.: Karlsbande Ultras :.
 
Spielberichte 11.08.15
                                   
Sa. 28.11.14 Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 28.11.2014

Zuschauer: 8500 (davon ca. 250 aus Siegen)

17. Spieltag Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 2:1

Am letzten Spieltag dieser sehr erfolgreichen Hinrunde waren die Sportfreunde aus Siegen zu Gast in Aachen.
Diese reisten als Tabellen-Vorletzter in die Kaiserstadt. Zur Mittagszeit traf man sich, um den Tag gebührend einzuleiten.
Nach den üblichen Vorbereitungen für den Spieltag, konnte es auch schon rüber ins Stadion gehen, um die noch erlaubten Materialien an den Zaun zu bringen und eine kleine Aktion vorzubereiten.
Nachdem dies geschehen war, konnte es auf dem Platz daran gehen, die Serie ohne Heimniederlage in der Hinrunde fortzuführen. Zum Einlaufen der Mannschaften prangte in unserem Bereich eine Blockfahne mit der Aufforderung "Freiheit für Ultras".
Diese bezieht sich auf die ständigen und überzogenen Verbote. Nicht nur in Aachen, sondern überall. Der Beginn der Partie war alles andere als vielversprechend. Die ersten Torchancen hatten die Gäste.
Unsere Mannschaft kam nicht richtig ins Spiel und brauchte dafür eine halbe Stunde. Die erste Gelegenheit durch Dowidat konnte zur Ecke geklärt werden. Die folgende Ecke brachte auch einiges an Gefahr. Zunächst scheiterte Behrens aus ein paar Metern am Siegener Schlussmann. Den Nachschuss konnte er zwar verwandeln, jedoch hatte der Schiri irgendwo ein Handspiel gesehen und die Situation abgepfiffen.
Nur wenige Minuten darauf konnte man trotzdem Jubeln. Thackray hämmerte einen von Demai in den Strafraum geschlagenen Freistoß in den Winkel zur Aachener Führung. Bis zur Pause hatte unser Team noch drei gute Chancen die Führung zu erhöhen, scheiterte aber mehrmals am starken Siegener Schlussmann.
So wenig man die Siegener auch leiden kann, der Keeper kann schon einiges.

Kurz nach Wiederanpiff erhielten die Gäste einen Freistoß kurz vor dem Sechzehner. Der wurde in die Mauer gezimmert, wo der Schiri ein Handspiel gesehen haben will und zum Elfmeter pfiff.
Muss man nicht verstehen. Soll Dowidat sich das Leder ins Gesicht zimmern lassen, damit der Schiri keinen Elfer pfeifen kann?
Bevor der Elfmeter ausgeführt wurde, sah ein Spieler von Siegen den roten Karton. Dieser schämte sich offenbar, mit seinen Teamkollegen zu duschen und holte sich mit einer Tätlichkeit die Erlaubnis des Schiris ein, früher als die anderen duschen zu dürfen.
Den anschließenden Elfer konnte Siegen verwandeln, womit das Spiel wieder ausgeglichen war. In den noch ausstehenden 38 Minuten, erarbeiteten sich die Schwarz-Gelben einige gute Chancen, scheiterten jedoch jedes mal denkbar knapp.
Die Gäste zogen es vor, sich in Unterzahl komplett hinten rein zu stellen. Zehn Minuten vor Ende wechselte Schubert ein letztes Mal. Der kleine Japaner Ito durfte seinen Einstand geben. Und wie. Nur fünf Minuten später konnte er aus 15 Metern volley abziehen und die Alemannia zur Tabellenführung schießen.
Großer Jubel unter den 8.500 Alemannen. Danach passierte nichts mehr und unser Team bleibt die komplette Hinrunde ohne Niederlage im heimischen Stadion. Je nachdem wie die Rot-Weißen aus dem Ruhrpott spielen, wäre sogar die Herbstmeisterschaft drin. Wer hätte das am Anfang der Saison gedacht?
Die Stimmung auf dem Stehwall war heute wieder einmal zweigeteilt. Vor der späten Führung war lediglich der Stimmungskern hinter dem Tor um eine gute Stimmung bemüht. Nach der Führung machte auch der Rest der Tribüne einige Male mit und ließ das Potential dieser großen Kurve aufblitzen.
Als dann noch die restlichen Stadionbesucher auf den anderen Tribünen mit einsetzten wurde es richtig laut. Warum nicht immer so? Von den Gästen hörte man nicht viel. Hatte man vor dem Spiel noch ein wenig Hoffnung auf ein nettes Gesangsduell, wurde man von den Gästen enttäuscht.
Zwar waren Sie ein paar mal zu hören, dafür dass es eines der wichtigsten Spiele für diese armen Lichter war, war es aber enttäuschend. Nach dem Spiel ging es zunächst zum Treffpunkt und danach in Richtung Weihnachtsmarkt.
Nächste Woche ist die SG aus Wattenscheid noch in Aachen zu Gast. Danach geht es noch nach Hennef, bevor man einen Monat Pause hat. Diese wird aber sicher sinnvoll von uns genutzt.

Karlsbande Ultras

Stellungnahme zu den Sanktionen gegenüber unserer Gruppierung 24.11.2014

Während unser Verein sportlich aktuell die beste Zeit seit langem durchlebt, hat auch unsere Fanszene einen lobenswerten Aufschub bekommen und zeigt sich sowohl optisch, als auch stimmungstechnisch auf einer Augenhöhe, mit Szenen der oberen Ligen.
Lobenswert ist auch die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt, wo jahrelange Hilferufe erhört worden sind. Man hat dieses nicht nur neu besetzt, sondern auch personell verstärkt.
Man sieht sich pädagogisch kompetenten Mitarbeitern gegenüber gestellt, die Jugendlichen eine optimale Anlaufstelle, nicht nur am Spieltag, sondern auch unter der Woche, bieten.
Doch nun sehen wir uns als Gruppierung und Fanszene abermals, aus uns teils unverständlichen Gründen, medialer Hetzjagd, Repressionen und fehlender Rückendeckung seitens des Vereins ausgesetzt. Wurden noch vor der Saison die Gespräche innerhalb der Fanszene und vor allem zum Verein hin intensiviert, sodass man behaupten konnte, einen guten und gemeinsamen Weg eingeschlagen zu haben, mussten wir nun merken, dass die Erwartungen einen herben Dämpfer fanden. Nach kurzer Zeit wurde unsere Fahne, sowie alle weiteren gruppenbezogenen Tifo-Materialien, seitens des Vereins verboten. Die Art und Weise, wie dies geschehen ist, ist schlichtweg enttäuschend und niederschmetternd.

Vor rund 2 ½ Jahren wurden uns diese Sanktionen erstmals auferlegt, welche auf den damaligen Konflikt zwischen den Aachen Ultras und unserer Gruppierung zurückzuführen waren. Mehrfach haben wir in diesem Zeitraum zu den Vorfällen Stellung bezogen und auch unsererseits klar Fehler eingeräumt, jedoch ebenfalls darauf verwiesen, nicht die Alleinschuld an diesem Konflikt schultern zu wollen, da dies fernab der Realität wäre.
Intern wurden die damaligen Vorfälle, sowie die Vorwürfe rechtsoffen oder gar rechtsextrem zu sein, aufgearbeitet und nach außen hin praktiziert. Jede Einzelperson, sowie jede Gruppierung im Umfeld der Alemannia, die sich die Zeit genommen hat, eine Konversation mit uns zu führen, konnte sich ein eindeutiges Bild davon machen, dass diese Vorwürfe keineswegs fundiert sind.
Mehrfach gab es Äußerungen in Form von Spruchbändern, wo man sich klar von Rechtsextremismus, Rassismus und rechtem Gedankengut distanziert hat und einzig der Alemannia unsere Aufmerksamkeit attestiert hat. Trotz Allem lassen ehemalige Mitglieder der Aachen Ultras - Mitglieder mit denen man vor einigen Jahren noch Woche für Woche gemeinsam verbracht hat - keine Gelegenheit aus, uns übel nachzureden und in den Medien weiterhin das Meinungsbild einer rechtsoffenen Gruppe zu verankern.
Dies geschieht nicht nur in Form von Interviews, sondern ebenfalls in einem Ausmaß, von engen Kontakten zu lokale und überregionale Pressestellen, sowie vereinzelten Tätigkeiten bei diesen. Hinsichtlich dieses Handelns haben die Aachen Ultras ein, unter Ultragruppierungen ungeschriebenes Gesetz gebrochen. Hierdurch schaffen sie es, ihre Ansichten und Diffamierungen nach außen zu tragen.

Dies geschieht vor allem mit dem Wissen, dass dieses Handeln (die Arbeit mit Pressevertretern und Polizei) ein Vorgehen ist, welches wir mit unserer Auffassung der Mentalität Ultra, nicht vereinbaren können. Deshalb sind sie sich der Tatsache bewusst, dass die von ihnen verbreiteten Publikationen ein durchaus größeres Gehör bei der breiten Masse finden und nutzen dies konsequent aus. Das aber eben diese Gruppierung vollkommen grundlos im Vorjahr die Gruppierung Chaotic Boys am Bahnhof angegriffen hat oder gar nach einem Heimspiel handgreifliche Auseinandersetzungen mit anderen Alemannia Fans hatten und deshalb Anzeigen und Stadionverbote bekommen hat, wird nur zu gern unter den Tisch gekehrt und wurde keineswegs aufgegriffen oder nur ansatzweise im Verein intern aufgearbeitet.
Es kommt der Eindruck auf, dass die deutsche und allen voran die lokale Medienlandschaft in unserer Gruppe optimale Nahrung gefunden hat, um an einem ereignisarmen Recherchetag doch noch die Seiten, mit Inhalten von vor Jahren, zu füllen. Die Wahrheit des Inhaltes sei an dieser Stelle sehr infrage gestellt.
Aufgrund dieser Tatsachen sind wir an keinerlei Interview mit Pressevertretern interessiert. Nachdem man im Glauben war, die Chance auf Rehabilitation nutzen zu können und endlich wieder den Dialog zum Verein gefunden zu haben, was uns erfreulicherweise die Erlaubnis einbrachte uns endlich wieder hinter unsere Fahnen stellen zu können, meldeten sich Leute zu Wort, die man im Rund der Alemannia eher selten antrifft, oder gar höhere Polizeibeamte. Für diese Polizeibeamten spielte die Meinung der szenekundigen Beamten, welche mehrfach bestätigt hatten, dass wir keineswegs rechts sind, scheinbar keinerlei Rolle, sondern bauschten eine nicht vorhandene Problematik lieber auf.
Es scheint immer leichter zu sein, einen polizeilichen Fehltritt zu rechtfertigen, bei dem von einem Vorgehen gegen Nazis die Rede ist, als gegen größtenteils jugendliche Ultras.
Aus Mangel an Gründen wurden kurzerhand neue Kausalitäten erfunden, bei denen Medienvertreter und Polizei, Mitglieder unserer Gruppe bei der Demonstration "Hooligans gegen Salafisten" in Köln gesehen haben wollen, während ein Großteil unserer Mitglieder jedoch beim Heimspiel unserer Freunde aus Kerkrade verweilte.
Nicht zuletzt wurde geduldet, dass das Mitglied der Piratenpartei und Führungsmitglied der Aachen Ultras Marc T. sich negativ über die Alemannia und deren Fans äußert, was darauf folgend auch noch über die Online Präsenz, auf einem sozialen Netzwerk, der Fan IG publiziert wurde.
Dieser war, gemeinsam mit weiteren Führungsmitgliedern der Aachen Ultras, an einem Hausbesuch, bei einem weiblichen Alemannia Fan und ehemaligen Mitglied der Gruppierung Aachen Ultras, bei dem es zu handgreiflichen Übergriffen und Sachbeschädigung kam, beteiligt.
Besonders die Fan IG, die sich laut ihrer Homepage, als "Vertreter sämtlicher Fans und Mitglieder der Alemannia" versteht, hat jegliche Form der Kommunikation und Zusammenarbeit vermissen lassen, sondern wählte lieber den Weg zur Presse, um sich dort gegen die eigene Fangemeinschaft zu stellen und dort die Arbeit, welche fanintern geleistet wurde, der man sich als Interessengemeinschaft jedoch selber komplett verschlossen hatte, in Frage zu stellen.
Des Weiteren wird die Plattform 'Fan IG' von einer Vielzahl an Leuten dazu ausgenutzt, um den möglichen Sprung in die Führungsebene des Vereins zu schaffen, sodass der eigentliche Sinn dieses eingetragenen Vereins, von der aktuellen Führung, zweckentfremdet wurde. Hierbei schreckte ein Mitglieder der IG, welches sich zu Zeiten des alten Tivolis noch damit rühmten pyrotechnische Gegenstände eingesetzt zu haben, auch nicht davor zurück, andere Alemannia Fans, bei Verein und Polizei, wegen dem Abrennen von Pyrotechnik anzuschwärzen.
War bei den Choreographien, welche von uns organisiert und finanziert wurden, doch immer nur die Rede von einer tollen Aktion der Aachen Fans, so war natürlich anderseits jede Kleinigkeit, egal ob sie von uns begangen wurde oder nicht, ein Vergehen der Karlsbande. Erwähnenswerte soziale Engagements unserer Gruppe, wie eine Aktion für Menschen mit Nierenleiden oder das Begleiten von altersbedingt erkrankten Menschen auf einen lokalen Jahrmarkt, wurde gewollt übersehen oder nur minimal mitgetragen.
Hatte man uns in den Gesprächen mit dem Verein noch attestiert, keine Kollektivstrafen durchführen zu wollen, sondern sich auf Einzelstraftäter zu konzentrieren, hat man uns nun das genaue Gegenteil bewiesen. Unter dem medialen Druck positioniert sich der Verein nun lieber auf Seiten der Presse, anstatt auf Seiten der eigenen Fans.
An dieser Stelle zu erwähnen sind auch die Vorfälle beim Pokalspiel in Wegberg -Beek. Hier müssen wir uns eingestehen, die Kontrolle über die Masse verloren zu haben und daher unserseits Schuld eingestehen müssen. Anzumerken ist, dass die ganze Situation nie davor war zu eskalieren und der Weg hin zum Sitzplatz komplett friedlich abgelaufen ist. Auch hat man sich schnell einsichtig gezeigt und zügig einen schnellen und friedlichen Rückgang in den Stehbereich organisiert.
Mit der Pyroaktion in Köln, bekam man nun den Grund, auf den man so sehnsüchtig gewartet hatte, um uns abermals ein Fahnenverbot aufzuerlegen. Eine Begründung fernab der damaligen. Nebenbei musste man erfahren, dass sich unter Anderem der Aufsichtsrat, schon vor den Vorkommnissen in Köln getroffen hat und dort schon den Beschluss des Verbots gefasst hatte, aufgrund der oben beschriebenen (Nicht-)Anwesenheit unserer Mitglieder, bei der 'HoGeSa'-Demonstration.
Dies untermauert ganz klar den Eindruck, dass der Verein sich rein gar nicht informiert hat und hinterrücks gehandelt hat.
Ohnehin hatte man schon während der Gespräche mit dem Verein ganz klar gesagt, dass der Einsatz von Pyrotechnik ein fester Bestandteil unserer Subkultur ist. Dass dort Leuchtfackeln auf dem Rasen gelandet sind, verurteilen wir hingegen an dieser Stelle mit äußerstem Nachdruck. Zur Zeit der Insolvenz haben wir jedoch, aufgrund der finanziell angeschlagenen Situation, auf diesen festen Bestandteil unserer Kultur verzichtet. Dass es sich hierbei um ein Thema handelt, dass seit Jahren kontrovers diskutiert wird,desseb sind wir uns bewusst.

Unserer Ansicht nach ist Pyrotechnik nicht mit Gewalt gleichzusetzen und ein ebenso wichtiger Bestandteil für die Kurve, wie Choreographien und Gesänge. Hinsichtlich der Kosten, die der Verein nach einer solchen Show schultern muss, versuchen wir hier schon seit Jahren ein gewisses Maß zu finden, weshalb Aachen in sämtlichen Aufführungen, welche Strafgelder bei Abrennen von Pyrotechnik auflisten, im unteren Teil dieser wiederzufinden ist.
Um dem finanziellen Minus entgegen zu wirken, sind immer wieder Privatspenden unsererseits beim Verein eingegangen, des Weiteren wurden zum Zeitpunkt der Insolvenz mehrere tausend Euro an Spendengeldern an den Verein herangetragen. Es ist in den letzten Jahren zwischen den Ultragruppierungen in Deutschland und dem DFB/der DFL zum Dialog gekommen, wo sich DFB und DFL in ein Lügenkonstrukt verstrickten, was nun zur Folge hat, dass die Auseinandersetzung bezüglich der Thematik Pyrotechnik auf dem Rücken der Vereine ausgetragen wird.
Dies jedoch als Grund zu nehmen, uns die Fahne zu verbieten, ist schlichtweg lächerlich und so in Deutschland einzigartig. An dieser Stelle merkt man bereits, dass dies eine vorgeschobene Tatsache ist, um dem medialen und politischen Druck ausweichen zu können.
Schleierhaft erscheint hierbei vor allem die Tatsache, dass bei sämtlichen Gesprächen irgendwelcher Vertreter immer über, anstatt mit uns gesprochen wurde. Einzig und allein Geschäftsführer Alexander Mronz suchte den Dialog und wird nun dafür an den Pranger gestellt - von den Leuten, die keineswegs Interesse an einem fundierten Meinungsaustausch gezeigt haben.
Dass in den Folgetagen ein noch höheres Ausmaß der Repressionen erfolgen sollte, welche nicht nur uns, sondern auch alle anderen Ultragruppierungen deutschlandweit, welche in Zukunft unser Stadion aufsuchen werden, treffen wird, sorgte für absolute Fassungslosigkeit.

Man unterbindet, aufgrund von Beschwerden einiger Internetforen Nutzer, sämtliche Fahnen, die sich für Stadionverbotler stark machen. Das sich diese Forennutzer keineswegs mit Leuten von uns auseinandergesetzt haben, sei einmal dahingestellt, viel schockierender ist die Tatsache, dass unsere Vereinsführung die Meinung von Internetpseudonymen höher gewichtet, als überhaupt mal den Meinungsaustausch gesucht zu haben, welche Intention man mit dieser Fahne verfolgt.
Durch dieses Verbot werden in Zukunft nicht nur wir, sondern auch alle Gäste darauf verzichten müssen, sich für ihre Freunde, welche oftmals ungerechtfertigt vor den Toren stehen, einzusetzen!
Aufgrund dieser herben und massiven Enttäuschungen stellen wir ab sofort jede Zusammenarbeit und jegliche Form des Meinungsaustauschs mit der Führung des Vereins Alemannia Aachen bis auf Weiteres ein, da sich an Absprachen und getroffene Aussagen nicht gehalten worden ist.
Des Weiteren sehen wir es nicht ein, uns bei jeder aufkommenden Kleinigkeit, in und um Aachen mit einem möglichen Fahnenverbot erpressen zu lassen. Den hier eingeschlagenen Weg von Politik, Polizei und Vereinsführung halten wir für absolut falsch, da wir der Ansicht waren, einen sehr guten Weg des Meinungsaustausches eingeschlagen zu haben, welcher durch diese Maßnahmen massiv erschüttert wurde. Wir werden trotz Allem weiter unseren Weg gehen und uns nicht unterkriegen lassen, denn unsere Mannschaft kann nichts für die Inkompetenz der Führungsebene unseres Vereins! Für viele ist es ein Leichtes, über uns als Gruppe zu urteilen und diese im Allgemeinen zu diffamieren, jedoch vergessen viele, dass hinter dieser Gruppe überwiegend jüngere Einzelpersonen stehen, denen durch falsche Berichterstattung eine Zukunft verbaut werden kann.
Besonders aus diesem Grund appellieren wir an jeden Alemannia Fan, so schwer es ihm vermag, seine Vorurteile beiseite zu schieben und den direkten Meinungsaustausch zu uns zu suchen und sich so ein objektives Bild von uns zu verschaffen.

Karlsbande Ultras - 24.11.2014

Sa. 21.11.14 Alemannia Aachen - FC Hennef 05 21.11.2014

Zuschauer 4800 (davon ca. 100 aus Hennef)

Fr. 21.11.14 Mittelrhein-Pokal 2. Runde Alemannia Aachen - FC Hennef 05 2:1

Nachdem man in der ersten Runde den FC Wegberg-Beek ausgeschaltet hatte, ging es in der zweiten Runde gegen den Liga-Konkurrenten aus Hennef.
Bereits am frühen Abend wurde der Treffpunkt geöffnet, um sich auf das Spiel einzustimmen. Als nach und nach auch die arbeitende Bevölkerung eintraf, brach man in Richtung Stadion auf. Diesmal durfte erfreulicherweise einer der letzten Stadionverbotler mit ins Stadion, da bei Pokalspielen eine Sonderregelung in Kraft tritt - wir hoffen natürlich, ihn auch zeitnah bei Liga Spielen wieder in unseren Reihen sehen zu können! Willkommen zurück (zumindest für ein Spiel)!
Ein Anderer musste, aufgrund von Betretungsverbot seitens der Alemannia weiter vor den Toren verweilen - auch deine Zeit kommt wieder, Kopf hoch!
Am Eingang dauerte das ganze nun erheblich länger, was den unnötigen Sanktionen zu Grunde liegt, da die Ordner angehalten sind alle Fahnen auf verbotene Karlsbande - Materialien zu überprüfen.

GEGEN ALLE MATERIALVERBOTE !
Nachdem man dieses leidige Prozedere hinter sich gebracht hatte, war bereits beim Aufhängen der Fahnen zu erkennen, dass die Fülle im Block, nicht mit der, des aktuellen Ligageschehens zu vergleichen war.
Leider fehlt es den, sich doch eher zäh gestaltenden, Pokalspielen an Brisanz, wobei der Gewinn dieses Pokals, eine sowohl wirtschaftlich, als auch sportlich hohe Bedeutung für den Verein hätte, da dies mit der Teilnahme am DFB Pokal gleichzusetzen wäre.
Das Spiel begann von unserem Team sehr schwungvoll. Bereits nach 10 Spielminuten hatte man einige Torchancen auf der Habenseite. Diese konnten aber nicht in eine frühe Führung umgemünzt werden.
Daraufhin griff auch der Tabellenletzte der Regionalliga ins Geschehen ein und erarbeitete sich einige Gelegenheiten und fanden so immer mehr ins Spiel.
Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff war es dann doch soweit und die 4800 Öcher konnten über die Führung von Müller jubeln. Dieser köpfte eine Flanke unhaltbar in die Maschen. Der restliche Spielverlauf bis zum Seitenwechsel, gestaltete sich ereignislos.

Nach der Pause fand der Gegner zunächst besser ins Spiel, unser Team verteidigte jedoch gekonnt. In der 66. Minute war es jedoch selbst Freddy Löhe nicht mehr möglich, den sich anbahnenden, Ausgleich zu verhindern. Zunächst war es ihm noch möglich einen Ball gekonnt zu parieren, war dann jedoch gegen den Nachschuss machtlos.
Die Schwarz-Gelben ließ dies jedoch kalt und Sie spielten nun wieder mutig nach vorne. Nachdem Ernst im Strafraum von den Beinen geholt wurde, kochte die Stimmung auf den Rängen auf, der erwünschte Pfiff blieb jedoch aus. Die meisten Besucher stellten sich innerlich bereits auf eine Verlängerung ein, als Hoffmann nur fünf Minuten vor dem Ende aus kurzer Distanz die erneute Führung und damit den Endstand erzielen konnte.
Danach war Schluss. Es herrschte großer Jubel über den Einzug ins Viertelfinale des Pokals, doch nicht nur das war es, was die Anhänger so erfreute, sondern viel mehr die Tatsache, zu wissen, endlich wieder eine Mannschaft auf dem Platz zu haben, die in engen Situation einen klaren Kopf behält und auch solche Spiele für sich entscheidet.
Stimmungstechnisch hing man den eigenen Ansprüchen in Hälfte 1 ein Stück weit hinterher, was wohl auch auf die fehlende Motivation einiger, bei diesem Pokalspiel auf Hochtouren aufzulaufen, zurück zu führen war. Trotz allem erreichte man in Halbzeit 2 eine Leistungssteigerung, die auch der dem Spielverlauf zu verdanken ist.
Abschließend kann man, hinsichtlich der mäßigen Zuschauerzahl, von einem durchnittlichen Auftritt sprechen. Auf der Gegenseite fielen lediglich die von einer Baumarkt-Kette gesponserten Fahnen auf. Dahingehend kann man dann auch den Auftritt der Gegenseite bilanzieren, nämlich so, dass dieser nicht vorhanden war, wie bei fast jedem Gegner dieser Saison.
In nur drei Wochen heisst der Gegner dann wieder Hennef, lediglich bei gewechselten Heimrecht und in gewöhnlichem Liga Alltag.
Zuvor heisst es jedoch noch gegen die Sportfreunde aus Siegen zu gewinnen.

Karlsbande Ultras

Sa. 15.11.14 SC Verl - Alemannia Aachen 0:0 15.11.2014

Zuschauer: 1563 (ca. 700 aus Aachen)

16. Spieltag SC Verl - Alemannia Aachen 0:0

Aachen Auswärts in Verl, sicherlich kein Highlight aber endlich nochmal eine etwas weitere Bustour, worauf man sich dann doch sehr freute, hat man in der Liga leider nicht mehr oft einige Stunden mit seinen Freunden im Bus zu sitzen.
Also wäre es natürlich auch schön diese Liga schnell wieder zu verlassen. Letztes Jahr legte man außerdem in dem Kaff einen Sahneauftritt hin, wo einige Hundert Aachener auf dem Sitzplatz richtig aufdrehten. Diese Sache wollte man eigentlich wiederholen, jedoch machte uns schon Wochen vor dem Spiel die Polizei aus Verl einen Strich durch die Rechnung und Verbot den Verkauf von Karten für den Sitzplatz.
Ausserdem wurde bekannt gegeben, dass auf dem Sitzplatz sämtliche Fahnen und ähnliches verboten wären. Letztes Jahr lief alles absolut friedlich ab und die Leute dort, haben wahrscheinlich fast noch nie so eine Stimmung erlebt.
Dazu wären es knapp 2000 Euro zusätzliche Einnahmen für den Dorfverein gewesen.
Die Fahrt gestalltete sich sehr kurzweilig und verging wie im Fluge mit dem üblichen Schabernack. Ziemlich früh erreichte man dann auch Verl und sang noch ein paar Lieder für einen Freund der leider draussen bleiben musste. Richard du kommst wieder !!!

Im Stadion hatte man dann genug Zeit um die üblichen Sachen zu erledigen. Erstmal entschied man sich mit den restlichen Gruppen auf die Grade zu gehen, da hinterm Tor noch weniger Stufen vorhanden waren.
Auf dem Sitzplatz wachten einige Uniformierten darüber, das sich auch ja keine bösen Ultras dort hinbewegen . Zum Intro gab es dann einige Schwenkfahnen und Doppelhalter zu sehen, aber auch die Zaunbeflaggung ging absolut in Ordnung.
Es wird aufgrund der Sanktionen bei Heimspielen, Auswärts erstmal immer die Große Stadionverbotsfahne hängen !!! Die Stimmung war am Anfang ganz ok, zog sich dann aber eher schleppend durch die erste Hälfte.
Klar wurde durchgesungen, aber es kommt ja auch immer drauf an wie man singt. Da sind bei uns auch die Ansprüche in den letzten Jahren gestiegen.
Die 2te Halbzeit war Supportmäßig aufjedenfall besser als die erste, dennoch sicherlich nicht absolut zufriedenstellend . Für unsere Gruppe ist es aktuell auch schwer einen Mittelweg zu finden. Während die anderen Supportwilligen Gruppen eher "ihr Ding" durchziehen wollen, sind wir auch noch drauf bedacht die normalen Fans einzubeziehen und ein gemeinsames Ding zu finden.
Was aber absolut Fehl am Platz ist, ist in der Hitzigen Endphase anzufangen zu Tanzen und sein Ding runterzuspulen, da muss man mit allen gemeinsam die Mannschaft zum Siege schreien.
Das Spiel endete 0:0, schließlich trafen hier die besten Abwehrreien der Liga aufeinander.
Es war sicherlich mehr drin, dennoch sind wir zufrieden mit dem Team. Abhacken, die nächsten Spiele wieder Gewinnen und oben dran bleiben. Im Bus wurde dann noch ordentlich gefeiert und man hatte Spaß ohne Ende!

Karlsbande Ultras

Sa. 08.11.14 Alemannia Aachen - SV Rödinghausen 3:0 09.11.2014

Zuschauer : 8400

15. Spieltag Alemannia Aachen - SV Rödinghausen 3:0

Erstes Heimspiel nach dem erneuten sinnlosen Materialverbot. Dachte man in letzter Zeit, der Vereinsvorstand hätte nur irgendwas verstanden, zeigte sich wieder, dass sie eben absolut keine Ahnung von Fankultur oder Vereinsliebe haben.
Nicht nur die Karlsbande bekam wieder sämtliches Material verboten und das wegen einer Pyroaktion! (Damit der Verein uns ja wegen Pyro die Sachen verbieten kann, um dann bald wieder zu erlauben und zu bestätigen, dass die Kbu ja nichts mit irgendwelchen politischen Extremisten zu tun hat, obwohl das Materialverbot wegen Pyro besteht, was für eine Logik.
Auf irgendwelche komischen Deals hatten wir auch keine Lust. So wurde das Verbot lieber in Kauf genommen, aber man kann ehrlich sein Leben als Ultra und Alemannia-Fan weiterleben.
Es wurde aber noch besser, der Verein verbietet alle Spruchbänder, Fahnen, etc., die sich gegen Stadionverbote richten oder SVler aufmuntern. Der erste Verein in Deutschland, der so eine Affenscheiße sogar in die Stadionrichtslinien aufnimmt.
Das ist eine absolute Frechheit, die Leute, die das zu verantworten haben, hatten wahrscheinlich noch nie Freunde und kennen das Wort Freundschaft nicht einmal.
Hier ist das letzte Wort mit Sicherheit noch nicht gesprochen und das wird unsere Fanszene auch nicht einfach so hinnehmen! Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten!!! Nur Fussball-Fans nicht!

Kommen wir zum Spieltag. Ein paar Stunden vor dem Spiel traf sich unser Haufen mit 'nem ordentlichen Hals. Eigentlich wollte man die Scheiße ignorieren und einfach alles für die Mannschaft geben, jedoch hatten die meisten innerlich dennoch eine große Wut. Nichtsdestotrotz gab es keinen Boykott oder dergleichen, das ist nur das, was diese Leute wollen, aber wir lieben diesen Verein mehr als diese Spinner und die Mannschaft kann für diese beschissenen Maßnahmen nichts und unterstützt diese auch nicht.
Ein Team mit dem man sich aktuell sehr gut identifizieren kann und das auch auf dem Platz alles für Aachen gibt.
Zum Intro gab es diesmal dennoch allerhand Fahnen und Doppelhalter, die nicht vom Verbot betroffen waren, sowie vor dem Zaun die große Ultras Aquisgrana- anstatt der schönen Karlsbande-Fahne . Einige Schals und SVler-Shirts schmückten diese noch. Auf den Rängen legte man mit einem lauten "Gegen alle Stadionverbote" los und konzentrierte sich dann auf die Unterstützung der Mannschaft.
Das klappte in der 1. Hälfte eher mäßig. Es wurden öfters von verschiedenen Stellen gegeneinander gesungen anstatt zusammen. Das ist nicht unser Ding und sollte nicht öfters vorkommen.
In der 2. Hälfte wurde es etwas besser und es gab auch einige Lieder, wo die Tribüne wie eine Einheit hinter der Mannschaft stand. So sollte es immer sein!
Das Spiel startete schwer. Rödinghausen erwies sich als starker Gegner. So war man erstmal erleichtert, als Dowidat uns kurz vor der Halbzeit erlöste und das 1:0 für die Alemannia erzielte.
Danach nahm unsere Elf das Ruder in die Hand und spielte sehr schönen Fußball, wie des Öfteren in dieser Saison. In der 79. Minute erzielte Graudenz das erlösende 2:0. Ein paar Minuten später legte Dagistan nach und erzielte das 3. Tor und damit den Endstand.
Nach dem Spiel kamen die Spieler noch zur verbotenen Gruppe und stimmten mit deren Megaphon eine Humba an. Da hatte man ja Glück, dass dies noch nicht verboten ist.
Nach dem Spiel packte man noch die Sachen zusammen und ließ bei ein paar Getränken den Tag ausklingen.

Gegen Material- und Stadionverbote !!!

Fr. 31.10.14 Viktoria Köln - Alemannia Aachen 0:1 31.10.2014

Zuschauer: 4500 (davon 3500 aus der Kaiserstadt)

14. Spieltag Viktoria Köln - Alemannia Aachen 0:1

Freitagabendspiel beim Tabellenführer und punktgleich bei einem Sieg, darauf konnte man sich die ganze Woche freuen.
Eigentlich war die Vorfreude bei den Meisten auch groß, wäre da nicht wieder die unsägliche Presse.
Dämliche Artikel jeden Tag, erst wird im Zusammenhang mit dieser HOGESA-Demo überall unser Name erwähnt, obwohl natürlich kein Mensch von uns da war, dann äußert sich noch der neue Aachener Polizei-Präsident, der keinen Menschen der Szene kennt, geschweige den Einblick in diese hätte und erzählt irgendeinen Quatsch
und zu guter Letzt tauchen wieder die Clowns von Acu bei SpiegelTV auf und erzählen irgendwelche Märchengeschichten.
Ist den Leuten wohl zu ruhig um unsere Gruppe geworden. Zum Glück weiß mittlerweile jeder, der nur irgendwie unsere Gruppe kennt, dass wir mit der ganzen Scheiße nichts zu tun haben.
Dennoch nerven diese Lügengeschichten nur noch. Will man sich nämlich mit vollem Elan in seine Aufgaben stürzen und unser Lebensmittelpunkt ist nunmal Alemannia Aachen!!!
Zum Spieltag trafen sich am Nachmittag ca. 400 Leute am Hbf, um mit unserer angegeben Zugverbindung nach Köln zu reisen. Zug komplett überfüllt, dennoch fand jeder seinen Platz und es begann eine lustige, aber kurze Hinfahrt.
In Köln angekommen herrschte erstmal etwas Chaos, so fand sich der Großteil erstmal hinten im Mob ein. Ein paar Leute spurteten schnell nach vorne, damit man wenigstens geschlossen mit einem Teil des Mobs in Richtung Stadion gehen konnte.
Dies gelang dann auch ganz gut und man entschied sich nicht den ersten Gästeeingang zu nehmen, da es für diesen keine Karten mehr gab und mit allen geschlossen den 2ten zu nehmen.
Ein paar Leute warteten dort, da auch zig Leute aus unserer Gruppe und Umfeld mit dem Auto angereist waren.
Im Stadion erledigten wir die üblichen Sachen wie Fahnen aufhängen, das Spiel startete auch schon ziemlich zeitnah. Zum Intro gab es im vollen Gästeblock eine sehr schön anzusehende Pyroshow der Szene Aachen.
Etliche Bengalos und Breslauer erhellten den dunklen Kölner Himmel. Leider wurden mit der Zeit ein paar Fackeln aufs Feld geworfen.
Hier dran gilt es definitiv in der Szene zu arbeiten, es ist zwar nichts passiert und es wurde auch nicht auf irgendjemanden geworfen, dennoch gehören die Sachen in den Block.
Ansonsten puschte diese Aktion die Mannschaft nochmal zusätzlich, was auch ein paar Spieler zeigten. . Es soll noch kurz erwähnt werden, dass es in Aachen im bundesweiten Vergleich leider wenige Pyroeinsätze gibt.
Man hatte über Jahre hinweg mit dem Verein ein stilles Abkommen, dass es bei 3 Malen in der Saison bleiben soll . Auch wir setzten uns dafür ein und guckten, dass es nicht öfters passiert, was uns auch viel Überredenskunst in der Szene kostete.
Da unser geliebter Verein leider nicht auf Rosen gebettet ist, konnte man die Leute aber überzeugen. Dennoch gehört dieses Stilmittel definitiv in den Block und auch die Aachener Szene wird sich nicht dem Dfb beugen, der die Sache leider auf Kosten der Vereine stattfinden lässt.

Fick dich, Dfb! Pyrotechnik gibt es auch in Aachen seit über 30 Jahren und wird es auch immer geben!!!

Zurück zum Spiel . Die Mannschaft zeigte während dem gesamten Spiel vorallem Leidenschaft und eine gute Leistung. Man zeigte dem Tabellenführer, dass man mithalten kann und spielte sogar besser als dieser. Und hinten kann uns zur Zeit eh nicht viel passieren, da Freddy eine Wahnsinns-Saison spielt. Danke!
Auf den Rängen begannen die ersten Minuten auch lautstark. Die Pyroaktion spornte den Block nochmal richtig an und brachte manche Leute zur postiven Eskalation.
Das Niveau konnte nicht das ganze Spiel gehalten werden. Es war auch schwer die 3000 ACler auf dem langgezogenen Stehplatz zu koordinieren. Öfters waren so leider nur die paar hundert Leute um die Ultras herum am Singen.
Leider ist auch unser neuer Vorsänger ausgefallen, der im Krankenhaus lag. Gute Besserung auch an dieser Stelle.
Der ehemalige Vorsänger sprang ein und machte die Sache gut. Mitte der 2. Hälfte gab es auch noch ein bisschen Pyro im Block, um die Leute und Mannschaft nochmal einzuheizen.

Dies gelang auch sehr gut ! Nach dem Siegtreffer von Dowidat gab es im gesamten Stadion kein Halten mehr. Man lag allen in den Armen, die auch nur in Reichweite waren. So einen geilen Torjubel gab es lange nicht mehr. Da wurde wieder bei einigen das losgelöst, wofür man lebt.
Es gibt einfach kein geileres Gefühl als dieses! Man ist einfach stolz den Adler auf der Brust zu tragen.
Egal in welcher Liga, man liebt diesen Verein einfach!
Nach dem Spiel noch ein bisschen mit der Mannschaft gefeiert, ging es dann auch als letztes raus aus dem Block. Hier verteilte sich dann einiges.
Einige Leute machten noch die Bahnhöfe unsicher, viele feierten noch auf den Parkplätzen ab und ein Teil machte noch in Köln die Nacht zum Tage. Aufjedenfall waren alle glücklich.

Wir sind Aachen!!!

Sa. 25.10.14 Alemannia Aachen - Schalke 04 2 3:1 26.10.2014

Zuschauer: 6600 (davon ca. 60 aus Schalke)

13. Spieltag Alemannia Aachen - Schalke 04 2 3:1

Am 13. Spieltag der Saison gastierte die Zweitvertretung der Schalker in Aachen.
Da die erste Mannschaft von Schalke am gleichen Tag in Leverkusen ran musste und einige von ihnen eventuell die Möglichkeit gehabt hätten beide Spiele zu besuchen, wurde unser Spiel einfach mal um 1,5 Stunden nach hinten verschoben.
Der Verband macht es möglich. Das sollten die mal in der ersten oder zweiten Liga probieren. Aber mit Aachen kann man es ja machen.

Nun aber zurück zum Thema. Das geplante gemeinsame Frühstück wurde dadurch ebenfalls ein wenig nach hinten verschoben, sodass man zur Mittagszeit frühstücken konnte.
Nachdem alle Mägen ausreichend gestopft wurden, ging es rüber zum Stadion. Als die letzten standhaften Stadionverbotler verabschiedet waren, konnte es hinein gehen um die anfallenden Spieltags-Arbeiten anzugehen.
Diese wurden routiniert erledigt und auf dem satten Grün konnte es wieder daran gehen, die Heim-Serie auszubauen.
Unser Team hielt sich in den ersten Minuten dezent zurück, um dann nach 10 Minuten die erste Riesenchance auf die Führung zu verpassen. Dagistan verpasste am kurzen Pfosten nach einer Flanke und Garcia konnte den unerwarteten Ball nicht kontrollieren und schob vorbei.
Danach drückte unsere Elf weiter auf die Führung und wurde nach einer halben Stunde für die Mühen belohnt. Nach einer Flanke über den Schalker Keeper von Ernst, brauchte Dagisten nur noch den Kopf hinhalten. Großer Jubel unter den 6600 Alemannen.
Kurz vor der Pause hatte Garcia noch eine große Möglichkeit die Führung weiter auszubauen, scheiterte aber am Schalker Schlussmann.

Auch nach der Pause drückte unsere Elf auf die frühe Entscheidung des Spiels, scheiterte aber mehrmals denkbar knapp. In der 68. Spielminute rächte es sich wieder einmal und Schalke traf zum Ausgleich.
Kurz darauf wäre das Spiel beinahe komplett in die Hose gegangen, jedoch konnte sich Löhe noch einmal auszeichnen und zumindest den Rückstand verhindern.
Knapp 10 Minuten vor Abpfiff löste sich die Anspannung wieder, da Hoffmann nach einer Ecke zur wiederholten Führung treffen konnte. Dies war der K.O-Schlag für Schalke.
Fünf Minuten später hämmerte der eingewechselte Mohr einen Ball an den Pfosten. Den Schlusspunkt der Partie setzte Graudenz, der kurz vor Schluss das Endergebnis von 3:1 herstellte.
Somit ist man immer noch ungeschlagen vor heimischer Kulisse. Da der Tabellenführer aus Köln langsam beginnt Punkte abzugeben, wird es an der Tabellenspitze wieder richtig spannend.
Für diesen Tag stand die Alemannia immerhin auf dem zweiten Rang, mit nur drei Zählern Rückstand auf Viktoria. Somit steigt am nächsten Freitag ein richtiges Spitzen-Spiel im Sportpark Höhenberg.

Mit der Stimmung auf der Süd kann man soweit zufrieden sein. Zwar gibt es immer noch leichte Schwierigkeiten mit der Absprache der Gesänge und dem Takt, dies ist aber meckern auf recht hohem Niveau.
Wenn nun noch der Rest des Stadions das ein oder andere Mal mehr zum mitmachen animiert werden könnte, wäre man ganz zufrieden. Aber man kann ja niemanden zu seinem Glück zwingen.
Von den Königsblauen war erwartungsgemäß nichts zu hören. Bleibt zu hoffen, dass sich am Freitag möglichst viele Alemannen auf den kurzen Weg an den Rhein machen, um dem Tabellen-Führer möglichst viele Beine zu stellen.

Karlsbande Ultras

Sa. 18.10.14 Gladbach 2 - Alemannia Aachen 1:1 19.10.2014

Zuschauer: 1500 (davon ca. 1.200 aus Aachen)

12. Spieltag Gladbach 2 - Alemannia Aachen 1:1

Und das nächste Auswärts-Heimspiel stand an. Aufgrund des geringen Interesses an der zweiten Mannschaft der Borussia wurde das Spiel im Grenzland-Stadion im Ortsteil Rheydt ausgetragen.
Unser Haufen von knapp 100 Leuten machte sich mit dem Zug auf die sehr kurze Reise. Trotz Lokführer-Streiks erreichte man pünklich den dortigen Bahnhof.
Mit den bereitgestellten Shuttle-Bussen traf man auch sehr zeitig am Stadion ein. Hatte man aufgrund des Streiks ein Zeitpolster eingebaut, rächte sich dieses nun. Bereits 2,5 Stunden vor Anstoß betrat man das Stadion, um den bereits mit Auto angereisten Mitgliedern bei der Vorbereitung der Choreo zur Hand zu gehen.
Da dies recht gut klappte, konnte man sich noch einige Zeit die Sonne auf den Bierbauch scheinen lassen, ehe es los ging. Nachdem man schon den ersten Sonnenbrand angesetzt hatte, konnte es endlich los gehen.
Zum Einlaufen der Mannschaften präsentierte man ein übergroßes Ortsschild der Kaiserstadt Aachen, inklusive der Silhouette unserer schönen Stadt.
Der Zaun wurde passend dazu mit Folie verkleidet. Im Block kamen farblich abgestimmte Luftstäbe und Konfetti-Shooter zum Einsatz.
Auf jeden Fall ein gelungenes Intro. Das Spiel passte sich den Leistungen der letzten Wochen an. Zwar hatte man reichlich Chancen auf eine frühe Führung, geriet aber bereits in der 10. Spielminute unglücklich in Rückstand.
Aber mit Rückständen aufholen kennt man sich ja mittlerweile aus in Aachen. In der Folgezeit entwickelte es sich zu einem flotten und ausgeglichenen Spiel. Nach 23 Minuten wurde Dowidat vom Fohlen-Keeper von den Beinen geholt.
Der fällige Elfmeter wurde uns aber vom Schiri verwährt. Diesen gab es dann 15 Minuten später doch, weil Ernst im Strafraum von den Beinen geholt wurde.
Den Elfer verwandelte Jerat, der eine Woche zuvor gegen Wegberg noch einen Elfer verschoß, zum gerechten Ausgleich.

Anfang der zweiten Hälfte war es unser Schlussmann Löhe, dem man danken konnte, dass es noch 1:1 stand. Zwei Mal parierte er glänzend. Bis zum Schluss der Partie blieb es ein unterhaltsames und ausgeglichenes Spiel.
Somit stand nach 12 Spieltagen bereits das 6. Unentschieden auf der Haben-Seite. Nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Unentschieden halt.
Auf den Rängen war es alles andere als ein Unentschieden, da dort einfach kein Gegner vorhanden war. Da die Erste der Borussia später am Tag in Hannover spielte, schauten lediglich 400 Daheimgebliebene vorbei.
Die Stimmung auf unserer Seite kann man als gut bezeichnen. Ein Mitglied versuchte sich erstmals auf dem Zaun. Die beiden Jungs auf dem Zaun machten einen guten Job.
Jedoch war es kein leichtes Unterfangen, die Massen bei diesem heißen Wetter in Wallung zu bringen. Dennoch konnte man einige Male laut werden. Im leeren Stadion schallte es herrlich zurück, sodass man Wechselgesänge quasi mit sich selber anstimmen konnte.
Besonders das Lied, welches bereits in Wegberg für gute Laune sorgte, wusste zu überzeugen. Nach dem Spiel wurde der mitgereiste Stadionverbotler wieder in Empfang genommen. Danach war man sich nicht sicher, ob man aufgrund des Streiks nach Hause kommen würde. Dies klappte aber mehr als perfekt.
Am Bahnhof angekommen, rollte keine Minute später der Zug ein, der uns zurück in die schöne Heimat bringen sollte.

Karlsbande Ultras

Sa. 11.10.14 FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 0:1 12.10.2014

Zuschauer: 1.600 (davon ca. 1200 aus Aachen)

1. Runde FVM-Pokal FC Wegberg-Beeck - Alemannia Aachen 0:1

Heimspiel im Kreis Heinsberg. Aufgrund der späten Auslosung kam man ordentlich in Zeitnot. Montags wurde uns für den folgenden Samstag der FC Wegberg-Beeck zugelost, welchen man vor zwei Jahren schon aus dem Pokal werfen konnte. Sicherlich nicht das einfachste Los.
Somit blieben nur wenige Tage für die Planung dieser Fahrt. Deshalb entschied man sich dazu, geschlossen mit Autos an zu reisen. Im Endeffekt kamen am zweiten Treffpunkt im Kreis Heinberg immerhin 15 vollbesetzte Autos zusammen.
Somit machte man sich in einer netten Kolonne auf die letzten Kilometer nach Wegberg. Letztes Jahr durfte man zuhause gegen Wegberg antreten. Vor einigen Jahren durfte man ebenfalls gegen Wegberg antreten, aber im großen DFB-Pokal.
Damals verlegte der Heim-Verein das Spiel noch ins nahegelegene Mönchengladbach. Dieses Jahr ging es aber im kleinen Waldstadion um den Einzug in die nächste Runde. Nachdem man sich auf dem provisorischen "Parkplatz" auf dem Grünstreifen einer Bundesstrasse gesammelt hatte, ging es hinein ins Stadion.
Zunächst war man sich nicht sicher, wo man sich auf der 5-stufigen Tribüne niederlassen soll. Nachdem man zunächst die Haupttribüne als Ziel ausgegeben hatte und diese nach ein wenig Aufregung wieder verließ, stellte man sich an den Rand der kleinen Steh-Geraden.
Dort warf man seine Fahnen über die Banden und das Spiel konnte starten. Bereits nach fünf Minuten hätte man eigentlich durch den erst vor der Saison von Wegberg nach Aachen gewechselte Dagistan in Führung gehen müssen.
Dieser scheiterte aber komplett frei am Wegberger Schlussmann. Zwei Minuten später verfehlte Dowidat das Ziel nur ganz knapp. Danach wurde es kurios.
Innerhalb von nur 5 Minuten stellte der Amateur-Schiri mit Behrens und Müller gleich zwei Schwarz-Gelbe vom Platz. Behrens soll angeblich eine Tätlichkeit begangen haben. Diese hat außer dem Schiri jedoch niemand gesehen. Müller hatte einen Wegberger gefoult. Für dieses Foul würde jeder Unparteiische maximal Gelb geben.
Die Gemüter kochten folgerichtig hoch. Es roch doch sehr nach Absprachen. Auch Trainer Schubert verstand es nicht so ganz und wurde dafür auf die Tribüne verbannt.
Unsere neun übrig gebliebenen Alemannen kämpften jedoch weiter. Nach einer halben Stunde wurde Dagistan im Strafraum unsanft umgeschubst. Den fälligen Elfmeter konnte Jerat jedoch zum Leidwesen aller Schwarz-Gelben nicht verwandeln.
Kurz vor der Halbzeit kamen die Wegberger zu ihrem einzigen Torschuss in der ersten Hälfte.

Auch in der zweiten Hälfte merkte man nicht wirklich, dass der Alemannia zwei Spieler fehlten. Man drückte sofort weiter auf die Führung. Diese besorgte, wer auch sonst, Ex-Wegberger Dagistan in der 56. Minute.
Der Jubel beim mitgereisten Anhang war groß. In der Folgezeit kam Wegberg zwar weiterhin nur selten vor das Tor von Löhe, machte aber anderweitig auf sich aufmerksam. Ein Wegberger, der bereits Gelb gesehen hatte, holte Dowidat unsanft von den Beinen. Warum dieser dann nicht duschen gehen durfte, verstand außer dem tollen Schiri natürlich niemand.
Der Trainer von Wegberg holte diesen daraufhin vorsorglich vom Feld, bevor dieser sich noch mehr Unmut der Alemannen zuziehen würde. Die 90 Minuten waren schon ganze 5 Minuten überschritten, als es noch einen Freistoß für Wegberg gab.
Der darauffolgende Kopfball konnte gut von Löhe entschärft werden. Danach folgte der erlösende Schlusspfiff. Die Stimmung auf den Rängen war aufgrund der miesen Schiri-Leistung sehr aufgeheizt. Nach der zweiten toten Karte wären nicht wenige gerne über die Bande gehüpft, um dem Mann mit der Pfeife mal die Meinung zu geigen.
So wurde der Frust mit einem Tritt gegen die Banden abgebaut. Da diese natürlich nur an vier Schrauben befestigt waren, fielen diese der Reihe nach raus. Dass dies natürlich wieder ein Nachspiel in Form von Anschuldigungen nach sich ziehen würde, war zu diesem Zeitpunkt bereits klar.
Die gesangliche Leistung unsererseits ging aufgrund der erschwerten Bedingungen in Ordnung. Besonders ein neueres Lied hat das Potenzial ein Gassenhauer zu werden.
Wegberg hat natürlich keine aktiven Fans. Lediglich Familien und deren Bauern-Nachbarn wollten sich die große Alemannia nicht entgehen lassen.
Bereits einen Tag nach dem Spiel hörte man von den erwarteten Anschuldigungen seitens der Wegberger: Ganze 18.000 Euro Sachschaden sollen die Aachener angerichtet haben.
Man kann es ja mal versuchen, seinen Verein aufgrund von ein paar rausgefallenen Banden zu sanieren. Aber nicht mit uns, liebe Bauern. Der wirkliche Schaden dürfte maximal im untersten dreistelligen Bereich liegen.
Bleibt zu hoffen, dass unsere Vereinsführung nicht auf diesen Quatsch reinfällt.

Karlsbande Ultras

Sa. 04.10.14 Alemannia Aachen - FC Kray 1:1 05.10.2014

Zuschauer: 6.700 (davon ca. 90 aus Kray)

11. Spieltag Alemannia Aachen - FC Kray 1:1

Zuhause immer noch ungeschlagen, ging es am elften Spieltag gegen den Aufsteiger aus Essen-Kray. Der kleine Stadtrivale von RWE hatte kürzlich eben dieses sogar schlagen können. Somit war man gewarnt.
Pünktlich wie die Maurer traf man sich am neuen Treffpunkt. Dieser wird immer besser angenommen und macht Hoffnung auf die Zukunft.
Nachdem man die ersten Kaltgetränke zusammen mit seinen Freunden, die nicht mit ins Stadion gehen dürfen, getrunken hatte, ging es wieder rüber ins Stadion. Dort durfte man wieder seinen Stand im Fantreff betreiben. So soll es sein.
Wir sind schließlich auch ein Teil der Fanszene des TSV. Dieser wird auch, wie vor dem Verbot, gut angenommen.
Die meisten wissen halt, was sie an uns haben und dass wir keine Unmenschen sind, wie unsere Freunde von der Presse schon mal gerne behaupten.
Passend dazu prangte vor dem Spiel ein großes Spruchband vor unserem Block mit der Aufschrift "Presse Halts Maul. Wir lieben diesen Verein. Ihr macht ihn kaputt".

Danach konnte das Spiel um die Punkte starten. Bereits an der Aufstellung des Aufsteigers konnte man erahnen wie dieses Spiel heute ablaufen würde. Diese starteten ein wenig defensiv mit einem 5-4-1 System. Hieß für unsere Mannen also, dass sie gegen eine Mauer anlaufen würden.
Dies gelang am Anfang aber recht gut, jedoch blieb der Ball immer an einem der 11 Abwehrspieler hängen. Und täglich grüßt das Murmeltier.
Bei ihrer ersten Ecke trauten sich ein paar Spieler von Kray hinten raus und einer von ihnen köpfte die Ecke doch einfach mal ins Tor. Somit lief man wieder mal einem Rückstand hinterher.
Die darauf folgenden Bemühungen unserer Elf wurden zum wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause belohnt. Lejan zog mal von der Strafraumgrenze ab und traf zum umjubelten Ausgleich und damit zum Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte bewährte sich die Mauer-Taktik der Gäste. Sie ließen kaum noch Chancen für unsere Hausherren zu, spielten aber selber auch kaum nach vorne. Lediglich kurz vor dem Schlusspfiff wurde es nochmal brenzlig.
Dowidat schoss einen Freistoß aus 20 Metern sehr genau, jedoch konnte der Keeper von Kray diesen gerade noch über die Latte lenken. Somit blieb es beim 1:1. Unsere Heimserie hält immer noch an und unsere Alemannia macht es sich weiterhin im oberen Drittel der Tabelle gemütlich.
Die Stimmung auf den Rängen ging soweit wieder in Ordnung. Zwar konnte nicht ganz an das Heimspiel gegen Bochum angeknüpft werden, jedoch bemühte sich ein großer Teil der Süd um Stimmung.
Der Stimmungsblock im unteren Teil von S3 platzt mittlerweile fast aus den Nähten, was der Stimmung insgesamt sichtlich gut tut.
Im Gästeblock fanden sich immerhin ca. 90 Fans aus Essen-Kray ein. Wenn man bedenkt, welche Konkurrenz es in der eigenen Stadt gibt, geht das doch ganz in Ordnung. Sogar drei Doppelhalter und ein paar Fahnen hatten sie mitgebracht. Zwar nicht unbedingt zu vergleichen mit dem Block vom KFC vor drei Wochen, jedoch besser als nichts.
Nächste Woche gibt es wieder eine unnötige Länderspielpause, jedoch wird es für uns aller vorraussichtlich im Pokal weiter gehen. Die Auslosung findet jedenfalls am kommenden Montag statt.

Karlsbande Ultras

So. 28.09.14 Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 0:0 29.09.2014

Zuschauer: 3.750 (davon ca. 1200 aus Aachen)

10. Spieltag Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 0:0

Am zehnten Spieltag ging es für uns wieder in Richtung Ruhrgebiet, um unsere Mannschaft im Duell gegen die Affen aus dem Zoo zu unterstützen.
Mit einem über 200 Mann starken Haufen ging es mit der Bahn Richtung Oberhausen. Erfreulicherweise fast ohne Begleitung der Staatsmacht, konnte man die kurze Reise antreten.
Am HBF in Oberhausen erwartete uns wie gewohnt jedoch ein großes Aufgebot eben dieser, sodass es wie immer in Oberhausen erstmal in die Busse ging, um damit weit raus zum Stadion zu fahren.
Dort angekommen, sammelte man sich zunächst, um dann die letzten Meter runter zum Stadion zurück zu legen. Auf dem Weg konnte man anhand des ein oder anderen Aufklebers sehen, wie sehr man uns in Oberhausen schätzt und mag.
Da es traditionell bei den letzten Spielen in Oberhausen Rauchzeichen aus dem Gästeblock gegeben hatte und dieser Verein das sogenannte St.Pauli-Model anwendet, waren uns sämtliche Fanutensilien verboten worden. Natürlich nicht mit uns.
Nachdem eine Fahne vom Ordnungsdienst entdeckt wurde, gab es ein kurzes Gerangel am Eingang. Die Polizei ließ sich natürlich nicht lange bitten und knüppelte sofort drauf los.
Dass im Endeffekt doch alle Fahnen über Umwege den Weg an den Zahn fanden, zeigt dabei die Unsinnigkeit dieses Vorgehens.
Da infolge dessen zwei Peronen aus unserer Gruppe festgenommen wurden, verging den meisten die Lust, das Spiel wie gewohnt zu betrachten.
Zum Intro gab es lediglich ein paar Luftballons zu sehen. Wer hier mehr erwartet hatte, hat Pech gehabt.
Zum Spiel braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Ein 0:0 kann natürlich kein Bomben-Spiel gewesen sein. Deshalb geht es direkt weiter auf die Ränge.
Wie oben schon beschrieben, war der Support heute ein wenig gedrosselt. Natürlich versuchte man sein Team lautstark zu unterstützen, jedoch gelang dies zu keinem Zeitpunkt so, wie man es sonst tut.
Auf der anderen Seite des Stadions wie immer das gleiche Bild. Nichts. Rein gar nichts war von Oberhausen zu hören. Aber ist ja auch nichts Neues hier in der Stimmungswüste der Liga.
Nach dem Spiel ging es zurück zu den Bussen. Als man dort von den Beamten erfuhr, dass die beiden Verhafteten bereits auf dem Weg zum Bahnhof seien, bestieg man die Busse und ließ sich wie letztes Jahr zum Bahnhof nach Duisburg chauffieren. Was jetzt am Hauptbahnhof in Oberhausen anders ist als an dem in Duisburg, wird wohl das Geheimnis der Staatsmacht bleiben.

Am Bahnhof wartete man noch mit allen zusammen auf das Eintreffen der beiden Jungs. So ging ein, bis auf den Stress am Einlass, recht ereignisarmer Tag zu Ende und es ging schnell wieder raus aus dem fiesen Ruhrpott in die schöne Heimat.

Karlsbande Ultras

Di. 23.09.14 Alemannia Aachen - VFL Bochum 2 2:1 24.09.2014

Zuschauer: 6.000 (davon ca. 10 aus Bochum)

9. Spieltag Alemannia Aachen - VFL Bochum 2 2:1

Nur drei Tage nach dem Heimsieg gegen den KFC aus Uerdingen hieß es wieder antreten zum Heimspiel. An diesem lauen Dienstagabend ging es zuhause gegen die Zweitvertretung des VFL aus Bochum.
Es gibt sicherlich reizvollere Gegner als die zweite Mannschaft von einem eh schon langweiligen Verein. Aber was soll man machen? Seinen Gegner kann man sich ja leider nicht aussuchen.
Also ging es für die arbeitende Bevölkerung direkt nach Feierabend zum Treffpunkt der Gruppe. Dort wurde noch bei 1-2 Feierabend-Bierchen über die Unsinnigkeit von Spieltagen während der Woche gequatscht. Wir sind doch nicht in England.
Wo ist das Problem, wenn die Saison halt eine Woche länger dauert? Fragen über Fragen. Hilft aber nichts, also hieß es Sachen packen und hinein ins Stadion.
Wie so oft, durfte die Gruppe nicht in voller Anzahl das Stadion betreten. Aber auch diese Zeit geht vorbei, Jungs!
Im Stadion standardmässig die üblichen Spieltags-Arbeiten hinter sich gebracht, bevor das Spiel auf dem Rasen beginnen konnte.
Nachdem es letzte Woche in Wiedenbrück die erste Niederlage dieser Saison setzte, hieß es heute zumindest die Heimserie aufrecht zu erhalten.
Unser Team legte mit breiter Brust sofort gut los und zeigte den jungen Bochumern sofort, wer hier Herr im Hause ist. Behrens hatte nach 12 Minuten bereits zwei gute Möglichkeiten zur Führung, konnte diese aber nicht nutzen. Kurz darauf stand erneut Behrens vor dem bereits leeren Tor, wurde aber von einem Abwehrspieler noch in letzter Sekunde geblockt.
Und wenn man seine Chancen nicht nutzt... Langsam kann man diesen Satz nicht mehr hören, da er zu oft auf unser Team passte. Nach 20 Minuten ging Bochum mit der ersten vernünftigen Aktion sofort in Führung.
Jedoch ließ sich unsere Elf dadurch nicht aus dem Konzept bringen und drückte sofort auf den Ausgleich.
Drei Minuten später konnte man schon über diesen durch Graudenz jubeln. Dieser zog aus 16 Metern ab und der Ball landete am Innenpfosten, um von dort aus ins Tor zu springen.
Wiederum sechs Minuten später ging die Alemannia völlig verdient durch Behrens in Führung.
So schnell und vor allem hochverdient hatte man schon lange kein Spiel mehr gedreht. Danach passierte bis zur Halbzeit nichts mehr.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Bochum zwar mit den ersten kleinen Möglichkeiten, jedoch hielt unser Team gut dagegen und konnte so den nächsten Heimsieg nach Hause bringen.
Auf den Rängen war es nochmal einer der besseren Auftritte. Nach dem Ausgleich und besonders nach der Führung, konnte man wieder eine sehr gute Lautstärke erzielen, auch wenn dort wie immer noch Luft nach oben war.
Jedoch kann man mit der heutigen Stimmung durchaus zufrieden sein. Von den 10 mitgereisten Bochumern war wie zu erwarten nichts zu sehen, geschweige denn zu hören.

Am kommenden Sonntag geht es zu unseren Freunden aus Oberhausen. Man munkelt, dass diese sich besonders auf ein Wiedersehen mit uns freuen. Man darf gespannt sein.

Karlsbande Ultras

Sa. 20.09.14 Alemannia Aachen - KFC Uerdingen 2:1 21.09.2014

Zuschauer: 6.500 (davon ca. 400 aus Krefeld)

8. Spieltag Alemannia Aachen - KFC Uerdingen 2:1

Samstags, 14 Uhr: Es gibt wohl weitaus schlechtere Wochendbeschäftigungen als ein Heimspiel gegen Krefeld.
Letzte Woche gab es leider die erste Saisonniederlage für unsere geliebte Alemannia. Dass es irgendwann soweit kommt war klar, also abhaken und weiter nach vorne.
Wie immer mit den üblichen Leuten vor dem Spiel getroffen und die normalen Abläufe, die halt am Spieltag so anfallen, erledigt. Leider funktionierte das alles nicht ganz so flüssig wie sonst...
Außerdem gab es heute einen Stand der "Soziales"-AG unserer Gruppe, wo es um das Thema Nierenerkrankung ging, wovon leider auch ein Mitglied unserer Gruppe betroffen ist.
Diesem widmeten wir auch das Spruchband: "Egal was kommt - eins ist klar, Julia wir sind immer für dich da!"
Außerdem wurden Spenden gesammelt, aber noch wichtiger ist, dass sich jeder einen Organspendeausweiß zulegt.
In der Halbzeitpause erklärte eine Person unserer Gruppe noch ein paar wichtige Fakten über dieses Thema. Also Leute, es gibt auch wichtigere Sachen als ein Spiel und das ist die Gesundheit!
Auch hier nochmal die Worte... Julia, wir stehen hinter dir!

Kommen wir mal zum Spiel und drumherum.
Zum Fußballerischen gibt es leider nicht viel zu sagen. Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel, aber unsere Mannschaft behielt verdient durch Tore von Jerat und Behrens die Oberhand. Aber nur die Punkte zählen und da können wir diese Saison absolut zufrieden sein.
Leider kamen heute nur knapp 6.500 Zuschauer.
Nachdem es letzte Woche die erste Niederlage setzte, kommen wohl wieder nur die üblichen Verdächtigen.
Aus Krefeld reisten 300 Leute an. Ultras Krefeld supporteten wohl wieder normal, fielen aber bis auf ein wenig Bewegung im Block auch nicht weiter auf.
Es kam bis auf 1-2 mal im Spiel nichts an und das obwohl wir einen richtig miesen Tag erwischten.
Die Stimmung war jedenfalls die Schlechteste, seitdem man ins Herz der Kurve wechselte. Schlechte Liedauswahl, Lieder viel zu kurz gesungen und auch mit dem Rest der Kurve war nicht wirklich etwas anzufangen.

In der 2. Hälfte wurde es etwas besser, aber das darf bei weitem nicht der Anspruch von Alemannia Aachen sein. Wir haben da auf jeden Fall noch einen weiten Weg vor uns, obwohl man sich diese Saison schon steigern konnte.

Im Nachhinein erfuhr man noch, dass "Ultras Krefeld", falls man so Gruppen überhaupt Ultras nennen sollte, noch ein Spruchband mit der Aufschrift "Kein Bock Auf Nazis" zeigen wollten.
Haben wir nichts gegen, da jeder sich frei äußern sollte, wie er will. Die Buchstaben K B U waren wohl hervorgehoben. Einfach eine weitere Gruppe, die keine Ahnung hat, was in Aachen los war und ein Nazi-Problem lassen wir uns hier auch nicht mehr anhängen.
Diese 10 Clowns präsentierten das Spruchband dann wohl am Hbf. Schade, hätte es eine Einladung gegeben, hätte man dies ja zusammen am Bahnhof machen können.

3 Punkte, Spieltag abhaken und schon am Dienstag muss alles besser werden!!!

Sa. 13.09.14 SC Wiedenbrück 2000 - Alemannia Aachen 1:0 14.09.2014

Zuschauer: 1.200 (davon ca. 450 aus Aachen)

7. Spieltag SC Wiedenbrück 2000 - Alemannia Aachen 1:0

Am siebten Spieltag der noch jungen Saison ging es für uns nach Westfalen.
Genauer gesagt in die Metropole Wiedenbrück, eigentlich nur bekannt durch das Autobahnkreuz Rheda-Wiedenbrück.
Aber auch hier wird Fußball gespielt! Nachdem man in der letzten Saison keine besonders guten Erfahrungen mit dem kleinen Jahnstadion gemacht hatte, entschied man sich intern, auf die Sitzplatz-Tribüne zu gehen.
Die Gästetribüne hinter dem Tor hat lediglich 5 Stufen. Wenn man dort also seine Zaunfahnen aufhängen möchte, sieht man dahinter nichts mehr.
Nachdem dies bekannt gegeben wurde, gab Wiedenbrück eine Erklärung raus, wonach auf dem Sitzplatz keine Fanutensilien erlaubt seien. Dies kümmert uns natürlich wenig.
So fuhr man mit einem vollen KBU-Bus in Richtung Wiedenbrück. Die Fahrt verlief ruhig und mehr oder weniger gesittet.
Am Jahnstadion angekommen, deckte man sich mit Karten für den Sitzplatzbereich ein. Nach ca. 40 verkauften Karten kam der Verkäufer ins Schwitzen, da die nun alle weg waren. Nach für den Herrn anstrengenden 15 Minuten wurde er mit Nachschub versorgt.
Zu der eigentlichen Eintrittskarte, bekam man noch ein Armbändchen, wie man es von Parties kennt. Man wurde also wie ein VIP behandelt.
Nach einer etwas längeren Diskussion wegen den mitgebrachten Fahnen, konnte man nun endlich die Tribüne entern und die Zaunfahnen über die Banden werfen und das Spiel konnte starten.

Dies wurde leider kein besonders Erfreuliches. Doch der Reihe nach.
Das Spiel begann zunächst vielversprechend. Unsere Elf drückte von Beginn an nach vorne und setzte sich in der Hälfte der Wiedenbrücker fest, ohne aber wirklich zu Torgelegenheiten zu kommen.
Nach 20 Minuten hatte man nun die ersten Torchancen - zwar nur durch Abwehrfehler des Gegners, aber immerhin.
Nach weiteren Möglichkeiten versuchte sich auch der Gegner mal im Tore schießen, scheiterte aber meist am starken Aachener Schlussmann. So plätscherte das Spiel weiter bis zur Halbzeit vor sich hin.

Im zweiten Durchgang starteten die Schwarz-Gelben wieder besser ins Spiel. Aber wieder ohne etwas Zählbares daraus zu machen.
Und wie es im Fussball leider oft so ist, in der 85. Minute geriet man durch einen schnellen Gegenstoß der Hausherren in Rückstand.
Danach versuchte man zwar noch mit einer Hauruck-Aktion wenigstens noch einen Punkt zu retten, scheiterte aber am Schlussmann. Damit war die schöne Serie Geschichte.
Immerhin sechs Mal ging man nicht als Verlierer vom Platz. Man hat schon schlechtere Saisonstarts erlebt.
Nachdem unsere mitgereisten Stadionverbotler wieder in Empfang genommen wurden, ging es zurück zum Bus und auf die für Regionalliga-Verhältnisse längere Rückfahrt in die Heimat.
Ein Auto machte sich direkt nach Abpfiff auf den schnellen Weg über die Grenze, um unsere Freunde bei ihrem Derby in Sittard zu unterstützen.
Langsam würde man gerne nochmal 8 Stunden nach Burghausen zurück legen. Aber dies könnte noch ein paar Jahre dauern.
Die Stimmung auf unserer Seite muss man leider als sehr durchwachsen bezeichnen. Zwar konnte man bei dem ein oder anderen Lied eine ordentliche Lautstärke erzeugen, insgesamt war dies jedoch zu wenig.
Leider orientiert sich die Lust der meisten übrigen Alemannen zu sehr am Spiel. Wenn unsere Mannschaft ein schlechtes Spiel zeigt, bekommt dort kaum jemand den Mund auf. Eigentlich schade.
Auf der gegenüberliegenden Seite versuchten 8 Kids so etwas wie Stimmung zu verbreiten. Bis auf den Torjubel, war jedoch nichts zu hören.

Karlsbande Ultras

Mo. 08.09.14 Alemannia Aachen – Sportfreunde Lotte 1:1 09.09.2014

Zuschauer: 8.100 (davon ca. 40 aus Lotte)

6. Spieltag Alemannia Aachen – Sportfreunde Lotte 1:1

Dank Länderspiel war das Montagabend-Spiel der Zweiten Liga gestrichen und um den Couch-Potatoes doch etwas zu bieten, musste unsere Alemannia ran.
Sicherlich gibt es Schlimmeres als ein Montagabend-Spiel zuhause, aber fanfreundlich ist das Ganze noch lange nicht!
Frühzeitig ging es für unsere Gruppe ins Stadion, da einiges an Vorbereitungen zu treffen war. So wurde unser Stand im Fan-Treff aufgebaut, wo man sich nun anmelden, informieren und durch den Kauf diverser Artikel die Choreokasse füllen kann.
Bis kurz vor Anpfiff hing von der Gruppe Yellow Connection ein Spruchband mit der Internetseite „NEIN-ZU-RB.DE", um die gleichnamige Kampagne gegen RB Leipzig zu unterstützen.
Von Seiten der Aachener Fanszene gab's auf der Nord ein Spruchband „Regionalligareform jetzt. Meister müssen aufsteigen.", um gegen die schwachsinnigen Aufstiegsregeln der Regionalligen zu protestieren.
Zum Anpfiff wurde seitens unserer Gruppe eine kleine Choreo, bestehend aus Folien, Doppelhaltern und dem Spruchband „Ultras Aquisgrana" präsentiert. Darunter kam nach langer Zeit nochmal unsere Hauptfahne zum Vorschein und zeigte das Ende des in unseren Augen nicht gerechtfertigten Fahnenverbotes gegen unsere Gruppe.

Bis heute wurde jede Anzeige, die seitens der ACU gegen unsere Gruppe gestellt wurde, fallen gelassen oder eingestellt!
Den Vorwurf, eine rechte oder rechtsoffene Gruppe zu sein, haben wir in mehrfacher Weise schon dementiert und uns davon distanziert! Fanvertreter und gar die Grünen haben dies belegt und dem Verein mitgeteilt.
Aber das trifft auf taube Ohren der ortsansässigen Presse und ihren Journalisten, die ganz zufällig im Dunstkreis der ACU oder gar Mitglieder dieser Gruppierung sind. In nächster Zeit müsst ihr euch wohl neue Themen suchen oder neue Geschichten ausdenken, um eure Mediengeilheit zu befriedigen.

Die Stimmung auf der Süd startete stark, doch passte sich schnell dem Spiel an. In der ersten Halbzeit setzte Lotte unserer Mannschaft gut zu und dominierte.
Zur zweiten Hälfte wurde „Kämpfen Stefan!" in den Nachthimmel gebrüllt, um einem Mitglied unserer Gruppe zu zeigen, dass er ein Teil von uns ist und wir zu ihm halten in seiner wohl schwersten Zeit!
Lass den Kopf nicht hängen! Wir glauben fest an dich und wir werden gemeinsam aus dieser Sache gestärkt raus gehen!
Weiterhin wurde einem verstorbenen Mitglied der Fanszene zum 5. Todestag gedacht! Obwohl schon 5 Jahre vergangen sind, hast du eine große Lücke in der Fanszene hinterlassen, die bis heute nicht geschlossen ist.
Stimmungsmäßig lief es auch besser und das ein oder andere Lied konnte auch von der Lautstärke überzeugen. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Lieder nicht lang genug getragen werden!
Da gibt es jedenfalls Steigerungspotenzial!!!
Am Ende trennte man sich mit 1:1, womit man wohl auf Aachener Seite ganz zufrieden sein kann.

Keiner wird es wagen unseren TSV zu schlagen!

Sa. 30.08.14 1. FC Köln 2 - Alemannia Aachen 2:2 31.08.2014

Zuschauer: 2500 (davon ca. 2200 aus Aachen)

5. Spieltag 1. FC Köln 2 - Alemannia Aachen 2:2

"Auswärts bei der Zweiten vom FC" hieß es an diesem Wochenende.
So traf man sich am Aachener Hauptbahnhof und trat die Reise per Regionalbahn an und bevor man einen Sitzplatz gefunden hatte, war die Fahrt auch schon wieder vorbei. Endstation Ehrenfeld!
Von dort ging es mit der S-Bahn zum Müngersdorfer Stadion.
Ob das Spiel nun ins Müngersdorfer Stadion verlegt wurde, da die Spielfläche im Franz-Kremer-Stadion erneuert wird oder man vermeiden wollte, dass man das Drittliga-Spiel im Südstadion stört, soll uns egal sein.
Es war jedenfalls schön, nochmal etwas Abwechslung zu den kleinen Stadien zu haben und erinnerte einen doch an alte Zeiten. Der Gästeblock war jedenfalls genauso gefüllt und beherbergte 2500 Öcher.
Positiv erwähnen muss man auch den Ordnungsdienst, der recht entspannt und freundlich war.
Der Zaun war schön beflaggt und das Material gut verteilt und auch die Stimmung in den ersten Minuten konnte sich sehen lassen und versprach viel.
Nach nur 11 Minuten schob Lünenbach den Kölnern hinten schön einen rein und netzte zum 1 zu 0 ein. Auch in der Folgezeit waren die Chancen hoch auf Aachener Seite, jedoch fehlte der entscheidende Abschluss.
Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber am Drücker und drehten das Spiel in der 66. Minute.
Kurz vor Ende erlöste Demai den mitgereisten Anhang und erzielte den Ausgleich.
Ein Punkt mit dem man sicherlich auf beiden Seiten leben kann.
Stimmungsmäßig war es wohl der schlechteste Auftritt bis jetzt. Zu selten wurde eine ansprechende Lautstärke erreicht und zu selten zog der gesamte Block mit.
Die Rückreise verlief ereignislos und genau so schnell wie die Hinfahrt.
Nun steht Lotte vor der Tür.

Keiner wird es wagen unseren TSV zu schlagen!

Sa. 23.08.14 Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf 2 3:0 24.08.2014

Zuschauer: 7300 (davon ca. 40 aus Düsseldorf)

4. Spieltag Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf 2 3:0

Alemannia Ole, viertes Spiel der Regionalliga-Saison 14/15. Zu Gast bei der ungeschlagenen Alemannia war die zweite Mannschaft der Fortuna aus der Landeshauptstadt.
Zur ungewohnten Anstoßzeit um 13 Uhr sollte der Ball also rollen. Unser Haufen traf sich wie gewohnt frühzeitig am Treffpunkt, um sich gemeinsam schon mal in Laune zu bringen. Rund um das Stadion war auch schon allerhand los. Angetrunkene irrten umher. Diese verpassten es aber am Stadion-Eingang abzubiegen.
Denn sie waren auf dem Weg zum Gelände des benachbarten Reit-Stadions, wo heute das bekannte Schlager-Festival "Aachen Ole" mit mehr oder weniger bekannten Auftritten lockte.
Für uns natürlich auch ein Pflichttermin in der eigenen Stadt. Warum solch' eine Großveranstaltung auf den gleichen Tag wie ein Alemannia-Heimspiel gelegt wird, wird wohl nur das Orga-Team wissen.
Nicht, dass man sich nicht gerne ins heimische Stadion begibt, jedoch wurde auch schon für weniger ein Spiel verschoben. Sei es drum.
Für uns ging es, nachdem die beiden weiterhin Ausgesperrten verabschiedet wurden, hinein.
Zügig und routiniert wurde der Zaun beflaggt, bevor das Spiel beginnen konnte.
Unsere Elf startete grandios mit sieben Punkten aus drei Spielen in die Saison.
Diese Serie sollte am heutigen Tag ausgebaut werden. Bereits von Beginn an konnte man sehen, wer hier an diesem Tag besser aufgelegt war. Schon nach knapp 10 Minuten ging man durch ein Tor von Graudenz verdient in Führung. Die schwarz-gelbe Wand bebte.
Nach dem Tor wurde unser Team sicher und baute die Führung bereits eine Viertelstunde später auf 2:0 aus. Jerat traf, nachdem der Keeper von Düsseldorf einen Schuss nur mit Mühe abwehren konnte. Bis zur Pause spielte weiterhin nur unser Team nach vorne, konnte die guten Möglichkeiten aber leider nicht nutzen.

Nach der Pause das gleiche Bild. Die Fortuna schien nicht ihren besten Tag erwischt zu haben. Diese hatten, wie die Alemannia, bis zu diesem Spieltag noch keine Niederlage hinnehmen müssen.
Wie bereits in den drei Spielen zuvor, holte sich auch Düsseldorf eine gelb-rote Karte ab und durfte das Spiel nicht in voller Mannstärke beenden. Fünf Minuten vor Ende der einseitigen Partie konnte wiederum Graudenz mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzen.
Verdienter Heimsieg. Vier Spiele ungeschlagen. Wann durfte man das zum letzten Mal erleben? Die, trotz des benachbarten Festivals, gut 7500 Alemannen dankten es ihrem Team ausgiebig. Auch während diesem Spiel war die Stimmung im Stadion durchgehend stark.
Die guten Leistungen der Mannschaft tun der geschundenen Alemannia-Seele sichtlich gut. Die Mitmachquote steigt von Spiel zu Spiel, was der sonst schon guten Lautstärke nochmal einen Kick nach oben gibt.
Aus der Landeshauptstadt waren laut Aussage des Vereins 40 Fans mit nach Aachen gekommen. Gesehen hat man sie nicht.
Zunächst wurde die Mannschaft noch ausgiebig gefeiert, bevor es zurück zu unseren ausgesperrten Freunden ging. Nachdem man ordentlich auf den Sieg angestoßen hatte, ging es rüber auf das Festival-Gelände.
Pünktlich zu DJ Ötzi, konnte man das Gelände entern. Dementsprechend feucht-fröhlich ging dieser Spieltag zu Ende.
Nächste Woche geht es mit dem Auswärtsspiel in der bei Aachenern und Düsseldorfern gleich beliebten Stadt am Rhein weiter, um dort die Serie weiter auszubauen.

Karlsbande Ultras

Sa. 16.08.14 Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 1:1 17.08.2014

Zuschauer : 12.100 (davon ca. 2200 aus Aachen)

3. Spieltag Rot Weiß Essen - Alemannia Aachen 1:1

Westschlager in der Regionalliga, kein Derby!
Aber endlich mal etwas anderes als die Spiele gegen Hennef, Wiedenbrück oder den dutzenden Zweitvertretungen.
Schon recht frühzeitig entschied sich unsere Gruppe mit Bussen anzureisen, da man den unnötigen Provokationen, die es letztes Jahr von Seiten der Staatsmacht gab aus dem Weg gehen wollte. So war letztes Jahr der Großteil unserer Gruppe nicht im Stadion anwesend oder erst 15 Minuten vor Abpfiff.
Daher starteten am Samstagmorgen 5 bis auf den letzten Platz besetzte Karlsbande-Busse in Richtung Ruhrpott.
Die meisten der 260 Leute waren hoch motiviert auch mal das Stadion von innen zu sehen und sich die Seele raus zu schreien. Wie letztes Jahr gab es auch dieses Mal wieder einige Stadtverbote, Fickt euch!!!
In Essen angekommen ging es auch schon direkt ins Stadion, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen und die endgültige Genehmigung für unsere Choreo einzuholen.
So hatte man diese schon recht frühzeitig angemeldet und bekam erst ein paar Tage vor dem Spiel die Rückmeldung, dass erst am Stadion die Entscheidung getroffen werden könnte, ob die Choreo genehmigt wird.
Kein Wunder, dass der heimische Ultraanhang bei Heimspielen bis auf weiteres auf die optische Unterstützung durch Choreografien verzichtet. Bedenkt man wie viel Zeit, Geld und Schweiß in der Herstellung stecken ist es ein Schritt, der nachvollziehbar ist.
Unserem Aufruf "Alle in gelb" kam der Großteil des mitgereisten Aachener Anhangs nach und so erstrahlte der Gästeblock in gelb.
Besonders beliebt waren die extra produzierten Fischerhüte. Zum Spielbeginn gab es im Gästeblock dann schwarzgelbe Fahnen und ein Spruchband mit der Aufschrift "Schwarz und Gelb sind unsere Farben – Alemannia ist das Team" zu sehen.
Stimmungstechnisch legte man auch recht gut los und hielt das Niveau bis auf ein paar kleine Durchhänger auch bis zum Gegentreffer in der 35. Spielminute. Leider lässt die Stimmung nach Gegentreffern oft zu wünschen übrig, doch gerade in dieser Phase des Spiels braucht eine Mannschaft die Unterstützung und genau das unterscheidet auch die "0815-Kurve" von einer guten Kurve.
Hier gilt es weiter am Ball zu bleiben.

Nach der Halbzeit hatte sich der Gästeblock wieder gefangen und trieb die Mannschaft weiter an. Unsere junge Mannschaft spielte sich eine gute Chance nach der anderen heraus und wurde in der 71. Minute durch den Ausgleich von Dagistan belohnt, welcher nun bereits zum zweiten Mal als Joker traf!
Am Ende trennte man sich mit 1:1 und konnte damit auch recht zufrieden sein. Wer hätte schon mit 7 Punkte aus den ersten drei Spielen gerechnet?
Nun heißt es gegen Düsseldorf II weiter machen und auch auf den Rängen ist noch lange nicht die Spitze des Eisbergs erreicht. Aber immerhin einen Punkt mitgenommen und auch lauter als die Heimseite.

Abschließend noch ein paar Worte zur Stimmung auf Essener Seite: Nur ganz vereinzelt kam die Stimmung bei uns an. Ein abschließendes Urteil wollen wir nicht fällen, da wir die örtlichen Gegebenheiten schwer einschätzen können, jedoch sei gesagt: So gut, wie die Essener sich selber einschätzen, ist es bei weitem nicht.
Nach Spielende gab es noch ein paar Gesangsduelle unserer Gruppe, die noch im Block verweilte und dem heimischen Ultraanhang. Gehört hat man von ihnen leider kein einziges Wort, sodass man dann doch lieber die Svler in Empfang nahm und sich einer lustigen Rückfahrt in die schönste Stadt der Welt widmete.

Gruß aus der Kaiserstadt und danke an knapp 20 mitgereiste Freunde aus Kerkrade!

Fr. 08.08.14 Alemannia Aachen - FC Hennef 05 3:1 09.08.2014

Zuschauer: 8.900 (davon ca. 150 aus Hennef)

2. Spieltag Alemannia Aachen - FC Hennef 05 3:1

Erstes Heimspiel der neuen Saison, Freitagabend, Flutlicht!
Erstes Spiel der Saison gewonnen, neuer Bereich im Stadion.
So traf man sich top motiviert am späten Nachmittag und freute sich die bekannten Gesichter wiederzusehen. War die letzte Saison dank Materialverbot und sportlicher Bedeutungslosigkeit eigentlich immer das Gleiche, was Heimspiele betraf, raufte sich in der Sommerpause unsere Gruppe zusammen und man wollte wieder vollkommen durchstarten.
Viel Scheiße wurde überstanden und man hatte wieder das Funkeln in den Augen. So ging es für den Großteil pünktlich zur Toröffnung ins Stadion, da es noch einiges zu tun gab. Leider mussten wir uns auch diesmal wieder von einigen Freunden verabschieden, die leider noch SV haben. Durchhalten, Jungs!
Im Stadion wurden Flyer verteilt, einige Gespräche geführt, Fahnen bestückt und auch alles Weitere, was halt wieder so anfällt, erledigt. Zur Gründung der Karlsbande stand man ganz oben im Block, was auch zeitweise sehr gut funktionierte, da man dort den meist vollen Stehplatz mitzog.
Leider gingen nach 2 Abstiegen auch einige Leute, sodass der Stehplatzbereich nicht mehr so gut gefüllt war, dazu folgte das Materialverbot, was leider immer noch besteht und einige SVs. Und eine nicht ganz volle Tribüne konnte man von oben auch nicht mehr so erreichen, wie man es sich erhofft hatte.
Daher ging es letzte Saison runter ans Mundloch, wo man auch ein paar Auftritte ablieferte, die ganz in Ordnung waren, jedoch noch weit unter unseren Ansprüchen lagen.
Es stand jedenfalls für die meisten von uns fest, dass sich etwas ändern muss und dass Heimspiele wieder Spaß machen sollten.
So fanden in der Sommerpause einige Gespräche mit verschiedenen Fanclubs und Gruppierungen statt. Schnell zeichnete sich ab, dass der Schritt nach unten hinter das Tor unausweichlich ist, um sich wieder weiter zu entwickeln.
Der Meinung waren auch die meisten Anderen, natürlich nicht alle.
Aber es wurde mit der Gewissheit angegangen, dass es jetzt auch keinen Schritt mehr zurück geben kann und wird.
Damals hatten es die Aachen Ultras unten ziemlich verkackt und legten sich eher mit dem Rest der Kurve an, anstatt gemeinsam unseren geliebten Verein zu unterstützen. Das war einer von vielen Punkten, warum sich die Karlsbande gründete.
Aber alter Schinken, die Gruppe gibt es eh nicht mehr und wir gehen schon immer den Weg mit der Kurve und nicht gegen sie! Jedoch hatten einige wohl deshalb etwas Panik, wieder ins Zentrum der Kurve zu wechseln.

Zurück zum Spieltag, wir wussten natürlich jetzt auch nicht, wie es angenommen wird und ob wir mit den üblichen 100 Leuten dort rumstehen würden oder ob man von dort die ganze Kurve erreichen kann. Jeder war gespannt auf den Anpiff.
Eine halbe Stunde vor Spielbeginn war klar, dass es voll wird. Der untere Bereich im Stadion platzte aus allen Nähten.
Zum Intro gab es einige Schwenker, Luftballons, Konfetti, usw., dazu am Zaun eine schöne Fahne, wo drauf stand "ALEMANNIA, wir lieben dich !!!" Damit war eigentlich auch alles gesagt.
Auf der gegenüberliegenden Seite gab es von uns eine ganz klare Ansage durch ein Spruchband: "Rassismus und Rechtsextremismus haben bei uns keinen Platz, das einzige was zählt ist Alemannia Aachen".
So war es, seitdem sich unsere Gruppe gegründet hat und so wird es auch immer bleiben. Wir werden uns niemals instrumentalisieren lassen, weder von rechts noch von links.
So etwas hat bei uns einfach keinen Platz und wir hoffen, dass es irgendwann alle verstehen, auch wenn die Presse uns gerne irgendwelche Scheiße anhängen möchte!!
Das Einzige, was zählt ist Alemannia, rechte und linke Politik nicht!
Mit dem Anpfiff gab es dann vom Vorsänger ein brachiales "Zusammen für Aachen" und spätestens in diesem Moment wusste man, dass heute der Block gerockt wird. So war es dann auch, es hat Spass gemacht, wie lange nicht mehr und selbst als unsere Mannschaft unverdient zurück lag, hat man weiter durchgepowert und so seinen Teil dazu beigetragen, dass unsere Mannschaft das Spiel vedient drehte.
Nach dem 3:1 drehte die ganze Tribüne richtig auf und es gab kein Halten mehr.
Dies ging dann auch bis Spielende so weiter. Das ist Fussball, das ist Alemannia Aachen!
Spruchbänder gab es heute für ein wichtiges Mitglied der Aachener Szene, welcher im Koma lag und sich zum Glück langsam auf dem Weg der Besserung befindet. Stefan, wir stehen hinter dir!
Dann für die zurückgekehrten SVler und aufmunternde Worte für die Jungs, die immer noch draussen stehen müssen. Ebenfalls ein Spruchband für unsere Freunde aus Kerkrade, die hoffentlich nach dieser Saison wieder eine Liga höher spielen und für die Saalefont aus Halle, die mit ähnlichen Problemen wie wir zu kämpfen haben.
Durchboxen Saalefront, gegen alle Gruppen- und Materialverbote! Nach dem Spiel wurde dann noch mit der Mannschaft gefeiert und man schwörte sich gemeinsam auf's nächste Spiel ein, bevor man alles zusammenpackte und noch einige die Aachener Innenstadt unsicher machten.

Alemannia Aachen, wir halten zusammen!

So 03.08.2014 SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 0:1 04.08.2014

Zuschauer : 2200 (davon ca. 1200 aus Aachen)

1.Spieltag SG Wattenscheid 09 - Alemannia Aachen 0:1

Es geht wieder los. Nach der ewig langen Pause, in welcher plötzlich 80 Millionen Deutsche Fußballfans waren, ging es endlich wieder mit dem richtigen Vereinsfußball weiter.
Ab nun muss man sich wieder schief beäugen lassen, wenn man sagt, dass man aktiver Fußballfan ist. Aber sei es drum.
Die Saisonvorbereitung unserer Elf kann als sehr erfolgreich angesehen werden. Trotz Spielen gegen höherklassige Teams wie Fortuna Köln, Bayer Leverkusen und nicht zuletzt gegen unsere Freunde aus Kerkrade blieb die Alemannia ungeschlagen in der Vorbereitung. Für den schwarz-gelben Tross ging es bereits zum dritten Mal im Kalenderjahr 2014 in die Lohrheide nach Wattenscheid.
Am frühen Sonntagmorgen ging der Ultraalltag wieder los. Das Material wollte zum Bus gebracht werden und dieser will natürlich auch bewirtschaftet werden. Nachdem dies vollzogen war, konnte es endlich wieder richtig los gehen.
Ein mehr als voller Bus machte sich auf die knapp 150km-lange Reise in den Bochumer Vorort. Die Fahrt verquatschte man mit Geschichten über die fußballfreie Zeit. Das ein oder andere Getränk durfte natürlich auch an einem Sonntagmorgen nicht fehlen. So kam man gut gelaunt und pünktlich in Wattenscheid an.
Nachdem das Material ohne große Probleme den Eingang passierte, ging es in den bereits gut gefüllten großen Gästesektor. Sofort wurde der sehr fanfreundliche Zaun standesgemäß beflaggt. Nun war alles angerichtet für den ersten Auftritt der Alemannia in ihrer zweiten Saison in der Regionalliga West.

Unsere Elf legte von Beginn an gut los und erarbeitete sich in den ersten 10 Spielminuten drei gute Gelegenheiten per Fernschuss.
Die erste richtig brenzlige Situation konnte von Löhe durch eine gute Parade vereitelt werden, indem er einen Schuss gerade noch an den Pfosten lenkte. Nur zehn Minuten später wäre es fast zum ersten Gegentreffer gekommen. Zunächst konnte Löhe einen Ball noch gut parrieren, der Nachschuss landete zu unserem Glück erneut am Aluminium. Kurz vor der Pause hatte Garcia noch die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am Wattenscheider Torhüter Boss.

Die zweite Hälfte startete sehr verhalten.
Die erste Torchance gab es erst knapp 20 Minuten vor Spielende. Wiederum war es der starke Aachener Schlussmann, der einen Rückstand verhindern konnte. Im laufenden Konter wurde Dagistan von den Beinen geholt und der betreffende Wattenscheider durfte dank der Ampelkarte frühzeitig duschen gehen.
In Überzahl drängte unsere Elf nun auf einen Sieg, konnte die Chancen jedoch zunächst nicht nutzen. Fünf Minuten vor Ende wackelte zum dritten Mal das Gehäuse hinter Löhe. Wiedermal konnte er einen Fernschuss an die Latte lenken. Und wie das im Fußball so ist: "Wenn man selber nicht trifft....", den Rest kennen wir nur zur Genüge. Nur, dass es diesmal positiv für uns ausging.
In der laufenden Nachspielzeit wurde Ernst durch einen guten Pass in Szene gesetzt und traf zum vielumjubelten Siegtreffer. Ein sehr netter Torjubel der knapp 1200 mitgereisten Alemannen. Damit jubelte mehr als die Hälfte der knapp über 2000 Zuschauer in der Lohrheide über die ersten drei Punkte der Saison.
Die Stimmung von den 1200 Öchern kann als durchweg positiv gewertet werden. Der Anstimmer hatte einen sehr guten Tag erwischt und konnte mehrfach den kompletten Anhang zum Singen animieren. So kann man von einem ersten guten Auftritt reden und sich somit auf das nächste Auswärtsspiel (auch wenn es heute eigentlich ein Heimspiel war) gegen RWE freuen.
Die Gegenseite blieb, wie in der letzten Saison, eher blass. Zwar konnte man den Heimanhang rund um die Szene WAT einige Male hören, das ganze jedoch eher verhalten. Aber immerhin bemüht man sich, ein wenig Stimmung in die Lohrheide zu bekommen.
Nachdem die Mannschaft gebührend für den ersten dreckigen Sieg der Saison gefeiert wurde, ging es zurück in den Bus um die kurze Heimreise anzutreten.
Dank einer kurzfristigen Spielverlegung seitens des Verbands darf unsere Alemannia bereits am nächsten Freitag gegen den Aufsteiger aus Hennef im heimischen Stadion ran.

Karlsbande Ultras