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Spielberichte Rückrunde 15/16
Rückblick Rückrunde 2015/2016 05.06.2016


Sa, 21.05.16 Sportfreunde Lotte - Alemannia Aachen 05.06.2016

Zuschauer: 1550 (davon ca. 450 Öcher)

38. Spieltag Sportfreunde Lotte - Alemannia Aachen 1:2

Zum letzten Saisonspiel beim bereits sicheren Meister Lotte_ reisten wir mit drei pickepacke vollen Bussen ins Tecklenburger Land. Bereits um 5 Uhr in der Früh wurde zum Treffen geladen, um nach kurzen Vorbereitungen die komplikationslose Fahrt in Richtung Lotte zu starten. Ähnlich wie unsere Mannschaft freuen auch wir uns, dass die Saison, welche unser Team als 7. abschließt, ein Ende findet und man sich einiger freier Wochen und dem ein oder anderen Aufenthalt in gängigen südeuropäischen Partyhochburgen erfreuen kann. Passend zu eben jener Urlaubsplanung wurden an alle Busfahrer exotische Hawaiihemden verteilt und der Partytross erreichte kurz vor dem Ziel einen Badesee. Während sich einige Wassernixen auf Olympia vorbereiteten, erfreute sich der Großteil unserer Truppe stilecht an gekühlten Getränken, welche wahlweise aus Eimern geschlürft werden konnten. Nach dem Zwischenstopp am kühlen Wasser setzten sich die Busse für die letzten Kilometer in Bewegung. Kurz bevor wir das Stadion erreichten, wurden wir bereits von einer nicht zu klein geratenen Armada an Polizisten empfangen, die uns scheinbar bereits vermisst hatte. Erneut mussten wir einige Brüder vor den Toren zurücklassen, was sehr schmerzt – Kopf hoch Jungs, auch diese Zeit geht vorbei! Nach der Verabschiedung konnte man unkompliziert in das Innere des Stadions und bereitete die kleine Choreographie, welche die Mottotour abrundete, vor. Neben dem üblichen Tifo-Material prangte eine große Zaunfahne mit der Aufschrift „Mallemannia – endlich normale Leute“ am Zaun und der Block färbte sich dank der Hemden und etlichem aufblasbarem Strandspielzeug in einem breiten Spektrum aus bunten Farben. Zum Einlaufen der Mannschaften rundeten einige farbige Rauchtöpfe das Gesamtbild passend ab und die 450 mitgereisten Kaiserstädter starteten mit einem guten Support in die Partie.
Gegen das Team des Meisters Lotte fand unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit kein Rezept und folgerichtig fiel bereits in der 30. Minute das spielentscheidende Tor gegen uns. Nichtsdestotrotz blieb die Stimmung unter dem schwarz-gelb-bunten Anhang gut und das Team wurde weiterhin lautstark unterstützt. In Hälfte 2 ließ die Supportleistung ein wenig nach, bis unser Team gegen Mitte der Halbzeit ein paar wenige Akzente setzte. Gerade gegen Ende des Spiels zog noch einmal der Großteil des Auswärtsblocks mit und verabschiedete die Truppe um Trainer Fuat Kilic in die Sommerpause. Auch wenn letztendlich ein 7. Tabellenplatz weit hinter den eigenen Erwartungen liegt, so konnte das Team doch zum Ende der Saison einige gute Leistungen absolvieren.
Die Rückfahrt gestaltete sich ähnlich zur Hinfahrt problemlos und feuchtfröhlich sodass man gegen 20 Uhr wieder am morgendlichen Treffpunkt war und sich ein Teil der Reisegruppe noch an einigen Getränken in der Stadt erfreute.
Auch wenn wir an diesem Tag viel Spaß hatten, so bleibt immer noch der fade Beigeschmack der anstehenden Mitgliederversammlung am 29. Juni, bei welcher entschieden wird, ob man die Türen für einen Investor öffnet. Viele mögen sich durch externes Geld eine rosige Zukunft des Vereins ausmalen, doch an etlichen Beispielen die bereits bei Vereinen wie 1860 München oder auch Carl Zeiss Jena statuiert wurden, ist unschwer zu erkennen, dass Geld alleine keine Garantie für sportlichen Erfolg bringt. Einen Identitätsverlust für eine marginale Budgetsteigerung ist das Letzte was der Verein und sein Umfeld gebrauchen kann, weshalb wir jeden dazu aufrufen bei der Mitgliederversammlung GEGEN einen Investor zu stimmen!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 14.05.16 Alemannia Aachen - Viktoria Köln 01.06.2016

Zuschauer: 7700 (davon ca. 50 vom Rhein)

37. Spieltag Alemannia Aachen - Viktoria Köln 2:0

Nach zuletzt drei Siegen in Serie ging es nochmals mit einigen Erwartungen zum letzten Heimspiel der Saison. In bekannter Lokalität getroffen, läutete man den Tag mit einigen Getränken ein und nach ein paar Gesprächen war es auch schon an der Zeit in Richtung Stadion aufzubrechen. Es ging ein letztes Mal für diese Spielzeit durch die Eingänge des Postkastens. Im Block wie immer das Material bestückt, konnte man beim Blick durch das Stadion bereits erkennen, dass die Siege der letzten Wochen zum Abschluss nochmal ein paar Öcher mehr zum Spiel lockten und so sollten es am Ende angeblich 7700 Zuschauer gewesen sein.
Zum Einlaufen der Teams zeigte man den üblichen Mix aus Fahnen und Doppelhaltern im Block, welche dann auch während dem Spiel konstant in der Luft waren. In Anbetracht dessen, dass sich der Todestag von "Mister Alemannia", Werner Fuchs, in der vergangenen Woche bereits zum 17. Mal jährte, prangte das Spruchband "Dir würden wir auch Heute die Zukunft unserer Alemannia anvertrauen. Werner du fehlst" aus der Feder von Yellow Connection sowie die Werner Fuchs Fahnen vom Spiel in Erkenschwick 1999 am Zaun.
Der Stimmungsblock konnte in der 1.HZ akustisch eine mehr oder minder akzeptable Leistung abrufen und sich in der zweiten Spielhälfte steigern. Ein positiver Trend der sich nun schon über die ganze Saison zeigte. Sportlich war Hälfte eins ein müder Sommerkick, von zwei Teams, für die es um nichts mehr geht, was sich aber im zweiten Spielabschnitt dann änderte. In der 76. Minute traf zuerst "Reiche" von Viktoria in das eigene Tor, 2 Minuten vor dem Ende wurde Ito im Strafraum von den Beinen geholt und Dowidat konnte den folgenden Strafstoß sicher verwandeln, womit man den Sack zumachte und die drei Punkte in der eigenen Stadt behielt. Nach dem Spiel ging es wieder zurück zum Treffpunkt, wo bei Kaltschorlen und Grillfleisch den Klubs aus der Bundesliga zugesehen wurde und ein bisschen schwadroniert werden konnte. So ließ man das letzte Heimspiel gemütlich ausklingen. Nächstes Wochenende geht es noch Richtung Ostwestfalen zu den Sportfreunden aus Lotte und dann ist die Saison 2015/16 auch schon wieder vorbei, dank der Leistungssteigerung unserer Elf in den letzten Wochen sicherlich mit Wohlwollen.


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Sa, 07.05.16 SC Verl - Alemannia Aachen 01.06.2016

Zuschauer: 690 (davon ca. 250 Öcher)

36. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 1:3

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison ging es für die Alemannia zum Tabellennachbarn ins Ost-Westfälische Verl. Am frühen Morgen machte man sich per Bus auf den ca. 250km langen Weg. Nach kurzweiliger Fahrt kam man relativ spät an der Baustelle namens Stadion an der Poststraße an und wurde dort von einem leicht übertriebenen Aufgebot der Scheriffs empfangen. Das vorher sympathische kleine Stadion an der Poststraße wird zurzeit ausgebaut und bekommt auf allen Seiten ein Dach und eine neue Haupttribüne inkl. VIP-Plätzen. Wer es braucht. Bereits im Vorfeld erreichte uns die Mitteilung des SC Verl, dass „Lärmfördernde Gegenstände“, wie Megaphone und Trommeln, aufgrund von Beschwerden der Anwohner verboten seien. Natürlich versuchte man trotzdem diese, aus unserer Sicht zum Fußball gehörenden, Utensilien mit rein zu bekommen, jedoch waren diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Durch die Diskussionen mit den Vereinsverantwortlichen, betrat man letztlich recht spät den Gästeblock. Da nun nicht mehr genügend Zeit für die Vorbereitungen der geplanten kleinen Choreo blieb, verschob man diese auf den Beginn der zweiten Hälfte und beschränkte sich zum Einlaufen der Mannschaften auf ein Intro aus Doppelhaltern und Schwenkfahnen. Nachdem die Zaunfahnen an den Zaun gebracht und das restliche Material bestückt war, konnte es auf dem Platz losgehen.
Heute ging es schließlich um nicht weniger als den Gewinn der Goldenen Ananas. Zunächst hielten sich beide Teams zurück mit ihren Bemühungen ein Tor zu erzielen. Nach Zehn Minuten fasste sich Gödde nach einer Ecke jedoch ein Herz und köpfte zur Führung ein. Das Spiel wurde danach schneller und es gab Chancen auf beiden Seiten. Eine davon holte der für den scheidenden Kleinheider in der Kiste stehende Sprint bärenstark aus der Ecke. Somit ging es mit einer knappen Führung in die Pause. Nach der Pause machte unsere Elf kurzen Prozess mit dem Gastgeber und ging innerhalb von fünf Minuten durch Graudenz und Propheter mit 3:0 in Führung. Zwar konnte Verl zehn Minuten vor dem Ende nochmal auf 1:3 verkürzen, jedoch ließ der Sieger der Goldenen Ananas 2016 nichts mehr anbrennen.
Wie bereits weiter oben erwähnt, verlieh man sich selber mit einer Portion Galgenhumor die Auszeichnung der „Goldenen Ananas 2016“. Die kleine Choreo dazu bestand aus 200 kleinen Ananassen und einem großen Spruchband mit passendem Wortlaut. Nach dem Spiel wurde dem Team eine goldene Ananas überreicht. Diese waren zwar zunächst ein wenig verwirrt, machten den Spaß jedoch mit und feierten den Gewinn wie einen richtigen Titel.
Die Stimmung ging für die relativ geringe Anzahl an Öchern in Ordnung. Das Fehlen der Trommel konnte gekonnt durch die Zweckentfremdung einer Mülltonne umgangen werden. Zwar rief dies zunächst die Schar murriger Ordner auf den Plan, diese hatten jedoch offensichtlich auch wenig Lust auf Diskussionen und zogen sich zurück. Von den heimischen Anhängern hörte man über die gesamten 90 Minuten nichts - die Einheimischen scheinen ihre Nachbarn nicht stören zu wollen. Somit behielt man sowohl auf als auch neben dem Platz die Oberhand und konnte sich als Deutscher-Ananasmeister auf den Rückweg in die Kaiserstadt machen und diesen Titel gebührend feiern.


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Do, 28.04.16 FC Kray - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 400 (davon ca. 200 Öcher)

24. Spieltag FC Kray - Alemannia Aachen 1:2

Zweites Nachholspiel binnen 14 Tagen. Somit musste mal wieder ein halber Tag Urlaub herhalten, bzw. dem Chef schonend beigebracht werden, dass man ein Stündchen früher als geplant gehen muss.
Damit so viele Leute wie möglich die Reise geschlossen antreten konnten, entschied man sich heute gegen einen Bus und machte sich stattdessen mit vier Bullis und einigen Autos auf den Weg in Richtung Essen. Aufgrund eines Staus bei Köln, erreichte man das Stadion erst kurz nach Anpfiff und konnte nach einem kurzen Fußmarsch zum Gästebereich zur 15. Minute den Block geschlossen entern. Da die heimische Sportanlage wohl selbst mit einem eher kleinen Aachener Anhang nicht zurecht kommen würde, ging es wie in den letzten Jahren in den Uhlenkrug, welcher als Ausweichstadion dienen sollte.
Wie bereits durch den Termin unter der Woche erwartet, machten sich gerade einmal 200 Öcher auf den Weg in den Pott. Der Stimmung im Block tat dies aber keinen Abbruch, so konnte man mit dem zwar kleinen, aber supportwilligen Haufen akustisch sehr gut starten und dieses Level auch die gesamte Spieldauer aufrecht erhalten.
Sportlich knüpfte Alemannia zwar nicht an das letzte Spiel an, aber was den Tivoli Kickern nicht gelang, erledigte dann einfach ein Krayer Spieler für uns. So traf "Girolamo" in der 41. Minute das eigene Tor und brachte damit Schwarz und Gelb auf die Siegerstraße.
In der 2. Halbzeit spielte man munter nach vorne, aber schaffte es erst in der 82. Minute in Person von Rüter zum 2:0 einzunetzen und den Sieg damit einzutüten.
In der 88. Minute konnte Kray zwar noch auf 2:1 verkürzen, aber das war nur noch Ergebniskosmetik und man fuhr den zweiten Sieg in Folge ein.
Akustisch konnte man einen guten Auftritt abliefern und auch optisch überzeugte der Block durch dauerhaften Fahnen und Doppelhalter-Einsatz. Nach dem Spiel ging es ohne besondere Vorkommnisse über den Weg durch den Wald wieder zu den Autos und Bullis und dann auf dem schnellsten Weg Richtung Kaiserstadt. Nun folgt ein spielfreies Wochenende, bevor es dann in Verl mit dem nächsten Spiel bei einem Dorfclub weitergeht.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 22.04.16 Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf II 30.05.2016

Zuschauer: 6200 (davon 20 Familienangehörige aus Düsseldorf)

35. Spieltag Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf II 1:0

Nach einem sportlich bescheidenen Auftritt am letzten Wochenende bei RWE, stand uns nun am 35. Spieltag mit der Reserve der Fortuna das vorletzte Heimspiel bevor und mal wieder ging es gegen eine aus Fansicht total uninteressante Zweitvertretung. So neigt man fast dazu bei jedem Spielbericht die ersten 5-6 Zeilen zu übernehmen - aber was solls, rumjammern bringt ja doch nichts.
Im Block angekommen, konnte man auf den ersten Blick bereits erkennen, dass es wieder weniger Zuschauer als beim letzten Heimspiel sein sollten. Am Ende sollten es laut Vereinsangabe 6.200 Zuschauer sein, aber realistisch gesehen waren es wohl deutlich weniger.
Pünktlich zum Anpfiff legte der Stimmungsblock mit dem Support los und schaffte es heute, trotz eher wenigen Leuten, eine sehr zufriedenstellende Leistung abzurufen. Verbessern kann man sich immer, aber für unsere aktuelle Lage konnte man soweit voll und ganz zufrieden sein. Auch optisch zeigte sich der Block heute von seiner besseren Seite.
Sportlich sollte uns unsere Mannschaft heute einmal überraschen und zeigte ein besseres Spiel, nur der Ball wollte einfach nicht im Netz landen und so ging es mit einem 0:0 in die Pause. Brach man zuletzt nach der Halbzeit oft ein, wurde heute konzentriert weiter gespielt und Gödde erlöste uns in der 68. Minuten endlich und stolperte den Ball über die Torlinie.
Nach dem Tor konnte der Block auch nochmal eine Schippe drauf legen und es war bei allen Erleichterung zu spüren, dieses wichtige Heimspiel zu gewinnen. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nicht mehr viel und man konnte den ersten Heimsieg seit dem 14.2. bejubeln. Mit dem Thema Abstiegskampf sollte man durch diesen Sieg nun komplett abgeschlossen haben. Ohne nach hinten zu schauen, kann man die letzten Spiele, mit denen es bereits kommenden Donnerstag in Essen beim FC Kray weiter geht, entspannter entgegensehen.
Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Jungs von Ultras Kerkrade, die uns wieder einmal unterstützten.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 17.04.16 Rot-Weiß Essen - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 8623 (davon ca. 1100 Öcher)

34. Spieltag Rot-Weiß Essen - Alemannia Aachen 3:2

Ging es am Mittwoch noch zum Nachholspiel in die gleiche Richtung mit einem Bus unserer Gruppe, machten sich am heutigen Sonntag drei volle Busse und einige Autos auf in Richtung Essen. Schade, dass die große Anzahl an Leuten nicht jedes Spiel ihren Verein begleitet, aber das ist leider auch bei uns nichts Neues und wird wohl jede Szene kennen, die bereits etwas länger die Niederrungen des Deutschen Fussballs besuchen musste. Es hat aber gewiss nicht nur Nachteile, oft sind gerade die Touren, wo nur vergleichsweise wenig Alemannen den Weg antreten, vom Support am stärksten.
Das Spiel gegen die Schweine aus Essen stellt in der Liga ja leider auch eins der wenigen Highlights dar, wo sich überhaupt eine gegnerische Szene auf der anderen Seite befindet.
Das Spiel kam für uns zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, unsere Mannschaft spielt fast nur noch Schrott und der ganze Hick-Hack in unserem Verein vergrault mal wieder unzählige Leute. Heute musste sogar ein Sieg her, um zumindest mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Auf der anderen Seite sah es auch nicht besser aus, wo man zumindest tabellentechnisch noch schlechter da stand.
Zurück zum Spieltag. Der Weg wurde gemeinsam mit dem Kollektiv angetreten, sodass wir uns mit über 200 Leuten bereits auf dem Weg auf das Spiel einstimmten. Die Leute wurden heiß gemacht und die letzten Wochen sollten einfach mal vergessen werden. Absichtlich erreichte man richtig früh den Ruhrpott, damit die Rot-Weißen die Chance bekamen, sich zu zeigen und um die mitgebrachte Choreo vorzubereiten. Da man schon ziemlich früh von den Grünen begleitet wurde, saß man jedoch trotzdem im Gästekäfig fest und auf jeden Schwarz-Gelben kam ein Grüner. Ein Teil durfte rein, um die Choreo vorzubereiten, der Rest vertrieb sich die Zeit mit dem üblichen Schabernack und machte dem ein oder anderen Groundhopper aus dem Osten, welche sich in unserem Block positionieren wollten, klar, dass das nicht geben würde.
Zum Anpfiff gab es von unserer Seite die bereits angesprochene Choreo zu unserem 5-jährigen Gruppenbestehen. Bei Heimspielen ist ja lächerlicherweise immer noch alles Mögliche verboten und deshalb wird dort in absehbarer Zeit keine vernünftige Choreographie möglich sein.Von Essen gab es ein normales Fahnenintro zu sehen.
Tauchten einen Tag vorm Spiel noch spontan 30 Leute beim Abschlusstraining auf, um der Mannschaft klarzumachen, dass heute nur ein Sieg zählt, war diese Hoffnung bereits nach 10 Minuten vorbei. Es stand schon 2:0 für die Schweine. Stimmungstechnisch war die erste Halbzeit bei uns nichts Besonderes. Bei größeren Spielen schafft man es aktuell nicht, die gute Stimmung, wie bei Spielen mit weniger Zuschauern, wiederzugeben. Es gab laute Phasen, aber wiederum auch Phasen, wo nur ein Drittel des Gästeblocks seine Zähne auseinander bekam. Das kann nicht sein, jeder der Alemannia auswärts fährt, hat unsere Stadt und unseren Verein bestmöglich zu unterstützen. Auf Essener Seite war es auch nur 10 Minuten ansprechend, danach kam gar nichts mehr an, dies zeigt ziemlich deutlich, dass auch die Gegenseite aktuell mit ähnlichen Problemen rund um die Eventfans bei diesem Spiel zu kämpfen hat.
Gemeinsam mit dem sportlichen Teil zeigten wir noch das Spruchband "Plötzlich waren die Cops im Zug oder fehlte euch der Mut", was sich aufs Hinspiel in Aachen bezog, als sich die Gegenseite wohl scheinbar nicht so ganz aus dem Zug traute. Essen konterte dies in der zweiten Hälfte hinsichtlich dieser Partie. Die Sichtweisen der beiden Lager gehen hier wohl auseinander, wir wollen aber auch nicht weiter drauf eingehen. Ist überhaupt schön zu sehen, dass in dieser Liga eine Feindschaft wieder entsteht, bzw. wieder auflebt. So gab es ja schon öfters Aufeinandertreffen beider Szenen mit abwechslungsreichen Ausgängen.
Unsere Mannschaft schaffte noch den Anschlusstreffer in der 24. Minute, danach passierte nicht mehr viel.
Zur zweiten Halbzeit gab es bei uns die üblichen Schwenker zu sehen. Essen zeigte noch eine geklaute Fahne der Öcher Trommler, welche sie auf ihrer Stadioneinbruchs-Tournee mit ihren Dortmunder Freunden, erbeuteten. Können wir nicht verhindern, hat nichts mit Ultra zu tun. Generell ist es bitter, Aachener Sachen im fremden Block zu sehen, aber Heldentaten sehen wahrlich anders aus.
Die Stimmung in der zweiten Hälfte war bei uns zwischenzeitlich besser und lauter, generell sang der Ultra Haufen natürlich komplett durch, aber dieses lustlose Gekicke auf dem Rasen war kaum zu ertragen. In der 60. Minute fiel dann das 3:1 für Essen und das Spiel schien entschieden. Da war unsere Mannschaft wieder ein toller Aufbaugegner. Der 3:2 Anschlusstreffer fiel zwar noch, brachte aber auch nichts mehr. Die letzten 10 Minuten waren die Essener noch einmal zu hören, am Ende mit dem bekannten Mia Julia-Song, was aber auch schon andere Szenen vor ihnen von sich gaben - hörte man sonst von der Gegenseite fast nix an diesem Tag, vernahm man dies immerhin.
Nach Abpfiff traute sich unsere Mannschaft nicht richtig zum Block und enttäuscht bis wütend verließ unsere Gruppe selbigen. Auf dem Parkplatz tauschte man sich noch, mit den anders angereisten, Öchern aus und nahm die mitgereisten Sv‘ler in Empfang, bevor es mit großer Bulleneskorte wieder in die schönste Stadt der Welt ging. Der Abend wurde dann noch mit dem ein oder anderen Frustgetränk beendet.
Danke auch an die mitgereisten Jungs von Ultras Kerkrade!


Karlsbande Ultras

 
Mi, 13.04.16 FC Schalke 04 II - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 500 (davon ca. 150 Öcher)

22. Spieltag FC Schalke 04 II - Alemannia Aachen 0:1

Nachdem der eigentliche Spieltermin im Februar dem schlechten Wetter zum Opfer viel, sollte es nun am heutigen Mittwoch zum Kräftemessen mit der zweiten Mannschaft der aus Gelsenkirchen kommen. Die Reise führte uns aber dennoch nicht direkt nach Gelsenkirchen, sondern in das beschauliche Herne, wo die kleinen Schalker ihre Heimspiele im Stadion des DSC Wanne-Eickel austragen. Sicherlich gibt es schönere Termine als einen Mittwochabend, aber was würde man dafür geben, nochmals unter der Woche irgendwo im tiefsten Osten oder Süden antreten zu dürfen. Das sehen aber leider nicht alle Öcher so, weshalb sich heute eine eher peinliche Zahl an Aachenern auf den Weg machte. Das kann und darf nicht der Anspruch der Szene von Alemannia Aachen werden. Da sollten sich auch einige Leute aus unserem Umfeld mal selbst hinterfragen. Würde das Spiel in München stattfinden hätten auf einmal auch alle frei.
Unsere Gruppe traf sich gegen Mittag, um die Reise mit dem Bus in den Pott antreten zu können. Ohne größeren Stau in Herne angekommen, wurde sich vor dem Stadion nochmals auf das Spiel eingeschworen und man enterte gemeinsam das Stadion. Die Kontrollen waren wie üblich bei Schalke etwas strenger, aber alles was rein sollte fand auch den Weg in den Block.
Kurz vor Anpfiff erschallten dann auch die ersten Aachener Lieder durch das Rund. Von den 150 Aachenern zählten gute 90 Leute zu den Ultràgruppen und man konnte, für einen Tag unter der Woche, durchweg zufrieden mit dem akustischen, wie auch optischen Support sein. Den anwesenden Ultras konnte man definitiv keinen Vorwurf machen.
Sportlich spielte unsere Alemannia nach zuletzt drei sieglosen Spielen einen ganz ansehnlichen Fußball und ging auch verdient durch Dowidat in Führung. Bis zur Pause geschah dann nichts mehr und so konnte man die Führung mit die Halbzeit nehmen.
Nach dem Pausentee sah man eine erneut gut aufspielende Alemannia, der zwar kein weiteres Tor gelang, die aber das 0:1 über die Zeit brachte und somit die Punkte aus Herne entführen konnte.
Auch auf den Rängen konnte man ebenfalls an die 1. HZ anknüpfen und lieferte eine gute und solide Leistung ab.
Ohne weitere Vorfälle konnte man nach dem Spiel die Heimreise antreten und erreichte nach kurzer Fahrt wieder unser geliebtes Oche.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 08.04.16 Alemannia Aachen - SSVg Velbert 30.05.2016

Zuschauer: 6000 (davon ca. 15 Gäste)

33. Spieltag Alemannia Aachen - SSVg Velbert 2:3

Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge und einem beschämenden Unentschieden in Wegberg letzte Woche, ging es nun heute unter Flutlicht gegen die Sport- und Spielvereinigung aus Velbert. Ein Verein der wieder einmal außer ein paar Spielerfrauen und Familienangehörigen nichts mitbringen sollte an Fans.
Nachmittags in bekannter Lokalität getroffen, versuchte man sich mit einigen Getränken auf das Spiel einzustimmen. Auch heute ging es relativ früh Richtung Stadion, um die üblichen Vorbereitungen zu treffen. Die SVler noch verabschiedet und rein in den Postkasten.
Im Block angekommen und einmal im weiten Rund umgeschaut konnte man es schon erahnen, dass man heute eher eine magere Kulisse zu erwarten hat. Drei Heimpleiten in Serie, das peinliche Auftreten in Wegberg und die Gewissheit, dass es in dieser Saison nur noch um die goldene Ananas geht, ließ wohl einige potenzielle Zuschauer auf dem heimischen Sofa verweilen. Am Ende sollen es 6.000 Zuschauer gewesen sein.
Zum Einlaufen gab es die üblichen Schwenker und noch ein Spruchband der YC "Wer kein sportliches Konzept hat, dem hilft auch kein Geld."
Akustisch legte der Stimmungsblock gut los und konnte über weite Strecken der ersten Halbzeit eine ordentliche Lautstärke an den Tag legen. Sportlich konnte man sich im Vergleich zur letzter Woche steigern, aber wie so häufig in letzter Zeit netzte der Gegner in Minute 28 zum 0:1 ein. Die Mannschaft steckte diesmal aber nicht auf und so glich Engelbrecht kurz vor der Pause zum 1:1 aus.
Nach dem Pausentee kam man extrem motiviert aus der Kabine und Rüter versenkte nach 60 Sekunden die Kugel zum 2:1. Dachte man sich nun im sicheren Hafen, so sollte man mal wieder eines Besseren belehrt werden, denn Velbert kam nicht nur noch zum Ausgleich, nein, sie drehten das Spiel noch komplett auf 2:3. Die Stimmung im Block war gerade nach dem Führungstreffer gut. Aber nach dem Ausgleich, sowie dem Führungstreffer der Velberter, war die Luft raus. Zum Schluss gab man nochmals das Vereinslied zum Besten, was, bis auf unsere Leute, erschreckend wenige im Stimmungsblock beherrschten, sicherlich ein Armutszeugnis, wo sich manch einer Fragen sollte ob Ultra eine Modeerscheinung ist und ob es hierbei nur ums Fähnchen wedeln geht oder aber ob die bedingungslose Liebe zum Verein selbst im Vordergrund stehen sollte.Nach Abpfiff wurde wie in Wegberg wieder einmal mit der Mannschaft diskutiert, aber ob das etwas gebracht hat, wird sich spätestens am Mittwoch beim Nachholspiel bei Schalke II zeigen.


Karlsbande Ultras

 
So, 03.04.16 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 30.05.2016

Zuschauer: 1010 (davon ca. 650 Öcher)

32. Spieltag FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 2:2

Am 32. Spieltag ging es zum Tabellenletzten nach Wegberg, genauer gesagt in das Beecker Waldstadion. Unsere Gruppe machte sich mit einem vollbesetzten Bus auf die 45 km kurze Strecke. Zudem riefen wir dazu auf, das Spiel gemeinsam im Solishirt zu verfolgen. Diesem Ruf folgten, außer die Gruppe Yellow Connection, erfreulicher Weise alle und so gab sich der Block in einem durchaus geschlossenem Bild wieder. Hatte man zuvor den Spielern noch Shirts zu kommen lassen, welche sich erfreut über die Aktion gezeigt hatten, durften diese sich dann doch nicht mit diesen aufwärmen. Die unfassbar fragwürdige Begründung, es handele sich hierbei um ein Gruppenlogo, zeigt wie unfassbar gering die Identifikation, der Führungspersonen, mit der eigenen Stadt ist. Nachdem die Stadionverbotler verabschiedet wurden, ging es hinein in den umgebauten Gästeblock. Dieser wurde für viel Geld errichtet, um die Massen an Gästefans, die es ja sehr häufig in der Regionalliga West gibt, im Zaum zu halten. Komischerweise passierte dies kurze Zeit nach unserem letzten Besuch im Waldstadion. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
Die soeben verabschiedeten Stadionverbotler konnten glücklicherweise mal wieder ein Spiel ihrer Mannschaft verfolgen. Dies taten sie auf dem Dach unseres Busses, welcher auf der Straße an einem Grashügel hinter dem Tor parkte. Für diese sportliche Höchstleistung wurden diese natürlich gebührend gefeiert.
Zum Spiel will man an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Der Tabellenletzte, der bis dahin lediglich 6 Punkte auf dem Konto hatte, ging zunächst mit zwei Toren in der 23. und 49. Minute in Führung. Die bis dahin recht gute Stimmung wurde daraufhin eingestellt und alle Fahnen vom Zaun abgehangen. Dieses Team hatte zu diesem Zeitpunkt keine Unterstützung mehr verdient. Zwar holte man dank einem Tor von Löhden und einem Eigentor von Wegberg immerhin noch eine Punkt, dies ist aber nach solch einem desaströsen Spiel nur eine Randnotiz.
Nach dem Spiel wollte man die Mannschaft zur Rede stellen, was zunächst von der Staatsmacht unterbunden wurde. Später traute sich die Mannschaft doch vor den erregten Mob. Dort fielen natürlich die immer gleichen Phrasen, die man leider schon viel zu oft gehört hat. Macht euch mal eines bewusst Jungs, ihr spielt bei Alemannia Aachen! Nicht bei Germannia Teveren. Dieser Verein und seine Fans haben mehr verdient und sei es nur ein Team, welches sich wenigstens den Arsch für unsere Farben aufreißt.
Nachdem auch der letzte seinen Senf dazu gegeben hatte, ging es in die Busse und zurück in die Kaiserstadt.

Am nächsten Wochenende gastiert dann die Sport- und Spielvereinigung aus Velbert in Aachen.



Karlsbande Ultras

 
Mo, 28.03.16 Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 30.05.2016

Zuschauer: 6200 (davon ca. 200 Gäste)

31. Spieltag Alemannia Aachen - SG Wattenscheid 09 2:3

Nachdem das Spiel Donnerstags in Erndtebrück wieder einmal positiv gestaltet werden konnte, galt es sich nun am Ostermontag zuhause mit der SG Wattenscheid 09 zu messen.
Aufgrund des Liveübertragung seitens Sport1 und dem, an diesem Tage anstehenden Osterfest, waren vermutlich weit weniger als die offiziellen 6.200 Zuschauer vor Ort. Das Wetter spielte letztlich dann wohl auch dem ein oder anderen in die Karten, sich für das Sofa zu entscheiden.
Das Spiel begann verheißungsvoll, konnte man nach gut einer halben Stunde doch bereits den Treffer zum 2:0 bejubeln. Der positive Start übertrug sich auch auf die Ränge, wo immer wieder eine gute Lautstärke bei den Gesängen erzielt wurde und sich Zufriedenheit am Osterfest verbreitete.
Halbzeit zwei war dann leider ein Spiegelbild der ganzen Saison. Die Gäste glichen binnen wenigen Minute aus. Die Gegentore taten der Stimmung allerdings keinen Abbruch und man peitschte das Team weiter lautstark an. Zu allem Überfluss kassierte man kurz vor Schluss noch das 2:3 und man stand wieder einmal vor eigenem Publikum ohne Punkte da. Wie bereits im Hinspiel stand man abermals ratlos und maßlos enttäuscht, über die Leistung der eigenen Mannschaft, im Block.
Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle das auftreten der gegnerischen Fanszene. Zwar sind die Jungs aus Bochum-West nicht gerade mit einer Vielzahl an Personen gesegnet, legten dafür aber einen durchaus beachtlichen Auftritt hin und gaben phasenweise ein besseres Bild ab, als manch andere Szene die in dieser Saison den Weg nach Aachen angetreten hatte.
Am nächsten Sonntag geht die Reise weiter zum abgeschlagenen Tabellenschlusslicht nach Wegberg-Beek.


Karlsbande Ultras

 
Do, 24.03.16 TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 31.03.2016

Zuschauer: 550 (davon ca. 250 Öcher)

30. Spieltag TuS Erndtebrueck - Alemannia Aachen 1:2

An diesem Donnerstag ging es für die Alemannia zum Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger aus Erndtebrück. Da das Pulverwald-Stadion der TuS den zu erwartenden Menschenmassen (an einem Donnerstag?), nicht gewachsen ist, wich man in das 30km entfernte Leimbach-Stadion der Sportfreunde Siegen aus. Somit machte sich unsere Gruppe an diesem ungünstig terminierten Spieltag mit einem vollen Bus auf die Reise in das Siegerland. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, wie man so schön sagt. Zeitig am Stadion angekommen, wollte man sich, wie geplant, auf den Weg in den Sitzplatzbereich machen. Für diesen hatte man sich entschieden, da der Bereich genauso teuer wie der doch recht bescheidende Stehplatzblock hinter dem Tor war, und man ein Dach über den Kopf hat, was bekanntlich nicht nur den Regen abhält, sondern auch akustisch einen sehr schönen Effekt hat. Am Stadion angekommen wurde die plündernde Meute der Karlsbande standesgemäß von einer motivierten Hundertschaft empfangen. Der Weg Richtung Sitzplätze wurde uns verwehrt, es mussten ja die Frauen und Kinder des TuS Erndtebrück beschützt werden. Als Konsequenz wurde die erste Viertelstunde des Spiels vor den Toren boykottiert. Da die Mannschaft am wenigsten dafür kann, machte man sich im Anschluss auf den Stehplätzen breit und schrie die bereits 1:0 führende Alemannia weiter nach vorne. Unser Team war auch in der Folgezeit überlegen und spielte sich gute Chancen heraus. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Graudenz die bis dahin verdiente Führung. Nach der Pause kippte das Spiel und Erndtebrück schoss nur drei Minuten nach Wiederanpfiff den sehenswerten Anschlusstreffer.
Die Gastgeber drückten daraufhin immer mehr auf den Ausgleich. Zwar hatte Demai noch eine gute Gelegenheit das Spiel zu entscheiden, sein Ball ging aber knapp über das Gehäuse. Somit musste man weiter zittern. Glücklicherweise gelang Erndtebrück kein weiterer Treffer und man konnte die 3 Punkte mit in die Kaiserstadt nehmen.
Die Stimmung war insgesamt eher bescheiden. Zwar war der Kern von 150 Leuten um Stimmung bemüht und konnte einige Male eine angemessene Lautstärke erzielen, der Rest der Öcher konnte jedoch nicht mitgezogen werden. Auf Heimseite gab es keine Unterstützung. Lediglich das nervige Vereinslied in der Halbzeit und nach Spielende fiel hier auf.
Die Rückfahrt verlief dann trotz der Vorkommnisse vor dem Spiel recht lustig und man erreichte am gerade angebrochenen Karfreitag die Heimat.
Danke und großen Respekt auch an die mitgereisten SV'ler, die uns trotz Stadtverbot bis zur Stadtgrenze hin begleitet haben. Weiter so Männer!

Außerdem freuen wir uns über ein ausgelaufenes SV: Willkommen zurück, Timo!!!

Bereits am Montag geht es mit dem Heimspiel gegen die SG Wattenscheid um die nächsten Punkte.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 12.03.16 SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 22.03.2016

Zuschauer: 1422 (davon ca. 300 Öcher)

28. Spieltag SV Rödinghausen - Alemannia Aachen 1:0

Am 28. Spieltag der Saison stand das mit knapp 300km Entfernung weiteste Auswärtsspiel der Saison für unsere Alemannia auf dem Programm. Unsere Gruppe machte sich am frühen Morgen mit einem voll besetzten Doppeldecker auf den Weg in Richtung Ostwestfalen. Dort wartete im 10.000-Seelen-Örtchen der SV Rödinghausen mit dem 3100 Zuschauer fassenden Häcker-Wiehenstadion. Die Fahrt verlief trotz, oder gerade wegen der Entfernung, etwas feucht-fröhlicher als sonst. Zeitig am Stadion angekommen machte man sich im Gästeblock im wahrsten Sinne des Wortes breit, da der Block in der Höhe lediglich 3 Reihen besitzt. Nachdem der Zaun ordentlich beflaggt wurde und das für dieses Spiel angefertigte Spruchband am richtigen Platz hing, konnte das Intro zu diesem Spiel starten. Dieses bestand aus hunderten Beuteln gelbem Farbpulver wie man es von den sogenannten Holi-Festivals kennt und dem Eingangs erwähnten Spruchband "Karlsbande", in dessen Mitte unser Logo von Kaiser Karl in 3m Höhe prangte. Zum Schutz der Kleidung hatte man dafür im kompletten Block Regen-Capes verteilt. Mit dem sich daraus ergebenden Bild kann man voll und ganz zufrieden sein.

Zum Spiel braucht man (mal wieder) nicht viele Worte verlieren. Grausames Spiel des SV Rödinghausen und unser Team schafft es unter dieser Messlatte limbo-tanzend drunter zu bleiben. Selbst der größte Optimist hat nun für diese Saison das Wort "Aufstieg" aus seinem Wortschatz gestrichen.

Die Stimmung ging, trotz des verlorenen Spieles, soweit in Ordnung. Zwar konnte man nicht an den guten Auftritt in Wiedenbrück anknüpfen, dennoch bemühten sich die 300 Öcher um Stimmung und das ein oder andere Mal wurde es recht laut im kleinen Stadion. Auf Seiten von Rödinghausen versuchte man mit einer Trommel und diversen Schlachtrufen sein Team anzufeuern.
Die Rückfahrt in die Kaiserstadt verlief etwas ruhiger als die Hinfahrt und so erreichte man nach knapp 12 Stunden wieder den Ausgangspunkt dieser Reise.

Am kommenden Wochenende hat unsere Alemannia spielfrei und danach geht es Gründonnerstag ins Siegener Leimbach-Stadion, um sich dort mit dem nächsten Dorf-Verein, dem Tus Erndtebrück, zu messen.


Karlsbande Ultras

 
Futsal Alemannia Aachen - Tuerk Genc 19.03.2016


 
Sa, 05.03.16 Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 15.03.2016

Zuschauer: 6300 (davon ca. 30 aus Köln)

27. Spieltag Alemannia Aachen - 1. FC Köln II 0:1

Das 3.Spiel innerhalb von 6 Tagen und zum Abschluss der englischen Woche ging es erneut gegen eine Zweitvertretung.
Diesmal schlug die U23 vom 1.FC Köln auf dem Aachener Tivoli auf.
Auf einen wirklichen Gästeanhang konnten wir erneut nicht hoffen, da der FC mehr oder minder zeitgleich gegen Schalke antreten musste.
Letztendlich waren es 30 Leute aus Köln, die auf der Haupttribüne Platz nahmen und sich dann wohl größtenteils aus Angehörigen der Kölner Mannschaft und Spielerfrauen zusammensetzten.

Nach einem grandiosen 4:0 Sieg in Wiedenbrück 3 Tage zuvor, ging es mit reichlich Vorfreude auf das Spiel morgens zum Treffpunkt.
Mit Getränken gestärkt und dem ein oder anderen Plausch führend, war man höchst motiviert und es ging wie immer zeitig zum Stadion, um den Zaun ansehnlich zu Beflaggen und das Material startklar zu machen.
Zum Einlaufen die üblichen Schwenker und Doppelhalter.
Aufgrund des immer noch bestehenden Materialverbots sind einem auch die Hände stark gebunden und man muss sich aufs Wesentliche konzentrieren.
Auf dem Platz zeigten die Jungs wieder ein nett anzusehendes Spiel - aber es fehlte vorne die letzte Durchschlagskraft, um die gute Leistung in zählbares umzumünzen.
Auf den Rängen lieferte man an diesem Tage, verglichen mit den restlichen Auftritten der Saison, einen durchschnittlichen Auftritt ab. Verständlicherweise sind unsere Ansprüche andere und unser Potential ist weitaus größer, betrachtet man aber den Fakt, dass die Saison gelaufen ist und man sich die restliche Zeit der Saison mit leeren Rängen anfreunden muss, sollte man einen solchen Auftritt auch nicht zu sehr zerreißen. Wichtig ist es, trotz allem den Spaß an der Sache und somit auch die Motivation in den kommenden Wochen nicht zu verlieren. Da muss man sich als leidgeprüfter Alemannia Anhänger jedoch keine Sorgen machen.

Das Spiel verlor man kurz vor Schluss noch durch ein recht ansehnliches Tor der Kölner.

Nach dem Spiel ging es dann gemeinsam mit Kollektiv in eine Kneipe, wo man es sich 3 Stündchen bei Bier und Essen gut gehen ließ, ehe man weiter zog, um die Futsal Abteilung, welche uns zuvor einen Überraschungsbesuch in der Kneipe abstattete, beim Aufstiegsspiel zu unterstützen. Für unsere Vielzahl an Stadionverbotlern eine willkommene Abwechslung. Die Jungs auf dem Platz taten ihr Übriges dazu und sicherten, in einer unfassbar packenden Begegnung, den Aufstieg im ersten Jahr. Rein stimmungstechnisch bewegte man sich, beflügelt durch die Leistung auf dem Platz, auf ganz hohem Niveau. Später feierte man noch ausgiebig mit den Spielern das Erreichte und sprach den Stadionverbotlern gemeinsam Mut zu - tolle Geste!
Alles in allem ein sehr gelungener Abend - nächstes Jahr deutscher Futsal Meister!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 05.03.16 (Futsal) Alemannia Aachen - Türk Genc SV 11.03.2016

 
Mi, 02.03.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 11.03.2016

Zuschauer: 680 (davon ca. 400 aus Aachen)

26. Spieltag SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 0:4

Mittwoch, englische Woche. Auf ging es also nach Wiedenbrück. 230 Km lagen vor uns, folglich traf man sich rechtzeitig um die Reise mit einem vollen Bus unserer Gruppe anzutreten. Die Fahrt verlief wie immer feucht fröhlich und man erreichte rechtzeitig die Weltmetropole Wiedenbrück. Aufgrund des katastrophalen Stehplatzes, im kleinen Jahnstadion, entschloss man sich, wie im letzten Jahr wieder auf den Sitzplatz auszuweichen. Kleine überdachte Tribüne - die Erwartungen waren somit hoch.
Nachdem die ausgesperrten Jungs verabschiedet wurden, ging es hinein in den Block und man bereitete das Material vor. Zum Spielbeginn gab's ein Spruchband von YC: "Dienstags im Apollo feiern, Sonntags auf dem Platz rumeiern." Klare Ansage an die Mannschaft!
Stimmungstechnisch legte man mit einem neuen Lied los. Für den Anfang nicht schlecht, jedoch ausbaufähig. So konnte man sich nach dem neuen Lied steigern und erreichte eine sehr gute Stimmung. Nach dem Führungstreffer konnte man nochmals eine Schippe drauf legen und die Stimmung war sehr nah am Optimum! Zu Beginn der 2.Halbzeit gab es erneut ein Spruchband - "Gegen Stadtverbote!" - ziemlich selbsterklärend brachten wir hiermit unseren Unmut, über die immer häufiger aufkommenden Stadtverboten für unsere Leute, zum Ausdruck. Stimmungstechnisch knüpfte man an die erste Halbzeit an und sang sich beflügelt durch den Spielverlauf in Ekstase und wir lieferten einen Auftritt ab, der in dieser Form in dieser Saison noch seinesgleichen sucht. Daran gilt es anzuknüpfen, denn das sollte der Anspruch an uns alle in Aachen sein!

Nach dem Spiel ging die komplette Szene geschlossen zum Ausgang und begrüßte unsere Stadionverbotler mit aufmunternden Gesängen. Haltet durch Jungs! Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben! Wieder komplett, trat man somit die Heimfahrt in die Kaiserstadt an.

Spielerisch bot unsere Alemannia im Gegensatz zu Sonntag eine bessere Leistung und man gewann verdient mit 4:0. Die 1:0 Führung erzielte Graudenz und in der 2. Halbzeit gelang unserem Neuzugang Engelbrecht der lupenreine Hattrick und sorgte für den 4:0 Endstand. Auf diesem Sieg sollte man sich jedoch keinesfalls ausruhen, sondern an das Geleistete anknüpfen und dem Anspruch gerecht werden. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt, auch wenn man innerlich schon auf die goldene Ananas schielt.

Auf der Heimreise legte man noch einen kurzen Zwischenstop ein und brachte einem Führungsmitglied unserer Gruppe, welches aktuell eine ganz schwierige Lebenssituation zu meistern, aufmunternde Worte in Form eines Spruchbandes nahe - immer weiter Daniel!
Nächsten Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen Kölns Zweitvertretung weiter. Danach geht's geschlossen in die Stadt, um danach unsere Futsal Mannschaft zum Aufstieg zu singen! Also, Arsch hoch, mobil machen und alle Samstag zum Spiel und danach zum Futsal!


Karlsbande Ultras

 
Mi, 02.03.16 SC Wiedenbrück - Alemannia Aachen 28.02.2016

 
So, 28.02.16 Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 01.03.2016

Zuschauer: 8.200 (davon ca. 60-80 Umland Borussen)

25. Spieltag Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 0:1

Nachdem uns am letzten Wochenende wiedermal das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, ging es nun am heimischen Tivoli gegen die U23 von Borussia Dortmund. Aufgrund der Vorfälle im Hinspiel legten Verband und Polizei das Spiel parallel zum Spiel der ersten Mannschaft der Borussia, damit sich bloß keine Fans aus der Bierstadt in Richtung Aachen aufmachen würden. So sollte es dann auch sein und am Ende fanden nur einige Dutzend Umland-Borussen den Weg in den Gästeblock.
Morgens traf man sich in bekannter Location und verbrachte einige Stunden bei netten Gesprächen, sowie dem ein oder anderen Bier, bevor es dann zeitig Richtung Stadion ging.
Die anwesenden SVler verabschiedet und rein ging es in den Postkasten. Kurz vor Anpfiff noch eine Ansprache von einem unserer Vorsänger, um die Leute nochmals richtig zu motivieren und schon konnte es auf dem Feld losgehen.
Akustisch legte man gut los und konnte eine sehr ordentliche Lautstärke erreichen. Diese brach nach dem Führungstreffer der Gegenseite komplett ein. Ein Manko, welchem man dringend entgegenwirken muss. Glücklicherweise kam zumindest der Stimmungsblock, mit Beginn der zweiten Hälfte, wieder zu sich und man erreichte doch noch eine durchaus zufrieden stellende Lautstärke. Insbesondere die melodischen Lieder fanden im zweiten Spielabschnitt großen Anklang. Phasenweise schaffte man es, die komplette Süd mitzunehmen. Leider kommt es immer noch vor, dass von oben Lieder angestimmt werden, welche für rund 10 Sekunden von der Tribüne getragen werden und dann abrupt ein Ende finden. Folglich besteht keine Möglichkeit den Gesang mit zu Tragen, sofern man ihn dann übernimmt, wird oberhalb bereits das nächste 10 Sekunden Lied angestimmt. Alles in Allem kann man rückblickend von einem akzeptablen Auftritt der, überraschenderweise gut gefüllten, Kurve sprechen.
Sportlich lief dagegen heute absolut gar nichts zusammen und man sah eine ideenlose Alemannia, die keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel bekam. In der Konsequenz kam es dann, wie es kommen musste und Dortmund netzte in der 21. Minute zum 0-1 ein. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel.
Nach dem Pausentee kam unsere Alemannia zwar weitaus offensiver aus der Kabine, aber eine wirkliche Torgefahr strahlte man nicht aus und so stand am Ende die erste Niederlage der Rückrunde zu Buche.
Nun heißt es Mund abputzen, und Mittwoch in Wiedenbrück weitermachen, um aus der englischen Woche mit 6 Punkten rauszugehen.


Karlsbande Ultras

 
Liedpräsentation - Aachen, die Stadt in der wir leben 21.02.2016


 
So, 14.02.2016 Alemannia Aachen - Rot Weiß Oberhausen 21.02.2016

Zuschauer: 7.400 (davon ca. 300 aus Oberhausen)

23. Spieltag Alemannia Aachen - Rot Weiß Oberhausen 1:0

Nach einem spielfreien Wochenende, aufgrund starker Regenfälle in Herne, wo die zweite Mannschaft der Schalker seine Spiele bestreitet, gastierten am 23. Spieltag die Rot-Weißen aus Oberhausen bei uns auf dem Tivoli.
Wir trafen uns bereits morgens im Studentenviertel, um einige Stunden mit den SV'lern an der Theke zu verbringen.
Frühzeitig am Stadion angekommen, wunderte man sich über das recht große Aufgebot an Ordnern. Die Kontrollen an sich gestalteten sich aber wie immer lasch, nur bei der Kamera bzw. dem dazugehörigen Stativ gab es Probleme, die aber auch schnell gelöst wurden. Zudem verweigerten die Drehkreuze noch ihren Dienst, sodass die Karten ebenfalls von den Ordnern kontrolliert werden mussten, was sich zusätzlich in die Länge zog. Im Block angekommen, wurden die üblichen Vorbereitungen getroffen und schon konnte es losgehen.
Aus Oberhausen waren gut 300-350 Anhänger angereist, die kompakt hinter der Semper fidelis Fahne Stellung bezogen, aber danach nicht weiter auffielen. Zu hören waren sie zwischenzeitlich kurz und das war es dann auch. Wir legten im Stimmungsblock mit den üblichen Schwenkern los, hatten danach dann aber auch nicht unseren besten Tag erwischt. So konnte man in der ersten Halbzeit absolut nicht zufrieden sein mit der Leistung im Stimmungsblock bzw. der ganzen Tribüne.
Das Spiel passte sich diesem an und es war wahrlich kein Spiel für Fußball-Ästheten. In der 2. Halbzeit konnte man sich beim Thema Support zwar etwas steigern, aber da ist noch verdammt viel Luft nach oben. Sportlich lief es nun etwas besser und eine kämpferische Alemannia netzte in Person von Tobi Mohr zum 1:0 ein. Diese Führung konnte sodann auch über die Zeit gebracht werden.

Das nächste Spiel führt uns nach Essen an den Uhlenkrug zum Stadtteilclub FC Kray.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 29.01.2016 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 21.02.2016

Zuschauer: 1.880 (davon ca. 1500 aus Aachen)

21. Spieltag Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 2:2

Trotz aller Unannehmlichkeiten der Hinrunde, ging es endlich wieder los. Das erste Spiel der Rückrunde gegen die Zweitvertretung der Fohlen fand wie bereits im Vorjahr im Grenzland-Stadion in Rheydt statt. Der Meister des Vorjahres traf auf den Vizemeister des Vorjahres und auch in diesem Jahr finden sich beide Teams im oberen Drittel der Tabelle wieder, folglich war, zumindest augenscheinlich, eine spannende Partie zu erwarten.
Die Querelen rund um unsere Alemannia wollten jedoch nach der letzten Partie im Vorjahr nicht abebben. Einmal mehr stand der umstrittene Sportdirektor Klitzpera im Fokus. Diesmal im Kleinkrieg mit einem Jugendtrainer und der Thematik Vergehen an Schutzbefohlenen. Es ist einfach nur noch traurig, was sich aktuell hinter den Kulissen unseres Vereins abspielt und immer mehr schwindet die leise Hoffnung, dass Ruhe einkehren könnte. Nichtsdestotrotz machten wir uns auch im neuen Jahr einmal mehr auf den Weg um die schwarz-gelbe Truppe zu unterstützen.
Unsere Fanszene traf sich frühzeitig am Aachener Hbf. , um den Weg in die niederrheinische Provinz mit dem Zug zu bewältigen. Kurz vor Abfahrt wurde uns jedoch von den anwesenden Staatsdienern mitgeteilt, dass wir nicht wie geplant den direkten Weg nach Rheydt nehmen könnten, da es auf der Strecke einen Personenunfall gab. Zähneknirschend improvisierte man und 250 Aachener nahmen den Umweg über Köln in Angriff. Dort angekommen, hatte man einen Zug für uns aufgehalten, der uns dann mit nach Rheydt nahm.Vorort wurden wir dann mit Shuttelbussen zum Stadion eskortiert.
Aufgrund der Anreiseschwierigkeiten und Problemen bei den Einlasskontrollen wurde der Anpfiff um 20 Minuten nach hinten verlegt. Rückblickend eine sehr umständliche Anreise ins benachbarte Dorf.
Unmittelbar nach der Zaunbeflaggung wurde dann auch die Partie angepfiffen.
Die Partie fing rasant an, sodass Gladbach bereits nach 10 Minuten in Führung ging, da unsere Abwehr scheinbar noch im Tiefschlaf war. Wiederum zehn Minuten später netzte die Heimmannschaft, durch einen Freistoß, bereits zum zweiten Mal ein. In der 39. Minute machte Kühnel kurz vor Pausenpfiff dann glücklicherweise den 2:1 Anschlusstreffer.
Nach der Halbzeit drückte unser Team auf den Ausgleich. In der 69. Minute belohnte man sich durch Fabian Graudenz, als er durch die halbe Gladbacher Abwehr lief und lässig einschob. Nur fünf Minuten später stand Maier nach einem Konter alleine vor dem Gladbacher Torwart, umkurvte diesen und kam zu Fall. Der vom Aachener Anhang geforderte Elfmeter blieb jedoch verwehrt. Kurz vor Schluss kam Gladbach noch einmal gefährlich vor das Aachener Tor, Kleinheider verhinderte aber mit zwei starken Paraden die erneute Gladbacher Führung.
Somit blieb es beim letztlich verdienten Punktegewinn.
Die Stimmung auf unserer Seite kam, auch bedingt durch unser spätes Erscheinen, nur langsam in Fahrt. Der Spielverlauf tat sein übriges dazu. Der Anschlusstreffer von Kühnel kam genau zum richtigen Zeitpunkt, als sich die Kurve regelrecht in einen Rausch sang und man damit der Kälte trotzte. Gegen Ende des Spiels flachte diese leider wieder etwas ab. Leider einmal mehr die Problematik der Konstanz, welche man eigentlich dachte in der Hinrunde hinter sich gelassen zu haben.
Auf der Haupttribüne hatte sich eine kleine Anzahl an Gladbach Unterstützern eingefunden, die versuchten in Form von Tifo und Akustik auf sich aufmerksam zu machen. Letzten Endes blieb es dann aber auch beim Versuch. Im Anschluss an das Spiel ging es ohne weitere Verzögerung zurück in die Heimat. In der kommenden Woche gastieren dann die Rot-Weißen aus Oberhausen in der Kaiserstadt und bringen uns hoffentlich drei Punkte aus dem Ruhrpott mit.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 29.01.16 Borussia Mönchengladbach II - Alemannia Aachen 24.01.2016

 
Rückblick Hinrunde 2015/16 18.02.2016