.: Karlsbande Ultras :.
 

Spielberichte 09.08.18
Sa, 12.12.15 Alemannia Aachen – Rot Weiss Ahlen 21.02.2016

Zuschauer: 6.700 (davon ca. 120 aus Ahlen)

20. Spieltag Alemannia Aachen – Rot Weiss Ahlen 1:0

Das erste Spiel der Rückrunde stand an, kalendarisch fiel es aber vielmehr in den Zeitraum der Hinrunde. Kurz vor der Weihnachtszeit kam in unserem Verein mal wieder alles andere als Weihnachtsstimmung auf. Zwar konnte man zuvor gegen den Tabellenprimus aus Lotte ein 0:0 erkämpfen, so ganz konnten wir die 0:6 Klatsche aus Köln aber noch nicht aus unseren Köpfen streichen. Trainer Benbennek hatte in der Vorwoche bereits das Handtuch geworfen und seinen Rücktritt zur Winterpause bekannt gegeben, das Ganze als Folge eines Briefes der Mannschaft an den Aufsichtsrat, in dem schwere Vorwürfe gegen den Trainer erhoben wurden. Inwiefern diese haltlos oder berechtigt sind, ist fraglich. Eins ist jedoch klar - Dat is än blievv deä selve Klömpchensklub.
Vor dem eigentlichen Spiel besuchte man, gemeinsam mit dem Kollektiv, noch die Futsalabteilung des Vereins und probierte das ein oder andere neue Lied aus. Vor allem für die Stadionverbotler eine schöne Abwechslung vom tristen Alltag vor den Toren.
Zu Gast in unserem Briefkasten war heute der Aufsteiger aus Ahlen. Dieser brachte gleich einen eher bedauernswerten Haufen als Fanszene mit. Bei solch einem Anblick wünscht man sich nichts sehnlicher als diese Drecksliga zu verlassen.
Rein stimmungstechnisch hieß es heute rund 30 Minuten nach der Beflaggung des Zauns, diese Handlung auch wieder zu revidieren. Uns erreichte die Nachricht, dass unmittelbar vor Spielbeginn unser Vorsänger ein Bereichsbetretungsverbot für das heutige Spiel erhielt. Kurz nach Anpfiff ereilte das Schicksal dann auch unsere SV'ler. Ein so nicht hinnehmbares Verhalten der Polizei, woraus wir die Schlussfolgerung zogen, den Support einzustellen und das Stadion nach rund 30 gespielten Minuten auch wieder zu verlassen. Gemeinsam mit den Stadionverbotlern verbrachte man dann noch ein paar gemeinsame Stunden in den Kneipen der Stadt und auf dem Weihnachtsmarkt.
Achja, beinahe hätten wir es vergessen - das Spiel endete dann 1:0 zu unseren Gunsten. Es bleibt zu hoffen, dass der Nachfolger auf der Trainerbank wieder den richtigen Draht zur Mannschaft findet und die Mannschaft wieder an das anknüpft, was man noch zum Beginn der Hinrunde zu zeigen wusste.

Abschließend möchten wir es nicht missen, uns bei allen Mitgliedern, Wegbegleitern und Förderern für den ständigen Rückhalt zu bedanken. Wir wünschen Euch und allen Schwarz-Gelben besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins kommende Jahr!


Karlsbande Ultras

 
Sa, 05.12.15 Alemannia Aachen – Sportfreunde Lotte 17.02.2016

Zuschauer: 6.500 (davon ca. 70 aus Lotte)

19. Spieltag Alemannia Aachen – Sportfreunde Lotte 0:0

Das letzte Spiel der Hinrunde und das Vorletzte vor der für unseren Verein lang ersehnten Winterpause. Zu Gast waren die, schon als Herbstmeister feststehenden, Sportfreunde aus Lotte. Nach der peinlichen 6:0 Niederlage in Köln von letzter Woche, war es nur zu hoffen, dass unsere Mannschaft nicht wieder als Schießbude fungieren würde. Trotz dieser wenig gutaussehenden Voraussetzungen trafen wir uns als Gruppe wie gewohnt, um uns gemeinsam auf das Spiel einzustimmen und vorzubereiten. Neben unserer Gruppe und dem Rest des Stimmungsblockes hatten noch 6.500 Zuschauer den Weg ins Stadion gefunden. Der Zaun wurde geschmückt, die Schwenker wurden bestückt und schon ging es los! Die akustische Unterstützung lies am heutigen Tag dennoch sehr zu wünschen übrig. Die Mitmachquote sowie die Lautstärke waren zunächst höchstens durchschnittlich und deutlich unter unseren Erwartungen und Vorstellungen von Ultra. Auf dem Rasen wurde unsere Elf nach der 6:0 Pleite gegen Viktoria Köln auf mehreren Positionen geändert. Die Jungs auf dem Rasen gaben aber von Anfang an richtig Gas und das wollten die Fans auch sehen. Rein spielerisch lief es nicht wirklich rund, weshalb eine erhöhte Kampf- und Laufbereitschaft von jedem Einzelnen erfordert war. Unsere Jungs zeigten den Willen, das Spiel an sich zu ziehen und nach guten Chancen auf beiden Seiten ging es torlos in die Kabine.
In der Halbzeitpause wurden die Anwesenden nochmal wachgerüttelt, was in den ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit auch deutlich zu sehen und zu hören war. Der Stimmungsblock lebte auf und der Rest der Kurve wurde mitgezogen. So sollte es immer sein, wird aber leider nicht immer erreicht. Nach 20 zufriedenstellenden Minuten flachte die Lautstärke wieder ab auf das Niveau der ersten Halbzeit. In den letzten Minuten des Spiels wurde es nochmal etwas lauter, blieb jedoch immer noch ausbaufähig. Auf dem Rasen begann das Spiel so, wie es in der ersten Halbzeit aufgehört hatte: die Schwarz-Gelben blieben am Drücker. Leider konnten die Chancen nicht zu einem Tor verwandelt werden. So blieb es am Ende bei einem torlosen Remis. Ein verdienter Punkt für unsere Jungs aus der Kaiserstadt, die ein leidenschaftliches Auftreten zeigten. Letztendlich geht es als Nummer 6 in die Rückrunde, wo am nächsten Samstag die Rot-Weißen aus Ahlen bei uns zu Gast sind.
Abwarten, ob die Ahlener genauso eine große Fresse haben, wenn sie nicht in Gruppen die Aachener Autofahrer anpöbeln und angreifen. An unseren Bus haben sie sich schließlich nicht herangetraut.


KARLSBANDE ULTRAS

 
Sa, 28.11.15 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 1.777 (davon ca. 1000 aus Aachen)

18. Spieltag Viktoria Köln - Alemannia Aachen 6:0

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde ging es für die Schwarz-Gelben über den Rhein zur Viktoria. Wie gewohnt trat man den Weg per Zug an. Am Hauptbahnhof versammelten sich ca. 100 Gleichgesinnte, um die kurze Reise anzutreten. Nach kurzer Fahrt erreichte man frühzeitig den Bahnhof Höhenberg und legte die letzten Meter per Pedes zurück. Am Stadion merkte man sofort, dass die Sicherheitsmaßnahmen seitens der Kölner um einiges erhöht wurden. Ob dies etwas mit dem kleinen Feuerwerk bei unserem letzten Gastspiel im Sportpark Höhenberg zu tun hat? Dennoch schafften es alle Materialien in den Block, wo der große Zaun ansprechend beflaggt wurde. Ein Ordner hatte noch Redebedarf aufgrund der verbotenen Teleskopstöcke. Diese Diskussion wurde aber eher einseitig geführt, da man ihm kaum Beachtung schenkte. Einzig die Begründung, warum der Stock über 1,50m verboten sei, sorgte für einige Lacher. Aufgrund der letzten Pyroaktion waren Stöcke über 1,50m verboten, da man unter den großen Fahnen ja zünden könnte. Das nicht die Fahnen selber, sondern nur die Stöcke ein Problem darstellten, war dann doch recht lustig. Nachdem der Ordner sich zur Beratschlagung mit seinem Chef zurück gezogen hatte, konnte das Spiel auf dem Rasen auch schon starten.
Jedoch verweigert der Schreiber dieser Zeilen, ähnlich wie das Team auf dem Rasen, diesmal seine Arbeit. Am Ende hieß es 0:6 aus unserer Sicht. Sofort nach Abfiff packte man alles zusammen und machte sich auf den Weg nach draußen.
Dort bekam man noch mit, dass einige Öcher noch Redebedarf mit der Mannschaft hatten und dort einige herbe Wörter fielen. Dies bringt aber in unseren Augen nichts mehr, da es mittlerweile mehr als offensichtlich wird, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielt. Die Stimmung ging trotz der desolaten Leistung unseres Teams in Ordnung. In der zweiten Halbzeit kam so etwas wie eine Jetzt-Erst-Recht Stimmung auf und man konnte mehr als einmal eine ansprechende Lautstärke erreichen. Von den paar Leuten, die sich dem dritten Verein in Köln angeschloßen hatten, hörte man wie immer bis auf die Trommel absolut nichts. Somit machte man sich mit hängenden Köpfen auf den Weg zurück in die Kaiserstadt, wo man am frühen Abend ankam und dennoch den Abend ausklingen ließ. Bleibt nur zu hoffen, dass in den nächsten Tagen intern etwas passiert, damit diese unbefriedigende Situation schnellstmöglich beendet wird. Nächste Woche gastiert der Tabellenführer aus Lotte in Aachen. Sicherlich kein Aufbaugegner. Dennoch muss jeder, dem etwas an diesem Verein liegt, alles geben.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 28.11.15 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 24.11.2015

 
Sa, 14.11.15 Alemannia Aachen – SC Verl 17.02.2016

Zuschauer: 6.380 (davon ca. 40 aus Verl)

17. Spieltag Alemannia Aachen – SC Verl 3:0

Am 17. Spieltag der Saison gastierte der SC Verl in der Kaiserstadt. Unsere Gruppe traf sich an diesem Samstag früher als sonst, um gemeinsam zu frühstücken und dabei das ein oder andere Frühstücksbierchen zu verköstigen. Nachdem der Großteil des Frühstücksbuffets vernichtet war, ging es rüber ins Stadion, um die üblichen Vorbereitungen auf das Spiel hinter sich zu bringen. Danach konnte das Spiel gegen den Tabellen-Elften aus Ostwestfalen beginnen. Aufgrund der nicht gerade überzeugenden Leistung der letzten Woche in Düsseldorf, stellte der immer mehr in die Kritik geratene Benbennek sein Team auf einigen Positionen um, sodass z.B. der quirlige Ito von Beginn an auf dem Feld stand. Um es vorweg zu nehmen: Es war die richtige Entscheidung.
Dass unser Team an diesem Tag kämpfen würde, zeigte sich bereits in der vierten Minute, als Staffeldt sich bereits früh die Gelbe Karte abholte. Die Mannen im traditionellen Gelb machten das Spiel und hatten immer bessere Gelegenheiten zur Führung. Nach dem ersten Eckball in der 29. Minute war es dann endlich soweit. Löhden hämmerte den Ball mit dem Kopf freistehend aus fünf Metern in die Maschen. Nur fünf Minuten später folgte ein Aufschrei bei allen Alemannen. Maier lief mit dem Ball am Fuss in Richtung Strafraum. Als er diesen bereits betreten hatte, wurde er unsanft zu Boden gerissen. Der Unparteiische entschied jedoch nur auf Freistoß von der Strafraumgrenze. Diesen Fehler des Schiedsrichters interessierte nach dem Freistoß aber niemanden mehr. Der Gefoulte selber zirkelte den Ball millimetergenau ins Eck zur 2:0 Führung.
Nach der Pause ging es ebenfalls rasant weiter. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff wurde Maier wiederholt im Strafraum von den Beinen geholt. Diesmal entschied der Schiri aber richtig auf Elfmeter. Diesen schoß Maier wieder persönlich, scheiterte jedoch am Schlussmann von Verl. In der 52. Minute legte Ito nach einem Konter auf Löhden, der seinen 7. Saisontreffer ausnahmsweise mal mit dem Fuß schoß. Danach war die Messe gelesen, obwohl unsere Elf noch reichlich Chancen hatte, etwas für das Torverhältnis zu tun. Doch sei es drum. Dieses 3:0 zeigte, dass unser Team kann, wenn es will. Überzeugender Sieg.
Die Stimmung geht bei einer für Aachener Verhältnisse beinahe schon Geisterkulisse von 6.300 Zuschauern dennoch in Ordnung. Der Stimmungsblock war stets bemüht, das Team nach vorne zu peitschen. Das ein oder andere Mal konnte auch der Rest der Tribüne aus der Lethargie gerissen und zum Singen animiert werden. Aus Ostwestfalen schaffte es lediglich eine Hand voll Fans nach Aachen. Diese fielen natürlich nicht weiter auf. In der kommenden Woche findet die nächste Runde des Mittelrhein-Pokals statt. Aufgrund der Niederlage gegen Fortuna Köln, leider ohne Aachener Beteiligung. Somit hat man zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen die Viktoria aus der gleichen Stadt.


Karlsbande Ultras

 
So, 08.11.15 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 1.100 (davon ca. 800 aus der Kaiserstadt)

16. Spieltag Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 3:1

Nach dem Sieg gegen Essen sollte es an diesem Sonntag nach Düsseldorf gehen. Die Fahrt verlief diesmal relativ unspektakulär und auch die Anzahl war etwas mau, gerade mal 130 Leute nahmen die kurze Zugfahrt auf sich. Die Euphorie ist sicherlich vorbei, dennoch sollte man immer und überall seinen Arsch hoch bekommen, um seine Stadt und seinen Verein würdig zu vertreten. In Düsseldorf angekommen, warteten dann einige Grüne auf uns und es ging mit Shuttle-Bussen in Richtung Flinger Broich. Am Eingang wurden die Autofahrer begrüßt und im Inneren der Zaun ordentlich beflaggt. Das hat man diese Saison eigentlich immer im Griff. Vor dem Spiel wurde sich noch ein bisschen eingesungen und einige fiese Altbier gekostet.
Zum Spielbeginn gab es die üblichen Fahnen der Gruppen zu sehen, was dennoch ganz ordentlich aussah. Die Stimmung war die ersten 20 Minuten auf einem ordentlichen Level, wurde mit und mit aber etwas schlechter. In der zweiten Halbzeit ab und an ok, aber auch nicht von allen mit voller Energie getragen. Es gibt einfach noch zuviele Leute, die viel zu hohe Ansprüche an unseren Verein haben und nur ihr Maul aufbekommen, wenn es läuft. Das man auch für die Ehre unserer Farben singt, verstehen leider noch zu wenige. Wenn wir in der Kurve alles geben, können wir nach dem Spiel auch motzen, aber wer selber nix gibt, braucht sich auch nicht beschweren. Unzufrieden mit dem Gebotenen auf dem Platz waren mit Sicherheit alle 800 angereisten Schwarz-Gelben. Die Mannschaft zeigte wieder nichts und verlor sang und klanglos. Gegen eine Mannschaft, die wir letztes Spiel noch 4:0 geschlagen haben. Diese Saison ist anscheinend einfach nicht mehr als Mittelmaß drin. Enttäuscht ging es auf die Rückreise in die schöne Kaiserstadt.

Man sieht sich dann wieder Samstag zum Kick gegen Verl.

Alles für Aachen


Karlsbande Ultras

 
So, 08.11.15 Fortuna Düsseldorf II - Alemannia Aachen 02.11.2015

 
Sa, 31.10.15 Alemannia Aachen – Rot Weiss Essen 17.02.2016

Zuschauer: 11.200 (davon ca. 1250 aus Essen)

15. Spieltag Alemannia Aachen – Rot Weiss Essen 2:0

Da war es nun, eins der interessantesten Spiele der Saison in dieser Scheißliga, in der selten über 30 Leute den Weg in den Gästeblock finden. Letzte Saison noch das Regionalliga Rekordspiel vor über 30.000 Zuschauern, Tabellenführer gegen den Zweiten, sah es aktuell ganz anders aus: Beide Teams kamen ihren Ansprüchen bisher nicht annähend nach und tümpeln im Mittelfeld rum, und auch die Leistungen waren bis auf 1-2 Spiele nicht sonderlich gut. Die Vorfreude auf Spiel konnte sicherlich größer sein, neben der sportlichen Talfahrt haben wir aktuell wieder mit sehr vielen sinnlosen Stadionverboten zu kämpfen, die wieder ein großes Loch in die Aachener Fanszene reißen. Diese Saison werden es wohl jetzt aktuell knapp 30 sein. Diese Lücke ist bei der Größe unserer Szene absolut nicht zu füllen. In Sachen SVs müssten wir in Deutschland auf jeden Fall mittlerweile in der Europaliga angekommen sein, wenn man bedenkt, dass fast alle nach Jahren kurz vor Ablauf jedesmal eingestellt werden, macht es einfach nur noch wütend. Zig Leute stehen jedesmal ohne Beweise oder sonst was draußen. Aber der neue Geschäftsführer hat sich anscheind als Ziel gesetzt, zusammen mit den Bullen die aktive Aachener Szene endgültig dem Erdboden gleich zumachen. Bei vielen Leuten gelingt das leider auch, aber es gibt immer noch genug, die sich dagegen wehren und immer weiter kämpfen werden! Der neue alte Clou waren wieder Stadtverbote, die auch wieder einige Jungs unserer Gruppe trafen.
So gab es diesmal vor dem Spiel 2 Treffpunkte. Der Großteil der Aachener Ultraszene traf sich an der alten Tankstelle, wo man schon zu schönen S-Block Zeiten einige geniale Tage erlebt hatte und lange Zeit der Treffpunkt der Aachener Szene war. Dort verbrachte man schöne 2 Stunden, ehe es mit ungefähr 350 Mann zum Stadion ging. Wir wollten ja dieses Mal nicht den armen Arbeitern der Stadt die Zeit aufbrummen ein paar Flaschen vom Markt wegzuräumen. Die größten Flaschen sind sie wahrscheinlich selber, aber die tolle Aachener Presse sind wir ja mittlerweile schon gewohnt.
Essen reiste wohl heimlich an, wurde aber vor Aachen anscheinend doch von den Grünen erwischt - schade.
Im Stehplatzbereich war es heute auf jeden Fall voller als die Spiele vorher, was sich aber nachher wiedereinmal nicht als sonderlich positiv herausstellte. Zum Aufwärmen unserer Spieler gab es ein Spruchband der YC an unsere Spieler gerichtet, bevor man vor Spielbeginn das Spruchband "Gegen alle Stadt-, Stadion- und Materiaverbote!" zeigte. Damit ist die Meinung der aktiven Gruppe gesagt. Solche Spruchbänder sind in Aachen eigentlich auch nicht mehr erlaubt und müssen über andere Wege den Weg rein finden. Diese Doppelmoral kotzt nur noch an, einerseits sagen die Leute wie stolz man doch auf die aktiven Fans ist, die ihre Mannschaft als einziges immer und überall unterstützen und im selben Atemzug tut man genau das Gegenteil: Unzählige, sinnlose Verbote !!!
Auf große Choreos zuhause wird weiterhin verzichtet. Solange hier keine freie Meinungsäußerung möglich ist, wird sich das vermutlich auch nicht ändern. SV Fahnen sowie KBU Material sind immer noch verboten. Eine Frechheit, die ihres Gleichen sucht. Das übliche Tifomaterial gab es zum Einlaufen in der Aachener Kurve aber leider nicht mehr....
Essen war wie erwartet zum Großteil in schwarz und zündete einige Fackeln und 2 Böller, war jetzt nicht sonderlich viel, aber dennoch ganz in Ordnung und besser als nix.
Nach ein paar Minuten bekam man dann erwartungsgemäß die Fahne von Roda unter die Augen gehalten, 25 Jahre Banner zur Party ... In Kerkrade interessiert es die Wenigsten, da in Holland gilt: was nicht im Kampf erobert wurde, ist nichts wert. Im Gegenteil, man macht sich eher über solche Aktionen lustig. Andere Mentalität eben. Für uns war es dennoch nicht schön anzusehen, aber man probierte dennoch halbwegs gefasst zu reagieren. Es war ja keine Überraschung mehr, wie in Dortmund und selber hatte man auch keinen Fehler gemacht bzw. konnte es irgendwie verhindern. Und dass auch die neue Gruppe von Dortmund und RWE gute Kontakte haben, war hier auch kein Geheimnis.
Die Stimmung von RWE war die ersten 20 Minuten in Ordnung und der Haufen um die Gruppen gab ein gutes Bild ab, obwohl dank der Akustik bei uns fast nix ankam. Das Bild blieb aber auch nur die ersten 20 Minuten bestehen. Ob Ultras Essen dort groß vermisst werden, können und wollen wir nicht beurteilen. Aber auch wenn es diese Gruppe nicht mehr gibt wird das Verhältniss zwischen beiden Lagern mit Sicherheit nicht besser ;-)
Es war diesmal aber auch keine Kunst: was sich im Aachener Block die erste Halbzeit abgespielt hat war echt bitter, ohne mehr Worte zu verlieren, es wird wohl der schlechteste Auftritt in dieser Saison gewesen sein. In der zweiten Hälfte konnte man sich wenigstens etwas steigern und erreichte so zumindest noch eine Durschnittsstimmung. Das war leider insgesamt viel zu wenig. Hat sich der Stimmungsblock in den letzten Spielen selbst bei Grottenkicks echt zum konstant Positiven entwickelt, sind aktuell gerade die Spiele mit hohem Zuschaueraufkommen schwer, daran gilt es demnächst zu arbeiten . Nach 10 Miuten konterte der Aachener Stimmungsblock noch auf die Back in Black Aktion der Essener mit dem Spruchband: "Ihr in schwarz ,wir in gelb. Die schönsten Farben der Welt!" Dazu gab es noch gelbe Ponchos, ist eigentlich alles mit gesagt! Nachdem sich im Essener Block einige Jungs bei ihren Spielern für die tolle Leistung bedanken wollten, wollten einige Aachener es ihnen noch gleich tun und machten sich auch auf den Weg. So gab es eine kurze Auseinandersetzung, ehe aber auch ziemlich schnell die Grünen und Ordner dazwischen waren, danach gab es dann wohl nur noch Ärger mit diesen. Die erste Halbzeit auf dem Platz war wieder sehr schlecht, in der Zweiten zeigte unsere Mannschaft endlich nochmal Zähne und gewann am Ende doch noch verdient mit 2:0 gegen die Rot Weißen Schweine. Die Torjubel zeigten auch, wie wichtig der Sieg für die Fans war. Nach Spielschluss ging es zügig raus und viele Aachener wollten sich noch bei den Essenern für die 3 Punkte bedanken.
Der Tag hatte mit Sicherheit Licht und Schatten, aber bot dennoch wieder etwas Abwechslung zum grauen Ligaalltag. Diese Liga werden wir aber höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr nicht verlassen. Abends verbrachte man dann noch den Abend im Kreise der Gruppe.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 24.10.15 SSVg Velbert 02 - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 830 (davon ca. 500 aus Aachen)

14. Spieltag SSVg Velbert 02 - Alemannia Aachen 1:0

Ungefähr 13,5 Jahre ist das letzte interessante Aufeinandertreffen in Velbert her.
Das letzte Spiel in Velbert bleibt wohl nur in Erinnerung, weil man nach dem Spiel so nass war, dass man dachte, man war im Schwimmbad unterwegs. Nach dem wenig überzeugenden Heimsieg letzte Woche gegen den Tabellenletzten hoffte man jedoch, dass unsere Mannschaft den Weg zurück in die Erfolgsspur gegen den Aufsteiger fand. So machte sich ein vollbesetzter Bus und ein paar 9 Sitzer auf den Weg nach Velbert . Aber irgendetwas war anders - einige Leute fehlten an Bord ... Es gab mal wieder Stadtverbote und das bei dem Spiel in Velbert. Die aktuelle Situation ist aktuell eh wieder mehr als beschissen und das sollte wieder die Krönung sein. Wir wissen auch nicht mehr, was wir dazu noch sagen sollen. Es ist einfach eine absolute Frechheit, was der Geschäftsführer und die Aachener Cops sich erlauben. Es wird immer schlimmer. Aber eins steht fest: Tot kriegen diese Leute uns niemals. Auch die werden wir überstehen !!! In Velbert angekommen, wartete man noch kurz auf den Bus der Yellow Connection und zog dann gemeinsam durch den Wald zum Stadion.
Am Eingang gab es wieder Palaver, weil die Ordner die mitgebrachten Sachen nicht rein lassen wollten, aber am Ende fand auch wieder alles Mitgebrachte den Weg in den Block. Ist ja 4. Liga vor 800 Leuten, da muss man mal aufpassen !!! Absolut affig .... Im Stadion wurde der Zaun ordentlich beflaggt und 300 der 450 mitgereisten Aachener zog es auch in den Stimmungsbereich, während der Rest vor dem Bierstand und Wiese stand. Die Stimmung in der ersten Halbzeit war in Ordnung und man zog die Leute, die bei uns standen ordentlich mit. Das Liedgut war auch in Ordnung.
In der zweiten Halbzeit war es etwas schlechter, aber irgendwann vergeht auch dem größten Optimisten die Lust, wenn man immer sieht, was sich auf dem Platz für eine Scheisse abspielt. Wir werden aber auch nie die Gruppe werden, die immer blind 90 Minuten durchsingt, egal was sich auf dem Platz abspielt. Klar gibt es auch solche Kicks, wo man einfach seine Stadt und Verein feiern kann, aber irgendwann ist bei uns auch mal zuviel des Guten . Wieder gab es einen Grottenkick gegen einen Aufsteiger, der am Ende auch noch 1:0 gewann.
Nach dem Spiel konnten die Spieler sich dieses Mal zurecht einiges anhören, damit diese endlich wieder ihr Potential abrufen.
Unspektakulär ging es zurück, die einen probierten das Gesehene weg zu saufen, andere hatten einfach die Schnauze voll.
Nächste Woche heißt es: Rot Weiß Essen - Ficken und Vergessen !!!


Karlsbande Ultras

 
Fr, 16.10.15 Alemannia Aachen – FC Wegberg-Beeck 17.02.2016

Zuschauer: 7.500 (davon ca. 120 aus Wegberg-Beeck)

13.Spieltag Alemannia Aachen – FC Wegberg-Beeck 3:1

Nach Pokalaus, fünf sieglosen Ligaspielen, dem sportlich wohl unattraktivsten Gegner der Liga, rechnete man schon mit einer Geisterkulisse, aber am Ende waren es doch 7500 Zuschauer, akzeptabel in der jetzigen situation. Aus Wegberg-Beeck reisten, wie erwartet, nur ein paar Spieler-Angehörige mit. Traurig, dass man von Vereinsseite vor dem Spiel von Derby sprach, einfach lächerlich.
Die Mannschaft zeigte eine unterdurchschnittliche Leistung, mit der es wohl bei jedem anderen Team verdamt eng geworden wäre, aber am Ende stehen die 3 Punkte auf der Haben-Seite und nur das zählt.
Der Stimmungsblock zeigte optisch eine solide Leistung, akustisch kann man von einem durchschnittlichen Auftritt sprechen, denn die Mitmachquote ließ an manchen Stellen doch zu wunschen übrig und so gab es mal lautere, aber auch leisere Abschnitte. Hierdrauf lässt sich aufbauen. Nach dem Spiel zog unsere Gruppe noch gemeinsam in die schöne Kaiserstadt und machte die Nacht zum Tage. Karlsbande Ultras

 
Fr, 09.10.15 Alemannia Aachen – Fortuna Köln 17.02.2016

Zuschauer: 4.050 (davon ca. 350 aus Köln)

FVM Pokal Alemannia Aachen – Fortuna Köln 0:2

Mit Fortuna Köln hatte man direkt in der ersten Runde des FVM-Pokals den schwersten Brocken aus dem Lostopf gezogen, aber immerhin sollte auch nochmal eine zumindestens kleine Szene zum Tivoli kommen.
Der sportliche Negativtrend der letzten Wochen zeigte seine Auswirkung und so kamen gerade einmal rund 4.000 Zuschauer zum Tivoli. Hinzu kommt das den FVM-Pokal in Aachen wohl nicht so viele ernst nehmen. Der Verein hatte wohl schon damit gerechnet und ein Teil der Blöcke auf der Süd und der Gegengerade blieb komplett geschlossen. Wer sitzen wollte, konnte auf der Haupttribüne Platz nehmen. Die Gäste vom Rhein reisten mit über 400 Leuten an, was einen schon sehr überraschte, kannte man es aus vergangenen Duellen anders, mehr brachten die Jungs aus der Kölner Südstadt dann aber auch nicht zustande und blieben sehr blaß.
Sportlich machte unsere Alemannia kein schlechtes Spiel, aber es fehlte einfach ein Knipser vorne drin, der das Leder dann auch mal über die Linie zimmert. Im vergleich zu den anderen Spielen strahlte man aber eine ganz andere Körpersprache aus. Es war Kampf und Leidenschaft im Spiel, dennoch musste man sich am Ende einer abgezockteren Fortuna geschlagen geben. Das Spiel machte aber Hoffnung für den Liga-Alltag Der Stimmungsblock legte optisch, wie akustisch einen soliden Auftritt hin, aber für die momentane Gesamtsituation kann man zufrieden sein. Natürlich kann es hier und da noch besser werden, aber man sollte auch nicht vergessen, was unser Verein und unsere Szene in den letzten Jahren mitgemacht hat.


Karlsbande Ultras

 
Sa, 03.10.15 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 17.02.2016

Zuschauer: 1.885 (davon ca. 600 aus Aachen)

12. Spieltag SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 3:1

Nach nun vier Spielen ohne Sieg führte uns die Reise am 12. Spieltag mal wieder in den Pott, genauer gesagt nach Bochum-Wattenscheid. Als Beförderungsmittel wurde sich für die Deutsche Bahn entschieden. So traf man sich Samstagsmorgens am Aachener Hauptbahnhof und mit der Zeit fanden sich um die 150 Leute ein. um die Reise mit uns anzutreten. Für die Regionalliga sicher eine akzeptable Anzahl, da sich zusätzlich auch noch einige Autobesatzungen auf den Weg machten. Nachdem die Bahn geentert wurde, machte man es sich standesgemäß in der 1. Klasse gemütlich. Die Fahrt vertrieb man sich mit dem üblichen Schabernack und dem Vernichten einiger Kaltgetränke. Die Stimmung stieg von Minute zu Minute und nach gut 2 Stunden Fahrt spuckte uns die Bahn in Wattenscheid am Bahnhof aus. Überraschenderweise standen heute keine Shuttlebusse bereit und so ging es auf einen fast 45 Minütigen Fußmarsch zur Lohrheide, die man dadurch auch relativ spät erreichte. Allein um zu Provozieren begleitete uns ein unverhältnismäßig großes Aufgebot der Staatsdiener, die überwiegend aus hübschen weiblichen Polizistinnen bestand, wo der ein oder andere auch direkt sein Glück versuchte ;-).
Am Stadion angekommen ging es heute nicht in den üblichen Gästeblock, sondern auf den Sitzplatz, wo mit den anderen Ultra-Gruppen der Stimmungsblock gebildet wurde. Insgesamt waren es gut 200 Leute im Supportbereich. Hinter den Zaunfahnen positioniert, legte man in der ersten Halbzeit einen guten Auftritt hin, auch wenn die Jungs auf dem Rasen nicht überzeugen konnten. Auch optisch machte der Block einiges her und so waren durchgehend die Fahnen in der Luft. In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel unserer Jungs auf dem Platz noch weiter ab und in Folge dessen auch die Leistung im Block. Man sang bis zur 80. Minute aber noch weiter durch und probierte die Mannschaft nochmal wach zu bekommen. Insgesamt war der Auftritt schon gut und man gab sein bestes, was man von der Mannschaft auf dem Platz nicht behaupten konnte. Mal wieder konnte man eine Führung am Ende nicht ins Ziel bringen. In der 80. Minute stellte unsere Gruppe den Support ein, packte die Sachen zusammen und machte sich bereit, um die Mannschaft unten an der Bande zur Rede zu stellen, denn nun konnte man im 5. Spiel in Folge keinen Sieg einfahren.
Die Spieler, die sich überhaupt den Fans stellten, gaben dann die altbekannten Floskeln von sich. Schließlich verließ man einfach nur noch gefrustet den Ground und machte sich mit einem nun bereit gestellten Bus auf den Rückweg zum Bahnhof. Die Heimfahrt verlief ohne weitere Vorkomnisse und so kam man am frühen Abend in der Kaiserstadt an, wo es dann weiter ins Stammlokal ging, in dem versucht wurde den Frust über diese herzlose Leistung der Mannschaft zu ertränken. Als nächster Gegner in der Liga kommt nun Wegberg-Beeck zum Tivoli. Sollte das Team dann auch nicht gewinnen, sieht es mehr als dunkel aus für unsere geliebte Alemannia. Zu allem Überfluss steht am nächsten Freitag auch noch die erste Runde im Mittelrhein-Pokal auf dem Plan, bei dem es gegen die eine Liga höher spielende Fortuna aus Köln geht. Bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft dann für eine Überraschung gut ist.


Karlsbande Ultras

 
So, 03.10.15 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 28.09.2015

 
Sa, 26.09.15 Alemannia Aachen – TuS Erndtebrück 17.02.2016

Zuschauer: 6.800 (davon ca. 40 aus Endtebrück)

11. Spieltag Alemannia Aachen – TuS Erndtebrück 2:2

Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück. Was sich nach übelstem Amateur-Fußball anhören mag, ist mittlerweile bittere Realität dank des Aufstiegs von Erndtebrück. Da man sich die Gegner im Fußball nun mal nicht aussuchen kann, begann der Spieltag mit der üblichen Routine. Zunächst traf man sich wie gewohnt und führte am Treffpunkt einige sinnvolle und weniger sinnvolle Gespräche. Eines der ernsteren Themen waren die neuen vom Verein ausgesprochenen Haus- sowie Stadionverbote gegen Mitglieder unserer Gruppe. Mit welch scheinheiligen Begründungen diese wieder ausgesprochen wurden, lässt jeden Bürger unseres Rechtsstaates die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Nachdem die Freunde für die Zeit des Spiels verabschiedet waren, ging es ins Stadion um die Fahnen aufzuhängen und das Material zu bestücken. Somit war alles angerichtet.
Nachdem unsere Elf die letzten vier Spiele allesamt verloren hatte, hoffte man bei diesem Spiel auf eine enorme Leistungssteigerung. Da man den heutigen Gegner nicht kannte, tastete sich unsere Elf zunächst langsam ins Spiel. Somit waren Chancen auf beiden Seiten zu beginn der Partie eher Mangelware. Bis Ernst in der 36. Minute die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung schoss und damit den Halbzeitstand herstellte.
In der zweiten Hälfte kam der Aufsteiger zunächst besser ins Spiel und nutze in der 53. Minute sofort die erste Gelegenheit zum Ausgleich. Unser Team drückte fortan wieder nach vorne und wurde nur zehn Minuten nach dem Ausgleich mit der erneuten Führung belohnt. Danach wurde das Spiel ruppiger und Maier holte sich die gelbe Karte ab. Diese reichte ihm aber anscheinend nicht, sodass er nur vier Minuten später den nächsten gelben Karton sah. Was das heißt, dürfte jeder, der ein wenig Ahnung von dieser Sportart hat, wissen. Somit musste unsere Elf, die nun nur noch eine Zehn war, irgendwie die knappe Führung über die Zeit retten. Doch wie sagte mal ein schlauer Fussballlehrer? Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß. Sieben Minuten vor dem erlösenden Schlusspfiff, schoss der Aufsteiger den Ausgleich und feierte dieses als ob man gerade die Champions League gewonnen hätte. Danach war Schluss. Wieder keine drei Punkte und der Abstand zur Führungsgruppe wächst weiter. Die Stimmung auf der Süd passte sich wie so oft dem Spiel an. Als man in Führung lag, konnte man das ein oder andere mal den Rest außerhalb des Stimmungsblocks erreichen. Nach den beiden Ausgleichstreffern sangen wieder nur die üblichen Verdächtigen. Von den 40 Gästen hörte man erwartungsgemäß zwischen nichts und garnichts. Vor dem Spiel zeigte man noch ein Spruchband zu Ehren eines völlig unerwartet vVerstorbenen Freundes aus Kerkrade. Rust zacht Rob!

In der nächsten Woche geht es in den Pott zur SG Wattenscheid in die Lohrheide. Dort muss die Mannschaft endlich wieder zeigen was es heißt den Adler auf der Brust zu tragen.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 18.09.15 Alemannia Aachen – SV Rödinghausen 17.02.2016

Zuschauer: 8.700 (davon ca. 15 aus Rödinghausen)

9. Spieltag Alemannia Aachen – SV Rödinghausen 0:1

Am neunten Spieltag dieser Saison gastierte der derzeitige Tabellenführer aus dem 10.000 Einwohner-Städtchen Rödinghausen. Nach zwei Niederlagen in Folge nicht unbedingt ein Aufbaugegner. Wie bei Freitagsspielen gewohnt, hetzte sich die arbeitende Bevölkerung nach der Arbeit ab, um pünktlich am Treff zu sein. Dort wurden die ersten Feierabend-Bierchen getrunken und Zeit mit seinen Freunden verbracht, die man sich, im Gegensatz zu den Kollegen, die einen für dumm erklären, sofort nach der Arbeit zum Stadion zu fahren, aussuchen. Im Stadion wurde dann alles für die erhoffte Aufholjagd auf die Tabellenspitze vorbereitet, bevor es los gehen konnte.
&xnbsp; Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wie bereits in der Vorwoche in Köln ging der Gegner in der 10. Spielminute durch einen Freistoß in Führung. Dieser Freistoß segelte sowohl an Aachenern als auch an Rödinghausenern vorbei in Richtung Tor. Als Löhe dies bemerkte, war es jedoch schon zu spät und der Ball zappelte im Netz. Somit lief man wieder mal einem Rückstand hinterher. Zehn Minuten später hätte der Tabellenführer die Führung um ein Haar ausgebaut. Jedoch konnte Vrzogic sich in einen Schuss aus zehn Metern werfen und diesen an die Latte lenken. Zwar hatte unser Team zwischendurch Chancen auf den Ausgleich, nutze diese aber wie so oft nicht konsequent genug. Die größte Chance hatte die Alemannia zehn Minuten vor der Pause, als ein Schuss auf der Linie geklärt wurde und der Nachschuss ebenfalls kurz vor dem Jubel verteidigt wurde.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein äußerst spannendes Spiel mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten. Insbesondere die letzten zehn Minuten drückten unsere Mannen ordentlich nach vorne und hielten das Spiel sehr spannend. Doch alle Bemühung waren umsonst, da es beim 0:1 für Rödinghausen blieb. Somit geht man nun bereits zum dritten mal in Folge als Verlierer vom Platz und verliert den Anschluss an den Platz, den Rödinghausen behaupten konnte.&xnbsp; Die Stimmung ging trotz der Niederlage in Ordnung. Immer wieder schaffte man es, den Rest der Tribüne zum mitsingen zu animieren, was natürlich auch am spannenden Spielverlauf lag. Besonders in der Schlussphase wurde es einige Male ordentlich laut im Stadion. Die 15 Gäste auf der Haupttribüne fielen nicht weiter auf.&xnbsp; Beim verlassen des Stadions überraschten uns die Stadion- bzw Hausverbotler mit einem Spruchband: "Diffidati con Noi".

Da man in der kommenden Woche spielfrei hat, kann sich das Team zwei Wochen lang auf den Aufsteiger aus Erndtebrück einstellen und hoffentlich endlich nochmal drei Punkte einfahren.


Karlsbande Ultras

 
Fr, 04.09.15 Alemannia Aachen – SC Wiedenbrück 17.02.2016

Zuschauer: 2.700 (davon ca. 2000 aus Aachen)

8. Spieltag 1. FC Köln II - Alemannia Aachen 2:1

An diesem Spieltag ging es für den Schwarz-Gelben Tross in die Domstadt zu den kleinen Geißböcken. Bereits früh wurde bekannt, dass man statt im Franz-Kremer-Stadion, dem eigentlichen Stadion der Zweiten, im großen Stadion mit dem Sponsorennamen spielt. Am frühen Sonntagmorgen machten sich ca. 150 Schwarz-Gelbe mit dem Zug auf den kurzen Weg nach Köln. Nach einer kurzweiligen und fröhlichen Fahrt wechselte man in Ehrenfeld das Gefährt und legte die noch verbleibende Strecke mit einer extra bereit gestellten S-Bahn zum WM-Stadion von 2006 zurück. Bei der Ankunft am Stadion hätte man durchaus auch denken können das hier an diesem Tag ein Spiel der WM stattfindet, bei dem etwas übertriebenen Aufgebot an behelmten Staatsdienern. Vermutlich hatte man mit Massen an FC-Fans gerechnet, da die erste bereits am Vortag spielte. Um es vorweg zu nehmen: außer den 2000 Öchern verirrten sich lediglich 700 Zuschauer in das für diesen Rahmen etwas große Stadion. Nachdem die komplett übertriebenen Einlass-Kontrollen (Schuhe ausziehen, Körperkontrolle, Geldbörse durchsuchen, Diskussionen um Aufkleber) hinter sich gebracht wurden, konnte man den Zaun standesgemäß schmücken und dem Start entgegenfiebern.&xnbsp; Kurz vor dem Anpfiff wurde bekannt, dass der eigentliche Stamm-Torhüter Löhe und Ernst aus disziplinarischen Gründen nur auf der Bank sitzen würden, da sie am Vortag zu spät zum Training erschienen. Somit stand der unerfahrene Sprint im Kasten der Alemannia.
Dieser durfte bereits nach zehn Minuten das erste mal hinter sich greifen, nachdem der Ex-FC-Profi Exslager aus zehn Metern Volley einnetzte. Somit lief man bereits früh einem Rückstand hinterher. Alemannia ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte den Druck nach vorne. Nach einigen guten Gelegenheiten schoss Zieba in der 24. Minute frei im Sechszehner den verdienten Ausgleich. Großer Jubel bei den zahlreichen Öchern. Fünf Minuten später hätte unser Team das Spiel beinahe gedreht, jedoch landete ein Schuss von Rüter nur am Pfosten. Dieser lief wiederum zwei Minuten später mit dem Leder am Fuß frei auf das Kölner Tor zu und wurde 25 Meter vor dem Tor von den Beinen geholt. Jedoch sah der Schiri darin keinen Regelverstoß und ließ weiter spielen.&xnbsp; Nach der Pause übernahm die Alemannia zu Beginn wieder das Spiel, gab dieses aber nach und nach aus der Hand. In der 64. Minute rächte sich dies und man ging wieder in Rückstand. Unglücklicherweise geht das Gegentor auf die Kappe von Ersatzmann Sprint. Dieser stand zu weit vor dem Tor, tuschierte einen Schuss lediglich mit den Fingerspitzen und konnte dann nur noch zuschauen wie das Leder über die Linie rollte. Ärgerlich.

Nach zwei weiteren vergebenen Chancen war die zweite Niederlage in Folge besiegelt. Die Stimmung bei diesem Spiel ist schwierig zu bewerten. Zwar wurde es einige Male ordentlich laut im leeren Stadion, dort wäre aber bei einer höheren Beteiligung der restlichen Alemannen viel mehr drin gewesen. Somit sorgten die üblichen 200-300 für einen dennoch angemessenen Rahmen. Auf der Gegenseite postierten sich ca. 40 Kölner aus dem Ultra-Spektrum ohne Zaunfahne im Oberrang und versuchten ein wenig Stimmung zu verbreiten. Dies ging jedoch auf der riesigen leeren Tribüne komplett unter.

Im folgenden Heimspiel gastiert der Tabellenführer aus Rödinghausen in der Kaiserstadt. Diesem sollte man die drei Punkte abnehmen, um wieder an den Platz an der Sonne zu kommen.


Karlsbande Ultras

 
Offener Brief an Timo Skrzypski 22.11.2015

Sehr geehrter Herr Skrzypski,

vor einigen Wochen durften wir auf dem Fanclubtreffen, zu dem ausnahmsweise auch Sie eingeladen waren, Ihre Ansichten und Vorstellungen bezüglich der Führung der Geschäfte von Alemannia Aachen kennenlernen. Ihre damals getroffenen Aussagen und Ankündigungen riefen, sowohl bei dem Teil der Anwesenden, der die Tragweite dieser Maßnahmen erkannte, als auch über die Grenzen der Veranstaltungsräumlichkeit hinaus, großes Entsetzen und Enttäuschung hervor. Ihre Pläne und Ziele werden schlichtweg als willkürlich und unverhältnismäßig empfunden. So waren sich alle Beteiligten schnell darin einig, dass diese Maßnahmen nicht hingenommen werden können. Die Bestätigung, dass es notwendig ist, den eingeschlagenen Weg zu gehen und diesen Brief aufzusetzen, fanden wir in den von Ihnen anschließend getroffenen Entscheidungen.

Die angekündigten und mittlerweile auch teilweise ausgeführten Maßnahmen kamen für uns natürlich nicht gänzlich überraschend. Vielmehr sind sie die Folge eines schon weit vor Ihrer Zeit eingeschlagenen Weges, der mit einer Vielzahl äußerst fragwürdiger Sanktionen begann. Natürlich hat die Aachener Fanszene in der Vergangenheit nicht immer alles richtig gemacht, weshalb man im Rahmen der Selbstreflexion durchaus einen Teil als selbstverschuldet ansehen muss. Doch die Art und Weise, mit der die Medien, die Polizei und vor allem die Vereinsführung agieren, entbehrt jeglicher Professionalität und hat ein sehr verfälschtes Medienecho über die Aachener Fangemeischaft zur Folge. Jeder noch so kleine Vorfall, an dem die Aachener Fanszene beteiligt ist, wird von den Medien zu kriegsähnlichen Zuständen hochstilisiert und daraus Forderungen nach schweren Sanktionen abgeleitet. Der Polizeipräsident, eigentlich zu Seriosität verpflichtet, verwechselte die Karlsbande bei deren erneuten Fahnenverbot mit der Kameradschaft Aachener Land, war im Nachhinein jedoch nicht bereit diese Aussage zu revidieren. Die Vereinsvertreter, in Form des Aufsichtsrates, sowie die Fan IG schließen sich diesem merkwürdigen Schauspiel nicht nur immer wieder an, sondern treiben diesen Prozess mit voran. Insbesondere die Fan IG, welche sich als Anlaufpunkt für Alemannia Fans aller Bereiche sieht, versucht hier immer wieder einen Keil zwischen die Fanszene zu treiben. Seitens des Aufsichtsrates blieben Anfragen für einen gewinnbringenden Meinungsaustausch unbeantwortet. Weiterhin wurden Gesprächstermine nicht eingehalten, vielmehr wurde über den Kopf einzelner Gruppen hinweg entschieden. Die einzige Person, die sich der, zugegebenermaßen äußerst prekären, Lage in der Aachener Fanszene stellte, war Alexander Mronz. Dieser wurde im Nachhinein für seine Kommunikationsbereitschaft abgestraft und vom Aufsichtsrat als Bauernopfer ausgemacht. Eine Person, die sich ausführlich mit der Problematik auseinandersetzte und bereit war den schwierigen Weg zu gehen, war seitens des Aufsichtsrates nicht mehr gewünscht. Vielmehr wurde der Wunsch nach jemandem größer, der dem Verein nach außen hin ein friedvolles Bild verleiht, ohne sich dabei mit den Kernproblematiken der Fangemeinschaft auseinander zu setzen. Durch Ihren Maßnahmenkatalog, in welchem Sie propagierten, den für den Verein unbequemen Teil der Fanszene endgültig zu beseitigen, erhielten Sie die Position des Geschäftsführers von Alemannia Aachen. Doch Sie machen es sich viel zu einfach, zu keinem Zeitpunkt haben Sie sich mit der Aachener Fanszene eingehend beschäftigt. Auf diese Art und Weise können Sie auch keine Probleme lösen, ganz im Gegenteil, Sie schaffen so nur viele weitere und größere Baustellen.

Ihre Vorstellungen darüber, wie die Aachener Fanszene, insbesondere die Ultragruppen, strukturiert sind, basieren nicht auf intensiven Gesprächen mit deren Vertretern, sondern fast ausschließlich auf Vorurteilen und Gesprächen mit Dritten. Dabei wollen wir hier nochmal gerne klar stellen, dass unter anderem die Gruppe Yellow Connection bereits kurz nach Ihrem Amtsantritt um ein Gespräch gebeten hat, Sie aber jegliche Gespräche vor besagtem Fanclubabend abgelehnt haben und auf diesem nochmals deutlich machten, dass Sie nur zu Gesprächen mit eingetragenen Fanclubs bereit sind. Dabei wissen und wussten Sie natürlich, dass keine der Ultragruppen über den Status eines eingetragenen Fanclubs verfügt, Kommunikationsbereitschaft sieht anders aus. Der Dialog zwischen zwei unterschiedlichen Parteien ist aber die elementare Voraussetzung für ein vernünftige Zusammenarbeit, diese haben Sie aber offensichtlich von vornherein nicht angestrebt. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass dieser sehr fragwürdige Weg vom Aufsichtsrat gebilligt oder sogar verlangt wurde. Dies erweckt bei uns den Eindruck, dass eine Zusammenarbeit zwischen Verein und Fans nicht erwünscht ist. Doch der Versuch sich das Leben so einfach wie möglich zu machen, indem Sie den Kontakt mit denjenigen vermeiden, über die Sie urteilen und richten, ist zum Scheitern verurteilt, denn so entfachen Sie mehr Brandherde als Sie löschen können. Denn ein gutes und nachhaltiges Vereinsklima besteht nicht aus einem Gegeneinander, es besteht aus einem Miteinander. Und dafür sind intensive und konstruktive Gespräche mit allen unabdingbar.

Die Vorstellung, dass die Führungsebene der Ultragruppen die gesamte Aachener Fanszene unter Kontrolle hätte, ist ebenso unrealistisch wie naiv. Ihre angefügte Begründung, bei Ihren bisherigen Stationen wäre das schließlich auch so gewesen, zeigt Ihre oberflächliche Herangehensweise leider nochmal in erschreckender Deutlichkeit. Zudem zeigt es aber auch, in welchen autokratischen Denkmustern Sie sich bewegen. Zu glauben, dass die Mitglieder der Ultragruppen, oder sogar nicht-ultraorientierte Teile der Fanszene ausschließlich nach den Willen und Vorgaben der führenden Personen dieser Gruppen handeln, ist völlig utopisch und weltfremd. Völlig utopisch ist auch die Annahme, die allgemein im Umfeld des Tivoli herrscht, dass Fußballspiele gänzlich ohne negative Vorkommnisse ablaufen sollen. Der Fußball ist ein Volkssport und daher auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Zu glauben, die Probleme unserer Gesellschaft würden sich nicht auch beim Fußball bemerkbar machen ist realitätsfremd. Demnach ist es auch völlig unangebracht, die führenden Mitglieder der Fangruppierungen für das Fehlverhalten einzelner zu Rechenschaft zu ziehen, indem Sie sie, wie unter Anderem auf der Internetseite von Alemannia Aachen angekündigt, in Form von Hausverbot aus dem Tivoli entfernen wollen. Unverkennbar ist die Tatsache, dass das Tischtuch zwischen der Ultraszene und der Fan - IG gänzlich zerrissen ist und dass sich Ihre Maßnahmen im Besonderen nur gegen Ultragruppen richten sollen. Doch durch die geplanten und bereits getätigten Maßnahmen schaffen Sie einen, so nie dagewesenen, Höhepunkt der Beschneidung von Fanrechten einer jeden Person. Es muss im Interesse eines jeden Alemannia-Fans sein, dass diese Art der Sanktion niemals auch nur ansatzweise toleriert wird, da sonst der Willkür am Tivoli Tür und Tor geöffnet wird. Das von Ihrem unverantwortlichem Handeln mittlerweile nicht nur die Aachener Ultraszene betroffen ist, sondern auch jeder andere Alemannia Fan und Fanclub, zeigt sich in Ihrer Beschränkung der Meinungsfreiheit. Ihr Handeln liegt lediglich kommerziellen Merkmalen zu Grunde, wer diesem Marketingkonzept nicht entspricht wird aussortiert, oder in seinen Grundrechten verletzt. Aus diesem Grund sahen wir uns, im Sinne aller Alemannia Fans, gezwungen, diesen Brief aufzusetzen.

Der Umstand, dass wir unsere Spruchbänder im eigenen Stadion anmelden müssen, ist schon höchst unerfreulich. Dass Sie nun aber auch der Inhalt dieser Spruchbänder überzeugen muss und Ihrer Meinung nach zu Aachen passen soll, ist eine absolute Frechheit gegenüber jedem Alemannia Fan, der diesen Verein liebt und seine Meinung in Verbindung zu diesem oder zu anderen fußballbezogenen Themen kundtun möchte. Beispielsweise haben Sie ein Spruchband von Commando Aachen, dass sich mit der Polizeigewalt beim Spiel von Bayern München bei Olympiakos Piräus beschäftigte, mit der Begründung verboten, die griechische Polizei sei für Aachen irrelevant. Im Nachhinein wurden zahlreiche weitere Spruchbänder aus größtenteils nicht nachvollziehbaren Gründen verboten. Sie verbieten damit Menschen den Mund, die in den klammen Zeiten des Vereins dessen Überleben durch das Einsammeln von Spenden erst ermöglichten. Dabei sollte es das Recht eines jeden Alemannen sein, zu jedem Zeitpunkt alles sagen zu dürfen, solange er damit niemanden diskriminiert, oder rechtliche Verstöße begeht, es ist eines unserer wichtigsten Grundrechte. Wir sind uns durchaus bewusst, dass sie als Geschäftsführer der GmbH über das Hausrecht verfügen können, jedoch ist ein Vergleich mit der persönlichen Entfaltung im Eigenheim absolut fehlgeleitet. Wie eingehend angeführt ist das Fußballstadion ein Anlaufpunkt für jede Person und somit auch eine öffentliche Anlaufstelle für Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen. Sofern es sich folglich nicht um rechtswidrige Äußerungen, wie Diffamierungen oder ähnliches, handelt, überwiegt das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Wir werden uns nicht vorschreiben lassen was wir zu denken oder zu sagen haben und uns damit zu zahlenden Marionetten degradieren lassen, die keine eigene Meinung mehr haben dürfen. Ob dies auch eine präventive Maßnahme gegen öffentliche Kritik an Ihrer Person und an Ihrem Maßnahmenkatalog ist, darüber können wir natürlich nur mutmaßen. Ihnen sollte aber klar sein, dass wir es als Fanszene nicht hinnehmen können und werden, dass eine einzelne Person innerhalb unseres Vereins einen Status erreicht, durch den sie nur schwer wieder aus dem Verein zu entfernen ist. Außerdem ist die Kultur des ausnahmslosen Verbietens keine vernünftige Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit, sodass auch hier wieder der Eindruck entsteht, dass Sie alle unbequemen Elemente dieser Fanszene, also Fans die nicht nur brav zahlen und klatschen, entfernen wollen.

Darüber hinaus ist es auch sehr erschreckend zu hören, wie Sie über jugendliche Alemannen urteilen, die zum Teil das erste Mal im Zusammenhang mit Alemannia Aachen negativ aufgefallen sind. Dass Sie diesen Jugendlichen den Status Mensch absprechen und Sie ihr Verhalten mit dem eines Tieres vergleichen, obwohl Sie sich nur über kleine Videoausschnitte ein Bild von deren Taten machen konnten, passt dabei gut ins Bild. Wir wollen die Taten dieser Jugendlichen in keiner Weise verteidigen oder sogar rechtfertigen und halten Konsequenzen im angemessenen Umfang natürlich für sinnvoll, jedoch sollte dabei immer der Jugendliche selbst im Vordergrund stehen. Wenn aber diese Ersttäter 5 Jahre Stadionverbot bekommen und dadurch aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen und vor den Stadiontoren sich selbst überlassen werden, ohne vorherige Anhörung, dann erweckt das nicht den Eindruck, als würden Sie sich auch nur im geringsten für die Zukunft dieser Jugendlichen interessieren. Hätten Sie den Weg der Verhängung von sozialen Arbeitsstunden oder pädagogischen Bewährungsauflagen gewählt, hätten diese jungen Menschen wenigstens die Chance gehabt, aus ihren Fehlern zu lernen und in Zukunft einen anderen Weg einzuschlagen. Dies ist eine wichtige Errungenschaft unserer Gesellschaft, wir schließen Ersttäter nach kleineren Vergehen nicht aus unserer Mitte aus, sondern versuchen sie zu resozialisieren. Aber Sie machen es sich auch in diesem Punkt möglichst einfach, indem Sie sich erst gar nicht mit diesen Menschen beschäftigen und so auch nicht mit Fakten und emotionalen Eindrücken belästigt werden, die am Ende ein Nährboden für Zweifel an den eigenen Entscheidungen sein könnten. Das Schicksal der Menschen, die unter Ihrer unverantwortlichen Vorgehensweise leiden müssen, ist Ihnen ganz offensichtlich gleichgültig.

Die weiteren zahlreichen Schwierigkeiten rund um das Thema Stadionverbote wollen wir an dieser Stelle nicht nochmal im Detail thematisieren, dies erfolgte bereits durch einen offenen Brief der Gruppe Yellow Connection an den Aufsichtsrat von Alemannia Aachen vor etwa einem halben Jahr. Der Umgang mit diesem Thema und dem besagten Brief zeigt aber ebenfalls in erschreckender Deutlichkeit, wie gering die Kommunikationsbereitschaft seitens des Aufsichtsrats und Ihrer Person ist. So gerieten etwa Fahnen, die im Zusammenhang mit Stadionverboten stehen, in den Fokus von Aufsichtsrat und auch Fan IG, weil man fälschlicherweise annahm, diese Fahnen würden einen Aufruf zu Gewalt und eine Verharmlosung von Gewalttaten darstellen. Aber anstatt die Eigentümer zu befragen, mit welcher Intention diese Fahnen wirklich im Stadion angebracht werden, wurden diese ohne jegliche Gespräche mit der Fanszene verboten. Im Detail wurde ein gesonderter Punkt in der Stadionordnung angelegt in dem man die Ablehnung nochmals unterstreicht. Ein Vorgehen das in Deutschland seinesgleichen sucht. Die Gruppe Yellow Connection führte anschließend ein konstruktives Gespräch mit Alexander Mronz, dem sie die wahre Bedeutung dieser Fahnen insoweit näher bringen konnte, dass dieser darum bat, dem Aufsichtsrat diese Gedanken schriftlich zukommen zu lassen. Die Zuteilung erfolgte über einen der Fanbeauftragten von Alemannia Aachen, der deren Erfolg auch bestätigte. Der Aufsichtsrat selber verfasste allerdings bis zum heutigen Tag kein Antwortschreiben. Somit lehnt er also nicht nur Gespräche mit der Fanszene ab, sondern ist noch nicht mal bereit, dieser gegenüber die einfachsten Höflichkeitsformen einzuhalten.

Neben dem Thema Stadionverbote ist durch Sie aber nun leider auch das Thema Hausverbote in den Mittelpunkt unseres Fandaseins gerückt. In diesem Punkt zeigt sich Ihr rücksichtloses und willkürliches Vorgehen beim Umgang mit dem Teil der Fanszene, der ganz offensichtlich nicht in Ihr Konzept passt. Das Stadionverbot, in seiner Ausführung eigentlich auch schon sehr willkürlich und ungerecht, ist noch an gewisse Regeln gebunden. So muss dieses beispielsweise nach einer Verfahrenseinstellung, zumindest in der Theorie, wieder zurückgenommen werden. Die betroffene Person muss also irgendwie mit einem Regelverstoß in Verbindung gebracht werden, was, zugegebenermaßen, ziemlich arbeitsintensiv und zeitaufwendig ist, wenn man gleich ganze Gruppen aus dem Stadion verbannen möchte und ein Großteil davon einfach keinen Regelverstoß begehen will. Da ist es doch viel einfacher den ganzen Rechtsstaat zu umgehen (wobei das bei Stadionverboten ja auch schon ganz gut funktioniert) und eigentlich unschuldige Personen wenigstens vor die heimischen Stadiontore zu setzen. Weiterhin betonten Sie, dass eine Aufhebung von Hausverboten unter Ihnen nicht stattfinden wird, auch dann nicht, wenn das Stadionverbot, dem das Hausverbot zu Grunde liegt, rechtmäßig aufgehoben wurde. Somit verweigern Sie Fans auch dann den Zutritt, wenn im Rahmen des Rechtssystems ein Fehlverhalten widerlegt wurde.

Sie dürfen uns an dieser Stelle gerne berichtigen, aber für uns entsteht durch diese Maßnahmen der Eindruck, als würden Sie gerade eine Selektion der Aachener Fanszene durchführen. Als würden Sie die Stadionbesucher einteilen in „gute“ Fans, die brav zahlen, sich nicht beschweren und vor allem die Sponsoren nicht verärgern und den „bösen“ Fans die nicht treu ihrer Linie folgen wollen, unangenehm unbequem sind und sich nicht vermarkten lassen. Wir lassen uns nicht umerziehen zu Ihren Marionetten, die nur ins Stadion gehen um Ihnen den maximalen Profit zu generieren und Ihnen dadurch den Karrieresprung zu einem für Sie wesentlich attraktiveren Arbeitgeber zu ermöglichen.

Zu Ihrem selektiven Vorgehen ist wohl auch Ihre Herangehensweise an die Ultrakultur zu zählen. Sie suchen sich die Elemente dieser Kultur raus, die sich gut vermarkten lassen und wollen alles andere streichen. Stimmung und Choreos sind erwünscht, weil sie eine gute Atmosphäre schaffen und für Unterhaltung sorgen. So diente erst kürzlich eine Choreographie der Karlsbande als Vermarktungshilfe bei Postings in sozialen Netzwerken. Kritische Spruchbänder haben dagegen keinen Mehrwert für Sie und sollen daher unterlassen werden. Doch die Ultrakultur ist keine a la carte Veranstaltung, bei der Sie sich nur die, für Sie, nützlichsten Teile raussuchen können.

Wenn Sie nicht aufhören die Fanszene zu bekämpfen, wird Aachen das einzige Asset verlieren, dass es noch hat: seine Fans. Gerade in der vierten Liga sind es aber die Fans, die den Unterschied ausmachen im Vergleich zu finanzkräftigen Vereinen wie SV Rödinghausen oder Viktoria Köln. Gute Spieler sind eher bereit, auf einige Euros zu verzichten, wenn sie dafür vor einer lebendigen Kurve spielen können. Wenn Sie also die Stadion- und Hausverbote weiterhin mit der Gießkanne verteilen, vernichten Sie den einzigen Wettbewerbsvorteil, den Alemannia noch hat und verspielen damit möglicherweise unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Chance, diese Liga jemals zu verlassen.

Weiterhin sind Sie in Ihrer bisher kurzen Amtszeit nicht nur durch die Beschneidung der aktiven Aachener Fankultur aufgefallen, sondern haben auch innerhalb des Vereins eine repressive Linie der Vereinsführung eingebracht. So wurde uns von mehreren Vereinsmitarbeitern berichtet, dass diese aus Furcht vor einem Jobverlust lobende Worte für die Fanszene, Kritik an Ihrer Person und der Fan IG zurückhalten. Es hat also den Anschein, und dieser Schein würde sich ja auch gut ins Gesamtbild fügen, dass die Kultur der offenen Kommunikation auch innerhalb des Vereins der Vergangenheit angehöre. Doch schon alleine aus Liebe zur Alemannia können und werden wir nicht zulassen, dass Sie eine Diktatur in unserem Verein errichten, in der kritische Stimmen rücksichtslos unterdrückt werden und eine freie Meinungsäußerung nicht möglich ist. Sie sind nicht allwissend und frei von Fehlern. Für die erfolgreiche Führung einer Organisation braucht es eben mehrere kluge Köpfe, die sich unterstützen und gewisse Ansichten und Entscheidungen auch mal hinterfragen. Wenn dies aber nicht möglich ist, weil kritische Spruchbänder verboten und kritische Mitarbeiter entlassen werden, dann ist die Zukunft des gesamten Vereins in Gefahr.

Ihre Ansichten und Maßnahmen sind völlig unverhältnismäßig und überzogen - in der Summe schaden sie unserer Alemannia erheblich!

In der Aachener Fanszene ist in der Vergangenheit sicherlich einiges falsch gemacht worden und die Ausläufer dieser Fehler bekommen wir auch heute noch zu spüren. So haben wir es uns natürlich zum Teil auch selbst zuzuschreiben, dass bei jedem Vorfall nach den schwersten Sanktionen gerufen und der Aachener Fanszene immer noch ein rechter Ruf nachgesagt wird. Auf der anderen Seite konnten wir aber auch einige dieser Probleme durch einen Selbstreinigungsprozess lösen. So haben unlängst auch schon die szenekundigen Beamten der Polizei bestätigt, dass vor allem die Aachener Ultraszene ihre rechten Tendenzen längst abgelegt hat. Zudem gab es mehrere soziale Engagements in Bereichen, die einer rechten Ideologie absolut widersprechen würden. Eine Unterstützung bei diesen Aktionen wurde, trotz großem Zuspruch seitens der Fanbeauftragten, von Ihnen abgelehnt, mit der fadenscheinigen Begründung, diese werden nicht von eingetragenen Fanclubs durchgeführt. Auch wenn die Gräben zwischen den einzelnen Parteien immer noch tief sind und die Ansichten immer noch weit auseinander gehen, ist Kommunikation unverzichtbar. Natürlich wird auch in Zukunft bei gewissen Themen keine Einigkeit erzielt werden können, doch ein nachhaltiges Fortbestehen von Alemannia Aachen ist nur möglich, wenn alle miteinander reden und trotz Meinungsverschiedenheiten an einem Strang ziehen. Wir erwarten von Ihnen und dem Aufsichtsrat, die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen und hoffen inständig, dass das ohnehin schon brüchige Verhältnis zwischen Verein und Fanszene nicht weitere negativ Auswüchse erhält und dass ein Umdenken stattfindet.

Mit Schwarz-Gelben Grüßen



Szene Aachen

Karlsbande Ultras

Yellow Connection

Kollektiv

Hure Jonge

Chaotic Boys

Sektion Alsdorf

Norddeutsche Alemannen

Commando Aachen

Black Eagles Aachen

Szene Düren

Aquisgranum Delirium

Grenzgänger Aix–La Chapelle

Tivolimädels

Öcher Grenzfälle

Sektion Heinsberg

Alte Kameraden

Oldschool Aachen

Black Yellow Devils Aachen

Aquisgrana Supporters

S3 Neon

 
Fr, 04.09.15 Alemannia Aachen – SC Wiedenbrück 09.12.2015

Zuschauer: 9.400 (davon ca. 15 Gäste)

7. Spieltag Alemannia Aachen – SC Wiedenbrück 3:0

Friddach ovvend Tivoli – Flutlichtspiel!

ZUSAMMEN FÜR AACHEN!
Wir auf den Rängen:
- Zaunbeflaggung wie immer ganz ansehbar
- Stimmungsblock gut gefüllt
- Akkustische Unterstützung und Lautstärke teilweise mit überzeugende Fasen und eine gute Liedwahl
- Optische Unterstützung gut, mit einer geilen neue Fahne „du bist mein Stolz und meine Liebe“
- Gäste: nichts zu hören, nichts zu sehen – STRUNZ!

Ihr auf dem Rasen:
- 3:0 Sieg! (Tore: Müller, Rüter, Zieba)
- 4. Sieg in Folge
- Spielerisch viel Luft nach oben – das Spiel hätte schnell in die andere Richtung gehen können


Karlsbande Ultras

 
Sa, 31.08.15 Borussia Dortmund II : Alemannia Aachen 09.12.2015

Zuschauer: 3.159 (davon ca. 1.300 aus Aachen)

6. Spieltag Borussia Dortmund II - Alemannia Aachen 0:1

Amateure raus aus der Liga und rein in eine eigene Amateur-Liga ! Dennoch freute man sich auf das Duell mit der 2. Mannschaft der Borussia aus Dortmund, da diese über eine der besten Amateur-Szenen des Landes verfügen und an jedem Spieltag, wo die Erste nicht spielt ,dort anzutreffen sind. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams wurde das Spiel ins Westfalenstadion verlegt, wo 3.000 Zuschauer im 80.000 Mann-Stadion anwesend waren. Dieses Mal hatten wir Glück und durften im Stadion Rothe Erde ran, aber leider kommt es öfters anders als man denkt ... Aber fangen wir von vorne an:
Voller Vorfreude starteten am Morgen 2 vollbesetzte KBU-Busse und einige Autos in Richtung Ruhrpott. Die Fahrt verlief wie immer feuchtfröhlich und lustig, man war voller Vorfreude noch einmal auf einen guten Gegner auf den Rängen zu treffen, was in dieser Liga leider ziemlich selten der Fall ist. Kurz vor Dortmund wollte man sich eigentlich noch mit den anderen Aachener Gruppen treffen, jedoch stand ein Bus länger im Stau, sodass der gemeinsame Treff erst am Parkplatz und nicht ganz vollzählig stattfand. Dennoch zogen ungefähr 200 Ultras und Konsorten gemeinsam zum Stadion und man machte sich schonmal heiß auf's Spiel. Am Eingang lief dann auch alles ganz entspannt ab. Im Stadion hatten sich dann auch, pünktlich zum Anpfiff, alle eingefunden und ein guter Ultrahaufen war bereit sich mit den Ultras von den Amateuren stimmungstechnisch zu messen. Der Zaun war ordentlich beflaggt und viele schöne Fahnen waren in Bewegung. Zum Einlaufen erblickten einige Bengalos und Rauchfackeln das Licht der Welt, jedoch sollte eigentlich noch zur 2. Hälfte ein weiterer Teil folgen... Doch ab jetzt begann das Unheil seinen Lauf, eine Person schaffte es anscheinend nicht die Fackel richtig festzuhalten oder Funken lösten sich und entzündeten eine sehr alte Aachener Zaunfahne. Der Großteil hatte dies garnicht mitbekommen und im Block machte sich schon Unruhe breit. Der Besitzer der Fahne diskutierte sofort mit einer Führungsperson der Aachener Szene und man probierte sich zu entschuldigen, was natürlich in der Situation nicht machbar war und auch im Nachhinein schwer ist ... Die Sache gibt's nicht wieder gut zu machen, auch wenn es vielleicht nur ein Unfall war und bestimmt keiner dies mit Absicht getan hat. Dennoch gerät die Situation außer Kontrolle und die Aachener Szene wird die Konsequenzen ziehen müssen. Während dieser Zeit probierte der Rest noch, den Support so gut es ging aufrecht zu erhalten, da es eben auch nicht alle mitbekommen hatten. Dies gelang auch ziemlich lautstark die ersten Minuten. Die meisten der 1.000 Öcher zogen mit und man erwartete einen guten Support. Dann kam die 10. Minute des Spiels und im Dortmunder Block tat sich etwas.... Einige Dortmunder Ultras hielten uns die "Casuals Kerkrade" Fahne unter die Augen... In Holland hängen die meisten Fahnen die ganze Zeit über im Stadion und dort haben die Dortmunder diese wohl entwendet. Kerkrade vermutete die ganze Zeit andere Rivalen hinter der Sache und interessierte sich auch nicht wirklich dafür, da die Holländer leider eine ganz andere Fahnenmentalität haben, als die deutschen Ultragruppen. Was dort nicht im Kampf erobert wird, zählt für die Hooligangruppen auch nicht!!! Es kam absolut unerwartet und für einige Aachener war das natürlich zu viel. So probierte man das Tor zum Spielfeld aufzuschlagen, was auch gelang und ein paar Leute gingen über den Zaun, wo es auch direkt Pfeffer von den Grünen gab. Absolut spontane Entscheidung und da kann man auch mit Sicherheit keinem einen Vorwurf machen, wie man da reagiert. Im Endeffekt gab es viel Pfeffer und sonst nichts ausser eine Leere in vielen Gesichter... Im Nachhinein natürlich einige Stadionverbote, die unsere Szene sehr schwächen werden. Die Kerkrader interessierten sich weniger dafür, was aber ja oben schon genauer beschrieben wurde. Andere Mentalität eben. Auf jeden Fall alles mies gelaufen... Die Ultragruppen entschieden sich darauf hin, den Support einzustellen, bzw. keinen organisierten Support zu veranstalten, man wurde gedemütigt und hat es vorher selber verkackt ,das war auf jeden Fall die ehrlichste Entscheidung... Gefahren ist aber keiner, wie es in diversen Internetforen hieß. Dies war einer der miesesten Tage in 5 Jahren Karlsbande und auch 15 Jahren Aachener Ultraszene . Die Mannschaft gewann zum Glück relativ glücklich mit 0:1 und man konnte so wenigstens 3 Punkte mit nach Hause nehmen .
Nachdem sich der Ultrashaufen zum Gästeparkplatz aufmachte und einige gerade abbiegen wollten, um sich noch bei den Dortmundern zu verabschieden, kam es dort zu unschönen Szenen. Einige Leute, die vor kurzem noch wussten, was sie an uns haben,pöbelten den Ultrashaufen hinter der Polizeikette an. Dem Fahnenbesitzer konnte man keinen Vorwurf machen, aber der Rest trat sicherlich nicht zur Deeskalation bei... Naja, die Sachen wurden auch ziemlich schnell wieder geklärt und nur die Reiterstaffel hatte noch ihren großen Auftritt. Die Rückfahrt war somit auch gelaufen und es ging nur darum wie es jetzt weitergehen soll, so war jeder froh erstmal in der Kaiserstadt angekommen zu sein .

Auf jeden Fall eins der schlimmsten Spiele, aber es werden auch wieder bessere Tage kommen. Für immer Alemannia Aachen!

Karlsbande Ultras

 
Di, 25.08.15 Alemannia Aachen - FC Kray 29.11.2015

Zuschauer: 9400 (davon ca. 40 aus Essen)

5. Spieltag Alemannia Aachen - FC Kray 1:0

Nach erst 5 Spieltagen, bereits die zweite englische Woche für unsere geliebte Alemannia. Dienstagsabends - Heimspiel gegen den FC Kray. Ein Highlight sieht wohl anders aus. Unsere Gruppe und das Umfeld, traf sich (für die arbeitende Bevölkerung) recht früh, um sich auf das Spiel einzustimmen. Das überragende Spiel gegen die Affen aus dem Zoo liegt erst 3 Tage zurück und somit wurde am Treffpunkt mit einem Feierabendbier noch fleißig vom Spiel in Oberhausen und dem erhofften Aufstieg am Ende der Saison geschwärmt.
Am Stand gab es ab heute den Soli-Beutel zu kaufen, denn wie bereits in den Vorjahren, haben wir es uns als Ziel gesetzt, uns auch in diesem Jahr sozial zu engagieren. In diesem Jahr soll unsere Hilfe der deutschen Kinderkrebsstiftung zu Gute kommen. Hierzu haben wir den sogenannten Soli-(daritäts)Beutel ins Leben gerufen. Im schwarzen Jutebeutel mit weißem „AACHEN“-Druck befindet sich ein T-Shirt mit dem Karlssiegel auf der Vorderseite. Der Beutel kostet 16 € und ist am Stand der Karlsbande und im Fanprojekt erhältlich. Die Aktion wird bis Mitte der Rückrunde laufen und der gesamte Gewinn kommt der deutschen Kinderkrebsstiftung zu Gute.
Wie üblich ging es anderthalb Stunden vor Anpfiff vom Treffpunkt in Richtung Stadion. Die SVler wurden verabschiedet und es ging rein ins Stadion – rein in den Stimmungsblock. Der Zaun wurde beflaggt, die Fahnen bestückt und es wurde sich schon ein bisschen auf das Spiel eingesungen. Die gesamte Kurve, unter Anführung des Stimmungsblockes, fing gut und lautstark an und bereits nach 3 Minuten wurde das Leder per Kopfball vom torgefährlichsten Abwehrspieler im Kasten versenkt. 1:0, wieder Yannick Löhden! Jetzt war die Kurve ganz da und es gab 10 bis 15 geile, lautstarke Minuten! Da das Spiel langsam an Attraktivität und Niveau verlor, wurde auch die Lautstärke der Kurve nach und nach weniger. Nach einer halben Stunde war nur noch der Stimmungsblock und dessen Umfeld zu hören. Mitte der 1. Halbzeit wurde ein aufmunterndes Spruchband für ein Mitglied der Karlsbande, der eine sehr schwere Zeit durchmacht, gezeigt: „IMMER WEITER PAULET!“.
In der zweiten Halbzeit gab es weiterhin keinen guten Fußball zu sehen. Die Stimmung blieb auch weiterhin nur durchschnittlich. Am Ende wurde es dann, durch das margere 1:0, nochmal spannend. Aber unsere Jungs wussten die 3 Punkte einzufahren! Von den ca. 40 Gästen war gar nichts zu hören. Die Mannschaft erntete für ihren Einsatz und den daraus resultierenden Sieg den verdienten Applaus, das Material wurde eingepackt und unsere Gruppe ging geschlossen zurück zum Treffpunkt, um den Spieltag ruhig ausklingen zu lassen. Samstag geht’s schon wieder weiter mit dem Spiel gegen die Amateure vom BVB. Dann geht es zu der wohl besten Amateurszene Deutschlands in Dortmund und für uns gilt es mehr als 100% zu geben!

Karlsbande Ultras

 
Sa, 22.08.15 Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 29.11.2015

Zuschauer: 3800 (davon ca. 1500 aus Aachen)

4. Spieltag Rot Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 1:4

Nach zwei ungeschlagenen Spielen zu Beginn der Saison ging es bereits am 3. Spieltag nach Oberhausen. Der Verein vom Niederrhein hatte, gemäß dem auserkorenen Saisonziel Aufstieg, einen durchaus überzeugenden Saisonstart hingelegt. Folglich war ein offener und vor allem spannender Schlagabtausch zu erwarten. Gemeinsam mit den anderen beiden Ultragruppen entschied man sich traditionell für die Anreise mit dem Zug. Rund 300 Schwarz–Gelbe, die sich für dieses Fortbewegungsmittel entschieden, erreichten den Hauptbahnhof in Oberhausen ohne besondere Vorkommnisse. Spätestens ab hier war der Zeitpunkt gekommen, wo jeder darauf brannte in der Kanalkurve Bestmöglichstes abzurufen, schließlich galt es die schwache, nicht unseren Ansprüchen genügende, Heimpremiere gut zu machen. Bereits am Bahnhof konnte man sich gekonnt einstimmen und auch vor dem Stadion machte man sich nochmals bemerkbar. Gemeinsam mit denen, welche die Anreise im Auto bevorzugt hatten, begab man sich ins Stadion. Dies spielte sich leider weniger reibungslos ab, da das Ordnungspersonal uns erlaubte Fanutensilien nicht mit in die Gästekurve nehmen lassen wollte. Viel schockierender jedoch die Tatsache, dass der Initiator dessen ein Fanvertreter der Gegenseite war, der sich zu Weilen auch mal gerne mit Minderjährigen der Oberhausener Ultraszene vergnügt. Als wäre es nicht schon erbärmlich genug die Fankultur in dieser Form zu untergraben, ließ er auch nichts unversucht einem führendem Mitglied unserer Gruppe Platzverbot für dieses Spiel erteilen zu wollen. Keineswegs eingeschüchtert bekamen wir sowohl unseren Freund, als auch die Fanutensilien in die Kurve. Dort positionierte man sich kompakt, wie bereits im Vorjahr, in der Ecke des Stehplatzbereiches unter dem Dach. Auf dem Rasen hingegen wurde man positiv überrascht und unsere Mannschaft lieferte aller Erwartungen zuwider, eine Machtdemonstration ab, die es in sich hatte. Gleich zweimal war es Abwehrriese Löhden, der nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle war und unsere Mannschaft mit 2:0 in Führung brachte. Das Aluminium verhinderte einen lupenreinen Hattrick des Innenverteidigers. Müller war es, der mit einem satten Schuss aus 20 Metern auf 3:0 erhöhte. Der Anschlusstreffer der Oberhausener kann als reine Ergebniskorrektur angesehen werden, ehe Demai, kurz vor Abpfiff, das Endergebnis von 4:1 herbeiführte. Stimmungstechnisch war es mehr als nur eine Korrektur der schlechten Leistung des Heimspiels. Es wurde eine, über die komplette Spieldauer anhaltende, Lautstärke und Mitmachquote erreicht. Spätestens zum jetzigen Zeitpunkt sollte jedem klargeworden sein, dass die Saison angefangen hat und man nur mit der Mannschaft gemeinsam den Traum vom Aufstieg verwirklichen kann. Selbstverständlich wurde die gute Stimmung durch die überragende Leistung der Mannschaft begünstigt, was zusätzlich die Euphorie im Block beflügelte. Optisch und stimmungstechnisch wurden hier ganz klar, als optimistisch zu betrachtende, Weichen für den weiteren Verlauf der Saison gestellt. Zu Recht ließ sich schlussendlich die Mannschaft nach dem Spiel gebührend vom mitgereisten Anhang feiern. Die Gegenseite war stimmungstechnisch regelrecht tot, sodass man den Tag als ganz klaren Sieg auf den Rängen verbuchen könnte. Fraglich ist jedoch, ob es einen Grund gab für diesen unterirdischen Auftritt des Oberhausener Anhangs, die Fahne der Ultragruppe semper fidelis hing jedoch am Zaun. Grundsätzlich müsste man aber eigentlich nicht erwähnen, dass es auch unter normalen Bedingungen der Heimkurve, ein klarer Punkt für den Aachener Anhang gewesen wäre. Der ein oder andere ließ es sich dann später auch nicht nehmen bei bestem Wetter und Heimspiel-Ambiente, in fremder Stadt tun und lassen zu können was er will, sodass man dies mit einer Abkühlung im Niederrhein zelebrierte. Auf den jetzt geschaffenen Lorbeeren gilt es sich keineswegs auszuruhen, denn es ist wahrlich noch früh in der Saison und als leidgeplagter Alemanne neigt man doch gern zum Pessimismus, weshalb es bereits kommenden Dienstag gilt gegen den FC Kray nachzulegen, sowohl auf den Rängen als auch auf dem Platz! Auf geht’s, gemeinsam für Aachen!

Karlsbande Ultras

   
Auswärts Wattenscheid 27.09.2015

Beim Spiel in Wattenscheid wird der Stimmungsblock, wie bereits angekündigt, die Mannschaft vom Sitzplatz (Block J) aus unterstützen. Zu diesem Spiel werden wir den Zug Richtung Wattenscheid um 09.51 Uhr am Aachener Hauptbahnhof nehmen. Kommt zahlreich und denkt alle daran das Solishirt anzuziehen.

Karlsbande Ultras

 
Solidaritätsaktion Karlsbande Ultras – 2015 25.08.2015

Wie bereits in den Vorjahren, haben wir es uns als Ziel gesetzt, uns auch in diesem Jahr sozial zu engagieren. Konnten wir im Vorjahr auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Caritas – Tagespflege Düren und der deutschen Nierenstiftung zurückblicken, soll in diesem Jahr der deutschen Kinderkrebsstiftung unsere Hilfe zu Gute kommen. Hierzu haben wir einen Soli(daritäts)beutel ins Leben gerufen, welcher ein T-shirt, mit dem, für die Stadt Aachen bekannten, Karlssiegel, enthält. Der Beutel kostet 16 € und ist am Stand der Karlsbande und im Fanprojekt erhältlich. Eine Vorbestellung ist ebenfalls unter info@karlsbande.de möglich. Die Aktion ist bis zur Mitte der Rückrunde geplant. Der gesamte Gewinn kommt, wie bereits eingehend erwähnt, der deutschen Kinderkrebsstiftung zu Gute.

Karlsbande Ultras

 
Sa, 08.08.15 Alemannia Aachen - Mönchengladbach II 21.08.2015

Zuschauer: 13000 (davon ca. 300 aus Gladbach)

2. Spieltag Alemannia Aachen - Mönchengladbach II 1:1

Heimspielpremiere der Regionalligasaison 2015/16 gegen die Zweitvertretung der ach so geliebten Borussia. Das Aufeinandertreffen zwischen unserer Alemannia, die einen starken zweiten Platz in der letzten Saison verbuchen konnte und dem Meister der die Relegationsspiele gegen Bremens Amateure nicht für sich entscheiden konnte versprach genügend Potential zur Motivation für Team und Anhang. Zudem war die erste Mannschaft der Gäste erst Montagabends zum Pokalspiel bei einem Hamburger Stadtteilclub geladen, was die Chance auf einen gut gefüllten Gästebereich mit sich brachte. Um es vorweg zu nehmen, szenetechnisch war nichts bzw. nichts ernst zu nehmendes mitgekommen. Nach den üblichen Spieltagsvorbereitungen machte sich unser Tross auf zum Stadion um dem Anpfiff entgegen zu fiebern, welcher sich um 20 Minuten verzögerte da man mit dem (unerwarteten?) Ansturm auf die Kassen bzw. Eingänge überfordert war. Im Nachhinein entschuldigte sich der Verein für die Unannehmlichkeiten über die eigene Homepage, begründet wurde der Fauxpas mit dem nicht erscheinen etlicher gebuchter Sicherheitskräfte – Regionalliga eben. Nichts desto trotz sollte schließlich doch noch der Ball rollen, anfangs zwar ausschließlich für den Nachwuchs vom Land der jedoch Probleme hatte die sattelfeste schwarz gelbe Abwehr zu überwinden. Nach einer halben Stunde erwies sich unser Angriff als effektiv und ließ das Publikum jubeln – Graudenz wuselte sich durch den gegnerischen Strafraum, legte ab und Müller schob ein. Durch den Treffer inspiriert wurden einige Lieder vom Großteil der sonst überraschend ruhigen Tribüne zum Besten gegeben, teilweise breitete sich das Liedgut auch auf die Geraden aus. Während der ersten Hälfte stand das Publikum sonst wohl lieber mit den Händen in der Hosentasche und schwelgte in Erinnerungen an den Sommerurlaub. Die zweite Spielhälfte bekam ganz klar den schwarz gelben Stempel aufgedrückt. Motiviert kam man aus der Halbzeitpause und spielte ansehnlichen, kontrollierten Offensivfussball. Sowohl der gegnerische Schlussmann als auch die fehlende Genauigkeit in dem ein oder anderen Abschluss verhinderten die frühzeitige Entscheidung. Letzten Endes guckte man dann doch noch in die Röhre als Gladbach nach einem weiten Einwurf zum Ausgleich kam. In der hitzigen Schlussphase der Partie schickte der Schiedsrichter Abwehrmann Ernst in die Kabine nachdem dieser sich über einen nicht geahndeten Ellenbogenschlag gegen Ito beschwerte. Auf das ganze Spiel bezogen geht die Punkteteilung voll und ganz in Ordnung, bitter nur dass man es aus der Hand gab gegen einen möglichen Konkurrenten in Sachen Relegationsplatz einen Dreier einzufahren. Ebenfalls bitter war das Trauerspiel welches sich auf der Süd abspielte. Unsere Mannschaft kommt motiviert aus einer starken Vorbereitung, man empfängt im ersten Heimspiel den Meister der vorigen Saison und als Reaktion darauf schafft man es bei drei/vier Liedern die Zähne auseinander zu kriegen? Ausnehmen möchte ich hierbei auch nicht den „Stimmungsblock“, auch nicht den Teil unterhalb des Mundlochs. Wenn ihr keinen Bock habt unserer Elf lautstark unter die Arme zu greifen, dann könnt ihr euch getrost auch in andere Blöcke gesellen wo weniger Ansturm ist! Wir alle wollen diese Liga verlassen, das Team, die Funktionäre, wir Fans, alle! Es sollte selbstredend sein das Team dabei zu unterstützen und nach vorne zu peitschen, allen voran wenn es wie in Hälfte 1 eher suboptimal läuft. Bleibt nur zu hoffen dass sich am kommenden spielfreien Wochenende mal alle schön entspannen um dann in Oberhausen die Kanalkurve auseinander zu nehmen!

22.August, 8.30 HBF RWO – Die Affen aus dem Zoo

Karlsbande Ultras

 
Sa, 31.07.15 Rot Weiß Ahlen - Alemannia Aachen 21.08.2015

Zuschauer: 5112 (davon ca. 1800 aus Aachen)

1. Spieltag Rot Weiß Ahlen - Alemannia Aachen 0:1

Hallo an alle Mitglieder, Freunde und Weggefährten der Karlsbande. Die Zeit ohne unsere Alemannia ist nun endlich wieder vorbei und unser Leben macht wieder Sinn. Zwar gab es das ein oder andere nette Testspiel wie z.B. gegen unsere Freunde von Roda, aber diese haben halt einen anderen Rahmen als so ein Meisterschaftsspiel. Natürlich wurde die Sommerpause unsererseits sinnvoll genutzt, neben der Produktion und Instandhaltung von Material trat man selber auch das ein oder andere Mal gegen den Ball. Beim Fan-Turnier unserer Freunde aus Kerkrade schnitt man demnach zwar nicht unterirdisch, aber weiß Gott nicht überzeugend auf – wir sollten besser den Platz hinter der Bande behalten, da sind wir besser aufgehoben Augenzwinkern Das Highlight der Sommerpause wird sicherlich die legendäre 5-Jahres-Party am vergangenen Wochenende gewesen sein. Nun geht der Ernst des Lebens wieder los und unsere verstärkte Elf darf auf die Jagd nach Punkten gehen.

Für uns ging es zum Eröffnungsspiel im Wersestadion in Ahlen mit zwei mehr als vollen Bussen auf die Bahn. Da man ja nicht zum ersten Mal das Ruhrgebiet an einem Freitag zur Feierabendzeit durchqueren durfte, plante man ein ordentliches Zeitpolster mit ein. Dieses sollte sich noch mehr als bezahlt machen. So brauchte man für die ersten knapp 50km dank einigen langen Staus aufgrund von Baustellen schon mal fast zwei Stunden. So zogen sich die 200km bis Ahlen auf gut und gerne über vier Stunden bei gefühlten 40 Grad im Bus, Schulter an Schulter mit dem Nebenmann – geil! Dies konnte der guten Laune in beiden Bussen natürlich keinen Abbruch tun. Die Zeit verging dennoch zügig, so dass man gut gelaunt das Stadion des Aufsteigers erreichte. Anscheinend hatte man bei den Sicherheitskräften in Ahlen den Aufstieg nicht so ganz mitbekommen und gedacht der SV Schermbeck würde zu Besuch kommen. Lediglich eine Kasse wurde für die 1800 anreisenden Öcher geöffnet, was natürlich zu langen Wartezeiten an der Kasse führte. Endlich im extrem vollen Gästeblock, konnte es nach den üblichen Vorbereitungen endlich wieder losgehen. Mit fünf Neuzugängen auf dem Rasen legte unsere Elf bereits von Beginn an gut los und ging nach nur acht Minuten durch einen Kopfball vom 2m großen Neuzugang Löhden in Führung. Im Anschluss kam der Aufsteiger jedoch zu einigen großen Chancen. Nur drei Minuten nach der Führung tauchte ein Ahlener frei vor Löhe auf. Dieser konnte dem Angreifer den Ball vor dem Abschluss vom Fuß spitzeln. Unser Team kämpfte zwar weiter, jedoch machten die Hausherren mutig das Spiel, konnten ihre Chancen zum Ausgleich aber nicht nutzten. Am meisten Glück hatte unsere Elf nach einer Stunde Spielzeit, als ein Ball über Löhe hinweg an der Latte landete. Nachdem beide Teams noch die ein oder andere Gelegenheit zum Treffer nicht nutzte, pfiff der Schiri ab. Die ersten drei Punkte sind im Sack. Zwar war es kein überragendes Spiel des Vorjahres-Vizemeisters gegen den Aufsteiger, dennoch gehen die Punkte mit in die Kaiserstadt. Ein Lichtblick ist auf jeden Fall unsere Abwehr, die sehr gut steht und dank den großgewachsenen Löhden und Hackenberg dem Gegner kaum eine Chance gibt an einen hohen Ball zu kommen.
Mit der Leistung auf den Rängen kann man ebenfalls zufrieden sein. Zwar ließ die Koordination mit der, aufgrund des Andrangs erst während des Spiels geöffneten Tribüne ein wenig zu wünschen übrig, ansonsten kann man von einem guten Auftritt sprechen. 1800 Aachener verwandelten das erste Auswärtsspiel in ein Heimspiel. Dies auch aufgrund der kaum vorhandenen Lautstärke der Ahlener. Zwar konnte man ständig Bewegung im Block K erkennen, akustisch kam da jedoch überhaupt nichts. Noch zu erwähnen ist, dass unser Freund Julian sein erstes Auswärtsspiel seit längerer Zeit im Block erleben konnte. Es geht aufwärts - Immer weiter kämpfen Junge! Die Heimfahrt verlief ähnlich der Hinfahrt mit guter Laune, diesmal jedoch ohne Stau. Somit erreichte man zeitig die Heimat, bevor man sich in verschiedenste Richtungen und Kneipen verstreute. In der kommenden Woche geht es gegen die Gurken von Gladbach2, die ja glorreich die Relegation gegen Werder2 verloren haben, ein Spiel dass wir letztes Jahr knapp verpasst haben, dieses Jahr aber ganz klar mit der stellenweise neuen Mannschaft erreichen wollen! Also nächste Woche zum ersten Mal gegen einen Aufstiegsaspiranten und die Weichen auf Liga 3 stellen!

Karlsbande Ultras