.: Karlsbande Ultras :.
 

 
Spielberichte Hinrunde 17/18
09.11.2017 - Zeit für Veränderungen! 18.11.2017

Bereits beim letzten Heimspiel waren diese Zeilen während des Spiels zu lesen, die auf ein Treffen zwischen Vertretern des DFB, sowie der DFL und Vertretern der deutschen Fanszenen aufmerksam machen sollte. Dieses Treffen war die Konsequenz aus einem schwelenden Konflikt zwischen besagten Parteien und der immensen Willkür, sowie der immer größer werdenden Beschneidung von Fanrechten seitens des DFB und der DFL. In einem Antwortschreiben richten wir, die Fanszenen Deutschlands, uns nun an die entsprechenden Handlungsträger und reflektieren das Treffen des 09.11.2017 wie folgt:
"Sehr geehrte Damen und Herren des DFB, der DFL und der Ligenvertretung,
am vergangenen Samstag kamen die Fanszenen Deutschlands zusammen um das mit Ihnen sehr konstruktiv geführte Gespräch vom 09.11.17 zu reflektieren.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der DFB in punkto Fanutensilien kurzfristig Klarheit, Verbindlichkeit und Gleichheit schaffen wird. Fanutensilien sind ein unverzichtbarer Teil der Fankultur und kein Sicherheitsrisiko. Vielmehr sorgen die Verbote und Einschränkungen von Fanutensilien für unübersichtliche Einlasssituationen und Konfliktpotential. Dass damit nun endlich Schluss ist, ist ein guter, wenn auch überfälliger Schritt in die richtige Richtung.
Zudem begrüßen wir die Initiative des DFB Präsidenten Reinhard Grindel in Zukunft keine Stadionverbote bei potentiellen Vergehen auf den Anfahrtswegen auszusprechen. Der „Fußballzusammenhang“ ist ein konstruierter Begriff, der einem Freifahrtschein gleichkommt. Zudem werden Stadionverbote immer noch, bereits bei einer Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und damit vor dem Feststehen einer Tatbeteiligung, ausgesprochen. Dies zumindest bei Vorkommnissen auf den Anfahrtswegen nun nicht mehr zu tun, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, den wir als unverzichtbare Grundlage sehen um das Gesamtkonstrukt Stadionverbote zukünftig weiterführend kritisch diskutieren zu können. Zwingend logisch und notwendig erscheint es uns in diesem Zusammenhang allerdings, bereits massenhaft erteilte Stadionverbote für potentielle Vergehen außerhalb der Stadionsphäre mit sofortiger Wirkung aufzuheben.
Trotz dieser Teilerfolge, die weitestgehend aus dem gemeinsamen Einvernehmen erfolgt sind, sehen wir weiterhin massiven Diskussionsbedarf. Insbesondere die Themen Fanrechte, Anstoßzeiten, „50+1“ und Sportgerichtsbarkeit sind aus unserer Sicht kaum oder nur unzureichend besprochen worden. Wir werden Ihnen hierzu bis Anfang Dezember ein gemeinsames Positionspapier zukommen lassen, mit der Erwartung, dass dieses u.a. beim nächsten DFB-Bundestag am 08. Dezember diskutiert wird.
Die Fanszenen Deutschlands im November 2017 "

 
Karlsbande Kalender 2018 09.11.2017

 
Sa, 04.11.17 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 04.11.2017

Zuschauer: 5100 (davon ca. 80 Gäste)

16. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 1:2

Früh am Samstagmorgen starteten wir als Gruppe, wie immer an einem Heimspieltag, in gewohnter Umgebung bei netten Gesprächen, kühlen Getränken und, dank des spätsommerlichen Wetter, auch mal wieder mit einigen Köstlichkeiten vom Grill. Die Zeit verging demnach nahezu wie im Fluge und so machten wir uns dann auch zeitig auf in Richtung Stadion. Nachdem der Stimmungsbereich in S3 geentert und der Zaun wie üblich beflaggt wurde, die Schwenkfahnen bestückt und auch die letzte Banderole unter das Alemannia-Volk im Stadionumlauf verteilt war, folgte jedoch recht bald die erste Ernüchterung des Tages... leider blieb der Stimmungsbereich heute spärlicher besetzt als in den meisten bisherigen Spielen in dieser Saison - warum auch immer - fügte sich aber damit in das Gesamtbild der restlichen Tribünen mit ein. Offiziell wurden es am Ende 5100 Zuschauer, wahrscheinlich waren es aber tatsächlich noch ein paar weniger. Schade - denn, wenn man mal vom letzten Heimspiel gegen die rot-weißen vom Niederrhein absieht, hat die Mannschaft eigentlich wirklich etwas mehr verdient - spielerisch bestimmt nicht immer Feinkost, jedoch kämpferisch ganz sicher auf dem Niveau von dem, was wir in Aachen von einer Mannschaft erwarten und so ganz unerfolgreich in dieser Saison ja auch nicht!
Als dann endlich der Anstoß anstand, zeigten wir als Gruppe vorne am Zaun zum Einlaufen der Mannschaften ein großes Spruchband mit der Aufschrift " 09.11.17- ZEIT FÜR VERÄNDERUNGEN " welches sich auf ein anstehendes "Spitzentreffen" zwischen Funktionären, Vereinsverantwortlichen, Fanvertretern und anderen mehr oder weniger wichtigen Leuten bezog und an diesem Wochenende in diversen Deutschen Stadien zu sehen war. Der Stimmungsblock kam dann auch nur eher schleppend in die Partie, anders als die Mannschaft auf dem Rasen die mal wieder gut aufgelegt begann und sich nach 16 Minuten auch mit dem verdienten Führungstreffer belohnte. Aber auch nach dem Treffer blieb der untere Teil von S3 weit unter seinen Möglichkeiten zurück - dies sollte sich auch während des gesamten Spiel heute nicht mehr ändern - das war einfach ein absolut gebrauchter Tag! Leider passte sich die Mannschaft im zweiten Spielabschnitt der Leistung auf der Tribüne nahtlos an und gab absolut unverständlich das Zepter aus der Hand sodass die Gäste aus Wattenscheid nicht nur besser ins Spiel fanden sondern auch innerhalb weniger Minuten erst den Ausgleich markierten und kurz danach auch verdient in Führung gingen. Nun konnte der Tag also endgültig in die Tonne! Sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen bot sich die restliche Zeit nur noch ganz bitteres und zu allem Überfluss verweigerte der Schiri uns in der Nachspielzeit noch einen klaren Foulelfmeter und schickte obendrein Trainer Fuat Kilic auf die Tribüne. Nach dem Schlusspfiff wurde dann das Material abgehängt und eingepackt und der Rest des Tages wurde gemeinsam bei Bundesliga, Bier und - na klar, was auch sonst - dem Grill verbracht. Nächste Woche führt uns der Spielplan nach Hamm zum Duell gegen den Aufsteiger aus Rhynern - hoffentlich dann wieder mit dem besseren Ende für Schwarz-Gelb.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 28.10.17 Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 28.10.2017

Zuschauer: 1300 (davon ca. 800 aus Aachen)

15. Spieltag Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 1:3

An diesem Samstagnachmittag stand mal wieder ein Stück Normalität und Regionalligaalltag auf dem Programm, nachdem die letzten Wochen einiges zu bieten hatten. Es ging in das etwa 60 km entfernte Wegberg, wo das nächste Meisterschaftsspiel unserer Alemannia stattfinden sollte. Das klare Ziel nach der bitteren Niederlage gegen Essen war natürlich ein Sieg!
So machte man sich, dank der geringen Entfernung, etwas später als sonst aber nicht minder motiviert auf den Weg unserem Team hinterher zu reisen. Nachdem im Bus endlich jeder seinen Platz gefunden hatte, war man ehe man sich versah auch schon am Ziel angekommen. Trotz der Kälte ließen es sich rund 800 Alemannen nicht nehmen unserem Team bei diesem Auswärtsspiel den Rücken zu stärken. So gab der gut gefüllte Gästeblock über die gesamte Breite ein gutes Bild ab.
Die Mannschaft kam gut ins Spiel und auch der Gästeanhang konnte durch eine sehr gute Mixtur der Lieder bei Lautstärke und Mitmachquote überzeugen. Obwohl sich die Jungs auf dem Rasen schon einige gute Chancen erspielen konnten dauerte es bis zur 23. Minute bis Aachen in Person von Damaschek die Führung erzielen konnte. Mit großem Druck ging es auf dem Grün weiter und Torunarigha traf 5 Minuten später und erhöhte somit verdientermaßen auf 2:0.
Unter wehenden Fahnen und lautstarken Gesängen ging es für die Kicker vom Tivoli zum wohlverdienten Pausentee. In der ersten Halbzeit zeigte die Yellow Connection noch zwei Spruchbänder in denen Sie auf das im Vorfeld bekanntgegebene Verbot von DFB und Mitgliedsverband-kritischen Bannern reagierten. „Dies ist keine Kritik am Versagen von DFB und sonstigen Verbänden“ – „Artikel 5 des Grundgesetzes: Freie Meinungsäußerung!“
Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Stimmung auf einem guten Niveau gehalten werden. Auch wenn, wie eigentlich immer, nicht der gesamte Gästeblock zum Einsteigen in die Lieder gebracht werden konnte, können wir mal wieder mit unserem Support zufrieden sein. Stimmungsmäßig gab es von der Heimseite nichts zu hören. Wenig verwunderlich. Wie mit unserem Auftreten konnten wir auch mit dem der Mannschaft auf dem Rasen zufrieden sein.
In der zweiten Halbzeit wurden viele Torraumszenen nicht in Tore umgewandelt, woraufhin ein ehemaliger Alemanne den Anschlusstreffer für Wegberg erzielte. Erst in der Nachspielzeit traf Daniel Hammel für Aachen zum erlösenden 3:1 Siegtreffer und die Mannschaft belohnte sich endlich für ihr gutes Spiel.
Die unnötigen Diskussionen vor dem Spiel, dass unsere Fahnen nicht die Werbebanden überdecken dürften, lassen wir an der Stelle einmal unkommentiert.
Nach dem Spiel wurde sich relativ zügig auf den Weg zurück gemacht, da eine größere Abordnung noch zu unseren Freunden nach Kerkrade fuhr, um die Jungs bei der Partie gegen Feyenoord zu unterstützen. Roda und der TSV! Die Fahrt verlief ruhig und ohne besondere Vorfälle, so wie die meisten Fahrten in dieser Liga. Nächste Woche kommt mit Wattenscheid dann ein weiterer schlagbarer Gegner an den Tivoli.
Karlsbande Ultras

 
So, 22.10.17 Alemannia Aachen - Rot Weiß Essen 22.10.2017

Zuschauer: 9600 (davon ca. 650 aus Essen)

14. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiß Essen 1:2

Am 14. Spieltag stand das 81. Duell gegen die Herren von der Hafenstraße auf dem Programm. Dank der Live-Übertragung des Fernsehsenders, der sich sonst auf sich frei machende Junge Damen spezialisiert hat, startete das Spiel aber nicht wie gewohnt Sonntag um 14 Uhr sondern zur besseren Sendezeit um 17 Uhr. Scheiß Sport 1! Der Spieltag begann für uns bereits am Abend vor dem Spiel, als man sich mit diversen anderen Gruppen in einer Lokalität in der Stadt traf um den Spieltag einzuläuten. Am Spieltag selber traf man sich an verschiedenen Treffpunkten in der Stadt, um sich dann an einem zentralen Treffpunkt zu sammeln. Da die Staatsmacht davon offensichtlich nicht so begeistert war verschaffte man dieser noch ein wenig Arbeit, indem man sich in kleineren Gruppen auf verschiedenen Wegen durch die Stadt in Richtung Stadion bewegte. Dort sammelte man sich wieder und machte sich auf den Weg hinein, wo die Jugend bereits eine Überraschungs-Choreo für die Gruppe vorbereitete. Zum Einlaufen der Mannschaften war am Zaun "Ein Leben wie im Film und kein Ende in Sicht" zu lesen. Dazu wurde eine Blockfahne angefertigt, die Szenen aus der bewegten Vergangenheit unserer Gruppe zeigten. Eine sehr gelungene Überraschung. Das Spiel hätte nicht besser starten können. Bereits zwei Minuten nach dem Anpfiff lagen die Schwarz-Gelben durch Torunarigha in Führung. Leider schaffte man es trotz zahlreicher Chancen nicht diese Führung auszubauen und fing sich in der 33. Minute den Ausgleich. In der 66. Minute gingen die ungeliebten Gäste sogar in Führung und konnte diese trotz starker Schlussphase unserer Elf über die Zeit retten. Ärgerlich das es die erste Niederlage der Saison Zuhause ausgerechnet gegen die alles andere als gut in die Saison gestarteten Ruhrpottler setzte.
Die Stimmung konnte trotz der fast 10000 Anwesenden nicht wirklich überzeugen. Zwar wurde es einige Male recht laut, dies war jedoch eher die Ausnahme. Die restliche Zeit war sonst lediglich der Stimmungsblock bemüht. Ein immer wiederkehrendes Phänomen. Bei den "größeren" Spielen, bei denen das Stadion voller ist als bei den übrigen Spielen, leidet die Stimmung merklich darunter. Die Gäste, im nicht wirklich gut gefüllten Gästeblock, konnten ebenfalls keine Bäume ausreißen. Lediglich bei ein paar Pöbeleien konnte man diese besser vernehmen. In der zweiten Hälfte zündelten die Gäste nach einer gefühlten halben Stunde Vorbereitung unter einem hochgezogenen Schwenker noch hinter durchsichtigen ACAB Doppelhaltern, was ein vernünftiges Bild abgab. Die Polenböller, welche zum Teil in Richtung der eigenen Rolli-Fahrer geworfen wurden, hätten aber auch gerne zuhause bleiben dürfen. In der Halbzeit des Spiels wäre um ein Haar die Fahne der Rude Fans vom Zaun gefallen. Ein Aachener eilte dem Gästeblock zu Hilfe. Jedoch hatte der Gästeblock das Problem dann auch erkannt und der Helfer machte sich unverrichteter Dinge wieder auf den Weg zurück in die Kurve. Nach dem Spiel packte man zügig seine sieben Sachen und machte sich auf den Weg um den Gästen eine gute Heimreise zu wünschen. Jedoch hatten die zahlreich vorhandenen Robocops etwas gegen die Aachener Gastfreundlichkeit und hinderten die Meute daran. Deshalb ließ man den Abend noch mit dem einen oder anderen Spaziergang ausklingen. Am nächsten Wochenende steht das nächste "große" Spiel an. Es geht raus aufs Dorf nach Wegberg-Beeck.
Karlsbande Ultras

 
Do, 19.10.17 Borussia Lindenthal-Hohenlind - Alemannia Aachen 19.10.2017

Zuschauer: 800 (davon ca. 500 Öcher)

1. Runde Mittelrhein-Pokal Borussia Lindenthal-Hohenlind - Alemannia Aachen 2:6

In der ersten Runde des Mittelrhein-Pokals beglückte uns die Los-Fee mit dem Hammer-Los Borussia. Da es aber nicht der große Scheiß-DFB-Pokal ist, in dem unsere Alemannia antritt, hieß das Los nicht Traktor Erkelenz, sondern Borussia Lindenthal-Hohenlind. Nicht wenige mussten erstmal das Internet bemühen, um Infos zu diesem Verein zu erhalten. Diese Suche ergab, dass Lindenthal in der Landesliga Mittelrhein gegen so namenhafte Gegner wie Tus 05 Oberpleis oder den SSV Homburg-Nümbrecht gegen das runde Leder tritt. Dies tut der Verein in der Westkampfbahn, neben dem unwesentlich größeren Stadion des FC in Müngersdorf. Trotz aller Spekulationen wurde das Spiel auf dem heimischen Platz ausgetragen, obwohl es in der Stadt genügend Alternativen gegeben hätte. Aber alles meckern bringt nichts, denn ganz egal wo unsere Alemannia spielt, wir sind natürlich dabei. Und so machte sich zur Feierabendzeit ein voller Bus auf den kurzen Weg. Trotz dichtem Verkehr erreichte man pünktlich das Stadion, bzw. eher den örtlichen Sportplatz. Ausbau ist dort nämlich keiner vorhanden. Somit machte man das Beste aus der Situation, stellte sich bestmöglich an die Bande und hisste die Fahnen. Den Zweiklassenunterschied der beiden Teams merkte man von Beginn an, so dass man bereits nach Vier Minuten das erste Tor durch Lippold bejubeln durfte. Unser Team drückte das komplette Spiel über die Gastgeber, denen man deutlich die fehlende Qualität anmerkte, in die eigene Hälfte. Hammel sorgte in der 17. und 34. Minute für die gerechte 0:3 Halbzeitführung. In der 50. Min machte Hammel seinen Hattrick perfekt, ehe wiederum Lippold auf 0:5 erhöhte. Nachdem der Gastgeber dann in der 62. Min auch mal Jubeln durften, setzte Mickels zehn Minuten später zum 1:6 nach. In der Nachspielzeit konnte Lindenthal das Ergebnis aus ihrer Sicht noch ein wenig schönen. Erste Runde somit mal ohne Haare raufen standesgemäß überstanden. Am 25. Oktober wird dann die zweite Runde des Pokals ausgelost.
Die Stimmung konnte trotz der widrigen Umstände zum größten Teil überzeugen. Man machte wie bereits beschrieben das beste aus der Sache und konnte einige Male eine annehmbare Lautstärke erzielen. Zwar hatte man auch mal ruhigere Phasen dabei, jedoch sang man sich bei dem ein oder anderen Lied in einen richtigen Rausch, weshalb man mit der Stimmung zufrieden sein kann. Von den Gastgebern hörte man lediglich die beiden Torjubel.
Nun heißt es die Stimme zu schonen und am kommenden Sonntag die Rot-Weißen aus dem Stadion zu schreien und hoffentlich drei weitere Punkte einzufahren.
Karlsbande Ultras

 
Mo, 16.10.17 Bonner SC - Alemannia Aachen 16.10.2017

Zuschauer: 1500 (davon ca. 450 Öcher)

13. Spieltag Bonner SC - Alemannia Aachen 0:2

Zum Abschluss des 13. Spieltages der Regionalliga West durfte unsere Alemannia mit tatkräftiger Unterstützung des "Sportsenders" Sport1 Montags abends um 20:15 Uhr zum Livespiel in der Ex-Hauptstadt beim Sportclub aus Bonn antreten. Das es vielleicht fanfreundlicher wäre die Spieltage nicht zu zerstückeln, interessiert bei diesem eventgeilen TV- Sender scheinbar niemanden. So machte sich ein vollbesetzter Bus unserer Gruppe am Montag Nachmittag auf Richtung Bonner Sportpark. Die Fahrt verlief, wie gewohnt, ohne besondere Zwischenfälle und so erreichte man in Windeseile das anvisierte Ziel, wo uns am Gästeparkplatz vereinzelte Mitglieder von uns und ca. 15 Leute der Bande Bonn gebührend in Empfang nahmen.
Nach einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz zum Stadion verabschiedete man sich dann von den mitgereisten Aachenern Stadionverbotlern und den Jungs aus Bonn, welche gemeinsam in die Stadt fuhren um das Spiel in einer Kneipe zu schauen. Für die, die es nicht wissen: Die ehemalige Bande Bonn bestreikt den Verein, da es in letzter Zeit großen Ärger mit dem Vorstand und der Polizei gab, der in einigen, unbegründeten, Stadionverboten endete. Durchhalten Jungs!
Es erwarteten uns an diesem Tag humane Einlasskontrollen und man konnte schnell den Block beflaggen um sich auf das Spiel einzustimmen. Lediglich der bereits erwähnte Sportsender hatte was gegen unsere für heute neu angefertigte "Scheiß Sport 1" Fahne, die im Endeffekt dennoch das Bild der TV Zuschauer über einen weiten Zeitraum des Spiels zierte, so dass man sich dort einigen unnötigen Diskussionen hingeben musste.
Da man im vorherigen Jahr supporttechnisch gute Erfahrungen mit dem überdachten Gästesteher auf der Haupttribüne im Stadion Bonn gemacht hatte, entschied sich die gesamte Aachener Ultraszene wieder für jeweiligen Standort.
Der Block legte von der ersten Minute an sehr gut los. Viele melodische Lieder und ein paar Schlachtrufe schallten in sehr guter Lautsärke fast über die gesamten 90 Minuten über das Spielfeld. Durch den dauerhaften Einsatz von sämtlichen Tifo Material gab der Block auch optisch ein Bild her, welches sich sehen lassen konnte. Ein Auftritt mit dem man mehr als zufrieden sein kann!
Unsere Elf auf dem Rasen startete fulminant in die Partie und konnte bereits innerhalb der ersten Minuten das Spiel an sich reißen. Die Jungs belohnten sich für ihr Engagement kurz vor dem Halbzeitpfiff mit dem Führungstreffer von Damaschek. Mit einem verdienten 1:0 ging es dann in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel immer ausgeglichener und auch die Heimmannschaft erarbeitete sich einige Torraumszenen, welche jedoch glücklicherweise ungenutzt blieben. In der 72. Minute war es dann Fejzullahu, der mit dem 2:0 die Entscheidung brachte und so durfte man ausgiebig den Auswärtssieg beim Bonner SC feiern.
Am Donnerstag geht es für uns erstmal zum Pokalkracher nach Köln, der Gegner dort ist der SC Borussia Lindenthal-Hohenlind, bevor des dann am Sonntag um 17 Uhr zum nächsten Livespiel von Sport 1 kommt, denn dann gastiert Rot-Weiss Essen am Tivoli. Ein Spiel was man mit Vorfreude erwarten darf.
Eventgeile Sportsender Abschalten! Scheiß Sport 1 !
Karlsbande Ultras

 
So, 01.10.17 KFC Uerdingen - Alemannia Aachen 01.10.201

Zuschauer: 4250 (davon ca. 1200 Öcher)

11. Spieltag KFC Uerdingen - Alemannia Aachen 0:0

Am 11. Spieltag war unsere junge Truppe zum Tanz beim Aufsteiger und Tabellenführer KFC Uerdingen geladen. Gepusht durch Fremdkapital aus Russland hat man das klare Ziel ausgerufen, in Zukunft wieder in der zweiten Liga antreten zu wollen. Das man mit dem vorherigen Investor alles andere als gute Erfahrungen gemacht hat, scheint vergessen oder irrelevant. Nichtsdestotrotz ist das Auswärtsspiel im Krefelder Stadtteil eines der interessanteren Spiele der Saison. So folgten bei gutem, spätsommerlichem Wetter ca. 1200 Aachener dem Team in das altehrwürdige Grotenburgstadion. Die knappen 100 Kilometer legten die beiden vollbesetzten Busse unserer Gruppe ohne Auffälligkeiten zurück. Angekommen am Ziel hieß es dann Material rein in den Block und die Vorbereitungen für die heutige Choreo treffen. Eine Choreo, die übrigens bis zum Vorabend des Spiels noch verboten war. Die Polizei machte sich scheinbar ziemlich in die Hose und wollte das Kunstwerk verbieten, weil sie vermutete, dass es unter der Fahne zum Einsatz pyrotechnischer Gegenstände kommen könnte. Die Alemannia oder wir sollten ein Dokument unterzeichnen, durch welches man sich verpflichtet die Kosten zu tragen, welche bei irgendwelchen Vergehen ausgesprochen würden. Im Endeffekt wurde, dank dem Aufwand unseres Präsidenten, die Choreo doch noch geduldet, ohne dass es zu einer Unterschrift kam. In diesem Sinne vielen Dank! Es ist aber eine absolute Frechheit, dass der gastgebende Verein unter dem Druck der Bullen so einknickt und die Fankultur vernachlässigt! Zum Einlaufen der Mannschaften wurde die bemalte Blockfahne sowie der dazugehörige Spruch dann letztendlich ausgebreitet. ‘–Vom Vater zum Sohn . Alemannia Aachen . Seit 1900 Tradition-‘ Das geschaffene Gesamtbild konnte sich wahrlich sehen lassen! Das Team auf dem Rasen zeigte sich kämpferisch, konsequent in Zweikämpfen und dass man gewillt war, die Krefelder Defensive unter Druck zu setzen. Diesen Willen und Einsatz honorierte der Gästeblock. Stellenweise konnte vor allem in der ersten Halbzeit eine richtig starke Lautstärke erzielt werden! Die Mischung aus melodischen Liedern und dem ein oder anderen Schlachtruf funktionierte gut. Bezogen auf die Komplikationen, die rund um die Genehmigung der Choreo auftauchten, präsentierten wir noch 3 Spruchbänder, die sich gegen die Krefelder Vereinsführung sowie die Polizei richteten: "Choreo nur gegen Unterschrift? In Krefeld versteht man Fankultur nicht!" "Hiermit bestätigen wir schriftlich... Fickt euch!" "Wo ist jetzt der Unterschied-ACAB" Auch die Yellow Connection äußerte sich zu den fanunfreundlichen Umständen an der Grotenburg sowie zu dem russischen Investor beim KFC mit folgendem Spruchband: "Angst wegen Pyro beim Spiel? Euer Geld kommt doch eh vom Mikhail - Investorlappen" Im Laufe der zweiten Halbzeit nahm die Mitmachquote, abgesehen von der ein oder anderen Ausnahme, leider ab. Lediglich der übliche Haufen rund um die Ultragruppen konnte weitestgehend überzeugen. Auch die Spieler verloren ihre Giftigkeit und so hieß es in der letzten Viertelstunde „mauern“ und den Punkt mitnehmen. Im Endeffekt hat alles geklappt: Punkt beim Tabellenführer mitgenommen, über weite Strecken einen richtig guten Support hingelegt und auch die Choreo konnte gezeigt werden. Die Rückfahrt gestaltete sich ebenso unkompliziert wie die Hinfahrt. Zwischen dem ein oder anderen Kaltgetränk und kurzem Plausch war man am frühen Abend wieder in der Kaiserstadt.
Am kommenden Samstag empfängt man die Zweitvertretung des FC Köln, welche bis dato ähnlich stark auftritt wie deren erste Mannschaft. Wir lassen uns nicht durch irgendwelche Dokumente oder Einschüchterungen formen oder prägen – fickt euch!
Karlsbande Ultras

 
So, 24.09.17 Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 24.09.2017

Zuschauer: 5500 (davon ca. 500 Wuppertaler)

10. Spieltag Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 4:1

Zum Abschluss der englischen Woche gastierte der Wuppertaler SV am Tivoli. Ein Westschlager, der bereits vor der Jahrtausendwende einen Klassiker darstellte. Sicher ist dies auch ein Grund, weshalb sich Sport1 die Senderechte für dieses Spiel sicherte. Ein Traditionsduell zu Zeiten von Millionendeals kommt bekanntlich immer gut bei der Mittelschicht an, dachte man sich dort wohl. Aber der Reihe nach: Unsere Gruppe traf sich bereits am Abend vor dem Spiel, um sich auf dieses einzustimmen. Nachdem man sich zuerst in der Stadt mit den anderen Aachenern Gruppen und der sportlichen Fraktion traf, verbrachte man den Abend in gewohnten Räumlichkeiten. In diesen traf man sich auch am Spieltag bereits frühzeitig, um sich mit netten Gesprächen, einigen kühlen Getränken und der ein oder anderen Leckerei vom Grill auf das Spiel vorzubereiten. Rechtzeitig brach man zum Stadion auf, wobei das Spiel heute, aufgrund der Liveübertragung, erst um 15 Uhr begann. So hatte man genug Zeit um die üblichen Aufgaben vor dem Spiel zu erledigen.
Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte Yellow Connection eine kleine Choreo, die aus Konfetti, Ballons und Styroportafeln mit den Buchstaben ULTRAS bestand. Zudem war der Spruch "Für Aachen alles geben, schwarz und gelb bis in den Tod" zu lesen. Dieses ergab ein durchaus ansehnliches Bild. Das Spiel selber hätte nicht viel besser starten können. Man ging durch einen Treffer von Tobias Mohr früh in Führung. Nach dieser konnte man immer wieder eine gute Lautstärke erzielen. Die Führung war in der Folge durchaus verdient, so stand die Abwehr ähnlich stark wie beim Überraschungserfolg in Dortmund unter der Woche. Kurz vor der Pause erhöhte Tobias Lippold mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" aus circa 35 Metern sogar auf 2:0. Nachdem der Treffer zum 3:0 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt wurde, kam es wie es kommen musste. Wuppertal verkürzte keine 120 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 1:2 und sicher nicht wenige erinnerten sich an den letzten Sonntag, wo man eine zwischenzeitliche 3:0 Führung nicht über die Zeit retten konnte. Nach gut einer Stunde aber nun die Erlösung, als Torunarigha nach einer schönen Ballannahme den alten Abstand wieder herstellte und die Stimmung nun zum Höhepunkt brachte. Insgesamt müssen wir uns aber ankreiden lassen, dass die Momente der Extase bei Heimspielen zu selten sind und man derzeit selten den Stimmungsblock verlässt und zu hundert Prozent zufrieden mit der Stimmung sein kann. Hier sollte sich jeder nochmal hinterfragen, wieso er in diesem Bereich stehen möchte! Kurz vor dem Abpiff staubte Kühnel noch einen sehenswerten Schuss von Torunarigha ab und bescherte den 4:1 Enstand. Das war wieder die Alemannia die man sehen wollte! Nach dem Spiel ging es dann noch zurück zum Treffpunkt um das Wochenende ausklingen zu lassen.
Beide Seiten beteiligten sich am Spieltagsprotest gegen den DFB mit Spruchbändern gegen die Millionendeals mit China. Ausserdem zeigte Wuppertal kurz nach dem Anschlusstor eine sehenswerte Pyroshow, die aus blauem und roten Rauch bestand. Generell überzeugte der Block durch ihre Bewegungen und den Fahneneinsatz. Akkustisch waren sie einige Male leise zu vernehmen. Einmal pro Halbzeit gab es zudem einen Wechselgesang mit "Scheiss DFB-Rufen".
In der kommenden Woche gastiert man dann in der Grotenburg, wo man auswärts beim aktuellen Spitzenreiter KFC Uerdingen antreten muss. Wir hoffen, dass man auf Grund der letzten beiden Spielen und der, schon die ganze Saison über, guten Leistungen der Mannschaft einen ähnlich gefüllten Gästeblock hat wie beim letzten Spiel in Krefeld.
Karlsbande Ultras

 
Mi, 20.09.17 BVB II - Alemannia Aachen 20.09.2017

Zuschauer: 550 (davon ca. 350 Öcher)

09. Spieltag BVB II - Alemannia Aachen 0:2

Eine englische Woche ist immer scheiße, aber in der Regionalliga gehen die Entfernungen zumindest noch, so dass man für kurze Touren nicht unbedingt einen ganzen Urlaubstag opfern muss. Da reicht es schon mal ne Stunde früher zu gehen. So traf man sich mit den üblichen Verdächtigen im frühen Nachmittag, um diesmal mit Bullis und Autos die Reise in den Ruhrpott anzutreten um mögliche Staus zu umgehen und pünktlich anzukommen. Die Fahrt, die gemeinsam mit dem Kollektiv und ein paar Jungs der sportlichen Fraktion angetreten wurde, verging recht schnell. Trotz einiger kleinerer Staus erreichte man relativ flott Dortmund. Dort absolvierte man noch eine kleine Stadtrundfahrt, ehe die Grünen uns dann doch noch auf den Gästeparkplatz leiteten. Da wir dort parken mussten wollte man natürlich nicht zahlen, was noch einige Diskussionen nach sich zog. Karten gab es im Vorfeld nicht, so dass man das Stadion dann erst 20 Minuten vor Anpfiff enterte. Neben circa 50 Leuten unserer Gruppe waren noch 200 andere Aachener anwesend. Man sieht aktuell natürlich wieder, dass zu diesen Spielen immer nur die üblichen Verdächtigen fahren. Das hat aber nicht immer nur Nachteile. Dennoch sollten sich mal alle anderen hinterfragen, ob einem unsere Alemannia nicht mal mehr Wert ist und man diese auch in ganz schlechten Zeiten besser unterstützen kann. Wollen wir jetzt aber mal nicht zu viel meckern. Der Ultrahaufen, um die 100 Leute stark, flaggte an und legte direkt mit einem neueren Lied los, was gut zur Geltung kam. Die üblichen Schwenker waren in der Luft und man sang sich zum Anfang schon gut in einen Rausch. Bei Spielen mit wenigen Gästefans kann man über die Stimmung generell selten motzen. Leider ziehen meistens aber nur die Ultragruppen samt Anhang mit, egal bei welchen Liedern. So hat sich das Liedgut in den letzten Jahren natürlich auch was verändert. Aber alles in allem hat man einen guten Mix gefunden. Die Stimmung konnte auch konstant gut gehalten werden, viel mehr ist mit der Anzahl an sangesfreudigen nicht rauszuholen. Die junge Mannschaft tat auch alles dafür hier mit etwas zählbarem Nachhause zu fahren und so netzte in der 8 Minute Torunarigha zum 1:0 ein, was jeden einzelnen noch einmal extra anspornte. In der 38 Minute legt unsere Elf sogar nach und ging mit einem verdienten 2:0 durch Damaschek in die Pause. Ganz starker Auftritt der Mannschaft.
Die zweite Halbzeit wurde von einem neuen Lied vom Kollektiv gestartet, welches sehr gut angenommen wurde und definitiv Hit Potenzial hat und auch heute schon gut abging. Insgesamt testete man heute 3 neue Lieder was man in diesem Ausmaß auch nur bei Spielen mit wenigen Öchern hinbekommt . In der 2ten Halbzeit konnte man noch einige laute Akzente setzen und hielt über die gesamten 90 Minuten die Stimmung auf einem guten Level. Ab und an sangen dann auch mal die restlichen Öcher mit. Die Mannschaft ließ diesmal auch nicht anbrennen und gewann souverän beim Tabellenführer. Starkes Ding! Auch an diesem Spieltag beteiligten wir uns durch zeigen der Spruchbänder "Unser Problem mit euch ist: Spieltags - Zerstückelungen wegen TV rechten" sowie "Unser Problem mit euch ist: kurzfristige Terminierungen der Spiele" an der Protestaktion gegen den DFB. Dazu gab es lautstarke Anti Dfb Gesänge.
Die ganze Saison schon kann man den Jungs auf dem Platz absolut keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft gibt diese Saison in jedem Spiel alles was möglich ist. Hoffentlich platzt jetzt auch der Knoten und man schnappt sich öfters die verdienten Punkte. Diese Saison zählt eh nur der Klassenerhalt, da sollten alle mal realistisch denken. Desto früher desto besser natürlich. Nachdem Spiel feierte man noch was die Mannschaft und sang noch etwas ehe es zum Gästeparkplatz ging. Dort müsste man noch einige Zeit auf die mitgereisten Svler warten, die sich in Polizeikontrolle befanden. So erreichte man dann erst weit nach Mitternacht die wunderschöne Kaiserstadt und konnte mit guten Gefühlen ins Bett gehen und sich auf nächste Spiel gegen die Wuppies freuen.
Karlsbande Ultras

 
So, 17.09.17 Alemannia Aachen - Duesseldorf II 17.09.2017

Zuschauer: 4600 (davon ca. 20 Gäste)

08. Spieltag Alemannia Aachen - Duesseldorf II 3:3

Da die erste Mannschaft der Fortuna an diesem Sonntagmittag bei der Spielvereinigung Greuther Fürth zu Gast war, wurde auch unser Spiel gegen deren Zweitvertretung auf den Sonntag gelegt.
Da sich die leeren Ränge bis zum Anpfiff im Stadion nicht füllten, konnten sich die meisten schon vorstellen auf was für eine niedrige Zuschauerzahl wir uns heute einstellen konnten. Dass dann aber nicht einmal 5.000 Zuschauer im Stadion zugegen waren schockte letztlich trotzdem. Der einzig positive Punkt war der trotzdem recht gut gefüllte Stimmungsblock, welcher auch ordentlich in die Partie startete.
In der ersten Halbzeit konnte man meist eine gute Lautstärke und Mitmachquote erreichen, sodass wir die Mannschaft nach vorne peitschen konnten. Diese ging auch auf unsere Bemühungen ein und setzte sich mächtig ins Zeug. In der 34. Minute konnte Junior Torunarigha mit etwas Glück und dem guten Zutun des Düsseldorfer Torhüters zum 1:0 Pausenstand einnetzen. Die Stimmung war infolgedessen sehr gut und konnte bis zur Halbzeit gehalten werden.
In die zweite Halbzeit starteten wir nicht so gut wie unser Team auf dem Rasen. Während wir Probleme hatten an die Lautstärke und Mitmachquote von Halbzeit 1 anzuknüpfen konnte die Alemannia in der 58. Und der 66. Minute nachlegen und auf 3:0 erhöhen. Dies befeuerte die Stimmung natürlich nochmal und der Stimmungsblock machte zeitweise nochmal richtig Lärm, auch wenn man bei einer 3:0 Führung ruhig noch etwas mehr hätte rausholen können.
Was dann folgte war eine der schlechtesten Viertelstunden die man in der Regionalliga ‘‘bestaunen‘‘ durfte. Es grenzte an Arbeitsverweigerung welche tatsächlich von der Fortuna noch zum 3:3 Ausgleich gedreht werden konnte. Völlige Enttäuschung und kollektives Kopfschütteln waren die Folge. An Stimmung war in diesem Moment nicht mehr zu denken.
Aber wir wären nicht wir wenn uns das irgendwie zu Fall bringen würde. So machten wir uns zwar enttäuscht auf den Weg aus dem Stadion, doch wir dachten auch schon an den folgenden Mittwoch, an welchem wir ganz sicher den Tabellenführer schlagen würden.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 09.09.17 TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 09.09.2017

Zuschauer: 600 (davon ca. 350 Öcher)

07. Spieltag TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 2:0

Am 7.Spieltag unserer Alemannia hieß es für uns und dem restlichen Aachener Anhang die Reise nach Siegen anzutreten. Doch Moment einmal. Siegen war doch abgestiegen? Richtig. Trotzdem ging es nach Siegen um dort gegen den TuS Erndtebrück anzutreten, welcher die Spiele mit vielen Auswärtsfans im Leimbachstadion austrägt.
Frühzeitig traf man sich am Treffpunkt um kurze Zeit später um aus dem sonnigen Aachen per Bus Richtung Siegerland aufzubrechen. Die Wetterprognose war nicht gerade vielversprechend, die Freude aufs bevorstehende Spiel jedoch umso mehr. Das Ziel des heutigen Tages war klar, die Punkte müssen mit nach Hause gebracht werden, denn in den letzten Spielen konnte man oft nur einen Punkt ergattern.
Nach einer unspektakulären, jedoch lustigen Fahrt erreichte man mit ca. 2 Stunden vorlauf das Leimbachstadion. Nach aussichtslosen Diskussionen mit dem verantwortlichen Sicherheitsdienst und den Cops wurde das Erwartete wahr – wir hatten keine Chance auf die überdachte Sitzplatztribüne zu gehen, da diese für „normale“ Fans ist. Hier stellt sich die Frage, wer festlegt ob jemand ein „normaler“ Fan ist oder nicht. Eine bodenlose Frechheit des TuS Erndtebrück und der Verantwortlichen Cops!
Nach Öffnung der Stadiontore betrat man somit geschlossen den Steher und traf die üblichen Vorbereitungen. Der Großteil war überrascht, dass sich das Wetter so gut hielt. Pünktlich zum Spielbeginn wurde man dann jedoch eines besseren belehrt und es fing in Strömen an zu Regnen. Dies hielt mit kurzen Pausen das Spiel über an. Uns, und unserer Alemannia, machte das Wetter in der ersten Halbzeit jedoch nichts aus. Die Stimmung gestaltete sich mit sowohl melodischen, als auch Spielbezogenen Liedern sehr gut. Auch das Tifo Material wurde super eingesetzt, trotz des starken Windes. Die Schwarz-Gelben auf dem Rasen starteten ebenfalls gut ins Spiel und dominierten den Gegner über 44 Minuten. Jedoch war man abermals nicht in der Lage, das Runde ins Eckige zu bringen und es kam wie es kommen musste, pünktlich mit dem Halbzeitpfiff schenkte Erndtebrück uns einen ein.
Nach dem Pausentee dasselbe Bild wie in der ersten Halbzeit: Alemannia die klar bessere Mannschaft, jedoch ging wieder der Ball nicht ins Tor. Stimmungsmäßig wurde auch in Halbzeit zwei gut gestartet. Diesen guten Start konnte man aber leider nicht halten und so wurde die Stimmung im Verlaufe der zweiten Halbzeit immer schlechter, bis man den Tiefpunkt mit dem 2:0 von Erndtebrück kurz vor Schluss erreichte.
Natürlich ist so ein Ergebnis gegen eine Mannschaft wie Erndtebrück enttäuschend. Das auch die Mannschaft absolut nicht zufrieden war und mit sich selbst gehadert hat konnte man nach Abpfiff gut erkennen. Trotz einer couragierten Leistung müsste man sich geschlagen geben. Jungs, der Knoten wird platzen, die Treffer werden erzielt und dann werdet ihr den Klassenerhalt früh klar machen. Wir glauben an euch und stehen immer hinter euch!
Am nächsten Spieltag empfängt unsere Alemmania die Zweitvertretung von Düsseldorf, welche hoffentlich drei Punkte in Aachen lässt.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 02.09.17 Alemannia Aachen - Rot-Weiss Oberhausen 02.09.2017

Zuschauer: 6500 (davon ca. 400 Nikoläuse)

06. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiss Oberhausen 0:0

Dieser Spieltag sollte zum einen anstrengend und zum anderen ganz besonders werden. Es standen der Treff am Würselener Wall, unsere 7-Jahres-Choreo und das Spiel gegen Oberhausen an. Dementsprechend früh traf man sich als Gruppe am altehrwürdigen Würselener Wall, dem letzten Stück UNSERES Stadions! Dieser wurde über Wochen intensiv beackert, gepflügt und gepflegt. Ein großer Dank geht hiermit nochmal an alle Helfer und Helferinnen und natürlich an die federführenden Leute, welche dieses Projekt vorangetrieben haben und weiter vorantreiben! Kulturgut TIVOLI erhalten!
Um 11 Uhr traf sich die Szene gemeinsam am Würselener Wall, um bei kühlen Getränken und einigen Leckereien vom Grill in Erinnerungen zu schwelgen und sich gegenseitig erlebte Geschichten zu erzählen. Als Ehrengast konnten wir Clirim Bashi, welcher von 1998 bis 2002 das schwarz-gelbe Trikot trug und auf dem Alten Tivoli gespielt hat, begrüßen und einige Fragen stellen. Er war bereit ein Interview zu geben welches alle Anwesenden live miterleben konnten. An seinen Worten ließ sich deutlich erkennen, dass auch die Spieler damals den Geist des alten Tivolis spüren konnten. Auch, und das für uns sehr überraschend, schaute Jupp Martinelli vorbei und gab uns ein spontanes Interview. Danke danke! Der Glanz der alten Tage blitzte an diesem Tag ab und zu durch und man ist sich einig, dass egal was mit dem letzten Rest des Alten Tivolis letztendlich passiert, es sich lohnt dafür zu kämpfen!
Anderthalb Stunden vor Spielbeginn setzte sich der Trott in Bewegung um zur neuen Spielstätte aufzubrechen, denn dort wartete ja auch noch unsere 7-Jahres-Choreo. Nachdem alle Utensilien für die Choreo am rechten Platz waren liefen die Mannschaften auch schon ein und wir legten los. Den Stimmungsblock erfüllte ein Meer aus schwarz-weiß-gelben Fähnchen, bevor die Blockfahne mit unseren 3 Gruppenlogos hoch ging! Am Zaun prangte der Schriftzug KARLS 7 BANDE, wobei die Sieben im Logo der Alemannia das A ersetzte. An den oberen Ecken der Blockfahne waren unsere großen Bande und Ultras Schwenker positioniert und rundeten das Bild perfekt ab! Auch nachdem die Blockfahne wieder runter ging, wurden die kleinen Fähnchen wieder geschwenkt und das Stück war vollbracht! Alles in allem eine Choreografie mit der wir zufrieden sein können und alles so ablief wie wir es uns vorgestellt haben.
Auch Oberhausen brachte eine kleine Choreo mit, welche an ihr letztes Gastspiel in Aachen anknüpfte und gaben durch weiße Shirts und einen Fischerhut ein durchaus geschlossenes Bild ab.
Zum Spielverlauf gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sagen. Die Schiedsrichterleistung war standesgemäß schlecht und ein Ex-Alemanne bereitete unserem Sturm erhebliche Kopfschmerzen in Hinsicht auf die Chancenerarbeitung. Das Spiel war von Kampf geprägt und spielte sich weitesgehend im Mittelfeld ab. Einige strittige Entscheidungen sowie die kampfbetonte Spielweise gaben leider kein attraktives Spiel ab, jedoch ist uns diese Einstellung und der Kampfeswille viel wichtiger und wir werden uns sicher nicht beklagen! Oberhausen ist in dieser Saison ein ernstzunehmender Gegner gegen welchen man sich mal wieder gut präsentierte. Irgendwann kommen die Siege!
Stimmungsmäßig war es ein Auf und Ab wobei der Höhepunkt sicherlich auf dem eintretenden Platzregen folgte. Der Block sang sich in einen regelrechten Rausch und T-Shirts wurden sich von den Leibern gerissen als würde die Sonne über Aachen brennen. Es war kalt. Es war geil! Im Folgenden konnte man leider nicht mehr an diese Phase anknüpfen, jedoch war es sicher kein schlechter Auftritt des Stimmungsblocks an diesem Spieltag! Oberhausen konnte man auf der Süd, bis auf den Scheiß DFB Wechselgesang, nicht vernehmen. Dennoch wussten sie durch ihren geschlossenen Auftritt optisch zu überzeugen.
Nach dem Spiel verbrachten wir noch einige Stunden am Alten Stadion und in der Stadt ehe es am Abend mit der Gruppe zu unseren Freunden nach Kerkrade ging, wo die Ultras ihr 7,5 jähriges Bestehen feierten! Dafür natürlich noch ein dickes BEDANKT an die Koempels nach Kirchroa! Auf die nächsten gemeinsamen Jahre!
Alles in Allem ein durchaus gelungener Spieltag und ein schöner Abend, mit vielen Freunden und Gesprächen, wo einfach mal die Sau raus gelassen wurde.
Nächste Woche geht es nach Siegen gegen den Aufsteiger aus Erndtebrück. Auf einen Sieg!
Karlsbande Ultras

 
Sa, 26.08.17 SC Wiedenbrueck - Alemannia Aachen 26.08.2017

Zuschauer: 910 (davon ca. 350 Öcher)

05. Spieltag SC Wiedenbrueck - Alemannia Aachen 1:1

Nach der Auswärtspleite beim amtierenden Regionalliga- West Meister Viktoria Köln führte uns das zweite Auswärtsspiel in Folge zum Ostwestfälischen Dorfverein aus Wiedenbrück. Am Samstagmorgen machten sich beinahe überpünktlich zwei randvolle Karlsbande Busse auf den Weg nach Ostwestfalen. Die ca. 230 km lange Tour durch das Bundesland verlief wie gewohnt unspektakulär und aber feucht- fröhlich..In Wiedenbrück angekommen erwartete uns ein doch ziemlich großes Polizeiaufgebot samt einer Klettereinheit die kurzer Hand mal die Garage des Nachbarn geentert hatte um mit ihrer Kamera eine bessere Sicht auf den Eingangsbereich zu erhalten!? Da uns bereits im Vorfeld klar gemacht wurde, dass man das Kartenkontigent für die Sitzplatztribüne, welche die gesamte Ultraszene in den letzten Jahren, zum akustischen Vorteil genutzt hatte, drastisch reduziert wurde, blieb uns nichts anderes übrig, als uns auf der 5-stufigen Hintertortribüne breit zu machen und bei einer Bullenhitze die üblichen Vorbereitungen für das Spiel zu treffen. Völlig unverständliche Aktion der Gastgeber, da in den letzten Jahren niemals irgendwelche Probleme entstanden wenn wir den Sitzer genutzt haben. Vielleicht sollte der Glatzköpfige, jedes Jahr auf`s neue und gefühlt auch jedes Jahr ein bisschen mehr, extrem nervige Sicherheitssheriff mal ein bisschen mehr durch die Hose atmen und lockerer werden, oder besser noch - ausgetauscht werden!
Die Stimmung im Gästeblock könnte man als durchaus in Ordnung betrachten. Eine gute Auswahl an Liedern, unter denen sich auch ein kürzlich neu eingeführtes befand,welches bisher ganz gut von der "Kurve" aufgenommen wurde, schallten in einer oftmals guten Lautstärke über den Sportplatz. Hier und da flachte die Stimmung etwas ab, wo aber sicherlich das Wetter seinen Teil dazu beigetragen hatte. Aber im großen und ganzen kann man auch mit diesem Auftritt zufrieden sein. Das Bild der "Kurve" wusste an diesem Tag, wie auch schon bei den vorherigen Spielen, durch konstanten Einsatz von Schwenkfahnen in allen größen, sowie einigen Doppelhaltern zu überzeugen. Von der Heimseite war natürlich erwartungsgemäß und gewohnt nichts zu vernehmen. Selbst der Jubel zum Ausgleich wäre im Gästeblock ohne Stadionsprecher wohl kaum zu hören gewesen.
Zum Spiel ist zu sagen, das leider wieder ein sehr guter Auftritt der Herren auf dem Rasen, die in ungewohntem Weiß auftraten,nicht mit 3 Punkten belohnt wurden. Die erste Chance hatten die heimischen Ostwestfalen in der 14. Minute doch ab dann kann man das Spiel durchaus als ausgeglichen bezeichnen. Die Mannschaft bot bei gefühlten 40 Grad auf dem Rasen einen Fight und belohnte sich in der 58. Minute dann auch mit dem Führungstreffer durch Mickels. Danach hatte man das Spiel im Griff und eine höhere Führung wäre durchaus verdient gewesen. Leider kam es aber wie es kommen musste... In der 70. Minute brachte Tobi Mohr den Spieler Maier des SC Wiedenbrück im Strafraum zu Fall und der Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Der gefoulte Spieler trat selbst an und verwandelte den Ball zum 1:1 Endstand im mit ca 910 Besuchern eher mäßig gefüllten Jahnstadion. Unser Fazit zum Spiel: Wieder ein mal eine sehr kämperisch engagierte Mannschaft die versucht jeden Zentimeter des Spielfelds zu beackern und mit Leidenschaft und Siegeswillen auftritt, auch wenn sich die Mannschaft erst einmal mit 3 Punkten belohnen konnte. Diese Leistungen lassen dennoch auf mehr hoffen.
Die Rückfahrt verflief ähnlich wie die Hinfahrt. Ereignislos aber sicher nicht langweilig und Stimmungsvoll.
Am kommenden Samstag ist mit Rot- Weiss Oberhausen einer der interessanteren Gegner auf den Rängen und auf dem Rasen zu Gast am Tivoli. Wir hoffen nach dem Spiel den zweiten Heimdreier mit unseren Jungs feiern zu können.
Karlsbande Ultras

 
Alemannia Aachen - Thankful for every moment! 19.07.2017


 
Sa, 19.08.17 Viktoria Koeln - Alemannia Aachen 19.08.2017

Zuschauer: 2680 (davon ca. 1500 Öcher)

04. Spieltag Viktoria Koeln - Alemannia Aachen 4:2

Am vierten Spieltag der noch jungen Saison ging es für die Alemannia zum Spitzenspiel gegen den Meister der letzten Saison in den Sportpark Höhenberg nach Köln. Dank der tollen Aufstiegsregel scheiterte Viktoria in der Relegation trotz eines Auswärtssieges an Carl-Zeiß Jena, da man Zuhause mit 2:3 verlor. Wie auch die Jahre zuvor entschied man sich für eine geschlossene Anreise per Zug in den Kölner Osten. Für dieses Spiel wurden, passend zum Motto der Choreo, "Thankful for every Moment"-Shirts in Gelb verkauft. Diese fanden bereits am Bahnhof reißenden Absatz. Somit gab der Mob sowohl bei der Anreise, als auch später im Stadion ein geschlossenes Bild ab. Die Hinfahrt verlief, trotz übermäßig vielen Bullen bei der Abfahrt, als auch bei der Ankunft in Köln recht ruhig und man erreichte trotz Verspätung der Bahn überpünktlich das Stadion. Dort hatte man dann ausreichend Zeit die Choreo vorzubereiten und den Zaun mit den üblichen Zaunfahnen sowie dem großen Spruchband zu schmücken. Diese Zeit war auch nötig, um dem starken Wind entgegen zu wirken und das Spruchband entsprechend zu befestigen. Nachdem die Fähnchen in den Farben Schwarz, Gold und Silber in den abgetrennten Bereichen verteilt waren, konnte es auch schon losgehen. Die Aktion ergab ein sehr schönes und zufriedenstellendes Bild zum Einlaufen der Mannschaften. Somit haben sich alle Anstrengungen gelohnt und man darf auch mal mit sich selber zufrieden sein.
Das Spiel hatte das Prädikat Spitzenspiel und wurde diesem auch gerecht. Leider mit dem falschen Sieger am Ende. Doch der Reihe nach. Die Männer in Gelb kamen gut ins Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Die Gastgeber gingen trotz der schwarz-gelben Überlegenheit in der 28. Minute durch einen Elfmeter in Führung. Alemannia kurz geschockt und dies nutzte Köln nur vier Minuten später aus um per sehenswertem Freistoß die Führung zu erhöhen. Nachdem der Schock verdaut war, kam man wieder besser ins Spiel und wurde durch Fejzullahu´s Treffer fünf Minuten vor der Pause mit dem Anschlusstreffer belohnt. Nach der Pause ging es schwungvoll weiter. Nachdem Kühnel den Pfosten getroffen hatte, köpfte Heinze eine Ecke nur eine Minute später zum umjubelten Ausgleich ein. Der Kampf wurde jedoch durch Ex-Alemanne Junglas durch seinen Treffer in der 55. Minute jäh beendet. Zwar hatte man auch in der Folge mehr Spielanteile, konnte diese aber in nichts Zählbares verwandeln, bis in der 82. Minute das doch eher unverdiente 4:2 den Deckel auf die Partie setzte. Trotz Kampf und gutem Spiel der jungen Mannschaft verloren. Mund abwischen und weiter machen.
Die Stimmung auf unserer Seite ließ leider viel Luft nach oben. Zwar erreichte man das ein oder andere Mal eine ordentliche Lautstärke, schaffte es aber nicht diese konstant auf diesem Niveau zu halten. Im Gegensatz zum letzten Spiel im Sportpark Höhenberg, füllte man dieses mal den größeren der beiden Blöcke auf der Längsseite und machte somit mehr als die Hälfte der anwesenden Zuschauer aus. Besonders nach dem erneuten Rückstand ließ die Lautstärke nach und man konnte nur noch den üblichen Stimmungshaufen zum Singen animieren. Die Fans der Viktoria konnte man wie immer lediglich nach den Toren kurz wahrnehmen. Sonst hörte man von diesen nicht viel.
In der ersten Halbzeit beteiligte man sich noch an der bundesweiten Aktion gegen den verhassten Verband und zeigte seine Meinung zu den Machenschaften der Herren aus Frankfurt auf einem Transparent. "Fick dich DFB !!!". Untermalt wurde die Aktion noch durch diverse Gesänge. Auch ein Wechselgesang mit den aktiven Fans der Viktoria durfte dort nicht fehlen. Die dazugehörigen Spruchbänder sollten nacheinander gezeigt werden. Leider klappte dies nicht wie gewünscht und alle Spruchbänder gingen zur gleichen Zeit hoch, was leider nicht das gewünschte Bild ergab.
Nach dem Spiel machte man sich geschlossen auf die Rückreise, um den Abend noch in gemütlicher Runde auf dem Öcher Bend ausklingen zu lassen und sich noch das ein oder andere Getränk zu gönnen.
Karlsbande Ultras

 
Infoabend zur JHV 16.08.2017

 
Sa, 12.08.2017 Alemannia Aachen - Rödinghausen 12.08.2016

Zuschauer: 5700 (davon ca. 10 Rödinghausen)

3. Spieltag Alemannia Aachen - Rödinghausen 3:1

Nach zwei kämpferischen Auftritten unserer Mannschaft in den Vorwochen, die einen guten Eindruck hinterlassen haben, kam es an diesem Samstagnachmittag zum Heimspiel gegen Rödinghausen. Es war von vorneherein ein intensives Wochenende, an welchem viele Termine und Neuerungen innerhalb und rund um unsere Gruppe anstanden.
Im Stadion haben wir wieder einen eigenen Info- und Verkaufsstand. An diesem kann man auch die Petition unterschreiben, welche aus der Kampagne ''Kulturgut Tivoli erhalten'' hervorging und Unterschriften gegen den Abriss des Würselener Walls, dem letzten verbliebenen Stück des altehrwürdigen alten Tivolis, bündelt. Nachdem wir uns vergleichsweise früh auf den Weg zum Stadion gemacht hatten, konnte man mit Freude feststellen, dass auch der Rest des Öcher Anhangs das Vorhaben bezüglich des Würselener Walls mit Freude unterstützt!
Im Block angekommen beflaggte man den Zaun, tauschte sich untereinander etwas aus und ehe man sich versah begann auch schon das Geschehen auf dem Rasen. Die Jungs auf dem Platz machten es uns gleich und starteten motiviert in die Partie. Es schien als könne man den Schwung aus den ersten beiden Saisonspielen mitnehmen und unser Team spielte munter und mutig auf. So war es nur verdient, dass die Alemannia in Person von Torunarigha in der 33. Minute zum 1:0 einnetzte! Bis zur Halbzeit konnte man diese Führung verteidigen und spielte weiter nach vorne und setzte den Gegner unter Druck. Wie auf dem Rasen konnte auch der Stimmungsblock optisch wie akustisch in der ersten Halbzeit überzeugen. Bei dem Regionalligatrott der sich spätestens in der letzten Saison eingestellt hatte, sind die ersten Saisonspiele echte Highlights in Sachen Emotion und Zusammenhalt!
In Halbzeit 2 gab es noch ein Spruchband unsererseits, was auf die neue Kampagne aufmerksam machen sollte. ''Kulturgut Tivoli erhalten - Rettet den Würselener Wall'' . Eins ist klar! Das können wir nur gemeinsam schaffen!
Nach der Pause machten die Jungs aus Rödinghausen den fitteren Eindruck und drückten die junge Aachener Mannschaft immer weiter hinten rein. In der 66. Minute traf Rödinghausen dann auch und der (mittlerweile leider) verdiente Ausgleich war gefallen. Es wurde immer mehr zu einer umkämpften Partie in welcher sich unsere Tivoli-Kicker nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten. In der 81. Minute konnte Nebi mit einem Kopfball die Führung zurückerobern, welche in der 85. Minute durch einen Strafstoß, geschossen von Fejzullahu, gefestigt werden konnte. Damit konnte das junge Team um Trainer Fuat Kilic den ersten Dreier der Saison einfahren! Dies ist wahrlich ein junges, motiviertes und leidenschaftliches Team, was uns zu Beginn dieser Spielzeit entzückt, auch wenn der Sieg durch die zweite Halbzeit nicht immer sicher schien. Weiter so Jungs!
In der zweiten Halbzeit konnte die Stimmung nicht immer überzeugen, doch gab es phasenweise starke Akzente. Vor allem nach Chancen und den Toren für unsere Alemannia konnte der Block nochmal richtig aus sich raus kommen, sodass man am Ende von einem gelungenen Spieltag sprechen kann. Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans scheint immer besser und vertrauter zu werden.
Wichtig wird es in den nächsten Wochen und Monaten sein, dass jeder Alemanne zusammenhält, in der Frage um den Würselener Wall, im entschiedenen „Nein“ gegenüber Investoren und natürlich im Zusammenspiel zwischen Rängen und Rasen!
Der Spieltag wurde abends noch auf einer Grill-Party in Kerkrade ausklingen gelassen und fand so auch noch ein feuchtfröhliches Ende!
Karlsbande Ultras 2010

 
Sa, 05.08.2017 SC Verl – Alemannia Aachen 05.08.2016

Zuschauer: 1411 (davon ca. 800 Öcher)

2. Spieltag SC Verl – Alemannia Aachen 2:2

Erstes Auswärtsspiel der neuen Saison und direkt eine der weitesten Touren, falls man in dieser Liga überhaupt eine Strecke weit nennen kann. Jedenfalls freuen sich viele über jeden gefahrenen Kilometer mehr, den wir zusammen als Gruppe verbringen können. Nach dem guten ersten Heimspiel unserer neuen jungen Mannschaft war die Vorfreude bei den meisten Öchern groß. Unsere Gruppe startete früher als sonst mit 2 Bussen Richtung Verl. Wollte man eigentlich noch einen Badesee vor Spielbeginn ansteuern, entschied man sich auf Grund des starken Regen während der Fahrt doch für ein Spaßbad. Aber dank vieler Staus und einer kurzen Vollsperrung der Autobahn wurde der Plan auch wieder schnell verworfen und nur noch die größten Optimisten hofften noch wenigstens bei strömendem Regen ein paar Bahnen im Freibad in Verl selber zu ziehen. Da die Verkehrssituation sich aber nicht besserte musste man leider direkt das Stadion ansteuern und kam dort circa 1 1/2h vor Spielbeginn an. Die ersten Grünen und Ordner waren ziemlich überrascht das wir schon da waren und stellten sich schon vorm Block auf. Wir entschieden uns aber am Parkplatz noch was zu quatschen und auf die anderen Gruppen zu warten. Nach emotionaler Ansprache für alle Mitreisenden um alle nochmal zusätzlich zu motivieren zog es uns dann zum Stadion da noch ein Intro vorbereitet werden musste. Ebenfalls war wieder Trommel und Megaphon verboten, so dass wieder alles probiert wurde die Sachen über andere Wege reinzubekommen. Doch dieses Mal mussten wir uns eingestehen das wir keine Chance hatten. Ein extrem hohes Polizei- und Ordneraufkommen ließ nichts zu. Dennoch wusste man sich zu helfen und sorgte für Alternativen. Das Intro musste ebenfalls auf die 2te Hälfte verschoben werden, da noch zu viele Aachener vor den Stadiontoren standen und auch viele Ultras erst zum Spielbeginn reinkamen. So gab es zum Spielbeginn die üblichen Fahnen zu sehen und man startete lautstark ins Spiel .Die komplette erste Halbzeit drehte man komplett ganz stark auf und hatte eine gute Mitmachquote. Ab und an zogen auch die anderen mitgereisten Aachener mit. Mit Hilfe das Dachs, einem gut aufgelegtem Anstimmer und einem motiviertem Haufen konnte man die 45 über eine sehr gute Lautstärke erreichen. Hier sieht man wieder mal was möglich ist. Kurz vor der Halbzeit erzielte unsere junge Mannschaft noch die verdiente Führung was der Stimmung nochmal zusätzlich gut tat. In der Halbzeit wurde dann alles für ein Chaos Intro vorbereitet. Am Zaun brachten wir die Fahne "Rauchen ,Saufen ,Fliesentisch , wir sind Aachens Unterschicht" an. Bisschen Spaß muss gerade bei uns immer sein. Und auch optisch sah alles ansprechend aus. Abgerundet von Fahnen, Doppelhältern, Ballons , Konfetti , Shooter usw.. Konnte man mit zufrieden sein. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Hammel auch direkt das 2:0 für unser Team. Eigentlich sollte jetzt Absolute Vollstoffstimmung herrschen aber leider kam man nicht mehr an die ersten 45 Minuten ran. Vermutlich lag es an nicht vernünftig kommunizierten Absprachen das einige im Block nicht mehr 100% gegeben haben. Das alles wurde nach dem Spiel zwar direkt geklärt, der Stimmung in der zweiten Halbzeit merkte man es aber deutlich an. YC zeigte Anfang der zweiten Hälfte noch ein Spruchband zur 50+1-Regel, welche ja gerade in Hannover probiert wird auszuhebeln. Und dies darf definitv nicht passieren! Unsere junge Mannschaft verspielte unglücklich auch noch die Führung und so stand es 2:2 und trotz einiger guter Chancen gelang uns auch kein weiteres Tor mehr. Schade aber böse kann man keinem der Jungs sein. Mundabwischen und weitermachen! Dann muss nächste Woche Zuhause halt Rödinghausen weggeschmiert werden. Aufjedenfall wieder ein ordentlicher Auftritt der Spaß macht und man sich wieder aufs nächste Spiel freuen kann. Auf dem Rückweg tauschte man sich dann noch aus bevor der Großteil nachher noch gut feierte und man lieber noch einige Stunden mehr gefahren wäre. So erreichte man nach 20 Uhr die Kaiserstadt und kann sich aufs nächste Wochenende freuen. Danke an 20 mal Roda Kerkrade und die Jungs aus Bonn die uns in Verl unterstützten.
Karlsbande Ultras 2010

 
Fr, 27.07.17 Alemannia Aachen - Gladbach II 04.08.2017

Zuschauer: 9100 (davon ca. 400 aus Gladbach)

01. Spieltag Alemannia Aachen - Gladbach II 1:1

Nach einer endlos erscheinenden Zeit war es heute wieder soweit. Fußball!
Die Sommerpause endlich überwunden, galt es heute die Bauern aus Gladbach zu schlagen. Nach einer Saison mit erneuter Insolvenz-Anmeldung und vielen Abgängen im Kader, waren wir umso gespannter auf die neue Saison und die neue Mannschaft, wie sie sich wohl im Pflichtspielbetrieb schlagen würde! Die einen mit mehr die anderen mit weniger Hoffnung auf eine vielversprechende Spielzeit, traf man sich in großer Runde frühzeitig um den Spieltag einzuläuten. Der Grill wurde angeschmissen und das ein oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet.
Im Block hängt seit dieser Spielzeit auch wieder offiziell die Hauptzaunfahne unserer Gruppe, was uns mit großem Stolz erfüllt! Die letzten Spieltage der vorangegangenen Saison hatten wir uns dazu entschieden, nachdem unser ehemaliger Geschäftsführer endlich den Hut genommen hat, die Fahne wieder mit rein zu nehmen. Nach ergiebigen Gesprächen mit der neuen Führung der GmbH ist man wieder große Schritte aufeinander zugegangen, in Folge dessen wurde auch das Verbot zum ersten Spieltag aufgehoben. Außerdem durften wir auch endlich wieder eines unserer Mitglieder im Block begrüßen! Willkommen zurück!
Das Spiel wurde mit einer kleinen Choreo der Yellow Connection eingeläutet, was somit auch die erste Choreo der Gruppe darstellte. Zwei Spruchbänder mit den Worten "Turnsportverein" und "unabhängig seit 1900",ein ausgerolltes Alemannia Wappen, abgerundet mit schwarz gelben Papptafeln. Eine kleine und gut gelungene Choreo!
Auf dem Platz startete die junge Mannschaft genau wie der Stimmungsblock sehr intensiv und stark in das Spiel. Selbst die größten Kritiker sollten von dem engagierten Auftritt unserer Alemannia überzeugt worden sein. Wir spielten die Fohlen regelrecht an die Wand, ohne den hochverdienten Führungstreffer zu erzielen. Wir können mit der ersten Halbzeit spielerisch wie auch auf den Rängen äußerst zufrieden sein! So wurde durch Liedwahl und Mitmachquote, auch teilweise über die ganze Süd, eine richtig gute Lautstärke erzeugt und konnte überzeugen. Doch wie das nunmal so ist, gerade bei unserer geliebten Alemannia, machst du die Dinger vorne nicht rein, kassierste hinten ein Ding. So geschehen in der 55 Minute. 0:1! Typisch Alemannia. Die junge Mannschaft allerdings ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte weiter, erarbeitete sich Torchancen und zeigte Kampfgeist und Leidenschaft! Tatsächlich dauerte es nicht lange ehe Fejzullahu, einer derjenigen die ihren Vertrag hier verlängert haben, in der 64. Minute einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:1 Ausgleichstreffer einnetzte. So sehr die Mannschaft und auch die anwesenden Fans bemüht waren, dass dieses Spiel noch den rechtmäßigen Sieger herausstellen würde, kam unser Team nicht über das 1:1 Unentschieden gegen die U23 aus Gladbach hinaus.
Und auch wenn man in der zweiten Halbzeit nicht an die Stimmung und Lautstärke der ersten herankam, war man trotzdem überzeugt, der Saison einen ordentlichen Start verpasst zu haben. Alles in allem ein Spiel, welches Lust auf mehr macht! Mit dieser Einstellung, auf und neben dem Platz, kann man als Einheit zusammen wachsen!
Nach dem Spiel ließen wir den Spieltag zusammen als Gruppe mit ein paar Getränken und Snacks ausklingen. Nächste Woche steht dann in Verl das erste Auswärtsspiel der Saison an! Die Hoffnung auf eine gute Auswärtstour und einem engagierten Spiel unserer jungen Mannschaft steigt von Tag zu Tag.
Karlsbande Ultras 2010

 
HALLE GESUCHT! 30.07.2017