.: Karlsbande Ultras :.
 

 
Spielberichte Hinrunde 18/19
Sa, 10.11.18 Alemannia Aachen - Dortmund II 10.11.2018

Zuschauer: 5300 (davon ca. 25 Gäste)

17. Spieltag Alemannia Aachen - Dortmund II 0:0

Das letzte Spiel der Hinrunde sollte gegen die Dortmunder Zweitvertretung bestritten werden. Nachdem Dortmunds Zweitvertretung letzte Woche die Affen aus Essen mit 5:0 abgeschossen hatte, blieb abzuwarten, ob die Amateurmannschaft aus Dortmund auch in dieser Woche mehrere Profis aufstellen würde. Der Tag begann für uns in gewohnter Weise in bekannter Umgebung. Für den Magen gab es Chili con Carne und das ein oder andere Bier wurde vor dem Spiel getrunken.
Heute ging es nicht so zeitig zum Stadion wie es sonst üblich ist, da seitens unserer Gruppe noch ein Spruchband gegen den Sicherheitschef gemalt wurde, da dieser in einem Gespräch im Laufe des Vormittags äußerte, dass es sein Bestreben sei, die Aachener Fanszene, im speziellen die Ultraszene, aus dem Stadion zu verbannen.
Dementsprechend startete das Spiel gleich im Anschluss an die zu treffenden Vorbereitungen und der Stimmungsblock konnte zu Beginn nicht überzeugen. Im Laufe der ersten Halbzeit besserte sich die Stimmung etwas. Auf dem Rasen war unsere Elf die klar spielbestimmende Mannschaft. In der 30. Spielminute wurde das bereits angekündigte Spruchband gegen den Sicherheitschef gezeigt. Knoblich verpiss dich, auf ewig!
10 Minuten später schickte man aufgrund der Vorfälle in Dortmund und den einhergehenden Repressalien aufmunternde Worte nach Berlin. Hart bleiben! Nach dem Pausentee konnte der positive Verlauf der Stimmung der ersten Hälfte fortgesetzt werden und einige Male erreichte man die ganze Süd, wodurch das ein oder andere Lied lautstark die Mannschaft nach vorne peitschte. Diese nahm den Schwung mit und dominierte die Amateure aus Dortmund, einzig das erlösende Tor wollte nicht fallen. Schade!
Auch in Halbzeit Zwei zeigte man 2 Spruchbänder. Zum einen sendete man Glückwünsche ans Fanprojekt, welches in diesem Jahr ihr 10 jähriges Bestehen feiert, zum anderen machte man nochmals auf die erwähnte Problematik der Zweitvertretungen in der Regionalliga aufmerksam. Der Verband muss endlich einsehen, dass das Abstellen von Profis Wettbewerbsverzerrung ist und diese Mannschaften nicht in die Regionalliga gehören. Zweitvertretungen raus aus der Regionalliga.
Nach dem Spiel ließ man den Spieltag gemütlich bei Kaltgetränken ausklingen und so richtig hat kaum jemand das Gefühl, dass die erste Hälfte der Saison bereits gespielt ist, denn in der nächsten Woche kommt die Viktoria aus Köln zum Tivoli und die Winterpause beginnt erst kurz vor Weihnachten. Also heißt es mit 3 Punkten die Rückrunde zu beginnen und den Tabellenführer zu ärgern. Denn wie heißt es so schön, in der Rückrunde ist vieles möglich und auch Viktoria hat in den letzten beiden Spielen Punkte liegen lassen.
Karlsbande Ultras

 
Mi, 07.11.18 SV Union Rösrath - Alemannia Aachen 07.11.2018

Zuschauer: 1000 (davon ca. 400 Öcher)

1.Runde FVM Pokal SV Union Rösrath - Alemannia Aachen 0:7

Mittwoch Abend, Flutlicht, Pokal... klingt nach nem richtigen Hammer, doch leider reden wir hier nur über den FVM Pokal in dessen Finale wir uns im letzten Mai geschlagen geben mussten.
Neue Saison, neues Glück! Die Losfee bescherte uns in der ersten Runde den SV Union Rösrath, welcher sich letzte Saison mit dem Sieg des Kreispokals für den FVM Pokal qualifizierte.
Die Fahrt ins ca. 100 km entfernte Rösrath, ein Dörfchen irgendwo zwischen Köln und Bonn, verlief wie gewohnt ohne besondere Vorkommnisse und einige Feierabendbiere wurden sich auch gegönnt. Einzig und allein der quälende Feierabendverkehr, der mal wieder mit Staus ohne Ende glänzte, zerrte an den Nerven des Kutschers. Trotz allem wurde nach einer kleinen Erkundung des Dorfes der Sportplatz frühzeitig erreicht.
Vor Ort entschied man sich kurzerhand die fünfstufige Tribüne zu entern und nach den üblichen Vorbereitungen konnte es endlich los gehen.
Das Spiel ist schnell erklärt. Der Gastgeber befindet sich momentan im Mittelfeld der Kreisliga A und unsere Alemannia war von Anfang an der klare Dominant dieses Spiels. Unzählige Torchancen, 80% Ballbesitz und am Ende ein solides 0:7 für die schwarz gelben benötigen hier keine weiteren Erklärungen.
Zur Stimmung ist zu sagen, dass man da angesetzt hat wo man letztes Jahr auf etlichen Dorfplätzen aufgehört hatte. Viel Party, Gassenhauer, melodische Lieder am laufenden Band und das ein oder andere Lied was dem Aachener Anhang schon Jahre nicht mehr über die Lippen ging schallte in den Rösrather Abendhimmel. Die Stimmung hatte, wie man bereits in den letzten Spielen zur Kenntnis nehmen musste, seine Höhen und Tiefen, wobei die Höhen heute deutlich überwogen. Immer wieder konnte eine akzeptable und für die Umstände ordentliche Lautstärke an den Tag gelegt werden, was natürlich durch die Souveränität unserer Elf unterstützt wurde. Alles in allem ein Auftritt mit dem man zufrieden sein kann.
Man darf gespannt sein welches Los uns in der nächsten Runde erwartet. Vom Nachbarort unserer Stadt bis hin zum Favoriten ist alles drin.
Am Samstag geht es aber erstmal gegen die Zweitverwertung der Borussia aus Dortmund. Ob diese wieder mit millionenschweren Spielern aus der Mannschaft des Bundesligaspitzenreiters auftreten wird, wie beim 5:0 gegen RWE, bleibt abzuwarten.
Wir sehen uns im Stadion !
Karlsbande Ultras

 
Fr, 02.11.18 Bonner SC - Alemannia Aachen 02.11.2018

Zuschauer: 1200 (davon ca. 600 Öcher)

16. Spieltag Bonner SC - Alemannia Aachen 1:1

Der 16. Spieltag stand an und wir sahen uns mal wieder einem Freitagsspiel ausgesetzt. Da dies allerdings keine Neuigkeit in dieser Saison darstellt und sich die meisten so langsam aber sicher auf den Freitagabend Termin eingestellt haben, konnte man trotzdem mit einem vollen Bus in Richtung Ex-Hauptstadt aufbrechen.
Am Gästeparkplatz angekommen bereiteten wir einem unserer Mitglieder, welches gerade einen ziemlichen Schock hinter sich hat, per Spruchband eine große Freude. Wir halten zusammen Bruder! Auch ein paar bekannte Gesichter der ehemaligen Bande Bonn konnten wir am Parkplatz begrüßen und so machte man sich vor dem Spiel eine gute Zeit mit den Jungs, da die meisten von Ihnen noch mit Stadionverboten belegt sind. Als die beiden anderen Aachener Gruppen eingetroffen waren, ging es in Richtung Stadion. Dort sollte es dann nur mit Abgabe von Personalien, von jedem der PVC-Stangen oder Fahnen mit ins Stadion nehmen wollte, hinein gehen. Dieses Vorhaben des Bonner Ordnungsdienstes zerschlug sich allerdings binnen weniger Minuten woraufhin auch endlich der Gästeblock in Beschlag genommen werden konnte.
Auf den Rängen haben wir uns, wie auch im vorigen Jahr, für den Stehplatzblock auf der Haupttribüne entschieden. Das tut vor allem der Stimmung gut, welche sich unter dem Dach immer mal wieder hochschaukeln kann. Von unserer Seite wurden während des Spiels mehrere Spruchbänder gezeigt. Zu dem deutschlandweiten "Ihr kauft euch die Welt, wie Sie euch gefällt"-Spruchband, gingen außerdem noch Geburtstagsgrüße in Richtung Stockholm. Auch dem Kollektiv wurde in der Halbzeit nochmal zu Ihrem 5-jährigen Bestehen gratuliert. Das letzte Spruchband richtete sich an Erfurt, wo der RWE kurz vor dem endgültigen Aus steht. Diese Situation kennen wir nur zu gut und wir hoffen, dass sich der Traditionsverein irgendwie aus dieser Lage befreien kann. Die Yellow Connection hing ihr Spruchband "Fußball ist Samstags!" am Zaun auf.
Zum Spiel ist nicht allzu viel zu sagen, außer dass es das gleiche Bild wie vergangene Woche abgab. Die Alemannia machte das Spiel, nutzte aber nur eine ihrer vielen Torchancen und so kam das Team von Fuat Kilic nicht über ein 1:1 beim mehr oder weniger abstiegsbedrohten Bonner SC hinaus. Sehr schade, dass sich die Jungs nicht für ihre Bemühungen auf dem Platz belohnen.
Die Stimmung konnte zu Spielbeginn sehr überzeugen und fand ihren Höhepunkt in der 15. Minute, als unsere Jungs die Führung erzielten. Kurz darauf kassierten wir allerdings auch schon den Ausgleich, was der Stimmung aber erstmal keinen Abbruch tat. Im Laufe der ersten Halbzeit flachte die Lautstärke dann etwas ab, wobei es nie wirklich leise wurde. Die zweite Halbzeit konnte laustärkemäßig wieder mehr überzeugen und auch in Sachen Bewegung steigert sich der Aachener Haufen stetig. Man kann in jedem Fall mit diesem Auftritt zufrieden sein. Etwas Gutes haben die Spiele Freitagsabends dann doch, denn ob man nun an Köln II, Verl, Gladbach II oder eben Bonn zurückdenkt, die Stimmung konnte sich immer sehen und vor allem hören lassen.
Nachdem die Mannschaft mit Applaus verabschiedet und die Fahnen eingepackt waren, konnte es dann auch zurück zum Gästeparkplatz gehen. Dort angekommen bedankten sich die Jungs vom Kollektiv noch für die Glückwünsche unsererseits, ehe die Bonner Jungs verabschiedet wurden und es wieder in Richtung Heimat ging.
In Aachen wurde sich dann bis in die frühen Morgenstunden noch in der ein oder anderen Lokalität niedergelassen, ehe sich das Fußballwochenende dem Ende neigte.
Am Mittwoch geht es nach Rösrath, wo wir das Team in die nächste Pokalrunde peitschen wollen. Und du wirst sehn, Aachen in Berlin.
Karlsbande Ultras

 
Fr, 26.10.18 Gladbach II - Alemannia Aachen 26.10.2018

Zuschauer: 1250 (davon ca. 1000 Öcher)

15. Spieltag Gladbach II - Alemannia Aachen 2:1

Der 15. Spieltag führte uns zu einem Vorort von Heinsberg. Zwar musste man erneut an einem Freitag antreten, jedoch traf es uns nicht so hart wie noch in Verl, wo die Strecke mit über 250 km vergleichsweise schwieriger zu bewältigen war an einem Freitag. Heute konnten wir die Fahrt ganz entspannt mit dem Zug antreten. Mit einer ordentlichen Zugbesatzung und viel zu überfüllten Shuttle Bussen ging es folglich Richtung Spielstätte. Rückblickend hatte man wohl durchaus angenehmere Anreisen in Erinnerung. Am Stadion angekommen wurde sich dann mit Karten eingedeckt und nach den Kontrollen am Eingang konnte endlich der Sitzplatz-Block gefüllt werden. Die Eingangskontrollen in Gladbach, sind eigentlich jedes Mal der letzte Rotz. Dieses Mal haben Sie sich ein wenig zurückgehalten, deshalb ging auch alles etwas schneller als gewohnt. Zum 70. Ehrentag des verstorbenen Werner Fuchs, dem Manne der die Alemannia geprägt hat wie kaum ein anderer, wurde der Block mit der großen Werner Fuchs Fahne beflaggt. Alles Gute Trainer! Eingeläutet wurde die Partie durch eine sehenswerte Choreo zum fünfjährigen Bestehen des Kollektivs - Herzlichen Glückwunsch auch nochmal von unserer Seite!
Dann wurde auch noch Fußball gespielt und wir konnten unseren Augen kaum trauen, als nach 2 Minuten der Ball schon im eigenen Netz zappelte. Torschütze Mickaël Cuisance hatte letzte Saison noch 24 Bundesligaspiele für die Erstvertretung der Borussia absolviert. Die Tatsache an sich spricht hierbei Bände und zeigt einmal mehr, wie dringend Zweitvertretungen den Liga Alltag verfälschen!
Der Block gab trotzdem sein bestes, um die Mannschaft diesen Rückschlag verdauen zu lassen. Dies schien Früchte zu tragen und das Team zeigte sich wenig geschockt und nahm das Zepter in die eigene Hand.
Der Block präsentierte sich von einer guten Seite und konnte das gesamte Spiel über eine gute Lautstärke erreichen. Die Liedauswahl wusste zu überzeugen und trotz dem langen Rückstand konnte man die Mannschaft das ein oder andere Mal beflügeln. In der 50. Minute fiel dann der längst verdiente Ausgleich durch Bösing. Und auch danach gab das Team auch weiterhin Gas und drückte auf den Siegtreffer. Leider blieb uns dieser verwehrt und in Minute 86. trafen die Gladbacher Amateure auch noch zum 1:2. Damit war die Serie gerissen und nach 11 Spielen mussten wir mal wieder eine Niederlage einstecken. Trotzdem wurde der Mannschaft nach dem Spiel Mut zugesprochen, denn wer so kämpferisch spielt, kann auch mal verlieren. Außerdem hat sich diese Mannschaft in den letzten Wochen einfach eine gute Portion Respekt erspielt. Also Mund abwischen, weiter machen, und nächste Woche in Bonn gewinnen! Nach dem Spiel wurde man abermals, wie Schlachtvieh gen Bahnhof transportiert, bevor man die Zugreise artgerecht in der ersten Klasse antrat. Im Anschluss ließ der Großteil der Gruppe es sich noch in der Stadt gut gehen und ließ den Abend gemütlich in den Bars der Stadt ausklingen.
Nächste Woche geht es für uns, mal wieder, Freitags ran. Dieses Mal in Bonn, wo wir mit dem Support auf der überdachten Haupttribüne in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht haben.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 20.10.18 Alemannia Aachen - Straelen 20.10.2018

Zuschauer: 4900 (davon ca. 160 Gäste)

14. Spieltag Alemannia Aachen Straelen 4:0

Am 14. Spieltag stand nach dem unglücklichen Unentschieden in der Vorwoche in Verl das nächste Heimspiel auf der Agenda. Zu Gast, der Aufsteiger aus der Oberliga Niederrhein SV Straelen. Einem 15.000 Einwohner-Örtchen aus dem Kreis Kleve. Der Aufsteiger war dennoch respektabel in die Saison gestartet und stand mit nur einem Punkt, einen Platz hinter unserer Alemannia. Die Gruppe traff sich wie üblich bei Speis und Trank um den Spieltag einzuläuten. Nachdem sich genug gestärkt wurde, ging es rüber ins Stadion um die üblichen Vorbereitungen zu treffen. Als die beiden Teams dann das Grün betraten gingen in unseren Reihen der Kurve zahlreiche neuere Doppelhalter in die Luft, was ein vernünftiges und ansprechendes Bild abgab. Leider sah dies im Rest des Stadions ganz anders aus. Unsere Elf ist seit nunmehr Zehn Spielen ungeschlagen und spielt endlich wieder einen ansehnlichen Fußball. Dennoch stagniert die Zuschauerzahl bei ca. 4500. Ein paar Tage zuvor strömten noch 15.000 Leute ins Stadion, um eine 0:4 Niederlage im Testspiel gegen die Borussia aus Dortmund zu verfolgen. Wo sind denn die ganzen Leute bei diesem wichtigen Ligaspiel ? Alles meckern hilft aber nichts, wir sind immer da für unsere Alemannia und machen das Beste draus. Das Team auf dem Rasen überzeugte wieder auf ganzer Linie. Von Beginn an gab man den Ton an und erarbeitete sich die ersten Torchancen. In der 20. Minute gab es einen Elfmeter für Schwarz-Gelb, diesen konnte der Schlussmann von Straelen jedoch parieren. Doch statt sich zu ärgern, drückte unsere Elf weiter und ging in der 29. Minute durch Garnier in Führung um nur eine Minute später durch Bösing auf 2:0 zu erhöhen. Nachdem noch einige Chancen vergeben wurden traf Batarilo kurz vor der Halbzeit zum 3:0. In der 63, Minute erhöhte Garnier mit seinem zweiten Treffer auf 4:0. Dies war sicherlich sein kuriosester Treffer, da er 25 Meter vor dem Tor an den Kopf geschossen wurde und dieser Ball ins leere Tor hoppelte. Nachdem Jakusch sich auch das erste mal in diesem Spiel bewähren durfte und ein Eins gegen Eins für sich entschied und danach nicht mehr viel passierte waren die Drei Punkte im Sack und die Serie auf Elf Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Großer Jubel inklusive.
Trotz dieses bärenstarken Auftritts der Mannschaft, war die Stimmung auf den Rängen an diesem Tag eher glanzlos. Viel zu selten nahmen sich die Anhänger der schwarz- gelben ein Herz und versuchten die Kicker auf dem Feld in angemessener Lautstärke nach vorne zu peitschen. Zudem war es am heutigen Tag kaum möglich den Funke auf den Rest der Tribüne überspringen zu lassen und man somit von einer der schwächeren Auftritte in dieser Saison sprechen muss. Selbst im Bereich des Stimmungsblocks waren nur wenige Lichtblicke zu erkennen und es wurde nur ab und an einmal emotional. Warum man immer mit Höhen und Tiefen in Sachen Stimmung zu kämpfen hat ist und bleibt ein Geheimnis.
Die Gruppe Yellow Connection machte noch per Spruchband, auf die vom Verband verhängte Strafe des FVM Pokalfinales aufmerksam, welche allein zur Bereicherung des Verbandes verhängt wurde und an Seriösität 4 Monate später zweifeln lässt.
In der nächsten Woche geht es wieder mal am ungeliebten Freitag Auswärts ran, gegen die jungen Bauern aus Gladbach die nun mit zwei Zählern weniger hinter uns stehen und mit dem Zwölften Spiel in Serie auf Abstand gehalten werden sollten.
Karlsbande Ultras

 
Fr, 12.10.18 SC Verl - Alemannia Aachen 12.10.2018

Zuschauer: 1350 (davon ca. 300 Öcher)

13. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:1

Freitagabend. Knapp 250 km. Und Ferienanfang. Top Voraussetzungen für die Fußballfans, aus der Stadt mit dem schönsten Dom. Es hagelten Krankenscheine, der letzte Schultag wurde geschwänzt und die ein oder andere Vorlesung wurde nicht besucht, um dann mit einem doch sehr ordentlichen Haufen den Weg gen Verl anzutreten. Für diese Fahrt haben wir es uns nicht nehmen lassen einen 5-Sterne Bus zu ordern und in diesem wie Könige nach Ostwestfalen zu reisen. Die Hinfahrt verlief dementsprechend feucht fröhlich und trotz der widrigen Umstände konnte man das Ziel noch gut 20 Minuten vor Anpfiff erreichen. Das hatte in den letzten Jahren nicht immer funktioniert. Am Eingang angekommen, wurde die Trommel, wie erwartet, abgewiesen und so musste sich im Inneren des Blocks an jeglichem betrommelbarem bedient werden. Wie im Vorjahr war es ein Mülleimer, der letztlich den Takt angab. Fast pünktlich zum Anpfiff konnte dann der Support aufgenommen werden und die Mannschaft nach vorne gepeitscht werden. In der ersten Halbzeit schien das Team von Trainer Fuat Kilic noch ein wenig nervös. In Halbzeit 2 nahmen die Alemannen allerdings das Heft in die Hand und so konnte nach einer kurzen Druckphase die Führung erzielt werden. Kurz vor Ende der Partie glich Verl noch aus. Nicht ganz unverdient aber sicherlich immer bitter, wenn man ein so spätes Tor bekommt. Nichts destotrotz kann man in Verl mit einem Punkt leben. Außerdem sind wir nun schon seit 10 Spielen ungeschlagen. Muss man erstmal schaffen! Auf den Rängen hatte der Ultrahaufen sich wie jedes Jahr hinter dem Tor positioniert. Der Block lieferte richtig ab und konnte das ganze Spiel über eine hohe Lautstärke wie Mitmachquote erreichen. Bei fast jedem Lied konnte man sich in einen Rausch singen und so konnte man seinen eigenen Erwartungen aufjedenfall gerecht werden. Auch zwei Lieder aus alten Tagen konnte der Block nochmal zum Besten geben. Hoffen wir, dass Sie sich wieder etablieren können und demnächst wieder öfter in den Nachthimmel getragen werden. Das Tor führte zu einer Stimmung die den ein oder anderen Gänsehautmoment versprach, ehe kurz vor Schluss schon der erwähnte Dämpfer kam. Trotzdem wurde unsere Mannschaft auch nach dem Abpfiff noch für die aufopferungsvollen Leistungen der letzten Wochen besungen. Die Rückfahrt, inklusive Lichtershow, Star-Wars ähnlichen Leuchtattacken und der allseits bekannten Robbeneinlage auf der Rast, verlief leider wie im Fluge und das ein oder andere alkoholische Getränk wurde sich natürlich auch zu Gemüt geführt. Alles in allem kann man, trotz der unendlich beschissenen Anstoßzeit, von einer Tour sprechen, die einige Highlights zu bieten hatte und sich selbst meist als Highlight entpuppt. Am nächsten Samstag, empfangen wir den SV Straelen am Aachener Tivoli. Da wollen wir natürlich den dritten Heimsieg in Folge einfahren.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 06.10.18 Alemannia Aachen - SV Lippstadt 06.10.2018

Zuschauer: 4800 (davon ca. 130 aus Lippstadt)

12. Spieltag Alemannia Aachen - SV Lippstadt 1:0

Nach mittlerweile acht Spielen ohne Niederlage und davon vier Siegen, ging es an diesem Samstag gegen den gut aufgelegten Aufsteiger aus Lippstadt ran. Im zwölften Spiel durften wir heute "schon" zum dritten Mal samstags ran. Aus Fan-Sicht natürlich absolut inakzeptabel, aus Vereins-Sicht scheinbar kein Problem. Aber genug der Zahlen. Diesen Spieltag läuteten wir als Gruppe mit einem großen Frühstück ein. Eine gelungene Abwechslung, was man auch zahlenmäßig am Treffpunkt wahrgenommen hat. Heute ging es schon etwas früher in Richtung Stadion, um eine kleine Introaktion der Ultra Szene vorzubereiten, die sich gegen das neue Polizeigesetz richtete. Dazu gab es zunächst eine große Trauerfahne am Zaun. Zusätzlich wurden nach einer Minute hunderte Kondolenzkarten in Richtung Spielfeld geworfen. Danach wurde ein anderes Spruchband am Zaun enthüllt und viele kleinere und größere Pappfiguren und Schilder im Block hochgehalten. Außerdem wurden im Verlaufe des Spiels weitere Spruchbänder in Bezug auf das viel kritisierte neue Polizeiaufgabengesetz gezeigt. Auch auf das letzte Auswärtsspiel in Essen spielten wir mit einem Spruchband an, bei dem auf eine körperlich eingeschränkte Person, sowie seiner Mutter, eingeschlagen wurde. Ganz Aachen hasst die Polizei!
Fußball wurde dann auch noch gespielt. Und zwar gar nicht mal so schlecht. Die Alemannen konnten das Spiel über weite Strecken dominieren und liefen gerade in der zweiten Halbzeit ständig gegen das Lippstädter Abwehrbollwerk an. Nach vielen guten Möglichkeiten, konnte in der 86. Minute endlich unter emotionsgeladenem Jubel der Siegtreffer verbucht werden. Nach nun 4 Siegen in Folge geht den ganzen Nörglern damit auch langsam ihre Kritikgrundlage flöten. Ein Glück! In der ersten Halbzeit, eventuell mit der Tatsache zu begründen, dass es im Block einiges zutun gab, konnte man mit der Stimmung auf den Rängen wahrlich keine Bäume ausreißen. Die Bemühungen waren zu sehen, die Lautstärke ließ allerdings zu wünschen übrig. In der zweiten Halbzeit, begünstigt durch den Spielverlauf, wurde es stellenweise richtig laut auf der Süd. Bei einigen Liedern stieg gar die komplette Tribüne mit ein! Auch der Stimmungsblock konnte sich knapp 20 Minuten vor Schluss in einen regelrechten Rausch singen und gab der Mannschaft die nötige Kraft um in Minute 86. das Tor zum 1:0 zu erzielen. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft, nach den zuletzt überzeugenden Auftritten, nochmal gebührend gefeiert und dürfte nun mit breiter Brust in die nächsten Wochen und Duelle gehen! Den späten Nachmittag ließ man in schöner Runde bis in den Abend hinein mit Bundesligafußball, Bier, Grill und Fußballtennis ausklingen. Es scheint als seien die schweren Wochen vorerst überstanden und es macht Spaß die Alemannia siegen zu sehen. So verweilen wir die Woche über auf Tabellenplatz 3, was vor vier Wochen wahrscheinlich in allgemeinem Gelächter geendet hätte, wenn das jemand hätte prophezeien wollen. Am Freitag geht es in das knapp 250 km entfernte Verl. Leider hat der Verein aus Verl noch immer mit den Anwohnerbeschwerden wegen Lärmbelästigung zu und so wird uns auch in diesem Jahr etwas neues einfallen müssen, um das dortige Trommelverbot erfolgreich zu umgehen.
Karlsbande Ultras

 
So, 30.09.18 Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 30.09.2018

Zuschauer: 10100 (davon ca. 1100 aus Aachen)

11. Spieltag Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 0:1

Am 11. Spieltag der laufenden Saison stand der „Westschlager“ in Essen auf dem Plan. Am hiesigen Spieltag wollte man sich ebenfalls am landesweiten Aktionsspieltag gegen das geplante Polizeigesetz beteiligen, hierzu aber später mehr. Für uns startete der Tag morgens mit getrübter Stimmung, denn sowohl von uns als auch von YC, wurde am Freitag jeweils ein Ultra mit einem Stadtverbot belegt. Frühzeitig machte man sich auf den Weg nach Essen um kurz vor dem Ziel die beiden Jungs rauszulassen. Die restliche Fahrt verlief ereignislos. Frühzeitig erreichte man das Stadion in Essen und bereits aus dem Bus heraus war zu erkennen, dass der Freund und Helfer heute wohl Bock hatte. So wurde man mit Helm, Mundschutz und voller Kampfmontur begrüßt. Geschlossen ging es Richtung Eingang um dann zu erfahren, dass jegliches Material, bis auf eine Trommel und ein Megaphon, aufgrund der Pyro-Aktion im Vorjahr nicht erlaubt sei. Hier stieß man auf Verwunderung, denn im Vorhinein wurde dies in keinster Weise kommuniziert und man hatte die Info, dass alle üblichen Sachen wie gewohnt erlaubt seien. So schaukelte es sich hoch und die Bullen hatten nichts Besseres zu tun als einen körperlich Behinderten sowie dessen Mutter anzugreifen. Es folgten unbegründete Anzeigen wegen angeblicher Beleidigungen und Widerstand gegen Vollzugsvollstreckungsbeamte. Im Anschluss konnte man das mitgebrachte Tifo Material mit in den Block bekommen, die geplante Aktion gegen das neue Polizeigesetz musste jedoch draußen bleiben. Frechheit! Mit Verspätung enterte man dann den Gästeblock und war die ersten Minuten mit dem Beflaggen des Zauns und der Fahnenstöcke beschäftigt um anschließend den Support aufzunehmen. Unsere elf auf dem Platz fand gut ins Spiel und belohnte sich bereits nach 22 Minuten mit dem Führungstreffer durch Imbongo. Seitens des Gegners ging in Halbzeit keinerlei Torgefahr aus. Trotz früher Führung kam kein Schwung in den Aachener Anhang und die erste Halbzeit ist somit leider nicht sehr erwähnenswert. In der zweiten Hälfte legte man dann ein paar Schippen drauf und man fand eine bessere Liedauswahl. Das Gelbe vom Ei war die Stimmung in der zweiten Halbzeit jedoch auch nicht und somit zählt dieses Spiel stimmungstechnisch eher zu den enttäuschenden. In der zweiten Halbzeit war Essen die spielbestimmendere Mannschschaft, konnte jedoch nicht zum Torerfolg kommen. Leider wurden mehrere hochkarätige Konterchancen der Alemannen nicht in Tore umgewandelt werden. Die Mannschaft konnte die drei Punkte jedoch, zum Glück, in die Kaiserstadt entführen! Das gesamte Spiel über war der Essener Anhang nicht zu vernehmen womit wir den Entschluss ziehen, dass diese noch einen schlechteren Tag erwischt haben! Auf der Rückfahrt wurden die beiden Stadtverbotler wieder eingesammelt und auf der nächsten Rast wurde ihnen mittels Spruchband und Gesang Mut zugesprochen. Lasst den Kopf nicht hängen, wir halten zusammen! Nächste Woche findet das nächste Heimspiel statt und der Gegner heißt Lippstadt. Auf die nächsten drei Punkte!
Karlsbande Ultras

 
Mi, 26.09.18 Alemannia Aachen - TV Herkenrath 28.09.2018

Zuschauer: 4600 (davon ca. 90 aus Herkenrath)

10. Spieltag Alemannia Aachen - TV Herkenrath 5:1

In der zweiten Begegnung der englischen Woche stand am Mittwochabend das Heimspiel gegen den TV Herkenrath auf dem Plan. Nach einem verdienten aber dennoch relativ glanzlosen Sieg letzten Freitag bei der U23 vom FC, wollte man heute einen weiteren Dreier einsacken, schließlich stand uns auf dem Tivoli ein Aufsteiger gegenüber.
Die letzten Schulstunden geschwänzt, dem Chef einem vom Pferd erzählt warum man früher abhauen muss und die Spätschicht von Anfang an sein gelassen. Das ist Fanalltag bei Spielen unter der Woche. Nichts desto trotz stimmte man sich wie gewohnt mit kühlen Getränken ein paar netten Plaudereien und vorbereiteten Speisen auf den Kick vor.
Die Mannschaft war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft auf dem Grün, eine gelungene Aktion jagte die nächste und im weiteren Spielverlauf hörten auch die letzten Statistiker auf der Tribüne auf die Torchancen auf Seiten der Alemannia zu zählen. Im Endeffekt stand es zur Halbzeit 3:0 und am Ende 5:1 für die schwarz gelben Kicker, die im zweiten Spiel in Folge eine maximale Punkteausbeute auf die Tabelle zauberten.
Der heutige Spieltag stand im Zeichen der katastrophalen Spieltags Zerstückelung. Dazu wurde sich am deutschlandweiten Protest beteiligt und die ersten 20 Minuten des Spiels geschwiegen. Das klappte auch besser als gedacht und nach einigen Gesprächen mit den Fanclubs der Alemannia vor dem Spiel, blieb es tatsächlich die ersten 20 Minuten komplett still im Stadion. Außer bei den Toren natürlich. Paradox auch, dass die Mannschaft in den ersten 20 Minuten die besten 20 Minuten der Saison spielten. Nach dem Protest wurde das Team dann endlich gebührend für die Leistung gefeiert. Die Stimmung war größtenteils sehr ordentlich und wusste zu überzeugen. Natürlich auch dem Spielverlauf geschuldet, stieg phasenweise die ganze Tribüne mit ein und konnte die Mannschaft weiter nach vorne pushen wodurch auch der hohe Sieg zustande kam. Die perfekte Vorbereitung auf das nächste Spiel, welches am kommenden Sonntag in Essen stattfindet.
Nach dem Spiel wurde die Mannschaft nochmal richtig abgefeiert und auf die kommende Partie eingeschworen ehe es für die meisten relativ schnell Nachhause ging, da die meisten Menschen auf einen Donnerstag früh aufstehen müssen.
Karlsbande Ultras

 
Fr, 21.09.18 Köln II - Alemannia Aachen 21.09.2018

Zuschauer: 800 (davon ca. 600 aus Aachen)

9. Spieltag Köln II - Alemannia Aachen 1:2

Nachdem man sich letzte Woche vor heimischem Publikum mit einem sehr glücklichen und vielleicht nicht ganz verdienten Unentschieden in letzter Sekunde gegen den Tabellenletzten aus Kaan- Marienborn zufrieden geben musste, stand am Freitag Abend das Spiel gegen die Zweitvertretung des 1. FC Köln auf dem Programm.
Da die erste vom FC nur leicht zeitversetzt in der 2. Liga Metropole Sandhausen antrat, war klar das man diesen beschissenen Termin, der unverständlicher Weise von Seiten unseres Vereins noch begünstigt wird, im Franz- Krämer Stadion antreten musste.
Wie bereits in den Vorjahren entschied sich der Haufen um die Aachener Ultraszene für die Anreise per Regionalzug in die Millionenstadt. Die Fahrt verlief wie gewohnt feucht-fröhlich und bei netten Plaudereien und dem ein oder anderen Feierabendgetränk verging die kurze Bahnfahrt wie im Flug. In Köln angekommen wurde man mal wieder von einem riesigen und unverhältnismäßigen Haufen von Bullen in Empfang genommen, dass diese Anzahl an Ordnungshütern total überflüssig ist steht hierbei außer Frage. Zaun beflaggt, warm gesungen und ab ging es in die Partie.
Die schwarz- gelben Kicker um Trainer Kilic starteten wie gewohnt mit breiter Brust und druckvoll in das Siel, man schaffte es den Gegner zu dominieren doch zählbare Chancen konnte man sich nicht erarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt fand die Heimische Elf quasi nicht statt, doch dann kam die 16. Minute... Kölns erster Schuss Richtung Tor.. links unten 1:0! Schon wieder ist man aus dem Nichts in Rückstand geraten obwohl man das Spiel dominierte. Was man unserer Mannschaft dabei, wie in den letzten Wochen auch, nicht absprechen kann, ist die Moral. Nach kurzer Niedergeschlagenheit, raffte sich der Gästeblock, wie auch die Mannschaft auf dem Rasen, wieder zusammen und nahmen weiterhin das Zepter in die Hand. Bis zur Halbzeit hatte Köln dann keine erwähnenswerte Chance mehr. Auch im zweiten Spielabschnitt drückten die Alemannen auf das Kölner Tor. Und so blieb es unvermeidbar, dass unsere Mannschaft nicht nur den Ausgleich, sondern auch den Sieg in Halbzeit 2 noch eintüten konnte. Endlich wieder ein Sieg!
Auch der mitgereiste, schwarz gelbe Anhang legte an diesem Tag einen sehr ordentlichen Auftritt auf das Parkett. Durch einen guten Mix aus melodischen Liedern und einigen Schlachtrufen, schaffte man es die Jungs auf dem Rasen fast über die gesamte Spielzeit mit einer guten Lautstärke zu beflügeln. Das sich die Stimmung mittlerweile auf den Kern der aktiven Fanszene, die es immer wieder schaffte sich an diesem Abend in einen Rausch zu singen und Party ähnliche Zustände auf den fünf Stufigen Gästeblock zu zaubern, beschränkt, ist mittlerweile Gewohnheit. Zu hoffen bleibt das auch der Rest der Fans irgendwann über seinen Schatten springt und seine Pflicht alles für die Mannschaft zu geben erkennt.
Die Rückfahrt verlief nach dem Sieg mit guter Stimmung aber ohne besondere Vorkommnisse. Nach dem man den Hauptbahnhof der schönsten Stadt der Welt erreichte, ließen einige Jungs und Mädels den Abend bei kühlem Bier, Cocktails und glühenden Wasserpfeifen ausklingen.
Am Mittwoch haben wir den TV Herkenrath zu Gast am Tivoli, kein wirklicher Zuschauermagnet, aber ein Gegner gegen man den ersten dreier vor Heimischen Publikum einsacken muss! Wir sehen uns im Stadion !
Karlsbande Ultras

 
Do, 20.09.18 Protestspieltag Ankündigung 20.09.2018

,,Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.‘‘

So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten ,,runden Tisch‘‘ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

Diese Resignation bezieht sich dabei jedoch einzig und allein auf die besagten Gespräche, nicht jedoch auf unseren grundsätzlichen Kampf für einen anderen Fußball. Einen Fußball, der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten.

Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem 10. Spieltag, um.

In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten. Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten.

Über die genaue Ausgestaltung des Protests werden die jeweiligen Fanszenen informieren. Schließt euch den Protesten an, um ein einheitliches und starkes Zeichen zu setzen! Zeigt denen da oben, dass die Fans in den Stadien nicht gewillt sind, immer neue Auswüchse der Kommerzialisierung und Entfremdung in Kauf zu nehmen!



Die Fanszenen Deutschlands im September 2018

 
Sa, 15.09.18 Alemannia Aachen - Kaan-Marienborn 15.09.2018

Zuschauer: 4100 (davon ca. 25 Gäste)

8. Spieltag Alemannia Aachen - Kaan-Marienborn 2:2

Nach fünf Spielen in Folge ohne Niederlage, wovon jedoch lediglich eins gewonnen wurde, gastierte am achten Spieltag der Aufsteiger Kaan-Marienborn aus dem 3500 Einwohner zählenden Stadtteil von Siegen. Der Spieltag wurde wie immer gemütlich im Kreise der Gruppe begonnen, bevor es Top-Motiviert rüber ins Stadion zu diesem Highlight-Spiel ging. Falls hier jemand Ironie gefunden haben sollte, darf er diese gerne behalten. Wie erwartet klafften auf der Süd einige große Lücken. Selbst im Stimmungsblock hatte man mehr Platz als gewohnt. Dennoch machte man das Beste daraus und begann wie üblich das Team zu unterstützen. Einige fachsimpelten vor dem Spiel bereits, wie hoch der Sieg ausfallen würde. Jedoch spielte der Aufsteiger von Beginn an mutig mit und ging nach 24. Minuten sogar in Führung. Zwar machte unsere Elf das Spiel, wirkte jedoch Ideenlos. Nach der Pause das gleiche Bild. Alemannia läuft an und der Gegner geht in der 67. Minute sogar mit 2:0 in Führung. Unser Team gab sich jedoch nicht auf und wurde durch eine turbulente Schlussphase belohnt. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Bösing, unter Mithilfe des bis dahin starken Keepers der Gäste, den Anschluss. Eine Minute später bejubelte man bereits den Ausgleich. Jedoch hatte der Mann mit der Pfeife irgendwo im Gewusel als einziger im Stadion ein Stürmerfoul gesehen und gab den Treffer nicht. In der Nachspielzeit konnte Heinze dann doch noch den umjubelten Ausgleich erzielen. Nach nun bereits drei Unentschieden in Folge sind gegen die jungen Geißböcke, in der nächsten Woche, drei Punkte Pflicht. Bei der Stimmung gab es diesmal viel Luft nach oben. Zwar gab man im Stimmungblock sein bestes, konnte die recht leere und träge Tribüne jedoch nicht gänzlich kompensieren. Hoffen wir das dies lediglich eine Ausnahme war und bei den nächsten Spielen wieder mehr Leute Interesse daran haben unsere Elf zu unterstützen. YC zeigte während dem Spiel noch ein Spruchband, das die Vergabe von Strafen durch den Verband anprangert. Nach dem Spiel ließ man es sich noch einige Stunden gut gehen, bevor es zur Soli-Party zugunsten der Kampagne "Kulturgut Tivoli erhalten" ging. Da das Projekt mit hohen Kosten verbunden ist, organisierte man diese Party und konnte sich über zwei Bands freuen die der Einladung folgten und kostenfrei für das Projekt auftraten. Zwar ließ die Zahl der Besucher auch hier ein wenig zu wünschen übrig, dies machten die Anwesenden jedoch mit ihrem hohen Kosum alkoholischer Getränke wieder wett. Kommenden Freitag geht es zur zweiten Mannschaft des FC, dort gilt es seine Farben würdig zu vertreten und auch mal mehr als einen Punkt zu holen.
Karlsbande Ultras

 
So, 09.09.18 Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 09.09.2018

Zuschauer: 4100 (davon ca. 600 Öcher)

7. Spieltag Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 0:0

Am 7.Spieltag sollte uns die Reise ins bergische Land zum Wuppertaler SV führen. Sicher eines der interessantesten Auswärtsspiele der Regionalliga. Im Vorfeld der Partie wurde mit einem Retro-Trikot für die Kampagne "Kulturgut Tivoli erhalten" geworben, welches bei diesem Spiel den Block einheitlich geschlossen zeigen sollte. Nachdem sich die Partie wieder einmal vom Tittensender "Sport1" gekrallt wurde, fand das Spiel nun am eher ungeliebten Sonntagnachmittag statt.
So setzte sich unser Tross mit zwei gut gefüllten Bussen am Vormittag in Bewegung. Nach einer eher unspektakulären Hinfahrt, erreichte man frühzeitig den Spielort und hatte hier genügend Zeit, weitere Trikots zu verkaufen und die gewöhnlichen Aufgaben am Spieltag zu erledigen.
Zu Beginn des Spiels zeigten wir zudem eine Choreografie, die an den alten Tivoli erinnern sollte. Vor dem Block war groß "Tivoli - Mythos & Legende" zu lesen, während daneben zwei, auf Blockfahnen gemalte, Flutlichtmasten prangten. Die Aktion wurde mit Konfetti abgerundet. Passend dazu wurden am Ende weit über 500 Tivoli Retrotrikots verkauft, die dahinter einheitlich getragen wurden.
Das Spiel hatte recht wenig Highlights, so musste man sich in der Anfangsphase bei unserem Keeper Jakusch bedanken, der bis dahin wohl sein bestes Spiel im Aachener Dress machte. Im Laufe der ersten Halbzeit wurde die Alemannia zwar besser, jedoch fehlte vorne der letzte Pass. Gerade in der Anfangsphase konnte man sich im Stadion am Zoo immer wieder lautstark bemerkbar machen, die Stimmung ebbte jedoch ebenfalls von Minute zu Minute ab.
Im zweiten Durchgang wurde die Elf aus der Kaiserstadt drückender und hätte im Laufe der Zeit einen Treffer verdient gehabt, verpasste aber einige Male knapp. Am Ende musste man sich mit dem 0:0 anfreunden, ob es einem letztlich schmeckte oder nicht. Tabellarisch sicher zu wenig. Auch mit der Stimmung im zweiten Durchgang konnte man nicht zufrieden sein, zu selten schaffte es mehr als der Ultrahaufen sich lautstark an den Gesängen zu beteiligen. Nur in den letzten Minuten konnte die Mannschaft nochmal richtig nach vorne gepusht werden. Diese Leidenschaft auf den Rängen hätte man gerne über die gesamte Spielzeit vernommen!
Auf Heimseite gab es zu Beginn des Spiels einen 30-minütigen Stimmungsboykott. Anschließend präsentierte man einige Spruchbänder, die sich gegen die Fernsehübertragung richtete. Zudem prangte unter dem Block 90 Minuten ein "Fußball findet im Stadion statt! Scheiss Sport1"-Plakat. Stimmungstechnisch konnte man nur einige Minuten nach der Halbzeit vernommen werden. Die Protestaktionen der Wuppertaler wurden mit einer 15minütigen "Sendepause" ab der 75. Minute abgerundet, in denen man wieder auf sämtliche Akustik verzichtete.
Die Rückfahrt nach Aachen verlief ereignislos und man erreichte am frühen Abend die schönste Stadt der Welt. Am kommenden Wochenende empfängt man nun das Ligaschlusslicht und Aufsteiger Kaan-Marienborn aus dem Siegerland.
Karlsbande Ultras

 
Sa, 01.09.18 Alemannia Aachen - Rödinghausen 01.09.2018

Zuschauer: 4600 (davon ca. 10 Gäste)

6. Spieltag Alemannia Aachen - Rödinghausen 1:1

Nachdem man letzte Woche bei der Zweitverwertung von Fortuna Düsseldorf den ersten Dreier einfahren konnte, stand mit dem SV Rödinghausen an diesem Samstagnachmittag einer der vermeintlich stärkeren und finanziell besser aufgestellten Gegner dieser Liga auf dem Spielplan.
Wie gewohnt traf man sich an diesem Samstagmorgen zeitig um sich bei netten Plaudereien, dem ein oder anderen Scharmützel sowie ein paar kühlen Getränken gemeinsam auf das Spiel einzustimmen. Viele waren sehr zuversichtlich heute endlich den ersten Heimerfolg der Schwarz-Gelben feiern zu können.
Die Stimmung wurde allerdings schnell getrübt nachdem man auf dem Weg Richtung Stadion schon sah, dass der neue Ordnungsdienst, der einfach wie soll man das ausdrücken... die totale Scheisse ist, übernervös einem die Eingangstore vor der Nase zuknallte. Mittlerweile Gewohnheit, denn es gab bisher kein Heimspiel in dieser Saison wo man nicht mit den übermütigen, halbstarken Spackos aneinandergeraten ist. Diesmal hat es eine der anderen Ultragruppen getroffen, bei der grundlos Personen mit Hausverboten des Stadions verwiesen werden sollten. Nach einem ewigen hin und her mit 1000 Gesprächen, einem völlig überforderten Geschäftsführer und dem in Kindergartenmarnier eingeschnappten Chef des Ordnungsdienstes bekam man dann doch endlich das worauf wir die ganze Woche hin gefiebert haben! Fußball!
Das beflaggen des Zauns und das bestücken sämtlicher Schwenker fiel aufgrund der oben genannten Vorkommnisse etwas hektischer aus als gewohnt. Trotz Vollspeed schafften wir es nicht rechtzeitig zum Anstoß alle Vorbereitungen abzuschließen und demnach begann der Support unsererseits erst in Minute 4.
Die Schwarz-Gelbe Anhängerschaft startete sehr schleppend in die Partie, viel zu selten konnte der Funke vom Stimmungskern auf die gesamte Tribüne geschweige denn auf das gesamte Stadion, was mit 4600 Zuschauern mal wieder kaum gefüllt war, überspringen. Hier und da wurde es aber auch mal gut laut im Stadion und man versuchte mit aller macht die Jungs um Fuat Kilic nach vorne zu schreien. Warum eine konstant gute Lautstärke nicht über die gesamte Spielzeit in Aachen möglich ist, wissen nur Bahkauv und Karl der Große. Alles in allem ein Auftritt wie man ihn mittlerweile zuhause gewohnt ist.
Die Elf auf dem Rasen startete wie bereits in der Vergangenheit gut in die Partie und ließ zu keiner Zeit Engagement und Kampf um jeden Zentimeter vermissen. Man erarbeitete sich Torchancen und versuchte es, zur Erleichterung aller, auch mal mit Fernschüssen die mehr oder weniger knapp am Kasten der Gegner vorbei, ins Fangnetz einschlugen. In der 58. Minute war es dann eine Standartsituation die Heinze mit einem Kopfball zur 1:0 Führung für unsere Alemannia verwertete. Auch die darauffolgenden Minuten gehörten ganz klar den Schwarz-Gelben, die sich eine Torchance nach der anderen erspielten. Spätestens jetzt wachten auch die letzten Zuschauer auf und sahen das heute einiges an Feuer im Spiel war. Zu viel Feuer für Co-Trainer Simon Pesch, der vom völlig überforderten und desolaten Unparteiischen auf die Tribüne geschickt wurde. In den letzten Minuten der Partie wurde es noch einmal richtig wild vor unserem Kasten und es kam wie es kommen musste... Ausgleich, 86. Minute! Das konnte nicht wahr sein. Du dominierst Spiel und Gegner über weite Strecken des Spiels und wirst wieder nicht mit einem Dreier belohnt. Fassungslosigkeit! Trotzdem wurde die Mannschaft beklatscht und das völlig verdient. Sie fighten, beißen und kämpfen um jeden Zentimeter des Feldes!
Nächste Woche steht dann mit dem Wuppertaler SV der erste richtige Kracher auf dem Programm. Da heißt es wieder Kampf, Wille und Leidenschaft - 3 Punkte für die Kaiserstadt!
Dank Sport 1 sehen wir uns am heiligen Sonntag!

ALLE NACH WUPPERTAL! ALLES FÜR AACHEN !
Karlsbande Ultras

 
So, 25.08.18 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 25.08.2018

Zuschauer: 510 (davon ca. 400 Öcher)

5. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 0:1

Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Spielen ging es am Samstag in die Landeshauptstadt zu der Zweitvertretung des frischgebackenen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Endlich ein Samstag, denn die restlichen Spiele fanden, geschuldet dem Tittensender Sport 1 und auch unserem Verein, der beabsichtigt alle Heimspiele auf einen Freitag zu legen, montags oder freitags statt. Am frühen Morgen traf man sich in einer Kneipe unseres Vertrauens und es wurde sich bei dem ein oder anderen Bier, einer gepflegten Runde Darts und guten Gesprächen auf den Spieltag eingestimmt, ehe man sich kurz vor Abfahrt mit den restlichen Gruppen koppelte. Der kleine Zugfahrerhaufen am heutigen Tag bestand überwiegend aus Ultras. Hier geht auch nochmal der Apell unsererseits an alle raus, den Arsch nicht nur zu Spielen wie Essen oder Wuppertal hoch zu bekommen sondern die Alemannia immer und überall zu unterstützen! Nach einer ruhigen Fahrt erreichte man den Düsseldorfer Hauptbahnhof um in die S-Bahn zum Bahnhof Flingern umzusteigen. Während man sich am Treppenabgang sammelte befanden sich keine Bullen in direkter Nähe, denn diese hielten sich im Inneren des Bahnhofs auf, wenn man links abbiegt. Wenige Momente später machte man sich auch auf den Weg zum neuen Gleis und zur Rechten von uns stand man einem Haufen Düsseldorfer gegenüber. Überraschung herrschte auf beiden Seiten. Leider folgten von Düsseldorfer Seite nur Flaschenwürfe, wovon eine einen Aachener am Kopf traf. Das Ergebnis: Eine Platzwunde. Die Staatsmacht wirkte ersichtlich überfordert und brauchte einen guten Moment zu realisieren, was passiert. Hier wäre sicherlich der Kontakt möglich gewesen! Nachdem man kurz gekesselt wurde ging es mit ein wenig Verzögerung zum Paul-Janes-Stadion. Hier wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und akustisch und optisch startete man gut ins Spiel. Unsere 11 auf dem Platz tat es uns gleich und war die klar spielbestimmende Mannschaft. Gegen Mitte der 1. HZ verlor der Aachener Anhang ein wenig an Lautstärke, was mit Sicherheit auch an der Chancenverwertung, der abflachenden Spieldominanz und der einhergehenden Angst vor einem plötzlichen Gegentor lag. In Runde 2 legte man wieder einen guten Start hin, sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen. Die Spieldominanz und auch der Support konnten diesmal gehalten werden und wurde in der 88. Minute durch das erlösende Tor von Boesen belohnt. Anspannung, Angst und auch Sehnsucht wurden von jedem Aachener auf der Tribüne abgelegt wodurch der Aachener Anhang richtig ausrastete. Hoffentlich ist der Knoten geplatzt! Die Rückfahrt verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Abends ging es mit einigen noch in die Stadt um den lang ersehnten Sieg zu feiern. In der nächsten Woche steht das nächste Heimspiel an, diesmal gegen Rödinghausen. Kein leichter Gegner, wenn man bedenkt, dass sie einen Zweitligisten aus dem DFB-Pokal geschmissen haben. Jedoch träumen sie wahrscheinlich schon von Bayern und nicht von Aachen, weshalb es gilt mit allen Mitteln die nächsten drei Punkte einzufahren!
Karlsbande Ultras

 
Fr, 17.08.18 Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 17.08.2018

Zuschauer: 4800 (davon ca. 30 Gäste)

4. Spieltag Alemannia Aachen - SC Wiedenbrück 2:2

Bereits am frühen Freitagnachmittag trafen sich die ersten Mitglieder unserer Gruppe um den Spieltag einzuläuten. Bei sommerlichen Temperaturen stimmte man sich mit leckeren Snacks und kühlen Getränken auf das anstehende Heimspiel ein. Nach und nach füllte sich die gewohnte Räumlichkeit, sodass wir pünktlich in Richtung Stadion aufbrechen konnten. Trotz der Negativserie von 3 Auftaktniederlagen in Folge, war man positiver Dinge das heutige Spiel mit einem Heimsieg gestalten zu können. Schließlich war der Gegner aus Wiedenbrück nicht besser in die Saison gestartet als wir selber. Nachdem der Zaun im Stimmungsblock S3 wie immer mit den gewohnten Zaunfahnen beflaggt wurde, konnte man bis zum Anpfiff ein Spruchband von der Yellow Connection sehen auf dem „Fussball ist samstags“ zu lesen war, welches auf die kontrovers diskutierte Entscheidung des Vereins anspielte, sämtliche Heimspiele auf Freitagabend verlegen zu lassen. Im weiteren Verlauf des Spiels wurden dann im Block in unserem Bereich zwei weitere Spruchbänder gezeigt. Eines begrüßte ein Mitglied der sportlichen Fraktion nach mehrjährigem Verbot zurück im Stadion, das zweite schickte einen Gruß über die Grenze nach Kirchroa, wo unsere Kumpel mit Roda zeitgleich ihre 2. Saison im Unterhaus in der Vereinsgeschichte mit einem Heimspiel gegen Jong Ajax begannen – übrigens mit einem Sieg gegen den letztjährigen Meister aus Hollands zweiter Liga! Glückwunsch auch hier noch mal dazu! Leider aber wohl nicht überraschend war die Tatsache, dass der schlechte Saisonstart der Mannschaft seine Auswirkung auf die Zuschauerzahl hatte. So zeigte die Anzeigetafel im Stadion heute nur noch 4800 Zuschauer an. Auch die Stimmung auf den Rängen gehörte wohl eher dem unteren Mittelmaß an. Hierbei können wir uns selber und den gesamten Stimmungsblock auch nicht aus der Verantwortung nehmen. Auch wenn dieser Bereich das gewohnt gute optische Bild abgab müssen wir uns, bis auf einige Ausnahmen, wohl eine eher mittelmäßige Mitmachquote eingestehen.
Auf dem Rasen begann die Mannschaft ebenfalls gewohnt, zwar engagiert aber leider meistens glücklos und manchmal auch etwas unbeholfen. Man sieht zwar in fast jeder Lage der Spiele, dass die Jungs wollen, aber leider überwiegen bisher noch die Momente wo es dann danach aussieht als wäre der Wille groß, aber die Fähigkeit nicht ausreichend. Trotzdem gelang es der Mannschaft durch einen berechtigten Elfmeter zunächst in Führung zu gehen. Leider reichte diese Führung nicht aus der Mannschaft den Rücken ausreichend zu stärken und so gelang es den Gästen aus Wiedenbrück noch vor der Pause, durch eine, wie auch anders hätte es sein können, Standartsituation den Ausgleich zu markieren. Auch nach dem Pausentee kam unsere Mannschaft gewillt erneut in Führung zu gehen aus der Kabine, aber es war auch offensichtlich, dass es noch die ein oder andere Baustelle zu bearbeiten gibt. Außer anfängliche Bemühungen, die aber alle erfolglos blieben, gab es nicht mehr viel zu sehen von unserer Mannschaft. So kam es wie es kommen musste und Wiedenbrück ging, noch nicht einmal völlig unverdient, mit 1:2 in Führung. Da der Mannschaft aber, wie bereits erwähnt, zumindest im Bereich Kampf und Wille nicht viel vorzuwerfen ist, kam man wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff zumindest noch zum vielumjubelten Ausgleich! Nächste Woche geht es zum „Kellerduell" in den Flinger Broich nach Düsseldorf zu Fortunas Zweitvertretung. Dort wird es genauso, wie auf die Mannschaft, auf jeden mitreisenden Öcher drauf ankommen, bis zum letzten Moment alles zu geben und gemeinsam die Punkte aus der Landeshauptstadt zu entführen. Schönspielerei wird in diesem Spiel wahrscheinlich nichts bringen und Kampfgeist und Leidenschaft hat die Mannschaft schließlich drauf!
Karlsbande Ultras

 
Di, 21.08.18 JETZT ERST RECHT! 21.08.2018

JETZT ERST RECHT!



Vor rund zwölf Monaten schlossen sich bundesweit die Fankurven zusammen, um sich der voranschreitenden Zerstörung des Fußballs wie wir ihn kennen entgegen zu stellen. Nachdem medial zahlreiche Versuche all jener, die sich von dieser Kampagne in die Enge getrieben fühlten, misslangen, mussten sich diese Verantwortlichen bei DFB und DFL in den kommenden Monaten an ihren öffentlichen Aussagen messen lassen.

Die anfängliche Euphorie wich in den zwei erfolgten Standpunktgesprächen zwischen Vertretern der Fanszenen Deutschlands mit den Verantwortlichen aus DFB und DFL schnell. Viel mehr verfestigte sich abermals der Eindruck, man wolle diesen Dialog wie in den vergangenen Jahrzehnten nutzen, um mit einem medienwirksamen Gesprächsangebot und netten Worten die Taten um jeden Preis zu vermeiden.

Eine Mitschuld an den Entwicklungen tragen in zahlreichen Fällen auch die Vereinsvertreter. Oftmals offenbarte ein Blick hinter die Kulissen, dass Vertreter der Vereine im Innenverhältnis gegenüber den eigenen Fanvertretern Verständnis und Zusagen geben, um innerhalb der Liga-/Verbandsversammlungen dann genau gegenteilig zu agieren. Auch fehlt es hier ganz klar an einer lösungsorientierten Vernetzung und Eigeninitiative. Insbesondere in der Causa um die 50+1-Regel zeigte der Vorstoß des Vertreters vom FC St. Pauli eindrucksvoll, dass es unter den Vereinsvertretern deutlich Spielraum für mehr Eigeninitiative gibt, der noch ungenutzt ist. Die Vereinsvertreter sind mit Nichten die Abnicker von kommerziellen Plänen der Deutschen Fussball Liga, die allein aus Selbsterhaltungszwecken die Vermarktung der Ware Fussball vorantreiben muss. Die Vereinsvertreter sind die, die Werte und Wünsche der Basis aus Mitgliedern und Fans ihrer Vereine vertreten sollen.

Nur wenige Tage nach dem zweiten Gespräch stellte sich heraus, dass ab der Saison 2018/2019 sogar die 3. Liga einen Montagsspieltag haben wird, was im Rahmen des Gesprächs zu keinem Zeitpunkt seitens der Verbände angebracht wurde, obwohl mit Thomas Schneider eine selbsternannte Person mit der Kernkompetenz Faninteressen vertreten war. Alleine hier hätte die Brisanz des Themas auffallen müssen. Stattdessen wurde mit einer Pilotphase für die einheitliche Behandlung von Fanutensilien ein neuer Papiertiger geschaffen, der bis heute keine Ergebnisse vorzuweisen hat. In puncto Sportsgerichtbarkeit goss der DFB seine bisher intransparenten Strafen in horrenden Höhen lediglich in Formen und manifestierte sein willkürliches Ersatzstrafrecht in einem Strafenkatalog. Auch hier kann weder von einer Verbesserung im Sinne von Vereinen und Fans keine Rede sein. Von Transparenz fehlt weiterhin jede Spur, was auch die bis heute mangelnde Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Sommermärchen-Millionen oder im Falle des Funktionärs Curtius sehr eindrucksvoll widerspiegelt. Die vermeintliche Neurregelung der Regionalligen wurde in einem Hauruckmanöver zu einem Glücksspiel umfunktioniert, anstatt eine klare Regelung zu finden. Wir können diese Liste Punkt für Punkt abarbeiten um letztendlich unter dem Strich festzuhalten: Dem DFB und der DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands, noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich viel mehr der Eindruck, dass der Fussballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen.

Aus diesem Grund sehen wir keine andere Möglichkeit, als die Gespräche mit sofortiger Wirkung zu beenden und den Protest noch engagierter als zuvor in die Stadien zu tragen.

Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fussballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fussballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.

Ihr werdet auch in dieser Saison von uns hören!

Die Fanszenen Deutschlands im August 2018

 
Fr, 10.08.18 Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 10.08.2018

Zuschauer: 3200 (davon ca. 500 aus Aachen)

3. Spieltag Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 3:2

Dritter Spieltag der neuen Saison. Mit zwei Niederlagen im imaginären Koffer ging es zur arbeitnehmer-feindlichen Zeit auf die Autobahn gen Ruhrgebiet, zum, mit zwei Siegen in die Saison gestarteten, RWO. Trotz einer unplanmäßigen Stadtrundfahrt durch die Landeshauptstadt und einem großen Stau aufgrund eines Unfalls, kam man dennoch pünktlich am Rhein-Herne-Kanal an, wo die ersten Gestalten des RWO bereits die Augen aufhielten. Der Gästeblock füllte sich nach und nach und nachdem alle Fahnen ihre Bestimmung gefunden hatten, konnte das Spiel auf dem satten Grün beginnen. Dieses sollte spannend und nervenaufreibend werden. Nach 25 Minuten ging die Heimelf in Führung, welche unser Team nach nur Zehn Minuten durch Idrizi ausgleichen konnte. Nach dem Pausentee gingen die Rot-Weißen in der 59. Minute wiederum in Führung. Diesmal ließ sich Idrizi nur Fünf Minuten Zeit den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor Schluss setze Oberhausen doch noch einen für uns unglücklichen Schlusspunkt und ging drei Minuten vor dem Ende wieder in Führung, welche über die Zeit gerettet wurde. Ein Punkt wäre hier auf jeden Fall drin gewesen. Dafür geht der Punkt auf den Rängen wie üblich in Oberhausen an die Gäste aus der Kaiserstadt. Zwar füllte sich der Gästeblock dieses mal mehr schlecht als Recht, dennoch konnte der Stimmungsblock unter dem Dach überzeugen. Laute Gesänge schallten vom Gästeblock durch das weite Rund. Begünstigt durch das spannende Spiel konnte die hohe Lautstärke lang gehalten werden. Von der neu gebauten Hintertor-Tribüne, wo die aktiven Fans des RWO ihre neue Heimat gefunden haben, hörte man recht wenig. Zwar ist eine Steigerung der Aktivität im Block zu verzeichnen, jedoch kam bis auf ein paar Pöbeleinlagen akkustisch nicht viel im Gästeblock an. Im zweiten Durchgang zeigte man ein spontan angefertigtes Spruchband für einen erkrankten treuen Alemannen. "Gute Besserung Robby !". Nach dem Spiel ließ man sich Zeit mit dem Abwandern in Richtung Busse, da sich zum einen die Oberhausener noch verabschieden wollten und zum anderen sich einer von den unseren das Oberhausener Polizeirevier mal anschauen wollte. Das man da auf seine Rückkehr wartet ist ja selbstverständlich. Die Rot-Weißen folgten ihrer Versprechung, uns zu verabschieden, nicht und somit ging es dann mit der Roten Laterne im Gepäck zurück in die Kaiserstadt. Auf einem Rastplatz tanzte man noch bei Dunkelheit um die erwähnte Rote Laterne. Ohne Galgenhumor wäre man in dieser Liga wohl aufgeschmissen.
Karlsbande Ultra

 
Mo, 06.08.18 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 06.08.2018

Zuschauer: 6400 (davon ca. 70 Gäste)

2. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 0:2

Der zweite Spieltag stand an und nachdem der Saisonauftakt in einer nicht ganz unerwarteten Niederlage mündete, war unser Team heute gefordert die ersten Punkte der Saison einzufahren. Dank der Live-Übertragung, fand das erste Heimspiel der neuen Spielzeit direkt an einem Montag Abend statt. Diesem Umstand zum Trotz schafften es an jenem Abend 6.400 Zuschauer zum Tivoli. Zwar nicht ganz das was man sich von einem ersten Heimspiel erhofft, jedoch für einen Montag Abend an welchem das Spiel auch hätte von der Couch aus verfolgt werden können, ganz okay. Nachdem also auch die arbeitende Meute am Treffpunkt angelangt war und der Grill seinen Job getan hatte, ging es dann auch in Richtung Stadion. Den Eingang passierte man nach kleineren Tumulten mit den Ordnern, die nur deshalb entstanden, weil wir angeblich keine Rucksäcke mit ins Stadion nehmen durften. Im Block wurden die Fahnen bestückt und der Anpfiff rückte auch schon näher. Das Spiel eröffneten wir mit einem schön anzusehenden Doppelhalter-Intro. Auf den Rängen erwischte der Aachener Anhang einen guten Start und so konnte phasenweise auch die ganze Tribüne mitgerissen werden. Schönes Gefühl zu hören was möglich ist, bitter nur, dass diese Phasen eher selten eintreten. Auf dem Rasen gab es nach einer guten Möglichkeit für uns zu Beginn der Partie lange nichts zu sehen, bis in der 32. Minute ein Wattenscheider die Kugel wie aus dem Nichts in den Winkel des Aachener Tores haute. Die Mannschaft verdaute das bis zur Halbzeit nicht und so ging es mit 0:1 in die Kabine. Der Stimmungsblock, aber auch der Rest der Tribüne, wollte in der zweiten Halbzeit mehr und so konnte wieder des Öfteren eine gute Lautstärke sowie Mitmachquote erreicht werden. Zum Ausgleich hat es allerdings nicht gereicht. Nach langem Kampf der Aachener Jungs und vielem Zeit von der Uhr nehmen seitens der Wattenscheider, konnten diese in der Nachspielzeit noch auf 2:0 erhöhen. Damit war das Spiel endgültig gelaufen. Der Stimmungsblock muss in den nächsten Partien gerade dann mehr Gas geben, wenn es der Rest der Tribüne eben nicht tut! Da muss sich dann mal der Arsch aufgerissen werden und auch nach nem Gegentor die Schnauze aufgemacht werden um der Mannschaft die nötige Kraft zu geben. Das Kollektiv zeigte ein Spruchband für ein Mitglied dessen Stadionverbot zur neuen Spielzeit abgelaufen ist. Die Yellow Connection zeigte gleich zwei Spruchbänder. Das erste Spruchband spielte auf die Spielansetzungen unter der Woche an. Der Verein versucht die Heimspiele immer auf Freitags Abends zu verlegen. Ob dadurch mehr Zuschauer zum Tivoli gezogen werden bleibt dabei aus unserer Sicht fraglich. Das zweite Spruchband spielte auf die, gegen die Ultraszene verhängten, Sanktionen an. Aufgrund der Vorkommnisse beim Pokalfinale in Bonn, wurde allen Ultragruppen die Erlaubnis eines Verkaufsstandes innerhalb des Stadions entzogen, sowie ein Verbot vom Sammeln für Choreospenden ausgesprochen.
Nach dem Spiel ließ man den Abend noch gemütlich ausklingen, ehe für die meisten am nächsten Morgen schon früh der Wecker klingelt! Mit 2 Niederlagen im Gepäck geht es schon am Freitag nach Oberhausen. Wieder kein Samstagsspiel. Trotzdem mit der Hoffnung auf viele Öcher, um die Mannschaft zu den ersten Punkten der Saison zu tragen.
Karlsbande Ultras

 
So, 29.07.18 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 29.07.2018

Zuschauer: 2513 (davon ca. 1500 Öcher)

1. Spieltag Viktoria Köln - Alemannia Aachen 2:1

Endlich wieder Fußball! Und dann auch noch direkt gegen die Kackmannschaft, der wir uns im Pokalfinale, im letzten Spiel der vergangenen Saison, nach langem Kampf geschlagen geben mussten. Da war noch ne Rechnung offen! Wir trafen uns schon früh an diesem Morgen um uns auf das erste Saisonspiel einzuschwören. Die Vorbereitung lief weitestgehend gut, wenn man außer Acht lässt, dass wir vorne drin keinen Ersatz für unseren Stammstürmer gefunden haben. Trotzdem verging der frühe Morgen mit guter Laune und dem ein oder anderen Bier was über die Theke ging, ehe wir uns zum Bahnhof aufmachten und schließlich mit allen 3 Ultragruppen den Zug füllten. Die Fahrt bis zum Stadion war schnell überbrückt und so ging es auch schon Richtung Eingang. Vor dem Eingang gab es noch grundlos Stress mit den völlig übermotivierten Bullen. Im Stadion angekommen wurde der Zaun beflaggt und die Mannschaft, in Form von einigen Gesängen, in Empfang genommen. Unsere nahezu komplett neu zusammengewürfelte Truppe auf dem Rasen hatte in der ersten Halbzeit sichtlich Probleme einen ordentlichen Fußball zu spielen und ließ sich viel zu oft tief hinten rein drängen. Zur Halbzeit stand es dann schon 0:2 und die Messe schien gelesen. Nach anfänglicher Euphorie, ebbte die Stimmung, auch aufgrund der Gegentore, leider recht früh in der Partie ab. Wir schafften es nicht die Mannschaft mit geballter Kraft nach vorne zu peitschen. Was in der ersten Halbzeit nicht recht gelingen sollte, klappte dafür in Halbzeit 2 deutlich besser. Nach dem Anschlusstreffer, per Elfmeter von Boesen, gab der Aachener Anhang 20 Minuten lang nochmal richtig Gas. Zum Ausgleich hat es nichtmehr gereicht, die aufopferungsvolle und kämpferische Einstellung der Mannschaft in der zweiten Hälfte lässt allerdings Hoffnung auf gute Wochen aufkeimen. Alles in allem ein Ergebnis womit man zwar nicht zufrieden sein muss, aber gegen die vermeintlich beste Mannschaft der Liga hätte man durchaus schlechter aussehen können. Das honorierten auch die knapp 1.500 Aachener in Köln und sorgten auch nach Spielende noch für lautstarke Gesänge, um den Spielern den Respekt zu zollen den Sie sich nach dem Spiel verdient hatten. Die Rückfahrt in die Kaiserstadt verlief ruhig und am frühen Abend war der erste Spieltag der neuen Saison dann auch vorbei. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft nächsten Montag da weiter macht, wo sie gegen Viktoria aufgehört hat und die SG Wattenscheid am Tivoli bezwingen kann.
Karlsbande Ultras