmung auf unserer Seite ließ leider viel Luft nach oben. Zwar erreichte man das ein oder andere Mal eine ordentliche Lautstärke, schaffte es aber nicht diese konstant auf diesem Niveau zu halten. Im Gegensatz zum letzten Spiel im Sportpark Höhenberg, füllte man dieses mal den größeren der beiden Blöcke auf der Längsseite und machte somit mehr als die Hälfte der anwesenden Zuschauer aus. Besonders nach dem erneuten Rückstand ließ die Lautstärke nach und man konnte nur noch den üblichen Stimmungshaufen zum Singen animieren. Die Fans der Viktoria konnte man wie immer lediglich nach den Toren kurz wahrnehmen. Sonst hörte man von diesen nicht viel.
In der ersten Halbzeit beteiligte man sich noch an der bundesweiten Aktion gegen den verhassten Verband und zeigte seine Meinung zu den Machenschaften der Herren aus Frankfurt auf einem Transparent. "Fick dich DFB !!!". Untermalt wurde die Aktion noch durch diverse Gesänge. Auch ein Wechselgesang mit den aktiven Fans der Viktoria durfte dort nicht fehlen. Die dazugehörigen Spruchbänder sollten nacheinander gezeigt werden. Leider klappte dies nicht wie gewünscht und alle Spruchbänder gingen zur gleichen Zeit hoch, was leider nicht das gewünschte Bild ergab.
Nach dem Spiel machte man sich geschlossen auf die Rückreise, um den Abend noch in gemütlicher Runde auf dem Öcher Bend ausklingen zu lassen und sich noch das ein oder andere Getränk zu gönnen.
Karlsbande Ultras

 
Infoabend zur JHV 16.08.2017

 
Sa, 12.08.2017 Alemannia Aachen - Rödinghausen 12.08.2016

Zuschauer: 5700 (davon ca. 10 Rödinghausen)

3. Spieltag Alemannia Aachen - Rödinghausen 3:1

Nach zwei kämpferischen Auftritten unserer Mannschaft in den Vorwochen, die einen guten Eindruck hinterlassen haben, kam es an diesem Samstagnachmittag zum Heimspiel gegen Rödinghausen. Es war von vorneherein ein intensives Wochenende, an welchem viele Termine und Neuerungen innerhalb und rund um unsere Gruppe anstanden.
Im Stadion haben wir wieder einen eigenen Info- und Verkaufsstand. An diesem kann man auch die Petition unterschreiben, welche aus der Kampagne ''Kulturgut Tivoli erhalten'' hervorging und Unterschriften gegen den Abriss des Würselener Walls, dem letzten verbliebenen Stück des altehrwürdigen alten Tivolis, bündelt. Nachdem wir uns vergleichsweise früh auf den Weg zum Stadion gemacht hatten, konnte man mit Freude feststellen, dass auch der Rest des Öcher Anhangs das Vorhaben bezüglich des Würselener Walls mit Freude unterstützt!
Im Block angekommen beflaggte man den Zaun, tauschte sich untereinander etwas aus und ehe man sich versah begann auch schon das Geschehen auf dem Rasen. Die Jungs auf dem Platz machten es uns gleich und starteten motiviert in die Partie. Es schien als könne man den Schwung aus den ersten beiden Saisonspielen mitnehmen und unser Team spielte munter und mutig auf. So war es nur verdient, dass die Alemannia in Person von Torunarigha in der 33. Minute zum 1:0 einnetzte! Bis zur Halbzeit konnte man diese Führung verteidigen und spielte weiter nach vorne und setzte den Gegner unter Druck. Wie auf dem Rasen konnte auch der Stimmungsblock optisch wie akustisch in der ersten Halbzeit überzeugen. Bei dem Regionalligatrott der sich spätestens in der letzten Saison eingestellt hatte, sind die ersten Saisonspiele echte Highlights in Sachen Emotion und Zusammenhalt!
In Halbzeit 2 gab es noch ein Spruchband unsererseits, was auf die neue Kampagne aufmerksam machen sollte. ''Kulturgut Tivoli erhalten - Rettet den Würselener Wall'' . Eins ist klar! Das können wir nur gemeinsam schaffen!
Nach der Pause machten die Jungs aus Rödinghausen den fitteren Eindruck und drückten die junge Aachener Mannschaft immer weiter hinten rein. In der 66. Minute traf Rödinghausen dann auch und der (mittlerweile leider) verdiente Ausgleich war gefallen. Es wurde immer mehr zu einer umkämpften Partie in welcher sich unsere Tivoli-Kicker nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten. In der 81. Minute konnte Nebi mit einem Kopfball die Führung zurückerobern, welche in der 85. Minute durch einen Strafstoß, geschossen von Fejzullahu, gefestigt werden konnte. Damit konnte das junge Team um Trainer Fuat Kilic den ersten Dreier der Saison einfahren! Dies ist wahrlich ein junges, motiviertes und leidenschaftliches Team, was uns zu Beginn dieser Spielzeit entzückt, auch wenn der Sieg durch die zweite Halbzeit nicht immer sicher schien. Weiter so Jungs!
In der zweiten Halbzeit konnte die Stimmung nicht immer überzeugen, doch gab es phasenweise starke Akzente. Vor allem nach Chancen und den Toren für unsere Alemannia konnte der Block nochmal richtig aus sich raus kommen, sodass man am Ende von einem gelungenen Spieltag sprechen kann. Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans scheint immer besser und vertrauter zu werden.
Wichtig wird es in den nächsten Wochen und Monaten sein, dass jeder Alemanne zusammenhält, in der Frage um den Würselener Wall, im entschiedenen „Nein“ gegenüber Investoren und natürlich im Zusammenspiel zwischen Rängen und Rasen!
Der Spieltag wurde abends noch auf einer Grill-Party in Kerkrade ausklingen gelassen und fand so auch noch ein feuchtfröhliches Ende!
Karlsbande Ultras 2010

 
Sa, 05.08.2017 SC Verl – Alemannia Aachen 05.08.2016

Zuschauer: 1411 (davon ca. 800 Öcher)

2. Spieltag SC Verl – Alemannia Aachen 2:2

Erstes Auswärtsspiel der neuen Saison und direkt eine der weitesten Touren, falls man in dieser Liga überhaupt eine Strecke weit nennen kann. Jedenfalls freuen sich viele über jeden gefahrenen Kilometer mehr, den wir zusammen als Gruppe verbringen können. Nach dem guten ersten Heimspiel unserer neuen jungen Mannschaft war die Vorfreude bei den meisten Öchern groß. Unsere Gruppe startete früher als sonst mit 2 Bussen Richtung Verl. Wollte man eigentlich noch einen Badesee vor Spielbeginn ansteuern, entschied man sich auf Grund des starken Regen während der Fahrt doch für ein Spaßbad. Aber dank vieler Staus und einer kurzen Vollsperrung der Autobahn wurde der Plan auch wieder schnell verworfen und nur noch die größten Optimisten hofften noch wenigstens bei strömendem Regen ein paar Bahnen im Freibad in Verl selber zu ziehen. Da die Verkehrssituation sich aber nicht besserte musste man leider direkt das Stadion ansteuern und kam dort circa 1 1/2h vor Spielbeginn an. Die ersten Grünen und Ordner waren ziemlich überrascht das wir schon da waren und stellten sich schon vorm Block auf. Wir entschieden uns aber am Parkplatz noch was zu quatschen und auf die anderen Gruppen zu warten. Nach emotionaler Ansprache für alle Mitreisenden um alle nochmal zusätzlich zu motivieren zog es uns dann zum Stadion da noch ein Intro vorbereitet werden musste. Ebenfalls war wieder Trommel und Megaphon verboten, so dass wieder alles probiert wurde die Sachen über andere Wege reinzubekommen. Doch dieses Mal mussten wir uns eingestehen das wir keine Chance hatten. Ein extrem hohes Polizei- und Ordneraufkommen ließ nichts zu. Dennoch wusste man sich zu helfen und sorgte für Alternativen. Das Intro musste ebenfalls auf die 2te Hälfte verschoben werden, da noch zu viele Aachener vor den Stadiontoren standen und auch viele Ultras erst zum Spielbeginn reinkamen. So gab es zum Spielbeginn die üblichen Fahnen zu sehen und man startete lautstark ins Spiel .Die komplette erste Halbzeit drehte man komplett ganz stark auf und hatte eine gute Mitmachquote. Ab und an zogen auch die anderen mitgereisten Aachener mit. Mit Hilfe das Dachs, einem gut aufgelegtem Anstimmer und einem motiviertem Haufen konnte man die 45 über eine sehr gute Lautstärke erreichen. Hier sieht man wieder mal was möglich ist. Kurz vor der Halbzeit erzielte unsere junge Mannschaft noch die verdiente Führung was der Stimmung nochmal zusätzlich gut tat. In der Halbzeit wurde dann alles für ein Chaos Intro vorbereitet. Am Zaun brachten wir die Fahne "Rauchen ,Saufen ,Fliesentisch , wir sind Aachens Unterschicht" an. Bisschen Spaß muss gerade bei uns immer sein. Und auch optisch sah alles ansprechend aus. Abgerundet von Fahnen, Doppelhältern, Ballons , Konfetti , Shooter usw.. Konnte man mit zufrieden sein. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Hammel auch direkt das 2:0 für unser Team. Eigentlich sollte jetzt Absolute Vollstoffstimmung herrschen aber leider kam man nicht mehr an die ersten 45 Minuten ran. Vermutlich lag es an nicht vernünftig kommunizierten Absprachen das einige im Block nicht mehr 100% gegeben haben. Das alles wurde nach dem Spiel zwar direkt geklärt, der Stimmung in der zweiten Halbzeit merkte man es aber deutlich an. YC zeigte Anfang der zweiten Hälfte noch ein Spruchband zur 50+1-Regel, welche ja gerade in Hannover probiert wird auszuhebeln. Und dies darf definitv nicht passieren! Unsere junge Mannschaft verspielte unglücklich auch noch die Führung und so stand es 2:2 und trotz einiger guter Chancen gelang uns auch kein weiteres Tor mehr. Schade aber böse kann man keinem der Jungs sein. Mundabwischen und weitermachen! Dann muss nächste Woche Zuhause halt Rödinghausen weggeschmiert werden. Aufjedenfall wieder ein ordentlicher Auftritt der Spaß macht und man sich wieder aufs nächste Spiel freuen kann. Auf dem Rückweg tauschte man sich dann noch aus bevor der Großteil nachher noch gut feierte und man lieber noch einige Stunden mehr gefahren wäre. So erreichte man nach 20 Uhr die Kaiserstadt und kann sich aufs nächste Wochenende freuen. Danke an 20 mal Roda Kerkrade und die Jungs aus Bonn die uns in Verl unterstützten.
Karlsbande Ultras 2010

 
Fr, 27.07.17 Alemannia Aachen - Gladbach II 04.08.2017

Zuschauer: 9100 (davon ca. 400 aus Gladbach)

01. Spieltag Alemannia Aachen - Gladbach II 1:1

Nach einer endlos erscheinenden Zeit war es heute wieder soweit. Fußball!
Die Sommerpause endlich überwunden, galt es heute die Bauern aus Gladbach zu schlagen. Nach einer Saison mit erneuter Insolvenz-Anmeldung und vielen Abgängen im Kader, waren wir umso gespannter auf die neue Saison und die neue Mannschaft, wie sie sich wohl im Pflichtspielbetrieb schlagen würde! Die einen mit mehr die anderen mit weniger Hoffnung auf eine vielversprechende Spielzeit, traf man sich in großer Runde frühzeitig um den Spieltag einzuläuten. Der Grill wurde angeschmissen und das ein oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet.
Im Block hängt seit dieser Spielzeit auch wieder offiziell die Hauptzaunfahne unserer Gruppe, was uns mit großem Stolz erfüllt! Die letzten Spieltage der vorangegangenen Saison hatten wir uns dazu entschieden, nachdem unser ehemaliger Geschäftsführer endlich den Hut genommen hat, die Fahne wieder mit rein zu nehmen. Nach ergiebigen Gesprächen mit der neuen Führung der GmbH ist man wieder große Schritte aufeinander zugegangen, in Folge dessen wurde auch das Verbot zum ersten Spieltag aufgehoben. Außerdem durften wir auch endlich wieder eines unserer Mitglieder im Block begrüßen! Willkommen zurück!
Das Spiel wurde mit einer kleinen Choreo der Yellow Connection eingeläutet, was somit auch die erste Choreo der Gruppe darstellte. Zwei Spruchbänder mit den Worten "Turnsportverein" und "unabhängig seit 1900",ein ausgerolltes Alemannia Wappen, abgerundet mit schwarz gelben Papptafeln. Eine kleine und gut gelungene Choreo!
Auf dem Platz startete die junge Mannschaft genau wie der Stimmungsblock sehr intensiv und stark in das Spiel. Selbst die größten Kritiker sollten von dem engagierten Auftritt unserer Alemannia überzeugt worden sein. Wir spielten die Fohlen regelrecht an die Wand, ohne den hochverdienten Führungstreffer zu erzielen. Wir können mit der ersten Halbzeit spielerisch wie auch auf den Rängen äußerst zufrieden sein! So wurde durch Liedwahl und Mitmachquote, auch teilweise über die ganze Süd, eine richtig gute Lautstärke erzeugt und konnte überzeugen. Doch wie das nunmal so ist, gerade bei unserer geliebten Alemannia, machst du die Dinger vorne nicht rein, kassierste hinten ein Ding. So geschehen in der 55 Minute. 0:1! Typisch Alemannia. Die junge Mannschaft allerdings ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte weiter, erarbeitete sich Torchancen und zeigte Kampfgeist und Leidenschaft! Tatsächlich dauerte es nicht lange ehe Fejzullahu, einer derjenigen die ihren Vertrag hier verlängert haben, in der 64. Minute einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:1 Ausgleichstreffer einnetzte. So sehr die Mannschaft und auch die anwesenden Fans bemüht waren, dass dieses Spiel noch den rechtmäßigen Sieger herausstellen würde, kam unser Team nicht über das 1:1 Unentschieden gegen die U23 aus Gladbach hinaus.
Und auch wenn man in der zweiten Halbzeit nicht an die Stimmung und Lautstärke der ersten herankam, war man trotzdem überzeugt, der Saison einen ordentlichen Start verpasst zu haben. Alles in allem ein Spiel, welches Lust auf mehr macht! Mit dieser Einstellung, auf und neben dem Platz, kann man als Einheit zusammen wachsen!
Nach dem Spiel ließen wir den Spieltag zusammen als Gruppe mit ein paar Getränken und Snacks ausklingen. Nächste Woche steht dann in Verl das erste Auswärtsspiel der Saison an! Die Hoffnung auf eine gute Auswärtstour und einem engagierten Spiel unserer jungen Mannschaft steigt von Tag zu Tag.
Karlsbande Ultras 2010

 
HALLE GESUCHT! 30.07.2017

 
Rückblick Rückrunde 2016/2017 08.07.2017


 
Sa, 20.05.17 1. FC Köln II - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 800 (davon ca. 600 aus Aachen)

34. Spieltag 1. FC Köln II - Alemannia Aachen

Diesmal ging es für uns wieder mal nach Köln. Und zwar in das Franz-Kremer-Stadion, um sich im letzten sportlichen Wettstreit dieser Regionalliga-Saison mit der zweiten Mannschaft des FC zu messen. Die Szene machte sich geschlossen und in hoher Anzahl per Zug auf den kurzen Weg in den Kölner Süd-Westen. Nach kurzweiliger Fahrt kam man früh am kleinen Amateur-Stadion an. Sogar so früh, dass die örtlichen Kassen noch geschlossen waren. Nachdem diese dann endlich ihr Pforten öffneten, konnte man im Block mit den Vorbereitungen beginnen. Zurücklassen musste man diesmal niemanden vor den Toren, da das letzte Stadionverbot eines Hauptgruppen-Mitglieds endlich aufgehoben wurde.
Willkommen zurück Steffen !!

Unser seit elf Spielen ungeschlagenes Team legte einen Traumstart hin und konnte durch Fejzullahu bereits nach fünf Minuten in Führung gehen. Danach hatte man noch einige Möglichkeiten die Führung zu erhöhen, scheiterte aber meist am Schlussmann. Die jungen Kölner wurden lediglich durch Standards gefährlich. Einer dieser Freistöße landete kurz vor der Pause im Sechszehner und konnte zum Ausgleich vollendet werden.
In der zweiten Hälfte verlor das Spiel zunehmend an Attraktivität. Lediglich hätte der Schiri gut und gerne zwei Mal auf den Elfmeterpunkt zeigen können. Da er dies nicht tat, nahm sich Gödde in der Nachspielzeit der Sache an und verwandelte einen Ball sehenswert Volley zum viel umjubelten Siegtreffer.
Somit endet diese Saison trotz aller Querelen im Verein recht positiv mit einer Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage und dem verteidigten Titel der Goldenen Ananas. Nun gilt es für die kommende Saison eine ähnlich starke Mannschaft zusammen zu stellen und endlich ein wenig Kontinuität einziehen zu lassen.

Die Stimmung war heute geteilt. In der ersten Halbzeit konnte man noch überzeugen und neben melodischen Liedern gab es auch das ein oder andere ältere Lied aus den Kehlen zuhören. In der zweiten Hälfte ließ dies jedoch mit zunehmender Zeit stark nach. Im großen und ganzen können wir mit den Leistungen auf den Rängen in dieser Saison zufrieden sein. Mancher Zweitligist wäre froh über solche Fans, soweit kann man sich in dieser Gurkenliga auch mal selber auf die Schulter klopfen. Die Rückfahrt nach Aachen verlief, bis auf eine ordentliche Verspätung der allseits unbeliebten Deutschen Bahn, ruhig. Bei der Ankunft in Aachen wurde man von einem Empfangskomitee der unbeliebteren Sorte empfangen. Diese hatten offensichtlich ihren Einsatz wieder einmal zu rechtfertigen und wollten eine Person festnehmen, die im Stadion in Köln Probleme mit anderen Leuten hatte. Warum man solch eine Aktion dann bei der Ankunft in Aachen durchführen muss, bleibt wohl das Geheimnis der Herren in Grün. Jedenfalls eskalierte die Situation daraufhin kurzzeitig, da gegen andere Fans doch recht rabiat vorgegangen wurde. Nachdem auf beiden Seiten das Adrenalin abgebaut war, ging es nun in die wohlverdiente Sommerpause.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 13.05.17 Alemannia Aachen - FC Schalke II 27.05.2017

Zuschauer: 5600 (davon ca. 40 Schalker)

33. Spieltag Alemannia Aachen - FC Schalke II 3:2

Zum letzten Heimspiel dieser Saison gastierte die zweite Mannschaft von Schalke 04 in Aachen. Bei schönsten Wetter traf man sich frühzeitig um traditionell das letzte Heimspiel mit einem Frühstück im Kreise der Gruppe einzuläuten.
Ausreichend gestärkt ging es rüber ins Stadion, um alle üblichen Vorbereitungen zu treffen. Nachdem dies routiniert erledigt wurde und alle Fahnen ihren Platz gefunden hatten, konnte es auch auf dem satten Grün los gehen.
Dank einer Serie von nunmehr 10 Spielen ohne eine Niederlage, startete unser Team heute mit breiter Brust in die Partie und drückte von Beginn an auf eine schnelle Führung. Diese gelang Staffeldt nachdem er im Elfmeterraum von den Beinen geholt wurde durch einen selbst verwandelten Foulelfmeter in der 9.Spielminute. Nur 6 Minuten später konnte Löhden nach einer Ecke auf 2:0 erhöhen. Die Kopfballstärke des 2m Mannes hatte sich offenbar noch nicht bis Gelsenkirchen rumgesprochen. Danach nahm unser Team einen Gang raus und brachte die abstiegsgefährdeten Gäste damit zurück ins Spiel, welche kurz vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen konnten und beinahe vor der Halbzeit noch Ausgeglichen hätten.
Dies gelang ihnen zum Entsetzen der 5600 Unermüdlichen auf den Tribünen nur 10 Minuten nach der Pause. Nach einem munteren hin und her konnte sich unsere Elf 5 Minuten vor dem Ende doch noch den umjubelten Siegtreffer erkämpfen, die Serie somit weiter ausbauen und sich selber damit belohnen.
Zwar verlässt ein großer Teil des Teams den Verein, jedoch verlängerte der geschätzte Trainer Kilic um drei Jahre und gibt somit Hoffnung ein schlagkräftiges Team für die nächste Saison aufzustellen und auch langfristig zu planen.
Die Stimmung auf der Süd knüpfte an die der letzten Spiele an. Zwar konnte man das ein oder andere mal eine gute Lautstärke erzielen, Luft nach oben ist dort aber noch genügend. Dennoch kann man positiv auf das Projekt Stimmungsblock blicken und hoffen, dass dieser in der nächsten Saison an die Leistungen anknüpfen kann. Von den 40 Gästen, die offensichtlich keine Lust auf das Heimspiel der Ersten Mannschaft gegen den HSV hatten, hörte man erwartungsgemäß nichts. Mit Ausnahme von den Amateuren von Dortmund, sind diese Zweiten Mannschaften durchweg ein Garant dafür, das man keine Fußball-Atmosphäre erwarten kann.
Zum letzten Spiel dieser aufgrund der Insolvenz doch eher negativen Saison geht es wieder gegen eine Zweitvertretung. Diesmal gegen die Amateure der Geißböcke. Der Mannschaft kann man dennoch keinen Vorwurf machen. Ohne die Insolvenz wäre es durchaus eine positive Saison gewesen.
Nach dem Spiel ging es zahlreich zurück zum Treffpunkt der Szene, um den Abend bei kühlen Getränken und feinstem Fleisch vom Grill ausklingen zu lassen.


Karlsbande Ultras

 
So, 07.05.17 Borussia Dortmund II - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 1650 (davon ca. 400 aus Aachen)

32. Spieltag Borussia Dortmund II - Alemannia Aachen 0:0

Das vorletzte Auswärtsspiel dieser Saison führte uns zu den Amateuren von Borussia Dortmund ins Stadion Rote Erde. Am frühen Sonntag morgen, wenn andere Leute auf den Weg in die Kirchen sind, machte sich unsere Gruppe, die sportliche Fraktion und die Gruppe Kollektiv geschlossen als Szene auf den Weg Richtung Ruhrpott. Die Fahrt verlief wie so oft sehr kurzweilig bei mal guter, mal weniger guter Musik und dem ein oder anderen Bierchen. Trotz der verwirrenden Verkehrsführung zum Parkplatz erreichten alle 4 Busse diesen recht Zeitig. Nachdem man sich gesammelt hatte ging es auf den kurzen Fußweg zum Stadion Rote Erde, welches wie bekannt sein sollte im Schatten des etwas größeren Westfalenstadions gelegen die alte Heimat des BVB´s ist. Dort angekommen, enterte man nach endlosen Diskussion mit dem Ordnungsdienst bezüglich der mitgebrachten Fahnentaschen und der verbotenen Choreo den Block. Ob die Heimfans ihre Fahnen auch alle auspacken und unterm Arm in den Block tragen sollen ? Generell fiel die hohe Anzahl an Ordnungshütern auf. Da scheint jemand nervös gewesen zu sein.
Im Block wurden die Fahnen bestückt, die Zaunfahnen zum Ärgernis der Ordner zu hoch an den Zaun gehangen und im Anschluss die geplante Choreo vorbereitet. Mit dem Einlauf der Mannschaften prangte vor dem Gästeblock ein Spruchband mit großem Alemannia-Wappen und darauf war "Dem Adler und dem A Treu ergeben, widmen wir dem Dreieck unser Leben!" zu lesen. Im Block wurden dazu passende Alemannia-Wappen und gelbe Papptafeln in die Höhe gestreckt. Mit diesem entstanden Bild kann man sicherlich zufrieden sein.
Das Spiel auf dem Rasen ist aufgrund des Ergebnisses schnell erzählt.
Dortmund das ganze Spiel über Tonangebend mit massigen guten Torchancen. Diese wurden aber zum Großteil von Depta im Tor der Alemannia mit teilweise Glanzparaden zunichte gemacht. Die Nadelstiche der Alemannia konnten leider ebenfalls nicht das anvisierte Ziel erreichen. Somit blieb es beim doch eher glücklichen Punktgewinn. Diesen Punkt darf sich unser Schlussmann auf jeden Fall einrahmen und mit nach Hause nehmen.
Die Stimmung im Gästeblock ähnelte der, der letzten Spiele. Zwar war es keine herausragende Leistung, jedoch ging es für die relativ geringe Anzahl an Öchern in Ordnung. Die auf den Gästeblock knallende Sonne erleichterte das ganze auch nicht wirklich. Dennoch konnte man sich das ein oder andere mal gut Gehör verschaffen. Die Gegenseite rund um die "Ultras von die Amateure" konnte lediglich durch eine hohe Mitmachquote überzeugen. Zum Beginn der zweiten Halbzeit wurde noch ein Spruchband "Alles wegboxen Freddy!" entrollt, welches unserem Kämpfer aus der Kaiserstadt bei seinen WM Kämpfen den Rückhalt seiner Freunde zeigen soll.
Nach dem sage und schreibe Zehnten Spiel ohne Niederlage ging es zurück zu den Bussen und nachdem sich noch ein wenig gesonnt wurde, zurück in die Kaiserstadt.

In der nächsten Woche sind mit den Schalker Amateuren, die besten Freunde von Dortmund zu Gast in Aachen. Auf das elfte Spiel ohne Niederlage.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 29.04.17 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 822 (davon ca. 550 Öcher)

31. Spieltag Borussia Möchengladbach II - Alemannia Aachen 3:3

An diesem Samstagmittag stand das vorletzte Auswärtsspiel der Saison bei der U23 von Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Da der Stehplatz-Bereich sehr weitläufig ist, entschied man sich dazu, auf die überdachte Sitzplatztribüne des Rheydter Grenzlandstadions zu gehen um die Mannschaft von dort aus Lautstark zu unterstützen.
Aufgrund des kurzen Anreiseweges wählte man, wie in den Jahren zuvor, den Zug für die Anreise und somit ging es gegen 11:00 Uhr mit gut 150 Leuten Richtung Rheydt.

Nach kurzer und reibungsloser Fahrt erreichte man frühzeitig das Grenzlandstadion und die üblichen Vorbereitungen konnten erledigt werden. Dem Aufruf, den Sitzplatzbereich zu entern wurde zwar ganz passabel gefolgt, jedoch Beschränke die Borussia unverständlicherweise am Spieltag selber den Vorverkauf für den von uns Ausgerufenen Bereich und ließ angeblich aus Sicherheitsgründen nur 200 Karten für den Sitzplatz verkaufen.
Die Partie nahm schnell Fahrt auf und so führte man bereits nach 8 Minuten mit 1:0. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit blieb unsere geliebte Alemannia weiter am Drücker, konnte die Führung jedoch nicht ausbauen. Es kam wie es kommen musste und Gladbach glich kurz nach dem Pausentee aus. Es folgte ein offener Schlagabtausch in dessen Folge man trotz zweimaligem Rückstand dennoch einen verdienten Punkt erkämpfen konnte.
Supporttechnisch legte die Aachener Ultraszene einen recht ordentlichen Auftritt hin. Der Fahneneinsatz wusste diesmal zu überzeugen und phasenweise konnte, beflügelt durch die gute Akustik unter dem Dach, eine richtig gute Lautstärke erzielt werden. Allgemein wurden die Lieder an diesem Tage lange und laut gesungen und man fand einen guten Mix aus melodischen Liedern und kurzen, aber dafür lauten Schlachtrufen.
Nach dem Spiel wurde die Mannschaft für ihren aufopferungsvollen Kampf gefeiert, bevor man sich auf den kurzen Weg zurück in die schöne Kaiserstadt machte. Einen großen Teil zog es nach einer lustigen Fahrt noch weiter in die Stadt, bzw. eine Diskothek und so wurde die ganze Nacht feucht fröhlich bei feinster Livemusik vom Ballermann durchgefeiert.

Kommende Woche geht es zu der nächsten Zweitvertretung, wo uns diesmal aber auf der gegenüberliegenden Tribüne eine starke Amateurszene erwartet und man somit von einem stimmungsreichen Duell ausgehen kann.
Auf geht‘s nach Dortmund in die Rote Erde!


Karlsbande Ultras

 
Fr, 21.04.17 Alemannia Aachen - SC Verl 27.05.2017

Zuschauer: 4800 (davon ca. 25 Gäste)

30. Spieltag Alemannia Aachen - SC Verl 1:1

Freitagabend, Flutlichtspiel. Kann ein Wochenende denn schöner starten, als sich mit seinen Freunden nach Feierabend auf das ein oder andere kühle Getränk am gewohnten Treffpunkt zu verabreden, die Fritteuse für die eine oder andere Leckerei anzuwerfen, um vom tristen Regionalliga-Alltag abzulenken? Nachdem uns letzte Woche der Spielplan mit Rot-Weiß Ahlen noch einen etwas interessanteren Gegner bescherte, stand an diesem Freitagabend mit dem SC Verl mal wieder ein uninteressanter Dorfverein auf dem Programm. Als auch der Letzte an diesem späten Nachmittag eintrudelte wurde rechtzeitig ins Stadion aufgebrochen, um genügend Zeit zu haben, das Material zu bestücken.

Auf dem Spielfeld tat sich lange Zeit wenig, so gingen die Gäste kurz vor der Pause nach einem schönen Angriff nicht unverdient in Führung. Den Rückstand konnte Jannik Löhden Mitte der zweiten Halbzeit nach einer Ecke per Kopf jedoch zum 1:1 Endstand egalisieren, sodass die Alemannia nun bereits seit 8 Spielen ungeschlagen ist. Positiv zu erwähnen bleibt noch, dass die Südtribüne den Elfmeterschützen der Ostwestfalen so heftig nervös machte, dass dieser den folgenden Strafstoß über das Tor schoss. Dieses hätte kurz nach der Halbzeit wohl schon die vorzeitige Entscheidung bedeuten können.
Die Stimmung war an diesem Tag durchwachsen, einer eher verhaltenen ersten Halbzeit folgte eine durchaus akzeptable zweite Spielhälfte. Aber Luft nach oben ist ja bekanntlich immer.
Im Anschluss an das Spiel besuchten einige Leute unserer Gruppe noch den „Öcher Bend“ und ließen den Abend dort bis in die späten Stunden ausklingen.

In der kommenden Woche geht es für unsere Mannschaft am Samstag zur U23 von Borussia Mönchengladbach. Dort wird auf den Sitzplatzbereich der Haupttribüne gegangen. Macht mobil, alles für Aachen!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 15.04.17 Rot Weiss Ahlen - Alemannia Aachen 27.05.2017

Zuschauer: 952 (davon ca. 400 Öcher)

29. Spieltag Rot Weiss Ahlen - Alemannia Aachen 1:1

Zum 29. Spieltag der Regionalliga West ging es für unsere geliebte Alemannia zu den abstiegsbedrohten Rot-Weißen aus Ahlen. Nachdem aus unbekannten Gründen das Spiel vom Gründonnerstag auf den Ostersamstag gelegt wurde, gestaltete sich die Tour zeitlich gesehen etwas fangerechter. Bedenkt man jedoch, dass gerade über die Ostertage viele Leute die freie Zeit nutzen um mal mit der Familie in Urlaub zu fahren, ist das kurzfristige Verschieben von Spielen mehr als ärgerlich. Für uns als Gruppe stellte es jedoch kein Problem dar, sodass man mit einem mehr als vollen Bus gen Ahlen fuhr.
Rechtzeitig traf man sich im schönen Aachen und machte sich frühzeitig auf den Weg. Nach 6 ungeschlagenen Partien und einem souveränen Kantersieg gegen Rödinghausen, gestaltete sich die Fährt lustig und mit voller Zuversicht auf den nächsten 3er.

Im Vergleich zu den letzten Spielen war die Verkehrslage mehr als gut und man erreichte trotz ausgiebiger Pausen das Wersestadion mehr als rechtzeitig.
Im Stadion ging es sofort an die gewohnten Vorbereitungen, das Tifo-Material wurde vorbereitet und der Zaun ausgiebig beflaggt. Schön zu sehen, dass der Aachener Auswärtsblock wieder von zahlreichen Zaunfahnen geschmückt wird, nachdem das lästige Materialverbot für Auswärtsspiele keine Anwendung mehr findet.

Stimmungstechnisch tat sich der Gästeblock zu Beginn der Partie schwer. Im Laufe der ersten Halbzeit konnte man die Stimmung dann jedoch steigern und legte einen durchschnittlichen Auftritt in.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich, wie in letzter Zeit oft, besser als die erste und so konnten viele Lieder mit einer guten Lautstärke über längere Zeiträume gehalten werden. Das mitgebrachte Tifo Material fand, trotz extremen Windes, fast durchgängig volle Anwendung, was unseren Block abermals optisch sehr gut aussehen ließ.
Zu den Gastgebern lässt sich nicht viel sagen, außer 1-2 Male in kurzen Pausen zwischen verschiedenen Liedern waren sie garnicht zu hören und auch optisch bekam man in dieser tristen Liga schon einiges mehr zu bieten.

Fußball wurde auch gespielt und es ging mit einem mehr als verdienten Punkt zurück in die Heimat. Leider konnte die Spielüberlegenheit nicht in drei Punkte umgewälzt werden. Egal Männer, Mund abwischen und gegen Verl wieder voll Punkten!

Nach dem Spiel ereigneten sich leider einige unschöne Szenen, initiiert von unseren Freunden in grün, nachdem ein Ultra aus Aachen einen Kleber am Wersestadion kleben wollte. Die Reaktion waren ein kurzes Gerangel mit den Cops und eine Personalienkontrolle. An Unverhältnismäßigkeit kaum zu übertreffen.

Mit einer Stunde "Verspätung" ging es dann endlich zurück in unsere Kaiserstadt.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.04.17 Alemannia Aachen - SV Rödinghausen 27.05.2017

Zuschauer: 4600 (davon ca. 20 Gäste)

28. Spieltag Alemannia Aachen - SV Rödinghausen 4:1

Nur vier Tage nach dem 1 zu 1 Unentschieden gegen die Zweite von Fortuna Düsseldorf stand bereits das nächste Heimspiel gegen den SV Rödinghausen auf dem Plan. Bei bestem Frühlingswetter bereitete man sich mit kühlem Gerstensaft und leckerem vom Grill auf den 28. Spieltag dieser sportlich gesehen gar nicht so schlechten Saison vor. Wenn da nur die Insolvenz und das anhaltende Chaos im Verein nicht wären. Trotz allem müssen wir gerade jetzt das Beste daraus machen. Nach dem Festmahl ging es gestärkt rüber ins Stadion. Dort wurden alle üblichen Vorbereitungen getroffen und unsere Hauptzaunfahne an den dafür vorgesehenen Ort gebracht. Auch wenn es offenbar den ein oder anderen stören mag, Zaunfahnen sind nicht verhandelbar!

Auf dem satten Grün sah es zu Beginn der Partie nicht wirklich nach einem hohen Sieg für unsere Elf aus. Chancen waren auf beiden Seiten mehr oder weniger Mangelware. Nach 23.Minuten versuchte es ein Spieler der Gäste einfach mal mit einem Weitschuss, dieser schlug dann unhaltbar für Nagel in der oberen Ecke ein. Aus 30m Entfernung kann man da schon mal von einem Sonntagsschuss am Samstag sprechen. In der Folgezeit passierte ebenfalls nicht sonderlich viel. Kurz vor der Pause konnte jedoch unser 3-Meter-Riese Löhden einen Freistoß von Mohr ins Gehäuse der Rödinghausener (oder Rödinghauser ? man weiß es nicht) zum umjubelten Ausgleich köpfen.
Nach der Pause legten die „Men in Black“ gut los und kamen sofort zu den ersten Chancen der zweiten Hälfte. Jedoch scheiterte Hammel gleich zweimal innerhalb von Fünf Minuten am gut aufgelegten Keeper der Gäste. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff wechselte Kilic Lance Mickels für Rüter ein. Dies bewies sich nur drei Minuten später als Glücksgriff, da Mickels einen schlampig verteidigten Ball Volley in die Maschen haute. Wiederum nur zwei Minuten später bereitete Mickels den 3:1 Treffer vor. Er passte einen Ball nach innen, welchen Gödde in Zusammenarbeit mit einem Gästespieler über die Linie brachte. Der Sprichwörtliche Deckel war aber noch nicht auf der Partie. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, welches von einem Tor zum anderen ging. Jedoch ohne zählbares Ergebnis für eines der Teams. Den Deckel drückte wiederum Mickels kurz vor dem Ende drauf, als er den umjubelten Doppelpack schnürte. 4:1 für die Alemannia. Da kann man doch nicht meckern. Zumal Rödinghausen zuvor drei Spiele in Folge gewinnen konnte.

Die Stimmung war zwar keineswegs schlecht, jedoch fragt man sich wie es sein kann, dass an einem Samstag sichtlich weniger Leute den Weg in den Block finden als beim Spiel am Dienstag gegen D´dorf. Sicherlich auch beflügelt vom guten Spiel unserer Mannschaft, war die Stimmung im Großen und Ganzen in Ordnung. Einige Male konnte eine gute Lautstärke erzielt werden. Die 20 Gäste fielen lediglich durch ihre Fähnchen und den Torjubel auf.
Unser Trainer Kilic versuchte sich auf Drängen der Tribüne nach dem Spiel noch an einer Humba, sorgte damit jedoch für den einen oder anderen Lacher, da er mal glatt das A vergaß und daraus dann eine Humb entstand.

Am nächsten Samstag führt uns unser nächstes Auswärtsspiel zu den Verstrahlten von RW Ahlen. Auf einen vollen Block und die nächsten drei Punkte.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 31.03.17 RW Essen - Alemannia Aachen 14.04.2017

Zuschauer: 10150 (davon ca. 1500 Öcher)

27. Spieltag RW Essen - Alemannia Aachen 1:2

Am Freitag sollte es nach Essen gehen worauf man sich in der tristen Liga eigentlich schon sehr freuen sollte, aber bei Alemannia ist natürlich immer alles anders und das meistens nicht im positiven Sinne. So meldete unser Vorstand die 2te Insolvenz innerhalb der letzten Jahre, so schnell hat das noch keiner geschafft. Natürlich waren alle sehr geschockt, aber groß gewundert, dass es irgendwann passiert bei den Schwachmatten in der Führung, hat es wohl die Wenigsten. In der Woche bestimmte dann das Thema Insolvenz das Geschehen, so dass wir mit einigen Leuten mal am Stadion vorbeischauten. Alle Verantwortlichen hatten sich natürlich schon aus dem Staub gemacht, allen voran Nichtskönner Skrypski, der sein Büro schon komplett leer geräumt hatte und zum Glück mit unserem Verein für immer abgeschlossen hat. Im Endeffekt war es wohl schon alles fast geplant, um jetzt doch noch schnell einen Investor an Bord zu holen. Wir hoffen die meisten Öcher sind nicht so blind und glauben diesen Versagern. Diese gaben der Fanszene dann die Vorlage für eine gemeinsame Fahne von allen Fanclubs und Gruppen ...Wir sind Alemannia Aachen... die Fans halt und nicht diese Clowns, die den Verein jedes mal wirklich kaputt machen. Wir möchten hier jetzt auch nicht weiter ausschweifen da es sonst eskalieren würde, dazu demnächst mit Sicherheit mehr.

Kommen wir zum Spieltag, darum geht es hier schließlich, auch wenn natürlich die Zeit davor jetzt andere Themen in den Vordergrund rückten. Am Spieltag selber trafen wir uns um die Mittagszeit in einer Lokalität, um die letzten Sache zu organisieren, bevor es zum Treffpunkt der Busse ging wo man die üblichen Nasen begrüßte. Von unserer Gruppe rollten heute 2 Busse und einige Autos, ebenfalls noch ein Bus der Erlebnis Fraktion. Die anderen beiden Gruppen reisten ebenfalls mit Bussen an. Nach den ersten Kilometern begannen die ersten Busse auch schon zu schwächeln, nicht die Insassen sondern die Busse an sich. So kamen alle Gruppen nachher einzeln am Stadion an, aber zumindest kamen alle pünktlich. Wir fuhren extra sehr früh, da unsere Gruppe noch eine Choreographie vorbereitet hatte, unsere beiden Busse waren dann auch die ersten dort und man machte noch ein Foto für einen Freund aus Stockholm von Hammarby, dem es sehr schlecht geht! Kämpfe Markus, auch hier nochmal. Kämpfe weiter wir stehen dir bei. Die Choreomaterialien kamen auch ohne Problem rein und so konnte man alles in Ruhe vorbereiten. Auf dem Parkplatz sammelten sich währenddessen auch immer mehr Öcher, doch Berührungspunkte mit Essen gab es trotzdem nicht, alles blieb ruhig. Choreomaterial verteilen klappte diesmal optimal, es gab keine Leute die zu cool waren eine Pappe zu nehmen.
Zu Spielbeginn zeigte unsere Gruppe eine Choreo, die auch reibungslos klappte. Vorne am Zaun gab es eine schöne Fahne, die im Schattenriss die Skyline unserer Stadt darstellte, dahinter 1200 Papptafeln mit dem Karlssiegel drauf. Abgerundet wurde dahinter mit dem Spruchband „Du bist der Mittelpunkt in meinem Leben". Vorher machte man nochmal die Mannschaft heiß damit man schnellstmöglich die 9 verlorenen Punkte der Insolvenz wieder reinholt. In den ersten 19 Minuten hing vor dem Block die Fahne wir sind Alemannia Aachen, die von fast allen Fanclubs gemeinsam hergestellt wurde. Diese soll darstellen, dass wir Fans der Verein sind und diesen auch mit leiten und leben. 19 Minuten hängt die Fahne da die Aachener Szene bis zu diesem Spiel mit einem kolletiven Fahnen und Materialverbot beschäftigt war und so meistens die ersten 19 Minuten schweigte. Jetzt wo die Verantwortlichen weg sind ist der Spöckes hoffentlich für immer vorbei.
Die Stimmung lief in den ersten 15 Minuten ebenfalls gut von den Lippen und der ganze Block stieg ebenfalls gut mit ein. Danach leider wieder das übliche Spielchen was wir meistens leider nur haben wenn 1000 oder mehr Gäste anreisen. Die ersten Reihen geben alles dahinter kommt fast gar nichts. Leute singt immer für eure Stadt und Verein und nicht nur wenn wir führen. Gerade im Rückstand oder wenn nix passiert muss der Block eskalieren und nicht nur bei Gesängen gegen den Gegner. In der 2ten Hälfte sah die Sache zum Glück anders aus und man konnte mehr überzeugen und es gab schon einige geile Momente wo man gut abging und sich auch alle beteiligten. Warum nicht immer so? Gerade das zusammen für Aachen rockte wie schon lange nicht mehr und nach der erneuten Führung vor Schluss gab es eh kein Halten mehr.
Von unserer Gruppe gab es noch 2 Spruchbänder, das bereits erwähnte für einen Freund aus Stockholm "Kämpa Mackan" und ein weiteres für die Jungs von Ultras Kerkrade, die ebenfalls von ihrem Verein mit einem sinnlosen Fahnen- und Materialverbot belegt wurden. Nicht nur die Freundschaft teilen beide Vereine, sondern auch beschissene Führungsriegen im Verein. Immer weitermachen Freunde. Yellow Connection zeigte ebenfalls noch ein Spruchband gegen Hammer, der sich mit seiner Aussage, wir "Hardcore-Fans" seien an der Insvolvenz schuld, mehr als lächerlich machte.
Die Stimmung auf Essener Seite können wir wegen eigenen Aktivitäten schlecht beurteilen, scheint aber ganz gut gewesen zu sein. 3-4 Mal stieg auch die ganze Tribüne oder das ganze Stadion ein dann war das schon ordentlich. Es gab noch ein Spruchband zu sehen bezüglich der Aufstiegsregelung, wo wir uns natürlich nur anschließen können. Meister müssen aufsteigen!
Auf dem Rasen gab es ein kämpferisches Spiel unserer Mannschaft zu bestaunen und man ging nicht unverdient in Führung. Essen gelang mit einem Sonntagsschuss der Ausgleich. Kurz vor Ende gelang Propheter noch der Siegtreffer, was für kollektives Ausrasten sorgte.

Nach dem Spiel wurde dann noch ordentlich mit der Mannschaft gefeiert ehe es geschlossen mit einem guten Haufen raus ging. Am Busparkplatz aber alles abgeriegelt und auch keine Essener in Sicht. Man fuhr dann mit allen Szenebussen gemeinsam aus der Stadt raus, da ja bekanntlich im dunklen gut munkeln ist, aber es passierte nix mehr. Die anderen Gruppen verloren wir ebenfalls aus den Augen, so dass wir dann nur noch mit unseren 3 Bussen einen Rastplatz zum gemeinsamen Feiern ansteuerten, dort wurde sich dann auch noch ordentlich gehen gelassen und der ein oder andere kam mit einigen Schrammen in der schönsten Stadt der Welt an.

Ein ganz großer Dank geht an das Team das sich trotz allem Hick Hack nicht aus der Ruhe bringen lässt, obwohl sie selber nicht wissen wie es mit ihnen weitergeht. Wir sind stolz auf unserer Team Alemannia !!!


Karlsbande Ultras

 
So, 19.03.17 FC Viktoria Köln - Alemannia Aachen 06.04.2017

Zuschauer: 1700 (davon ca. 500 Öcher)

25. Spieltag FC Viktoria Köln - Alemannia Aachen 1:2

Nach dem glorreichen Nachholspiel in Hagen gegen Sprockhövel musste unsere Elf am Sonntag die Reise nach Köln zum Tabellenführer antreten. Bereits am Freitag und Samstag patzten Dortmund und Gladbach, um uns noch mal aufzuzeigen, wo wir hätten stehen können, wenn wir so manchen unnötigen Punkt nicht hätten liegen lassen. Wir beschlossen mit den anderen Gruppen, dass die gesamte Ultraszene gemeinsam mit dem Zug anreist und so traf man sich Sonntagfrüh zeitig am Bahnhof. Kurz vor Abfahrt stießen die letzten Mitglieder dazu, wobei einer nach einigen Komplikationen bei der Parkplatzsuche eine nicht unerhebliche Parkhausrechnung vorzuweisen hatte. *Augenzwinkern* Die Polizei in Zivil hatte zufälligerweise für ihren Betriebsausflug das gleiche Ziel und versuchte sich unauffällig unter das Volk zu mischen. Die Fahrt verlief lustig und man erreichte die Domstadt, wie man so schön sagt, ohne weitere Vorkommnisse.

Die Kölner schlossen sich, wie bisher leider die meisten Vereine, dem geforderten Materialverbot unseres zukünftigen Ex-Geschäftsführers an. Die Maßnahme scheint echt Wirkung zu zeigen, toll wie konsequent Skrzypski daran festhält. Wie dennoch mal wieder alles an Tifo in den Block gelangen konnte, können wir uns auch nicht erklären. Auch noch ein Lob an Skrzypski, wie er hinter unseren Fanbeauftragten steht. Nicht mal Genesungsspruchbänder für den gesundheitlich angeschlagenen Fanbeauftragten durften zunächst mit rein. Nach ungefähr einer Stunde Diskussion durfte das Spruchband, inklusive der natürlich zum Hochhalten selbigens unbedingt notwendigen Stangen, dann doch mit rein, danke dafür!

Im Block angekommen platzierten sich die Ultragruppen gewohnt mittig unten im Block. Insgesamt waren rund 500 Öcher dabei, der Stehplatzbereich war recht voll und man legte direkt zu Beginn gut los. Mit einem gesunden Mix aus melodischen Klängen und Gassenhauern versuchte man die Mannschaft nach vorne zu peitschen. Das Spiel plätscherte so vor sich hin, doch so richtig interessant wurde aber erst die Schlussviertelstunde. In Minute 76 gingen die Kölner zunächst in Führung, doch nur 7 Minuten später egalisierte Hammel dies und der schwarz-gelbe Anhang wurde noch mal richtig wach. Fejzullahu honorierte dies in der 90. Minute zum 2:1 Endstand für die Ruhmreichen, wonach es im Block und auf dem Platz kein Halten mehr gab. Schön, auch die Begeisterung der Mannschaft zu sehen. Weiter so!

Der Kölner Anhang fiel zu Beginn positiv durch ein Spruchband „Gegen Materialverbote“ auf. Danke für die Solidarität und schön zu sehen, was man eigentlich überall von der Maßnahme hält. Ansonsten war gewohntermaßen nicht viel von der Heimgeraden zu vernehmen, es gibt halt auch interessantere Vereine in der Stadt am Rhein.

Nach dem Spiel wurde unser mitgereister Stadionverbotler lautstark wieder in Empfang genommen. Respekt dafür, in der aktuell nicht einfachen Situation immer und überall dabei zu sein. Durchhalten, deine Zeit kommt bald! Die Rückfahrt verlief relativ ruhig, da für die meisten am Montag ja wieder der Ernst des Lebens anstand. So erreichte man am späten Sonntagnachmittag wieder die wunderschöne Kaiserstadt und konnte das Restwochenende mit einem guten Gefühl genießen.

Eins liegt uns noch sehr am Herzen und deshalb wollen wir heute mit dem bereits erwähnten Spruchband abschließen, welches in der zweiten Halbzeit gezeigt wurde:

Gute Besserung, Robert!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 11.03.17 Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 06.04.2017

Zuschauer: 6500 (davon ca. 1500 Gäste)

24. Spieltag Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 1:0

Wuppertal kommt - für uns und den Rest der Szene heißt das, endlich nochmal ein Spieltag an dem was los ist!
Bereits am Freitagabend vor dem Spiel fanden wir uns zu einem gemütlichen Stelldichein mit Teilen der anderen aktiven Gruppen in der Stadt ein. Mit dem ein oder anderen Bierchen und ein paar netten Gesprächen verbrachte man gemeinsam diesen kurzweiligen Abend.

Der Spieltag selber begann für uns dann etwas früher als gewohnt. Gemeinsam mit den Jungs vom Kollektiv trafen wir uns frühmorgens in der Stadt. Die Zeit bis zum Aufbruch in Richtung Stadion verlief sehr kurzweilig bei ausgelassener aber gespannter Stimmung und so machten wir uns pünktlich auf unseren Weg Richtung Krefelder Strasse.
Leider - aber natürlich erwartungsgemäß - nicht ohne die Begleitung von nicht grade wenig Bullen.
Am Stadion angekommen standen wir dann erstmal noch vor verschlossenen Toren - scheinbar gabs wohl nächtlichen Besuch aus dem Bergischen Land im Stadion und deshalb hielten es Polizei und Sicherheitsverantwortliche wohl für nötig, nochmal einen Sicherheitscheck auf den letzten Drücker im Stadion durchzuführen.
Schade das man sich dann wohl am Vorabend verpasst hatte....

Nachdem man dann verspätet den Stimmungsblock entern konnte, konnte man auch nach und nach beobachten wie sich der Gästeblock endlich nochmal füllte. Das machte natürlich noch mal etwas mehr Lust auf den bald folgenden Anpfiff - doch zunächst, wie aufmerksame Beobachter sicher wissen, hieß es für uns leider erstmal wieder den Stimmungsboykott gegen Timo "den Schrecklichen" aufrecht zu erhalten. Der große Teil der Süd beteiligte sich auch diesmal wieder daran und so blieb unsere Tribüne die ersten 19 Min. des Spiels ruhig - sicherlich kein schöner Zustand, aber wir werden diesen Weg weiter gehen, weiter gehen müssen. Solang sich dieser unzumutbare Zustand des kollektiven Fahnenverbots für Aachener bei Auswärtsspielen nicht ändern wird, gibt es für uns keine Alternative. Eben besagte aufmerksame Beobachter scheint es in Wuppertal eher nicht zu geben, anders sind die ziemlich peinlichen Sprechchöre, warum man denn "so leise" sei, nicht zu erklären!?

Abgesehen davon startete der Gästeblock gut aufgelegt und überzeugte in der Anfangsviertelstunde durch eine nahezu 100%ige Mitmachquote bei ihren Gesangs-, Hüpf- und Klatscheinlagen! Garnicht übel - allerdings war das Pulver dann wohl auch nach den ersten 19 Min. verschossen und der starke Beginn konnte nicht gehalten werden. Positiv bleibt aber noch zu erwähnen, dass die "Wuppis" ihr Tifomaterial komplett an den Ordnern vorbei brachten, trotz diesmal auch für den Gästeblock in Aachen geltendem Materialverbot - ausgesprochen von unserem Geschäftsführer, der wohl scheinbar in seiner Position nichts anderes zu tun hat, als sich damit zu beschäftigen Fußballfans unnötig das Leben schwer zu machen.

Die Süd zeigte während des Stimmungsboykotts mehrere Spruchbänder gegen Timo und den Aufsichtsrat, sowie ein Spruchband mit der Aufschrift "Gegen Kollektivstrafen", das in mehreren Tribünenteilen in den Bereichen der sich beteiligenden Fanclubs im 10-Minuten-Abstand hochgehalten wurde. Nach Ablauf der 19 Min. des Schweigens startete man zuerst zwar recht gut, konnte dieses Niveau aber leider kaum über die gesamte Spielzeit aufrecht erhalten. Schade, wenn man bedenkt das es endlich nochmal einen gefüllten Gästeblock auf der Gegenseite gab. Da muss dann einfach viel mehr kommen - auch wenn das in diesen Zeiten mit den Begleiterscheinungen vielleicht auch nicht immer ganz so einfach ist - oder vielleicht grade deswegen!!

Immerhin zeigte die Mannschaft auf dem Rasen eine Reaktion auf das grausame Gekicke in Bonn in der Vorwoche, wo man ja eine herbe, aber hochverdiente 0:4 Klatsche hinnehmen musste. Einsatz und Kampfgeist stimmten und so wurde das Spiel durch ein Tor durch Mickels in der 55. Minute zurecht gewonnen und die 3 Punkte blieben in der schönen Kaiserstadt.

Nächste Woche führt uns unser Weg ins Ischeland-Stadion nach Hagen, wo es gegen Sprockhövel dann hoffentlich den nächsten 3er gibt. Abzuwarten bleibt, ob sich der Gastgebende Verein von Timo und seiner Heulerei anstecken lässt und uns mal wieder unsere Fahnen verbieten will...


Karlsbande Ultras

 
Fr, 03.03.17 Bonner SC - Alemannia Aachen 06.04.2017

Zuschauer: 2100 (davon ca. 700 Öcher)

23. Spieltag Bonner SC - Alemannia Aachen 4:0

Eigentlich war das Spiel beim BSC ja auf einen Samstag gelegt worden, aber irgendwer hatte wieder mal etwas dagegen. So wurde das Spiel auf den Freitag vorverlegt.
Ansich gibt es schlimmeres als an einem Freitagabend unter Flutlicht am Sportpark Nord anzutreten, wären da nicht Schule und Arbeit. So hetzten sich wieder alle Leute ab um pünktlich zum Treffpunkt am Bus zu stehen. Nachdem die üblichen Nasen begrüsst wurden und alle Mitbringsel verstaut waren, ging es auch zügig los. Da es diesmal ohne Stau voran ging und die Strecke nicht die weiteste ist, entschied man sich nochmal einen Zwischenstopp einzulegen, um auf den Geburstag eines unserer Mitglieder anzustossen. Danke für den unheimlich leckeren Fernet Branca für die gesamte Busbesatzung und auch an dieser Stelle nochmal Alles Gute!
In Bonn angekommen steuerten wir den Treffpunkt der Bonner Jungs an, da wir freundschafliche Kontakte zu diesen pflegen und wenigstens mal vor dem Spiel Guten Tag sagen wollten. Dies gefiel anscheinend nicht allen, so das von Sekunde zu Sekunde immer mehr Grüne anrollten. Nach ein paar Minuten war man auch direkt komplett gekesselt und man durfte erstmal nicht weiter Richtung Stadion ziehen. Absolute Frechheit und Willkür wiedereinmal, da steht man nicht auf Kriegsfuss und darf dann auch nicht gemeinsam zum Stadion ziehen. Einige Leute konnten sich vorher schon dem Kessel entziehen und berichteten von weiteren Polizeieinheiten am Stadion. Und das bei einem Spiel welches auch ohne einen einzigen grünen friedlich abgelaufen wäre. Steuerverschwendung en masse. Vor dem Stadion musste dann auch jeder seinen Weg gehen und wir Öcher wurden erstmal über eine halbe Stunde durch Bonn getrieben, ist ja nicht so das wir schon am Stadion waren. Ohne auf Toilette zu dürfen natürlich. Endlich am Stadion angekommen ging das übliche Spielchen wieder los, unser toller Geschäftsführer tut alles dafür, dass wir auch nirgendwo nur ein Teil reinbekommen, obwohl der Gastgeber kein Problem sieht. So verbot wohl diesmal der Verband, die Polizei etc auf Druck von unserem tollen Timo wieder alles an Tifomaterialen und Zaunfahnen. Da blieb dann dem BSC wohl auch nichts anderes übrig als sich zu beugen, obwohl uns vorher etwas anderes versichert wurde. Auf ein Wort von Offiziellen kann man aber eh schon lange nix mehr geben. Wir entschieden uns mit den anderen beiden Gruppen auf den überdachten Bereich zu gehen. Diese Entscheidung fällten wir relativ spontan, so dass leider nicht alle Öcher vorher Bescheid wussten. Dennoch zogen fast 200 Leute mit auf die Haupttribüne. Dank der tollen Verbote muss man leider immer öfters Sachen spontan entscheiden oder improvisieren.
Kurz vor Anpfiff tauchten dann wieder alle möglichen Gruppenfahnen und Schwenkfahnen im Block auf. Toll Timo, bringt es sehr deine Hetze gegen die eigenen Fans. Fahnen sind wichtiger als du, also mach bitte die Biege und lass uns in Ruhe!!! Ordner und Polizei interessierte dies nun auch nicht mehr und so verbrachte man von jetzt an einen entspannten Tag was dies betrifft. Entspannt ging es auf dem Spielfeld auch zu, aber halt so entspannt, dass unsere Spieler die Bonner einfach mal spielen ließen und sich nicht wirklich wehrten. Folgerichtig gelang Bonn in der 41.Minute das 1:0 um direkt im Anschluss nachzulegen. So stand es zur Halbzeit 2:0. Direkt nach Wiederanpfiff dann bereits 3:0 womit dann auch alles gegessen war. 4:0 verlor man letzendlich, damit ist auch alles ums Spiel gesagt - absolut enttäuschend und peinlich!!!
Auf den Rängen sah dies schon besser aus, gerade in der ersten Halbzeit wählte man ein gutes Liedgut und schmetterte dies extrem laut Richtung Rasen. Auch viele Schwenker und Doppelhalter waren im Einsatz sowie Zaunfahnen aller Gruppen, so dass die ganzen Verbote wieder ins lächerliche gezogen werden konnten und wir den Umständen entsprechend die Mannschaft bestmöglich unterstützen konnten. Alle auf dem überdachten Bereich zogen gut mit und so konnte man auch mal einen lauten Wechselgesang mit den 400 Öchern auf der Gegengrade starten. Zur 2ten Hälfte ging es etwas ruhiger weiter was natürlich am Spielverlauf lag, bei 3:0 Rückstand gegen einen Aufsteiger hat nicht mehr jeder im Block Lust freizudrehen, sondern man regt sich auch zurecht zwichendurch etwas auf. Wir starteten die 2te Hälfte mit einer kleinen Choreographie unserer Gruppe. Alles trotz jeglicher Verbote. Vorne gab es die Zaunfahne "ULTRAS | GESTERN, HEUTE, FÜR IMMER |" mit den Wappen der Kbu zu sehen und dahinter Papptafeln mit dem Schriftzug Karlsbande. Sagt eigentlich schon alles, wir werden unseren Verein immer lieben und unterstützen, auch wenn andere mit diesem schon lange abgeschlossen haben. Genauso werden wir uns als Ultras nicht verbieten lassen - und das für alle Zeit. Im Laufe der 2ten Halbzeit gab es dann noch ein Spruchband für einen Freund der im Krankenhaus liegt, gute Besserung Fabian auch nochmal an dieser Stelle, wir sind für dich da!!! Der Aachener Haufen entschied sich trotz Demütigung auf dem Platz 90 Minuten alles zu geben, wobei die 2te Hälfte natürlich nicht mehr die gleiche Intensivität wie die erste hatte.
Die Szene Bonn ist aktuell stark von Stadionverboten geplagt aus zum Teil lächerlichen Gründen. Für eine kleine Szene von dieser Größe natürlich die totale Katastrophe. Davon sind auch fast alle Führungspersonen betroffen. Heute befanden sich ca 35 Leute der Gruppe im Stadion, die wohl 90 Minuten ihr Ding runterspulten. Gehört hat man diese aufgrund des Standortes und der eigenen Aktivitäten nicht. Kämpfen Szene Bonn, Stadionverbote bekommen euch nicht kaputt!!!
Nach dem Spiel ging es geschlossen Richtung Busparkplatz, wo man dann die anderen Aachener und eigenen Autofahrer verabschiedete und sich noch mit dem Bus auf den Weg in eine Bonner Kneipe machte wo man trotz beschissenem Spiel noch ein paar schöne Stunden verbrachte ehe der Bus weit nach Mitternacht in die schönste Stadt der Welt aufbrach !!!
Alemannia Aachen wird nicht untergehen.
Karlsbande Ultras gestern, heute, für immer !!!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 25.02.17 Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 06.04.2017

Zuschauer: 4800 (davon ca. 10 Gäste)

22. Spieltag Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 3:1

Endlich stand also das erste Spiel in diesem Jahr vor der Türe, nachdem das Spiel in Sprockhövel (wegen Unbespielbarkeit des Platzes) abgesagt wurde.
Zu Gast war der SC Wiedenbrück. Dass es nach der langen Winterpause endlich wieder Fussball zu sehen gab, ließ sicherlich bei den meisten eine gewissen Vorfreude auf das Spiel aufkommen.
Zur 5. Jahreszeit, die in Aachen sehr zellebriert wird, traf man sich verkleidet ein wenig früher als zur gewohnten Zeit und genoß neben einigen Getränken und Bockwurst mit Brot das Beisammensein.
Mit dem richtigen Pegel ging es dann zum Stadion.
Im Block angekommen begab man sich daran, die Zaunfahne aufzuhängen und umzuklappen, da wir bis zur 19. Minute stillschweigend boykottierten bzgl. des angeordneten Fahnen- und Bannerverbot bei Auswärtsfahrten.
Das Spiel lieferte Chancen auf beiden Seiten, doch waren unsere Gäste aus Wiedenbrück effizienter und erzielten in der 53. Spielminute die Führung. Jetzt hieß es Mund abwischen und weiter.
Die Schwarz-Gelben haben Moral und Kampfgeist bewiesen, als in der 61. Minute Maik Kühnel zum ausgleich traf.
Unsere Alemannia war wie ausgewechselt und kämpfte sich in Richtung Führung. Diese gelang Mergim Fejzullahu in der 89. Minute.
Freude brach aus und es gab kein Halten mehr, hatte man mit so etwas nicht gerechnet. Mergim Fejzullahu machte sogar noch den Deckel in der Nachspielzeit drauf und traf durch einen sehr schönen Freistoss zum 3:1 Siegtreffer.
Nach dem Spiel ging es Richtung Stadt, um dort den Sieg und den Karneval zu feiern.


Karlsbande Ultras

 
Investor - erwünschter Heilsbringer oder doch nur Augenwischerei? 09.01.2017



Liebe Alemannen,

kaum ein Thema in der letzten Zeit beherrschte die Nachrichten um unseren Verein so sehr, wie ein möglicher Investor. Sei es die "regionale Variante", sei es die "überregionale Investorengruppe" oder sogar ein ausländischer Geschäftsmann. Kaum ein Thema sorgte für mehr Streit unter den Alemannia Anhängern. Auf der einen Seite die, die diese Variante verpönen, auf der anderen Seite die Befürworter einer solchen Variante.

Doch, was sind die Konsequenzen aus so einem Investor? Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen? Oder doch eher ein kaputter Verein mit Traditionsverlust?

Bewusst haben wir uns lange zu dieser Thematik bedeckt gehalten, da die Ausgangssituation eine immense Tragweite und eine einschneidende Auswirkung auf die Zukunft unseres Vereins hat. Nach ausführlicher Ausarbeitung der Sachlage möchten wir nun zur Gesamtthematik „Investor“ unvoreingenommen informieren.
Hierzu wollen wir Euch am 30. Januar im „Deutschen Haus“ (Adalbertsteinweg 128, 52066 Aachen) zu einer Informationsveranstaltung, mit anschließendem Meinungsaustausch, einladen.

Wir wollen an dieser Stelle anmerken, dass dies keine Konkurrenzveranstaltung zu anderen Informationsabenden mit gleicher Thematik darstellt, sondern vielmehr einer weiteren Personenanzahl die aktuelle Situation näherbringen. Folglich ist die Teilnehmeranzahl nicht limitiert. Zur weiteren Planung bitten wir jedoch Fanclubs, sofern diese mit mehreren Teilnehmern kommen, uns unter info@karlsbande.de über die genaue Besucherzahl zu informieren. Einzelpersonen sind selbstverständlich auch ohne Anmeldung gerne gesehen.

Bei weiteren Fragen wendet Euch an die bekannten Personen oder aber an die oben genannte E-Mail Adresse.

Karlsbande Ultras, Januar 2017

 
Sa, 10.12.16 Alemannia Aachen - Rot-Weiß Oberhausen 06.04.2017

Zuschauer: 4900 (davon ca. 300 Gäste)

20. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiß Oberhausen 1:0

Nun stand also das letzte Spiel in diesem Jahr vor der Türe. Zu Gast waren die Rot-Weißen aus Oberhausen, was sicherlich bei den meisten eine gewissen Vorfreude auf das Spiel aufkommen ließ, da es nicht irgendein Dorfverein ohne Fans ist, gegen den wir antreten sollten. Entweder der aktuellen Jahreszeit geschuldet oder weil es einfach nicht genug Affenkostüme gab, reiste gut die Hälfte der Gäste in Weihnachtsmannkostümen verkleidet an und präsentierte dazu kleine Schwenker.
Zum Abschluss des Jahres traf man sich ein wenig früher als zur gewohnten Zeit und stellte neben den üblichen alkoholischen Getränken auch noch eine gute Basis leckerer Kostbarkeiten an Essen bereit. Gestärkt und mit dem richtigen Pegel ging es dann zum Stadion.
Im Block angekommen begab man sich daran, den Zaun zu behängen und die großen und kleinen Schwenker aufzuziehen. Anders als bei den Spielen zuvor unterstützte man die Mannschaft heute von der 1. Minute an. Das Spiel lieferte Chancen auf beiden Seiten, doch war es unsere Mannschaft, die durch Rüter in der 33. Minute in Führung ging.
Die Freude über diesen Treffer war natürlich groß, da kurz darauf aber die geplante Protestaktion gegen das kollektive Materialverbot bei Auswärtsspielen begann, konnte man den Schwung der Führung stimmungstechnisch nicht mitnehmen.
In der zweiten Halbzeit waren die Schwarz-Gelben weiter bemüht, dass die drei Punkte heute in der Kaiserstadt bleiben. Den Gästen gelang es nicht, daran etwas zu ändern. Eher hätte unsere Elf beinahe noch mit einem Freistoß an die Latte auf 2:0 erhöht.
Optisch präsentierte man heute wieder einen gut gefüllten Block, die dadurch mögliche Lautstärke wurde jedoch leider nicht immer erreicht. Zwar funkte die Begeisterung teilweise auf und war dementsprechend akkustisch wahrnehmbar, konnte aber nicht das ganze Spiel über gehalten werden.
Nach dem Spiel ging man noch mit der Gruppe in die Stadt und verbrachte dort einen feuchtfröhlichen Abend zusammen.
Bis zum Wiedersehen im neuen Jahr wünschen wir allen Schwarz-Gelben Anhängern ein frohes Weihnachstsfest und einen guten Start ins neue Jahr!


Karlsbande Ultras

 
So, 04.12.16 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 06.04.2017

Zuschauer: 1000 (davon ca. 400 aus der Kaiserstadt)

19. Spieltag SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 3:1

An diesem kalten zweiten Adventssonntag ging es für die Alemannia und somit selbstredend auch für uns in den Pott zur SG Wattenscheid 09, zum letzten Auswärtsspiel in diesem Kalenderjahr. Recht früh startete die Reise im vollbesetzten Doppeldecker um die 130km hinter sich zu bringen. Nach dem ein oder anderen Getränk zur inneren Erwärmung kam man dementsprechend zeitig im Bochumer Ortsteil an und machte sich auf den Weg in den Sitzplatz-Bereich. Diesen wählte man nach positiven Erfahrungen aus dem letzten Gastspiel in der Lohrheide wieder, um von dort aus mit den beiden anderen Gruppen gemeinsam unser Team anzufeuern. Im weitläufigen Stehplatzbereich ist dies bei einer geringeren Zahl an Auswärtsfahrer nur schwierig umzusetzen. Der Einlass zog sich zwar ein wenig in die Länge, hinein schaffte es aber trotzdem alles was die SGW in Absprache mit unserem werten Geschäftsführer verboten hatte. Somit hingen kurz vor Spielbeginn alle Fahnen an ihrem Platz und zahlreiche Schwenkfahnen sorgten für ein gutes Bild. Eine geplante Choreo wurde ebenso wie das andere Material, welches zu unserer Fankultur gehört, verboten.
Unser Team legte auf dem satten Grün nach dem 4:0 in der Vorwoche gegen die unsportlichen Freunde aus Siegen gut los und erarbeitete sich früh die ersten Chancen. Nach einer Viertelstunde brachte Fejzullahu die Schwarz-Gelben mit einem Volleyschuss von der Strafraumkante sehenswert in Führung. In der Folgezeit dominierte unser Team weiter das Spiel, vertendelte aber leichtfertig große Chancen die Führung auszubauen. So wie Ernst, der in der 22. Minute frei auf den Wattenscheider Keeper zulief und an diesem scheiterte. Nach einer halben Stunde bewahrheitete sich wieder der Spruch, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt.... Wattenscheid netzte einen Freistoß aus gut 30 Metern direkt in die untere Ecke und war wieder im Spiel. Zehn Minuten später das selbe Bild. Gleiche Position und gleicher Schütze. Frei nach dem Motto was einmal klappt, klappt auch ein zweites mal, landete der Ball wieder in der gleichen Ecke. Schlussmann Sprint schaute sich den Treffer in aller Seelenruhe an. Nach der Halbzeit war Aachen weiterhin die bessere Mannschaft, dies nutze aber nichts. Zehn Minuten vor Schluss gelang Wattenscheid das 3:1 und entschied damit das Spiel. Zwar setzte Rüter kurz darauf noch einen Ball an die Latte, dies änderte an der Niederlage aber herzlich wenig.

Die Stimmung konnte auf unserer Seite überzeugen. Zwar gab es nach den Gegentoren einige ruhigere Minuten, im großen und ganzen kann man aber im Gegensatz zum Spiel zufrieden mit der Leistung auf den Rängen sein. Einige Male schallten unsere Gesänge lautstark durch die Lohrheide.
Von der Szene WAT, die mit wenigen Leuten hinter ihren Zaunfahnen stand, hörte man so gut wie nichts. Lediglich nach den Toren konnte man sie kurz vernehmen. Positiv zu erwähnen ist jedoch ihr Spruchband zu Beginn des Spiels, welches auf unsere Problematik bezüglich der Zaunfahnen einging. "Fussball ohne Fahnen ist wie Bier ohne Alk. Knallt nicht". Recht haben sie.
Nach dem Spiel ging es raus zu unseren Jungs, die trotz der niedrigen Temperaturen vor den Toren die Stellung halten. Ihnen widmete man noch den ein oder anderen Gesang, bevor es in den Bus und auf die Heimreise in die Kaiserstadt ging. Im Bus zeigte sich wieder dieses seltsame Phänomen, dass die Stimmung nach Niederlagen zum Teil besser ist als nach Siegen. Frustsaufen könnte man das ganze nennen. So wurde es eine lustige Rückfahrt auf der man an einer Raststätte einiges an Spaß hatte, was bei dem ein oder anderen polnischen Trucker für Verwirrung gesorgt haben dürfte.

In der kommende Woche gastiert noch der RWO in Aachen, bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht.


Karlsbande Ultras

 
Di, 29.11.16 Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 19.12.2016

Zuschauer: 4100 (davon ca. 130 aus Siegen)

18. Spieltag Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 4:0

Das vorletzte Heimspiel des Jahres verschlug die Sportfreunde aus Siegen zu einer unterirdischen Anstoßzeit in die Kaiserstadt. Da Einsicht offenbar nicht zu den sozialen Kompetenzen der Alemannia-Führungsetage gehört und man nach wie vor an dem Plan festhält, sinnlose Kollektivstrafen durchzusetzen, entschied sich ein Großteil der Aachener Fanszene auch diesmal wieder die ersten 19 Minuten zu schweigen. Da der Verein noch einen draufsetzte und via Homepage verkündete, dass man für eine solche Maßnahme legitime Gründe habe, entschloss man sich die ersten fünf Minuten im Stadionumlauf zu verbringen.
Durch den frühen Führungstreffer unserer Elf unterbrach man den Boykott zwar kurz, allerdings zog erneut die gesamte Süd (nicht nur ein kleiner Teil der gewaltbereiten und uneinsichtigen Ultras) mit.
Das Spiel verlief ganz nach Wunsch. Den Beginn der zweiten Halbzeit widmete ein Großteil der Zuschauer dem TV-Sender, der für diese unzumutbare Zeit und Kulisse sorgte. Die Mannschaft überzeugte mit einer starken Leistung und Etwas, das zumindest wieder wie guter Fußball aussah. 4:0, was will man mehr?! Die Stimmung auf der Süd zeigte sich heute, gemessen am Spielstand relativ in Ordnung. Während der ersten Halbzeit, bzw. nach den ersten 19. Spielminuten konnte man relativ passabel loslegen und durch kreatives Liedgut überzeugen. Hier fällt auf, dass auch die Abstimmung untereinander besser funktioniert. Leider verflachte die anfänglich gute Stimmung in der zweiten Halbzeit wieder. Hier sollte bei kommenden Heimspielen viel mehr kommen! Versucht doch einfach etwas besser auf die angestimmten Lieder, bzw. den Takt des Trommlers einzugehen und vorallem das Tempo langsam zu halten.


Karlsbande Ultras

 
Mi, 23.11.16 Alemannia Aachen - Fortuna Köln 05.12.2016

Zuschauer: 2800 (davon ca. 240 aus Köln)

2. Runde Mittelrhein-Pokal Alemannia Aachen - Fortuna Köln 0:1

In der zweiten Runde des FVM-Pokals traf die Alemannia auf die Fortuna aus Köln, den einzigen Drittligisten im Wettbewerb und somit den stärkste Gegner des Turniers. 2.800 Zuschauer sahen unter Flutlicht eine umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ende für Köln. Die ca. 200 mitgereisten Gäste konnte man nur selten vernehmen.
Doch beginnen wir woanders.
Im Zuge unserer Proteste blieben die ersten 19:00 Minuten alle Zaunfahnen eingeklappt und der untere Teil der Tribüne leer. Im Folgenden wurden alle Zaunfahnen über Kopf ausgeklappt. Da die ersten 19:00 Minuten geschlossen auf den Support verzichtet wurde, kann man von einer gelungenen Aktion der ganzen Tribüne reden.
Leider konnte sich der Stimmungsblock nach Ablauf der 19 Minuten nicht in der Art aufraffen, als dass auch im Anschluss an diese Aktion ein deutliches Zeichen gesetzt werden konnte. Zu keinem Zeitpunkt konnte man wirklich an vergangene Wochen anknüpfen, was allerdings nicht an der Leistung der Mannschaft gelegen haben kann. Die präsentierte sich nämlich kämpferisch und gab auch nach dem 0:1 Rückstand, durch einen direkt verwandelten Freistoß in der 25. Minute, nicht auf. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei der letztendliche Sieg der Fortuna sicher nicht als hochverdient einzuordnen ist.
Am Ende steht dennoch das Pokalaus und die wiedereinmal enttäuschte Hoffnung auf ein Spiel im DFB-Pokal.
Was soll's, Mund abwischen - weiter machen!

Am Dienstag kommen dann die Sportfreunde aus Siegen zum Start der Rückrunde in die Kaiserstadt.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 12.11.16 Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 17.11.2016

Zuschauer: 21100 (davon ca. 500 Gäste)

17. Spieltag Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 3:2

Vorneweg:
Der 17. Spieltag der Regionalliga West lockte die Zweitvertretung des 1. FC Köln nach Aachen. Die Verantwortlichen der Alemannia wollten den Kick nutzen, um auf eine dem Fußball übergeordnete und sehr ernstzunehmende Problematik aufmerksam zu machen. Infolgedessen sollte der Spieltag als Aktionstag gegen die beiden nahe der deutschen Grenze stationierten Atomkraftwerke Tihange und Doel funktionieren. Nicht nur als Bewohner der Stadt Aachen, sondern auch als gesund funktionierender Mensch, sollte man bezüglich der Energiepolitik der Belgier nicht nur beim Fußball ein klares Zeichen gegen diesen Irrsinn setzen.
Passend dazu ließ die Alemannia Karten für 'nen Fünfer springen, um somit die Ränge auch gut zu füllen. Über 20.000 Zuschauer sprechen dabei für sich. Schade nur, dass diese scheinbar den Rest der Saison einen weiten Bogen um jedes Stadion bzw. das Heimische machen.

Back to the topic:
Im Vorfeld der Partie trafen sich Vertreter der Ultras und sämtlicher Fanclubs, um einen in unseren Augen sehr wichtigen Schritt festzulegen. Die Problematik rund um die ausgesprochenen Kollektivstrafen veranlasste alle oben aufgeführten Personen dazu, einen Stimmungsboykott der ersten 19 Spielminuten durchzuziehen. Zusätzlich dazu sollte auch optisch auf diesen Konflikt eingegangen werden, indem man die Fahnen erst nach der 19. Minute aufhing.
Am Spieltag selber wählte man die Pontstraße als Treffpunkt, um dort mit den anderen beiden aktiven Ultragruppen plus Freunden aus Kerkrade das ein oder andere Pils zu heben. Generell eine gute Abwechslung hin und wieder mal einen anderen Treff zu wählen. Die Cops ahnten irgendwie, dass man sich scheinbar persönlich auf den Weg nach Belgien machen wollte, um den Reaktor um seine Brennstäbe zu erleichtern und zeigten, dass sie auch für einen Kastortrans…Marsch zum Stadion gerüstet waren. Sehr motivierte Damen und Herren! Die „AG St. Martin“ der OGS Aachen Brand schickte übrigens noch Verstärkung in Form einer Reiterstaffel. Sehr geiles Bild übrigens, einen total überforderten alten Mann, der eben noch sein Kleid mit dem Schwert teilte, fast vom Pferd fallen zu sehen. Denk an deine Gesundheit, Jung! Die Personalien sind es nicht wert…
Im Stadion zeigte sich die ersten 19 Minuten ein erwartetes, trostloses Bild der Heimkurve. Die gepinselten Spruchbänder erfüllten ihren Zweck, die Zaunfahnen blieben eingeklappt und überraschenderweise zog jeder auf der Süd mit und presste die Lippen zusammen.
Spielerisch sah man an diesem Spieltag eine recht gute Leistung der Mannschaft. Gegen Ende der Partie verkürzten die Kölner zwar noch einmal und korrigierten das Ergebnis, doch der Wille und Einsatz unserer Jungs stimmte diesmal.
Stimmungstechnisch knüpfte man leider an den Boykott an. Hier kam von allen Rängen einfach viel zu wenig. Gerade in Anbetracht der Zuschauerzahl mehr als unterirdisch! Hier sollte man auch in Zukunft enger zusammenrücken und die Lieder kraftvoller und definitiv LANGSAMER in Richtung Platz schmettern. Mittlerweile durfte man auch wieder die Ultraszene der Kölner in Aachen begrüßen, die seit geraumer Zeit wieder die Spiele ihrer U21 besucht. Diese gaben zwar ein kompaktes Bild ab, lieferten aber einen ähnlich schlechten Support.
Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass der Protest um die von der Vereinsführung ausgesprochenen Sanktionen nicht nachlassen wird! Wir sind froh, dass man nun auch mit anderen Fanklubs in den Austausch getreten ist und diesbezüglich an einem Strang zieht. Zaunfahnen und Tifomaterial sind ein Bestandteil einer lebendigen Fankultur und werden seitens aktiver Fans und Ultras niemals als Mittel einer willkürlichen Sanktion geduldet sein!


Karlsbande Ultras

 
So, 06.11.16 Schalke II - Alemannia Aachen 11.11.2016

Zuschauer: 610 (davon ca. 450 Öcher)

16. Spieltag Schalke II - Alemannia Aachen 2:1

An diesem Sonntag ging es zur Zweitvertretung vom FC Schalke 04, nachdem die Terminierung gefühlte hundertmal verschoben wurde. Mit einem vollen Bus rollte man Richtung Pott und war auf die Gegebenheiten, die uns erwarteten, gespannt, da der FC Schalke das Fahnen- und Bannerverbot unseres geschätzten Geschäftsführers übernahm.
Recht schnell wurde einem klar, dass heute auf dem Platz nicht gezaubert wird. Im Gästeblock erschienen dafür, wie durch Zauberei, zum Anpfiff mehrere Zaunfahnen, Doppelhalter und Schwenkfahnen.
Auf dem Rasen traf Gödde frei vor dem Tor nur die Latte und leitete den Gegenkonter zum 1:0 Rückstand ein. Nach einer weiteren Ecke lagen unsere Schwarzgelben zur 13. Spielminute schon 2:0 zurück. Erst nach der Halbzeit glückte der Anschlusstreffer, jedoch blieb es beim 2:1 Endstand. Zum dritten Mal in Folge verlor unsere Alemannia nun gegen eine Zweitvertretung. Schlussendlich kann man sagen, dass die Mannschaft die erste Viertelstunde verschlafen hat und es an der Durchsetzungskraft in der Offensive hapert.
Die Stimmung im Gästeblock war dafür absolut akzeptabel, obwohl sich daran nur der Ultra-Haufen beteiligte. Unsere Gruppe lieferte dafür nicht einen ihrer besten Auftritte ab.
Am kommenden Samstag empfängt man die nächste Zweitvertretung, die des 1. FC Köln.


Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.11.16 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 03.11.2016

Zuschauer: 750 (davon ca. die Hälfte aus der Kaiserstadt)

1. Runde Mittelrhein-Pokal FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 0:3

In diesem Jahr zog es den schwarz-gelben Tross der Alemannia, wie beriets vor zwei Jahren, in der ersten Runde des Mittelrhein-Pokals hinaus auf das Heinsberger Land. Genauer gesagt in das bereits bekannte Waldstadion im Wegberger Ortsteil Beeck.
Wie bereits im Bericht vom Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Dortmund näher erläutert, sprach unsere tolle Vereinsführung eine Empfehlung an Wegberg-Beeck aus, Schwenk- und Zaunfahnen zu verbieten. Der Mittelrheinligist kam dieser Empfehlung nach und verbot alles, was zu einer lebendigen und bunten Fankurve gehört. Nichtsdestotrotz machte man sich mit Sack und Pack an diesem kalten und verregneten Mittwochabend mit zahlreichen Autos auf den Weg nach Wegberg. Als man das Stadion eine halbe Stunde vor Anpfiff erreichte, betrat man dieses zusammen mit den anderen Gruppen. Wie von Zauberhand hingen kurz nach dem Anstoß vier Zaunfahnen dort, wo sie hingehören. Zudem gingen ein paar Schwenkfahnen in den verregneten Himmel. Somit konnte man bis auf den Verlust von ein paar Fahnenstöcken diese unnötige Maßnahme ad absurdum führen.
Ein weiterer positiver Aspekt war, dass man endlich nochmal mit seinen Freunden, die vom Verband mit Stadionverbot belegt wurden, in einem Stadion Schulter an Schulter seine Mannschaft unterstützen konnte, da die Stadionverbote beim Fünftligisten nicht gelten. Von nun an wurde das Team auf dem Rasen lautstark angetrieben, so wie es sich gehört.
In der ersten Halbzeit ließ es unsere Mannschaft eher langsam angehen. Zwar erarbeitete man sich einige Chancen zur Führung und war auch sichtlich überlegen, etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus.
In der zweiten Halbzeit steigerten sich alle Alemannen nochmal merklich. Auf der Tribüne sang man sich trotz des bescheidenen Wetters in einen Rausch. Und passend dazu verwandelte Hammel die gefühlt fünfzigste Chance zur Führung in der 52. Minute. Eine Viertelstunde später erzielte Mohr den zweiten Treffer und machte den sprichwörtlichen Deckel drauf. In seinem ersten Spiel durfte in der Nachspielzeit Odagaki noch einen drauflegen und sorgte für den dritten und letzten Treffer des Tages.
Die Stimmung war den Umständen entsprechend sehr gut. Zwar blieb man in der ersten Halbzeit hinter seinen eigenen Ansprüchen, die zweite Hälfte konnte dafür aber das Stimmungsbild ins Positive rücken. Lange und laute Gesänge schallten in den Beecker Wald hinein und dank dem positiven Spielverlauf ebbte die Stimmung selten ab. Von den 300 Sympathisanten der Wegberger hörte man natürlich nichts.

In der nächsten Pokal-Runde wartet nun mit dem Drittligisten Fortuna Köln der größte Brocken, den man in diesem Pokal bezwingen muss, um die Chance auf den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals im nächsten Jahr zu wahren.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 29.10.16 Alemannia Aachen - BVB II 03.11.2016

Zuschauer: 5200 (davon ca. 120 Gäste)

15. Spieltag Alemannia Aachen - BVB II 0:1

Nach dem verkorksten Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Gladbach und der gewonnen Gewissheit, dass es diese Saison wohl wieder nicht für den Aufstieg reicht, richtete man seinen Blick auf das kommende Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Dortmund. Mit Gästen durfte nicht zu rechnen sein, da für die Erste am gleichen Tag das Derby anstand.
Im Grunde genommen eine recht unspektakuläre Woche zwischen den Heimspielen, wäre da nicht die Vereinsführung, die nach angeblichen Gesprächen mit „fachkundigen“ Personen, ihre neusten Erkenntnissen und Konsequenzen auf der Vereinsseite veröffentlichte.
Wir zitieren:
„Nach vielen Gesprächen mit verschiedensten fachkundigen Personen ist man zu dem Entschluss gekommen, keine Kollektivstrafen gegen einzelne Gruppierungen auszusprechen, da so womöglich auch Personen bestraft werden würden, die keinerlei strafrelevanten Tätigkeiten ausgeführt oder dabei mitgewirkt haben.
Die Alemannia hat sich dazu entschlossen, die Ursache zu bekämpfen. Bis zum Saisonende 2016/17 werden deshalb bei allen Auswärtsspielen (egal ob bei Freundschaftsspielen, im Bitburger Pokal oder in der Regionalliga West) nach Rücksprache mit den jeweiligen Gastvereinen keinerlei Blockfahnen, Zaunfahnen, Schwenkfahnen, Spruchbänder oder Banner zugelassen.“ http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Alemannia-zieht-Konsequenzen-aus-Verbandsstrafe-23695c/ , Mi, 26. Oktober 2016
Damit zeigt die Vereinsführung zum wiederholten Mal ihre Inkompetenz und ihr Nichtwissen in Sachen Stadionleben und Fanszene. Wenn dieses Materialverbot keine Kollektivstrafe darstellt gegen alle Schwarzgelben Anhänger, ist der RB Leipzig womöglich ein Traditionsverein!
Es wunderte einen nicht, dass dieses Verbot „nur“ Auswärtsspiele betrifft, da zu gern die Bilder von einer euphorischen, bunten Heimkurve für Marketingzwecke verwendet werden.
Neben dem Materialverbot soll die Meinungsfreiheit auch beim gastgebenden Verein unterbunden werden. Dies ist bei heimischen Spielen schon lange der Fall, da das Mitführen von Spruchbändern nur mit Genehmigung erlaubt ist. Spruchbänder, Flyer und Transparente, die sich kritisch gegen einen möglichen Investor richten, stehen hier besonders im Fokus!
Wir zitieren:
„Zusätzlich wurden Spruchbänder unangemeldet ins Stadion geschmuggelt und Flyer ohne Genehmigung verteilt. Diese Gruppierungen und Personen nutzen egoistisch die Plattform Alemannia Aachen, um ihre Ideale der Ultrakultur auszuüben und missachten dabei jegliche Regeln, Vorschriften oder Gesetze.“ http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/WDFV-Urteil-Letzte-Geldstrafe-fuer-die-Alemannia-23664B/ , Fr, 7. Oktober 2016.
Bei diesen Spruchbändern handelte es sich um kritische Spruchbänder gegen einen möglichen Investor:
Spruchbänder vom Spiel gegen RWE:
„INVESTOR VERHINDERN. MITGLIED WERDEN.“
„ALEMANNIA GEHÖRT DEN MITGLIEDERN!“
„KÄUFLICHE LIEBE...ANSTATT ALTE, NEUE LIEBE?“
„IHR TRETET UNSERE GRÜNDUNGSIDEALE MIT FÜßEN!“
„WWW.ALEMANNIA-VERKAUFTMANNICHT.DE“

Diese neue Meldung von der Vereinsseite sorgte für großes Bestürzen und Aufruhe in der Schwarzgelben Anhängerschaft und so wurde die doch anfangs ruhige Woche zu einer sehr emotionsvollen. Auch wenn man in Sachen Pyrotechnik sicherlich unterschiedlicher Meinung ist, war jedem klar, dass diese KOLLEKTIVSTRAFE eindeutig zu weit geht, in keinem Verhältnis steht und sicherlich keine „Problembehebung“ darstellt. Nach intensiven Gesprächen in unserer Gruppe und auch mit anderen Gruppierungen und Fanclubs kam man zu dem Ergebnis, dass man beim Heimspiel gegen Dortmunds Zweite keine andere Wahl hat, als jegliches Material zuhause zulassen und auf optischen und akustischen Support zu verzichten. Diese Entscheidung und die Beweggründe für diese Handlung wurden auch der Mannschaft so mitgeteilt.
Am Spieltag selber traf man sich mit allen Ultra Gruppierungen frühzeitig und betrat geschlossen das Stadion. Man positionierte sich im Stimmungsblock, der ohne Fahnen und Bewegung wie tot wirkte. Akustisch machte man sich, über das Spiel verteilt, gegen die Personalie Timo Skrzypski öfters bemerkbar. Auch der restliche Teil des Stadions wirkte an diesem Spieltag recht trostlos. Auf dem Platz gab es die vierte Niederlage auf heimischen Grund zu begutachten.
Als nächstes steht das Pokalspiel gegen Wegberg-Beeck an, mit dem hoffentlichen Einzug in die zweite Runde.

Fahnen sind nicht verhandelbar!!!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 22.10.16 Alemannia Aachen - BMG II 02.11.2016

Zuschauer: 7.100 (davon ca. 120 aus Erkelenz-Nord)

14. Spieltag Alemannia Aachen - BMG II 2:4

An diesem Spieltag gastierte mit der zweiten Mannschaft der Gladbacher Fohlen der Tabellenführer der Regionalliga West in Aachen. Somit war es für unsere Elf ein entscheidendes Spiel, um als Dritter an eben diesen Gladbachern dran zu bleiben. Wie gewohnt traf man sich frühzeitig, um den Stress der Woche bei Getränken und Gesprächen mit seinen Freunden hinter sich zu lassen. Als der Alltagsfrust vergessen war, ging es rüber ins Stadion, mit einem Funken Hoffnung die Liga spannend zu halten. Das Ergebnis dieser Hoffnung kann man bereits über dem Text sehen.
Auch wenn uns unsere tolle Vereinsführung verbietet Fahnen mit solch einem Bezug aufzuhängen, sind unsere Gedanken weiterhin bei den Jungs, die Woche für Woche vor den Toren auf ihre Freunde warten. Gegen alle Stadionverbote!
Nachdem alles angerichtet war, konnte es losgehen. Leider hatte unser Team das aber offensichtlich nicht mitbekommen. Kaum hatte man zum ersten Lied nach eigenem Anstoß Luft geholt, lag man auch schon zurück. Ganze 39 (!!!) Sekunden hatte es gedauert, bis man in Rückstand geriet. Die erste Hoffnung war damit natürlich begraben. Die Mannen in Schwarz waren sichtlich geschockt und fingen sich nur eine Viertelstunde später das 0:2. Auf den nächsten Rückschlag brauchte man auch nur nochmal 8 Minuten zu warten. Nach 24 Minuten 0:3 hinten. Au Backe Alemannia. Ohne ein weiteres Gegentor, aber auch ohne eigene nennenswerte Torchance, ging es in die Pause. Die Pausenansprache von Trainer Kilic zeigte offenbar Wirkung. Nach der Pause kam unsere Elf nach zwei Wechseln zur Halbzeit besser ins Spiel und konnte nach einigen Gelegenheiten in der 57. Minute durch den eingewechselten Gödde auf 1:3 verkürzen. Nur fünf Minuten später keimte nach dem Anschlusstreffer von Rüter wieder Hoffnung auf. Diese wurde wiederum nur fünf Minuten später wieder durch den Schlusspunkt zum 2:4 begraben. Danach passierte nicht mehr viel. Nach dieser ersten Halbzeit wäre ein Punkt auch sehr schmeichelhaft gewesen und die Gladbacher ziehen in der Tabelle weiter oben alleine ihre Kreise. Die Stimmung auf der Süd passte sich dem Spiel auf dem Rasen an. Nach den ersten beiden Gegentreffern versuchte man weiter lautstark sein Team nach vorne zu peitschen. Nach dem dritten Gegentreffer wurde es jedoch leiser. Ähnlich wie das Team auf dem Rasen, kam auch die Kurve bzw. der Stimmungsblock nochmal zurück und nach dem Anschlusstreffer wurde es nochmal richtig laut. Nach dem Dolchstoß zwanzig Minuten vor dem Ende schwächte sich dies jedoch leider wieder ab. Von den 120 tollen Fans, die augenscheinlich keine Lust hatten ihre Erste mit zu den großen Bayern zu begleiten, hörte man außer nach den Toren erwartungsgemäß nichts.
In der kommende Woche gastiert der nächste Nachwuchs einer Borussia in Aachen. Bleibt zu hoffen, dass wir dort nicht so alt aussehen auf dem Platz.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 14.10.16 SC Verl - Alemannia Aachen 26.10.2016

Zuschauer: 1050 (davon ca. 250 Öcher)

13. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:1

Nachdem unser Auswärtsspiel beim nächsten Dorfclub bereits auf samstags terminiert wurde, wollte dieser doch lieber freitags spielen. Warum weiß kein Mensch, mehr Zuschauer kommen freitags mit Sicherheit nicht. Vermutlich erhoffte man sich, dass weniger Öcher kommen und man deshalb auf eine Trommel verzichten würde. Diese ist dort nämlich wegen einer Anwohnerin verboten und das wird radikal durchgesetzt. Dass es für uns nicht zur Debatte steht freiwillig auf eine Trommel zu verzichten, war auch klar.
Erstmal hieß es aber spontan Urlaub nehmen und andere Sachen klären, damit man es an einem Freitag irgendwie nach Verl schafft. Nachdem dann alle Mitfahrer pünktlich eintrafen, fehlte nur noch der Bus. Die Zeit rannte, jedoch tat sich nichts. Es wurde schon versucht einen Ersatzbus aufzutreiben oder auf Autos umzusiedeln. Irgendwann erreichte der Sheriff des Unternehmens den Busfahrer, der wohl noch nichts von dem neuen Termin erfahren hatte. Da hatte beim Unternehmen wohl einer gepennt!
So startete man mit reichlich Verspätung und geplante Pausen auf dem Weg wurden gestrichen, worunter das Busklo ein wenig litt. Die Situation verbesserte sich auch nicht, weil man von einem Stau in den nächsten düste. Da sehr viele Öcher ebenfalls im Stau standen, genauso wie die Mannschaft, wurde das Spiel eine halbe Stunde später angepfiffen. Wir erreichten das Stadion dann 15 Minuten nach Anpfiff. Nach gründlichen aber zügigen Kontrollen der Ordner Armee, waren dann 30 Minuten nach Spielbeginn alle unserer Leute inklusive Autofahrer im Stadion. Mit lautem Gesang enterten wir dann den Block und verdoppelten dem Stimmungsblock hinterm Tor. Die Trommel, die wir reinschmuggeln wollten, schaffte es nicht. Dies war vorallem dem Zeitdruck geschuldet, sodass man sich auf die Jungs von der Yellow Connection verlassen musste, die es auch dann perfekt hinbekommen haben! Die Fahnen wurden schnell aufgehangen. Man schloss sich den beiden anderen Gruppen an und sang bis zur Halbzeit noch lautstark für unser Team. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stand es schon direkt 1:1. Der Gästeblock gab dennoch alles und sang sehr laut und emotional. Auf dem Platz spielte sich aber genau das Gegenteil ab und man bekam gefühlt seit Ankunft keinen Torschuss mit. Am Ende konnte man über den Punkt noch froh sein. Kurz nach dem 1:1 zeigte unsere Gruppe noch ein Spruchband für den verstorbenen Magdeburger Hannes. An dieser Stelle auch nochmal alle Kraft an die Familie, Freunde und die Magdeburger Fanszene!!! Ruhe in Frieden Hannes. Hierzu blieb es dann noch eine Minute ruhig. Stimmungstechnisch war es insgesamt ein sehr guter Auftritt. Mehr ist schwer rauszuholen.
Nach dem Spiel ließ man ebenfalls seinen Gefühlen freien Lauf. Während die Mannschaft zum Abklatschen kam, fing man langsam an, unserem miesen Geschäftsführer Skrzypski mal die Meinung zu singen. Dies steigerte sich, sodass der Gästeblock 30 Minuten nach Spielende immer noch sang, was man von ihm und seinem Verhalten hält. Nachdem die Ordner dann noch eine Person wegen der Trommel rausholen wollten, ging es sofort geschlossen gegen diese vor und die Ordner legten auch direkt den Rückwärtsgang ein. Alles aber halb so wild und es blieb ruhig. Danach ging es gemeinsam raus und es wurden noch lautstark die mitgereisten SVler begrüßt.
Auf der Rückfahrt wurde dann der übliche Schabernack betrieben. Man feierte sich noch ein wenig selber und diskutierte über zukünftige Pläne. Alles in allem auf jeden Fall trotz Verspätung und zu wenig Punkten eine gute Tour.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.10.16 Alemannia Aachen - Rot Weiss Ahlen 16.10.2016

Zuschauer: 5300 (davon ca. 40 aus Ahlen)

12. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiss Ahlen 3:1

Nach dem Sieg letzten Samstag in Rödinghausen sollten nun 7 Tage später zum Duell die Rot-Weißen aus der Wersestadt Ahlen kommen. Am üblichen Treffpunkt vormittags zusammengefunden, stimmte man sich bei einigen Getränken und Gesprächen auf die anstehenden 90 Minuten ein, war man doch seit 2 Spielen ungeschlagen und konnte bei einem Sieg an die oberen Tabellenplätze ranrücken. Etwa eine Stunde vor Anpfiff machte man sich dann geschlossen auf den Weg Richtung Stadion und betrat dieses dann auch zügig, um die üblichen Vorbereitungen im Block zu treffen. Nachdem der Zaun mit Fahnen behangen war und die Stangen mit Schwenkern bestückt waren, ließ man einmal den Blick durch das Stadion schweifen und konnte bereits feststellen, dass es mal wieder eine magere Kasse geben wird, denn selbst der Stimmungsblock hatte einige Lücken zu beklagen. Nichtsdestotrotz legten wir kurz vor dem Anstoß mit dem Support für die Männer in Schwarz und Gelb los. Zum Einlaufen zeigte der Stimmungsblock einen schönen Mix aus großen und kleinen Schwenkfahnen. Auf dem Rasen konnte man an die Leistung der letzten Wochen anknüpfen, wurde aber in der 14. Minute kalt erwischt und die Gäste gingen in Führung, welche auch bis zur Pause bestand hatte.
Der Stimmungsblock passte sich heute dem Spiel auf dem Rasen an und so startete man gut, aber konnte das Level dann nicht die ganze Halbzeit über halten.
Nach dem Pausentee kamen die Tivolikicker besser in die Partie und kamen nach gut 10 Minuten zum 1:1 Ausgleich. Nun wurde man mutiger und hatte den Fuß auf dem Gaspedal und so kam man in der 69. zum 2:1 und nur ein paar Minuten später sogar zum 3:1 Siegtreffer.
Auf den Rängen legte man in der zweiten Halbzeit auch noch etwas drauf und vor allem nach dem Führungstreffer konnte man eine sehr gute Lautstärke erzielen. Der Fahneneinsatz war heute die gesamte Spieldauer auf einem sehr guten Niveau und so kann man in der zweiten Halbzeit von einem gelungenen Auftritt sprechen. Zum Schluss nun noch ein paar Worte zu den Gästen aus Ahlen. Die aktiven Gruppen waren aus unbekannten Gründen nicht anwesend. Zwar waren etwa 40 Gäste auf der Haupttribüne untergebracht, die aber nicht weiter auffielen.

Nächsten Freitag geht es nun nach Verl, wo es heißt den 4. Sieg in Serie einzufahren, den 3. Tabellenplatz zu verteidigen und auf einen Ausrutscher von Gladbach und Dortmund zu hoffen.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 01.10.16 SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 16.10.2016

Zuschauer: 1300 (davon ca. 250 Öcher)

11. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 0:1

Am 11. Spieltag der Saison stand das mit 300 Kilometern Entfernung weiteste Auswärtsspiel der Saison an. Früh am Samstagmorgen traf man sich mehr oder eher weniger fit, um den Bus zu füllen. Nachdem es auch der Letzte geschafft hatte den Treffpunkt zu erreichen, ging es in Richtung Ostwestfalen. Die Fahrt begann wie immer feuchtfröhlich und verlief bis 50 Kilometer vor Bielefeld ohne besondere Vorkommnisse. Dort hörte man dann einen Knall, der Bus wurde langsamer und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Nachdem der Fahrer sich ein erstes Bild gemacht hatte, stand die Diagnose schnell fest: Reifenplatzer! Dieser wurde hervorgerufen durch ein Metallteil des Radkastens, welches den Reifen mittig fein säuberlich abschabte bis dieser platzte. Eine schnelle Reparatur war somit ausgeschlossen. Da nur noch eine Stunde bis Spielbeginn übrig war und die Fahrtzeit noch eine gute Stunde betragen hätte, konnte man sich bereits darauf einstellen nicht pünktlich zum Anpfiff im Stadion zu sein. Der ein oder andere sah seine Serie schon in Gefahr. Der Fahrer telefonierte pausenlos herum und die dann dazu gestoßene Polizistin sorgte ebenfalls nicht für Erleichterung. So machte man das Beste aus der nicht zu ändernden Situation und vertrieb sich die Zeit mit allerhand Schabernack. Die Versuche, einen der zahlreich vorbeifahrenden Flixbusse zu kapern, vereitelte das anwesende Fahrzeug mit Rundumleuchte auf dem Dach.
Nach gut 1,5 Stunden sichtete man endlich den ersehnten Ersatzbus der DB, den das Busunternehmen gerufen hatte. Mit diesem Linienbus ging es dann mit Sack und Pack zum kleinen Stadion in Rödinghausen, welches man pünktlich zum Pausenpfiff erreichte. Während der Fahrt brach nach dem Tor der Alemannia in der 18. Minute selbstverständlich Jubel aus. Schon ein komisches Gefühl für alle Beteiligten ein Tor seines Vereins in einem Bus zu feiern. Endlich im Stadion, wurde der Zaun zügig beflaggt und das restliche Material vorbereitet, bevor die zweite, erste Halbzeit beginnen konnte. Das Spiel ist diesmal schneller als sonst abgehakt, da bis auf zwei Rote Karten für Rödinghausen (eine davon für den Torwart, der nachdem bereits drei mal gewechselt wurde durch einen Feldspieler ersetzt werden musste), und eine Rote Karte für Mohr in der 93. Minute auf dem Rasen nicht mehr viel passierte. Somit hatte man das Tor des Tages verpasst. Sei es drum. Die drei Punkte sind das, was zählt. Die Stimmung in der zweiten Halbzeit ging trotz der recht geringen Anzahl an mitgereisten Alemannen in Ordnung. Besonders zu gefallen wusste an diesem Tag der Einsatz des mitgebrachten Materials, wie Doppelhalter und Schwenkfahnen. Von der Heimseite hörte man wie beim letzten Besuch lediglich die eine einsame Trommel, sonst nichts. Nach dem Spiel wurde noch ausgiebig mit der Mannschaft der Sieg gefeiert, bevor es raus zu den mitgereisten Stadionverbotlern ging. Für sie war es mit Sicherheit recht angenehm, dieses Spiel lediglich 45. Minuten alleine vor den Toren zu warten.
Gut eine Stunde feierte man dann noch unter Aufsicht der sichtlich genervten Schmier den Auswärtssieg, bis der in einer Werkstatt notdürftig reparierte Bus vorfuhr. Ohne einen weiteren Schaden ging es dann zurück in die Kaiserstadt. Auf einem Parkplatz wurde es nochmal lustig, als man dort auf einige Busse mit Hardcore-Fans aus dem Norden traf, die auf dem Weg zu einer großen Party in Dortmund waren. Aus unserer mobilen Anlage schallten verschiedenste Melodien, sodass für jeden auf dem Parkplatz etwas dabei war.
In der kommenden Woche geht es im Heimspiel gegen die verstrahlten Ahlener um die nächsten drei Punkte.


Karlsbande Ultras

 
So, 25.09.16 Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen 16.10.2016

Zuschauer: 8800 (davon ca. 1300 aus dem Pott)

10. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen 1:0

Nach zuletzt zwei Spielen gegen Mäzen Vereine ohne eine Fanszene bzw. gegen ein U23 Team stand am heutigen Sonntag das nächste Highlight der Hinrunde auf dem Programm, denn die Jungs von der Hafenstraße gaben am Tivoli ihre Visitenkarte ab. In dieser Liga sind interessante Spiele leider Mangelware. Die Tage vor dem Spiel ist nichts passiert und man verbrachte die Zeit mit den üblichen Dingen. Am Spieltag verließ man heute wie üblich bei interessanteren Spielen seinen üblichen Treffpunkt und rief mit den anderen Gruppen zu einem Treffpunkt im Pontviertel aus, nahe dem Herzen der Stadt, um flexibel reagieren zu können. Nachdem man sich bei sommerlichem Wetter ab den frühen Morgenstunden mit einigen Getränken in verschiedenen Kneipen auf das anstehende Spiel einstimmte, ging es etwa 2 Stunden vor Spielbeginn mit ca. 300 Leuten per Marsch in Richtung Stadion. Auf dem Weg noch ein wenig warm gesungen und einen Teil der sportlichen Fraktion eingesammelt (auch dort blieb alles ruhig), verschwanden an den Tankstellen wieder einige Leute. Den Rest zog es direkt ans bzw. ins Stadion.
Im Block angekommen, wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und man erfuhr, dass die Szene aus Essen 30 Minuten vor Spielbeginn den Block gemeinsam betreten werde. Zum Einlaufen gab es bei uns den üblichen Mix aus großen und kleinen Schwenkfahnen. Auf Choreos und Ähnliches muss ja leider immer noch verzichtet werden und es ist leider auch keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil, unser Geschäftsführer mit null Ahnung von Fankultur lässt sich immer was Neues einfallen, um den aktiven Fans das Leben schwer zu machen. Diesmal wurden wieder alle Materialien verboten, die gegen Stadionverbote stehen, da angeblich Absprachen nicht eingehalten wurden - was für Absprachen weiß wohl nur er selber! Zu dem Thema gab es noch ein gutes Spruchband vom Kollektiv. Yellow Connection brachte den Standpunkt der Aachener Ultraszene auf fünf Spruchbändern zum Thema Investor deutlich auf den Punkt und erinnerte jeden Aachener noch einmal daran, was auf dem Spiel steht und was jeder einzelne jetzt zu tun hat, um unsere Alemannia zu erhalten, wie sie seit über 100 Jahren besteht! Investor verhindern! Mitglied werden!
Auf Essener Seite gab es eine Zaunfahne und man rechnete dahinter mit einer Pyroaktion, diese blieb aber aus. Die Jungs auf dem Grün kamen überraschend gut in die Partie und setzten den Gegner von der ersten Minute unter Druck und es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis man den Ball im Tor unterbringen würde. Auf den Rängen erwischten wir einen nicht so guten Start und so legte man in der ersten Halbzeit einen fast unterdurschnittlichen Auftritt hin. Kurz vor der Pause netzte Ernst dann auch mehr als verdient zur 1-0 Führung ein, bevor es dann zum Pausentee gehen sollte. Im 2. Spielabschnitt kam nun der Gast etwas besser ins Spiel, schaffte es aber nicht den Ball in unserem Kasten unterzubringen und so blieb es am Ende bei einem viel umjubelten 1-0 Heimsieg. Wir auf den Rängen konnten uns in Halbzeit zwei steigern und einen ganz guten Auftritt abliefern. Bis auf die letzten starken 15 Minuten ein typisches Essen Heimspiel. Der optische Einsatz im Stimmungsblock war das ganze Spiel über in Ordnung.
Zum Schluss nun noch ein paar Worte zu unseren Gästen. Zwar füllten sie den Steher vollkommen aus, aber was dann folgte war nicht viel und kaum der Rede Wert. So konnten sie sich nur zwei oder drei mal im Spiel bei uns Gehöhr verschaffen und optisch gab es außer 2-3 Schwenkern auch nichts Großes zu sehen, da hatte man sich doch schon mehr erwartet und man kann festhalten, dass es einer der schwächsten Auftritte von Essen am Tivoli war.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 17.09.16 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 16.10.2016

Zuschauer: 800 (davon ca. 700 Öcher)

09. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 1:1

Nach einer mehr als bitteren Niederlage letzte Woche gegen Viktoria Köln durch einen grottenschlechten Schiedsrichter, führte uns der Spielplan dieses Wochenende nach Düsseldorf an den Flinger Broich, wo es zum Duell gegen die kleinen Fortunen kommen sollte. Mit den anderen Ultrà Gruppen entschied man sich, wie in den letzten Jahren bereits, für eine Anreise per Bahn, der sich aber leider nur etwa 160 Aachener anschlossen. Nach kurzer Fahrt und einigen Verspätungen erreichte man Düsseldorf Flingern, von wo es das letzte Stück zum Stadion per Shuttlebus ging. Am Eingang schnell mit Tickets eingedeckt und die erfreulicherweise recht lockeren Kontrollen hinter sich gebracht, konnte man sich an das Aufhängen der Zaun- , sowie das Bestücken der Schwenkfahnen machen. Als dann alle organisatorischen Dinge erledigt waren, sollte auch schon das runde Leder rollen. Begrüßt wurden die Mannschaften mit einem kleinen Mix aus kleinen sowie großen Schwenkfahnen. Sportlich konnten unsere Jungs nicht an die 2. Halbzeit vom Spiel gegen Viktoria anknüpfen und so plätscherte die erste Halbzeit ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin und es ging mit einem 0-0 in die Kabine.
Die Stimmung passte sich dem Gekicke auf dem Rasen an und so konnte man im ersten Spielabschnitt sicherlich von einem schlechteren Auftritt mit ganz viel Luft nach oben sprechen.
Nach dem Pausentee kamen unsere Jungs besser in das Spiel und drängten nun auf das Führungstor, welches dann auch in der 66. Minute durch Kühnel endlich erzielt wurde. Leider schaffte man es dann aber wieder nicht diese Führung über die Zeit zu bringen und musste 5 Minuten vor dem Ende noch das 1-1 schlucken. Auch auf den Rängen legte man im zweiten Spielabschnitt noch eine Schippe drauf und konnte sich in der Lautstärke etwas steigern. Dennoch bekleckerte sich gerade unsere Gruppe an diesem Tag dennoch nicht mit Ruhm, gerade viele Umfeld Leute haben anscheinend jetzt schon die Saison abgehakt und machen sich nichtmals mehr auf nach Düsseldorf. Die Aachener abseits des Ultrahaufens beschränkten sich ebenfalls aufs Fussball gucken und stimmten nicht einmal in Gesänge ein oder gaben selber etwas von sich.
Die Rückfahrt verlief bei einigen Kaltgetränken feucht fröhlich und so erreichte man am frühen Abend wieder die wunderschöne Kaiserstadt


Karlsbande Ultras

 
Sa, 10.09.16 Alemannia Aachen - FC Viktoria Köln 16.10.2016

Zuschauer: 5600 (davon ca. 80 Gäste)

08. Spieltag Alemannia Aachen - FC Viktoria Köln 0:1

Nach einer ereignisreichen Tour an einem Montagabend nach Wuppertal hieß es am 8. Spieltag wieder trister Regionalligaalltag und so kam mit Viktoria Köln ein mittlerweile leider bekannter Gegner zum Tivoli.
Morgens gemeinsam getroffen, nahm man entspannt ein paar Kaltgetränke zu sich, um dann zeitig zum Stadion zu gehen. Nachdem unsere Stadionverbotler verabschiedet wurden, bereitete man im Stadion das Tifo vor und freute sich aufs Spiel. Erschreckend war die Leere im Stadion und so war mit 5.600 Zuschauern der anhaltende Rückgang auf den Rängen mittlerweile auch gut sichtbar. Traurig, aber leider die Realität.
Stimmungstechnisch legte man an diesem Tag leider auch eine ziemlich schlechte Leistung hin. Zum einen wahrscheinlich dem schlechten Spiel geschuldet, zum anderen jedoch auch der wenigen Fans und der schlechten Mitmachquote.
Auf dem Platz erwischte unsere Alemannia auch einen unglücklichen Tag und so netzte Viktoria kurz vor der Halbzeit zum 0:1 aus unserer Sicht ein. Trotz Roter Karte bei der Viktoria aus Köln in der 60. Minute, konnte an diesem Tag leider nichts Zählbares in Aachen behalten werden.
Trotz des schlechten Ergebnisses verbrachten wir den Nachmittag/Abend bei dem ein oder anderen Bier und grillten gemütlich auf Einladung eines zurückgekehrten Mitgliedes und Freundes. Großen Dank an dieser Stelle. Willkommen zurück in Aachen!
Jetzt heißt es Mund abputzen und in der nächsten Woche bei Düsseldorfs Zwoten kämpfen und 3 Punkte mitnehmen!


Karlsbande Ultras

 
Mo, 05.09.16 Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 13.09.2016

Zuschauer: 6221 (davon ca. 1000 Öcher)

07. Spieltag Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 2:2

Das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Pflichtspiel liegt bereits einige Jahre zurück, genauer gesagt kreuzte man 1999 das letzte mal die Klingen und so war die Vorfreude auf dieses Spiel schon Wochen vorher groß. Am Spieltag traf sich unsere Gruppe bereits in den frühen Nachmitagsstunden, um alles Organisatorische ohne Zeitdruck zu erledigen. Frühzeitig setzten sich dann drei volle Busse (2x KBU, 1x sportliche Fraktion) Richtung Wupper in Bewegung, die kurze Fahrt verging wie im Fluge und so steuerte man etwa 20km vor dem Ziel noch einen kleinen Parkplatz an, um nicht zu früh am Stadion am Zoo anzukommen. Hier wollte man sich eigentlich mit allen anderen Bussen treffen, was aber leider nicht so recht funktionierte, so dass nur die beiden KBU Busse das Ziel fanden. So fiel das obligatorische Einstimmen und Mobfoto mit allen ins Wasser.
In Wuppertal angekommen wurden die Busse wie erwartet zum Gästeeingang begleitet, aber als man sich dann nicht direkt auf den Weg zum Einlass machte, wurde die Polizei doch etwas hektisch. Als später alle Busse und Leute anwesend waren, ging es geschlossen zum Eingang, wo es erstmal hieß warten. Die Ordner waren mit der Anzahl an Gästefans völlig überfordert und so zogen sich die peniblen Kontrollen Ewigkeiten hin. Nachdem dann alle Leute im Stadion waren, sammelte man sich mit den anderen Ultrà Gruppen noch einmal am Aufgang zum Block, um diesen dann geschlossen zu betreten und die Fahnen an den Zaun bzw die Wellenbrecher zu bringen. Viele Leute der normalen Fanszene standen leider noch immer vor dem Eingang.
Man entschied sich heute für eine Position mittig im Block, um ein geschlossenes Bild zu erzeugen, was auch sehr gut klappte. Als man die Fahnen bestückt und verteilt hatte sollte es auch schon los gehen und die Teams betraten den Rasen. Akustisch hatten wir in der ersten Halbzeit einige Probleme und mann muss ehrlich zugeben, dass die letzte Konsequenz fehlte den Block völlig mitzureißen. Sportlich erwischten unsere Jungs auch keinen glänzenden Start und so zappelte nach wenigen Minuten der Ball schon im eigenen Tor. Im weiteren Spielverlauf konnten die Herren in Schwarz und Gelb keine wirklichen Akzente nach vorne setzen und so ging es mit dem 1-0 Rückstand in die Pause.
Während der Pause machten sich dann einige Wuppertaler auf den Weg und setzten zum Sprint über die Gegengrade an, mit der Absicht eine Zaunfahne vom Gästesitzplatz zu entwenden, wo nur normale Fans saßen, was sie aber dennoch nicht schafften. Auf Aachener Seite setzten dann ebenfalls ca 100 Leute an, um auf die Grade zu gelangen und sich fürs entgegenkommen zu bedanken. Einiges an Tränengas wechselte dann von den Schildkröten zum Aachener Block und einige Knüppel gab es noch obendrauf. Der Aachener Haufen setzte sich dennoch zur Wehr. Ziemlich schnell beruhigte sich aber alles, da ein Durchkommen eh unmöglich war. Nun war aber sprichwörtlich Feuer in der Begegnung und so startete man zur 2. Halbzeit mit einer Pyroshow, bestehend aus einem Dutzend Bengalfackeln und anschliessend einigen Blinkern, die den Wuppertaler Abendhimmel erleuchteten. Der spichwörtliche Funke sprang nun auch auf den Block über und man konnte bis auf eine kurze Phase einen richtig guten akustischen, wie auch optischen, Auftritt hinlegen.
Sportlich drehte unsere Mannschafft auch nochmal auf und drehte in Unterzahl das Spiel. Beim Torjubel kamen alle mal aus sich herraus und mit der Stimmung in der zweiten Hälfte kann man zufrieden sein, warum nicht direkt so? Auf dem Feld schwanden zu Zehnt dann aber die Kräfte und man musste kurz vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen.
Zu den Gastgebern bleibt zu sagen, dass man doch überrascht über die große Anzahl an Leuten, die Kompackt hinter der Ultras Wuppertal Fahne standen, war und für einen Aufsteiger einen sowohl optisch als auch akustisch guten Auftritt ablieferten. Sicherlich eine Bereicherung für diese Liga wo man sonst oft genug auf irgendwelchen Dörfen ohne Fanszene auf der Gegegenseite antritt. In der zweiten Hälfte haben die Wuppis aber auch stark nachgelassen. Nach dem Spiel gab es wieder Rangeleien mit den Grünen als 250 Aachener durch den Tunnel wollten und die Cops probierten Kameras einzukassieren. Da zwei Leute festgenommen wurden hatte man eh noch Zeit und verbrachte diese mit warten. Es hätte ja auch sein können, dass einige Wuppis auftauchen, diese zeigten sich jedoch nicht, aber man bekam auch nicht die Festgenommen zu Gesicht. So warteten unsere drei Busse noch bis nach Mitternacht, eh die beiden Jungs endlich den Haufen erreichten und alle Öcher die Heimreise antreten konnten. Diese gestaltete sich ruhig da der Grossteil ja ein paar Stunden später wieder aufstehen musste. Danke an alle mitgereisten Freunde.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 26.08.16 Alemannia Aachen - Bonner SC 13.09.2016

Zuschauer: 5400 (davon ca. 200 aus Bonn)

06. Spieltag Alemannia Aachen - Bonner SC 3:2

An diesem überaus warmen Freitagabend ging es gegen den Aufsteiger aus der Ex-Hauptstadt. Vier Siege aus fünf Spielen können sich für einen Aufsteiger, der sechs Jahre lang über die Dörfer tingelte, doch sehen lassen. Auf Seiten der Schwarz-Gelben hoffte man darauf, endlich den ersten Heimsieg feiern zu dürfen.
Zunächst traf man sich wie gewohnt, um das ein oder andere kalte Getränk gegen die Hitze zu sich zu nehmen. Nachdem der körperliche Flüssigkeitshaushalt aufgebessert wurde, konnte es zum Stadion gehen um die üblichen Vorbereitungen zu treffen, bevor es auf dem Grün um die Punkte ging.
Das Spiel kann man als Öcher getrost als reine Achterbahnfahrt bezeichnen. Die Spieler der Gäste waren offensichtlich noch gedanklich in den kühleren Kabinen. Gödde nutzte dies bereits in der vierten Minute für die schnelle Führung. Nur vier Minuten später erhöhte er durch einen Kopfball nach Freistoß bereits auf 2 zu 0. Die Hoffnung auf den ersten Dreier in der Heimat keimte auf. Doch Alemannia wäre nicht Alemannia, wenn es nicht nochmal spannend werden würde. Zwar hatte man nach den ersten Torgelegenheiten der Bonner selber noch einige Chancen die Führung auszubauen, konnte diese aber nicht nutzen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff entschied der Unparteiische auf einen sehr fragwürdigen Elfmeter für die Gäste. Der "Gefoulte" verwandelte sicher. Fejzullahu hätte eine Viertelstunde vor dem Ende das Spiel beinahe entschieden, jedoch streifte sein Schuss nur den Pfosten. Im Gegenzug kamen die Gäste zum ebenfalls umstrittenen Ausgleich. Nagel wurde nach einem hohen Ball kurz vor dem Fünfer angegangen und der Ball landete im Kasten. Das entsetzen war natürlich groß. Ausgleich nach einer 2:0 Führung. Fünf Minuten vor dem Ende kannte der Jubel jedoch keine Grenzen. Der Eingewechselte Hammel schlenzte eine Hereingabe lässig mit der Hacke über die Linie.
Danach war Schluss und der erste Heimsieg in trockenen Tüchern. Geht doch!
Obwohl es sehr heiß war und man schon ohne sich zu bewegen im Schweiß badete, lieferte der Stimmungsblock einen optisch guten und lautstarken Auftritt ab, der zu den besten in dieser Spielzeit zählt. Weiter so! Erfreulich war zudem, dass die Kurve vermehrt in die Gesänge mit einstimmte. Die 200 Gäste rund um den aktiven Teil der befreundeten Bande konnten akustisch leider keine Bäume ausreißen. Nur selten kam ein Gesang bei uns in der Süd an. Jedoch konnte der Fahneneinsatz und die Bewegung im Block überzeugen. Weiter so Jungs. Nach dem Spiel versammelte sich unsere Gruppe am Ausgang um dann geschlossen den Jungs der Bande Bonn zu ihrer Niederlage zu beglückwünschen :-) Die Sheriffs wurden ein wenig nervös als wir den Parkplatz der Gäste erreichten. Ein Teil der Bande machte sich mit einem durch die Sheriffs gerufenen Shuttlebus auf den Weg zum Bahnhof um die Heimreise mit dem Zug anzutreten. Dies war nötig, da es ihr Bus für nötig hielt kurz nach Abpfiff (wohl aufgrund eines geringen Schadens auf der Hinfahrt) ohne sie loszufahren. Man stelle sich vor, sowas passiert eine Liga höher bei einem Spiel im tiefen Osten. Ein kleiner Teil der Bande blieb in Aachen und machte mit einem Teil unserer Gruppe die Kneipen der Stadt unsicher.
Als Tabellendritter geht es in der kommenden Woche zum nächsten Aufsteiger. Alle in Schwarz nach Wuppertal !


Karlsbande Ultras

 
Sa, 20.08.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 24.08.2016

Zuschauer: 1225 (davon ca. 300 Gäste)

05. Spieltag SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 0:0

Nach einem 0:0 im letzten Spiel zuhause gegen den Aufsteiger aus Sprockhövel, führte uns der Spielplan heute zum nächsten Dorfclub nach Wiedenbrück.
So machte sich Samstag morgens ein voller Karlsbande Bus auf die Reise Richtung Ostwestfalen. Nach einer spaßigen Fahrt, die zum Glück nochmal länger als die üblichen 2 Stunden dauerte, erreichte man überpünktlich das kleine Jahn Stadion. Nachdem man sich zügig mit Eintrittskarten eingedeckt hatte, stellte man erfreulicherweise fest, dass die Ordner heute recht locker drauf waren, und so waren die Kontrollen im Vergleich zur letzten Saison eher lasch und es gab keinerlei Probleme, das mitgebrachte Material auch rein zu kriegen.
Wie in den letzten beiden Jahren bereits, entschied man sich mit den anderen Ultrá-Gruppen auf den überdachten Sitzplatz zu gehen, da der Stehplatz mit seinen zwei Stufen alles andere als stimmungsfördernd ist. Weshalb trotz des noch ausreichend vorhandenen Platzes auf dem Sitzplatz nur 155 Leuten der Zutritt gewährt wurde und die anderen knapp 60 auf der bereits angesprochenen Zwei-Stufen-Erhöhung das Spiel verfolgen mussten, bleibt wohl einzig der Logik des Verantwortlichen vorbehalten.
Trotzdem lieferte man unter dem Dach einen akustisch soweit ganz guten Auftritt ab, der auch über die gesamten 90 Minuten mit etlichen Fahnen in der Luft untermalt wurde.
Auf dem Rasen sah man heute in der 1. Halbzeit zwei Mannschaften, die sich einen müden Sommerkick lieferten und bis auf jeweils eine Torchance passierte nichts Aufregendes. Nach der Pause konnte man sich zwar endlich einige Torchanchen erspielen, aber es fehlte wie bereits im letzten Spiel das letzte Quäntchen Glück, um die Kugel auch im Netz zu versenken. Da der Gastgeber es uns aber gleich tat, trennte man sich am Ende zum zweiten Mal hintereinander torlos.
Die Rückfahrt verlief feucht fröhlich wie die Hinfahrt und so erreichte man in den frühen Abendstunden wieder unsere geliebte Kaiserstadt.
Am kommenden Spieltag geht es nun gegen den Bonner SC und somit erneut gegen einen Aufsteiger. Und im dritten Heimspiel muss ein Sieg nun Pflicht sein.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 13.08.16 Alemannia Aachen - TSG Sprockhövel 24.08.2016

Zuschauer: 5300 (davon ca. 40 Gäste)

04. Spieltag Alemannia Aachen - TSG Sprockhövel 0:0

Nachdem man am Dienstag durch eine starke 2. Halbzeit die 3 Punkte aus Oberhausen mitnehmen konnte, ging es heute doch mit Vorfreude zum ersten von vielen Duellen gegen einen Dorfclub in dieser Drecksliga.
Wie üblich getroffen, machte man sich eine Stunde vor Anstoß auf Richtung Stadion, um die üblichen Vorbereitungen im Block zu treffen. Nachdem die Fahnen verteilt waren, betraten auch schon die Mannschaften den Rasen, begrüßt von einem Mix aus Schwenkfahnen im Stimmungsblock.
Sportlich verliert man zur ersten Halbzeit besser keine Worte, grausam trifft es aber dann wohl doch am besten. In der zweiten Halbzeit erspielte man sich dann wenigstens einige Chanchen, aber am Ende fehlte dann doch das letzte Quäntchen Glück, um die Kugel auch im Netz unterzubringen, und netzte man den Ball dann doch mal ein, entschied der Herr an der Pfeife auch noch auf Stürmerfoul und gab das Tor nicht.
Am Ende trennte man sich dann 0:0, was für ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger ohne wenn und aber zu wenig ist. Aber ein junges Team, was sicherlich noch in der der Findungsphase ist, nach Abpfiff auszupfeifen, macht es sicherlich auch nicht besser, darüber sollten mal einige Zuschauer nachdenken.
Akustisch passte sich heute der Auftritt vom Stimmungsblock dem Spiel an und es konnte keine überzeugende Leistung abgerufen werden. Aber solche Tage gibt es nunmal.
Neues Spiel heißt neues Glück und so geht es am kommenden Samstag zum nächsten Dorfclub nach Wiedenbrück.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 09.08.16 Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 24.08.2016

Zuschauer: 2922 (davon ca. 850 Öcher)

03. Spieltag Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 0:2

Dienstags 15 Uhr treffen am Hauptbahnhof, es gibt mit Sicherheit coolere Zeiten, um die Reise in den Ruhrpott anzutreten. Dennoch sammelten sich über 150 Öcher an den Gleisen. Nach spaßiger Hinfahrt mit einigen Verzögerungen, kam man ziemlich spät am Stadion an, sodass ein Bad im Rhein-Herne-Kanal vor dem Spiel leider ausfallen musste. Die Ordner guckten diesmal was genauer hin, sodass sich an den Eingängen einige lustige Hüpfeinlagen abspielten.
Pünktlich zum Spielstart war auch alles beflaggt und man konnte loslegen. Einige schöne Fahnen waren in der Luft, aber leider fehlte in der ersten Hälfte der gewisse Funken auf den Rängen. Es war nicht sonderlich schlecht, aber halt auch nicht gut.
Auf dem Rasen spielte sich in der ersten Halbzeit ein Trauerspiel ab. Die Szene aus Oberhausen, die in den letzten Jahren auch stark von Stadion- und Stadtverboten geprägt war, stand diesmal gemeinsam hinter einer kleinen Semper Fidelis und großen Rebellion Fahne. Mitmachquote war besser als erwartet und machte auf jeden Fall einen besseren Eindruck als bei anderen Spielen gegeneinander. Angekommen ist dennoch nicht wirklich etwas.
In der zweiten Hälfte legte unsere Mannschaft zwei Gänge zu und auch auf den Rängen konnten wir überzeugen. Zwischenzeitlich sang man sich in einen Rausch - warum nicht von Anfang an so. In der 78. Minute erlöste Mergim Fejzullahu die Gästekurve. Ehe er in der 89 Minute sogar sein zweites Tor erzielen konnte und das Bangen im Gästeblock vorbei war. Man feierte noch ein wenig die wichtigen 3 Punkte, ehe es unspektakulär zum Bahnhof ging.
Auf der Rückfahrt feierte man noch ausgelassen den Sieg, bevor man kurz nach Mitternacht die schönste Stadt der Welt erreichte.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 06.08.16 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 24.08.2016

Zuschauer: 6800 (davon ca. 100 aus dem Pott)

02. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 0:1

Nachdem am letzten Wochenende die Sommerpause ihr Ende fand und man in Siegen auch direkt drei Punkte mitnehmen konnte, sollte es heute zum ersten Heimspiel der Saison 2016/17 kommen. Als ersten Gast durften wir die Jungs aus dem Bochumer Stadtteil Wattenscheid begrüßen.
Vormittags in bekannter Lokalität getroffen, stimmte man sich mit einigen Kaltgetränken und musikalischer Untermalung auf die kommenden 90 Minuten ein. Etwa eine Stunde vor Spielbeginn machte man sich geschlossen auf in Richtung Stadion. Im Block die Fahnen an den Zaun gebracht und das Material verteillt, kamen auch bereits die Mannschaften auf den Platz.
Als Intro hatten wir heute einen Mix aus großen und mittleren Schwenkfahnen sowie einige Doppelhalter im Gepäck, welche auch über die gesamte Spieldauer in der Luft waren. Akustisch knüpfte der Stimmungsblock da an, wo man letzte Woche in Siegen aufhörte und lieferte über die gesamten 90 Minuten eine solide Leistung ab. Luft nach oben gibt es immer, aber für das erste Heimspiel in der neuen Saison kann man soweit zufrieden sein. Sportlich hingegen erlebte man das genaue Gegenteil zum letzten Spiel und so sah man eine Alemannia, die kaum zu Torchancen kam und bereits in der 8. Minuten das 0-1 hin nehmen musste. Als dann kurz vor der Pause auch noch Ernst vom Platz gestellt wurde, war das Spiel eigentlich gelaufen, denn auch in der 2. Halbzeit kam man nun auch noch in Unterzahl nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Wattenscheider und so ging man nach 90 Minuten als Verlierer vom Platz. Nun heißt es Mund abputzen und weiter machen, denn es geht bereits am Dienstag im Rahmen der Englischen Woche in Oberhausen weiter.
Aus Wattenscheid waren 100 Leute da mit einigen Zaun- und zwei Schwenkfahnen, die aber weder akustisch noch optisch weiter in Erscheinung traten.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 30.07.16 Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 12.08.2016

Zuschauer: 3648 (davon ca. 1000 Öcher)

01. Spieltag Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 0:1

Neue Saison, neues Glück. Nach einer mehr oder weniger erfolgreichen Vorbereitung fand die Sommerpause endlich ihr Ende. Am ersten Spieltag ging es für die Alemannia ins Leimbachtal nach Siegen. Am frühen Morgen machten sich zwei volle Busse unserer Gruppe bei schönem Wetter und kühlen Getränken auf den Weg in das Siegerland. Die Fahrt verlief bis zum Rastplatz Siegerland spaßig, aber ohne besondere Vorkomnisse. Vor dem Rastplatz setzte sich ein Fahrzeug der örtlichen Schmier vor die Busse, um diese auf den Rastplatz zu ziehen. Jeder rechnete nun mit einer Kontrolle der Insassen. Jedoch handelte es sich "nur" um eine Verkehrskontrolle. Da es bei einem der beiden Fahrer irgendwelche Probleme gab, zog sich das ganze bis ca. eine Stunde vor Anstoß hin.
Somit ging es, nachdem sich dort von den mitgereisten Stadt- und Stadionverbotlern verabschiedet wurde, zügig die letzten Kilometer zum Stadion. Dort hieß es dann noch ewig Anstehen, da der Gastgebende Verein wohl mal wieder gedacht hat es kommen nur 50 Aachener und öffneten nur eine Kasse für ca. 1000 Aachener. Trotzdem hatte man pünktlich zum Anstoß alle Leute im Block und die Fahnen am Zaun und in der Hand. Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte die Gruppe Kollektiv eine kleine Choreo bestehend aus gesprühten "Alemannia" und "Forever" Schals und passender Fahne am Zaun. Sah auf jeden Fall nett aus. Mit drei Neuzugängen in der Startelf legte unser Team vielversprechend los. Das Spiel wurde von Beginn an dominiert und sich eine Torchance nach der anderen erarbeitet. Nach einer halben Stunde hatten die Gastgeber ihre größte Gelegenheit, scheiterten jedoch zum Glück an Keeper Nagel und der Nachschuß konnte von Propheter geblockt werden. Kurz vor der Pause wäre die Führung für unser Team bereits mehr als verdient gewesen. Aber zuerst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu (5€ in das Phrasenschwein). Zuerst köpfte Gödde das Leder an den Pfosten, nur zwei Minuten später landete ein Weitschuss von Mohammad an der Latte.
Auch nach der Pause waren die Schwarz-Gelben drückend überlegen, konnten die zahlreichen Gelegenheiten jedoch nicht in etwas zählbares umwandeln. In der 66. Min. löste Fejzullahu endlich den vorhandenen Knoten und verwandelte aus 14m zur verdienten Führung. Dass dieser Schuss abgefälscht wurde ist dabei beinahe bezeichnend. Danach ging es weiter auf nur ein Tor. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Ernst den Hattrick im Alu-Schießen für die Alemannia. Kurz vor dem Ende wurde es nochmal brenzlig, jedoch verfehlte ein Siegener Schuss knapp das Tor und kurz darauf durfte der erste Saison-Sieg bejubelt werden. Eine überzeugende Leistung unserer Mannschaft mit dennoch viel zu wenig erzielten Treffern. Sei es drum. Auch ein Tor reicht für den Sieg.
Auf den Rängen ging der Sieg ebenfalls an die wie bereits oben erwähnten 1000 mitgereisten Alemannen. Zwar konnte man recht selten den gesamten Anhang zum singen animieren, dennoch erreichte man Dauerhaft eine vernünftige Lautstärke. Noch zu erwähnen ist, dass ein Gruppen-Mitglied nach seinem Stadionverbot endlich wieder rein durfte. Willkommen zurück Playboy.
Der aktive Teil der Siegener Szene konnte sich mit ihrem neuen Standort auf der Gegentribüne auf jeden Fall verbessern im Gegensatz zu ihren bisherigen Leistungen. Zwar immer noch kein überragender Auftritt, aber besser als Erndtebrück war es dann so gerade doch.


Karlsbande Ultras

 
Rückblick Rückrunde 2015/2016 05.06.2016


Sa, 21.05.16 Sportfreunde Lotte - Alemannia Aachen 05.06.2016

Zuschauer: 1550 (davon ca. 450 Öcher)

38. Spieltag Sportfreunde Lotte - Alemannia Aachen 1:2

Zum letzten Saisonspiel beim bereits sicheren Meister Lotte_ reisten wir mit drei pickepacke vollen Bussen ins Tecklenburger Land. Bereits um 5 Uhr in der Früh wurde zum Treffen geladen, um nach kurzen Vorbereitungen die komplikationslose Fahrt in Richtung Lotte zu starten. Ähnlich wie unsere Mannschaft freuen auch wir uns, dass die Saison, welche unser Team als 7. abschließt, ein Ende findet und man sich einiger freier Wochen und dem ein oder anderen Aufenthalt in gängigen südeuropäischen Partyhochburgen erfreuen kann. Passend zu eben jener Urlaubsplanung wurden an alle Busfahrer exotische Hawaiihemden verteilt und der Partytross erreichte kurz vor dem Ziel einen Badesee. Während sich einige Wassernixen auf Olympia vorbereiteten, erfreute sich der Großteil unserer Truppe stilecht an gekühlten Getränken, welche wahlweise aus Eimern geschlürft werden konnten. Nach dem Zwischenstopp am kühlen Wasser setzten sich die Busse für die letzten Kilometer in Bewegung. Kurz bevor wir das Stadion erreichten, wurden wir bereits von einer nicht zu klein geratenen Armada an Polizisten empfangen, die uns scheinbar bereits vermisst hatte. Erneut mussten wir einige Brüder vor den Toren zurücklassen, was sehr schmerzt – Kopf hoch Jungs, auch diese Zeit geht vorbei! Nach der Verabschiedung konnte man unkompliziert in das Innere des Stadions und bereitete die kleine Choreographie, welche die Mottotour abrundete, vor. Neben dem üblichen Tifo-Material prangte eine große Zaunfahne mit der Aufschrift „Mallemannia – endlich normale Leute“ am Zaun und der Block färbte sich dank der Hemden und etlichem aufblasbarem Strandspielzeug in einem breiten Spektrum aus bunten Farben. Zum Einlaufen der Mannschaften rundeten einige farbige Rauchtöpfe das Gesamtbild passend ab und die 450 mitgereisten Kaiserstädter starteten mit einem guten Support in die Partie.
Gegen das Team des Meisters Lotte fand unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit kein Rezept und folgerichtig fiel bereits in der 30. Minute das spielentscheidende Tor gegen uns. Nichtsdestotrotz blieb die Stimmung unter dem schwarz-gelb-bunten Anhang gut und das Team wurde weiterhin lautstark unterstützt. In Hälfte 2 ließ die Supportleistung ein wenig nach, bis unser Team gegen Mitte der Halbzeit ein paar wenige Akzente setzte. Gerade gegen Ende des Spiels zog noch einmal der Großteil des Auswärtsblocks mit und verabschiedete die Truppe um Trainer Fuat Kilic in die Sommerpause. Auch wenn letztendlich ein 7. Tabellenplatz weit hinter den eigenen Erwartungen liegt, so konnte das Team doch zum Ende der Saison einige gute Leistungen absolvieren.
Die Rückfahrt gestaltete sich ähnlich zur Hinfahrt problemlos und feuchtfröhlich sodass man gegen 20 Uhr wieder am morgendlichen Treffpunkt war und sich ein Teil der Reisegruppe noch an einigen Getränken in der Stadt erfreute.
Auch wenn wir an diesem Tag viel Spaß hatten, so bleibt immer noch der fade Beigeschmack der anstehenden Mitgliederversammlung am 29. Juni, bei welcher entschieden wird, ob man die Türen für einen Investor öffnet. Viele mögen sich durch externes Geld eine rosige Zukunft des Vereins ausmalen, doch an etlichen Beispielen die bereits bei Vereinen wie 1860 München oder auch Carl Zeiss Jena statuiert wurden, ist unschwer zu erkennen, dass Geld alleine keine Garantie für sportlichen Erfolg bringt. Einen Identitätsverlust für eine marginale Budgetsteigerung ist das Letzte was der Verein und sein Umfeld gebrauchen kann, weshalb wir jeden dazu aufrufen bei der Mitgliederversammlung GEGEN einen Investor zu stimmen!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 14.05.16 Alemannia Aachen - Viktoria Köln 01.06.2016

Zuschauer: 7700 (davon ca. 50 vom Rhein)

37. Spieltag Alemannia Aachen - Viktoria Köln 2:0

Nach zuletzt drei Siegen in Serie ging es nochmals mit einigen Erwartungen zum letzten Heimspiel der Saison. In bekannter Lokalität getroffen, läutete man den Tag mit einigen Getränken ein und nach ein paar Gesprächen war es auch schon an der Zeit in Richtung Stadion aufzubrechen. Es ging ein letztes Mal für diese Spielzeit durch die Eingänge des Postkastens. Im Block wie immer das Material bestückt, konnte man beim Blick durch das Stadion bereits erkennen, dass die Siege der letzten Wochen zum Abschluss nochmal ein paar Öcher mehr zum Spiel lockten und so sollten es am Ende angeblich 7700 Zuschauer gewesen sein.
Zum Einlaufen der Teams zeigte man den üblichen Mix aus Fahnen und Doppelhaltern im Block, welche dann auch während dem Spiel konstant in der Luft waren. In Anbetracht dessen, dass sich der Todestag von "Mister Alemannia", Werner Fuchs, in der vergangenen Woche bereits zum 17. Mal jährte, prangte das Spruchband "Dir würden wir auch Heute die Zukunft unserer Alemannia anvertrauen. Werner du fehlst" aus der Feder von Yellow Connection sowie die Werner Fuchs Fahnen vom Spiel in Erkenschwick 1999 am Zaun.
Der Stimmungsblock konnte in der 1.HZ akustisch eine mehr oder minder akzeptable Leistung abrufen und sich in der zweiten Spielhälfte steigern. Ein positiver Trend der sich nun schon über die ganze Saison zeigte. Sportlich war Hälfte eins ein müder Sommerkick, von zwei Teams, für die es um nichts mehr geht, was sich aber im zweiten Spielabschnitt dann änderte. In der 76. Minute traf zuerst "Reiche" von Viktoria in das eigene Tor, 2 Minuten vor dem Ende wurde Ito im Strafraum von den Beinen geholt und Dowidat konnte den folgenden Strafstoß sicher verwandeln, womit man den Sack zumachte und die drei Punkte in der eigenen Stadt behielt. Nach dem Spiel ging es wieder zurück zum Treffpunkt, wo bei Kaltschorlen und Grillfleisch den Klubs aus der Bundesliga zugesehen wurde und ein bisschen schwadroniert werden konnte. So ließ man das letzte Heimspiel gemütlich ausklingen. Nächstes Wochenende geht es noch Richtung Ostwestfalen zu den Sportfreunden aus Lotte und dann ist die Saison 2015/16 auch schon wieder vorbei, dank der Leistungssteigerung unserer Elf in den letzten Wochen sicherlich mit Wohlwollen.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 07.05.16 SC Verl - Alemannia Aachen 01.06.2016

Zuschauer: 690 (davon ca. 250 Öcher)

36. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:3

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison ging es für die Alemannia zum Tabellennachbarn ins Ost-Westfälische Verl. Am frühen Morgen machte man sich per Bus auf den ca. 250km langen Weg. Nach kurzweiliger Fahrt kam man relativ spät an der Baustelle namens Stadion an der Poststraße an und wurde dort von einem leicht übertriebenen Aufgebot der Scheriffs empfangen. Das vorher sympathische kleine Stadion an der Poststraße wird zurzeit ausgebaut und bekommt auf allen Seiten ein Dach und eine neue Haupttribüne inkl. VIP-Plätzen. Wer es braucht. Bereits im Vorfeld erreichte uns die Mitteilung des SC Verl, dass „Lärmfördernde Gegenstände“, wie Megaphone und Trommeln, aufgrund von Beschwerden der Anwohner verboten seien. Natürlich versuchte man trotzdem diese, aus unserer Sicht zum Fußball gehörenden, Utensilien mit rein zu bekommen, jedoch waren diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Durch die Diskussionen mit den Vereinsverantwortlichen, betrat man letztlich recht spät den Gästeblock. Da nun nicht mehr genügend Zeit für die Vorbereitungen der geplanten kleinen Choreo blieb, verschob man diese auf den Beginn der zweiten Hälfte und beschränkte sich zum Einlaufen der Mannschaften auf ein Intro aus Doppelhaltern und Schwenkfahnen. Nachdem die Zaunfahnen an den Zaun gebracht und das restliche Material bestückt war, konnte es auf dem Platz losgehen.
Heute ging es schließlich um nicht weniger als den Gewinn der Goldenen Ananas. Zunächst hielten sich beide Teams zurück mit ihren Bemühungen ein Tor zu erzielen. Nach Zehn Minuten fasste sich Gödde nach einer Ecke jedoch ein Herz und köpfte zur Führung ein. Das Spiel wurde danach schneller und es gab Chancen auf beiden Seiten. Eine davon holte der für den scheidenden Kleinheider in der Kiste stehende Sprint bärenstark aus der Ecke. Somit ging es mit einer knappen Führung in die Pause. Nach der Pause machte unsere Elf kurzen Prozess mit dem Gastgeber und ging innerhalb von fünf Minuten durch Graudenz und Propheter mit 3:0 in Führung. Zwar konnte Verl zehn Minuten vor dem Ende nochmal auf 1:3 verkürzen, jedoch ließ der Sieger der Goldenen Ananas 2016 nichts mehr anbrennen.
Wie bereits weiter oben erwähnt, verlieh man sich selber mit einer Portion Galgenhumor die Auszeichnung der „Goldenen Ananas 2016“. Die kleine Choreo dazu bestand aus 200 kleinen Ananassen und einem großen Spruchband mit passendem Wortlaut. Nach dem Spiel wurde dem Team eine goldene Ananas überreicht. Diese waren zwar zunächst ein wenig verwirrt, machten den Spaß jedoch mit und feierten den Gewinn wie einen richtigen Titel.
Die Stimmung ging für die relativ geringe Anzahl an Öchern in Ordnung. Das Fehlen der Trommel konnte gekonnt durch die Zweckentfremdung einer Mülltonne umgangen werden. Zwar rief dies zunächst die Schar murriger Ordner auf den Plan, diese hatten jedoch offensichtlich auch wenig Lust auf Diskussionen und zogen sich zurück. Von den heimischen Anhängern hörte man über die gesamten 90 Minuten nichts - die Einheimischen scheinen ihre Nachbarn nicht stören zu wollen. Somit behielt man sowohl auf als auch neben dem Platz die Oberhand und konnte sich als Deutscher-Ananasmeister auf den Rückweg in die Kaiserstadt machen und diesen Titel gebührend feiern.


Karlsbande Ultras

 
Do, 28.04.16 FC Kray - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 400 (davon ca. 200 Öcher)

24. Spieltag FC Kray - Alemannia Aachen 1:2

Zweites Nachholspiel binnen 14 Tagen. Somit musste mal wieder ein halber Tag Urlaub herhalten, bzw. dem Chef schonend beigebracht werden, dass man ein Stündchen früher als geplant gehen muss.
Damit so viele Leute wie möglich die Reise geschlossen antreten konnten, entschied man sich heute gegen einen Bus und machte sich stattdessen mit vier Bullis und einigen Autos auf den Weg in Richtung Essen. Aufgrund eines Staus bei Köln, erreichte man das Stadion erst kurz nach Anpfiff und konnte nach einem kurzen Fußmarsch zum Gästebereich zur 15. Minute den Block geschlossen entern. Da die heimische Sportanlage wohl selbst mit einem eher kleinen Aachener Anhang nicht zurecht kommen würde, ging es wie in den letzten Jahren in den Uhlenkrug, welcher als Ausweichstadion dienen sollte.
Wie bereits durch den Termin unter der Woche erwartet, machten sich gerade einmal 200 Öcher auf den Weg in den Pott. Der Stimmung im Block tat dies aber keinen Abbruch, so konnte man mit dem zwar kleinen, aber supportwilligen Haufen akustisch sehr gut starten und dieses Level auch die gesamte Spieldauer aufrecht erhalten.
Sportlich knüpfte Alemannia zwar nicht an das letzte Spiel an, aber was den Tivoli Kickern nicht gelang, erledigte dann einfach ein Krayer Spieler für uns. So traf "Girolamo" in der 41. Minute das eigene Tor und brachte damit Schwarz und Gelb auf die Siegerstraße.
In der 2. Halbzeit spielte man munter nach vorne, aber schaffte es erst in der 82. Minute in Person von Rüter zum 2:0 einzunetzen und den Sieg damit einzutüten.
In der 88. Minute konnte Kray zwar noch auf 2:1 verkürzen, aber das war nur noch Ergebniskosmetik und man fuhr den zweiten Sieg in Folge ein.
Akustisch konnte man einen guten Auftritt abliefern und auch optisch überzeugte der Block durch dauerhaften Fahnen und Doppelhalter-Einsatz. Nach dem Spiel ging es ohne besondere Vorkommnisse über den Weg durch den Wald wieder zu den Autos und Bullis und dann auf dem schnellsten Weg Richtung Kaiserstadt. Nun folgt ein spielfreies Wochenende, bevor es dann in Verl mit dem nächsten Spiel bei einem Dorfclub weitergeht.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 22.04.16 Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf II 30.05.2016

Zuschauer: 6200 (davon 20 Familienangehörige aus Düsseldorf)

35. Spieltag Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf II 1:0

Nach einem sportlich bescheidenen Auftritt am letzten Wochenende bei RWE, stand uns nun am 35. Spieltag mit der Reserve der Fortuna das vorletzte Heimspiel bevor und mal wieder ging es gegen eine aus Fansicht total uninteressante Zweitvertretung. So neigt man fast dazu bei jedem Spielbericht die ersten 5-6 Zeilen zu übernehmen - aber was solls, rumjammern bringt ja doch nichts.
Im Block angekommen, konnte man auf den ersten Blick bereits erkennen, dass es wieder weniger Zuschauer als beim letzten Heimspiel sein sollten. Am Ende sollten es laut Vereinsangabe 6.200 Zuschauer sein, aber realistisch gesehen waren es wohl deutlich weniger.
Pünktlich zum Anpfiff legte der Stimmungsblock mit dem Support los und schaffte es heute, trotz eher wenigen Leuten, eine sehr zufriedenstellende Leistung abzurufen. Verbessern kann man sich immer, aber für unsere aktuelle Lage konnte man soweit voll und ganz zufrieden sein. Auch optisch zeigte sich der Block heute von seiner besseren Seite.
Sportlich sollte uns unsere Mannschaft heute einmal überraschen und zeigte ein besseres Spiel, nur der Ball wollte einfach nicht im Netz landen und so ging es mit einem 0:0 in die Pause. Brach man zuletzt nach der Halbzeit oft ein, wurde heute konzentriert weiter gespielt und Gödde erlöste uns in der 68. Minuten endlich und stolperte den Ball über die Torlinie.
Nach dem Tor konnte der Block auch nochmal eine Schippe drauf legen und es war bei allen Erleichterung zu spüren, dieses wichtige Heimspiel zu gewinnen. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nicht mehr viel und man konnte den ersten Heimsieg seit dem 14.2. bejubeln. Mit dem Thema Abstiegskampf sollte man durch diesen Sieg nun komplett abgeschlossen haben. Ohne nach hinten zu schauen, kann man die letzten Spiele, mit denen es bereits kommenden Donnerstag in Essen beim FC Kray weiter geht, entspannter entgegensehen.
Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Jungs von Ultras Kerkrade, die uns wieder einmal unterstützten.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 17.04.16 Rot-Weiß Essen - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 8623 (davon ca. 1100 Öcher)

34. Spieltag Rot-Weiß Essen - Alemannia Aachen 3:2

Ging es am Mittwoch noch zum Nachholspiel in die gleiche Richtung mit einem Bus unserer Gruppe, machten sich am heutigen Sonntag drei volle Busse und einige Autos auf in Richtung Essen. Schade, dass die große Anzahl an Leuten nicht jedes Spiel ihren Verein begleitet, aber das ist leider auch bei uns nichts Neues und wird wohl jede Szene kennen, die bereits etwas länger die Niederrungen des Deutschen Fussballs besuchen musste. Es hat aber gewiss nicht nur Nachteile, oft sind gerade die Touren, wo nur vergleichsweise wenig Alemannen den Weg antreten, vom Support am stärksten.
Das Spiel gegen die Schweine aus Essen stellt in der Liga ja leider auch eins der wenigen Highlights dar, wo sich überhaupt eine gegnerische Szene auf der anderen Seite befindet.
Das Spiel kam für uns zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, unsere Mannschaft spielt fast nur noch Schrott und der ganze Hick-Hack in unserem Verein vergrault mal wieder unzählige Leute. Heute musste sogar ein Sieg her, um zumindest mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Auf der anderen Seite sah es auch nicht besser aus, wo man zumindest tabellentechnisch noch schlechter da stand.
Zurück zum Spieltag. Der Weg wurde gemeinsam mit dem Kollektiv angetreten, sodass wir uns mit über 200 Leuten bereits auf dem Weg auf das Spiel einstimmten. Die Leute wurden heiß gemacht und die letzten Wochen sollten einfach mal vergessen werden. Absichtlich erreichte man richtig früh den Ruhrpott, damit die Rot-Weißen die Chance bekamen, sich zu zeigen und um die mitgebrachte Choreo vorzubereiten. Da man schon ziemlich früh von den Grünen begleitet wurde, saß man jedoch trotzdem im Gästekäfig fest und auf jeden Schwarz-Gelben kam ein Grüner. Ein Teil durfte rein, um die Choreo vorzubereiten, der Rest vertrieb sich die Zeit mit dem üblichen Schabernack und machte dem ein oder anderen Groundhopper aus dem Osten, welche sich in unserem Block positionieren wollten, klar, dass das nicht geben würde.
Zum Anpfiff gab es von unserer Seite die bereits angesprochene Choreo zu unserem 5-jährigen Gruppenbestehen. Bei Heimspielen ist ja lächerlicherweise immer noch alles Mögliche verboten und deshalb wird dort in absehbarer Zeit keine vernünftige Choreographie möglich sein.Von Essen gab es ein normales Fahnenintro zu sehen.
Tauchten einen Tag vorm Spiel noch spontan 30 Leute beim Abschlusstraining auf, um der Mannschaft klarzumachen, dass heute nur ein Sieg zählt, war diese Hoffnung bereits nach 10 Minuten vorbei. Es stand schon 2:0 für die Schweine. Stimmungstechnisch war die erste Halbzeit bei uns nichts Besonderes. Bei größeren Spielen schafft man es aktuell nicht, die gute Stimmung, wie bei Spielen mit weniger Zuschauern, wiederzugeben. Es gab laute Phasen, aber wiederum auch Phasen, wo nur ein Drittel des Gästeblocks seine Zähne auseinander bekam. Das kann nicht sein, jeder der Alemannia auswärts fährt, hat unsere Stadt und unseren Verein bestmöglich zu unterstützen. Auf Essener Seite war es auch nur 10 Minuten ansprechend, danach kam gar nichts mehr an, dies zeigt ziemlich deutlich, dass auch die Gegenseite aktuell mit ähnlichen Problemen rund um die Eventfans bei diesem Spiel zu kämpfen hat.
Gemeinsam mit dem sportlichen Teil zeigten wir noch das Spruchband "Plötzlich waren die Cops im Zug oder fehlte euch der Mut", was sich aufs Hinspiel in Aachen bezog, als sich die Gegenseite wohl scheinbar nicht so ganz aus dem Zug traute. Essen konterte dies in der zweiten Hälfte hinsichtlich dieser Partie. Die Sichtweisen der beiden Lager gehen hier wohl auseinander, wir wollen aber auch nicht weiter drauf eingehen. Ist überhaupt schön zu sehen, dass in dieser Liga eine Feindschaft wieder entsteht, bzw. wieder auflebt. So gab es ja schon öfters Aufeinandertreffen beider Szenen mit abwechslungsreichen Ausgängen.
Unsere Mannschaft schaffte noch den Anschlusstreffer in der 24. Minute, danach passierte nicht mehr viel.
Zur zweiten Halbzeit gab es bei uns die üblichen Schwenker zu sehen. Essen zeigte noch eine geklaute Fahne der Öcher Trommler, welche sie auf ihrer Stadioneinbruchs-Tournee mit ihren Dortmunder Freunden, erbeuteten. Können wir nicht verhindern, hat nichts mit Ultra zu tun. Generell ist es bitter, Aachener Sachen im fremden Block zu sehen, aber Heldentaten sehen wahrlich anders aus.
Die Stimmung in der zweiten Hälfte war bei uns zwischenzeitlich besser und lauter, generell sang der Ultra Haufen natürlich komplett durch, aber dieses lustlose Gekicke auf dem Rasen war kaum zu ertragen. In der 60. Minute fiel dann das 3:1 für Essen und das Spiel schien entschieden. Da war unsere Mannschaft wieder ein toller Aufbaugegner. Der 3:2 Anschlusstreffer fiel zwar noch, brachte aber auch nichts mehr. Die letzten 10 Minuten waren die Essener noch einmal zu hören, am Ende mit dem bekannten Mia Julia-Song, was aber auch schon andere Szenen vor ihnen von sich gaben - hörte man sonst von der Gegenseite fast nix an diesem Tag, vernahm man dies immerhin.
Nach Abpfiff traute sich unsere Mannschaft nicht richtig zum Block und enttäuscht bis wütend verließ unsere Gruppe selbigen. Auf dem Parkplatz tauschte man sich noch, mit den anders angereisten, Öchern aus und nahm die mitgereisten Sv‘ler in Empfang, bevor es mit großer Bulleneskorte wieder in die schönste Stadt der Welt ging. Der Abend wurde dann noch mit dem ein oder anderen Frustgetränk beendet.
Danke auch an die mitgereisten Jungs von Ultras Kerkrade!


Karlsbande Ultras

 
Mi, 13.04.16 FC Schalke 04 II - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 500 (davon ca. 150 Öcher)

22. Spieltag FC Schalke 04 II - Alemannia Aachen 0:1

Nachdem der eigentliche Spieltermin im Februar dem schlechten Wetter zum Opfer viel, sollte es nun am heutigen Mittwoch zum Kräftemessen mit der zweiten Mannschaft der aus Gelsenkirchen kommen. Die Reise führte uns aber dennoch nicht direkt nach Gelsenkirchen, sondern in das beschauliche Herne, wo die kleinen Schalker ihre Heimspiele im Stadion des DSC Wanne-Eickel austragen. Sicherlich gibt es schönere Termine als einen Mittwochabend, aber was würde man dafür geben, nochmals unter der Woche irgendwo im tiefsten Osten oder Süden antreten zu dürfen. Das sehen aber leider nicht alle Öcher so, weshalb sich heute eine eher peinliche Zahl an Aachenern auf den Weg machte. Das kann und darf nicht der Anspruch der Szene von Alemannia Aachen werden. Da sollten sich auch einige Leute aus unserem Umfeld mal selbst hinterfragen. Würde das Spiel in München stattfinden hätten auf einmal auch alle frei.
Unsere Gruppe traf sich gegen Mittag, um die Reise mit dem Bus in den Pott antreten zu können. Ohne größeren Stau in Herne angekommen, wurde sich vor dem Stadion nochmals auf das Spiel eingeschworen und man enterte gemeinsam das Stadion. Die Kontrollen waren wie üblich bei Schalke etwas strenger, aber alles was rein sollte fand auch den Weg in den Block.
Kurz vor Anpfiff erschallten dann auch die ersten Aachener Lieder durch das Rund. Von den 150 Aachenern zählten gute 90 Leute zu den Ultràgruppen und man konnte, für einen Tag unter der Woche, durchweg zufrieden mit dem akustischen, wie auch optischen Support sein. Den anwesenden Ultras konnte man definitiv keinen Vorwurf machen.
Sportlich spielte unsere Alemannia nach zuletzt drei sieglosen Spielen einen ganz ansehnlichen Fußball und ging auch verdient durch Dowidat in Führung. Bis zur Pause geschah dann nichts mehr und so konnte man die Führung mit die Halbzeit nehmen.
Nach dem Pausentee sah man eine erneut gut aufspielende Alemannia, der zwar kein weiteres Tor gelang, die aber das 0:1 über die Zeit brachte und somit die Punkte aus Herne entführen konnte.
Auch auf den Rängen konnte man ebenfalls an die 1. HZ anknüpfen und lieferte eine gute und solide Leistung ab.
Ohne weitere Vorfälle konnte man nach dem Spiel die Heimreise antreten und erreichte nach kurzer Fahrt wieder unser geliebtes Oche.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 08.04.16 Alemannia Aachen - SSVg Velbert 30.05.2016

Zuschauer: 6000 (davon ca. 15 Gäste)

33. Spieltag Alemannia Aachen - SSVg Velbert 2:3

Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge und einem beschämenden Unentschieden in Wegberg letzte Woche, ging es nun heute unter Flutlicht gegen die Sport- und Spielvereinigung aus Velbert. Ein Verein der wieder einmal außer ein paar Spielerfrauen und Familienangehörigen nichts mitbringen sollte an Fans.
Nachmittags in bekannter Lokalität getroffen, versuchte man sich mit einigen Getränken auf das Spiel einzustimmen. Auch heute ging es relativ früh Richtung Stadion, um die üblichen Vorbereitungen zu treffen. Die SVler noch verabschiedet und rein in den Postkasten.
Im Block angekommen und einmal im weiten Rund umgeschaut konnte man es schon erahnen, dass man heute eher eine magere Kulisse zu erwarten hat. Drei Heimpleiten in Serie, das peinliche Auftreten in Wegberg und die Gewissheit, dass es in dieser Saison nur noch um die goldene Ananas geht, ließ wohl einige potenzielle Zuschauer auf dem heimischen Sofa verweilen. Am Ende sollen es 6.000 Zuschauer gewesen sein.
Zum Einlaufen gab es die üblichen Schwenker und noch ein Spruchband der YC "Wer kein sportliches Konzept hat, dem hilft auch kein Geld."
Akustisch legte der Stimmungsblock gut los und konnte über weite Strecken der ersten Halbzeit eine ordentliche Lautstärke an den Tag legen. Sportlich konnte man sich im Vergleich zur letzter Woche steigern, aber wie so häufig in letzter Zeit netzte der Gegner in Minute 28 zum 0:1 ein. Die Mannschaft steckte diesmal aber nicht auf und so glich Engelbrecht kurz vor der Pause zum 1:1 aus.
Nach dem Pausentee kam man extrem motiviert aus der Kabine und Rüter versenkte nach 60 Sekunden die Kugel zum 2:1. Dachte man sich nun im sicheren Hafen, so sollte man mal wieder eines Besseren belehrt werden, denn Velbert kam nicht nur noch zum Ausgleich, nein, sie drehten das Spiel noch komplett auf 2:3. Die Stimmung im Block war gerade nach dem Führungstreffer gut. Aber nach dem Ausgleich, sowie dem Führungstreffer der Velberter, war die Luft raus. Zum Schluss gab man nochmals das Vereinslied zum Besten, was, bis auf unsere Leute, erschreckend wenige im Stimmungsblock beherrschten, sicherlich ein Armutszeugnis, wo sich manch einer Fragen sollte ob Ultra eine Modeerscheinung ist und ob es hierbei nur ums Fähnchen wedeln geht oder aber ob die bedingungslose Liebe zum Verein selbst im Vordergrund stehen sollte.Nach Abpfiff wurde wie in Wegberg wieder einmal mit der Mannschaft diskutiert, aber ob das etwas gebracht hat, wird sich spätestens am Mittwoch beim Nachholspiel bei Schalke II zeigen.


Karlsbande Ultras

 
So, 03.04.16 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 1010 (davon ca. 650 Öcher)

32. Spieltag FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 2:2

Am 32. Spieltag ging es zum Tabellenletzten nach Wegberg, genauer gesagt in das Beecker Waldstadion. Unsere Gruppe machte sich mit einem vollbesetzten Bus auf die 45 km kurze Strecke. Zudem riefen wir dazu auf, das Spiel gemeinsam im Solishirt zu verfolgen. Diesem Ruf folgten, außer die Gruppe Yellow Connection, erfreulicher Weise alle und so gab sich der Block in einem durchaus geschlossenem Bild wieder. Hatte man zuvor den Spielern noch Shirts zu kommen lassen, welche sich erfreut über die Aktion gezeigt hatten, durften diese sich dann doch nicht mit diesen aufwärmen. Die unfassbar fragwürdige Begründung, es handele sich hierbei um ein Gruppenlogo, zeigt wie unfassbar gering die Identifikation, der Führungspersonen, mit der eigenen Stadt ist. Nachdem die Stadionverbotler verabschiedet wurden, ging es hinein in den umgebauten Gästeblock. Dieser wurde für viel Geld errichtet, um die Massen an Gästefans, die es ja sehr häufig in der Regionalliga West gibt, im Zaum zu halten. Komischerweise passierte dies kurze Zeit nach unserem letzten Besuch im Waldstadion. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
Die soeben verabschiedeten Stadionverbotler konnten glücklicherweise mal wieder ein Spiel ihrer Mannschaft verfolgen. Dies taten sie auf dem Dach unseres Busses, welcher auf der Straße an einem Grashügel hinter dem Tor parkte. Für diese sportliche Höchstleistung wurden diese natürlich gebührend gefeiert.
Zum Spiel will man an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Der Tabellenletzte, der bis dahin lediglich 6 Punkte auf dem Konto hatte, ging zunächst mit zwei Toren in der 23. und 49. Minute in Führung. Die bis dahin recht gute Stimmung wurde daraufhin eingestellt und alle Fahnen vom Zaun abgehangen. Dieses Team hatte zu diesem Zeitpunkt keine Unterstützung mehr verdient. Zwar holte man dank einem Tor von Löhden und einem Eigentor von Wegberg immerhin noch eine Punkt, dies ist aber nach solch einem desaströsen Spiel nur eine Randnotiz.
Nach dem Spiel wollte man die Mannschaft zur Rede stellen, was zunächst von der Staatsmacht unterbunden wurde. Später traute sich die Mannschaft doch vor den erregten Mob. Dort fielen natürlich die immer gleichen Phrasen, die man leider schon viel zu oft gehört hat. Macht euch mal eines bewusst Jungs, ihr spielt bei Alemannia Aachen! Nicht bei Germannia Teveren. Dieser Verein und seine Fans haben mehr verdient und sei es nur ein Team, welches sich wenigstens den Arsch für unsere Farben aufreißt.
Nachdem auch der letzte seinen Senf dazu gegeben hatte, ging es in die Busse und zurück in die Kaiserstadt.

Am nächsten Wochenende gastiert dann die Sport- und Spielvereinigung aus Velbert in Aachen.



Karlsbande Ultras

 
Mo, 28.03.16 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 30.05.2016

Zuschauer: 6200 (davon ca. 200 Gäste)

31. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 2:3

Nachdem das Spiel Donnerstags in Erndtebrück wieder einmal positiv gestaltet werden konnte, galt es sich nun am Ostermontag zuhause mit der SG Wattenscheid 09 zu messen.
Aufgrund des Liveübertragung seitens Sport1 und dem, an diesem Tage anstehenden Osterfest, waren vermutlich weit weniger als die offiziellen 6.200 Zuschauer vor Ort. Das Wetter spielte letztlich dann wohl auch dem ein oder anderen in die Karten, sich für das Sofa zu entscheiden.
Das Spiel begann verheißungsvoll, konnte man nach gut einer halben Stunde doch bereits den Treffer zum 2:0 bejubeln. Der positive Start übertrug sich auch auf die Ränge, wo immer wieder eine gute Lautstärke bei den Gesängen erzielt wurde und sich Zufriedenheit am Osterfest verbreitete.
Halbzeit zwei war dann leider ein Spiegelbild der ganzen Saison. Die Gäste glichen binnen wenigen Minute aus. Die Gegentore taten der Stimmung allerdings keinen Abbruch und man peitschte das Team weiter lautstark an. Zu allem Überfluss kassierte man kurz vor Schluss noch das 2:3 und man stand wieder einmal vor eigenem Publikum ohne Punkte da. Wie bereits im Hinspiel stand man abermals ratlos und maßlos enttäuscht, über die Leistung der eigenen Mannschaft, im Block.
Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle das auftreten der gegnerischen Fanszene. Zwar sind die Jungs aus Bochum-West nicht gerade mit einer Vielzahl an Personen gesegnet, legten dafür aber einen durchaus beachtlichen Auftritt hin und gaben phasenweise ein besseres Bild ab, als manch andere Szene die in dieser Saison den Weg nach Aachen angetreten hatte.
Am nächsten Sonntag geht die Reise weiter zum abgeschlagenen Tabellenschlusslicht nach Wegberg-Beek.


Karlsbande Ultras

 
Do, 24.03.16 TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 31.03.2016

Zuschauer: 550 (davon ca. 250 Öcher)

30. Spieltag TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 1:2

An diesem Donnerstag ging es für die Alemannia zum Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger aus Erndtebrück. Da das Pulverwald-Stadion der TuS den zu erwartenden Menschenmassen (an einem Donnerstag?), nicht gewachsen ist, wich man in das 30km entfernte Leimbach-Stadion der Sportfreunde Siegen aus. Somit machte sich unsere Gruppe an diesem ungünstig terminierten Spieltag mit einem vollen Bus auf die Reise in das Siegerland. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, wie man so schön sagt. Zeitig am Stadion angekommen, wollte man sich, wie geplant, auf den Weg in den Sitzplatzbereich machen. Für diesen hatte man sich entschieden, da der Bereich genauso teuer wie der doch recht bescheidende Stehplatzblock hinter dem Tor war, und man ein Dach über den Kopf hat, was bekanntlich nicht nur den Regen abhält, sondern auch akustisch einen sehr schönen Effekt hat. Am Stadion angekommen wurde die plündernde Meute der Karlsbande standesgemäß von einer motivierten Hundertschaft empfangen. Der Weg Richtung Sitzplätze wurde uns verwehrt, es mussten ja die Frauen und Kinder des TuS Erndtebrück beschützt werden. Als Konsequenz wurde die erste Viertelstunde des Spiels vor den Toren boykottiert. Da die Mannschaft am wenigsten dafür kann, machte man sich im Anschluss auf den Stehplätzen breit und schrie die bereits 1:0 führende Alemannia weiter nach vorne. Unser Team war auch in der Folgezeit überlegen und spielte sich gute Chancen heraus. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Graudenz die bis dahin verdiente Führung. Nach der Pause kippte das Spiel und Erndtebrück schoss nur drei Minuten nach Wiederanpfiff den sehenswerten Anschlusstreffer.
Die Gastgeber drückten daraufhin immer mehr auf den Ausgleich. Zwar hatte Demai noch eine gute Gelegenheit das Spiel zu entscheiden, sein Ball ging aber knapp über das Gehäuse. Somit musste man weiter zittern. Glücklicherweise gelang Erndtebrück kein weiterer Treffer und man konnte die 3 Punkte mit in die Kaiserstadt nehmen.
Die Stimmung war insgesamt eher bescheiden. Zwar war der Kern von 150 Leuten um Stimmung bemüht und konnte einige Male eine angemessene Lautstärke erzielen, der Rest der Öcher konnte jedoch nicht mitgezogen werden. Auf Heimseite gab es keine Unterstützung. Lediglich das nervige Vereinslied in der Halbzeit und nach Spielende fiel hier auf.
Die Rückfahrt verlief dann trotz der Vorkommnisse vor dem Spiel recht lustig und man erreichte am gerade angebrochenen Karfreitag die Heimat.
Danke und großen Respekt auch an die mitgereisten SV'ler, die uns trotz Stadtverbot bis zur Stadtgrenze hin begleitet haben. Weiter so Männer!

Außerdem freuen wir uns über ein ausgelaufenes SV: Willkommen zurück, Timo!!!

Bereits am Montag geht es mit dem Heimspiel gegen die SG Wattenscheid um die nächsten Punkte.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 12.03.16 SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 22.03.2016

Zuschauer: 1422 (davon ca. 300 Öcher)

28. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 1:0

Am 28. Spieltag der Saison stand das mit knapp 300km Entfernung weiteste Auswärtsspiel der Saison für unsere Alemannia auf dem Programm. Unsere Gruppe machte sich am frühen Morgen mit einem voll besetzten Doppeldecker auf den Weg in Richtung Ostwestfalen. Dort wartete im 10.000-Seelen-Örtchen der SV Rödinghausen mit dem 3100 Zuschauer fassenden Häcker-Wiehenstadion. Die Fahrt verlief trotz, oder gerade wegen der Entfernung, etwas feucht-fröhlicher als sonst. Zeitig am Stadion angekommen machte man sich im Gästeblock im wahrsten Sinne des Wortes breit, da der Block in der Höhe lediglich 3 Reihen besitzt. Nachdem der Zaun ordentlich beflaggt wurde und das für dieses Spiel angefertigte Spruchband am richtigen Platz hing, konnte das Intro zu diesem Spiel starten. Dieses bestand aus hunderten Beuteln gelbem Farbpulver wie man es von den sogenannten Holi-Festivals kennt und dem Eingangs erwähnten Spruchband "Karlsbande", in dessen Mitte unser Logo von Kaiser Karl in 3m Höhe prangte. Zum Schutz der Kleidung hatte man dafür im kompletten Block Regen-Capes verteilt. Mit dem sich daraus ergebenden Bild kann man voll und ganz zufrieden sein.

Zum Spiel braucht man (mal wieder) nicht viele Worte verlieren. Grausames Spiel des SV Rödinghausen und unser Team schafft es unter dieser Messlatte limbo-tanzend drunter zu bleiben. Selbst der größte Optimist hat nun für diese Saison das Wort "Aufstieg" aus seinem Wortschatz gestrichen.

Die Stimmung ging, trotz des verlorenen Spieles, soweit in Ordnung. Zwar konnte man nicht an den guten Auftritt in Wiedenbrück anknüpfen, dennoch bemühten sich die 300 Öcher um Stimmung und das ein oder andere Mal wurde es recht laut im kleinen Stadion. Auf Seiten von Rödinghausen versuchte man mit einer Trommel und diversen Schlachtrufen sein Team anzufeuern.
Die Rückfahrt in die Kaiserstadt verlief etwas ruhiger als die Hinfahrt und so erreichte man nach knapp 12 Stunden wieder den Ausgangspunkt dieser Reise.

Am kommenden Wochenende hat unsere Alemannia spielfrei und danach geht es Gründonnerstag ins Siegener Leimbach-Stadion, um sich dort mit dem nächsten Dorf-Verein, dem Tus Erndtebrück, zu messen.


Karlsbande Ultras

 
Futsal Alemannia Aachen - Tuerk Genc 19.03.2016


 
Sa, 05.03.16 Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 15.03.2016

Zuschauer: 6300 (davon ca. 30 aus Köln)

27. Spieltag Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 0:1

Das 3.Spiel innerhalb von 6 Tagen und zum Abschluss der englischen Woche ging es erneut gegen eine Zweitvertretung.
Diesmal schlug die U23 vom 1.FC Köln auf dem Aachener Tivoli auf.
Auf einen wirklichen Gästeanhang konnten wir erneut nicht hoffen, da der FC mehr oder minder zeitgleich gegen Schalke antreten musste.
Letztendlich waren es 30 Leute aus Köln, die auf der Haupttribüne Platz nahmen und sich dann wohl größtenteils aus Angehörigen der Kölner Mannschaft und Spielerfrauen zusammensetzten.

Nach einem grandiosen 4:0 Sieg in Wiedenbrück 3 Tage zuvor, ging es mit reichlich Vorfreude auf das Spiel morgens zum Treffpunkt.
Mit Getränken gestärkt und dem ein oder anderen Plausch führend, war man höchst motiviert und es ging wie immer zeitig zum Stadion, um den Zaun ansehnlich zu Beflaggen und das Material startklar zu machen.
Zum Einlaufen die üblichen Schwenker und Doppelhalter.
Aufgrund des immer noch bestehenden Materialverbots sind einem auch die Hände stark gebunden und man muss sich aufs Wesentliche konzentrieren.
Auf dem Platz zeigten die Jungs wieder ein nett anzusehendes Spiel - aber es fehlte vorne die letzte Durchschlagskraft, um die gute Leistung in zählbares umzumünzen.
Auf den Rängen lieferte man an diesem Tage, verglichen mit den restlichen Auftritten der Saison, einen durchschnittlichen Auftritt ab. Verständlicherweise sind unsere Ansprüche andere und unser Potential ist weitaus größer, betrachtet man aber den Fakt, dass die Saison gelaufen ist und man sich die restliche Zeit der Saison mit leeren Rängen anfreunden muss, sollte man einen solchen Auftritt auch nicht zu sehr zerreißen. Wichtig ist es, trotz allem den Spaß an der Sache und somit auch die Motivation in den kommenden Wochen nicht zu verlieren. Da muss man sich als leidgeprüfter Alemannia Anhänger jedoch keine Sorgen machen.

Das Spiel verlor man kurz vor Schluss noch durch ein recht ansehnliches Tor der Kölner.

Nach dem Spiel ging es dann gemeinsam mit Kollektiv in eine Kneipe, wo man es sich 3 Stündchen bei Bier und Essen gut gehen ließ, ehe man weiter zog, um die Futsal Abteilung, welche uns zuvor einen Überraschungsbesuch in der Kneipe abstattete, beim Aufstiegsspiel zu unterstützen. Für unsere Vielzahl an Stadionverbotlern eine willkommene Abwechslung. Die Jungs auf dem Platz taten ihr Übriges dazu und sicherten, in einer unfassbar packenden Begegnung, den Aufstieg im ersten Jahr. Rein stimmungstechnisch bewegte man sich, beflügelt durch die Leistung auf dem Platz, auf ganz hohem Niveau. Später feierte man noch ausgiebig mit den Spielern das Erreichte und sprach den Stadionverbotlern gemeinsam Mut zu - tolle Geste!
Alles in allem ein sehr gelungener Abend - nächstes Jahr deutscher Futsal Meister!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 05.03.16 (Futsal) Alemannia Aachen - Türk Genc SV 11.03.2016

 
Mi, 02.03.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 11.03.2016

Zuschauer: 680 (davon ca. 400 aus Aachen)

26. Spieltag SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 0:4

Mittwoch, englische Woche. Auf ging es also nach Wiedenbrück. 230 Km lagen vor uns, folglich traf man sich rechtzeitig um die Reise mit einem vollen Bus unserer Gruppe anzutreten. Die Fahrt verlief wie immer feucht fröhlich und man erreichte rechtzeitig die Weltmetropole Wiedenbrück. Aufgrund des katastrophalen Stehplatzes, im kleinen Jahnstadion, entschloss man sich, wie im letzten Jahr wieder auf den Sitzplatz auszuweichen. Kleine überdachte Tribüne - die Erwartungen waren somit hoch.
Nachdem die ausgesperrten Jungs verabschiedet wurden, ging es hinein in den Block und man bereitete das Material vor. Zum Spielbeginn gab's ein Spruchband von YC: "Dienstags im Apollo feiern, Sonntags auf dem Platz rumeiern." Klare Ansage an die Mannschaft!
Stimmungstechnisch legte man mit einem neuen Lied los. Für den Anfang nicht schlecht, jedoch ausbaufähig. So konnte man sich nach dem neuen Lied steigern und erreichte eine sehr gute Stimmung. Nach dem Führungstreffer konnte man nochmals eine Schippe drauf legen und die Stimmung war sehr nah am Optimum! Zu Beginn der 2.Halbzeit gab es erneut ein Spruchband - "Gegen Stadtverbote!" - ziemlich selbsterklärend brachten wir hiermit unseren Unmut, über die immer häufiger aufkommenden Stadtverboten für unsere Leute, zum Ausdruck. Stimmungstechnisch knüpfte man an die erste Halbzeit an und sang sich beflügelt durch den Spielverlauf in Ekstase und wir lieferten einen Auftritt ab, der in dieser Form in dieser Saison noch seinesgleichen sucht. Daran gilt es anzuknüpfen, denn das sollte der Anspruch an uns alle in Aachen sein!

Nach dem Spiel ging die komplette Szene geschlossen zum Ausgang und begrüßte unsere Stadionverbotler mit aufmunternden Gesängen. Haltet durch Jungs! Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben! Wieder komplett, trat man somit die Heimfahrt in die Kaiserstadt an.

Spielerisch bot unsere Alemannia im Gegensatz zu Sonntag eine bessere Leistung und man gewann verdient mit 4:0. Die 1:0 Führung erzielte Graudenz und in der 2. Halbzeit gelang unserem Neuzugang Engelbrecht der lupenreine Hattrick und sorgte für den 4:0 Endstand. Auf diesem Sieg sollte man sich jedoch keinesfalls ausruhen, sondern an das Geleistete anknüpfen und dem Anspruch gerecht werden. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt, auch wenn man innerlich schon auf die goldene Ananas schielt.

Auf der Heimreise legte man noch einen kurzen Zwischenstop ein und brachte einem Führungsmitglied unserer Gruppe, welches aktuell eine ganz schwierige Lebenssituation zu meistern, aufmunternde Worte in Form eines Spruchbandes nahe - immer weiter Daniel!
Nächsten Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen Kölns Zweitvertretung weiter. Danach geht's geschlossen in die Stadt, um danach unsere Futsal Mannschaft zum Aufstieg zu singen! Also, Arsch hoch, mobil machen und alle Samstag zum Spiel und danach zum Futsal!


Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.03.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 28.02.2016

 
So, 28.02.16 Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 01.03.2016

Zuschauer: 8.200 (davon ca. 60-80 Umland Borussen)

25. Spieltag Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 0:1

Nachdem uns am letzten Wochenende wiedermal das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, ging es nun am heimischen Tivoli gegen die U23 von Borussia Dortmund. Aufgrund der Vorfälle im Hinspiel legten Verband und Polizei das Spiel parallel zum Spiel der ersten Mannschaft der Borussia, damit sich bloß keine Fans aus der Bierstadt in Richtung Aachen aufmachen würden. So sollte es dann auch sein und am Ende fanden nur einige Dutzend Umland-Borussen den Weg in den Gästeblock.
Morgens traf man sich in bekannter Location und verbrachte einige Stunden bei netten Gesprächen, sowie dem ein oder anderen Bier, bevor es dann zeitig Richtung Stadion ging.
Die anwesenden SVler verabschiedet und rein ging es in den Postkasten. Kurz vor Anpfiff noch eine Ansprache von einem unserer Vorsänger, um die Leute nochmals richtig zu motivieren und schon konnte es auf dem Feld losgehen.
Akustisch legte man gut los und konnte eine sehr ordentliche Lautstärke erreichen. Diese brach nach dem Führungstreffer der Gegenseite komplett ein. Ein Manko, welchem man dringend entgegenwirken muss. Glücklicherweise kam zumindest der Stimmungsblock, mit Beginn der zweiten Hälfte, wieder zu sich und man erreichte doch noch eine durchaus zufrieden stellende Lautstärke. Insbesondere die melodischen Lieder fanden im zweiten Spielabschnitt großen Anklang. Phasenweise schaffte man es, die komplette Süd mitzunehmen. Leider kommt es immer noch vor, dass von oben Lieder angestimmt werden, welche für rund 10 Sekunden von der Tribüne getragen werden und dann abrupt ein Ende finden. Folglich besteht keine Möglichkeit den Gesang mit zu Tragen, sofern man ihn dann übernimmt, wird oberhalb bereits das nächste 10 Sekunden Lied angestimmt. Alles in Allem kann man rückblickend von einem akzeptablen Auftritt der, überraschenderweise gut gefüllten, Kurve sprechen.
Sportlich lief dagegen heute absolut gar nichts zusammen und man sah eine ideenlose Alemannia, die keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel bekam. In der Konsequenz kam es dann, wie es kommen musste und Dortmund netzte in der 21. Minute zum 0-1 ein. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel.
Nach dem Pausentee kam unsere Alemannia zwar weitaus offensiver aus der Kabine, aber eine wirkliche Torgefahr strahlte man nicht aus und so stand am Ende die erste Niederlage der Rückrunde zu Buche.
Nun heißt es Mund abputzen, und Mittwoch in Wiedenbrück weitermachen, um aus der englischen Woche mit 6 Punkten rauszugehen.


Karlsbande Ultras

 
Liedpräsentation - Aachen, die Stadt in der wir leben 21.02.2016


 
So, 14.02.2016 Alemannia Aachen - Rot Weiß Oberhausen 21.02.2016

Zuschauer: 7.400 (davon ca. 300 aus Oberhausen)

23. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiß Oberhausen 1:0

Nach einem spielfreien Wochenende, aufgrund starker Regenfälle in Herne, wo die zweite Mannschaft der Schalker seine Spiele bestreitet, gastierten am 23. Spieltag die Rot-Weißen aus Oberhausen bei uns auf dem Tivoli.
Wir trafen uns bereits morgens im Studentenviertel, um einige Stunden mit den SV'lern an der Theke zu verbringen.
Frühzeitig am Stadion angekommen, wunderte man sich über das recht große Aufgebot an Ordnern. Die Kontrollen an sich gestalteten sich aber wie immer lasch, nur bei der Kamera bzw. dem dazugehörigen Stativ gab es Probleme, die aber auch schnell gelöst wurden. Zudem verweigerten die Drehkreuze noch ihren Dienst, sodass die Karten ebenfalls von den Ordnern kontrolliert werden mussten, was sich zusätzlich in die Länge zog. Im Block angekommen, wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und schon konnte es losgehen.
Aus Oberhausen waren gut 300-350 Anhänger angereist, die kompakt hinter der Semper fidelis Fahne Stellung bezogen, aber danach nicht weiter auffielen. Zu hören waren sie zwischenzeitlich kurz und das war es dann auch. Wir legten im Stimmungsblock mit den üblichen Schwenkern los, hatten danach dann aber auch nicht unseren besten Tag erwischt. So konnte man in der ersten Halbzeit absolut nicht zufrieden sein mit der Leistung im Stimmungsblock bzw. der ganzen Tribüne.
Das Spiel passte sich diesem an und es war wahrlich kein Spiel für Fußball-Ästheten. In der 2. Halbzeit konnte man sich beim Thema Support zwar etwas steigern, aber da ist noch verdammt viel Luft nach oben. Sportlich lief es nun etwas besser und eine kämpferische Alemannia netzte in Person von Tobi Mohr zum 1:0 ein. Diese Führung konnte sodann auch über die Zeit gebracht werden.

Das nächste Spiel führt uns nach Essen an den Uhlenkrug zum Stadtteilclub FC Kray.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 29.01.2016 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 21.02.2016

Zuschauer: 1.880 (davon ca. 1500 aus Aachen)

21. Spieltag Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 2:2

Trotz aller Unannehmlichkeiten der Hinrunde, ging es endlich wieder los. Das erste Spiel der Rückrunde gegen die Zweitvertretung der Fohlen fand wie bereits im Vorjahr im Grenzland-Stadion in Rheydt statt. Der Meister des Vorjahres traf auf den Vizemeister des Vorjahres und auch in diesem Jahr finden sich beide Teams im oberen Drittel der Tabelle wieder, folglich war, zumindest augenscheinlich, eine spannende Partie zu erwarten.
Die Querelen rund um unsere Alemannia wollten jedoch nach der letzten Partie im Vorjahr nicht abebben. Einmal mehr stand der umstrittene Sportdirektor Klitzpera im Fokus. Diesmal im Kleinkrieg mit einem Jugendtrainer und der Thematik Vergehen an Schutzbefohlenen. Es ist einfach nur noch traurig, was sich aktuell hinter den Kulissen unseres Vereins abspielt und immer mehr schwindet die leise Hoffnung, dass Ruhe einkehren könnte. Nichtsdestotrotz machten wir uns auch im neuen Jahr einmal mehr auf den Weg um die schwarz-gelbe Truppe zu unterstützen.
Unsere Fanszene traf sich frühzeitig am Aachener Hbf. , um den Weg in die niederrheinische Provinz mit dem Zug zu bewältigen. Kurz vor Abfahrt wurde uns jedoch von den anwesenden Staatsdienern mitgeteilt, dass wir nicht wie geplant den direkten Weg nach Rheydt nehmen könnten, da es auf der Strecke einen Personenunfall gab. Zähneknirschend improvisierte man und 250 Aachener nahmen den Umweg über Köln in Angriff. Dort angekommen, hatte man einen Zug für uns aufgehalten, der uns dann mit nach Rheydt nahm.Vorort wurden wir dann mit Shuttelbussen zum Stadion eskortiert.
Aufgrund der Anreiseschwierigkeiten und Problemen bei den Einlasskontrollen wurde der Anpfiff um 20 Minuten nach hinten verlegt. Rückblickend eine sehr umständliche Anreise ins benachbarte Dorf.
Unmittelbar nach der Zaunbeflaggung wurde dann auch die Partie angepfiffen.
Die Partie fing rasant an, sodass Gladbach bereits nach 10 Minuten in Führung ging, da unsere Abwehr scheinbar noch im Tiefschlaf war. Wiederum zehn Minuten später netzte die Heimmannschaft, durch einen Freistoß, bereits zum zweiten Mal ein. In der 39. Minute machte Kühnel kurz vor Pausenpfiff dann glücklicherweise den 2:1 Anschlusstreffer.
Nach der Halbzeit drückte unser Team auf den Ausgleich. In der 69. Minute belohnte man sich durch Fabian Graudenz, als er durch die halbe Gladbacher Abwehr lief und lässig einschob. Nur fünf Minuten später stand Maier nach einem Konter alleine vor dem Gladbacher Torwart, umkurvte diesen und kam zu Fall. Der vom Aachener Anhang geforderte Elfmeter blieb jedoch verwehrt. Kurz vor Schluss kam Gladbach noch einmal gefährlich vor das Aachener Tor, Kleinheider verhinderte aber mit zwei starken Paraden die erneute Gladbacher Führung.
Somit blieb es beim letztlich verdienten Punktegewinn.
Die Stimmung auf unserer Seite kam, auch bedingt durch unser spätes Erscheinen, nur langsam in Fahrt. Der Spielverlauf tat sein übriges dazu. Der Anschlusstreffer von Kühnel kam genau zum richtigen Zeitpunkt, als sich die Kurve regelrecht in einen Rausch sang und man damit der Kälte trotzte. Gegen Ende des Spiels flachte diese leider wieder etwas ab. Leider einmal mehr die Problematik der Konstanz, welche man eigentlich dachte in der Hinrunde hinter sich gelassen zu haben.
Auf der Haupttribüne hatte sich eine kleine Anzahl an Gladbach Unterstützern eingefunden, die versuchten in Form von Tifo und Akustik auf sich aufmerksam zu machen. Letzten Endes blieb es dann aber auch beim Versuch. Im Anschluss an das Spiel ging es ohne weitere Verzögerung zurück in die Heimat. In der kommenden Woche gastieren dann die Rot-Weißen aus Oberhausen in der Kaiserstadt und bringen uns hoffentlich drei Punkte aus dem Ruhrpott mit.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 29.01.16 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 24.01.2016

 
Rückblick Hinrunde 2015/16 18.02.2016


   
Archiv

Saison 15/16 Rueckrunde
Saison 15/16 Hinrunde
Saison 14/15 Rueckrunde
Saison 14/15 Hinrunde
Saison 13/14 Rueckrunde
Saison 13/14 Hinrunde
Saison 12/13 Rueckrunde
Saison 12/13 Hinrunde

Saison 11/12 Rueckrunde
Saison 11/12 Hinrunde
Saison 10/11 Rueckrunde
Saison 10/11 Hinrunde