.: Karlsbande Ultras :.
 

Spielberichte Hinrunde 16/17
Di, 29.11.16 Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 19.12.2016

Zuschauer: 4100 (davon ca. 130 aus Siegen)

18. Spieltag Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 4:0

Das vorletzte Heimspiel des Jahres verschlug die Sportfreunde aus Siegen zu einer unterirdischen Anstoßzeit in die Kaiserstadt. Da Einsicht offenbar nicht zu den sozialen Kompetenzen der Alemannia-Führungsetage gehört und man nach wie vor an dem Plan festhält, sinnlose Kollektivstrafen durchzusetzen, entschied sich ein Großteil der Aachener Fanszene auch diesmal wieder die ersten 19 Minuten zu schweigen. Da der Verein noch einen draufsetzte und via Homepage verkündete, dass man für eine solche Maßnahme legitime Gründe habe, entschloss man sich die ersten fünf Minuten im Stadionumlauf zu verbringen.
Durch den frühen Führungstreffer unserer Elf unterbrach man den Boykott zwar kurz, allerdings zog erneut die gesamte Süd (nicht nur ein kleiner Teil der gewaltbereiten und uneinsichtigen Ultras) mit.
Das Spiel verlief ganz nach Wunsch. Den Beginn der zweiten Halbzeit widmete ein Großteil der Zuschauer dem TV-Sender, der für diese unzumutbare Zeit und Kulisse sorgte. Die Mannschaft überzeugte mit einer starken Leistung und Etwas, das zumindest wieder wie guter Fußball aussah. 4:0, was will man mehr?! Die Stimmung auf der Süd zeigte sich heute, gemessen am Spielstand relativ in Ordnung. Während der ersten Halbzeit, bzw. nach den ersten 19. Spielminuten konnte man relativ passabel loslegen und durch kreatives Liedgut überzeugen. Hier fällt auf, dass auch die Abstimmung untereinander besser funktioniert. Leider verflachte die anfänglich gute Stimmung in der zweiten Halbzeit wieder. Hier sollte bei kommenden Heimspielen viel mehr kommen! Versucht doch einfach etwas besser auf die angestimmten Lieder, bzw. den Takt des Trommlers einzugehen und vorallem das Tempo langsam zu halten.


Karlsbande Ultras

 
Mi, 23.11.16 Alemannia Aachen - Fortuna Köln 05.12.2016

Zuschauer: 2800 (davon ca. 240 aus Köln)

2. Runde Mittelrhein-Pokal Alemannia Aachen - Fortuna Köln 0:1

In der zweiten Runde des FVM-Pokals traf die Alemannia auf die Fortuna aus Köln, den einzigen Drittligisten im Wettbewerb und somit den stärkste Gegner des Turniers. 2.800 Zuschauer sahen unter Flutlicht eine umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ende für Köln. Die ca. 200 mitgereisten Gäste konnte man nur selten vernehmen.
Doch beginnen wir woanders.
Im Zuge unserer Proteste blieben die ersten 19:00 Minuten alle Zaunfahnen eingeklappt und der untere Teil der Tribüne leer. Im Folgenden wurden alle Zaunfahnen über Kopf ausgeklappt. Da die ersten 19:00 Minuten geschlossen auf den Support verzichtet wurde, kann man von einer gelungenen Aktion der ganzen Tribüne reden.
Leider konnte sich der Stimmungsblock nach Ablauf der 19 Minuten nicht in der Art aufraffen, als dass auch im Anschluss an diese Aktion ein deutliches Zeichen gesetzt werden konnte. Zu keinem Zeitpunkt konnte man wirklich an vergangene Wochen anknüpfen, was allerdings nicht an der Leistung der Mannschaft gelegen haben kann. Die präsentierte sich nämlich kämpferisch und gab auch nach dem 0:1 Rückstand, durch einen direkt verwandelten Freistoß in der 25. Minute, nicht auf. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei der letztendliche Sieg der Fortuna sicher nicht als hochverdient einzuordnen ist.
Am Ende steht dennoch das Pokalaus und die wiedereinmal enttäuschte Hoffnung auf ein Spiel im DFB-Pokal.
Was soll's, Mund abwischen - weiter machen!

Am Dienstag kommen dann die Sportfreunde aus Siegen zum Start der Rückrunde in die Kaiserstadt.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 12.11.16 Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 17.11.2016

Zuschauer: 21100 (davon ca. 500 Gäste)

17. Spieltag Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 3:2

Vorneweg:
Der 17. Spieltag der Regionalliga West lockte die Zweitvertretung des 1. FC Köln nach Aachen. Die Verantwortlichen der Alemannia wollten den Kick nutzen, um auf eine dem Fußball übergeordnete und sehr ernstzunehmende Problematik aufmerksam zu machen. Infolgedessen sollte der Spieltag als Aktionstag gegen die beiden nahe der deutschen Grenze stationierten Atomkraftwerke Tihange und Doel funktionieren. Nicht nur als Bewohner der Stadt Aachen, sondern auch als gesund funktionierender Mensch, sollte man bezüglich der Energiepolitik der Belgier nicht nur beim Fußball ein klares Zeichen gegen diesen Irrsinn setzen.
Passend dazu ließ die Alemannia Karten für 'nen Fünfer springen, um somit die Ränge auch gut zu füllen. Über 20.000 Zuschauer sprechen dabei für sich. Schade nur, dass diese scheinbar den Rest der Saison einen weiten Bogen um jedes Stadion bzw. das Heimische machen.

Back to the topic:
Im Vorfeld der Partie trafen sich Vertreter der Ultras und sämtlicher Fanclubs, um einen in unseren Augen sehr wichtigen Schritt festzulegen. Die Problematik rund um die ausgesprochenen Kollektivstrafen veranlasste alle oben aufgeführten Personen dazu, einen Stimmungsboykott der ersten 19 Spielminuten durchzuziehen. Zusätzlich dazu sollte auch optisch auf diesen Konflikt eingegangen werden, indem man die Fahnen erst nach der 19. Minute aufhing.
Am Spieltag selber wählte man die Pontstraße als Treffpunkt, um dort mit den anderen beiden aktiven Ultragruppen plus Freunden aus Kerkrade das ein oder andere Pils zu heben. Generell eine gute Abwechslung hin und wieder mal einen anderen Treff zu wählen. Die Cops ahnten irgendwie, dass man sich scheinbar persönlich auf den Weg nach Belgien machen wollte, um den Reaktor um seine Brennstäbe zu erleichtern und zeigten, dass sie auch für einen Kastortrans…Marsch zum Stadion gerüstet waren. Sehr motivierte Damen und Herren! Die „AG St. Martin“ der OGS Aachen Brand schickte übrigens noch Verstärkung in Form einer Reiterstaffel. Sehr geiles Bild übrigens, einen total überforderten alten Mann, der eben noch sein Kleid mit dem Schwert teilte, fast vom Pferd fallen zu sehen. Denk an deine Gesundheit, Jung! Die Personalien sind es nicht wert…
Im Stadion zeigte sich die ersten 19 Minuten ein erwartetes, trostloses Bild der Heimkurve. Die gepinselten Spruchbänder erfüllten ihren Zweck, die Zaunfahnen blieben eingeklappt und überraschenderweise zog jeder auf der Süd mit und presste die Lippen zusammen.
Spielerisch sah man an diesem Spieltag eine recht gute Leistung der Mannschaft. Gegen Ende der Partie verkürzten die Kölner zwar noch einmal und korrigierten das Ergebnis, doch der Wille und Einsatz unserer Jungs stimmte diesmal.
Stimmungstechnisch knüpfte man leider an den Boykott an. Hier kam von allen Rängen einfach viel zu wenig. Gerade in Anbetracht der Zuschauerzahl mehr als unterirdisch! Hier sollte man auch in Zukunft enger zusammenrücken und die Lieder kraftvoller und definitiv LANGSAMER in Richtung Platz schmettern. Mittlerweile durfte man auch wieder die Ultraszene der Kölner in Aachen begrüßen, die seit geraumer Zeit wieder die Spiele ihrer U21 besucht. Diese gaben zwar ein kompaktes Bild ab, lieferten aber einen ähnlich schlechten Support.
Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass der Protest um die von der Vereinsführung ausgesprochenen Sanktionen nicht nachlassen wird! Wir sind froh, dass man nun auch mit anderen Fanklubs in den Austausch getreten ist und diesbezüglich an einem Strang zieht. Zaunfahnen und Tifomaterial sind ein Bestandteil einer lebendigen Fankultur und werden seitens aktiver Fans und Ultras niemals als Mittel einer willkürlichen Sanktion geduldet sein!


Karlsbande Ultras

 
So, 06.11.16 Schalke II - Alemannia Aachen 11.11.2016

Zuschauer: 610 (davon ca. 450 Öcher)

16. Spieltag Schalke II - Alemannia Aachen 2:1

An diesem Sonntag ging es zur Zweitvertretung vom FC Schalke 04, nachdem die Terminierung gefühlte hundertmal verschoben wurde. Mit einem vollen Bus rollte man Richtung Pott und war auf die Gegebenheiten, die uns erwarteten, gespannt, da der FC Schalke das Fahnen- und Bannerverbot unseres geschätzten Geschäftsführers übernahm.
Recht schnell wurde einem klar, dass heute auf dem Platz nicht gezaubert wird. Im Gästeblock erschienen dafür, wie durch Zauberei, zum Anpfiff mehrere Zaunfahnen, Doppelhalter und Schwenkfahnen.
Auf dem Rasen traf Gödde frei vor dem Tor nur die Latte und leitete den Gegenkonter zum 1:0 Rückstand ein. Nach einer weiteren Ecke lagen unsere Schwarzgelben zur 13. Spielminute schon 2:0 zurück. Erst nach der Halbzeit glückte der Anschlusstreffer, jedoch blieb es beim 2:1 Endstand. Zum dritten Mal in Folge verlor unsere Alemannia nun gegen eine Zweitvertretung. Schlussendlich kann man sagen, dass die Mannschaft die erste Viertelstunde verschlafen hat und es an der Durchsetzungskraft in der Offensive hapert.
Die Stimmung im Gästeblock war dafür absolut akzeptabel, obwohl sich daran nur der Ultra-Haufen beteiligte. Unsere Gruppe lieferte dafür nicht einen ihrer besten Auftritte ab.
Am kommenden Samstag empfängt man die nächste Zweitvertretung, die des 1. FC Köln.


Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.11.16 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 03.11.2016

Zuschauer: 750 (davon ca. die Hälfte aus der Kaiserstadt)

1. Runde Mittelrhein-Pokal FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 0:3

In diesem Jahr zog es den schwarz-gelben Tross der Alemannia, wie beriets vor zwei Jahren, in der ersten Runde des Mittelrhein-Pokals hinaus auf das Heinsberger Land. Genauer gesagt in das bereits bekannte Waldstadion im Wegberger Ortsteil Beeck.
Wie bereits im Bericht vom Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Dortmund näher erläutert, sprach unsere tolle Vereinsführung eine Empfehlung an Wegberg-Beeck aus, Schwenk- und Zaunfahnen zu verbieten. Der Mittelrheinligist kam dieser Empfehlung nach und verbot alles, was zu einer lebendigen und bunten Fankurve gehört. Nichtsdestotrotz machte man sich mit Sack und Pack an diesem kalten und verregneten Mittwochabend mit zahlreichen Autos auf den Weg nach Wegberg. Als man das Stadion eine halbe Stunde vor Anpfiff erreichte, betrat man dieses zusammen mit den anderen Gruppen. Wie von Zauberhand hingen kurz nach dem Anstoß vier Zaunfahnen dort, wo sie hingehören. Zudem gingen ein paar Schwenkfahnen in den verregneten Himmel. Somit konnte man bis auf den Verlust von ein paar Fahnenstöcken diese unnötige Maßnahme ad absurdum führen.
Ein weiterer positiver Aspekt war, dass man endlich nochmal mit seinen Freunden, die vom Verband mit Stadionverbot belegt wurden, in einem Stadion Schulter an Schulter seine Mannschaft unterstützen konnte, da die Stadionverbote beim Fünftligisten nicht gelten. Von nun an wurde das Team auf dem Rasen lautstark angetrieben, so wie es sich gehört.
In der ersten Halbzeit ließ es unsere Mannschaft eher langsam angehen. Zwar erarbeitete man sich einige Chancen zur Führung und war auch sichtlich überlegen, etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus.
In der zweiten Halbzeit steigerten sich alle Alemannen nochmal merklich. Auf der Tribüne sang man sich trotz des bescheidenen Wetters in einen Rausch. Und passend dazu verwandelte Hammel die gefühlt fünfzigste Chance zur Führung in der 52. Minute. Eine Viertelstunde später erzielte Mohr den zweiten Treffer und machte den sprichwörtlichen Deckel drauf. In seinem ersten Spiel durfte in der Nachspielzeit Odagaki noch einen drauflegen und sorgte für den dritten und letzten Treffer des Tages.
Die Stimmung war den Umständen entsprechend sehr gut. Zwar blieb man in der ersten Halbzeit hinter seinen eigenen Ansprüchen, die zweite Hälfte konnte dafür aber das Stimmungsbild ins Positive rücken. Lange und laute Gesänge schallten in den Beecker Wald hinein und dank dem positiven Spielverlauf ebbte die Stimmung selten ab. Von den 300 Sympathisanten der Wegberger hörte man natürlich nichts.

In der nächsten Pokal-Runde wartet nun mit dem Drittligisten Fortuna Köln der größte Brocken, den man in diesem Pokal bezwingen muss, um die Chance auf den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals im nächsten Jahr zu wahren.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 29.10.16 Alemannia Aachen - BVB II 03.11.2016

Zuschauer: 5200 (davon ca. 120 Gäste)

15. Spieltag Alemannia Aachen - BVB II 0:1

Nach dem verkorksten Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Gladbach und der gewonnen Gewissheit, dass es diese Saison wohl wieder nicht für den Aufstieg reicht, richtete man seinen Blick auf das kommende Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Dortmund. Mit Gästen durfte nicht zu rechnen sein, da für die Erste am gleichen Tag das Derby anstand.
Im Grunde genommen eine recht unspektakuläre Woche zwischen den Heimspielen, wäre da nicht die Vereinsführung, die nach angeblichen Gesprächen mit „fachkundigen“ Personen, ihre neusten Erkenntnissen und Konsequenzen auf der Vereinsseite veröffentlichte.
Wir zitieren:
„Nach vielen Gesprächen mit verschiedensten fachkundigen Personen ist man zu dem Entschluss gekommen, keine Kollektivstrafen gegen einzelne Gruppierungen auszusprechen, da so womöglich auch Personen bestraft werden würden, die keinerlei strafrelevanten Tätigkeiten ausgeführt oder dabei mitgewirkt haben.
Die Alemannia hat sich dazu entschlossen, die Ursache zu bekämpfen. Bis zum Saisonende 2016/17 werden deshalb bei allen Auswärtsspielen (egal ob bei Freundschaftsspielen, im Bitburger Pokal oder in der Regionalliga West) nach Rücksprache mit den jeweiligen Gastvereinen keinerlei Blockfahnen, Zaunfahnen, Schwenkfahnen, Spruchbänder oder Banner zugelassen.“ http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Alemannia-zieht-Konsequenzen-aus-Verbandsstrafe-23695c/ , Mi, 26. Oktober 2016
Damit zeigt die Vereinsführung zum wiederholten Mal ihre Inkompetenz und ihr Nichtwissen in Sachen Stadionleben und Fanszene. Wenn dieses Materialverbot keine Kollektivstrafe darstellt gegen alle Schwarzgelben Anhänger, ist der RB Leipzig womöglich ein Traditionsverein!
Es wunderte einen nicht, dass dieses Verbot „nur“ Auswärtsspiele betrifft, da zu gern die Bilder von einer euphorischen, bunten Heimkurve für Marketingzwecke verwendet werden.
Neben dem Materialverbot soll die Meinungsfreiheit auch beim gastgebenden Verein unterbunden werden. Dies ist bei heimischen Spielen schon lange der Fall, da das Mitführen von Spruchbändern nur mit Genehmigung erlaubt ist. Spruchbänder, Flyer und Transparente, die sich kritisch gegen einen möglichen Investor richten, stehen hier besonders im Fokus!
Wir zitieren:
„Zusätzlich wurden Spruchbänder unangemeldet ins Stadion geschmuggelt und Flyer ohne Genehmigung verteilt. Diese Gruppierungen und Personen nutzen egoistisch die Plattform Alemannia Aachen, um ihre Ideale der Ultrakultur auszuüben und missachten dabei jegliche Regeln, Vorschriften oder Gesetze.“ http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/WDFV-Urteil-Letzte-Geldstrafe-fuer-die-Alemannia-23664B/ , Fr, 7. Oktober 2016.
Bei diesen Spruchbändern handelte es sich um kritische Spruchbänder gegen einen möglichen Investor:
Spruchbänder vom Spiel gegen RWE:
„INVESTOR VERHINDERN. MITGLIED WERDEN.“
„ALEMANNIA GEHÖRT DEN MITGLIEDERN!“
„KÄUFLICHE LIEBE...ANSTATT ALTE, NEUE LIEBE?“
„IHR TRETET UNSERE GRÜNDUNGSIDEALE MIT FÜßEN!“
„WWW.ALEMANNIA-VERKAUFTMANNICHT.DE“

Diese neue Meldung von der Vereinsseite sorgte für großes Bestürzen und Aufruhe in der Schwarzgelben Anhängerschaft und so wurde die doch anfangs ruhige Woche zu einer sehr emotionsvollen. Auch wenn man in Sachen Pyrotechnik sicherlich unterschiedlicher Meinung ist, war jedem klar, dass diese KOLLEKTIVSTRAFE eindeutig zu weit geht, in keinem Verhältnis steht und sicherlich keine „Problembehebung“ darstellt. Nach intensiven Gesprächen in unserer Gruppe und auch mit anderen Gruppierungen und Fanclubs kam man zu dem Ergebnis, dass man beim Heimspiel gegen Dortmunds Zweite keine andere Wahl hat, als jegliches Material zuhause zulassen und auf optischen und akustischen Support zu verzichten. Diese Entscheidung und die Beweggründe für diese Handlung wurden auch der Mannschaft so mitgeteilt.
Am Spieltag selber traf man sich mit allen Ultra Gruppierungen frühzeitig und betrat geschlossen das Stadion. Man positionierte sich im Stimmungsblock, der ohne Fahnen und Bewegung wie tot wirkte. Akustisch machte man sich, über das Spiel verteilt, gegen die Personalie Timo Skrzypski öfters bemerkbar. Auch der restliche Teil des Stadions wirkte an diesem Spieltag recht trostlos. Auf dem Platz gab es die vierte Niederlage auf heimischen Grund zu begutachten.
Als nächstes steht das Pokalspiel gegen Wegberg-Beeck an, mit dem hoffentlichen Einzug in die zweite Runde.

Fahnen sind nicht verhandelbar!!!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 22.10.16 Alemannia Aachen - BMG II 02.11.2016

Zuschauer: 7.100 (davon ca. 120 aus Erkelenz-Nord)

14. Spieltag Alemannia Aachen - BMG II 2:4

An diesem Spieltag gastierte mit der zweiten Mannschaft der Gladbacher Fohlen der Tabellenführer der Regionalliga West in Aachen. Somit war es für unsere Elf ein entscheidendes Spiel, um als Dritter an eben diesen Gladbachern dran zu bleiben. Wie gewohnt traf man sich frühzeitig, um den Stress der Woche bei Getränken und Gesprächen mit seinen Freunden hinter sich zu lassen. Als der Alltagsfrust vergessen war, ging es rüber ins Stadion, mit einem Funken Hoffnung die Liga spannend zu halten. Das Ergebnis dieser Hoffnung kann man bereits über dem Text sehen.
Auch wenn uns unsere tolle Vereinsführung verbietet Fahnen mit solch einem Bezug aufzuhängen, sind unsere Gedanken weiterhin bei den Jungs, die Woche für Woche vor den Toren auf ihre Freunde warten. Gegen alle Stadionverbote!
Nachdem alles angerichtet war, konnte es losgehen. Leider hatte unser Team das aber offensichtlich nicht mitbekommen. Kaum hatte man zum ersten Lied nach eigenem Anstoß Luft geholt, lag man auch schon zurück. Ganze 39 (!!!) Sekunden hatte es gedauert, bis man in Rückstand geriet. Die erste Hoffnung war damit natürlich begraben. Die Mannen in Schwarz waren sichtlich geschockt und fingen sich nur eine Viertelstunde später das 0:2. Auf den nächsten Rückschlag brauchte man auch nur nochmal 8 Minuten zu warten. Nach 24 Minuten 0:3 hinten. Au Backe Alemannia. Ohne ein weiteres Gegentor, aber auch ohne eigene nennenswerte Torchance, ging es in die Pause. Die Pausenansprache von Trainer Kilic zeigte offenbar Wirkung. Nach der Pause kam unsere Elf nach zwei Wechseln zur Halbzeit besser ins Spiel und konnte nach einigen Gelegenheiten in der 57. Minute durch den eingewechselten Gödde auf 1:3 verkürzen. Nur fünf Minuten später keimte nach dem Anschlusstreffer von Rüter wieder Hoffnung auf. Diese wurde wiederum nur fünf Minuten später wieder durch den Schlusspunkt zum 2:4 begraben. Danach passierte nicht mehr viel. Nach dieser ersten Halbzeit wäre ein Punkt auch sehr schmeichelhaft gewesen und die Gladbacher ziehen in der Tabelle weiter oben alleine ihre Kreise. Die Stimmung auf der Süd passte sich dem Spiel auf dem Rasen an. Nach den ersten beiden Gegentreffern versuchte man weiter lautstark sein Team nach vorne zu peitschen. Nach dem dritten Gegentreffer wurde es jedoch leiser. Ähnlich wie das Team auf dem Rasen, kam auch die Kurve bzw. der Stimmungsblock nochmal zurück und nach dem Anschlusstreffer wurde es nochmal richtig laut. Nach dem Dolchstoß zwanzig Minuten vor dem Ende schwächte sich dies jedoch leider wieder ab. Von den 120 tollen Fans, die augenscheinlich keine Lust hatten ihre Erste mit zu den großen Bayern zu begleiten, hörte man außer nach den Toren erwartungsgemäß nichts.
In der kommende Woche gastiert der nächste Nachwuchs einer Borussia in Aachen. Bleibt zu hoffen, dass wir dort nicht so alt aussehen auf dem Platz.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 14.10.16 SC Verl - Alemannia Aachen 26.10.2016

Zuschauer: 1050 (davon ca. 250 Öcher)

13. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:1

Nachdem unser Auswärtsspiel beim nächsten Dorfclub bereits auf samstags terminiert wurde, wollte dieser doch lieber freitags spielen. Warum weiß kein Mensch, mehr Zuschauer kommen freitags mit Sicherheit nicht. Vermutlich erhoffte man sich, dass weniger Öcher kommen und man deshalb auf eine Trommel verzichten würde. Diese ist dort nämlich wegen einer Anwohnerin verboten und das wird radikal durchgesetzt. Dass es für uns nicht zur Debatte steht freiwillig auf eine Trommel zu verzichten, war auch klar.
Erstmal hieß es aber spontan Urlaub nehmen und andere Sachen klären, damit man es an einem Freitag irgendwie nach Verl schafft. Nachdem dann alle Mitfahrer pünktlich eintrafen, fehlte nur noch der Bus. Die Zeit rannte, jedoch tat sich nichts. Es wurde schon versucht einen Ersatzbus aufzutreiben oder auf Autos umzusiedeln. Irgendwann erreichte der Sheriff des Unternehmens den Busfahrer, der wohl noch nichts von dem neuen Termin erfahren hatte. Da hatte beim Unternehmen wohl einer gepennt!
So startete man mit reichlich Verspätung und geplante Pausen auf dem Weg wurden gestrichen, worunter das Busklo ein wenig litt. Die Situation verbesserte sich auch nicht, weil man von einem Stau in den nächsten düste. Da sehr viele Öcher ebenfalls im Stau standen, genauso wie die Mannschaft, wurde das Spiel eine halbe Stunde später angepfiffen. Wir erreichten das Stadion dann 15 Minuten nach Anpfiff. Nach gründlichen aber zügigen Kontrollen der Ordner Armee, waren dann 30 Minuten nach Spielbeginn alle unserer Leute inklusive Autofahrer im Stadion. Mit lautem Gesang enterten wir dann den Block und verdoppelten dem Stimmungsblock hinterm Tor. Die Trommel, die wir reinschmuggeln wollten, schaffte es nicht. Dies war vorallem dem Zeitdruck geschuldet, sodass man sich auf die Jungs von der Yellow Connection verlassen musste, die es auch dann perfekt hinbekommen haben! Die Fahnen wurden schnell aufgehangen. Man schloss sich den beiden anderen Gruppen an und sang bis zur Halbzeit noch lautstark für unser Team. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stand es schon direkt 1:1. Der Gästeblock gab dennoch alles und sang sehr laut und emotional. Auf dem Platz spielte sich aber genau das Gegenteil ab und man bekam gefühlt seit Ankunft keinen Torschuss mit. Am Ende konnte man über den Punkt noch froh sein. Kurz nach dem 1:1 zeigte unsere Gruppe noch ein Spruchband für den verstorbenen Magdeburger Hannes. An dieser Stelle auch nochmal alle Kraft an die Familie, Freunde und die Magdeburger Fanszene!!! Ruhe in Frieden Hannes. Hierzu blieb es dann noch eine Minute ruhig. Stimmungstechnisch war es insgesamt ein sehr guter Auftritt. Mehr ist schwer rauszuholen.
Nach dem Spiel ließ man ebenfalls seinen Gefühlen freien Lauf. Während die Mannschaft zum Abklatschen kam, fing man langsam an, unserem miesen Geschäftsführer Skrzypski mal die Meinung zu singen. Dies steigerte sich, sodass der Gästeblock 30 Minuten nach Spielende immer noch sang, was man von ihm und seinem Verhalten hält. Nachdem die Ordner dann noch eine Person wegen der Trommel rausholen wollten, ging es sofort geschlossen gegen diese vor und die Ordner legten auch direkt den Rückwärtsgang ein. Alles aber halb so wild und es blieb ruhig. Danach ging es gemeinsam raus und es wurden noch lautstark die mitgereisten SVler begrüßt.
Auf der Rückfahrt wurde dann der übliche Schabernack betrieben. Man feierte sich noch ein wenig selber und diskutierte über zukünftige Pläne. Alles in allem auf jeden Fall trotz Verspätung und zu wenig Punkten eine gute Tour.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.10.16 Alemannia Aachen - Rot Weiss Ahlen 16.10.2016

Zuschauer: 5300 (davon ca. 40 aus Ahlen)

12. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiss Ahlen 3:1

Nach dem Sieg letzten Samstag in Rödinghausen sollten nun 7 Tage später zum Duell die Rot-Weißen aus der Wersestadt Ahlen kommen. Am üblichen Treffpunkt vormittags zusammengefunden, stimmte man sich bei einigen Getränken und Gesprächen auf die anstehenden 90 Minuten ein, war man doch seit 2 Spielen ungeschlagen und konnte bei einem Sieg an die oberen Tabellenplätze ranrücken. Etwa eine Stunde vor Anpfiff machte man sich dann geschlossen auf den Weg Richtung Stadion und betrat dieses dann auch zügig, um die üblichen Vorbereitungen im Block zu treffen. Nachdem der Zaun mit Fahnen behangen war und die Stangen mit Schwenkern bestückt waren, ließ man einmal den Blick durch das Stadion schweifen und konnte bereits feststellen, dass es mal wieder eine magere Kasse geben wird, denn selbst der Stimmungsblock hatte einige Lücken zu beklagen. Nichtsdestotrotz legten wir kurz vor dem Anstoß mit dem Support für die Männer in Schwarz und Gelb los. Zum Einlaufen zeigte der Stimmungsblock einen schönen Mix aus großen und kleinen Schwenkfahnen. Auf dem Rasen konnte man an die Leistung der letzten Wochen anknüpfen, wurde aber in der 14. Minute kalt erwischt und die Gäste gingen in Führung, welche auch bis zur Pause bestand hatte.
Der Stimmungsblock passte sich heute dem Spiel auf dem Rasen an und so startete man gut, aber konnte das Level dann nicht die ganze Halbzeit über halten.
Nach dem Pausentee kamen die Tivolikicker besser in die Partie und kamen nach gut 10 Minuten zum 1:1 Ausgleich. Nun wurde man mutiger und hatte den Fuß auf dem Gaspedal und so kam man in der 69. zum 2:1 und nur ein paar Minuten später sogar zum 3:1 Siegtreffer.
Auf den Rängen legte man in der zweiten Halbzeit auch noch etwas drauf und vor allem nach dem Führungstreffer konnte man eine sehr gute Lautstärke erzielen. Der Fahneneinsatz war heute die gesamte Spieldauer auf einem sehr guten Niveau und so kann man in der zweiten Halbzeit von einem gelungenen Auftritt sprechen. Zum Schluss nun noch ein paar Worte zu den Gästen aus Ahlen. Die aktiven Gruppen waren aus unbekannten Gründen nicht anwesend. Zwar waren etwa 40 Gäste auf der Haupttribüne untergebracht, die aber nicht weiter auffielen.

Nächsten Freitag geht es nun nach Verl, wo es heißt den 4. Sieg in Serie einzufahren, den 3. Tabellenplatz zu verteidigen und auf einen Ausrutscher von Gladbach und Dortmund zu hoffen.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 01.10.16 SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 16.10.2016

Zuschauer: 1300 (davon ca. 250 Öcher)

11. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 0:1

Am 11. Spieltag der Saison stand das mit 300 Kilometern Entfernung weiteste Auswärtsspiel der Saison an. Früh am Samstagmorgen traf man sich mehr oder eher weniger fit, um den Bus zu füllen. Nachdem es auch der Letzte geschafft hatte den Treffpunkt zu erreichen, ging es in Richtung Ostwestfalen. Die Fahrt begann wie immer feuchtfröhlich und verlief bis 50 Kilometer vor Bielefeld ohne besondere Vorkommnisse. Dort hörte man dann einen Knall, der Bus wurde langsamer und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Nachdem der Fahrer sich ein erstes Bild gemacht hatte, stand die Diagnose schnell fest: Reifenplatzer! Dieser wurde hervorgerufen durch ein Metallteil des Radkastens, welches den Reifen mittig fein säuberlich abschabte bis dieser platzte. Eine schnelle Reparatur war somit ausgeschlossen. Da nur noch eine Stunde bis Spielbeginn übrig war und die Fahrtzeit noch eine gute Stunde betragen hätte, konnte man sich bereits darauf einstellen nicht pünktlich zum Anpfiff im Stadion zu sein. Der ein oder andere sah seine Serie schon in Gefahr. Der Fahrer telefonierte pausenlos herum und die dann dazu gestoßene Polizistin sorgte ebenfalls nicht für Erleichterung. So machte man das Beste aus der nicht zu ändernden Situation und vertrieb sich die Zeit mit allerhand Schabernack. Die Versuche, einen der zahlreich vorbeifahrenden Flixbusse zu kapern, vereitelte das anwesende Fahrzeug mit Rundumleuchte auf dem Dach.
Nach gut 1,5 Stunden sichtete man endlich den ersehnten Ersatzbus der DB, den das Busunternehmen gerufen hatte. Mit diesem Linienbus ging es dann mit Sack und Pack zum kleinen Stadion in Rödinghausen, welches man pünktlich zum Pausenpfiff erreichte. Während der Fahrt brach nach dem Tor der Alemannia in der 18. Minute selbstverständlich Jubel aus. Schon ein komisches Gefühl für alle Beteiligten ein Tor seines Vereins in einem Bus zu feiern. Endlich im Stadion, wurde der Zaun zügig beflaggt und das restliche Material vorbereitet, bevor die zweite, erste Halbzeit beginnen konnte. Das Spiel ist diesmal schneller als sonst abgehakt, da bis auf zwei Rote Karten für Rödinghausen (eine davon für den Torwart, der nachdem bereits drei mal gewechselt wurde durch einen Feldspieler ersetzt werden musste), und eine Rote Karte für Mohr in der 93. Minute auf dem Rasen nicht mehr viel passierte. Somit hatte man das Tor des Tages verpasst. Sei es drum. Die drei Punkte sind das, was zählt. Die Stimmung in der zweiten Halbzeit ging trotz der recht geringen Anzahl an mitgereisten Alemannen in Ordnung. Besonders zu gefallen wusste an diesem Tag der Einsatz des mitgebrachten Materials, wie Doppelhalter und Schwenkfahnen. Von der Heimseite hörte man wie beim letzten Besuch lediglich die eine einsame Trommel, sonst nichts. Nach dem Spiel wurde noch ausgiebig mit der Mannschaft der Sieg gefeiert, bevor es raus zu den mitgereisten Stadionverbotlern ging. Für sie war es mit Sicherheit recht angenehm, dieses Spiel lediglich 45. Minuten alleine vor den Toren zu warten.
Gut eine Stunde feierte man dann noch unter Aufsicht der sichtlich genervten Schmier den Auswärtssieg, bis der in einer Werkstatt notdürftig reparierte Bus vorfuhr. Ohne einen weiteren Schaden ging es dann zurück in die Kaiserstadt. Auf einem Parkplatz wurde es nochmal lustig, als man dort auf einige Busse mit Hardcore-Fans aus dem Norden traf, die auf dem Weg zu einer großen Party in Dortmund waren. Aus unserer mobilen Anlage schallten verschiedenste Melodien, sodass für jeden auf dem Parkplatz etwas dabei war.
In der kommenden Woche geht es im Heimspiel gegen die verstrahlten Ahlener um die nächsten drei Punkte.


Karlsbande Ultras

 
So, 25.09.16 Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen 16.10.2016

Zuschauer: 8800 (davon ca. 1300 aus dem Pott)

10. Spieltag Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen 1:0

Nach zuletzt zwei Spielen gegen Mäzen Vereine ohne eine Fanszene bzw. gegen ein U23 Team stand am heutigen Sonntag das nächste Highlight der Hinrunde auf dem Programm, denn die Jungs von der Hafenstraße gaben am Tivoli ihre Visitenkarte ab. In dieser Liga sind interessante Spiele leider Mangelware. Die Tage vor dem Spiel ist nichts passiert und man verbrachte die Zeit mit den üblichen Dingen. Am Spieltag verließ man heute wie üblich bei interessanteren Spielen seinen üblichen Treffpunkt und rief mit den anderen Gruppen zu einem Treffpunkt im Pontviertel aus, nahe dem Herzen der Stadt, um flexibel reagieren zu können. Nachdem man sich bei sommerlichem Wetter ab den frühen Morgenstunden mit einigen Getränken in verschiedenen Kneipen auf das anstehende Spiel einstimmte, ging es etwa 2 Stunden vor Spielbeginn mit ca. 300 Leuten per Marsch in Richtung Stadion. Auf dem Weg noch ein wenig warm gesungen und einen Teil der sportlichen Fraktion eingesammelt (auch dort blieb alles ruhig), verschwanden an den Tankstellen wieder einige Leute. Den Rest zog es direkt ans bzw. ins Stadion.
Im Block angekommen, wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und man erfuhr, dass die Szene aus Essen 30 Minuten vor Spielbeginn den Block gemeinsam betreten werde. Zum Einlaufen gab es bei uns den üblichen Mix aus großen und kleinen Schwenkfahnen. Auf Choreos und Ähnliches muss ja leider immer noch verzichtet werden und es ist leider auch keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil, unser Geschäftsführer mit null Ahnung von Fankultur lässt sich immer was Neues einfallen, um den aktiven Fans das Leben schwer zu machen. Diesmal wurden wieder alle Materialien verboten, die gegen Stadionverbote stehen, da angeblich Absprachen nicht eingehalten wurden - was für Absprachen weiß wohl nur er selber! Zu dem Thema gab es noch ein gutes Spruchband vom Kollektiv. Yellow Connection brachte den Standpunkt der Aachener Ultraszene auf fünf Spruchbändern zum Thema Investor deutlich auf den Punkt und erinnerte jeden Aachener noch einmal daran, was auf dem Spiel steht und was jeder einzelne jetzt zu tun hat, um unsere Alemannia zu erhalten, wie sie seit über 100 Jahren besteht! Investor verhindern! Mitglied werden!
Auf Essener Seite gab es eine Zaunfahne und man rechnete dahinter mit einer Pyroaktion, diese blieb aber aus. Die Jungs auf dem Grün kamen überraschend gut in die Partie und setzten den Gegner von der ersten Minute unter Druck und es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis man den Ball im Tor unterbringen würde. Auf den Rängen erwischten wir einen nicht so guten Start und so legte man in der ersten Halbzeit einen fast unterdurschnittlichen Auftritt hin. Kurz vor der Pause netzte Ernst dann auch mehr als verdient zur 1-0 Führung ein, bevor es dann zum Pausentee gehen sollte. Im 2. Spielabschnitt kam nun der Gast etwas besser ins Spiel, schaffte es aber nicht den Ball in unserem Kasten unterzubringen und so blieb es am Ende bei einem viel umjubelten 1-0 Heimsieg. Wir auf den Rängen konnten uns in Halbzeit zwei steigern und einen ganz guten Auftritt abliefern. Bis auf die letzten starken 15 Minuten ein typisches Essen Heimspiel. Der optische Einsatz im Stimmungsblock war das ganze Spiel über in Ordnung.
Zum Schluss nun noch ein paar Worte zu unseren Gästen. Zwar füllten sie den Steher vollkommen aus, aber was dann folgte war nicht viel und kaum der Rede Wert. So konnten sie sich nur zwei oder drei mal im Spiel bei uns Gehöhr verschaffen und optisch gab es außer 2-3 Schwenkern auch nichts Großes zu sehen, da hatte man sich doch schon mehr erwartet und man kann festhalten, dass es einer der schwächsten Auftritte von Essen am Tivoli war.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 17.09.16 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 16.10.2016

Zuschauer: 800 (davon ca. 700 Öcher)

09. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 1:1

Nach einer mehr als bitteren Niederlage letzte Woche gegen Viktoria Köln durch einen grottenschlechten Schiedsrichter, führte uns der Spielplan dieses Wochenende nach Düsseldorf an den Flinger Broich, wo es zum Duell gegen die kleinen Fortunen kommen sollte. Mit den anderen Ultrà Gruppen entschied man sich, wie in den letzten Jahren bereits, für eine Anreise per Bahn, der sich aber leider nur etwa 160 Aachener anschlossen. Nach kurzer Fahrt und einigen Verspätungen erreichte man Düsseldorf Flingern, von wo es das letzte Stück zum Stadion per Shuttlebus ging. Am Eingang schnell mit Tickets eingedeckt und die erfreulicherweise recht lockeren Kontrollen hinter sich gebracht, konnte man sich an das Aufhängen der Zaun- , sowie das Bestücken der Schwenkfahnen machen. Als dann alle organisatorischen Dinge erledigt waren, sollte auch schon das runde Leder rollen. Begrüßt wurden die Mannschaften mit einem kleinen Mix aus kleinen sowie großen Schwenkfahnen. Sportlich konnten unsere Jungs nicht an die 2. Halbzeit vom Spiel gegen Viktoria anknüpfen und so plätscherte die erste Halbzeit ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin und es ging mit einem 0-0 in die Kabine.
Die Stimmung passte sich dem Gekicke auf dem Rasen an und so konnte man im ersten Spielabschnitt sicherlich von einem schlechteren Auftritt mit ganz viel Luft nach oben sprechen.
Nach dem Pausentee kamen unsere Jungs besser in das Spiel und drängten nun auf das Führungstor, welches dann auch in der 66. Minute durch Kühnel endlich erzielt wurde. Leider schaffte man es dann aber wieder nicht diese Führung über die Zeit zu bringen und musste 5 Minuten vor dem Ende noch das 1-1 schlucken. Auch auf den Rängen legte man im zweiten Spielabschnitt noch eine Schippe drauf und konnte sich in der Lautstärke etwas steigern. Dennoch bekleckerte sich gerade unsere Gruppe an diesem Tag dennoch nicht mit Ruhm, gerade viele Umfeld Leute haben anscheinend jetzt schon die Saison abgehakt und machen sich nichtmals mehr auf nach Düsseldorf. Die Aachener abseits des Ultrahaufens beschränkten sich ebenfalls aufs Fussball gucken und stimmten nicht einmal in Gesänge ein oder gaben selber etwas von sich.
Die Rückfahrt verlief bei einigen Kaltgetränken feucht fröhlich und so erreichte man am frühen Abend wieder die wunderschöne Kaiserstadt


Karlsbande Ultras

 
Sa, 10.09.16 Alemannia Aachen - FC Viktoria Köln 16.10.2016

Zuschauer: 5600 (davon ca. 80 Gäste)

08. Spieltag Alemannia Aachen - FC Viktoria Köln 0:1

Nach einer ereignisreichen Tour an einem Montagabend nach Wuppertal hieß es am 8. Spieltag wieder trister Regionalligaalltag und so kam mit Viktoria Köln ein mittlerweile leider bekannter Gegner zum Tivoli.
Morgens gemeinsam getroffen, nahm man entspannt ein paar Kaltgetränke zu sich, um dann zeitig zum Stadion zu gehen. Nachdem unsere Stadionverbotler verabschiedet wurden, bereitete man im Stadion das Tifo vor und freute sich aufs Spiel. Erschreckend war die Leere im Stadion und so war mit 5.600 Zuschauern der anhaltende Rückgang auf den Rängen mittlerweile auch gut sichtbar. Traurig, aber leider die Realität.
Stimmungstechnisch legte man an diesem Tag leider auch eine ziemlich schlechte Leistung hin. Zum einen wahrscheinlich dem schlechten Spiel geschuldet, zum anderen jedoch auch der wenigen Fans und der schlechten Mitmachquote.
Auf dem Platz erwischte unsere Alemannia auch einen unglücklichen Tag und so netzte Viktoria kurz vor der Halbzeit zum 0:1 aus unserer Sicht ein. Trotz Roter Karte bei der Viktoria aus Köln in der 60. Minute, konnte an diesem Tag leider nichts Zählbares in Aachen behalten werden.
Trotz des schlechten Ergebnisses verbrachten wir den Nachmittag/Abend bei dem ein oder anderen Bier und grillten gemütlich auf Einladung eines zurückgekehrten Mitgliedes und Freundes. Großen Dank an dieser Stelle. Willkommen zurück in Aachen!
Jetzt heißt es Mund abputzen und in der nächsten Woche bei Düsseldorfs Zwoten kämpfen und 3 Punkte mitnehmen!


Karlsbande Ultras

 
Mo, 05.09.16 Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 13.09.2016

Zuschauer: 6221 (davon ca. 1000 Öcher)

07. Spieltag Wuppertaler SV - Alemannia Aachen 2:2

Das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Pflichtspiel liegt bereits einige Jahre zurück, genauer gesagt kreuzte man 1999 das letzte mal die Klingen und so war die Vorfreude auf dieses Spiel schon Wochen vorher groß. Am Spieltag traf sich unsere Gruppe bereits in den frühen Nachmitagsstunden, um alles Organisatorische ohne Zeitdruck zu erledigen. Frühzeitig setzten sich dann drei volle Busse (2x KBU, 1x sportliche Fraktion) Richtung Wupper in Bewegung, die kurze Fahrt verging wie im Fluge und so steuerte man etwa 20km vor dem Ziel noch einen kleinen Parkplatz an, um nicht zu früh am Stadion am Zoo anzukommen. Hier wollte man sich eigentlich mit allen anderen Bussen treffen, was aber leider nicht so recht funktionierte, so dass nur die beiden KBU Busse das Ziel fanden. So fiel das obligatorische Einstimmen und Mobfoto mit allen ins Wasser.
In Wuppertal angekommen wurden die Busse wie erwartet zum Gästeeingang begleitet, aber als man sich dann nicht direkt auf den Weg zum Einlass machte, wurde die Polizei doch etwas hektisch. Als später alle Busse und Leute anwesend waren, ging es geschlossen zum Eingang, wo es erstmal hieß warten. Die Ordner waren mit der Anzahl an Gästefans völlig überfordert und so zogen sich die peniblen Kontrollen Ewigkeiten hin. Nachdem dann alle Leute im Stadion waren, sammelte man sich mit den anderen Ultrà Gruppen noch einmal am Aufgang zum Block, um diesen dann geschlossen zu betreten und die Fahnen an den Zaun bzw die Wellenbrecher zu bringen. Viele Leute der normalen Fanszene standen leider noch immer vor dem Eingang.
Man entschied sich heute für eine Position mittig im Block, um ein geschlossenes Bild zu erzeugen, was auch sehr gut klappte. Als man die Fahnen bestückt und verteilt hatte sollte es auch schon los gehen und die Teams betraten den Rasen. Akustisch hatten wir in der ersten Halbzeit einige Probleme und mann muss ehrlich zugeben, dass die letzte Konsequenz fehlte den Block völlig mitzureißen. Sportlich erwischten unsere Jungs auch keinen glänzenden Start und so zappelte nach wenigen Minuten der Ball schon im eigenen Tor. Im weiteren Spielverlauf konnten die Herren in Schwarz und Gelb keine wirklichen Akzente nach vorne setzen und so ging es mit dem 1-0 Rückstand in die Pause.
Während der Pause machten sich dann einige Wuppertaler auf den Weg und setzten zum Sprint über die Gegengrade an, mit der Absicht eine Zaunfahne vom Gästesitzplatz zu entwenden, wo nur normale Fans saßen, was sie aber dennoch nicht schafften. Auf Aachener Seite setzten dann ebenfalls ca 100 Leute an, um auf die Grade zu gelangen und sich fürs entgegenkommen zu bedanken. Einiges an Tränengas wechselte dann von den Schildkröten zum Aachener Block und einige Knüppel gab es noch obendrauf. Der Aachener Haufen setzte sich dennoch zur Wehr. Ziemlich schnell beruhigte sich aber alles, da ein Durchkommen eh unmöglich war. Nun war aber sprichwörtlich Feuer in der Begegnung und so startete man zur 2. Halbzeit mit einer Pyroshow, bestehend aus einem Dutzend Bengalfackeln und anschliessend einigen Blinkern, die den Wuppertaler Abendhimmel erleuchteten. Der spichwörtliche Funke sprang nun auch auf den Block über und man konnte bis auf eine kurze Phase einen richtig guten akustischen, wie auch optischen, Auftritt hinlegen.
Sportlich drehte unsere Mannschafft auch nochmal auf und drehte in Unterzahl das Spiel. Beim Torjubel kamen alle mal aus sich herraus und mit der Stimmung in der zweiten Hälfte kann man zufrieden sein, warum nicht direkt so? Auf dem Feld schwanden zu Zehnt dann aber die Kräfte und man musste kurz vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen.
Zu den Gastgebern bleibt zu sagen, dass man doch überrascht über die große Anzahl an Leuten, die Kompackt hinter der Ultras Wuppertal Fahne standen, war und für einen Aufsteiger einen sowohl optisch als auch akustisch guten Auftritt ablieferten. Sicherlich eine Bereicherung für diese Liga wo man sonst oft genug auf irgendwelchen Dörfen ohne Fanszene auf der Gegegenseite antritt. In der zweiten Hälfte haben die Wuppis aber auch stark nachgelassen. Nach dem Spiel gab es wieder Rangeleien mit den Grünen als 250 Aachener durch den Tunnel wollten und die Cops probierten Kameras einzukassieren. Da zwei Leute festgenommen wurden hatte man eh noch Zeit und verbrachte diese mit warten. Es hätte ja auch sein können, dass einige Wuppis auftauchen, diese zeigten sich jedoch nicht, aber man bekam auch nicht die Festgenommen zu Gesicht. So warteten unsere drei Busse noch bis nach Mitternacht, eh die beiden Jungs endlich den Haufen erreichten und alle Öcher die Heimreise antreten konnten. Diese gestaltete sich ruhig da der Grossteil ja ein paar Stunden später wieder aufstehen musste. Danke an alle mitgereisten Freunde.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 26.08.16 Alemannia Aachen - Bonner SC 13.09.2016

Zuschauer: 5400 (davon ca. 200 aus Bonn)

06. Spieltag Alemannia Aachen - Bonner SC 3:2

An diesem überaus warmen Freitagabend ging es gegen den Aufsteiger aus der Ex-Hauptstadt. Vier Siege aus fünf Spielen können sich für einen Aufsteiger, der sechs Jahre lang über die Dörfer tingelte, doch sehen lassen. Auf Seiten der Schwarz-Gelben hoffte man darauf, endlich den ersten Heimsieg feiern zu dürfen.
Zunächst traf man sich wie gewohnt, um das ein oder andere kalte Getränk gegen die Hitze zu sich zu nehmen. Nachdem der körperliche Flüssigkeitshaushalt aufgebessert wurde, konnte es zum Stadion gehen um die üblichen Vorbereitungen zu treffen, bevor es auf dem Grün um die Punkte ging.
Das Spiel kann man als Öcher getrost als reine Achterbahnfahrt bezeichnen. Die Spieler der Gäste waren offensichtlich noch gedanklich in den kühleren Kabinen. Gödde nutzte dies bereits in der vierten Minute für die schnelle Führung. Nur vier Minuten später erhöhte er durch einen Kopfball nach Freistoß bereits auf 2 zu 0. Die Hoffnung auf den ersten Dreier in der Heimat keimte auf. Doch Alemannia wäre nicht Alemannia, wenn es nicht nochmal spannend werden würde. Zwar hatte man nach den ersten Torgelegenheiten der Bonner selber noch einige Chancen die Führung auszubauen, konnte diese aber nicht nutzen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff entschied der Unparteiische auf einen sehr fragwürdigen Elfmeter für die Gäste. Der "Gefoulte" verwandelte sicher. Fejzullahu hätte eine Viertelstunde vor dem Ende das Spiel beinahe entschieden, jedoch streifte sein Schuss nur den Pfosten. Im Gegenzug kamen die Gäste zum ebenfalls umstrittenen Ausgleich. Nagel wurde nach einem hohen Ball kurz vor dem Fünfer angegangen und der Ball landete im Kasten. Das entsetzen war natürlich groß. Ausgleich nach einer 2:0 Führung. Fünf Minuten vor dem Ende kannte der Jubel jedoch keine Grenzen. Der Eingewechselte Hammel schlenzte eine Hereingabe lässig mit der Hacke über die Linie.
Danach war Schluss und der erste Heimsieg in trockenen Tüchern. Geht doch!
Obwohl es sehr heiß war und man schon ohne sich zu bewegen im Schweiß badete, lieferte der Stimmungsblock einen optisch guten und lautstarken Auftritt ab, der zu den besten in dieser Spielzeit zählt. Weiter so! Erfreulich war zudem, dass die Kurve vermehrt in die Gesänge mit einstimmte. Die 200 Gäste rund um den aktiven Teil der befreundeten Bande konnten akustisch leider keine Bäume ausreißen. Nur selten kam ein Gesang bei uns in der Süd an. Jedoch konnte der Fahneneinsatz und die Bewegung im Block überzeugen. Weiter so Jungs. Nach dem Spiel versammelte sich unsere Gruppe am Ausgang um dann geschlossen den Jungs der Bande Bonn zu ihrer Niederlage zu beglückwünschen :-) Die Sheriffs wurden ein wenig nervös als wir den Parkplatz der Gäste erreichten. Ein Teil der Bande machte sich mit einem durch die Sheriffs gerufenen Shuttlebus auf den Weg zum Bahnhof um die Heimreise mit dem Zug anzutreten. Dies war nötig, da es ihr Bus für nötig hielt kurz nach Abpfiff (wohl aufgrund eines geringen Schadens auf der Hinfahrt) ohne sie loszufahren. Man stelle sich vor, sowas passiert eine Liga höher bei einem Spiel im tiefen Osten. Ein kleiner Teil der Bande blieb in Aachen und machte mit einem Teil unserer Gruppe die Kneipen der Stadt unsicher.
Als Tabellendritter geht es in der kommenden Woche zum nächsten Aufsteiger. Alle in Schwarz nach Wuppertal !


Karlsbande Ultras

 
Sa, 20.08.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 24.08.2016

Zuschauer: 1225 (davon ca. 300 Gäste)

05. Spieltag SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 0:0

Nach einem 0:0 im letzten Spiel zuhause gegen den Aufsteiger aus Sprockhövel, führte uns der Spielplan heute zum nächsten Dorfclub nach Wiedenbrück.
So machte sich Samstag morgens ein voller Karlsbande Bus auf die Reise Richtung Ostwestfalen. Nach einer spaßigen Fahrt, die zum Glück nochmal länger als die üblichen 2 Stunden dauerte, erreichte man überpünktlich das kleine Jahn Stadion. Nachdem man sich zügig mit Eintrittskarten eingedeckt hatte, stellte man erfreulicherweise fest, dass die Ordner heute recht locker drauf waren, und so waren die Kontrollen im Vergleich zur letzten Saison eher lasch und es gab keinerlei Probleme, das mitgebrachte Material auch rein zu kriegen.
Wie in den letzten beiden Jahren bereits, entschied man sich mit den anderen Ultrá-Gruppen auf den überdachten Sitzplatz zu gehen, da der Stehplatz mit seinen zwei Stufen alles andere als stimmungsfördernd ist. Weshalb trotz des noch ausreichend vorhandenen Platzes auf dem Sitzplatz nur 155 Leuten der Zutritt gewährt wurde und die anderen knapp 60 auf der bereits angesprochenen Zwei-Stufen-Erhöhung das Spiel verfolgen mussten, bleibt wohl einzig der Logik des Verantwortlichen vorbehalten.
Trotzdem lieferte man unter dem Dach einen akustisch soweit ganz guten Auftritt ab, der auch über die gesamten 90 Minuten mit etlichen Fahnen in der Luft untermalt wurde.
Auf dem Rasen sah man heute in der 1. Halbzeit zwei Mannschaften, die sich einen müden Sommerkick lieferten und bis auf jeweils eine Torchance passierte nichts Aufregendes. Nach der Pause konnte man sich zwar endlich einige Torchanchen erspielen, aber es fehlte wie bereits im letzten Spiel das letzte Quäntchen Glück, um die Kugel auch im Netz zu versenken. Da der Gastgeber es uns aber gleich tat, trennte man sich am Ende zum zweiten Mal hintereinander torlos.
Die Rückfahrt verlief feucht fröhlich wie die Hinfahrt und so erreichte man in den frühen Abendstunden wieder unsere geliebte Kaiserstadt.
Am kommenden Spieltag geht es nun gegen den Bonner SC und somit erneut gegen einen Aufsteiger. Und im dritten Heimspiel muss ein Sieg nun Pflicht sein.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 13.08.16 Alemannia Aachen - TSG Sprockhövel 24.08.2016

Zuschauer: 5300 (davon ca. 40 Gäste)

04. Spieltag Alemannia Aachen - TSG Sprockhövel 0:0

Nachdem man am Dienstag durch eine starke 2. Halbzeit die 3 Punkte aus Oberhausen mitnehmen konnte, ging es heute doch mit Vorfreude zum ersten von vielen Duellen gegen einen Dorfclub in dieser Drecksliga.
Wie üblich getroffen, machte man sich eine Stunde vor Anstoß auf Richtung Stadion, um die üblichen Vorbereitungen im Block zu treffen. Nachdem die Fahnen verteilt waren, betraten auch schon die Mannschaften den Rasen, begrüßt von einem Mix aus Schwenkfahnen im Stimmungsblock.
Sportlich verliert man zur ersten Halbzeit besser keine Worte, grausam trifft es aber dann wohl doch am besten. In der zweiten Halbzeit erspielte man sich dann wenigstens einige Chanchen, aber am Ende fehlte dann doch das letzte Quäntchen Glück, um die Kugel auch im Netz unterzubringen, und netzte man den Ball dann doch mal ein, entschied der Herr an der Pfeife auch noch auf Stürmerfoul und gab das Tor nicht.
Am Ende trennte man sich dann 0:0, was für ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger ohne wenn und aber zu wenig ist. Aber ein junges Team, was sicherlich noch in der der Findungsphase ist, nach Abpfiff auszupfeifen, macht es sicherlich auch nicht besser, darüber sollten mal einige Zuschauer nachdenken.
Akustisch passte sich heute der Auftritt vom Stimmungsblock dem Spiel an und es konnte keine überzeugende Leistung abgerufen werden. Aber solche Tage gibt es nunmal.
Neues Spiel heißt neues Glück und so geht es am kommenden Samstag zum nächsten Dorfclub nach Wiedenbrück.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 09.08.16 Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 24.08.2016

Zuschauer: 2922 (davon ca. 850 Öcher)

03. Spieltag Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 0:2

Dienstags 15 Uhr treffen am Hauptbahnhof, es gibt mit Sicherheit coolere Zeiten, um die Reise in den Ruhrpott anzutreten. Dennoch sammelten sich über 150 Öcher an den Gleisen. Nach spaßiger Hinfahrt mit einigen Verzögerungen, kam man ziemlich spät am Stadion an, sodass ein Bad im Rhein-Herne-Kanal vor dem Spiel leider ausfallen musste. Die Ordner guckten diesmal was genauer hin, sodass sich an den Eingängen einige lustige Hüpfeinlagen abspielten.
Pünktlich zum Spielstart war auch alles beflaggt und man konnte loslegen. Einige schöne Fahnen waren in der Luft, aber leider fehlte in der ersten Hälfte der gewisse Funken auf den Rängen. Es war nicht sonderlich schlecht, aber halt auch nicht gut.
Auf dem Rasen spielte sich in der ersten Halbzeit ein Trauerspiel ab. Die Szene aus Oberhausen, die in den letzten Jahren auch stark von Stadion- und Stadtverboten geprägt war, stand diesmal gemeinsam hinter einer kleinen Semper Fidelis und großen Rebellion Fahne. Mitmachquote war besser als erwartet und machte auf jeden Fall einen besseren Eindruck als bei anderen Spielen gegeneinander. Angekommen ist dennoch nicht wirklich etwas.
In der zweiten Hälfte legte unsere Mannschaft zwei Gänge zu und auch auf den Rängen konnten wir überzeugen. Zwischenzeitlich sang man sich in einen Rausch - warum nicht von Anfang an so. In der 78. Minute erlöste Mergim Fejzullahu die Gästekurve. Ehe er in der 89 Minute sogar sein zweites Tor erzielen konnte und das Bangen im Gästeblock vorbei war. Man feierte noch ein wenig die wichtigen 3 Punkte, ehe es unspektakulär zum Bahnhof ging.
Auf der Rückfahrt feierte man noch ausgelassen den Sieg, bevor man kurz nach Mitternacht die schönste Stadt der Welt erreichte.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 06.08.16 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 24.08.2016

Zuschauer: 6800 (davon ca. 100 aus dem Pott)

02. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 0:1

Nachdem am letzten Wochenende die Sommerpause ihr Ende fand und man in Siegen auch direkt drei Punkte mitnehmen konnte, sollte es heute zum ersten Heimspiel der Saison 2016/17 kommen. Als ersten Gast durften wir die Jungs aus dem Bochumer Stadtteil Wattenscheid begrüßen.
Vormittags in bekannter Lokalität getroffen, stimmte man sich mit einigen Kaltgetränken und musikalischer Untermalung auf die kommenden 90 Minuten ein. Etwa eine Stunde vor Spielbeginn machte man sich geschlossen auf in Richtung Stadion. Im Block die Fahnen an den Zaun gebracht und das Material verteillt, kamen auch bereits die Mannschaften auf den Platz.
Als Intro hatten wir heute einen Mix aus großen und mittleren Schwenkfahnen sowie einige Doppelhalter im Gepäck, welche auch über die gesamte Spieldauer in der Luft waren. Akustisch knüpfte der Stimmungsblock da an, wo man letzte Woche in Siegen aufhörte und lieferte über die gesamten 90 Minuten eine solide Leistung ab. Luft nach oben gibt es immer, aber für das erste Heimspiel in der neuen Saison kann man soweit zufrieden sein. Sportlich hingegen erlebte man das genaue Gegenteil zum letzten Spiel und so sah man eine Alemannia, die kaum zu Torchancen kam und bereits in der 8. Minuten das 0-1 hin nehmen musste. Als dann kurz vor der Pause auch noch Ernst vom Platz gestellt wurde, war das Spiel eigentlich gelaufen, denn auch in der 2. Halbzeit kam man nun auch noch in Unterzahl nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Wattenscheider und so ging man nach 90 Minuten als Verlierer vom Platz. Nun heißt es Mund abputzen und weiter machen, denn es geht bereits am Dienstag im Rahmen der Englischen Woche in Oberhausen weiter.
Aus Wattenscheid waren 100 Leute da mit einigen Zaun- und zwei Schwenkfahnen, die aber weder akustisch noch optisch weiter in Erscheinung traten.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 30.07.16 Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 12.08.2016

Zuschauer: 3648 (davon ca. 1000 Öcher)

01. Spieltag Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 0:1

Neue Saison, neues Glück. Nach einer mehr oder weniger erfolgreichen Vorbereitung fand die Sommerpause endlich ihr Ende. Am ersten Spieltag ging es für die Alemannia ins Leimbachtal nach Siegen. Am frühen Morgen machten sich zwei volle Busse unserer Gruppe bei schönem Wetter und kühlen Getränken auf den Weg in das Siegerland. Die Fahrt verlief bis zum Rastplatz Siegerland spaßig, aber ohne besondere Vorkomnisse. Vor dem Rastplatz setzte sich ein Fahrzeug der örtlichen Schmier vor die Busse, um diese auf den Rastplatz zu ziehen. Jeder rechnete nun mit einer Kontrolle der Insassen. Jedoch handelte es sich "nur" um eine Verkehrskontrolle. Da es bei einem der beiden Fahrer irgendwelche Probleme gab, zog sich das ganze bis ca. eine Stunde vor Anstoß hin.
Somit ging es, nachdem sich dort von den mitgereisten Stadt- und Stadionverbotlern verabschiedet wurde, zügig die letzten Kilometer zum Stadion. Dort hieß es dann noch ewig Anstehen, da der Gastgebende Verein wohl mal wieder gedacht hat es kommen nur 50 Aachener und öffneten nur eine Kasse für ca. 1000 Aachener. Trotzdem hatte man pünktlich zum Anstoß alle Leute im Block und die Fahnen am Zaun und in der Hand. Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte die Gruppe Kollektiv eine kleine Choreo bestehend aus gesprühten "Alemannia" und "Forever" Schals und passender Fahne am Zaun. Sah auf jeden Fall nett aus. Mit drei Neuzugängen in der Startelf legte unser Team vielversprechend los. Das Spiel wurde von Beginn an dominiert und sich eine Torchance nach der anderen erarbeitet. Nach einer halben Stunde hatten die Gastgeber ihre größte Gelegenheit, scheiterten jedoch zum Glück an Keeper Nagel und der Nachschuß konnte von Propheter geblockt werden. Kurz vor der Pause wäre die Führung für unser Team bereits mehr als verdient gewesen. Aber zuerst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu (5€ in das Phrasenschwein). Zuerst köpfte Gödde das Leder an den Pfosten, nur zwei Minuten später landete ein Weitschuss von Mohammad an der Latte.
Auch nach der Pause waren die Schwarz-Gelben drückend überlegen, konnten die zahlreichen Gelegenheiten jedoch nicht in etwas zählbares umwandeln. In der 66. Min. löste Fejzullahu endlich den vorhandenen Knoten und verwandelte aus 14m zur verdienten Führung. Dass dieser Schuss abgefälscht wurde ist dabei beinahe bezeichnend. Danach ging es weiter auf nur ein Tor. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Ernst den Hattrick im Alu-Schießen für die Alemannia. Kurz vor dem Ende wurde es nochmal brenzlig, jedoch verfehlte ein Siegener Schuss knapp das Tor und kurz darauf durfte der erste Saison-Sieg bejubelt werden. Eine überzeugende Leistung unserer Mannschaft mit dennoch viel zu wenig erzielten Treffern. Sei es drum. Auch ein Tor reicht für den Sieg.
Auf den Rängen ging der Sieg ebenfalls an die wie bereits oben erwähnten 1000 mitgereisten Alemannen. Zwar konnte man recht selten den gesamten Anhang zum singen animieren, dennoch erreichte man Dauerhaft eine vernünftige Lautstärke. Noch zu erwähnen ist, dass ein Gruppen-Mitglied nach seinem Stadionverbot endlich wieder rein durfte. Willkommen zurück Playboy.
Der aktive Teil der Siegener Szene konnte sich mit ihrem neuen Standort auf der Gegentribüne auf jeden Fall verbessern im Gegensatz zu ihren bisherigen Leistungen. Zwar immer noch kein überragender Auftritt, aber besser als Erndtebrück war es dann so gerade doch.


Karlsbande Ultras